Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Probleme und Erkrankungen, die den Rücken betreffen, kommen in der heutigen Zeit immer häufiger vor. Da der Rücken ein sehr komplexes Gebilde ist, reicht die Palette der Krankheiten von Schwierigkeiten mit der Bandscheibe über Probleme mit den Wirbeln, bis hin zur sogenannten Spinalkanalstenose, einer Verschleißerkrankung, die entweder angeboren ist oder erworben wird. Die Ursache für diese Erkrankung des Rückens ist eine Degeneration der Knorpel- und Knochenteile in der Wirbelsäule, auch eine krankhafte Veränderung der Wirbelkörper und eine Verkleinerung des Wirbelkanals können zu einer Spinalkanalstenose führen.

    Das Wunderwerk Wirbelsäure

    Ohne die Wirbelsäule könnte der Mensch nicht aufrecht gehen, denn sie stabilisiert den Körper und sorgt dafür, dass wir flexible Bewegungen ausführen können. Die Wirbelsäule besteht aus den aneinander gereihten Wirbelkörpern, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Jeder der Wirbelkörper hat in der Mitte ein Loch und übereinander gestapelt bilden diese Löcher den Wirbelkanal, der wiederum eine schützende Hülle für das sehr empfindliche Rückenmark darstellt. Das Rückenmark ist praktisch die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Körper, denn die Nervensubstanzen leiten die Reize weiter. An einigen Stellen treten die Nerven aus der Wirbelsäule aus, um sich dann zu verzweigen, so werden unter anderem die Bewegungen von Armen und Beinen möglich.

    Wie kommt es zur Spinalkanalstenose?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Spinalkanalstenose entsteht. Ein häufiger Grund ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule, aber auch ein ausgeprägtes Hohlkreuz kann eine Spinalkanalstenose verursachen. Die Wirbelsäule kann sich schon vor der Geburt verengen und auch eine gestörte Umwandlung der Knorpel in Knochengewebe kann schon im Mutterleib zu einer Spinalkanalstenose führen. Wird die Wirbelsäule über einen langen Zeitraum stark belastet, dann kommt es zu Verschleißerscheinungen an den Wirbelkörpern, die wiederum eine Stenose des spinalen Kanals zur Folge haben.

    Welche Symptome gibt es?

    Die typischen Symptome einer Spinalkanalstenose machen sich bei den Betroffenen schmerzhaft bemerkbar. Es kommt zu Schmerzen in den Beinen und Rückenschmerzen, die sich schleichend verschlimmern. Wird der Rücken belastet, dann schmerzen die Beine und sie fühlen sich müde und sehr schwer an. Besonders stark sind die Symptome beim Gehen, der Rücken schmerzt jedoch auch dann, wenn ganz bestimmte Bewegungen ausgeführt werden. Ist der Grund für die Spinalkanalstenose ein Hohlkreuz, dann schmerzt der aufrechte Gang, wenn sich die Betroffenen hingegen leicht nach vorne beugen, dann lässt der Schmerz nach. Selten treten Lähmungserscheinungen auf, und falls das der Fall ist, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine hochgradige Einengung des Wirbelkanals. In besonders drastischen Fällen kann eine Stenose zu einer schlaffen Lähmung der Beine und zu Problemen beim Wasserlassen führen.

    Wie wird eine Spinalkanalstenose behandelt?

    Wenn der Arzt die Diagnose Spinalkanalstenose stellt, dann bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die Behandlung an. Das Ziel jeder Therapie ist es jedoch, dass die Wirbelsäule entlastet wird. Das kann zum Beispiel mit Krankengymnastik erreicht werden, gute Erfolge werden sehr oft auch mit Wärmebehandlungen und Massagen erzielt. Um die Schmerzen zu lindern, wird der Arzt zudem entzündungshemmende Medikamente verordnen und auch eine konservative Therapie kann die Beschwerden lindern. Im Rahmen dieser Therapie werden verschiedene Maßnahmen wie Medikamente, Krankengymnastik und Physiotherapie kombiniert. Wird die Spinalkanalstenose mit Medikamenten behandelt, dann gibt es ein Schema in drei verschiedenen Stufen. Bei nur leichten Schmerzen bekommen die Betroffenen in der ersten Stufe Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol, bei mittelstarken Schmerzen (Stufe zwei), verschreibt der Arzt schwache Opioide und wenn es sich um sehr starke Schmerzen handelt, dann kommen starke Opioide zum Einsatz (Stufe drei). Da diese Medikamente jedoch auf Dauer die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, müssen die Patienten zusätzlich Medikamente nehmen, die unter anderem die Magensäure hemmen. Operiert wird eine Spinalkanalstenose nur in Ausnahmen, wenn alternative Therapieformen wie Medikamente und Krankengymnastik nicht den erhofften und gewünschten Erfolg zeigen.

    Bild: © Depositphotos.com / Remains

  • Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Die Haut ist nicht nachtragend, aber sie hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Das gilt besonders für die attraktive Bräune, die zwar immer noch als Schönheitsideal gilt, jedoch den Hautzellen bleibende Schäden zufügt. Wer es übertreibt und in der Sonne brutzelt bis es zum Sonnenbrand kommt, der riskiert nicht nur geschädigte Zellen, im schlimmsten Fall kann sich daraus sogar gefährlicher Hautkrebs entwickeln.

    Ein unterschätztes Risiko

    In früheren Zeiten galt Blässe als vornehm und edel. Wer von der Sonne gebräunt war, der musste hart auf dem Feld arbeiten und galt als arm. Heute ist es genau umgekehrt, Menschen mit einem blassen Teint sehen ungesund aus, wer aber braun gebrannt ist, der ist auch vital und gesund. Leider ist das ein gefährlicher Irrtum, denn wer zu sehr gebräunt ist, der lebt mit einem oftmals unterschätzten Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die Haut sammelt über die Jahre hinweg Schäden an, die ihr zugefügt wurden, und zwar so lange, bis die Zellen nicht mehr repariert werden können. Ist das der Fall, dann hat der Krebs freie Bahn.

    Keine Beschwerden

    Menschen, die an schwarzem Hautkrebs erkranken, haben so gut wie keine Beschwerden. Auffällig sind lediglich die dunklen Flecken, die wie ein Muttermal aussehen, aber ihre Form verändern. Anders sieht es beim weißen Hautkrebs aus, denn hier bilden sich kleine Knötchen, die später anfangen zu jucken und zu bluten. Der weiße Hautkrebs tritt vor allem dort auf, wo der Körper der Sonne ausgesetzt ist, der schwarze Hautkrebs hingegen, ist überall am Körper zu finden.

    Wie groß sind die Heilungschancen?

    Wie groß die Chancen auf Heilung sind, das hängt immer vom jeweiligen Stadium der Krankheit ab und wie früh sie behandelt wird. Wird der schwarze Hautkrebs früh entdeckt, dann besteht eine Heilungschance von bis zu 93 %. Wird der Krebs aber erst sehr spät erkannt, dann sinkt die Heilungschance auf unter 50 %.

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  • Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Löst Zucker wirklich Diabetes aus?

    Die meisten Menschen kennen Diabetes unter ihrem bekannten Namen Zuckerkrankheit, aber heißt das automatisch, dass jeder, der zu viel Zucker isst, auch Gefahr läuft, an Diabetes zu erkranken? Nein, sagt der Leiter der medizinischen Klinik für Endokrinologie der Berliner Charité, Professor Andreas Pfeiffer. Der Zucker sorgt zwar für Übergewicht, aber er ist nicht die Ursache für die Zuckerkrankheit.

    Kein Zusammenhang

    Zwar liegt es nah, dass Zucker auch die Zuckerkrankheit auslöst, aber aus medizinischer Sicht haben Zucker und Diabetes nichts miteinander zu tun. Wer viel Zucker zu sich nimmt, der wird schnell übergewichtig werden und dieses Übergewicht ist dann ein Risikofaktor Diabetes, einen direkten Zusammenhang gibt es aber nicht.

    Zu wenig Bewegung

    Neben dem Übergewicht ist es vor allem der Mangel an Bewegung, der Diabetes auslösen kann. Wer erst gar nicht Gefahr laufen will, an Diabetes zu erkranken, der muss nur einige Pfunde abnehmen und sich mehr sportlich betätigen, denn Bewegung und eine ausgewogene gesunde Ernährung bilden den besten Schutz, um nicht an Diabetes zu erkranken. Wenig gesättigte Fettsäuren sind bei der Ernährung ebenso wichtig wie auch Ballaststoffe und natürlich nicht allzu viel Zucker.

    Ist Diabetes vererblich?

    Diabetes ist zwar keine klassische Erbkrankheit wie zum Beispiel die Bluterkrankheit, aber es gibt eine gewisse Veranlagung. Wenn ein Elternteil oder die Großmutter an Diabetes erkrankt war, dann gibt es ein erhöhtes Risiko, dass auch die Kinder und Enkel Diabetes bekommen. Um dem vorzubeugen, hilft wieder die gesunde Ernährung und auch wer sportlich aktiv ist, kann die Gefahr senken, an Diabetes zu erkranken. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen unter der Zuckerkrankheit, das hat Diabetes zu einer Art Volkskrankheit gemacht. Beunruhigend ist vor allem, dass schon Kinder bedingt durch Übergewicht zuckerkrank werden. Daher sieht die Medizin die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern dieses Schicksal zu ersparen und auf eine gesunde Ernährung zu achten.

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  • Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Überstunden sind gefährlich – besonders für Frauen

    Wer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet, riskiert seine Gesundheit. Erkrankungen des Herzens, Diabetes und auch Arthritis und Krebs sind die Krankheiten, die diejenigen treffen können, die ständig Überstunden machen, vor allem Frauen sind hier besonders gefährdet, das sagt zumindest eine aktuelle Studie.

    Mehr Arbeit, mehr Stress

    Menschen, die regelmäßig zu viel arbeiten, fühlen sich häufig müde und gestresst, sie haben oftmals Verdauungsprobleme und mit den Überstunden lässt die Arbeitsleistung mehr und mehr nach. Das „Journal of Occupational and Environmetal Medicine“ hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die sich vor allem mit den Spätfolgen der Überstunden befasst und dabei vor allem Frauen in den Fokus rückt. Die Ohio State University hat die Daten von mehr als 12.000 Amerikanerinnen ausgewertet, die mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und sie den Krankheitsbildern gegenüber gestellt.

    Das Risiko steigt

    Das Ergebnis der Studie aus den USA ist erschreckend. Frauen, die über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 50 Stunden in der Woche arbeiten, laufen Gefahr, herzkrank zu werden, aber auch Depressionen und Lungenkrankheiten sind keine Seltenheit. 65 % der befragten Frauen arbeitet bis zu 50 Stunden in der Woche, 13 % mehr als 60 Stunden. Während Männer diese Belastung besser bewältigen können, leiden immer mehr Frauen unter den Überstunden, denn sie haben nicht nur ihre Arbeit, sondern auch ein anstrengendes Privatleben.

    An die Spätfolgen denken

    Frauen müssen verschiedene Rollen ausfüllen. Sie machen im Job die meisten Überstunden, sie sorgen für ihre Familien und sie erziehen ihre Kinder. Diese dreifache Belastung bleibt nicht ohne Folgen und diese Situation ist die Grundlage für Erkrankungen, die erst später auftreten können. Viele Frauen sind sich der Gefahren nicht bewusst, wenn sie ihre berufliche Laufbahn starten, aber sie sollten sich vor Augen halten, dass die Spätfolgen gravierend sein können und mögliche lebenslange Beschwerden bedeuten.

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  • Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Entzündet sich das Zahnfleisch, so handelt es sich zumeist um eine chronische oder aber akute Infektion desselben. Verursacher hierfür sind in der Regel Bakterien. Eher seltener kommen jedoch auch Pilze oder Viren in Betracht. Der Grund für entzündetes Zahnfleisch besteht oftmals in einer ungenügenden Zahnhygiene. Daraus resultiert eine stärke Vermehrung von Erregern im Bereich des Mundes. Es gibt jedoch zahlreiche hilfreiche Mittel, die bei der Bekämpfung einer Zahnfleischentzündung Wirkung zeigen.

    Symptomatik für entzündetes Zahnfleisch

    Entzündetes Zahnfleisch äußert sich durch ganz typische Symptome. Gesundes Zahnfleisch weist eine Rosafärbung auf. Es liegt direkt am Zahn an und blutet nicht. Beim entzündeten Zahnfleisch hingegen treten jedoch

    • Mundgeruch
    • Bluten des Zahnfleisches
    • Schwellungen sowie Rötungen

    auf.

    Ursachen für entzündetes Zahnfleisch

    Als Ursache für entzündetes Zahnfleisch kommt im Großen und Ganzen eine nicht ausreichende Mundhygiene in Betracht. Bedingt durch diesen Umstand erhöht sich der Bestand an Krankheitserregern im Mund relativ schnell. Von den Bakterien sind mehr als 500 Arten bekannt. Findet keine ausreichende Mundhygiene statt, reagiert das menschliche Immunsystem mit einer Entzündung.

    Neben einer ungenügenden Mundhygiene zeichnen jedoch auch mechanische Schädigungen am Zahnfleisch für eine Entzündung verantwortlich. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zu starkes Zähneputzen handeln. Zahnfleisch entzündet sich jedoch auch bei

    • Alkoholgenuss
    • Diabetes mellitus
    • Hormonell bedingte Veränderungen in der Schwangerschaft oder Pubertät
    • Mangel an Vitamin C
    • Nikotinkonsum
    • Störungen des Stoffwechsels
    • Stresssituationen

    Ferner können bestimmte Medikamente für entzündetes Zahnfleisch verantwortlich zeichnen.

    Wirksame Hilfe bei entzündetem Zahnfleisch

    Erste positive Ergebnisse können durch eine verbesserte Mundhygiene erzielt werden. In einer Vielzahl von Fällen ist bereits nach wenigen Tagen mit einem Abklingen der Beschwerden zu rechnen.

    Im Allgemeinen genügt es, die Zähne zweimal am Tag zu putzen, um das Risiko auf entzündetes Zahnfleisch zu verringern. Beim Zähneputzen sollten sämtliche Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, pro Jahr wenigstens einmal eine professionelle Zahnreinigung seitens eines Zahnarztes vornehmen zu lassen. Durch diese Zahnreinigung können selbst mit der Zahnbürste schwer erreichbare Stellen gereinigt werden.

    Damit es zu keinerlei mechanischen Verletzungen während des Zähneputzens kommt, sollte Zahnbürsten mit weichen Borsten der Vorzug gegeben werden.

    Bekommt die von entzündetem Zahnfleisch betroffene Person das Problem selbst nicht in den Griff, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser reinigt alle um das entzündete Zahnfleisch herum betroffenen Stellen gründlicher. Hierzu kommen spezielle Ultraschallgeräte und Handinstrumente zum Einsatz. Anschließend wird der Zahnarzt die behandelten Zahnflächen sanft polieren, so dass Bakterien es künftig schwerer haben, sich erneut anzuheften.

    Weitere Mittel gegen entzündetes Zahnfleisch

    Als sehr hilfreich bei entzündetem Zahnfleisch haben sich verschiedene Hausmittel erwiesen. Weithin bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel die Kamille. Kamille hilft besonders gut beim schnellen Abklingen einer Zahnfleischentzündung. Dafür wird ein Tee aus aufgekochten Kamillenblüten zubereitet. Mit diesem Kamillenblütentee wird relativ rasch eine Minderung der Beschwerden beim entzündeten Zahnfleisch erreicht. Am besten gurgelt die betroffene Person mehrmals am Tag mit dem zubereiteten Tee an den von der Entzündung betroffenen Stellen.

    Ein weiteres gutes Hausmittel im Kampf gegen entzündetes Zahnfleisch besteht in Apfelessig. Apfelessig sorgt für eine Anregung der Speichelbildung und zeigt antibakterielle wie auch entzündungshemmende Wirkungen. Empfohlen wird, jeden Tag etwa 30 Minuten vor dem Zähneputzen zwei Teelöffel Apfelessig unter einem Glas Wasser zu mischen. Mit dieser Mischung erfolgt das Gurgeln.

    Auch Mundspülungen mit entzündungshemmenden Pflanzenextrakten aus

    • Myrrhe
    • Salbei
    • Zaubernuss (Hamamelis)

    sind als ergänzende Hausmittel bei vorliegendem entzündeten Zahnfleisch bekannt. Nicht selten bevorzugen einige betroffene Personen den Einsatz von homöopathischen Mitteln.

    Sofern allerdings entzündetes Zahnfleisch trotz des Einsatzes der vorgenannten Hausmittel und eines gründlichen Zähneputzens nach mehreren Tagen immer noch existent ist, sollte niemand darauf verzichten, sich einen Termin bei einem Zahnarzt zu besorgen. Wird entzündetes Zahnfleisch nicht behandelt oder heilt eine Zahnfleischentzündung nicht aus, so können die Beschwerden sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten. Das Resultat kann dann eine nur sehr schwer zu behandelnde Parodontitis werden.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

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  • Wanzen – eine neue Plage macht sich breit

    In Deutschland leben rund 900 Wanzenarten und normalerweise haben die kleinen Insekten einen große Appetit auf Pflanzen oder auch auf Blattläuse. Die Wanzenart Psallus varians fällt hier ein bisschen aus der Rolle, denn diese Art hat Menschen offenbar zum Fressen gern, immer mehr Menschen werden von dieser Wanze gebissen. Was verleitet die Wanzen, sich menschliche Opfer zu suchen? Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel, aber sie haben einen Verdacht.

    Ein seltsames Verhalten

    Die nur wenige Millimeter große Wanze aus der Gruppe der Weichwanzen lebt auf Eichen und Buchen. Dort vertreiben sich die Wanzen den Tag damit, an den Pollen der Bäume zu saugen oder Blattläuse zu jagen, und nur sehr selten kommt es vor, dass sie sich auf einen Menschen verirren und ihn stechen. Jetzt haben die Wanzen ihr Verhalten komplett geändert, denn in Hessen, in Rheinland-Pfalz und vermehrt auch in Nordrhein-Westfalen klagen immer mehr Menschen über Wanzenbisse. Die Wanzen treten, wenn man den Berichten in den sozialen Netzwerken glauben kann, in Scharen auf und sorgen für schmerzhafte Stichwunden, die sich auch entzünden können.

    Ist das Wetter schuld?

    Über Deutschland hängt seit Wochen ein Tief, das immer wieder für schwülwarme Temperaturen, für Starkregen und heftige Gewitter sorgt. Diese für die Jahreszeit ungewöhnliche Wetterlage ist nach Ansicht von Experten schuld am seltsamen Verhalten der Wanzen. Warum die Stiche allerdings so schmerzhaft sind und sich sogar entzünden, das bleibt rätselhaft, denn normalerweise entsteht nur eine leichte Hautrötung, wenn diese Wanzenart zusticht. Einige Mediziner vermuten jetzt, dass es sich um eine allergische Reaktion handelt.

    Eine starke Vermehrung

    Die Gruppe der Psallus varians Wanzen umfasst in Deutschland 26 bekannte Unterarten. Die Tierchen vermehren sich sehr stark zwischen Mai und Juni, wenn der Hochsommer kommt, dann lässt die Paarungstätigkeit allerdings stark nach. Dass sie jetzt in Schwärmen auftreten, kann natürlich auch am Wetter liegen.