Kategorie: Ernährung

Gesunde Ernährung im Gesundheits-Magazin.net

Nicht nur der Lebensstil entscheidet darüber, wie gesund oder weniger gesund ein Mensch lebt, auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Du bist, was du isst, sagt der Volksmund und an dieser Weisheit ist sehr viel Wahres, denn wer sich gesund ernährt, der kann davon ausgehen, auch im Alter noch fit und munter zu sein. Aber besonders in der heutigen Zeit ist es nicht ganz so einfach, sich gesund und vor allem ausgewogen zu ernähren. Das Angebot an Nahrungsmitteln steigt stetig an, es wird immer vielschichtiger und das macht es nicht eben einfach, die passende Ernährung zu finden. Das immer größer werdende Angebot an Lebens- und Nahrungsmitteln sorgt aber auch dafür, dass immer mehr Menschen auf ihre Ernährung allergisch reagieren.

Zusatzstoffe aus dem Chemielabor, die Nahrungsmittel länger haltbar machen, Emulgatoren und besonders Geschmacksverstärker haben die Ernährung nachhaltig verändert und das bekommt nicht jedem Menschen gleich gut. Dazu kommt, dass viele Lebensmittel heute deutlich mehr kosten als noch vor wenigen Jahren. Wenn frisches Gemüse wie zum Beispiel Paprika oder ein Blumenkohl teurer sind als ein Fast-Food-Menü, dann ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fettleibigkeit keine Seltenheit mehr ist. Die Deutschen werden immer dicker, weil sie sich falsch ernähren und zu wenig Sport treiben. Diese Tendenz lässt sich leider auch schon bei Kindern erkennen, denn wer als Kind schon zu viel auf die Waage gebracht hat, der wird das Übergewicht auch als erwachsener Mensch so schnell nicht wieder los. Wer gesund bleiben will, der sollte das, was er isst, genau überdenken.

  • Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Zitronen – hilfreich gegen Mundgeruch

    Nicht selten bemerken wir nicht selbst, wenn wir unter Mundgeruch leiden. Deshalb erleben wir es als äußerst unangenehm, von anderen Menschen darauf angesprochen zu werden. Denn Viele meinen, Mundgeruch hängt mit mangelnder Hygiene zusammen.

     

    Jede vierte Person ist von Mundgeruch betroffen

    Wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde – DGZMK – mitteilt, ist nahezu jede vierte Person von übelriechendem Atem betroffen. Allerdings trägt relativ selten der Magen hier eine Schuld. Experten der Initiative proDente fanden heraus, dass bei rund 90 Prozent aller von Mundgeruch Betroffenen Bakterien in der Mundhöhle dafür verantwortlich zeichnen. Dieses Phänomen lässt sich meistens mit simplen Hausmittel bekämpfen. Und zwar mithilfe von Zitronen.

     

    Gründliche Mundhygiene und Hausmittel wirksam im Kampf gegen Mundgeruch

    Neben einer regelmäßigen Zahnpflege durch das Zähneputzen gehört auch die Verwendung von Zahnseide dazu. Denn damit lassen sich Zahnzwischenräume problemlos reinigen. Weil eine Vielzahl von Bakterien sich auf der Zunge befinden, ist ein Zungenschaber empfehlenswert. Befinden Sie sich nicht im Besitz eines solchen Hilfsmittels, so genügt auch ein Esslöffel. Durch das Schaben der Zunge lässt sich nach Expertenmeinung Mundgeruch verringern.

    Zudem ist es ratsam, genügend Wasser zu trinken. Dadurch wird der Speichelfluss angeregt und der Rachenraum bleibt feucht. Denn in den meisten Fällen zeichnet ein trockener Mund für schlechten Atem verantwortlich. Neben Wasser können Sie auch auf verdünnte Fruchtsäfte oder ungesüßten Tee zurückgreifen. Dahingegen ist auf den Genuss von Bier, Kaffee und Wein zu verzichten. Denn diese Genussmittel fördern nachweislich Mundgeruch. Um den Speichelfluss anzuregen, können Sie auch zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons nach den Mahlzeiten nutzen. Ferner erweisen sich Fenchel-, Kümmel- oder Nelkenöl als wirksam gegen schlechten Atem. Dabei geben Sie wenige Tropfen Öl in lauwarmes Wasser und gurgeln damit.

     

    Zitronen wirksam gegen Mundgeruch

    Aber auch Zitronen können das Bakterienwachstum im Mund hemmen. Somit können Sie durch das Herumkauen auf einem Stück ungespritzte Zitronenschale erfolgreich üblen Atem bekämpfen. Jedoch sollten Sie diese Methode nicht zu oft anwenden. Denn in der Zitronenschale ist den Zahnschmelz schädigende Zitronensäure enthalten. Trinken Sie besser ein Glas Zitronenwasser.

  • Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs und Alzheimer dank Kurkuma

    Alzheimer und Krebs – das sind besonders heimtückische Krankheiten. Denn sie bleiben lange Zeit unbemerkt und übernehmen kaum spürbar das Regiment über unseren Organismus. Deshalb fürchten wir uns so sehr vor ihnen.

     

    Naturheilmittel aus dem Ayurveda lässt uns hoffen

    Immer mehr wissenschaftlichen Studien zufolge rückt ein Erfolg im Kampf gegen Krebs und Alzheimer in greifbare Nähe. Denn ein exotisches Gewürz könnte den Krebs bereits bekämpfen, bevor er überhaupt entsteht. Die Rede ist von Kurkuma, auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt.

    Zwischenzeitlich konnten rund 3000 wissenschaftliche Studien beweisen, dass der in Kurkuma vorkommende Wirkstoff Curcumin positive Wirkungen auf verschiedene Krebserkrankungen zeigt.

     

    Wie wirkt Curcumin gegen Krebs?

    Der bedeutsamste Wirkstoff von Kurkuma ist Curcumin. Auf Grund seiner stark antioxidativen Wirkung legt er sich schützend auf die menschlichen Körperzellen. Somit schützt Curcumin die gesunden Zellen vor Angriffen durch freie Sauerstoffradikale. Denn diese wollen im Organismus des Menschen Schäden anrichten. Da diese sich relativ schnell vermehren und unsere DNA schädigen, treten unkontrollierbare Zellteilungen auf. Im schlimmsten Fall kommt es zu Krebs.

    Aus diesem Grund ist es essentiell, freie Sauerstoffradikale aufzuhalten. Somit müssen sie ungefährlich gemacht werden, bevor sie eine Chance haben, Zellen anzugreifen und Erbgut zu schädigen. Ergänzend zu seiner Funktion als Schutzschild stimuliert der Wirkstoff Enzyme und Gene. Dadurch entledigen sich diese der Krebszellen.

     

    Kurkuma bekämpft Alzheimer

    Neben seinem wundersamen Effekt im Kampf gegen Krebs zeigt sich Kurkuma auch als Naturheilmittel bei Alterskrankheiten. Neuesten Forschungen zufolge kann das Gewürz auch Alzheimer erfolgreich bekämpfen.

    Bislang konnte kein Mittel gefunden werden, dass Alzheimer stoppen oder heilen könnte. Aber auch hier kommt Kurkuma seine enorme antioxidative Wirkweise zugute. Denn dank dieser hemmt das exotische Gewürz die Entwicklung von Eiweiß-Ablagerungen im Bereich des Gehirns. Dieselben erzeugen Verklebungen, so dass ein richtiges Arbeiten von Nervenzellen nicht möglich ist. Demzufolge lässt unser Gedächtnis immer mehr nach. Dank Kurkuma kann dies bald der Vergangenheit angehören.

     

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  • Darum sind Fastenzeiten so wichtig

    Darum sind Fastenzeiten so wichtig

    Sobald wir Hunger haben, greifen wir zum Kühlschrank oder gehen Essen. Wir können aber auch in den Supermarkt gehen oder uns an Automaten bedienen. Es gibt heute fast keine Grenzen mehr, die Lebensmittel stehen uns quasi jederzeit zur Verfügung. Dieser Luxus ist einerseits gut, auf der anderen Seite macht er aber auch Probleme. Wir kennen so nämlich keinen „richtigen“ Hunger mehr, außerdem ist der Mensch gar nicht auf ein solch riesiges Angebot ausgelegt. Evolutionsbiologisch betrachtet wurden wir so programmiert, dass es während den Mahlzeiten Essenspausen geben sollte. In der Praxis sieht es jedoch völlig anders aus, regelmäßige Mahlzeiten inklusive Zwischensnacks stehen an der Tagesordnung. Vor allem Letzteres ist verlockend, hat aber negative Einflüsse auf die Figur und auf die Gesundheit.

    16 Stunden kein Essen

    Diätexperten geben folgenden Rat: 16 Stunden am Tag Essenspausen einlegen. Mit dieser Strategie soll nicht nur Übergewicht vermieden werden, sondern der Körper profitiert auch vom Effekt namens Autophagie. Klingt auf den ersten Blick kompliziert, in Wahrheit ist es aber „nur“ die Selbstreinigung der Zelle. Sie führt quasi einen Frühjahrsputz durch und schleust Abfall heraus. Die Arbeit der Müllabfuhr ist jedoch nicht stets auf Hochtouren, dies ist nur der Fall, wenn man nicht ständig isst. So muss der Körper auch weniger verdauen, außerdem hat Insulin einen hemmenden Einfluss auf diesen Vorgang.

    Studien vorhanden

    Tierexperimente beweisen es schon lange, ein stundenlanger Verzicht auf Nahrung ist gesund. Dies ist aber nicht nur auf die Zellenreinigung bezogen, auch chronische Krankheiten waren seltener beziehungsweise hatten bei einem Ausbruch schwächere Folgen. Dies trifft unter anderem auf Bluthochdruck und auf Diabetes Typ 2 zu, in der Regel zwei Folgen von Übergewicht. Des Weiteren hat Fasten wohl auch Vorteile bei chronischen Schmerzen und bei Demenz. Das Ergebnis der Mäusestudie lässt sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf den Menschen übertragen, sie ähneln sich nämlich in vielen Bereichen (zum Beispiel in der Genetik und beim Glukosestoffwechsel).

    Unterm Strich sollte man für die Zukunft sein Essverhalten genauer beobachten. Greift man tatsächlich sehr oft zu Zwischensnacks, dann gilt es, diese Gewohnheit abzustellen. Am Ende freut sich nicht nur die Waage, sondern auch der Körper über diese Pausen.

  • Müsli verlangsamt den Knochenabbau und lindert Arthritis-Beschwerden

    Müsli verlangsamt den Knochenabbau und lindert Arthritis-Beschwerden

    Ein leckeres Müsli zum Frühstück ist in vielerlei Hinsicht positiv. Die Ballaststoffe sorgen nämlich nicht nur für einen gesunden und energiereichen Start, sondern laut neuesten Forschungen kommen auch gesundheitliche Aspekte dazu. Durchgeführt wurden die Untersuchungen übrigens von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Die Wissenschaftler sagen, dass dank ballaststoffreicher Kost die Knochen gestärkt werden und chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen einen positiven Einfluss erhalten. Die Auswertung der Forschung ist im Fachmagazin „Nature Communications“ präsentiert worden.

    Die Darmbakterien spielen eine wichtige Rolle

    Die positiven Effekte sind in erster Linie den Darmbakterien zu verdanken. Auch sind für eine gesunde Darmflora viele Bakterienarten verantwortlich, wobei jeder Mensch im Erwachsenenalter rund zwei Kilogramm an nicht schädlichen Bakterien in seinem Darm hat. Die Verdauungshelfer arbeiten mit Ballaststoffen und zerlegen diese in einzelne Bestandteile. Dadurch kann der Körper sie aufnehmen und es entstehen kurzkettige Fettsäuren. Diese wiederum kommen der Darmbewegung zugute, hemmen Entzündungen und liefern neue Energie. In der Studie konnte man nun nachweisen, dass die von Darmbakterien ausgehenden Stoffwechselprodukte sowohl das Immunsystem als auch Autoimmunerkrankungen beeinflussen. Das heißt, dass positive Auswirkungen auf die Knochendichte und auf rheumatoide Arthritis entstehen.

    Den Knochenabbau verlangsamen

    Eine weitere Erkenntnis der Studie: Isst man gesunde ballaststoffreiche Nahrung, dann bilden sich mehr kurzkettige Fettsäuren. Das trifft vor allem auf Ester und Salze der Propionsäure und auf Propionat zu. Letzteres konnte man nach Einnahme eines ballaststoffreichen Essens in einer erhöhten Konzentration im Knochenmark feststellen. Bedeutet: Es waren weniger knochenabbauende Zellen vorhanden, was einem verlangsamten Knochenabbau zur Folge hat.

    Ein Bakterienmix ist wichtig

    Darmbakterien sind wichtiger als man denken mag. So gehen diese beispielsweise gegen Krankheitserreger vor, welche sich in den Verdauungstrakt „verirren“. Die Darmflora – oder besagt gesagt die Zusammensetzung – kann sowohl positive als auch negative Effekte haben. Ein intaktes Zusammenleben der Bakterien schützt zum Beispiel die Darmwand und lässt keine Krankheitserreger durch. Dafür muss allerdings ein artenreicher Bakterienmix vorhanden sein, der durch Ballaststoffe aufrechterhalten wird. Müsli zum Frühstück ist demnach eine ideale Möglichkeit, um langfristig eine funktionierende Darmflora zu haben.

  • Skifahrer – diese Ernährung ist richtig

    Skifahrer – diese Ernährung ist richtig

    Ein Tag auf der Skipiste sorgt bei guten Bedingungen für Spaß und Freude. Egal, ob man diesen mit dem Partner, der Familie oder mit Freunden verbringt. Mit einer passenden Ausrüstung ist der Grundstein gelegt, sie alleine ist aber nur ein Teil vom Ganzen. Einen oft unterschätzten Faktor spielt nämlich die Ernährung, diese ist für den Energiebedarf verantwortlich und stellt die nötige Konzentration her. Tritt allerdings der Hunger ein, dann verschwinden sowohl die Konzentration als auch die Energie, die Gefahr eines Unfalls steigt. Am Ende gefährdet man also nicht nur sich selbst, viel zu oft werden Unschuldige mitgerissen. Mit den richtigen Nahrungsmitteln lässt sich ein Sturz oder ein Zusammenstoß freilich nicht verhindern, doch das Risiko sinkt deutlich.

    Frühstück, Mittagessen und Snacks für Zwischendurch

    Nach dem Aufstehen ist logischerweise das Frühstück dran. Dies sollte fettarm, energiereich und vor allem leicht zu verdauen sein. In der Praxis zählen unter anderem Eiweißprodukte (wie Joghurt oder Milch), Vollkornbrot und ein vollwertiges Müsli dazu. Für den Körper bedeuten solche Lebensmittel Energienachschub, welcher unter anderem aus komplexen Kohlenhydraten und aus Eiweiß besteht. Ein weiterer Effekt: Der Blutzuckerspiegel steigt und sinkt nur langsam. Bei einem süßen Frühstück sieht es genau anders aus, darum ist dieses nicht zu empfehlen.

    Zu Mittag steigt die Lust auf Pommes und Schnitzel, aber davon sollte man sich nicht verführen lassen. So ein fettreiches Essen liegt schwer im Magen, klüger ist die Wahl einer vollwertigen Mahlzeit. Das wäre zum Beispiel ein Salat mit Putenstreifen, eine Brotplatte oder eine Suppe. Unterstützt beziehungsweise ergänzt sollte es mit einem isotonischen Getränk werden, dies gleicht Mineralstoffverluste aus.

    Über den Tag verteilt sind kleine Snacks wesentlich effektiver als große Portionen (die anschließend den Magen belasten). Das heißt, dass der Skitag mit Sportriegeln oder mit Obst zu verbringen ist. Kommt einem wiederum ein kraftloses und müdes Gefühl entgegen, dann verlangt der Körper eine Pause. Da spielt es auch keine Rolle, welche Nahrungsmittel man zuvor verzehrt hat. In solchen Fällen sind Trockenobst und Traubenzucker eine schnelle Hilfe. Wird es allerdings nicht besser und bleibt die Erschöpfung, dann sollte man den Skitag abbrechen und an einem anderen Tag einen neuen Versuch starten.

  • Krebs – so ernährt man sich richtig

    Krebs – so ernährt man sich richtig

    Erhält jemand die Diagnose Krebs, dann bricht im wahrsten Sinne des Wortes eine Welt zusammen. Verständlich, doch für eine erfolgreiche Heilung ist nicht nur eine frühe Diagnose wichtig, es zählt auch der Wille des Betroffenen. Außerdem spielt nicht nur der Tumor eine Hauptrolle, auch die Ernährung ist von wichtiger Bedeutung. Man darf nämlich nicht vergessen: Während der Therapie muss der Körper so einiges verkraften, das führt bei jedem Zweiten zu einem radikalen Gewichtsverlust. Im Durchschnitt sind es rund zehn Prozent, die Gefahr wird dabei völlig unterschätzt. Es geht sogar so weit, dass jeder vierte Patient nicht an Krebs, sondern an der Folge der Mangelernährung stirbt. Es ist also entscheidend, dass man sich nach Erhalt der Diagnose richtig ernährt.

    Viele Probleme, ein Ziel

    Der Gewichtsverlust kommt unter anderem von der Krebserkrankung selbst. In der Fachsprache bezeichnet man den Prozess auch als Katabolie, Hauptschuld tragen die vom Tumor produzierten Botenstoffe. Sie stören die Gewichtsregulation und den Stoffwechsel, außerdem zügeln sie den Appetit. Leider ist das nicht das einzige Problem, aufgrund der Strahlen- und Chemotherapie sind die Betroffenen stark geschwächt und haben fürs Essen keine Kraft mehr. Dazu kommen Schluckbeschwerden aufgrund entzündeter Schleimhäute. Alles zusammen führt dazu, dass Patienten entweder gar nichts oder nur sehr wenig essen.

    Viel Gemüse zu sich nehmen

    Eine regelmäßige Kontrolle ist bei Krebspatienten Pflicht. Damit sind vor allem die Blutwerte gemeint, denn Eisen, Selen, Folsäure, Zink, Vitamin D und B-Vitamine sind für die Krebsabwehr extrem wichtig. Um diese Werte zu erreichen, ist für Betroffene Gemüse das A und O. Es gibt diesbezüglich auch keine Grenzen, jede Form und jede Farbe von Gemüse zählt. Idealerweise greift man dann noch zu leicht verdaulichen Sorten, dazu zählen Möhren und Brokkoli. Für besonders viel Selen ist Bio-Gemüse und Zucchini ideal. Die Zubereitung erfolgt bestenfalls mit einem hochwertigen Öl/Fett, dies kann beispielsweise Oliven-, Lein- oder Kürbiskernöl sein.

    Fleisch und Obst nur in Maßen, Milch meiden

    Krebspatienten sollten höchstens zwei Mal in der Woche zu Fleisch greifen. Schweine- und Putenfleisch hat nämlich den gegenteiligen Effekt vom Gemüse, es hemmt also weder eine Entzündung noch stärkt es das Immunsystem. Das Fleisch sollte dann auch Bio sein, so vermeidet man Hormone und Antibiotika. Milch ist je nach Tumor zu meiden, dies gilt zum Beispiel bei Brustkrebs (da es ein hormonabhängiger Tumor ist).

    Um den Tumorzellen ihr bevorzugtes Nahrungsmittel Zucker so selten wie möglich zu geben, ist Obst auf zwei Portionen am Tag beschränkt. Und selbst dann sind milde Sorten (wie beispielsweise Birnen) besser.

    Fazit

    Krebspatienten sollten in erster Linie viel Obst essen. Fehlt der Appetit, dann kann unter Umständen Babynahrung oder hochkalorische Flüssignahrung helfen (in der Apotheke erhältlich und als Astronautenkost bezeichnet). Mit diesen Voraussetzungen ist der Gewichtsverlust gering und die Chance auf Heilung größtmöglich.