Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen von Gesundheits-Magazin.net

Das Leben ist bunt und zuweilen auch aufregend, aber es ist selten langweilig. Auch Krankheiten gehören zum Leben, denn jeder Mensch bekommt mal einen Schnupfen, holt sich blaue Flecken oder bricht sogar mal ein Bein oder einen Arm. Für alle Krankheiten gibt es den passenden Arzt und das garantiert eine immer perfekte medizinische Versorgung. Viele Krankheiten können aber auch mit bewährten Hausmitteln effektiv behandelt werden, denn wer eine Erkältung hat, der kann zu Mitteln aus der Natur greifen und muss nicht unbedingt zu einem Arzt gehen. Allerdings sollte man immer sehr genau beobachten, wie eine Krankheit verläuft, denn wenn sich auch nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, dann wird es immer Zeit, einen Termin bei einem Arzt zu machen.

Gesund zu bleiben, ist nicht allzu schwer. Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind der Grundpfeiler eines gesunden Lebens, Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden und das Rauchen sollte man besser ganz lassen. Ärger und Stress können dafür sorgen, dass Krankheiten leichtes Spiel haben, und es ist immer besser eine gewisse Gelassenheit zu haben, um den täglichen Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein. Ruhe und Erholung gehören ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil, denn der Körper funktioniert wie eine Batterie und eine Batterie kann bekanntlich nicht immer auf vollen Touren laufen, sie muss von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden. Wenn in der Familie viele Mitglieder sehr alt geworden, dann ist es durchaus möglich, dass man ebenfalls ein hohes Alter erreichen kann. Eine gesunde Lebensweise und die moderne Medizin machen es möglich.

  • Lungenkrebs durch Bluttest früher erkennen

    Lungenkrebs durch Bluttest früher erkennen

    Eine chronische Entzündung der Atemwege, die man auch COPD nennt (eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung), geht in den meisten Fällen von Rauchern aus. Wer also zur Zigarette greift, der hat ein erhöhtes Risiko daran zu erkranken. Der negative Effekt daran: Der nächste Schritt zum Lungenkrebs ist nicht mehr weit. Sollte jedoch diese Situation eintreten, dann wird es meist sehr spät erkannt und die Chance auf Heilung sinkt. Das liegt aber nicht am Willen der Ärzte, es gibt bislang kein bewährtes Verfahren, welches genau und zuverlässig arbeitet. Das größte Problem sind Fehldiagnosen, sie würden beim Patienten Angst und Schrecken auslösen. Aus diesem Grund machen sich Homburger Forscher daran, dass sie eine Früherkennung auf Basis eines Bluttests entwickeln. Dieser soll zeigen, ob ein Betroffener bereits einen Tumor hat oder nicht.

    Biomarker als Basis

    Das Ziel ist ein einfacher Bluttest, der COPD-Patienten Auskunft darüber geben soll, ob Lungenkrebs bereits ausgebrochen ist oder nicht. An der Entwicklung sind das Zentrum für Bioinformatik der Universität des Saarlandes und das Institut für Humangenetik in Homburg beteiligt. Die Hoffnung der Wissenschaftler liegt in Biomarker, die sich im Blut des Betroffenen befinden. Besser gesagt sind es sogenannte mircoRNAs, welche unter anderem beim Verarbeiten von Erbinformationen einen hohen Stellenwert haben. Das Besondere daran: Der molekulare Fingerabdruck zwischen gesunden und krankhaft veränderten Zellen ist unterschiedlich. Die microRNAs sind also verschieden, was theoretisch eine Früherkennung mittels Bluttest möglich macht.

    Noch nicht Serienreif

    Die Hinweise von Biomarker im Blut liefern Merkmale auf bestehende Erkrankungen. Mit den neuesten Forschungen möchte man nun erreichen, dass die microRNAs auch gegen Lungenkrebs helfen. Kann man die Methode etablieren, dann würde ein Bluttest ausreichen, um bei COPD-Patienten einen Tumor nachzuweisen. Die positive Folge: Der Betroffene hat eine wesentlich höhere Heilungschance, da man früher mit der Behandlung beginnen kann. Es gibt allerdings noch einen Wermutstropfen, so schnell wird das System nämlich nicht zur Routinediagnostik. Stattdessen sagt der Studienleiter (Eckart Meese), dass es noch relativ viel Forschungsarbeit verschlingt. Die Aussichten stehen aber ganz klar auf Erfolg, im besten Fall ist es nur mehr eine Frage der Zeit.

  • Bellender Husten – Kinder mit Pseudokrupp brauchen frische Luft

    Bellender Husten – Kinder mit Pseudokrupp brauchen frische Luft

    Bellender Husten und Atemnot, und dies oftmals nachts. Damit wacht so manches Kind auf. Während des Einatmens lässt sich ein pfeifendes Geräusch hören. Es klingt, als würde das Kind ersticken. Hinter dieser Symptomatik kann sich ein Pseudokrupp-Anfall verbergen.

     

    Wenn Ihr Kind nachts ein bellender Husten quält

    Heftige Atemnot, bellender Husten sowie pfeifende Geräusche beim Einatmen. All dies gehört zum Pseudokrupp. Dabei handelt es sich um eine der am häufigsten auftretenden Erkrankungen bei Kleinkindern. Zum überwiegenden Teil tritt der Pseudokrupp bei Kindern ab einem Alter von einem halben Jahr bis zu drei Jahren auf. Unter Pseudokrupp verstehen wir eine Schleimhautentzündung im Bereich der Stimmbänder sowie des Kehlkopfes. Ursache hierfür sind oftmals Viren. Erkennen können Sie den Pseudokrupp an stark geschwollenen Schleimhäuten im Bereich von Stimmbändern und Kehlkopf. Hierdurch sind die Atemwege nahezu komplett verschlossen, so dass sich das pfeifende Geräusch während des Atmens bemerkbar macht.

     

    Wie Sie Ihrem Kind helfen können

    Erleidet Ihr Kind in der Nacht einen Pseudokrupp-Anfall, können Sie ihm hilfreich zur Seite stehen, indem Sie es beruhigen und an die frische Luft bringen. Weiterhin müssen Sie umgehend handeln und einen Notarzt rufen. Laut dem Robert Koch-Institut sind Jungen doppelt so oft wie Mädchen betroffen. Überwiegend husten betroffene Kinder abends sehr stark. Wenn bellender Husten immer mehr an Stärke zunimmt, kann es zum Anfall kommen. Obwohl diese Hustengeräusche oftmals Angst verursachen, nimmt ein Pseudokrupp-Anfall im Normalfall einen guten Verlauf. Schon am anderen Morgen kann dieser vorüber sein.

     

    Allerdings steigern sich einige Kinder auch in einen das Leben bedrohenden Zustand hinein. Dann sollten Sie ruhig bleiben und Ihr Kind in den Arm nehmen. Lenken Sie dabei Ihr Kind vom Husten ab. Hierfür lagern Sie bestenfalls dessen Oberkörper hoch. Durch die Zufuhr frischer Nachtluft können Sie Ihrem Kind das Atmen erleichtern. Nach Besserung des Hustens helfen kühle Getränke beim Abschwellen und mindern die Beschwerden.

     

    Bei schwerer Atemnot umgehend einen Arzt informieren

    Liegt akute Luftnot vor, sollten Sie auf jeden Fall einen Notarzt rufen. Wenn sich Nägel oder Lippen blau färben, liegt ein lebensbedrohlicher Notfall vor. Aber auch dann, wenn Sie als Elternteil in Panik geraten, sollten Sie Kontakt mit einem Notarzt aufnehmen.

  • Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Wenn das Gehirn nicht mehr richtig durchblutet wird, dann ist ein Schlaganfall die Folge. Dieser kann von einer Sekunde auf die andere entstehen und ist sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen ein Schock. Aufgrund der modernen Medizin überleben zwar die meisten Menschen, doch die Auswirkungen können nach wie vor umfangreich und vor allem gravierend sein. Einen Einfluss hat auch die Erstversorgung, die so schnell wie nur möglich eintreten muss. Typische Folgen eines Schlaganfalls sind Schwierigkeiten beim Sprechen, Denken und beim Sehen. Auch Lähmungen sind in vielen Fällen nicht ausgeschlossen. Besonders schlimm sind Trauer und Niedergeschlagenheit, denn dadurch ist es Schritt zurück in den Alltag besonders schwer.

    Die verschiedenen Therapien

    Schlaganfall-Patienten bekommen Therapien und Rehabilitationsprogramme verschrieben. Sie sollen Betroffenen nicht nur Linderung verschaffen, sondern sie auch wieder bestmöglich zurück in den Alltag bringen. Die Möglichkeiten sind dabei äußerst vielfältig und reichen von Fitnessprogrammen über Physiotherapie bis hin zu Sprachtrainings. Es gibt aber noch ein weiteres Verfahren, nämlich die Musiktherapie.

    Wie Musik helfen kann

    Studien belegen, dass eine Musiktherapie in erster Linie bei Gehproblemen hilfreich ist. Wichtig ist ein kräftiger Takt, der den Betroffenen beim Lernen unterstützt. Und dies funktioniert tatsächlich, wie eine Untersuchung beweist. So wurden spezielle Musikrhythmen verwendet, die den Schlaganfall-Patienten zu größeren und zu mehr Schritten verholfen hat. Vor der Musiktherapie sahen die Schritte noch wesentlich kleiner aus. Das A und O für den Erfolg ist die richtige Wahl aus Musik und Rhythmus. Ein Ton aus einem Metronom beispielsweise (welches ein regelmäßiges Tick-Tack erzeugt) ist nicht sehr effektiv.

    Weitere Erfolge möglich

    Kliniken bieten nicht nur bei einem Schlaganfall die Musiktherapie an, auch andere Beeinträchtigungen werden berücksichtigt. Singen soll zum Beispiel das Sprechen verbessern, die Beweglichkeit wiederum soll durch das Musizieren steigen (auf einem Instrument). Belegbare Beweise gibt es dafür aber leider nicht, man weiß also aufgrund fehlender Studien nicht, ob es wirklich funktioniert. Dies müsse man in Zukunft anhand von Untersuchungen herausfinden, der positive Einfluss auf die Gesundheit des Menschen ist jedoch unumstritten. Vor allem bei Trauer oder schlechter Stimmung kann Musik helfen.

  • Müsli verlangsamt den Knochenabbau und lindert Arthritis-Beschwerden

    Müsli verlangsamt den Knochenabbau und lindert Arthritis-Beschwerden

    Ein leckeres Müsli zum Frühstück ist in vielerlei Hinsicht positiv. Die Ballaststoffe sorgen nämlich nicht nur für einen gesunden und energiereichen Start, sondern laut neuesten Forschungen kommen auch gesundheitliche Aspekte dazu. Durchgeführt wurden die Untersuchungen übrigens von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Wissenschaftler sagen, dass dank ballaststoffreicher Kost die Knochen gestärkt werden und chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen einen positiven Einfluss erhalten. Die Auswertung der Forschung ist im Fachmagazin „Nature Communications“ präsentiert worden.

    Die Darmbakterien spielen eine wichtige Rolle

    Die positiven Effekte sind in erster Linie den Darmbakterien zu verdanken. Auch sind für eine gesunde Darmflora viele Bakterienarten verantwortlich, wobei jeder Mensch im Erwachsenenalter rund zwei Kilogramm an nicht schädlichen Bakterien in seinem Darm hat. Die Verdauungshelfer arbeiten mit Ballaststoffen und zerlegen diese in einzelne Bestandteile. Dadurch kann der Körper sie aufnehmen und es entstehen kurzkettige Fettsäuren. Diese wiederum kommen der Darmbewegung zugute, hemmen Entzündungen und liefern neue Energie. In der Studie konnte man nun nachweisen, dass die von Darmbakterien ausgehenden Stoffwechselprodukte sowohl das Immunsystem als auch Autoimmunerkrankungen beeinflussen. Das heißt, dass positive Auswirkungen auf die Knochendichte und auf rheumatoide Arthritis entstehen.

    Den Knochenabbau verlangsamen

    Eine weitere Erkenntnis der Studie: Isst man gesunde ballaststoffreiche Nahrung, dann bilden sich mehr kurzkettige Fettsäuren. Das trifft vor allem auf Ester und Salze der Propionsäure und auf Propionat zu. Letzteres konnte man nach Einnahme eines ballaststoffreichen Essens in einer erhöhten Konzentration im Knochenmark feststellen. Bedeutet: Es waren weniger knochenabbauende Zellen vorhanden, was einem verlangsamten Knochenabbau zur Folge hat.

    Ein Bakterienmix ist wichtig

    Darmbakterien sind wichtiger als man denken mag. So gehen diese beispielsweise gegen Krankheitserreger vor, welche sich in den Verdauungstrakt „verirren“. Die Darmflora – oder besagt gesagt die Zusammensetzung – kann sowohl positive als auch negative Effekte haben. Ein intaktes Zusammenleben der Bakterien schützt zum Beispiel die Darmwand und lässt keine Krankheitserreger durch. Dafür muss allerdings ein artenreicher Bakterienmix vorhanden sein, der durch Ballaststoffe aufrechterhalten wird. Müsli zum Frühstück ist demnach eine ideale Möglichkeit, um langfristig eine funktionierende Darmflora zu haben.

  • Warum einem Baldrian nicht automatisch besser schlafen lässt

    Warum einem Baldrian nicht automatisch besser schlafen lässt

    Nach einem anstrengenden Tag möchte man sich einfach nur mehr ins Bett legen und schlafen. Doch genau damit haben viele Probleme, und zwar dauerhaft. Jeder von uns hat schon mal aufgrund von Sorgen oder einem vollen Kopf eine unruhige Nacht erlebt, geht das aber auf Dauer so, dann ist es für den Betroffenen sehr belastend. Man ist damit auch nicht alleine, von 100 Menschen können rund 20 eine Geschichte davon erzählen. Die Folge ist natürlich die Suche nach einer Lösung, schließlich kann es so nicht bleiben. Der Körper braucht den Schlaf, um wieder Energie tanken zu können. Oft im Gespräch ist Baldrian, aber schläft man damit wirklich besser?

    Pflanzliche Alternativen sind von Haus aus besser

    Verschreibungspflichtige Schlafmittel haben einen riesengroßen Nachteil, sie machen sehr schnell süchtig. Man kann also im schlimmsten Fall davon abhängig werden und kommt ohne die Tabletten nicht mehr aus. Viele setzen deshalb in erster Linie auf die pflanzliche Alternative Baldrian, der aus der Wurzel stammende Extrakt soll einen erholsamen Schlaf hervorrufen. Dem pflanzlichen Mittel sagt man außerdem eine sanfte und natürliche Kraft nach. Zwischen Fakten und irgendwelchen Behauptungen gibt es allerdings einen Unterschied, man sollte sich deshalb nicht zu sehr auf manche Aussagen verlassen. Dies zeigt auch der nachfolgende Absatz.

    Nichts ist bewiesen

    Obwohl Baldrian sehr beliebt im Zusammenhang mit Schlafproblemen ist, gibt es aus Sicht der Wissenschaft keine guten Nachrichten. Bis jetzt fehlen nämlich Beweise, die eine positive Wirkung auf den Schlaf unterstreichen. Studien an sich sind zwar vorhanden, doch diese weisen grobe Mängel auf. Außerdem sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich, sodass kein aussagekräftiges Fazit möglich ist. Verspricht also jemand durch Baldrian einen besseren Schlaf, dann ist diese Behauptung nur aus der Luft gegriffen. Um tatsächlich etwas beweisen zu können, sind in Zukunft verlässliche Studien das A und O.

    Vorsicht vor den Nebenwirkungen

    Es ist schwer zu glauben, aber die Wissenschaft hat über die negativen Folgen von Baldrian wesentlich mehr zu bieten. So kann zum Beispiel ein Verzehr in hohen Mengen die Leber beschädigen. Des Weiteren sind Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall keine Seltenheit.

    Ab sofort sollte man also aufpassen, ob beziehungsweise in welchen Mengen man das pflanzliche Mittel einnimmt. Fakt ist nur, dass es bislang keine vernünftigen Studien zu diesem Thema gibt.

  • Zwölf Stunden Arbeit – das passiert im Gehirn

    Zwölf Stunden Arbeit – das passiert im Gehirn

    Ein österreichischer Schriftsteller (Robert Musil) sagte, dass man nur mit einem freien Kopf und freien Gedanken gute Ideen entwickeln kann. Er selbst arbeitete deshalb nur vier Stunden am Tag, die restliche Zeit hat er unter anderem mit Briefe schreiben und mit Spaziergängen verbracht. Und es ist wahr, viele Studien bestätigen dies. Natürlich gilt das aber nicht nur für Schriftsteller, Konzentration hat immer seine Grenzen. Die kritische Phase beginnt mit der zehnten Tagesarbeitsstunde, dann nämlich entsteht ein deutlicher Leistungsknick. Dazu kommt automatisch eine erhöhte Unfallgefahr. Was aber passiert in unserem Gehirn, wenn wir doch zwölf Stunden arbeiten?

    Das sagen Neurowissenschaftler

    Aus medizinischer Sicht läuft es so ab: Verrichten wir Arbeit, dann entstehen im Gehirn Gedanken. Diese werden sortiert und in „Gut“ beziehungsweise „Schlecht“ unterteilt. Der dafür eingesetzte Filter wird jedoch immer unzuverlässiger, je länger beziehungsweise wenn wir zu lange arbeiten. Dadurch rutschen Fehler durch und es kommt zu Unfällen.

    Es sei einfach falsch zu denken, dass ein Mensch sich über viele Stunden voll konzentrieren kann. Diese Beschränkung trifft in erster Linie auf kognitive Fähigkeiten zu, sie werden für qualitatives Arbeiten benötigt. Doch auch monotone Tätigkeiten (wie der Job als Kassier im Supermarkt) erfordern regelmäßige Pausen, auch wenn man diese länger durchführen kann.

    Weniger ist mehr

    Produktiv zu sein auf Zeit zu beschränken ist nicht einfach. Studien sind ebenfalls nicht immer identisch, so sind manche der Meinung, dass das Unfallrisiko bereits nach sieben oder acht Arbeitsstunden steigt. Fakt ist nur, dass das Gehirn keine Maschine ist und man sich nicht zehn Stunden voll konzentrieren kann. Unser Denkapparat hält sich nämlich beim Konzentrieren die Informationen im Arbeitsgedächtnis fest, dies erreicht aber irgendwann seine volle Kapazität. Um Abhilfe zu schaffen, entsorgt das Gehirn Dinge und es fängt an zu vergessen. Somit sind kürzere Arbeitstage stets produktiver.

    Geht man von einem Zwölf-Stunden-Tag aus, dann reicht auch die „Freizeit“ nicht mehr aus, um sich zu erholen. Viele haben Familie, ein Haus oder ein bestimmtes Hobby. Alles zusammen schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, es steigt auch die Gefahr von Erkrankungen.

    Fazit

    Zwölf Stunden volle Konzentration schafft kein Gehirn. Nach einer bestimmten Zeit lässt die Qualität nach und es steigt das Risiko von Fehlern. Pausen und eine Begrenzung an Arbeitsstunden sind also Pflicht, egal, in welcher Branche man tätig ist.