Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule – schmerzhaft, aber therapierbar

    Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule – schmerzhaft, aber therapierbar

    Schmerzen im Rücken, die plötzlich auftreten und wieder verschwinden, ein Gefühl der Taubheit in einem Bein und das Gefühl, die Beine oder Füße nicht mehr unter Kontrolle zu haben – das alles sind Symptome für einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule. In 80 % der Fälle, bei denen ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde, ist die Lendenwirbelsäule, also der untere Teil des Rückens betroffen. Die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule sind sehr vielfältig. Ein solcher Bandscheibenvorfall ist sehr schmerzhaft, aber da die Schmerzen nur sporadisch auftreten, gehen viele Betroffene nicht zu einem Arzt, sie versuchen sich selbst zu therapieren, zum Beispiel durch Wärme. Das Problem wird damit aber leider nicht gelöst.

    Was ist ein Bandscheibenvorfall?

    Die Bandscheiben dienen als eine Art Stoßdämpfer oder Pufferzone der Wirbelsäule. Sie sitzen zwischen den Wirbeln und sie fangen jede Bewegung und jeden Stoß ab und schützen auf diese Weise die empfindliche Wirbelsäule. Kommt es zu einem Bandscheibenvorfall, dann verformt sich der äußere Knorpelring der Bandscheibe oder er reißt vollkommen ab. Die einzelnen Teile der kaputten Bandscheibe liegen frei und drücken auf die Nervenbahnen, was für einen plötzlich auftretenden Schmerz sorgt. Da es sich um einen ganzen Nervenstrang handelt, auf den die Teile der Bandscheibe drücken, beschränkt sich der Schmerz nicht allein auf den Rücken, auch die Beine sind betroffen, was das Ganze umso unangenehmer macht.

    Wie entsteht ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule?

    Die Ursachen für einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule sind vielschichtig. Übergewicht kann eine Ursache sein, und auch, wer zu viel und zu lange sitzt, muss damit rechnen, dass die Bandscheibe vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule Schaden nimmt. Auch wer sportlich nicht sonderlich aktiv ist, der riskiert einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule und bei einigen Menschen ist es die falsche Körperhaltung, die einen solchen Vorfall auslösen kann.

    Nicht selten kommen auch mehrere Faktoren zusammen, die schließlich dafür sorgen, dass der Knorpelring der Bandscheibe reißt. Wer beispielsweise zu viel Gewicht auf die Waage bringt, wenig oder gar keinen Sport treibt und dann auch noch den ganzen Tag in einem Büro sitzt, der sollte sich nicht wundern, wenn es zu einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule kommt.

    Wie kann ein Bandscheibenvorfall behandelt werden?

    Wenn es um die therapeutischen Maßnahmen bei einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule geht, ist es in den letzten Jahren zu einem Wandel gekommen. Während in früheren Jahren die Ärzte sehr gerne und auch sehr schnell zum Skalpell gegriffen haben, um den Schaden zu beheben, stehen heute mehr und mehr andere Therapien im Vordergrund. Operiert wird nur noch in seltenen Fällen, wenn eine konservative Therapie keinen Erfolg verspricht.

    Studien haben gezeigt, dass bei rund 90 % der Bandscheibenvorfälle, die die Lendenwirbelsäule betreffen, eine Operation vermieden werden kann, in neun von zehn Fällen kann diese Form des Bandscheibenvorfalls heute sehr erfolgreich mit Medikamenten oder mit einer gezielten Physiotherapie behandelt werden kann. Es ist ein Mythos, dass nur durch eine OP die Bandscheibe repariert werden kann, Bandscheiben haben durchaus die Fähigkeit, von selbst wieder zu heilen.

    Wann muss operiert werden?

    Eine Operation der Bandscheibe ist heute nur eine zweite Option und sie wird auch nur dann durchgeführt, wenn der Arzt der Meinung ist, dass eine alternative Behandlung keinen Sinn macht. Das Ziel einer Therapie und auch einer Operation besteht darin, dass der Gewebekern der ausgetreten ist, vom gequetschten Nerv entfernt wird, um ihn zu entlasten. Dazu muss das beschädigte Gewebe entfernt werden und das kann heute mit einem sogenannten endoskopischen Eingriff schnell und einfach geschehen.

    Liegt der Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule schon länger zurück oder auch wenn der Vorfall großflächig ist, dann haben die Ärzte in der Regel keine Wahl und der Patient muss am offenen Rücken operiert werden, was nie ganz ungefährlich ist.

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  • Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Gebräunte Haut ist immer im Trend, denn sie sieht toll aus und macht attraktiv. Gegen einen leicht gebräunten Teint ist im Grunde auch nichts einzuwenden, was aber sehr gefährlich werden kann, das ist ein Sonnenbrand. Ein Sonnenbrand ist schnell da, oft reicht schon eine halbe Stunde in der prallen Sonne und die obere Schicht ist verbrannt. Sonnenbrand ist nicht nur im Sommer ein Thema, wer schon einmal im Winter einen Urlaub im Hochgebirge verlebt hat, der weiß, wie heiß die Sonne auch in der kalten Jahreszeit vom Himmel knallen kann.

    Ein Sonnenbrand ist vor allem eines, und zwar sehr schmerzhaft. Aber ein Sonnenbrand kann auch gefährliche Nebenwirkungen haben. Zum einen lässt die UV-Strahlung die Haut schneller alt aussehen und zum anderen kann ein häufiger Sonnenbrand das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, deutlich steigern.

    Sonnenbrand – Wenn die Haut verbrennt

    Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung und wie jede andere Verbrennung, so gibt es auch bei einem Sonnenbrand unterschiedliche Grade der Hautverbrennung. Ist die Haut nur oberflächlich verbrannt, dann rötet sie sich, brennt und juckt. Bei Verbrennungen zweiten Grades bilden sich bereits Bläschen und die Haut färbt sich dunkelrot. Wenn der Sonnenbrand abklingt, dann löst sich die verbrannte Haut ab. Bei einem sehr schweren Sonnenbrand kann es zu Fieber, Übelkeit, Beschwerden mit dem Kreislauf und im schlimmsten Fall sogar zu einem Schock mit Atemstillstand kommen.

    Während bei einem leichten Sonnenbrand eine kühlende Salbe oder Creme die Symptome lindert, muss bei einem schweren Sonnenbrand auf jeden Fall ein Arzt oder eine Notaufnahme aufgesucht werden, damit der Kreislauf stabilisiert wird und die Verbrennungen behandelt werden können.

    Was hilft bei Sonnenbrand?

    Ein leichter Sonnenbrand kann mit einem kühlenden Gel oder einer Feuchtigkeit spendenden Creme behandelt werden. Auch kalte Buttermilch ist ein bewährtes Hausmittel, das den Brand aus der Haut zieht und so die Beschwerden lindert. Wenn sich die Haut nach einem Sonnenbrand pellt, dann sollte eine besonders reichhaltige Creme oder Lotion aufgetragen werden, um ein Austrocknen zu verhindern.

    Wer einen akuten Sonnenbrand hat, der sollte nach Möglichkeit viel trinken, um die Flüssigkeit, die über die Haut verloren gegangen ist, wieder aufzufüllen. Optimal ist Mineralwasser, aber auch Fruchtschorlen sorgen dafür, dass der Kreislauf keinen Schaden nimmt. In schweren Fällen muss eine entzündungshemmende Creme aufgetragen werden und auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind wichtig, damit sich die verbrannte Haut wieder erholen kann.

    Dem Sonnenbrand vorbeugen

    Die Haut kann sich in der Sonne nur zwischen 10 und 30 Minuten selbst schützen, dann muss mit einem Schutz von außen nachgeholfen werden. Wer also ein Sonnenbad nehmen will, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Besonders Kinder und Menschen mit einem hellen Teint sollten nicht zu lange der prallen Sonne ausgesetzt werden, denn ihre Haut ist besonders empfindlich.

    Besonders tückisch ist die Sonne am Meer. Durch den stetigen Seewind fühlt sich die Luft kühler an, als sie in Wirklichkeit ist. Wer einen Strandurlaub macht, der sollte deshalb unter einem Sonnenschirm sitzen und Kinder, die am Wasser spielen, sollten immer ein Shirt und einen Sonnenhut mit einer breiten Krempe tragen.

    Bild: © Depositphotos.com / sumners

  • Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Lebensmittelvergiftungen sind tückisch, denn nicht immer kann man den Lebensmitteln ansehen, ob sie noch genießbar sind oder nicht. Wenn es um Lebensmittelvergiftungen geht, dann denken die meisten Menschen automatisch an verdorbenen Fisch, aber es gibt noch eine große Zahl von anderen Gefahren, die in den Lebensmitteln lauern, die wir täglich sorglos essen. Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen und wir sollte man sich im Ernstfall verhalten? Was ist wichtig, damit es erst gar nicht zu einer Vergiftung kommt und worauf sollte jede Hausfrau in der Küche besonders achten, damit vom Essen keine Gefahr ausgehen kann?

    Lebensgefahr durch Salmonellen

    Eine Vergiftung durch Salmonellen gehört zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen und für einige kann eine Vergiftung durch diese Bakterien lebensgefährlich werden. Mit ihren Symptomen ähnelt eine Salmonellen Vergiftung einer Magen- und Darmgrippe und das ist auch der Grund, warum eine Salmonellenvergiftung oftmals nicht sofort erkannt wird. In der Regel treten die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch Salmonellen nach zwölf bis 36 Stunden auf und das Erste, was die Betroffenen verspüren, ist meist nur ein leichtes Bauchgrimmen. Dann kommen heftige Bauch- und auch Kopfschmerzen dazu, dem Patienten ist übel, er ist müde, hat Krämpfe und nicht selten auch leichtes Fieber. In der nächsten Phase einer Salmonellenvergiftung kommt es zu Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhlgang wässrig oder sogar blutig ist.

    Auf diese Weise versucht der Organismus die Bakterien wieder loszuwerden, aber da der Körper durch die Anstrengungen erschöpft ist, kann das Immunsystem nicht mehr so wie gewohnt arbeiten. Es kann zu massiven Problemen mit dem Kreislauf kommen und im schlimmsten Fall bricht der Kreislauf völlig zusammen und es kommt zu einem Herzstillstand. Liegt eine Vergiftung durch Salmonellen vor, dann muss sofort ein Arzt eingeschaltet werden und besonders bei Kindern und älteren Menschen ist der Weg ins Krankenhaus lebensnotwendig, denn sie haben ein schwaches Immunsystem.

    Wie wird eine Salmonellenvergiftung behandelt?

    Je nach Verlauf der Krankheit muss eine Salmonellenvergiftung mit Antibiotika behandelt werden, vor allem dann, wenn es zu einem schweren Verlauf mit hohem Fieber kommt. Wenn die Hilfe für gefährdete Personen nicht schnell genug kommt, dann kann das unter anderem zu einer Entzündung der Herzklappen, zu einer Schädigung der Gelenke und auch zu einer Hirnhautentzündung führen. Nimmt diese Form der Lebensmittelvergiftung einen eher leichten Verlauf, dann hilft es viel zu trinken, am besten stilles Wasser oder ungesüßte Tees, denn durch die Flüssigkeit werden die Salmonellenbakterien aus dem Körper gespült und die Patienten sind nach drei bis vier Wochen wieder fit.

    Hygiene in der Küche

    Damit es erst gar nicht zu einer Lebensmittelvergiftung kommt, sollte jede Hausfrau und auch jeder Hobbykoch auf eine penible Sauberkeit in der Küche achten. Vor allem Geflügel, Mett und auch rohe Eier bergen die Gefahr von Salmonellen und es ist sehr wichtig, dass diese Lebensmittel immer gut durchgegart oder durchgebraten werden. Süßspeisen, die mit Eiern zubereitet werden, stellen eine Gefahr dar, aber auch das Mettbrötchen kann den geruchs- und geschmacklosen Schädling enthalten. Salmonellen im Geflügel werden immer dann schon nach zehn Minuten vernichtet, wenn in der Pfanne eine Temperatur von 70° Grad erreicht wird. Deshalb sollte Geflügel immer gut durchgebraten werden.

    Sauberkeit sollte in der Küche das oberste Gebot sein. Schneidebretter aus Glas oder auch Marmor sind eine bessere Wahl als ein Brett aus Holz oder Kunststoff, denn aus diesen Materialien lassen sich mögliche Keime selbst in der Spülmaschine bei einer hohen Temperatur nicht ganz abtöten. Wer auf einem Schneidebrett Geflügel vielleicht zu Gulasch geschnitten hat, der sollte anschließend das Brett sehr gründlich mit möglichst heißem Wasser reinigen, bevor andere Lebensmittel darauf zubereitet werden. Wer sich an einfache Grundregeln hält, der muss keine Lebensmittelvergiftungen fürchten.

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  • Krampfadern effektiv vorbeugen

    Krampfadern effektiv vorbeugen

    Miniröcke und luftige Sommerkleider, die viel Bein zeigen, gehören in der warmen Jahreszeit einfach dazu und machen die Beine der Damen zu einem echten Blickfang. Aber auch die Herren zeigen Bein in Shorts und so manches Männerbein kann sich durchaus sehen lassen. Der Sommer ist aber leider auch die Zeit der Krampfadern, und diese hervorstehenden Adern sehen nicht nur unschön aus, sie können auch sehr gefährlich werden. Dabei ist es einfach, Krampfadern effektiv vorzubeugen. Wer nicht nur im Sommer schöne Beine haben will, der muss einige Dinge beachten, damit Varizen, wie Krampfadern medizinisch korrekt heißen, erst gar nicht entstehen können.

    Wie entstehen Krampfadern?

    Die Hälfte aller Menschen, die in Mitteleuropa leben und die zwischen 25 und 74 Jahre alt sind, leiden unter Krampfadern. Bei vielen liegt eine erbliche Veranlagung vor, bei anderen ist es das zu schwache Bindegewebe der Haut, was die Adern in den Beinen unförmig anschwellen lässt. Auch die Hormone spielen bei der Bildung von Krampfadern eine wichtige Rolle, vor allem bei vielen Frauen zeigen sich nach einer Schwangerschaft die unschönen Adern. Die Antibabypille kann eine Ursache für Krampfadern sein, aber auch zu wenig Bewegung oder Rauchen führt dazu, dass sich Krampfadern bilden können. Verschiedene Berufsgruppen sind für Krampfadern quasi prädestiniert, denn bei Kellnern, Frisören und auch Verkäuferinnen besteht die Gefahr von Krampfadern.

    Warum sind Krampfadern gefährlich?

    Vor allem in den warmen Sommermonaten sind Krampfadern nicht ungefährlich, denn das heiße Wetter fördert eine Ausdehnung der Venen. Damit wächst auch die Gefahr, dass sich aus einer Krampfader eine Thrombose bilden kann, und auch schmerzhaften Venenentzündungen sind nicht selten das Produkt einer Krampfader. Wenn sich Krampfadern bilden, dann sollte ein Facharzt, ein sogenannter Phlebologe aufgesucht werden, der sich die Größe und Stärke der Krampfadern einmal ansieht. Der Facharzt entscheidet dann über die Möglichkeiten und die Kosten einer Behandlung.

    Handelt es sich um starke Krampfadern, dann wird der Arzt sehr wahrscheinlich zu einer Verödung raten, die heute auch ambulant durchgeführt werden kann, manchmal reichen aber auch nur ein Paar Kompressionsstrümpfe. Diese Strümpfe werden einmal im Jahr auch von den Kassen bezahlt. Wenn operiert werden muss, dann zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht in jedem Fall. Nur wenn die unmittelbare Gefahr einer Thrombose besteht, dann übernehmen die Kassen die Kosten, soll aus rein ästhetischen Gründen operiert werden, dann muss der Patient selbst für die Kosten aufkommen.

    Wie kann man Krampfadern vorbeugen?

    Krampfadern vorzubeugen, ist nicht allzu schwer. Viel Sport kann dabei helfen die Muskeln und das Bindegewebe zu stärken. Radfahren, spazieren gehen und auch Schwimmen lassen das Blut besser zirkulieren und verhindern so, dass sich Krampfadern bilden können. Alle, die eine Neigung zu Krampfadern haben, sollten auf Schuhe mit hohen Absätzen verzichten. Flache bequeme Schuhe sind vor allen Dingen für alle eine gute Wahl, die viel und lange auf den Beinen sind. Spezielle Gymnastik für die Venen ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um Krampfadern den Kampf anzusagen, denn das Lockern und Entspannen der Beine hat eine große präventive Wirkung.

    Nach einem langen anstrengenden Arbeitstag die Beine hochzulegen kann dabei helfen, dass keine Krampfadern entstehen. Werden die Beine hoch gelegt, dann kann das Blut leichter durch die Venen in Richtung Herz fließen. Wer seine Beine regelmäßig kalt abduscht, der verhindert so, dass Krampfadern entstehen können. Der Duschstrahl sollte in diesem Fall aber immer vom Herzen weg führen.

    Ganz wichtig ist es viel zu trinken, denn Wasser oder ungesüßte Tees sind nicht nur ideale Durstlöscher, sie halten auch das Blut flüssig, eine Voraussetzung, damit es nicht zu Krampfadern kommen kann. In der Naturheilkunde haben sich Cremes und Umschläge aus rotem Weinlaub ebenso bewährt wie auch Extrakte aus der Rosskastanie, um sich vor Krampfadern zu schützen.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Wetterfühligkeit – Meteoropathie

    Wetterfühligkeit – Meteoropathie

    Oft unscheinbar treibt das Wetter außerhalb geschlossener Türen und Fenster sein Unwesen. Dass es uns auch innerhalb unserer vier Wände beeinflussen kann, wissen nicht viele. Man kennt es: Kopf- und Gliederschmerzen, Unwohlsein, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, schlechte Laune, all das ist oft Ursache des Wetters. Dieses Phänomen nennt man im Volksmunde auch gerne die Wetterfühligkeit. Im Fachwesen spricht man von Meteoropathie. Besonders nach Operationen oder Unfällen, die Narben verursacht haben, wird man anfälliger für plötzliche und heftige Wetterumschwünge.

    Wie macht sich die Wetterfühligkeit bei Narben bemerkbar?

    Durch den operativen Eingriff oder den Unfall an der vernarbten Stelle, wurden Nerven durchtrennt und das Hautgewebe beschädigt. Bei heftigen oder plötzlichen Wetterveränderungen kann es sein, dass die Narbe anfängt zu schmerzen. Meistens ist es ein Stechen oder eine verspanntes Gefühl an der Narbe, welches sehr unangenehm werden kann. Starke Temperaturabstürze wie z.B.: von 30 Grad auf 10 Grad oder aber auch Veränderung des Luftdruckes oder der Luftfeuchtigkeit spielen hierbei eine große Rolle. Denn die durchtrennten Nervenbahnen sind beschädigt worden und nehmen nun fast Veränderung des Wetters wahr und leiten diese an das Gehirn als Schmerz weiter. Häufig kommt die schmerzliche Anfälligkeit auf diese Wetterumschwünge nicht direkt nach dem Unfall oder nach der Operation, sondern erst Monate oder Jahre später.

    Was hilft dagegen?

    In erster Linie sollte man auf den Vitaminhaushalt achten. Vitamin B, Zink und Eiweiße sind optimal geeignet um den Heilungsprozess der Narben innerlich so wie äußerlich zu unterstützen und zu beschleunigen. Bei starken und häufigen Schmerzen war in vielen Fällen eine Neuraltherapie aus dem Bereich der Alternativmedizin sehr erfolgreich. Jene Therapie behandelt genau die beschädigten Nervenbahnen an den Narben und befreit sie von Wetterfühligkeit.

    Wetterfühligkeit – Hohe Belastung für die Gelenke

    Viele Arthrose Patienten haben im Winter kältebedingt Probleme. Den Winter kann man leider nicht umgehen, daher hilft nur, den Umgang mit diesen Problemen zu erlernen. In den Wintermonaten kommt es immer wieder zu sehr frostigen Kälteeinbrüchen. Die eisige Luft aus Osteuropa strömt mehr und mehr nach Deutschland. Innerhalb weniger Stunden fallen die Temperaturen um mehr als 15 Grad. Diese Kälteeinbrüche bringen bei Arthrose-Patienten oft große Gelenkprobleme. Nicht die Kälte ist die Ursache für die Arthrose, sondern die Kälte verstärkt ihre Symptome. Die Patienten leiden unter drei Faktoren. Die Temperaturen sinken, der Luftdruck fällt und die Luftfeuchtigkeit steigt.  Durch diese kalte Umgebung ziehen sich die Sehnen und Muskeln fester zusammen. Dies hemmt die Beweglichkeit und verankert den Schmerz. Da feuchte Luft die Kälte besser überträgt kühlen die Gelenke schneller aus. Aufgrund des erhöhten Luftdrucks geht man davon aus, dass die entzündeten Gelenke anschwellen und Schmerzen verursachen. Passt man sich dem Wetter an, kann man aber furchtlos durch den Winter kommen. Jeder kann sich dem Wetter anpassen. Egal wie alt man ist.

    Die Wärmeregulation des Körpers lässt sich trainieren. Beispielsweise Anwendungen nach Kneipp mit Wechselduschen und Saunabesuchen stärken die Abwehr. Auch ein leichtes Ausdauertraining ist hilfreich. Bewegung ist für Arthrose-Patienten besonders wichtig. Besonders geeignet sind Sportarten wie Nordic Walking, Gymnastik oder Ski-Langlauf.  Auch warme Winterkleidung verhindert das Eindringen der Kälte in den Körper. Wärme ist für Arthrose-Patienten besonders wichtig. Daher müssen die Wohnräume auch immer gut temperiert sein. In der kalten Jahreszeit hilft auch ein Urlaub in warmen Ländern. Die Temperaturen entlasten die Knochen. Ein Umzug ist allerdings nicht empfehlenswert, denn der Körper würde sich voraussichtlich an die neuen Temperaturen schnell gewöhnen. Mit Mitteln wie Ibuprofen und Diclofenac kann man den Schmerz auf chemische Art und Weise unterbinden. Aber auch pflanzliche Mittel wie Teufelskralle, Brennnessel, Weidenrinde, Goldrute oder Pappel lindern die Schmerzen. Mit Hilfe von Wärmekompressen und Umschlägen kann man die Schmerzen ebenfalls in den Griff bekommen. Als Nahrungsergänzung empfiehlt sich Glucosamin, Kollagenhydolysat oder Vitamine E, Omega 3-Fettsäuren oder Gelatine. Diese Mittel verhindern

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  • Gicht – eine unterschätzte Krankheit

    Gicht – eine unterschätzte Krankheit

    Der Alte Fritz, also König Friedrich II. von Preußen litt unter Gicht, und die Krankheit bereitete dem König in seinen letzten Jahren große Qualen. Friedrich II. war ein typischer Gichtpatient, denn er aß gerne und viel, er war dem Rotwein nicht abgeneigt und da auch sein Vater schon unter Gicht litt, war es keine große Überraschung, dass auch der Schöngeist unter den preußischen Königen an Gicht erkrankte. Hätte der König die moderne Medizin von heute gehabt, dann wäre ihm viel erspart geblieben, denn Gicht gehört zu den Krankheiten, die gut behandelt werden können.

    Was genau ist eigentlich Gicht?

    Gicht ist eine vererbbare Stoffwechselkrankheit, bei der die Konzentration der Harnsäure im Blut erhöht ist. In der Folge bilden sich Harnsäurekristalle, die sich dann vorwiegend in den Gelenken, in den Sehnen, den Schleimbeuteln und auch im Knorpel der Ohrmuscheln absetzen. Es entstehen Gelenkentzündungen und letztendlich auch Schäden am Gelenk, die sehr schmerzhaft sind. Gefährlich wird die Gicht aber immer dann, wenn sich die Kristalle aus der Harnsäure in den Nieren festsetzen. Wird die Gicht in diesem Stadium nicht behandelt, dann entstehen Nierensteine und im schlimmsten Fall auch irreparable Nierenschäden.

    Gicht ist sehr schmerzhaft und die Schmerzen treten vor allem zu Beginn der Krankheit in Attacken auf. Bei den meisten Betroffenen ist es der große Zeh, der Qualen bereitet, denn das Gelenk in diesem Zeh ist am häufigsten von Gicht betroffen. 80 % aller Gichtpatienten sind Männer und die Krankheit tritt in der Regel zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf. Frauen sind von der Gicht erst nach den Wechseljahren betroffen, denn bis dahin bieten die weiblichen Geschlechtshormone einen effektiven Schutz gegen die Stoffwechselkrankheit.

    Welche Ursachen hat die Gicht?

    Bei den meisten Gichtkranken besteht eine angeborene Neigung und in vielen Fällen gab es bereits Gichterkrankungen in der Familie. Gicht wird nicht umsonst als die Wohlstandskrankheit bezeichnet, denn zu üppiges und fettes Essen, übermäßiger Alkoholgenuss und zu wenig Bewegung können die Ursachen für die Gicht sein. Stoffwechselschwankungen wie sie zum Beispiel bei strengen Diäten vorkommen, sind ebenfalls ein Auslöser der Gicht und das erklärt auch einen sprunghaften Anstieg an Erkrankungen zur Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders. Die Menschen hatten während und unmittelbar nach dem Krieg gehungert, als aber die Währungsreform kam und man wieder Lebensmittel im Überfluss kaufen konnte, wurde übermäßig gegessen und das sorgte für viele Gichtpatienten.

    Die Symptome der Gicht

    Gicht tritt ohne große Vorwarnung meist in den Gelenken auf. Der Betroffene bekommt wie aus heiterem Himmel heftige Gelenkschmerzen, eine akute Gelenkarthritis. Das betroffene Gelenk, entweder am großen Zeh, am Mittelfuß, am Daumen oder auch am Knie ist sehr empfindlich und jede Berührung oder Bewegung schmerzt. Zudem sind die Gelenke teigig angeschwollen, sie fühlen sich heiß an und können sich bläulich oder rot verfärben. In der Regel tritt eine solche Gichtattacke in der Nacht oder aber in den frühen Morgenstunden auf und ein Anfall wird nicht selten auch von Fieber begleitet. Eine Gichtattacke kann mehrere Stunden, aber oft auch Tage anhalten, wenn nicht sofort ein Arzt aufgesucht wird.

    Dem Arzt fällt die Diagnose Gicht leicht, denn die Symptome sind unverkennbar. Es wird eine Blutuntersuchung angeordnet, die dann Sicherheit bringt, ob ein Gichtanfall vorliegt. Um die Gicht zu behandeln, verschreiben die meisten Ärzte ein antirheumatisches Mittel wie Colchicin oder geben dem Patienten eine Kortisonspritze in das betroffene Gelenk. Das Gelenk muss anschließend hoch gelagert werden, kühlende Umschläge sorgen dafür, dass die Hitze aus dem Gelenk verschwindet. Nach einem Gichtanfall sollte man viel trinken und nur leichte Kost zu sich nehmen. Die Medikamente lindern die Schmerzen und lassen die Schwellung zurückgehen, um den Harnsäurespiegel aber auf Dauer zu normalisieren, muss der Betroffene seine Ess- und Lebensgewohnheiten deutlich verändern.

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