Autor: Maik Justus

  • Ernährung und Nahrungsergänzungen für Sportler

    Ernährung und Nahrungsergänzungen für Sportler

    Zunächst ist es für alle Sportler wichtig, eine ausreichende Menge an Kohlenhydraten über die Nahrung aufzunehmen. Aus diesen bildet der Körper Glykogen, das den Muskeln Energie liefert. Auch die Nerven und das Gehirn decken ihren Energiebedarf fast ausschließlich durch Kohlenhydrate (Dextrose). Wird dem Körper eine zu geringe Menge an Kohlenhydraten zugeführt, leiden die Koordination und Konzentration darunter.

    Ausgeglichener Glykogenhaushalt

    Vor allem Hochleistungssportler sollten daher stets auf einen ausgeglichenen Glykogenhaushalt achten. Ein gut gefüllter Speicher spendet je nach Intensität und Dauer des Trainings für 1 bis 1,5 Stunden Energie. Um ausreichend große Vorräte anzulegen, empfiehlt es sich, täglich zwischen 50 und 60 Prozent der gesamten Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten aufzunehmen.

    Komplexe Kohlenhydrate, die vorwiegend in Brot, Reis, Teigwaren und Getreide sowie in Gemüse, Obst und Kartoffeln vorkommen, sind dabei besser als einfache Zucker (Fruchtzucker, Traubenzucker). Die Kohlenhydrate versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen, stellen kontinuierlich und langsam ihre Energie zur Verfügung und halten auch den Blutzuckerspiegel aufrecht.

    Proteine für Abwehr und Muskelaufbau

    Der menschliche Körper benötigt Proteine in seinem Abwehr- und Enzymsystem sowie zum Muskelaufbau. Eine tägliche Proteinaufnahme von 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht genügt für eine ausreichende Versorgung. Eine Kombination aus pflanzlichen und tierischem Eiweiß, zum Beispiel aus Milch, Kartoffeln, Getreide, Ei und Fisch ist empfehlenswert. Bei tierischen Eiweißlieferanten ist es ratsam, fettarme Produkte zu bevorzugen.

    Flüssigkeit und Mineralstoffe

    Der Verlust an Mineralstoffen beim Sport (über den Schweiß) ist zum Teil nicht unerheblich und muss regelmäßig ausgeglichen werden. Geeignet sind hierfür Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, fettarme Gemüsebrühe sowie Früchte- und Kräutertees. Gleichermaßen benötigen Sportler viel Eisen und Magnesium für einen optimalen Sauerstoff-Transport. Hier gibt es trotz ausreichender Flüssigkeitsaufnahme häufig einen Mangel. Durch eine Blutuntersuchung kann ein solcher Mangel nachgewiesen und mit einer ausgewogenen Ernährung wieder behoben werden.

    Pro Stunde können je nach Anstrengungsgrad und Art der sportlichen Betätigung zwischen einem und 1,5 Liter ausgeschwitzt werden. Der Körper holt sich zunächst die fehlende Flüssigkeit aus dem Gewebe und dem Blut zurück. Die Folge: Das Blut „dickt ein“. Dadurch fließt es langsamer, die Versorgung der Muskelzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff verschlechtert sich und damit steigt die Gefahr von Muskelzerrungen und -krämpfen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts vermindert die Leistungsfähigkeit. In Einzelfällen kommt es zu Schwindel und Übelkeit oder sogar zum Kreislaufzusammenbruch.

    Tipp: Sportgetränke dürfen nicht zu kalt sein und sollten möglichst wenig Kohlensäure und Zucker enthalten. Koffeinhaltige und alkoholische Getränke sind ungeeignet. Prinzipiell sollte getrunken werden, bevor der Körper Durst signalisiert, in der Regel vor der sportlichen Betätigung. Während des Trainings ist es ratsam, immer wieder kleine Mengen Flüssigkeit aufzunehmen (je nach Trainingsdauer etwa alle 15 bis 30 Minuten).

    Zusätzliche Vitaminzufuhr

    Für Gelegenheitssportler ist eine zusätzliche Vitaminzufuhr in der Regel nicht notwendig, wenn sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Bei Höchstleistungssportlern (Leistungssport) kann der Einsatz von entsprechenden Vitaminpräparaten sinnvoll sein. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.

    Nahrungsergänzungen für Hochleistungssportler

    Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die in Form von Dragees, Kapseln, Kau-, Lutsch- oder Brausetabletten, Pulver, Granulat, Flocken oder Saft angeboten werden. Sie enthalten verschiedene Substanzen in konzentrierter Form, darunter

    • Ballaststoffe,
    • Mineralstoffe,
    • Vitamine,
    • essentielle Fettsäuren,
    • Spurenelemente sowie,
    • Eiweiße (Aminosäuren)

    Bei Hochleistungssportlern, die während des Trainings sehr viele Kalorien und Mineralstoffe verlieren und einen erhöhten Bedarf an den genannten Inhaltsstoffen haben, können Nahrungsergänzungen unterstützend wirken und sinnvoll sein. Die zusätzliche Gabe sollte möglichst mit einem Arzt abgestimmt werden, um Überdosierungen zu vermeiden. Gleichermaßen muss abgeklärt werden, ob eventuelle Allergien gegen die Inhaltsstoffe der Nahrungsergänzungen vorliegen.

    Bild: © Depositphotos.com / VadimPetrov

  • Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Chronische Nebenhöhlenentzündung

    Unter chronischer Nebenhöhlenentzündung, im Fachjargon chronische Sinusitis genannt, fallen je nach genauem Entzündungsort die Stirnhöhlen- oder Kiefernhöhlenentzündung. Bei der chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, die oft einige Monate anhalten kann, treten meist Symptome wie Fieber und Druckgefühl, sowie Kopf-, Gesichts- und Zahnschmerzen auf.

    In allen Fällen – ob Stirn- oder Kieferhöhlen – handelt es sich stets um Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die den an sich kompakten Schädelknochen leichter machen. Sie liegen über der Nase oberhalb der Augenbrauen, zwischen Nase und innerem Augenwinkel (Siebbeinhöhlen) und zu beiden Seiten der Nase. Alle sind mit Schleimhäuten ausgekleidet, deren Absonderungen und Sekrete im Normalfall dafür sorgen, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden. Wird der Sekret-Abfluss jedoch – etwa bei einem Schnupfen – gestört, weil etwa die Nasenschleimhäute angeschwollen sind, so können sich in dem sonst gut ‚belüfteten‘ System Bakterien ansiedeln, die die empfindlichen Flimmerzellen der Schleimhäute angreifen. Es kommt zu schmerzhaften Entzündungen.

    Ursachen und Symptome der Sinusitis

    Die Ursachen dafür können unterschiedlichster Art sein, meist gehen der chronischen mehrere akute, nicht ausreichend ausgeheilte Nebenhöhlenentzündung voraus. Die Auslöser sind zumeist andere Atemwegsinfekte wie Allergien (Heuschnupfen) oder eine Erkältung mit verstopfter Nase. Auch körperliche, bis zur chronischen Sinusitis meist unentdeckte Dysfunktionen können Nebenhöhlenentzündungen begünstigen. Dazu zählen etwa eine verkrümmte Nasenscheidewand oder die so genannten Rachenmandeln (Polypen). Auch von Natur aus verengte Ausgänge der Nebenhöhlen können das empfindliche Gleichgewicht der dortigen Schleimhäute beeinträchtigen. Es soll auch vorkommen, dass entzündete Zahnwurzeln Auslöser der Sinusitis sind.

    Eine chronische Sinusitis ist gegeben, wenn die Symptome bei Erwachsenen länger als acht, bei Kindern über zwölf Wochen beobachtet werden können. Dazu zählen im akuten Krankheitsverlauf zunächst eine verstopfte Nase und daraus resultierende Atemprobleme. Es kommt zu vermehrten Ausfluss von Nasensekret, anfangs meist wässrig, mit fortschreitender Entzündung immer dickflüssiger. Im hochinfektiösen Zustand ist das Sekret gelbgrün. Der Geruchssinn leidet, auch der Geschmackssinn ist oft eingeschränkt. Zudem kann Fieber auftreten, das das Krankheitsgefühl und die Abgeschlagenheit noch verstärkt.

    Hinzu kommt, dass je nach Lokalisierung der Nebenhöhlenentzündung ein schmerzhaftes Druckgefühl über den Augen oder an den Wangenknochen auftritt. Es verstärkt sich bei Bewegung, besonders, wenn der Kopf vorgebeugt wird. Im Akutfall spielt sich dies innerhalb von etwa drei Tagen ab. Hat die Sinusitis jedoch chronische Züge angenommen, heilen die Schwellungen nicht richtig ab. Die Betroffenen haben ständig mit zähem Schnupfen zu tun, neigen zu verstopfter Nase.

    Der Druck im Gesicht ist latent gegenwärtig. So setzt sich der Kreislauf der Nebenhöhlenentzündung fort, da der Schleim ein dauerhafter Nährboden für neue Bakterienangriffe (meist Pneumokokken oder Streptokokken) ist. Das kann im schlimmsten Fall sogar zu weiteren Komplikationen führen, z. B. Augenentzündungen.

    Diagnostik und Therapie

    Eine Untersuchung des Nasengangs bietet meist erste Erkenntnisse, auch können Röntgenaufnahmen oder Ultraschalluntersuchungen den Umfang der Sinusitis gut darstellen – und Veränderungen im Laufe der Therapie aufzeigen.

    Während bei schweren akuten Fällen die Einnahme von Antibiotika oft unumgänglich ist, um die bakterielle Entzündung einzudämmen, sind bei einer chronifizierten Nebenhöhlenentzündung meist andere Ansätze sinnvoll. Hier wie dort sind abschwellende Nasentropfen nützlich, doch nur begrenzt einsetzbar. Zur Langzeittherapie empfehlen sich Meersalzsprays und Inhalationen mit Salzwasser.

    Auch regelmäßige Nasenduschen mit Kochsalzlösungen sind praktikabel. Kräutertees können chronischen Sinusitis-Patienten ebenfalls Linderung verschaffen, zumal, wenn deren warme Dämpfe eingeatmet werden. Ganz wichtig – die richtige Nasenputztechnik: Immer nur einseitig Schnauben.

    Man selbst kann neben der Einnahme von Medikamenten und den anderen beschriebenen Maßnahmen allerdings auch einiges tun, um die chronische Sinusitis zu behandeln oder ihr sogar vorzubeugen:

    • Viel Wasser und ungesüßten Kräutertee trinken. Dies hilft dabei, den Schleim abzulösen, der bei der Entzündung der Schleimhäute entsteht.
    • Auch Inhalieren mit ätherischen Ölen in ruhigen und langsamen Atemzügen wirkt beruhigend und befreiend auf die Nasennebenhöhlen.
    • Ein weiteres viel eingesetztes Hilfsmittel ist die Nasenspülung, bzw. Nasendusche. Diese kann man täglich und auch vorbeugend anwenden, damit die Entzündung gar nicht erst entstehen kann.
    • Zur Vorbeugung gilt es, dem Körper regelmäßig frische Luft zu gönnen und ihn mit Sport fit zu halten.

    Lediglich in Ausnahmefällen ist übrigens eine Operation die Lösung; etwa, wenn eine krumme Nasenscheidewand die Nebenhöhlenausgänge dauerhaft behindert. Dauert die chronische Nasennebenhöhlenentzündung bereits viele Monate an, ist eine Operation der Nasennebenhöhlen in einigen Fällen unumgänglich. Hierbei wird die Nasenscheidewand begradigt und der Schleim kann besser abfließen.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Von extremen oder auch unstillbarem Schwangerschaftserbrechen sind etwa 0,5 bis 2 Prozent der Schwangeren betroffen. Die fachspezifische Bezeichnung dieser unangenehmen Erkrankung lautet Hyperemesis gravidarum. Sie gilt als eine der häufigsten Ursachen für einen Aufenthalt im Krankenhaus während der Schwangerschaft und beginnt in der Regel vor der fünften Schwangerschaftswoche. Bei einigen Frauen tritt die Übelkeit nur morgens auf, andere haben auch mittags und/oder abends damit zu kämpfen.

    Eine Abschwächung gibt es meist bis zur 14. Woche, in sehr seltenen Fällen kann sich das Erbrechen bis zum Ende der Schwangerschaft durchziehen. Das häufige, mindestens fünf mal über den Tag verteilte Erbrechen und die dauernd anhaltende Übelkeit kann die Schwangere während dieser Zeit stark einschränken. Das Leiden wird von Betroffenen in jedem Fall als sehr belastend erlebt und beschrieben. Eine frühzeitige Behandlung kann hier jedoch oft Abhilfe schaffen. Viele Möglichkeiten, Schwangerschaftserbrechen selbst mit Hausmitteln oder ähnlichem zu beeinflussen, haben Betroffene leider nicht.

    Neben dem Erbrechen klagen einige Schwangere noch über Schwindel oder Durchfall, auch Mattigkeit und verstärkte Müdigkeit werden beschrieben.

    Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum
    Die genaue Ursache und Entstehung von extremen Schwangerschaftserbrechen ist noch nicht geklärt. Die hormonelle Veränderung während einer Schwangerschaft ist sicherlich nur ein Faktor, der zu diesem Leiden führt. Jedoch ist noch nicht abschließend geklärt ob es nur an einer Überempfindlichkeitsreaktion des Einzelnen auf den hormonellen (HCG-)Anstieg liegt oder ob die angestiegene Hormonkonzentration selbst Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum ist. Letztlich können aber auch bestimmte Gerüche oder Speisen für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Diese sollten dann gemieden werden.

    Entgegen landläufigen Meinungen kommt es nicht häufiger zum Erbrechen, wenn ein Mädchen erwartet wird. Manche Menschen wollen auf diese Weise das Geschlecht bestimmen können. Doch dies ist ein Ammenmärchen, bei einer Jungen-Schwangerschaft und selbst bei einer Mehrlingsschwangerschaft kann genauso die typische Übelkeit mit dem starken Erbrechen auftreten wie bei einer Mädchen-Schwangerschaft. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Risiko des extremen Schwangerschaftserbrechens jedoch höher.

    Ob die Hyperemesis auftritt, ist von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verschieden. Wer also beim ersten Kind Probleme hatte, muss diese bei weiteren Kindern nicht haben und umgekehrt. Ein Grund zur Sorge ist das Leiden dennoch nicht; das Baby leidet nicht und entwickelt sich trotzdem völlig normal, solange keine extreme Gewichtsabnahme oder Dehydrierung aufritt.

    Unterteilung der Hyperemesis gravidarum

    Die Hyperemesis gravidarum wird in zwei Grade unterteilt. Beim ersten Grad fühlt sich die Betroffene krank, aber die Stoffwechselparameter liegen dennoch im Bereich des Normalen. Beim zweiten Grad ist der Elektrolytenhaushalt bereits entgleist und die Schwangere hat ein sehr starkes Krankheitsgefühl. In diesem Fall muss eine stationäre Behandlung erfolgen.

    Selbsthilfe

    Ist der zweite Grad noch nicht erreicht, können zunächst einige Dinge selbst versucht werden. Sie können zur Linderung des Leidens beitragen:

    • Bereits vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen
    • Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen
    • ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
    • ausreichend schlafen
    • Speisen und Gerüche vermeiden, die Übelkeit hervorrufen
    • Verzicht auf scharfe und fettige Speisen
    • Stress möglichst komplett vermeiden

    Gemüsebrühe kann unterstützend wirken und den Elektrolytenhaushalt ausgleichen. Bei Anzeichen von Dehydration oder extremen Gewichtsverlust sollten Betroffene unbedingt einen Arzt konsultieren. Es ist damit zu rechnen, dass nicht nur die werdende Mutter gesundheitliche Probleme bekommen kann, sondern auch das heranwachsende ungeborene Leben! Deshalb sollte keine falsche Scheu aufkommen, sondern der Frauenarzt, die Notfallambulanz, die Rettungsstelle oder eine andere geeignete Stelle aufgesucht werden. Am besten ist ein Anruf bei der Notrufnummer 112, so dass ein Rettungswagen und gegebenenfalls auch gleich ein Notarzt bereitstehen.

    Behandlung der Hyperemesis gravidarum oft stationär

    Speziell für die Hyperemesis gravidarum gibt es kein Medikament, was zumindest für den deutschen Markt zugelassen ist. Ein Aufsuchen des (Frauen-)Arztes ist deshalb anzuraten, wobei dieser die Schwangere gegebenenfalls ins Krankenhaus überweist. Hier bekommen Betroffene intravenös Flüssigkeit mit Elektrolyten zugeführt. Ebenso erhalten sie ein Mittel gegen die Übelkeit. Eine normale Nahrungszufuhr ist bereits nach wenigen Tagen möglich und die Schwangere kann das Krankenhaus wieder verlassen. Nur in seltenen Fällen muss der Schwangeren künstlich Nahrung zugeführt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / kmiragaya

  • Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Welche Schlafmöglichkeit fürs Baby?

    Für viele werdende Eltern stellt sich die Frage, ob sie lieber eine Wiege, einen Stubenwagen oder ein Bettchen anschaffen. Dazu sollten sich Eltern folgende Fragen stellen:

    1. Wie viel Platz haben wir zur Verfügung?
    2. Babyzimmer oder doch besser das elterliche Schlafzimmer?
    3. Was könnte andere, vielleicht arbeitende, Familienangehörige stören?
    4. Soll der Nachwuchs möglichst immer in der Nähe der Mutter oder des Vaters sein?
    5. Wie lange soll die Schlafmöglichkeit genutzt werden können (Umbaumöglichkeiten)?
    6. Wie viel finanziellen Spielraum haben wir?

    Hier ein paar unserer Vorschläge oder schauen Sie auf rundumskinderzimmer.de vorbei:

    Baby Stubenwagen

    Ein Baby Stubenwagen bietet gegenüber dem Kinderbett den Vorteil, dass er leicht und einfach zu transportieren ist. Ermöglicht wird dies durch vier leichtgängige Laufrollen am Gestell. Stabilität bekommt der Baby Stubenwagen durch das Grundgerüst aus Holz oder Metall. Auf diesem steht das Körbchen, welches meist aus Weide aufwändig geflochten wurde. Es dient dem Baby als Schlafplatz. Die Liegefläche kann variieren, die meisten Baby Stubenwagen sind jedoch für Kinder bis zu einem Lebensjahr, zum Teil auch bis zu einem Alter von eineinhalb Jahren geeignet. Ca. 80 cm lang ist die Fläche, auf der der Säugling liegen kann, die Breite variiert zwischen 40 und 50 cm.

    Die Himmels-Stange aus Metall und der Himmel, Matratze mit Bezug, eventuell ein Nestchen und Bettwäsche sind nützliche Dinge, die man für einen Baby Stubenwagen benötigt. An der Stange für den Himmel kann auch ein interessantes Mobilé oder eine süße Spieluhr befestigt werden. Bei der Bettwäsche für den Baby Stubenwagen kommt es vor allem auf die Waschbarkeit bei 60° C an. Moderne Bezüge sind mit Reißverschlüssen für einen schnellen Wäschewechsel ausgestattet.

    Baby Beistellbett 

    Ein Baby Beistellbett ist eine äußerst sinnvolle und nützliche Erfindung. Damit können Babys im eigenen Bettchen schlafen, aber durch eine offene Seite direkt neben Mama oder Papa liegen. Das Baby Beistellbett wird direkt befestigt am elterlichen Bett, so dass die Matratzen ohne störenden Spalt direkt aneinander liegen. Soll nun das Baby gestillt werden oder für die Kuschelzeit, kann es einfach aus dem Baby Beistellbett geholt werden. Nachdem es satt ist oder schlafen soll, wird es zügig in sein eigenes Bettchen gelegt.

    Mit einem Baby Beistellbett ist für Eltern und Baby ein problemloses Schlafen möglich. Platzprobleme durch das Kind in der Bettmitte gehören der Vergangenheit an. Das Baby muss dennoch nicht die Geborgenheit seiner Eltern missen. Es gibt sogar Baby Beistellbetten, die umgebaut werden können und mehrere Funktionen vereinen, ein Vier-in-Eins-Babybett zum Beispiel. Es ist nicht nur als frei stehendes Baby Gitterbett erhältlich, sondern zusätzlich zu Wiege und Stubenwagen als Baby Beistellbett verwendbar – vier Funktionen in einem einzigen Möbelstück. Dazu müssen nur die zusätzliche Stange befestigt und das Nestchen darüber befestigt werden. Mit einem solchen Baby Beistellbett lässt sich bares Geld sparen.

    Schaukelwiege

    Eine süße Schaukelwiege ist ein gutes Möbelstück für den Babyhaushalt, vor allem dann, wenn ein Kind dieses beruhigende Schaukeln benötigt, um friedvoll zu schlummern. Sie dient auch als Bettchen, wenn ein Stubenwagen in der Größe nicht mehr ausreichend ist.

    Eine Schaukelwiege besteht meist aus einem Gestell und der darin befestigten Wiege. Das Schaukeln ist enorm beruhigend auf viele Babys. Sie schlummern dann viel besser und fühlen sich somit geborgener. Beim Kauf einer Schaukelwiege sollte darauf geachtet werden ob es auch eine Feststellbremse gibt. Auch wichtig wäre, ob man eventuell die Stärke des Schaukelns einstellen kann. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, dass die Kippsicherheit gegeben ist, damit die Wiege nicht umkippen kann.

    Genügend Platz beziehungsweise Liegefläche für das Kind ist ebenso ein wichtiger Faktor beim Kauf einer Schaukelwiege. Außerdem sollte unbedingt auf die Freiheit von diversen Schadstoffen geachtet werden. Ebenso dürfen keine scharfen Ecken oder Kanten an der Schaukelwiege vorhanden sein, damit sich ein Baby nicht verletzen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / petrograd99

  • Abnehmen mit Sport

    Abnehmen mit Sport

    Abnehmen ist in heutigen Zeiten in aller Munde. Es ist bekannt, dass gerade durch Übergewicht Erkrankungen entstehen, die dauerhafte Schäden hervorrufen können. Aber wie nimmt man nun richtig ab?

    Definitiv ist es anzuraten, beim Abnehmen Sport zu treiben, denn für eine lang anhaltende Reduktion des eigenen Körpergewichtes ist er absolut unerlässlich. Beim Sport wird der Kalorienverbrauch im Körper gesteigert. Da beim Abnehmen auf eine reduzierte Kalorienzufuhr geachtet wird, liegt das Ergebnis auf der Hand. Denn so ist es dauerhaft möglich, das Gewicht zu reduzieren. Beim Abnehmen Sport zu treiben ist aber ebenfalls aus einem anderen Grund nötig. Denn wer nur eine Diät hält und keinen Sport treibt, riskiert damit, dass die Muskelmasse sich ebenfalls abbaut. Der Körper passt sich an und die Körperfettreduktion wird relativ schnell gestoppt. Es beginnt irgendwann der sogenannte Jojo-Effekt.

    Der Mix macht’s

    Es ist anzuraten, eine gute Mischung zwischen Ausdauersport und Kraftsport zu betreiben. Wer ein leichtes Kraftsporttraining absolviert, wird feststellen, dass relativ schnell Muskelmasse aufgebaut wird. Dies führt zwar im ersten Moment dazu, dass sich das Gewicht insgesamt erhöhen kann, aber dennoch kann sich in einer guten Muskelmasse kein Fett festsetzen, daher wird das Gewicht recht schnell wieder normalisiert sein. Der Ausdauersport kann insgesamt auf einen längeren Zeitraum durchgeführt werden und dient somit zur Erhaltung der aufgebauten Muskelmasse. Durch diese Form des Sportes wird gleichermaßen das Herz-Kreislauf-System trainiert, so dass es zu einer besseren Durchblutung des Körpers und durch eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Körpers kommt.

    Die richtige Intensität

    Es kommt aber auch auf die Intensität beim Sport an. Auf jeden Fall ist es wichtig, es nicht zu übertreiben. Sicherlich mag eine höhere Intensität den Energieverbrauch steigern, aber es ist nachgewiesen, dass dann die Kondition schneller nachlassen kann und die Lust dann verloren geht.

    Daher ist es empfehlenswerter, die Intensität der einzelnen Übungen eher geringer zu halten, damit länger durchgehalten wird. Auf Dauer wird somit mehr Fett verbrannt. Dies ist besonders im Anfangsstadium wichtig, denn wer später eine bessere Kondition hat, wird bemerken, dass er automatisch besser durchhält, Gewicht und Wiederholungen steigern kann. Nicht jeder Sport ist geeignet. In erster Linie sollte natürlich der Spaß im Vordergrund stehen, denn eine Sportart, die den Sportler nicht befriedigt, wird er auf Dauer nicht lange durchhalten.

    Wie man weiß, sind Eiweiße und darunter auch das Protein wichtig für die Muskeln. Betrachtet man die Muskulatur als eine Art Fabriken zur Fettverbrennung, dann erkennt jeder, wie wichtig die Zufuhr von Proteinen für den Prozess des Abnehmens und der Figur-Definition ist.

    Proteine – wichtige Nahrung für die „Muskel-Kraftwerke“

    Proteine sind Grundbausteine des Lebens. Hunderttausende von Proteinen werden aus lediglich zwanzig Aminosäuren gebildet. Proteine sind für den Aufbau aller Zellen Grundvoraussetzung, sie bewirken Zellstruktur und die biochemischen Vorgänge innerhalb des Stoffwechsels. Ihr Aufbau bedingt wesentliche Eigenschaften des Organismus.

    Proteine im menschlichen Körper

    Ohne Proteine, die auch häufig einfach als Eiweiße bezeichnet werden, ist das hoch entwickelte Zellsystem höheren Lebens und unseres menschlichen Körpers nicht möglich. Proteine erfüllen eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Vorgängen im Körper. Dazu sind bestimmte Protein-Verkettungen für jeweils ganz spezielle Funktionen zuständig. So gehört das wichtige Collagen zu den Strukturproteinen, es gibt Transportproteine, wie das Hämoglobin, die Immunproteine und die Hormonproteine. Allein schon diese sehr reduzierte Aufzählung von Proteinen und ihren Bestimmungen macht deutlich, wie wichtig sie für jede Funktion im gesamten Organismus sind. In wirklich läuft nicht eine Körperfunktion ohne sie ab.

    Proteine in der Nahrung

    Protein muss dem Körper auch über die Ernährung zugeführt werden. Im Normalfall genügt dafür eine Kost, die ausreichend eiweißhaltig ist. Ein Teil von Proteinen spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau der Muskeln. Wer bei sportlicher Tätigkeit seine Muskulatur hartem Training aussetzt, Muskeln aufbauen will, ist auf eine solche Kost stärker angewiesen. Natürlich gehört dazu nicht nur die Anreicherung von Eiweiß, sondern auch Kohlehydrate und Vitamine. Beim reinen Muskelaufbautraining wird häufig noch die Zufuhr von Eiweiß über Nahrungsergänzungsstoffe empfohlen. Bei normaler sportlicher Tätigkeit, die den Körper mehr oder weniger gleichmäßig belastet und allgemeine Fitness schaffen soll, sind die Präparate verzichtbar.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Rheuma – Beschwerden am Bewegungsapparat

    Mit „rheuma“ wird im Altgriechischen die Strömung oder der Fluss bezeichnet. In der aktuellen Medizin kommt dieses Wort bei allen Beschwerden am Bewegungsapparat zur Anwendung, wenn der Patient z. B. über ziehende, reißende oder auch fließende Schmerzen klagt, die in der Regel auch die Bewegungsfähigkeit einschränken. In der modernen Medizin spricht man im Zusammenhang mit Rheuma etwas allgemeiner von den „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

    Von Rheuma betroffen sein können:

    • die Knochen, dann geht es meistens um Gelenk- und/oder Knochenrheuma, was auch oft als Arthrose bezeichnet wird,
    • die Muskeln einschließlich das mit ihnen verbundene Gewebe, dann spricht man von Weichteilrheuma, hier sind vor allem Myalgien zu nennen,
    • die Organfunktionen aufgrund von Stoffwechselstörungen,
    • die Kollagene, wobei es sich um Bindegewebsrheuma (Kollagenose, Lupus erythematodes) handelt.

    Ursachen und Erscheinungsformen

    Es hat sich gezeigt, dass eine Unterteilung nach den Ursachen, die im Rahmen der Diagnose hoffentlich erkannt werden, sinnvoller ist. Das, was (traditionell) im Volksmund vor allem unter Rheuma verstanden wird, das sind die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, die man auch als Autoimmun-Störungen bezeichnen kann, das bedeutet, dass das eigene Abwehrsystem z. B. die eigenen Knorpelzellen als fremde Eindringlinge identifiziert und bekämpft. In der IT-Branche wäre so etwas eine Fehlprogrammierung. Zu dieser großen Gruppe von Erkrankungen gehören:

    • Rheumatoide Arthritis, z. B. chronische Polyarthritis,
    • Psoriasis-Arthritis,
    • Spondylitis ankylosans, z. B. Morbus Bechterew,
    • Juvenile idiopathische Arthritis,
    • Reaktive Arthritis,
    • Wegener-Granulomatose, z. B. Morbus Wegener,
    • Kollagenosen, das sind Bindegewebserkrankungen, und Vaskulitiden, das sind entzündliche Gefäßerkrankungen wie Sklerodermie, Lupus erythematodes, Mischkollagenose, Sjögren-Syndrom, Dermatomyositis oder Polymyositis

    Die Arthrose, die medizinisch ebenfalls zu den rheumatischen Erkrankungen gehört, ist dagegen in erster Linie eine degenerative Erkrankung im Sinne eines Verschleißes.

    Auch Stoffwechselstörungen können rheumatische Beschwerden auslösen, die bekanntesten und häufigsten Vertreter sind die Gicht und andere Krankheitsformen, die mit der Ablagerung von Kristallen zu tun haben, die Osteoporose und die Hämochromatose, das ist eine Eisen-Stoffwechselstörung.

    Bei Schmerzen im Bereich der Sehnen und Muskulatur, die sogenannten Weichteile, handelt es sich meistens um den entzündlichen Weichteilrheumatismus „Polymyalgia rheumatica“ oder um eine Entzündung des Muskelgewebes „Polymyositis“.

    Diagnostik

    Eine Diagnose muss immer auf einer gründlichen Anamnese (das eingehende Gespräch zwischen Arzt und Patient) und auf der körperlichen Untersuchung basieren. Für die genauere Einordnung der Erkrankung werden ggf. bestimmte Antikörper im Labortest nachgewiesen und zur genauen Untersuchung des Blutes gehört auch das Aufspüren genetischer Marker.

    In den nächsten Schritten kommen verschiedene bildgebende Verfahren zum Einsatz, z. B. Röntgenaufnahmen (Rheumastatus), Magnetresonanztomografie, Computertomografie oder die Szintigrafie. Mit Hilfe dieser Verfahren wird die Diagnose gesichert, es kann das Stadium der Erkrankung ermittelt werden, und durch Wiederholung ist eine Verlaufskontrolle beim Voranschreiten bzw. bei einer Besserung der Erkrankung möglich.

    Therapien

    Die meisten Krankheiten, die zum rheumatischen Formenkreis gehören, sind vor allem erst mal durch ihre schmerzhaften Symptome gekennzeichnet, wobei die Ursachen in der Regel an ganz anderer Stelle liegen als gerade dort, wo beispielsweise entzündete Fingergelenke sichtbar werden. Zur Zeit werden rheumatische Erkrankungen fast ausschließlich mit Medikamenten behandelt, Kortison als bewährtes Mittel gegen überbordende Entzündungen spielt dabei eine große Rolle.

    Aber eine Änderungen der Lebensweise, und dazu zählt insbesondere eine gesunde, ausgewogene Ernährung, kann eine sehr wichtige unterstützende Maßnahme sein. Als Beispiel sei die Gicht genannt, die auf einem gestörten Purinabbau basiert. Wer also die Zufuhr von Purinen in Form von Innereien, Fleisch, Alkohol drosselt, kommt auf Dauer mit deutlich weniger Medikamenten aus. Man findet übrigens viel Literatur, die die Vorzüge der vegetarischen Ernährungsweise bei Rheuma umfassend begründet.

    Operative Eingriffe, die teilweise kaum zu umgehen sind, ändern aber nichts an der Ursache der Erkrankung. Es gibt auch verschiedene physikalische Therapien, hier sei stellvertretend mal die Kältetherapie genannt, die den Entzündungs- und Schmerzzustand zurück fahren kann, aber auch hier gilt, dass damit die Ursache der Erkrankung nicht beseitigt werden kann.

    Bild: © Depositphotos.com / kmiragaya