Autor: Heike Godenberg

  • Was bedeutet anamnestisch?

    Was bedeutet anamnestisch?

    Kommt ein Patient zum Arzt, die sich vielleicht noch nie gesehen haben, ist es es ganz wichtig, dass der Arzt seinen Patienten kennenlernen wird. Der Arzt wird seine Anamnese erstellen und viele Fragen zur Person und dessen Leben stellen. Alles zu aktuellen Beschwerden und auch die Infos aus der bisherigen Krankheitsgeschichte spielen eine große Rolle. Erst nach diesen Gesprächen ist es möglich eine perfekte Diagnose stellen und den Patienten auch bestens behandeln zu können. Anamnese stammt aus dem Griechischen und bedeutet eigentlich nichts anderes als Erinnerung.

    Also an alle wichtigen Infos denken und eventuell in die Diagnosestellung einbeziehen. Anamnestisch ist also die Information an Arzt oder auch Therapeuten über den Gesamtzustand und den aktuellen Problemen. So kann der Patent auch bedeutend besser verstanden werden, auch diesbezüglich wie er selbst seine Krankheit erlebt. In dieser Phase der Diagnoseforschung, wird auch gleichzeitig ein Art Vertrauensverhältnis aufgebaut, was sehr wichtig ist.

    Was macht eine Anamnese aus

    Grundsätzlich sind die momentan vorhandenen Beschwerden, der erste Baustein der Ursachenforschung für den Arzt. Es wird also gefragt werden, welche Schmerzen? wo sind die Schmerzen? seit wann? und so weiter. Dann wird weiter gefragt, von Seiten des Arztes, denn nun muss erkannt werden, welche Krankheiten es bereits gab? Gabe es schon OPs? Welche Kinderkrankheiten? Werden Medikamente eingenommen? Auch die berufliche Situation und die Familienverhältnisse spielen eine wichtige Rolle.

    Die Familienanamnese ist oft ein weiterer wichtiger Baustein, denn hier wird abgefragt, ob in der Familie bereits Gefäßkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten oder auch psychiatrische Erkrankungen vorliegen. Ein biographische Anamnese, da wird der Arzt gezielt den Familienstand, den Beruf und auch die Freizeitaktivitäten abfragen. Die vegetative Anamnese verschafft einen Überblick über die Funktionen des Körpers, Gewicht und Größe werden abgefragt, aber es werden sicherlich auch Fragen gestellt werden zu Wasser- und Stuhlverhalten, sowie Appetit, Durst, Schlafverhalten sowie das Thema Genussmittel.

    Welche Bedeutung hat die Anamnese

    Immerhin werden 90% der Diagnosen durch eine ausführliche Anamnese und entsprechenden  Untersuchungen gestellt. Kann natürlich immer nur dann so erfolgen, wenn der Arzt gut auswerten kann. Die Gesprächsführung der Anamnese ist daher schon von großer Bedeutung. Hier ist wieder ganz wichtig, wie groß das Vertrauen zum Arzt ist, je mehr Vertrauen zum Art desto mehr wird er Patient erzählen. Der Patient muss natürlich immer mitmachen, denn hält er Informationen zurück, fehlen diese bei der Diagnosestellung.

    Daher können zeitlich keine Angaben gemacht werden, wie lange so eine Anamnese dauern kann. Oft aber bleibt keine Zeit eine Anamnese zu erstellen, zum Beispiel dann, wenn sich ein Patient in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet. Wie das vorkommen kann, wenn Rettungsdienste zu einem Unfall gerufen werden. Nun kann eben in der Regel keine Anamnese gestellt werden. Nun ist es einfach wichtig den Patienten aus dem lebensbedrohlichen Zustand herauszuholen. Der Zustand des Patienten muss in erster Linie stabilisiert werden.

    Anamnese durch Dritte

    Oft kann eine Anamnese also nicht gestellt werden, das kann bei bewusstlosen Personen der Fall sein. Nach Möglichkeit werden dann Dritte befragt. So werden Fragen gestellt, wie nach Diabetes, Drogenmissbrauch oder Herzerkrankungen. Auch geistig verwirrte Personen, können normalerweise keine Auskünfte geben. Jetzt müssen entweder die Familie oder auch Betreuer die Angaben machen, die oft entscheidend über eine erfolgreiche Behandlung sind. Aber dennoch werden die Ärzte versuchen, etwas von der betroffenen Person etwas zu erfahren.

    Was ist nach der Anamnese

    Hat nun der Arzt alles an Informationen bekommen, die notwendig sind, wird er nun das weitere Vorgehen, festlegen. In den meisten Fällen wird es so sein, dass die Anamneseerhebung und eine körperliche Untersuchung im Zusammenhang stehen. Sicherlich werden sich zur körperlichen Untersuchung noch weitere hinzugesellen. Das können Untersuchungen des Blutes sein, Röntgenaufnahmen oder auch eine Ultraschalluntersuchung. Je besser anamnestisch vorgegangen wurde, desto besser kann der Behandlungserfolg sein.

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  • Jod Zentrum der Gesundheit – Die Wirkungen von Jod

    Jod Zentrum der Gesundheit – Die Wirkungen von Jod

    Jod Zentrum der Gesundheit? Bei Jod handelt es sich um ein Element, das so in seiner reinen Form in der Natur nur ganz selten vorkommt. In der Regel wird es in Salz oder in anderen Verbindungen gefunden. Dennoch kann aus Rohstoffen reines Jod gewonnen werden.

    Sozusagen ist Jod das Zentrum der Gesundheit. Hierbei handelt es sich um einen bedeutenden Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Jod spielt schon vor der Geburt eine sehr wichtige Rolle. Denn es ist für die Embryonalentwicklung zuständig. Auch beim Energiestoffwechsel und bei dem Wachstum von Gewebe und Zellen spielt Jod eine sehr wesentliche Rolle. Über die Hälfte des sich im Körper befindenden Jods ist in der Schilddrüse vorhanden. Ein Viertel davon findet sich in der Muskulatur und der Rest wird in Haut, Blut und weiteren Teilen des Körpers wiedergefunden.

     

    Worin ist Jod Zentrum der Gesundheit enthalten

    Jod kann im menschlichen Körper nicht produziert werden. Daher bleibt uns nichts Anderes übrig, als Jod über die Nahrung aufzunehmen. Viele Lebensmittel liefern das wertvolle Jod und zudem wird dafür gesorgt, dass es nachhaltig zu keinem Jodmangel kommen kann.

    Jod kommt vor allem in

    • Seefisch und
    • Meerestieren

    vor. Aber auch das tierische Eiweiß darf nicht vergessen werden. Dieses sollte pro Woche mindestens zweimal in Form von Eiern und anderen Milchprodukten gegessen werden. Denn auch sie bieten viel Jod. Als Salz sollte immer nur Jodsalz verwendet werden. Metzgereien arbeiten mittlerweile sehr viel mit Jodsalz. Der Metzger kann auf Anfrage sicher Auskunft über die jeweiligen Jodmengen geben.

     

    Die Wirkungen von Jod

    Jod hat die Eigenschaft antiseptisch zu sein und kann daher keimtötend wirken. Ferner ist Jod schleimlösend und kann daher sehr gut bei Atemwegserkrankungen seinen Einsatz finden. Jod lockert das Bindegewebe auf und besitzt einen positiven Einfluss auf

    • die Wundheilung
    • die Blutgefäße
    • den Knorpel und
    • die Gesundheit der Augen.

     

    Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Jod als Fänger von Radikalen wirkt und sehr gut vor degenerativen Erkrankungen im Alter schützt. Leider ist die Wirkungsweise von Jod noch immer nicht ausreichend erforscht. So bleiben noch viele Fragen bezüglich des Jods und der Gesundheit offen.

    Was ist Jodmangel

    Bei Jod handelt es sich um ein sehr wichtiges Element, das mit den Lebensmitteln aufgenommen werden sollte. Besonders für die Schilddrüse ist Jod wichtig. Denn durch die Einnahme von Jod können sich die Schilddrüsenhormone bilden. Diese Hormone sind dann für die Stoffwechselvorgänge verantwortlich.

    Besonders schwangere Frauen müssen darauf achten, die empfohlene Menge an Jod einzuhalten. Dies ist sehr wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys. Kommt es zu einem Jodmangel, kann eine Überfunktion der Schilddrüse daraus folgen. Und das führt dann in vielen Fällen zur Bildung eines Kropfes. Daraus können sich oftmals bösartige Tumoren bilden.

     

    Jodmangel deuten

    Der Mangel an Jod ist sehr häufig. Geschätzte Zahlen weisen darauf hin, dass mindestens eine Milliarde Menschen hiervon betroffen sind. Ein eindeutiges Zeichen für Jodmangel ist der Kropf. Die Schilddrüse ist vergrößert und eindeutig von außen zu erkennen. Ganz schlimm kann der Mangel bei neugeborenen Babys sein. Denn es können gesundheitliche Störungen auftreten, die nicht rückgängig zu machen sind.

     

    Dem Mangel vorbeugen

    In Deutschland wurde im Jahre 1989 eine Jodsalzverordnung erlassen. Damit soll Jodmangel vorgebeugt werden. Der Arbeitskreis Jodmangel hat Zahlen veröffentlicht, dass bereits 85 % der deutschen Haushalte Jodsalz verwenden. Seither ist der Mangel an Jod in Deutschland nur noch sehr selten.

     

    Überdosierung an Jod

    In seltenen Fällen kann es zu einer Überdosierung an Jod kommen. Wer sich normal ernährt, der muss sich jedoch keine Gedanken über eine Jodvergiftung machen. Laut einem geltenden Gesetz darf einem Kilogramm Salz nicht mehr als 25 Milligramm Jod beigemischt werden.

     

    Liegt eine Überdosierung vor, dann sicherlich durch eine unsachgemäße Einnahme von Jodtabletten. Symptome einer Überdosierung an Jod bestehen aus

    • Kopfschmerzen
    • Bindehautentzündungen
    • Magen-Darm-Problemen oder
    • ein Brennen im Mund

     

    Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, ist also „Jod Zentrum der Gesundheit“. Ohne Jod wäre unsere Gesundheit stark gefährdet.

     

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  • Eisenmangel Symptome Augen

    Eisenmangel Symptome Augen

    Eisen ist ein sehr wichtiges Mineral, auch für den menschlichen Körper. Liegt ein Mangel vor, kann es zu erheblichen körperlichen Beschwerden kommen. Der Körper ist über eine regelmäßige Zufuhr angewiesen, denn nur so kann er leistungsstark bleiben. Bei Eisen handelt es sich im einen Bestandteil des Hämoglobins, was der rote Blutfarbstoff ist.

    Es bindet den Sauerstoffgehalt in unserem Blut und auch in der Muskulatur. Pro Sekunde werden etwa 2 Millionen rote Blutkörperchen gebildet. Über 70 Prozent des Eisens werden dazu benötigt. Ohne ausreichend Eisen, kann es also zu einer Blutarmut kommen. Was letztendlich zur Folge hat, dass der Körper und vor allem die Zellen können nicht mehr ausreichend funktionieren. Das kann dann im Laufe der Zeit fatale Folgen haben und zu körperlichen Beeinträchtigungen führen.

    Der Körper benötigt in etwa 1 Milligramm Eisen täglich und davon kann in etwa ein Zehntel über die Nahrung aufgenommen werden. Was also heißt, dass die Zufuhr erhöht werden muss. Es gibt Lebensmittel, die einen hohen Eisenanteil haben. Dazu gehören unter anderem, Fleisch, Innereien, Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchte. 8% der Deutschen leiden unter Eisenmangel.

    Eisenmangel an dunklen Augenringen erkennen

    Vielen Menschen haben aus welchen Gründen auch immer, dunkle Augenringe. In vielen Fällen ist das vollkommen harmlos, kann aber auch ein Zeichen für einen vorhandenen Eisenmangel sein. Ein erfahrener Arzt, kann den Mangel also auch an den Augen erkennen. Was nun natürlich noch immer kein Indiz ist, aber es können gezielt weitere Untersuchungen erfolgen. Warum kommt es unter Eisenmangel zu dunklen Augenringen. Eisen sorgt im Körper dafür, dass der die Zellen mit genügend Sauerstoff versorgt werden können. Zusätzlich wird auch die Bildung, neuer Zellen angeregt.

    Ist also zu wenig Eisen dafür vorhanden, kommt es sehr oft zu den dunklen Augenringen. Wer bei sich selbst diese Augenringe erkennen kann und keine Erklärung dafür hat, sollte seinen Arzt darauf ansprechen. Vor allem dann, wenn noch ein weiteres Zeichen hinzu kommt, wie die häufig auftretende Längsrillen in den Fingernägeln. Ein erfahrener Arzt kann den Eisenmangel zusätzlich an der Färbung des unteren Augenlider erkennen. Liegt ein Eisenmangel vor sind die unteren, inneren Augenlider sehr farblos. Würde dieser Mangel an Eisen nicht bestehen, dann wäre dieser Bereich rosig und würde durchblutet wirken. Daher sollte sich der Patient auch nicht wundern, weshalb ein Arzt die Augen betrachtet, wenn der verdacht auf Eisenmangel besteht.

    Eisenmangel bereitet viele Probleme

    Wer unter Eisenmangel leidet, der hat oft einen lange Leidensweg, bis das Problem erkannt wird. Die Symptome von Eisenmangel können so vielseitig sein, dass es nicht immer einfach ist, das Problem zu erkennen. Das reicht über unspezifische Augenprobleme, bis hin zu ständiger Müdigkeit und auch starken und migräneartigen Kopfschmerzen. Zu den häufigsten Mangelerscheinungen gehört im übrigen Eisenmangel. Es ist ein weit verbreitetes Problem und dennoch wird es noch immer unterschätzt. Dabei kann Eisenangel leicht erkannt werden und die Anzeichen sind oft deutlich. Eisenmangel sollte behandelt werden, bevor er gefährlich wird.

    So lässt sich Eisenmangel feststellen

    • Ein erfahrener Art kann den Mangel an den Augen erkennen
    • Bluttest geben den Aufschluss

    Frauen leiden häufiger unter Blutarmut, oder Eisenmangel, was auch daran liegt, dass bei der Periode einfach der Blutverlust stattfindet. Wird jetzt nicht ausreichend Eisen geliefert, kann es zu Problemen kommen. Frauen die im gebärfähigen Alter sind, leiden besonders oft an einem Mangel. Ebenso wie schwangere, oder stillende Frauen oder auch Frauen die viel Sport betreiben. Diese Personen sollten immer darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren.

    Symptome bei Eisenmangel

    Da es sich leider um weniger spezifische Symptome handelt, ist es nicht immer leicht den Mangel zu erkennen. Aber es gibt schon viele Symptome, die auf einen Mangel hindeuten. Wer sich damit identifizieren kann, tut gut daran einen Arzt aufzusuchen.

    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Augenprobleme
    • Gesichtsblässe
    • Konzentrationsmangel
    • Leichte Infektanfälligkeit
    • Längsrisse an den Fingernägeln
    • Vermehrter Haarausfall
    • Trockene Haut
    • Eingerissenen Mundwinkel
    • Kopfschmerzen
    • Schwindel

     

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