Autor: Cornelia Willhelm

  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Fitness-Boom: Jedes Jahr, pünktlich im Januar, freuen sich die Fitnessstudios über wachsende Mitgliederzahlen. Auch die Anzahl der Menschen, die nach Feierabend die Joggingschuhe schnüren, scheint schlichtweg zu implodieren. Der Grund: auch im 21. Jahrhundert gehört der gute Vorsatz, „ab jetzt aber“ mehr Sport zu machen, für viele zum Jahreswechsel dazu. Doch wie sinnvoll ist ein solches Vorhaben eigentlich?

    Weshalb bis zum 1. Januar warten?

    Seien wir doch mal ehrlich: wer Sport treiben möchte, sollte dies doch nicht von einer Zahl im Kalender abhängig machen, oder? Oftmals wirkt der 1. Januar, besonders in der kalorienreichen Weihnachtszeit, noch so weit entfernt, dass eine Umsetzung der sportlichen Vorhaben in jedem Falle realistisch erscheint. Am Neujahrsmorgen hindert jedoch in der Regel nicht nur der Kater der letzten Nacht, sondern auch der Innere Schweinehund an der ersten Ausdauereinheit. Daher gilt es, mit Hinblick auf sportliche, gute Vorsätze unter anderem zu berücksichtigen, dass:

    • Bewegung und Ernährung zusammenhängen
    • es sinnvoll ist, lieber zeitnah zu starten als die erste Joggingrunde auf einen fixen Tag hin zu planen
    • die eigenen Ziele nicht zu hoch gesteckt werden sollten, um das Training nach ein paar Tagen frustriert abzubrechen.

    Nur weil ein neues Jahr geschrieben wird, bedeutet dies nicht, dass es leichter wäre, sich den eigenen Trainingszielen zu widmen. Bleiben Sie daher realistisch!

    Fitness-Boom – Trainieren Sie gemeinsam!

    Um auch im neuen Jahr mit Hinblick auf Ausdauer und Motivation gut vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll, gemeinsam mit dem Partner oder mit Freunden zu trainieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, sich nicht nur besser auf die einzelnen Einheiten vorzubereiten und am Ball zu bleiben, sondern auch, gemeinsam fit und gesund in die kommende Zeit zu starten.

    Ihrem Körper ist es egal, welcher Tag auf dem Kalender steht. Meist ist es ohnehin die Psyche, die sich vom 1.1. als Start begeistern lässt. Danach müssen Ihr Körper und Ihre Motivation ihr Übriges tun und Sie zu sportlichen Leistungen antreiben.

  • Ist Wein gesund? – Das Gläschen am Abend und seine Auswirkungen

    Ist Wein gesund? – Das Gläschen am Abend und seine Auswirkungen

    Viele Menschen schwören auf ihr Glas Wein zum Feierabend, doch ist Wein gesund? Das Glas Wein sei gesund und schütze nicht zuletzt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Doch ist dem eigentlich wirklich so oder handelt es sich um eine kleine Ausrede? Fakt ist: heutzutage sind sogar viele Mediziner der Meinung, ein Glas Wein am Tag unterstütze die Gesundheit. Maßgeblich ist hier selbstverständlich immer der Gesundheitszustand des Patienten und unter Umständen auch dessen Vergangenheit. Dass ein trockener Alkoholiker nicht auf den „Feierabend-Wein“ zurückgreifen sollte, dürfte klar sein. Doch welche Auswirkungen hat Wein bei einem gesunden Menschen im Körper?

     

    Die Menge ist entscheidend!

    Wer mit seinem Weinkonsum nicht übertreibt, kann nachhaltig profitieren. Immerhin wirkt der Tropfen aus der Traube nicht nur durchblutungsfördernd, sondern:

    • verringert auch das Risiko, an Herz-Kreislauferkrankungen zu leiden
    • hilft beim Abbau von Cholesterin
    • verbessert die Gerinnungseigenschaften des Blutes
    • reduziert die Gefahr einer Thrombose.

    Frauen sollten -mit Hinblick auf die positiven Auswirkungen- jedoch lediglich maximal 0,15l, Männer 0,25l konsumieren.

     

    Ist Wein gesund – Antioxidantien als wertvolle Inhaltsstoffe

    Vor allem Rotwein trumpft mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Antioxidantien auf. Diese bewirken unter anderem einen verstärkten Zellschutz und beugen damit verschiedenen Krankheiten vor. Antioxidantien werden teilweise im Körper produziert, müssen jedoch auch mit den passenden Lebensmitteln zugefügt werden. Roter Wein kann damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten.

    Sollten Sie jedoch krank werden und in dieser Zeit beispielsweise auf Antibiotika angewiesen sein, ist auf den Genuss am Abend jedoch selbstverständlich zu verzichten.

     

    Der Weg in den Alkoholismus

    Wer sich jeden Abend seinen Wein gönnt, teilweise zu viel trinkt und bemerkt, dass er in eine Art der Abhängigkeit rutscht, sollte sich schnellstmöglich mit seinem behandelnden Arzt auseinandersetzen. Am besten ist es, den Körper entsprechend nicht an einen 24-Stunden-Wein-Rhythmus zu gewöhnen, sondern bewusst an circa drei Tagen in der Woche zu pausieren.

    Der Übergang in die Abhängigkeit ist -besonders bei alkoholischen Getränken- oftmals schleichend. Es geht darum, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, jedoch selbstverständlich die Grenze zur Sucht niemals zu überschreiten.

     

    Hier ein paar leckere Weine, welche nicht nur einem selbst, sondern auch als Geschenk Freude bereiten wird.

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  • Lesen für die Gesundheit – die positive Wirkung von Büchern

    Lesen für die Gesundheit – die positive Wirkung von Büchern

    Auch wenn sich nicht alle Menschen für das Lesen von dicken Schmökern begeistern können, steht eines fest: Lesen für die Gesundheit kann diese nachhaltig überstützen. Doch weshalb ist das eigentlich so? Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen einer gesteigerten Leselust und einem langen Leben? Genau dieser Meinung sind zumindest amerikanische Forscher.

     

    Lesen für die Gesundheit – Wie wirkt sich Lesen auf den Körper aus?

    Waren es früher noch die Klassiker:

    • Sport
    • Ernährung
    • der Verzicht auf Rauchen und das Trinken von Alkohol,

    wurde die Liste nunmehr um einen wichtigen Punkt erweitert. Die Uni Yale prognostiziert Menschen, die öfter zum Buch greifen ein geringeres Sterberisiko, als solchen, die nur sporadisch oder überhaupt nicht lesen. Die Studie zeigte zudem auf, dass es vor allem das Lesen von Büchern sei, das einen positiven Einfluss auf die Menschen habe.

    Keine Frage: die Studie ist interessant. Noch spannender ist allerdings die Frage danach, weshalb das Lesen so gesund sein soll. Viele Forscher sind hier der Ansicht, dass es einen Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und dem Training der kognitiven Fähigkeiten gäbe.

     

    Bildung und Lesen auch als Schutz vor Demenz?

    Eine weitere Studie aus Rochester unterstützt die These aus Yale. Sie besagt, dass Bildung vor Demenz schützen könne und unterstreicht damit ebenfalls die positiven Auswirkungen des Lesens. Eventuelle Ausfälle im Gehirn könnten durch ein regelmäßiges Training damit ausgeglichen werden. Interessant ist jedoch auch eine andere These. Diese besagt, dass Menschen, die gerne lesen und gebildet sind, ohnehin einen gesünderen Lebensstil führen. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass nicht die trainierten kognitiven Fähigkeiten, sondern eben ein Bündel aus vielen weiteren Bereichen für die gesteigerte Lebenserwartung verantwortlich sei.

    Wie auch immer: das Lesen schützt sicherlich nicht vor dem Tod, kann das Leben jedoch offensichtlich angenehmer und länger, in jedem Falle jedoch kreativer werden lassen. Gesundes Entspannen bei einem guten Buch ist doch immer noch am schönsten.

     

    Hier haben wir Ihnen ein paar der Bestseller zu dem Thema Ernährung, Sport und Nichtrauchen zusammengestellt. Sicherlich ein schönes Geschenk für sich selber oder zu Weihnacht.

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  • Knochenkrebs – unspezifische Schmerzen als erste Symptome

    Knochenkrebs – unspezifische Schmerzen als erste Symptome

    Beim Knochenkrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Krebserkrankung. Männer sind hier ein wenig häufiger betroffen als Frauen.

    Dennoch: vor allem bei erwachsenen Menschen ist das Risiko, an Knochenkrebs zu erkranken, eher selten. Die Krankheit macht hier lediglich 1% aller Krebserkrankungen aus. Weitaus häufiger werden jedoch immer noch die Knochenmetastasen diagnostiziert.

    Das Risiko, an Knochenkrebs zu erkranken, ist jedoch auch stark vom Alter abhängig. So leiden Kinder zwischen zehn und 15 Jahren vor allem an Tumoren der Ewing-Sarkom-Gruppe. Chrondrosarkome hingegen sind vor allem in der Altersgruppe zwischen 40 und 60 Jahren auf.

     

    Bleiben Sie aufmerksam – diese Symptome sind charakteristisch bei Knochenkrebs

    Je nachdem, wo sich der Tumor befindet bzw. auch, je nach Größe, variieren auch die Symptome. In der Regel gehören hier Schmerzen zu den allerersten Anzeichen für Knochenkrebs. Hierbei ist es zunächst unerheblich, ob sich Metastasen gebildet haben oder ob der Patient unter dem primären Knochenkrebs leidet: Schmerzen können auf beide Varianten hindeuten.

    Mit Hinblick auf den primären Knochenkrebs ist eine Schwellung charakteristisch. Diese kann -je nach Lage und Ausbreitung- auch dazu führen, dass die Patienten sich nicht mehr uneingeschränkt bewegen können.

    Die Symptome, die im Zusammenhang mit den so genannten Ewing-Sarkomen auftreten, sind noch ein wenig unspezifischer. Bei dieser Krebsart leiden die Patienten vor allem unter:

    • Fieber
    • einem allgemeinen Krankheitsgefühl
    • Schmerzen
    • Schwellungen
    • Müdigkeit und Gewichtsverlust.

     

    So wird Knochenkrebs diagnostiziert

    Nachdem sich der Arzt mit dem Patienten eingehend über dessen Beschwerden unterhalten hat, folgt -bei einem Verdacht auf Knochenkrebs- das Röntgen auf zwei Ebenen. Parallel dazu wird oftmals auch ein MRT bzw. ein CT durchgeführt, um die Diagnose zu festigen. Falls der Verdacht auf Metastasen vorliegen sollte, kommt häufig auch eine Knochenszintigraphie zum Einsatz. Diese zeigt auf, inwieweit sich der Krebs schon im Körper Raum geschaffen hat und ob der Stoffwechsel des Patienten etwaige Besonderheiten oder Störungen aufweist. Vor allem letztere können unter anderem jedoch nicht nur auf Tumore, sondern auch auf Entzündungen oder eine Heilung nach einem Bruch hindeuten.

    Verstärkt sich der Verdacht auf Knochenkrebs im Laufe der Untersuchungen und auf Grundlage der Anamnese immer mehr, bringt die Entnahme von Gewebe letztendlich eine 100%ige Gewissheit. Die Untersuchungen dauern hier ein paar Tage lang an. Das hieraus resultierende Ergebnis bildet dann auch die Grundlage für die weiterführende Therapie.

     

    Die Art des Krebses entscheidet über die Behandlung

    Wie ein diagnostizierter Knochenkrebs letzten Endes behandelt wird, entscheidet die jeweilige Krebsart. So gehört das Osteosarkom beispielsweise zu den am meisten verbreitetsten Erkrankungen. Manchmal ist hier eine hochdosierte Strahlentherapie das Mittel der Wahl, oftmals werden jedoch auch Chemotherapie und Operation miteinander kombiniert. Hier geht es zunächst darum, den Tumor zu verkleinern und ihn erst dann zu entfernen. Vor allem mit Hinblick auf diese Krebsart stehen die Heilungschancen bei einer frühen Erkennung nicht schlecht. Sofern der Krebs keine Metastasen gebildet hat, liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei circa 70%. Ist der Tumor noch kleiner, kann die Rate oft noch höher angesiedelt werden.

    Mit Hinblick auf den Knochenmarkskrebs kann sowohl operiert als auch mit Strahlentherapie behandelt werden.

    Weitaus komplizierter verhält es sich jedoch, wenn der Krebs gestreut hat. Hier kann es unter Umständen sogar notwendig sein, die jeweiligen Knochenabschnitte im Rahmen einer OP weiter zu stabilisieren. Ansonsten ist das Risiko eines Bruchs in vielen Fällen höher als beim gesunden Knochen. Wie bei allen anderen Krebsarten auch, verschlechtern sich auch beim Knochenkrebs die Heilungschancen, wenn Metastasen gebildet wurden.

    Da jedoch jede Krebserkrankung individuell verläuft, greifen viele Mediziner auch aus eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie, sowie Operation zurück. Ausschlaggebend ist unter anderem hier der Verlauf der Krankheit, das Alter des Patienten und das Voranschreiten.

    Daher ist es wichtig, länger anhaltende Schmerzen unbedingt mit dem behandelnden Mediziner abzuklären und gegebenenfalls weitere Untersuchungen einzuleiten.

     

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  • Sexualität im Alter – No Go oder Grundbedürfnis?

    Sexualität im Alter – No Go oder Grundbedürfnis?

    Der Gedanke daran, dass Mama und Papa Sex haben könnten, erschreckt viele Jugendliche was Sexualität im Alter für jüngere eher schwieig vorstellbar ist. Noch mehr ist jedoch der Sex im Alter zum Tabuthema geworden. Oma und Opa haben doch ohnehin keine Lust mehr auf traute Zweisamkeit, oder? Die Realität entspricht jedoch keinesfalls den Erwartungen junger Menschen. Viele Senioren sehnen sich nach Nähe, Liebe… und Sex. Vor allem dann, wenn sie in einem Heim leben, fühlen sie sich oftmals allein.

     

    Sexualität im Alter: Es geht nicht „nur“ um Sex!

    Hier anzunehmen, bei der Lust auf Geschlechtsverkehr handele es sich um eine rein körperliche Sache mit dem Ziel der sexuellen Befriedigung, wäre falsch. Laut eigener Angabe geht es den Senioren vielmehr darum, sich zu streicheln, zu küssen und zu spüren. Der psychologische Aspekt spielt hier damit eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Dabei ist Sex -auch gerade im Alter- gesund. Eine Endorphinausschüttung sorgt hier nicht nur für eine gesteigerte Lebensqualität, sondern regt auch den gesamten Organismus an. Vor allem zwei Probleme stehen den Menschen hier jedoch im Wege. So könnte es beispielsweise sein, dass:

    • der Partner mittlerweile verstorben ist
    • körperliche Einschränkungen vorliegen
    • sich die Menschen ihren Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit nicht eingestehen.

     

    Sexualassistenten als bahnbrechende Lösung?

    Junge, behinderte Menschen arbeiten für die Erfüllung ihres Sexuallebens hier oftmals mit so genannten Sexualassistenten zusammen. Diese helfen ihnen dabei, mit dem Partner Sex haben zu können. Was sich auf den ersten Blick unpersönlich und „komisch“ anhören mag, ist für die Betroffenen die einzige Lösung, Zweisamkeit zu erleben.

    Könnte ein solches Konzept auch im Altersheim funktionieren? Möglich. Vielleicht ist das Umdenken in der Gesellschaft und die Akzeptanz der Wünsche anderer der erste Schritt in die richtige Richtung. Immerhin gehörte Sex für viele Menschen auch in jungen Jahren zu einem erfüllten Leben dazu. Weshalb sollten Senioren daher auf ihre ganz persönliche Portion Glück verzichten müssen?

    Die aktuellen Diskussionen versprechen spannende Lösungsansätze in diesem Bereich.

     

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