Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen von Gesundheits-Magazin.net

Das Leben ist bunt und zuweilen auch aufregend, aber es ist selten langweilig. Auch Krankheiten gehören zum Leben, denn jeder Mensch bekommt mal einen Schnupfen, holt sich blaue Flecken oder bricht sogar mal ein Bein oder einen Arm. Für alle Krankheiten gibt es den passenden Arzt und das garantiert eine immer perfekte medizinische Versorgung. Viele Krankheiten können aber auch mit bewährten Hausmitteln effektiv behandelt werden, denn wer eine Erkältung hat, der kann zu Mitteln aus der Natur greifen und muss nicht unbedingt zu einem Arzt gehen. Allerdings sollte man immer sehr genau beobachten, wie eine Krankheit verläuft, denn wenn sich auch nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, dann wird es immer Zeit, einen Termin bei einem Arzt zu machen.

Gesund zu bleiben, ist nicht allzu schwer. Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind der Grundpfeiler eines gesunden Lebens, Alkohol sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden und das Rauchen sollte man besser ganz lassen. Ärger und Stress können dafür sorgen, dass Krankheiten leichtes Spiel haben, und es ist immer besser eine gewisse Gelassenheit zu haben, um den täglichen Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein. Ruhe und Erholung gehören ebenfalls zu einem gesunden Lebensstil, denn der Körper funktioniert wie eine Batterie und eine Batterie kann bekanntlich nicht immer auf vollen Touren laufen, sie muss von Zeit zu Zeit wieder aufgeladen werden. Wenn in der Familie viele Mitglieder sehr alt geworden, dann ist es durchaus möglich, dass man ebenfalls ein hohes Alter erreichen kann. Eine gesunde Lebensweise und die moderne Medizin machen es möglich.

  • Kommt die Lebensretter-App?

    Kommt die Lebensretter-App?

    Bei einem Herzinfarkt kommt es wortwörtlich auf jede Sekunde an. Je früher man mit den Reanimationsmaßnahmen beginnt, umso höher sind die Überlebenschancen für den Betroffenen. In Städten funktioniert das Prinzip der schnellen Hilfe in der Regel super, in ländlichen Gebieten hingegen kann es schon mal länger dauern. Fatal, aber aufgrund der Gegebenheiten schwierig gegenzusteuern. Ein Versuch ist eine neue Lebensretter-App, die man derzeit in einem Pilotprojekt untersucht. Das Ganze geschieht in Mecklenburg-Vorpommern und könnte sich bei erfolgreichen Abschlüssen ausweiten. Der Fokus der App liegt darin, dass Menschen mit einem Herzinfarkt schneller Hilfe bekommen. Selbst wenn der Rettungsdienst einmal länger braucht, die Maßnahmen für die Reanimation finden schon vorher statt.

    Ersthelfer bekommen eine Nachricht

    Der Plan hinter der App sieht so aus: Erleidet jemand einen Herzinfarkt, dann bekommt man als Ersthelfer eine Nachricht zugesandt. Dies können zum Beispiel Feuerwehrleute, Ärzte oder Krankenschwestern sein. Das Besondere daran: Die Benachrichtigung geht an Personen in der Nähe raus, sodass diese im Ernstfall binnen kürzester Zeit da sind. Die App nutzt dafür die Funkzellen, die alle Handys in der Umgebung registriert. Ohne sie wäre zudem kein Netzempfang möglich. Bestätigt einer der Ersthelfer den Notruf, dann wird ihm der genaue Standort übermittelt.

    Als Ergänzung gedacht

    Aktuell haben sich in Vorpommern-Greifswald etwa 100 Menschen als Helfer angemeldet. Natürlich muss dafür eine entsprechende Qualifizierung vorliegen, schließlich sollen die Maßnahmen helfen und nicht schaden. Es ist außerdem nicht als Ersatz für Rettungskräfte gedacht, man plant vielmehr eine Art Ergänzung zur bestehenden Rettungskette. Und wie wichtig eine frühe Hilfe ist, zeigt eine Studie. Eine schnelle Laienreanimation hebt die Überlebenschance auf das Doppelte an, bei professionellen Ersthelfern vervierfacht sich der Wert sogar. Übrigens: Normalerweise gilt in Mecklenburg-Vorpommern für den Rettungswagen eine Hilfsfrist von zehn Minuten, doch diese Vorgabe ist in manchen Regionen nicht oder nur schwer einzuhalten. Die App soll die Zeit bis zum Eintreffen überbrücken und den Patienten bereits vorab versorgen.

    Ob Theorie und Praxis zusammenpassen, muss sich im Test herausstellen. Die Idee ist definitiv nicht schlecht und könnte in manchen Fällen durchaus über Leben und Tod entscheiden.

     

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  • Fischhaut – heilt chronische Wunden

    Fischhaut – heilt chronische Wunden

    Während bei kleineren Verletzungen es oftmals ausreichend ist, ein Pflaster zu verwenden, lassen sich chronische Wunden auf diese Art kaum so behandeln. Transplantate aus Fischhaut sollen laut aktuellen Forschungen beim Heilen chronischer Wunden positive Wirkungen zeigen.

     

    Chronische Wunden – Transplantat aus Fischhaut verspricht Heilung

    Des Öfteren gibt es den Tipp, kleinere Verletzungen mithilfe von Salzwasser zu behandeln. Denn Salz erhöht die Heilungschancen. Aber auch frischer Knoblauch verschafft Abhilfe. Blutet eine Wunde nur wenig, kann auch Zink hilfreich sein. Dahingegen zeigen diese Hausmittel bei chronischen Wunden keine Wirkung. Neue Tests zeigten, dass ein Transplantat aus Fischhaut helfen kann.

     

    Welche Wunden gelten als chronisch?

    Chronische Wunden machen eine Behandlung der vorhandenen Grunderkrankung erforderlich. Dazu zählen unter anderem Wunden wie das so genannte offene Bein, der diabetische Fuß oder auch solche bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Obendrein können sich auch akute Wunden, beispielsweise nach einem Unfall oder einer Operation, schnell zu einer chronischen Wunde entwickeln.

     

    Antibakterielle Wirkung von Fischhaut bei chronischen Wunden

    Gelegentlich schließen sich chronische Wunden monatelang nicht. Dies ist insbesondere bei Diabetikern der Fall. Bei der Wundheilung kann ein aus Fischhaut gewonnenes Transplantat helfen. Denn dieses ist vermutlich in der Lage, die Hautzellen zum erneuten Wachstum anzuregen. Ersten Forschungsergebnissen zufolge kann diese neue Behandlungsform herkömmlichen Therapien gegenüber überlegen sein. Das aus Skandinavien stammende Produkt besteht aus atlantischem Dorsch. Dabei weist jenes Material Ähnlichkeit mit menschlicher Haut auf und zeigt sich antibakteriell. Basierend auf diesen Merkmalen fördern den Wissenschaftlern zufolge offenbar die darin vorkommenden Omega 3-Fettsäuren die Vermehrung von Stammzellen sowie die Heilung chronischer Wunden.

     

    Erste positive Resultate können bereits sieben Tage nach Beginn der Therapie sichtbar sein. Denn dann beginnen die Wundränder sich zu schließen. Oberste Priorität bei diesem neuen Verfahren der Wundheilung haben stets der Erhalt der Gliedmaßen sowie der Wundverschluss. Dabei zeigt sich eine kontinuierliche Wiederholung der Therapie als besonders effektiv.

  • So wird der Medizinschrank zur Gefahr

    So wird der Medizinschrank zur Gefahr

    Manche Jahreszeiten, wie zum Beispiel der anstehende Herbst, haben es an sich, dass viele Menschen krank werden. Das nasskalte Wetter sorgt zum Beispiel für Kopfschmerzen oder für eine Erkältung. Alles kein Problem, schließlich gibt der Markt viele rezeptfreie Medikamente her. Der Rat vom Mediziner ist in diesem Fall unnötig, so lautet zumindest die Meinung vieler selbstversorgenden Personen. Sie verzichten auf dessen Rat und schmeißen viele Tabletten ohne groß nachzudenken in sich hinein. Bedenken hat fast niemand, schließlich ist im Umlauf, dass dessen Nebenwirkungen sich in Grenzen halten. Doch ganz so harmlos ist es nicht, unter bestimmten Umständen kann es zu einer ernst zu nehmenden Gefahr werden.

    Eine Forsa-Studie beweist

    Eine in Baden-Württemberg durchgeführte Forsa-Studie zeigt, dass rund ein Drittel aller Befragten zumindest einmal im Monat zu rezeptfreien Medikamenten greift. Bei Beschwerden ist der hauseigene Medizinschrank die erste Wahl, Experten sehen das mit gemischten Gefühlen. Sie sagen, dass Selbstmedikation durchaus gefährlich ist. Dies hat unter anderem damit zu tun, weil die Apotheker eine Art „Filter“ darstellen. Sie sagen dem Kunden, welche Arzneimittel leere Versprechungen sind und welche tatsächlich helfen. Das schont auch zusätzlich den Geldbeutel.

    Die Pharmakonzerne profitieren

    Man schätzt, dass jeder Deutsche im Jahr rund 50 Euro für die rezeptfreie Selbstversorgung ausgibt. Das ist rund ein Drittel aller Medikamente, die ohne eine Rezeptforderung über die Ladentheke in Apotheken gehen. Die Pharmakonzerne haben diesen Trend schon lange für sich entdeckt, sie bringen demnach immer mehr rezeptfreie Arzneimittel auf den Markt. Vor allem bei kleineren Problemen, wie Heiserkeit oder Schnupfen, wird rasch zu einer Medizin gegriffen. Und die Entwicklung zeigt ganz klar nach oben, es könnte also in den kommenden Jahren noch weiter steigen.

    Viele lesen den Beipackzettel

    Ein positives Ergebnis gibt es dann aber doch: 92 Prozent der Befragten, die an der Forsa-Studie teilgenommen haben, werfen einen Blick auf den beiliegenden Zettel. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nur acht Prozent diesen Schritt vermeiden. Gibt es Unklarheiten, dann wenden sich die Teilnehmer an einen Apotheker (42 Prozent) oder an ihren Arzt des Vertrauens (23 Prozent).

    Besser zum Arzt gehen

    Rezeptfreie Medikamente haben mit dem Mythos zu kämpfen, dass sie keine oder nur schwache Nebenwirkungen hätten. In der Praxis ist es aber nicht immer so, eine falsche Dosis oder eine falsche Kombination kann durchaus eine ernste Lage verursachen. Deshalb gilt, dass man bei Unsicherheit lieber zum Mediziner oder in die Apotheke gehen sollte.

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  • So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    So beeinflussen afrikanische Supermärkte die Gesundheit

    Hungersnot ist auf der ganzen Welt ein echtes Problem. Vor allem Afrika ist stark davon betroffen und wird auch immer wieder mit diesem Thema in Verbindung gebracht. Während es in Europa im Durchschnitt keine Probleme gibt, lebte 2015 rund ein Drittel auf afrikanischem Boden. Eine Umfrage ergab 795 Millionen Betroffene, von denen rund 232,5 Millionen in Afrika zu Hause sind. Auch der Anteil gemessen an der Bevölkerung ist mit 20 Prozent sehr hoch. Schuld an diesem Ausmaß sind mehrere Faktoren, so spielen zum Beispiel Krieg und der Klimawandel eine Rolle. Schaut man allerdings genauer hin, dann ist auch ein umgekehrter Trend zu sehen. Aber was genau soll das bedeuten?

    Das Übergewicht steigt

    Viele fragen sich jetzt sicherlich, wie Hungersnot und Übergewicht zueinanderpassen sollen. Doch es stimmt wirklich, die Anzahl der Übergewichtigen in Afrika nimmt zu. Es steigt aber nicht nur das Gewicht, mit den zusätzlichen Kilos erhöht sich auch die Gefahr an Herzkreislaufstörungen oder an Diabetes zu erkranken. Verantwortlich für das Szenario sind die afrikanischen Supermärkte, die immer mehr vertreten sind. Und man kennt es auch schon von den deutschen Shops: Das Sortiment ist anders als auf traditionellen Märkten. Es gibt wesentlich mehr hochverarbeitete Lebensmittel als frisches Obst und Gemüse. Das führt dann dazu, dass die Kunden in erster Linie ungesundes Essen zu sich nehmen.

    Studie bestätigt dieses Ergebnis

    Für die Untersuchung hat man die Daten von genau 550 Menschen hergenommen. Sie wurden per Zufall ausgesucht und unter anderem zu ihrem Einkaufsverhalten befragt. Des Weiteren hat man auch verschiedene Faktoren wie Gewicht, Körpergröße und Einkommen hergenommen. Am Ende stand dann das Ergebnis fest: Wer den Einkauf im Supermarkt erledigt, der hat einen höheren BMI (Body Mass Index) und könnte irgendwann um etwa 20 Prozentpunkte eher an Übergewicht leiden. Außerdem waren auch die Blutzuckerwerte und damit auch das Diabetesrisiko erhöht.

    Die Supermärkte in Afrika zu verbieten wäre übrigens keine Lösung, das Problem ist vielmehr der Inhalt in den Regalen. Man müsste also mehr gesunde Ernährung anbieten. Aktuell zeigt der Trend aber ganz klar eine erhöhte Gefahr von Übergewicht, auf Dauer könnte dies zu einem echten Problem werden. Spannend an der Geschichte ist auch, wie nah sich Hungersnot und Übergewicht stehen können.

  • Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wenn Lügen die Gesundheit gefährdet

    Wir alle haben es schon mindestens einmal getan, viele tun es aber jeden Tag mehrmals. Es geht um die Lüge, die uns aus der einen oder anderen brenzligen Situation bringen soll. Im Deutschen sprechen wir von einer Notlüge, die Engländer sprechen von „white lies“ (weiße Lügen). In der Regel kommt diese Form dann zum Einsatz, wenn uns etwas peinlich ist oder wir von einem Thema ablenken wollen. Sie entstehen meist spontan und wir gehen von keinen negativen Konsequenzen aus. Auch wollen wir niemanden damit schaden. Doch welche Menschen lügen wir eigentlich am meisten an und schadet es unserer Gesundheit?

    Schlecht für die Beziehung

    Es ist ein wenig verwunderlich, doch wir lügen unsere nahestehenden Menschen am ehesten an. Dazu zählt vor allem die Beziehung, die die Pinocchio-Nase wachsen lässt. Dabei ist es überhaupt nicht böse gemeint, man will dem Gegenüber einfach nicht verletzen. Hat beispielsweise die Freundin eine neue Hose und der Po sieht dicker als in der alten aus, dann sagt man dies nicht. Es kommt vielmehr eine Zustimmung heraus. In Wahrheit ist es aber gar keine Notlüge, schließlich steckt hinter der Situation keine Not. Die Bezeichnung der Engländer ist demnach wesentlich zutreffender, denn damit soll quasi die schmerzende Wahrheit von einem strahlenden Weiß übertüncht werden. Auf die Folgen hat es aber keinen Einfluss, die Denkweise ist nämlich unter beiden Begriffen nicht förderlich. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien.

    Verschiedene Untersuchungen sagen……

    Eine dieser Studien wurde mit 110 Personen durchgeführt. Sie wurden für 10 Wochen beobachtet und hatten ein Alter zwischen 18 und 71 Jahren. Während eine Hälfte striktes Lügenverbot hatte, musste der Rest wie bisher leben. Dabei überraschte das Ergebnis: Die Gruppe, die nicht mehr vorflunkerte, war in Bezug auf die psychische und physische Gesundheit wesentlich besser aufgestellt. Auch war es so, dass die Beziehung harmonischer wurde und eine stärkere Bindung entstand. Es ist also tatsächlich so, dass Lügen unserer Gesundheit und unserer Beziehung schadet. Auch wenn es in manchen Situationen sehr unangenehm ist, die Wahrheit zahlt sich letztendlich immer aus.

    Der Grund dieses Effekts ist leider nicht bekannt, man weiß also nicht, warum Wahrheitsverdreher schlechter dran sind. Eventuell liegt es auch an der tiefen Verwurzelung, die Kulturtechnik wenden wir demnach schon fast automatisch an. Wer es in Zukunft vermeiden möchte, der kann nur daran arbeiten und sich strikt an die Wahrheit halten.

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  • Sekundenschlaf – unterschätzte Gefahr am Steuer

    Sekundenschlaf – unterschätzte Gefahr am Steuer

    Sekundenschlaf wird von vielen Autofahrern unterschätzt. So fahren diese oftmals Auto, obwohl sie müde sind. Damit bringen sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in große Gefahr. Schließlich genügen schon wenige Sekunden der Unaufmerksamkeit am Steuer, um die Kontrolle über das eigene Fahrzeug zu verlieren. Aktuellen Schätzungen zufolge geht jeder vierte Verkehrsunfall mit Todesfolge auf den Sekundenschlaf zurück.

     

    Deutscher Verkehrssicherheitsrat – DVR – bestätigt Gefahr am Steuer durch Sekundenschlaf

    Entsprechend einer durchgeführten Umfrage seitens des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, in der 1000 Autofahrer und Autofahrerinnen befragt wurden, ist schon einmal jeder vierte Autofahrer am Steuer eingeschlafen. Männer sind doppelt so oft betroffen wie Frauen. Trotz dieses bedenklichen Resultats unterschätzen viele Verkehrsteilnehmer die Gefahr am Steuer.

    Rund 42 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, des Zeitpunkt des drohenden Sekundenschlafs voraussehen zu können. 17 Prozent fahren auch dann weiter, obwohl sich Müdigkeit einstellt. Weiterhin gehen 30 Prozent der Teilnehmer davon aus, den Sekundenschlaf durch Hören lauter Musik beseitigen zu können. Und 60 Prozent sind sogar der Meinung, frische Luft könne sie davor schützen. Doch mit diesen Maßnahmen lässt sich der Sekundenschlaf keinesfalls verdrängen. Wirkliche Hilfe verspricht das Einlegen einer Pause mit einem Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten.

     

    Sekundenschlaf – woran Sie ihn erkennen

    Erste Anzeichen für einen drohenden Sekundenschlaf bestehen im Auftreten von brennenden Augen, einem häufigen Gähnen und dem so genannten Tunnelblick. Dabei wirkt Müdigkeit am Steuer ähnlich wie Alkoholgenuss. Das Reaktionsvermögen, die Konzentration wie auch Ihr Bewusstsein für drohende Gefahren lassen nach. Wer 17 Stunden ohne Schlaf unterwegs ist, muss mit einer Beeinträchtigung seines Reaktionsvermögens ähnlich 0,5 Promille im Blut rechnen. Dabei ergeben sich bei 22 Stunden gleich 1,0 Promille Vergleichswert. Bereits ab 0,5 Promille wird von einer Ordnungswidrigkeit ausgegangen. Beim Erstverstoß müssen Sie mit 500 Euro Bußgeld rechnen. Ferner kommen auf Sie zwei Punkte im Fahreignungsregister Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot zu.

    Ab 1,1 Promille erhöht sich die Unfallwahrscheinlichkeit auf das Zehnfache gegenüber nüchternen Verkehrsteilnehmern. Folglich müssen Sie mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren rechnen. Ihr Führerschein wird Ihnen entzogen, meist für sechs Monate, höchstens für fünf Jahre.

    Sofern ein Unfall auf einen Sekundenschlaf zurückgeht, drohen Ihnen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis fünf Jahre.

     

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