Autor: Maik Justus

  • Sodbrennen – Was hilft

    Sodbrennen – Was hilft

    Was hilft gegen Sodbrennen?

    Ein gutes und reichhaltiges Abendessen, zum Nachtisch ein süßes Dessert und zum Abschluss eine Tasse Mokka und ein Schnaps – das alles kann in der Nacht zu einer unangenehmen Überraschung führen, nämlich zu Sodbrennen. Fast jeder zweite Deutsche ab dem 40. Lebensjahr wird in der Nacht wach, weil die Speiseröhre und der Magen wie Feuer brennen. Sodbrennen ist aber nicht nur schmerzhaft, es kann auch chronisch werden und wenn Sodbrennen nicht behandelt wird, dann kann sich sogar ein bösartiger Tumor bilden.

    Aber Sodbrennen muss nicht sein, denn wer sich richtig ernährt, der wird aller Voraussicht nach, damit auch keine Probleme bekommen. Wer aber zu häufigem Sodbrennen neigt, der kann das mit einer Reihe von guten alten Hausmitteln sicher bekämpfen.

    Wie entsteht Sodbrennen?

    Für das unangenehme Brennen ist ein Ringmuskel verantwortlich, der genau zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt. Dieser Muskel schließt nicht mehr so, wie er sollte und der Inhalt des Magens kann dann samt der Magensäure ungehindert in die Speiseröhre laufen. Da die Magensäure zu einem großen Teil aus ätzender Salzsäure besteht, die eigentlich dazu gedacht ist, die Nahrung zu zersetzen und die schädlichen Keime abzutöten, verursacht sie in den Schleimhäuten der Speiseröhre große Schmerzen, die sich wie eine Verbrennung anfühlen. Dem Magen selbst macht die Säure nichts aus, denn er ist auf sie eingerichtet.

    Gegen das schmerzhafte Brennen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die die Salzsäure binden sollen, aber es gibt auch einige sehr gute Hausmittel, die dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu Sodbrennen kommen kann.

    Wirksame Gemüse und Kräuter gegen Sodbrennen

    Bekanntlich ist gegen alles ein passendes Kraut gewachsen und das ist auch der Fall, wenn es ums Sodbrennen geht. Das Kraut, das hier helfen kann, heißt bitteres Tausendguldenkraut. Gekauft werden kann das Kraut, das schon die Oma kannte, als Tee in jeder Apotheke. Ein halber Teelöffel Tausendguldenkraut wird am Abend in ein Glas in ein viertel Liter kaltes Wasser gegeben. Am nächsten Morgen wird das Ganze durch ein Sieb gegossen und dann leicht erwärmt in kleinen Schlucken getrunken. Zwar macht das bittere Kraut seinem Namen alle Ehre, aber es hilft nicht nur bei Sodbrennen, sondern auch bei Blähungen, bei Völlegefühl und auch bei anderen Schwierigkeiten mit der Verdauung.

    Ein anderes wirksames Mittel gegen Sodbrennen ist Sellerie, und auch hier ist es ein Tee, der für Linderung sorgt. Die frischen grünen Blätter des Sellerie werden gewaschen, klein gehackt und dann in einem Liter Wasser aufgekocht. Anschließend müssen sie fünf Minuten ziehen und werden dann durch ein Sieb geschüttet. Der Saft wird dann lauwarm und ungesüßt am besten nach dem Essen getrunken. So wird verhindert, dass sich zu viel Magensäure bildet. Natürlich ist auch Sellerie als Salat eine gute Sache, die schon die Römer zu schätzen wussten. Sie füllten unter anderem Spanferkel mit Pinienkernen, Datteln und Sellerieblättern.

    Sodbrennen in der Nacht verhindern

    Das schmerzhafte Brennen tritt vor allem nachts auf. Wer es verhindern will, der sollte am Abend weder fettes Fleisch noch Hülsenfrüchte essen und auch auf süße Nachspeisen verzichten. Zucker und Fruchtsäure lösen in den meisten Fällen Sodbrennen aus, aber auch Alkohol und Nikotin sind nichts für Menschen, die mit Sodbrennen zu kämpfen haben. Während der Nacht sollte der Kopf zudem ein wenig erhöht liegen, denn das verhindert, dass die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre aufsteigen kann.

     

  • Gehirnjogging – Fitness für den Kopf

    Gehirnjogging – Fitness für den Kopf

    Die meisten Menschen wollen nicht nur körperlich bis ins hohe Alter fit bleiben, auch das Gehirn soll noch lange gute Leistungen bringen. Dabei kann Gehirnjogging helfen, ein gezieltes Gedächtnistraining, das die grauen Zellen auf Trab bringt. Wie das Gehirnjogging aussehen kann, das ist sehr unterschiedlich, denn es gibt viele interessante Programme, mit denen man effektiv sein Gehirn trainieren und geistig fit bleiben kann.

    Wer auch in späteren Jahren noch mitreden möchte, der sollte so früh wie möglich mit dem Gehirnjogging beginnen, und es kostet weder viel Zeit noch Geld das Gehirn zu fordern und das Gedächtnis zu behalten.

    Gehirnjogging – Unterschiedliche Meinungen

    Wie wirksam Gehirnjogging ist, darüber streiten sich die Experten. Zwar gibt es viele wissenschaftliche Studien zu diesem Thema, aber in diesen Studien finden sich immer wieder gegensätzliche Meinungen. Einige der Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Gehirnjogging eine durchaus positive Wirkung auf das Gedächtnis und die geistigen Fähigkeiten hat. Andere Studien vertreten aber immer noch die Meinung, dass es im Grunde nichts nützt das Gehirn gezielt zu trainieren, denn die Übungen halten nicht lange vor.

    Gehirnjogging ist immer sehr individuell. Wer gerne Schach spielt, der sollte das auch im Alter noch tun, denn Schach ist ein ausgezeichneter Sport, um das Gedächtnis und die eigenen strategischen Fähigkeiten zu trainieren. Wer gerne ein Sudoku Rätsel löst, auch der macht Gehirnjogging, aber nur mit Schach spielen und Sudoku Rätsel kann das Gehirn nicht ausreichend trainiert werden, es kommt vielmehr auf eine große Vielfalt an und es ist wichtig, Abwechslung in den Alltag zu bringen.

    Gehirnjogging – Keine Routine

    Es ist die Routine des Alltags, die dafür sorgt, dass das Gehirn nicht mehr seine volle Leistung bringen kann. Alle, die zum Beispiel jeden Tag mindestens eine Tageszeitung lesen, bleiben geistig fit und können immer mitreden. Auch regelmäßig ein Kreuzworträtsel zu lösen ist eine Art Gehirnjogging, denn das Rätsel zwingt zum Nachdenken und fordert zum Erinnern auf. Wer schon immer gerne eine Fremdsprache lernen wollte, der kann das auch im Alter noch tun und damit sein Gehirn gezielt trainieren. Selbst wenn die Zahl der Gehirnzellen mit zunehmenden Alter abnimmt, das Gehirn ist auch im hohen Alter immer noch in der Lage, erstaunliche Dinge zu leisten.

    Wichtig ist es, nicht immer das Gleiche zu tun. Es kann schon helfen, die tägliche Routine zu durchbrechen, wenn man bestimmte Dinge, die jeden Tag erledigt werden müssen, in einer anderen Reihenfolge erledigt oder auch mal die linke Hand (bei Rechtshändern) oder die rechte Hand (bei Linkshändern) benutzt. Das alles kann ein sehr gutes Gehirnjogging sein und dabei helfen, die grauen Zellen immer wieder neu zu aktivieren.

    Kleine Tipps für den Alltag

    Es sind die kleinen Tipps, die beim Gehirnjogging im Alltag sehr hilfreich sein können. So ist es eine gute Übung, einmal ohne den Einkaufszettel einkaufen zu gehen. Wer zum Beispiel am Abend im Fernsehen eine Werbung für frisches Obst gesehen hat, der sollte am nächsten Tag beim Einkaufen die Früchte aussuchen, die ihn besonders angesprochen haben. Eine neue Telefonnummer sollte nicht direkt aufgeschrieben werden, wer Gehirnjogging macht, der versucht sich die neue Telefonnummer im Kopf zu merken. Wer in einer fremden Stadt unterwegs ist, der muss nicht unbedingt einen Stadtplan dabei haben, es kann helfen, sich markante Punkte wie zum Beispiel eine Kirche zu merken und anhand dieser Kopfbilder den richtigen Weg zu finden.

  • Sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft

    Sichere Anzeichen für eine Schwangerschaft

    Frauen, die schwanger werden möchten, achten auf das kleinste Anzeichen, das darauf hinweist, dass sie ein Baby erwarten. Viele Frauen spüren unmittelbar nach der Empfängnis, dass sie in anderen Umständen sind, andere spüren gar nichts und müssen erst das Ergebnis des Schwangerschaftstests oder einen Besuch bei ihrem Arzt abwarten.

    Aber welche Anzeichen gibt es, die sicher darauf hindeuten, dass sich in neun Monaten Nachwuchs einstellt? Welche Zeichen sind unübersehbar und typisch für eine Schwangerschaft?

    Heißhunger und Übelkeit – Schwangerschaftsanzeichen?

    Wenn plötzlich der Hunger auf Dinge steigt, die normalerweise nicht so gerne gegessen werden, dann kann das ein Zeichen für eine Schwangerschaft sein. Kuchen mit viel Sahne und danach ein Glas mit sauren Gurken – das passt nicht wirklich zusammen, aber wenn eine Frau schwanger ist, dann schmeckt ihr auch das. Auf der anderen Seite kann es passieren, dass es plötzlich ein Ekelgefühl gegen bestimmte Speisen gibt und selbst der Geruch schon für ein flaues Gefühl im Magen sorgt.

    Die morgendliche Übelkeit gehört ebenfalls zu den Klassikern, wenn es um ein sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft geht. Viele Frauen müssen sich oftmals nur in den ersten drei Monaten jeden Morgen nach dem Aufstehen übergeben, bei anderen Frauen hält die Morgenübelkeit sogar die kompletten neun Monate an. Ein bewährtes Hausmittel gegen diese Übelkeit ist übrigens ein Teelöffel Honig, der vor dem Aufstehen genommen werden sollte. Das dämpft die Übelkeit und ist zudem noch ein süßer Start in den Tag.

    Müdigkeit und Krämpfe sind Schwangerschaftsanzeichen

    Schwangere Frauen sind vielfach müde und fühlen sich erschöpft, und das hat seinen Grund. Wenn eine Schwangerschaft vorliegt, dann schüttet der Körper eine große Menge des Hormons Progesteron aus und das vermittelt das Gefühl, gerade einen Marathon gelaufen zu sein. Normalerweise gibt sich die Müdigkeit im weiteren Verlauf der Schwangerschaft wieder und im letzten Drittel fühlen sich die meisten Frauen wieder fit und munter.

    Oft kommt es acht bis zehn Tage nach dem Eisprung zu leichten Schmierblutungen, die auch mit Unterleibskrämpfen verbunden sein können. Das ist kein Grund zur Beunruhigung, denn das Baby muss sich in der Gebärmutter einnisten und das sorgt für leichte Blutungen und Krämpfe.

    Äußere Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die Zeichen für eine Schwangerschaft sind auch äußerlich zu erkennen. Zum Beispiel an einer dunklen Verfärbung der Brustwarzenhöfe. Auch wenn die Brüste geschwollen und sehr empfindlich sind, dann ist das ein Anzeichen dafür, dass eine Frau schwanger sein kann. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn sie unmittelbar vor der Periode stehen, nur wenn ein Baby erwartet wird, dann steigt die Sensibilität.

    Hat sich ein Baby in der Gebärmutter eingenistet, dann kann es passieren, dass auch der Harndrang deutlich ansteigt, schuld daran ist das Hormon Humanes Chorion Gonadotropin. Wer in kurzen Abständen zur Toilette muss, der sollte einen Schwangerschaftstest machen.

    Ein sehr sicheres Zeichen dafür, dass eine Frau schwanger ist, ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die ihre Periode normalerweise sehr pünktlich und regelmäßig bekommen, sollten einen Test machen oder zu ihrem Frauenarzt gehen, wenn die Blutung ausbleibt.

  • Stevia – eine Alternative zum Zucker

    Stevia – eine Alternative zum Zucker

    Ohne Zucker ist das Leben kaum vorstellbar, denn Zucker versüßt im wahrsten Sinne des Wortes den Alltag und macht ihn um einiges angenehmer. Aber leider hat Zucker auch einige gravierende Nachteile, denn Zucker macht dick und ist, wenn er in größeren Mengen genossen wird, auch nicht gut für die Gesundheit.

    Was wären aber der Kuchen und der Pudding zum Nachtisch ohne Zucker? Es gibt die Möglichkeit mit Honig oder mit Süßstoff zu süßen, aber nicht jeder mag Honig oder die künstliche Süße. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit das Leben süßer zu machen, und diese Möglichkeit heißt Stevia.

    Was genau ist Stevia?

    Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der aus einer Pflanze gewonnen wird, genauer gesagt aus der Stevia rebaudiana. Diese Pflanze wird auch Honigkraut genannt und wächst in Südamerika. Stevia ist von Natur aus mehr als 30mal so süß wie der Zucker, der aus Rüben hergestellt wird. Dabei hat das Honigkraut aber im Gegensatz zum Haushaltszucker keine einzige Kalorie.

    Die Süße der Stevia-Pflanze wird Steviosid genannt und sie hat viele gesunde Eigenschaften, die unter anderem dafür sorgen, dass der Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht bleibt. Das ist vor allem für Menschen sehr wichtig, die unter Diabetes leiden. Allerdings muss man mit der Süße aus der Pflanze sehr vorsichtig umgehen, denn sonst kann es passieren, dass Speisen zu süß und damit nicht mehr genießbar werden.

    Mit Stevia – Gesund süßen

    Zucker ist bekanntlich einer der größten Feinde, wenn es um eine schlanke Figur geht. Auch wer bewusst weitgehend auf zuckerhaltige Nahrungsmittel verzichtet, der muss doch mit dem versteckten Zucker leben, der fast überall enthalten ist. Wer gesund abnehmen will, der ist gut beraten den Zucker komplett verschwinden zu lassen und stattdessen mit Stevia zu süßen. So kann auch während einer Diät ein Pudding ohne schlechtes Gewissen gegessen werden und ein Stück Kuchen sorgt nicht mehr dafür, dass die Waage nach oben klettert.
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    Zucker ist aber auch Gift für die Zähne, denn zu viel Zucker bedeutet Karies und damit auch Zahnschmerzen und häufige Besuche beim Zahnarzt. Obwohl Stevia sehr süß ist, greift es die Zähne nicht an und auch der schädliche Zahnbelag, der bei einem zu hohen Zuckerkonsum auftritt, ist beim Genuss der zuckersüßen Pflanze kein Thema mehr.

    Stevia – Ein Nahrungsergänzungsmittel

    Lange Zeit hatte die Stevia-Pflanze einen eher schlechten Ruf und war bis 2011 sogar verboten. Schuld an diesem Verbot waren zweifelhafte Studien eines Herstellers für Süßstoff, die mittlerweile aber wiederlegt worden sind. Heute darf Stevia als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden und erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit.

    Den Herstellern von Zucker und Süßstoffen ist natürlich sehr daran gelegen, dass die natürliche Pflanzensüße nicht zu sehr in den Handel eingreift, aber immer mehr Lebensmittelkonzerne greifen statt Zucker lieber zur Stevia-Pflanze und haben damit großen Erfolg. Wer bewusst auf seine Figur oder seine Gesundheit achten will, der sollte sich im Internet informieren, wer alles die süße Pflanze in seinen Produkten verwendet.

  • Bluthochdruck – Wenn der Blutdruck steigt

    Bluthochdruck – Wenn der Blutdruck steigt

    Immer mehr Menschen leiden unter einer sogenannten Hypertonie, sie haben einen zu hohen Blutdruck. Wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann kann das fatale gesundheitliche Folgen haben. Eine Herzinsuffizienz, Durchblutungsstörungen, Thrombosen und auch der Herzinfarkt und der Schlaganfall gehören zu den Folgeschäden, wenn der Blutdruck permanent zu hoch ist und nicht behandelt wird.

    Was kann man gegen Bluthochdruck unternehmen? Wann sind Hausmittel eine gute Wahl und wann müssen Medikamente eingenommen werden? Fest steht aber, dass etwas gegen den Bluthochdruck unternommen werden muss, denn wer keine Maßnahmen in die Wege leitet, der spielt mit seiner Gesundheit und nicht selten auch mit seinem Leben.

    Wie entsteht Bluthochdruck?

    Es gibt zwei Formen des Bluthochdrucks, zum einen der häufig vorkommende primäre und der eher selten vorkommende sekundäre Bluthochdruck. An der primären Form leidet heute jeder vierte Deutsche, der seltene sekundäre Bluthochdruck kommt zum Beispiel bei schwangeren Frauen vor, er kann aber auch eine Reaktion auf ein bestimmtes Medikament sein. Aber wie kommt es überhaupt zu einem hohen Blutdruck?

    Der Zyklus des Herzens verläuft in zwei Phasen, der Pump-Phase und der Blutfüllung. In den Blutgefäßen bauen sich zwei Druckeinheiten auf, ein höherer Druck, wenn sich das Herz zusammenzieht, weil es mit Blut gefüllt wird und ein niedriger Druck, wenn das Blut die Herzkammern wieder verlässt und das Herz erschlafft. Bei einem gesunden Menschen passt sich der Blutdruck immer flexibel der Herztätigkeit an und so wird eine gute Durchblutung gewährleistet. Wenn sich aber das Herz in einem immer schneller werdenden Rhythmus mit Blut füllt und dann wieder erschlafft, dann spricht der Arzt von einem Bluthochdruck.

    Was kann einen hohen Blutdruck auslösen?

     

    Es gibt unterschiedliche Ursachen für einen Bluthochdruck:

    [list icon=“undefined“ ]Stress,Übergewicht,Rauchen,Zu viel Alkohol,Erbliche Veranlagung,Zunehmendes Alter,Zu viel Salz,Zu wenig Bewegung[/list]

    Was den Bluthochdruck aber gefährlich macht, ist die Tatsache, dass die Betroffenen oftmals gar nicht merken, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Menschen, die einen zu niedrigen Blutdruck haben, merken das meist sehr schnell, wenn ihnen zum Beispiel häufig schwindelig ist. Wenn es eine Veranlagung zum Bluthochdruck gibt, dann sollte regelmäßig der Blutdruck gemessen werden.

    Was hilft bei einem zu hohen Blutdruck?

    Sport und regelmäßige Bewegung helfen dabei den Blutdruck zu senken, und auch wer auf Alkohol verzichtet, kann seinen Blutdruck auf Dauer senken. Mit dem Rauchen aufzuhören kann ein sehr gutes Mittel sein und wenn dann noch die Ernährung umgestellt wird, dann sinkt auch der Blutdruck. Stress vermeiden ist ein effektives Mittel für einen ausgeglichenen Blutdruck und alle, die sich für Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga oder Meditation entscheiden, die können ihren Blutdruck schnell wieder in einen gesunden Bereich bringen.

    Es reicht schon aus, 20 Minuten am Tag spazieren zu gehen, um den Blutdruck zu regulieren, und wer gerne aufs Rad steigt, der sollte dreimal in der Woche fahren und der Blutdruck ist in einem vernünftigen Bereich. Handelt es sich aber um einen sekundären Bluthochdruck, dann können oftmals nur Medikamente helfen, die den Blutdruck senken und dauerhaft niedrig halten.

  • Muskelkater – Wirsame Hausmittel

    Muskelkater – Wirsame Hausmittel

    Wirksame Hausmittel gegen einen Muskelkater

    Fünf Kilometer gejoggt, zwei Stunden Tennis gespielt oder eine Radwanderung gemacht – am selben Tag fühlen sich die meisten Menschen noch sehr wohl, aber der Tag danach kann zu einer echten Qual werden, und zwar dann, wenn der gefürchtete Muskelkater kommt. Die Arme und Beine schmerzen, jede Bewegung tut weh und man möchte sich nur noch hinlegen und warten, bis der Schmerz endlich vorbei ist.

    Wer einen ausgewachsenen Muskelkater hat, der muss nicht gleich in die Apotheke oder zum Arzt gehen, es gibt eine Reihe von bewährten Hausmitteln, die helfen können den Schmerz nach der körperlichen Anstrengung zu besiegen.

    Wie entsteht ein Muskelkater?

    Immer wenn ein Muskel über Gebühr belastet wird, dann kann es in den Muskelfasern zu feinen Rissen kommen, den sogenannten Mikrorupturen. In diese Risse sickert langsam Wasser ein und es bilden sich nach 24 bis 36 Stunden kleine Wasseransammlungen oder Ödeme. Die Fasern der Muskeln schwellen durch das Wasser an und werden gedehnt. Der Schmerz, der durch diese Überdehnung entsteht, wird Muskelkater genannt.

    Was hilft bei Muskelkater?

    Es gibt eine Reihe von natürlichen Mitteln, die bei einem Muskelkater prima helfen. Einreiben mit einer Arnikatinktur ist eine gute Sache, denn wenn die schmerzenden Körperpartien mit Arnika eingerieben werden, dann entspannen sich die Muskelfasern und der Schmerz lässt schnell nach. Wenn es in den Beinen oder Armen schmerzt, dann kann auch ein mit Essig getränkter Lappen helfen, der für 15 Minuten aufgelegt wird. Für eine Entspannung der Muskeln ist auch Johanniskrautöl ein bewährtes Mittel, denn auch hier werden die Muskeln wieder gelockert und der Schmerz verschwindet.

    Wer Zeit hat, der kann auch ein Bad mit Rosmarinöl nehmen, was vor allem dann eine gute Idee ist, wenn viele Muskelpartien betroffen sind, wie das nach dem Joggen oder dem Tennis spielen der Fall ist. Ein Besuch in der Sauna ist ebenfalls sehr hilfreich, um den Muskelkater zu bekämpfen, denn die Wärme macht die Muskeln weich und locker.

    Die schnelle Hilfe gegen Muskelkater

    Alle, die es erst gar nicht zu einem Muskelkater kommen lassen wollen, sollten regelmäßig Magnesiumtabletten einnehmen, denn das verhindert, dass es in den Muskeln zu Rissen kommt. Eine schnelle Hilfe kann auch eine Banane nach dem Sport sein, denn Bananen enthalten viel Magnesium und sorgen so dafür, dass die Muskelfasern erst gar nicht reißen können.

    Steht eine Radtour ins Haus, dann ist es hilfreich, schon ein paar Tage vorher einen Tee aus Majoran und Gänseblümchen zu trinken. Die Mischung wird mit kochendem Wasser übergossen, muss dann zehn Minuten köcheln und abkühlen. Über den Tag verteilt werden drei Tassen getrunken und der Muskelkater hat keine Chance mehr.

    Nicht besonders schmackhaft, aber effektiv ist ein Tee aus Stiefmütterchen. Der Tee muss acht Stunden ziehen und dann in kleinen Schlucken getrunken werden. Er schmeckt nicht gut, aber er hilft. Auch das alte Hausmittel Zitrone ist gut gegen Muskelkater. Wenn die Muskeln schmerzen, einfach in eine Zitronenscheibe beißen. Effektiv können aber auch eine heiße Gemüse- oder Kartoffelsuppe sein, die zudem wesentlich besser schmecken als die saure Zitrone. Wenn die Muskelschmerzen aber besonders schlimm sind, dann kann nur eine mehrtägige Pause vom Sport helfen.