Kategorie: Medizin

Medizin im Gesundheits-Magazin.net

Die Medizin begleitet uns ein ganzes Leben lang. Wir erblicken mit medizinischer Hilfe das Licht der Welt und für viele endet das Leben auch in einem Krankenhaus. In der heutigen Zeit ist die Medizin sehr vielseitig, denn neben der klassischen Medizin spielt auch die alternative Medizin eine immer größere Rolle. Viele Menschen wollen sich nämlich nicht mehr hochmoderner Gerätemedizin anvertrauen und auch keine Medikamente aus dem Chemielabor mehr schlucken, sie wollen stattdessen eine sanfte gut verträgliche medizinische Betreuung und sie möchten Medikamente nehmen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Das ist ein Grund, warum immer mehr Ärzte auch Naturheilkunde anbieten und auch wenn diese Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, die Patienten sind gerne bereit, dafür selbst aufzukommen.

Kaum jemand geht gerne zum Arzt, aber wenn es unumgänglich ist, dann sollte man die moderne Medizin in Anspruch nehmen, denn sie kann heute viel bewirken. Noch nie waren Menschen medizinisch so gut versorgt wie heute und für fast jede Krankheit gibt es die passende Behandlung, Impfungen, Therapien oder die entsprechenden Medikamente. Leider ist die medizinische Versorgung nicht überall so gut wie in Deutschland, denn noch immer gibt es Länder, in denen die Menschen vom medizinischen Fortschritt nicht profitieren können. Die jüngste Ebola Epidemie hat einmal mehr gezeigt, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO noch sehr viel tun muss, um auch den Menschen in der Dritten Welt, in den Entwicklungs- und Schwellenländern auf Dauer medizinisch helfen zu können. In einer modernen und hoch technisierten Welt sollte es möglich sein, dass alle Menschen überall auf der Welt Zugang zur modernen Medizin haben.

  • Die Scharlach Krankheit (Scarlatina) ist eine akute Infektionskrankheit

    Die Scharlach Krankheit (Scarlatina) ist eine akute Infektionskrankheit

    Scharlach Krankheit ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien, die Streptokokken, ausgelöst wird. Scharlach (Krankheit) zählt zu den Kinderkrankheiten, allerdings können auch nicht immunisierte Erwachsene erkranken. Säuglinge, besonders, wenn sie gestillt werden, sind in der Regel gegen die Krankheit gut geschützt.

     

    Scharlach Krankheit – Infektionswege und Verlauf

    Scharlach ist eine sich sehr leicht ausbreitende Infektion über Tröpfchen, Wasser, berührte Gegenstände wie Spielzeug und Geschirr. Die Inkubationszeit beträgt 1 bis 3 Tage, während der der Infizierte andere bereits anstecken kann. Der Krankheitsverlauf ist akut, sehr schnell von steigendem Fieber, punktförmigem roten Ausschlag und der so genannten Himbeerzunge gekennzeichnet. In den Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ist Scharlach meldepflichtig.

     

    Die Krankheit wird in der Regel mit Antibiotika, insbesondere Penicillin, behandelt. Bei dieser Behandlung ist die Ansteckungsgefahr bereits nach 2 Tagen vorüber. Ohne Antibiotika ist der Erkrankte ansteckend, solange die äußeren Symptome sichtbar sind. In seltenen Fällen können auch Komplikationen auftreten, die Organerkrankungen bei einem Ganzkörperbefall nach sich ziehen. Scharlach hinterlässt lediglich gegen die speziellen Gruppen von Streptokokken eine Immunität. Untergruppen des Erregers führen nach wie vor zu Infektionen.

     

    Scharlach – Schutz und Vorbeugung

    Es gibt keine Impfung gegen Scharlach (Krankheit). Man kann sein Kind oder sich selbst nur schützen, indem der Kontakt zu Infizierten und deren naher Umgebung gemieden wird. Allgemein gilt, was zum Schutz gegen Infektionskrankheiten generell gilt: Gesundes Heranwachsen der Kinder mit vollwertiger Kost, viel frischer Luft und Bewegung. Das beste Immunsystem schützt nicht vor einer Infektion, die Krankheit wird jedoch leichter überstanden.

  • ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    ALS Symptome – Amyotrophe Lateralsklerose (Muskelschwäche)

    Charakteristische Symptome für ALS – amyotrophe Lateralsklerose – sind jene einer Muskelschwäche. Demnach kann diese Muskelschwäche an unterschiedlichen Stellen auftreten. Abhängig ist dies von jenen Muskelgruppen, die zuerst von der amyotrophen Lateralsklerose betroffen sind.

     

    Krankheitsbeginn einer amyotrophe Lateralsklerose – ALS

    Wie auch der Gesamtverlauf der ALS kann der Krankheitsbeginn sich in unterschiedlichen Formen äußern. Erste Anzeichen für die amyotrophe Lateralsklerose machen sich in

     

    • Problemen beim Halten von Gegenständen
    • Ungeschicktheiten, wie Fallen oder Stolpern

     

    bemerkbar. Dabei handelt es sich um Lähmungserscheinungen in den Armen oder auch Beinen. Jedoch verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Ferner ist es möglich, dass die ALS mit Schluck- oder Sprachstörungen einhergeht. Dies ist abhängig von der jeweils zuerst betroffenen motorischen Nervenzelle. Hierbei handelt es sich jedoch um ein seltenes Phänomen. Ungefähr nur bei jeder dritten Person ist damit zu rechnen. Genau nachvollziehen lässt sich der präzise Anfang der Erkrankung selten. Die amyotrophe Lateralsklerose beginnt meist schleichend.

    ALS amyotrophe Lateralsklerose

     

    Symptome im weiteren Verlauf der Erkrankung

    Die Symptomatik der ALS schreitet stetig voran. Hierzu gesellen sich zumeist spastische Symptome. Im Grunde genommen können sämtliche Muskeln hiervon betroffen sein. Ausnahmen bilden die Muskeln im Bereich

    • der Augen
    • der Blase
    • des Darms
    • des Herzens

     

    Auch der Schließmuskel ist nicht von ALS betroffen.

     

    Erkennbar ist die amyotrophe Lateralsklerose an unbewusst auftretenden Muskelzuckungen. Im Großen und Ganzen sind diese sehr deutlich zu sehen. Allerdings verursachen diese keinerlei Schmerzen.

     

    Im weiteren Verlauf der ALS macht sich eine allgemeine Schwäche der betroffenen Muskelregionen bemerkbar. Bevor der Arzt spezifische Lähmungen der Muskelpartien feststellt, können Patienten diese Schwäche bereits wahrnehmen. Im weiteren Verlauf können sich Krämpfe und versteifte Muskeln bemerkbar machen.

     

    Gesellen sich schließlich Störungen im Bereich der Sprache oder des Schluckens hinzu, kann Nahrung nur verzögert aufgenommen werden. Das heisst, es ist mit einer Gewichtsreduktion zu rechnen. Weitere Symptome äußern sich in

    • vorhandenen Essensrückständen im Mund
    • erhöhtem Speichelfluss aus dem Mund
    • Husten während der und im Anschluss an die Nahrungsaufnahme

     

    Weiter kann durch das Einatmen von Nahrung sich eine Lungenentzündung bilden. Kurzfristig kann ein Muskelkrampf im Schlund auftreten. Hieraus resultiert eine kurzzeitige Behinderung der Atmung.

     

    Zusätzlich auftretende Symptomatik

    Im weiteren Fortgang der ALS ist mit einer stets schlechter verstehbaren Sprache zu rechnen. Dies erinnert an Patienten mit einem Schlaganfall. Gegensätzlich zur amyotrophen Lateralsklerose tritt die Sprachstörung beim Schlaganfall urplötzlich auf.

     

    Als Ursache für die Sprachlähmung kommt beispielsweise die Muskulatur der Zunge in Betracht. Ferner treten ungewolltes Lachen oder Weinen in Erscheinung. Erklärbar sind diese Aspekte durch Krämpfe der Lach- und Weinmuskulatur. Den meisten betroffenen Patienten ist dies äußerst unangenehm.

     

    Zu den weiteren Symptomen der amyotrophen Lateralsklerose zählt die Lähmungserscheinung der Atemmuskulatur. Durch die Verringerung der Lungenfunktionalität treten bei Patienten mit ALS in zunehmendem Maße

    • Kopfschmerzen
    • Müdigkeit
    • Störungen der Konzentrationsfähigkeit
    • Wenig erholsamer Schlaf

    auf.

     

    Derartige häufig vorkommende Symptome bei ALS lassen auf das Zurückgehen sämtlicher motorischer Funktionen schließen. Hierbei ist es unerheblich, welche Körperregion zuerst von amyotrophischer Lateralsklerose betroffen war. Einzige Ausnahmen bilden die Augen-, Herz- und Schließmuskeln. Mit einer gesamten Lähmung an Armen und Beinen ist im weiteren Verlauf zu rechnen.

     

    Wo die amyotrophische Lateralsklerose ihren Anfang nimmt

    Im Allgemeinen beginnt die ALS an den Hand- und Unterarmmuskeln, jeweils an einer Körperhälfte. Anschließend dehnt diese sich auf die zweite Körperhälfte sowie die Beine aus. Allerdings kann die amyotrophe Lateralsklerose ebenso ihren Anfang an der Muskulatur des Fußes oder Unterschenkels nehmen. Dann machen sich die Symptome in schwachen Beinen oder einer Gangunsicherheit bemerkbar.

     

    Der schmerzlose Verlauf von ALS wandelt sich später in Schmerzen um. Und zwar dann, wenn ein spürbarer Muskelschwund auftritt. Als Grund für derartige schmerzhafte Symptome kommt insbesondere die erhebliche Belastung des knöchernen Stützapparats in Betracht.

     

    Außerdem entwickeln im weiteren Verlauf der Erkrankung einige Patienten mit amyotropher Lateralsklerose ausgeprägte Symptome einer Demenz.

     

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  • Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Nicht immer sorgen wertvolle Mineralstoffe dafür, dass sich der Organismus voll und ganz seinen Aufgaben widmen kann. Hin und wieder kann es auch gesundheitsgefährdend sein. So kann Eisen zum Beispiel zur Hämochromatose führen.

     

    Das Eisen und die Hämochromatose

    Eisen ist ein Nährstoff. Dieser bietet für

    • das Blut
    • die Zellen
    • die Vitalität

     

    und viele weitere Körperfunktionen eine wichtige Stütze.

     

    Das Eisen steckt in einer Vielzahl von Lebensmitteln. So kann dieses problemlos mit der Nahrung aufgenommen werden. Darüber hinaus können bei einem kleinen Mangel auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel den Speicher erneut auffüllen.

     

    Doch manchmal kann es auch sein, dass Anzeichen wie

    • Müdigkeit
    • Schwindel oder
    • schmerzende Gelenke

     

    nicht auf einen Eisenmangel, sondern auf die Eisenspeicherkrankheit hindeuten können. Diese wird unter Medizinern auch Hämochromatose genannt. Statt eines Mangels hat der Körper dann einen zu hohen Anteil an Eisen.

     

    Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Wer unter der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose leidet, hat im Gegensatz zu anderen das Mineral Eisen im Überfluss im Körper. Ein relativ häufiges Symptom der Hämochromatose besteht dabei in den Genen.

     

    Durch einen Defekt in den Genen kann es dann dazu kommen, dass der Darmbereich große Probleme hat, Eisen in normalen Mengen aufzunehmen. Der Anteil der Menschen, die aus erblichen Gründen an Hämochromatose leiden können, ist aber mit etwa 6 Prozent recht klein.

     

    Im Normalfall nimmt der Körper täglich rund ein Milligramm Eisen auf. Dies benötigt dieser zum Auffüllen der Speicher des Organismus. Das passiert meist durch eine Rückkopplung aus der Leber in Verbindung mit dem Heidin Eiweiß. Bestehen nun die Symptome einer Hämochromatose für einen Gendefekt, kann der Körper nicht genug Hepcidin produzieren. Dies hat zur Folge, dass der Darm viel zu viel Eisen aufnimmt. Daraus resultiert das Abführen von Eisen bis zu einer zwanzigfachen Menge.

     

    Symptome der Hämochromatose

    Sind die Eisenspeicher auf Grund des erhöhten Eisenvorkommens bereits alle ausgeschöpft, sucht sich das restliche Eisen seinen Weg bis zum Gewebe von Organen. Im Laufe der Zeit kommt es dann zur Zerstörung des Gewebes. Es bilden sich funktionslose Narben.

     

    Fehlfunktion der Organe

    Eines der ersten Symptome einer vorliegenden Hämochromatose ist dann eine Fehlfunktion verschiedener Organe. Sie kann bis zum Totalausfall führen. Extrem bemerkbar machen sich diese Symptome dann

    • in der Leber
    • innerhalb der Bauchspeicheldrüse
    • im Herzmuskel
    • im Bereich der Hirnanhangdrüse Drüse sowie
    • in der Schilddrüse.

     

    So besteht zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit plötzlich erhöhter Werte der Leber. Zudem kann diese viele größer als normal werden. Erfolgt keine schnelle Behandlung, kann eine Spätfolge des Eisenüberschusses Krebs sein.

     

    Aber auch in den anderen Organen können die schädlichen Symptome der Hämochromatose auftreten. Folgekrankheiten wie

    • Diabetes
    • Herzschwäche
    • Herzrhythmusstörungen
    • Testosteronmangel bei Männern
    • vorzeitigen Wechseljahre bei Frauen
    • und Osteoporose

     

    sind dann keine Seltenheit.

     

    Selten auftretende Anzeichen für eine Hämochromatose

    Neben den im meist fortgeschrittenen Stadium der Hämochromatose auftretenden Anzeichen, kann es auch eine Reihe seltener Symptome geben. Dazu zählen

    • Gelenkschmerzen in Händen und Füßen
    • häufige Müdigkeit
    • oder eine Färbung der Haut (Bronzetönung).

     

    Ein Arztbesuch kann Klarheit bringen

    Die Eisenspeicherkrankheit gehört zu den Krankheiten, die sich relativ plötzlich bemerkbar machen können. Daher kann es ratsam sein, bei Bemerken erster Symptome einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird im ersten Schritt bei einem eventuellen Verdacht der Hämochromatose erst einmal nach dem Eisenvolumen im Körper schauen.

     

    Dabei sind vor allem der Eisenspiegel im Serum und die Transferrinsättigung sehr wichtig. Darüber hinaus kann auch die Serumferritinkonzentration ein wichtiger Anhaltspunkt für die Symptome der Hämochromatose sein.

     

    Tritt nach der Untersuchung ein Wert von über 60 Prozent bei der Transferrinsättigung und über 300 Mikrogramm pro Liter in der Serumferritinkonzentration auf, dann sind dies sichere Anzeichen für eine Eisenspeicherkrankheit.

     

    Es durchaus vorkommen kann, dass diese Krankheit eher durch Zufall bei einer Blutkontrolle entdeckt wird. Daher zeigt gegebenenfalls so manches Organ bereits erste Anzeichen für eine Funktionsstörung. Aus diesem Grunde ist es völlig normal, wenn der Arzt nach dem Feststellen der Erkrankung noch weitere Untersuchungen folgen lässt. Dazu kann auch das MRT oder das CT gehören.

     

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  • Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Immer mehr Menschen schwören auf die Wirksamkeit von Heilpflanze. Während die Fans dieser Behandlungsmethoden noch vor Jahrzehnten spaßeshalber als „Kräuterhexen“ betitelt wurden, interessieren sich heutzutage immer mehr Menschen für die wohl bekannteste Alternative zur Schulmedizin. Wie immer gilt es jedoch, das passende Mittel zur jeweiligen Krankheit zu finden. Wer hier ausreichend recherchiert -und selbstverständlich auch Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hält- profitiert mitunter nachhaltig.

     

    Gute Aussichten für die Behandlung mit Heilpflanze

    Heilpflanzen können bei den unterschiedlichsten Beschwerden angewendet werden. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern auch den Körper dazu bringen, seine eigenen Abwehrkräfte gezielt einzusetzen, sind sie mittlerweile auch bei vielen Schulmedizinern beliebt. Generell arbeiten die Heilpflanze jedoch ähnlich wie die klassische Medizin. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und verändern damit entsprechend auch ihre Wirkungsweise.

    Bei der alternativen Medizin kommen damit unter anderem:

    • Vitamine
    • Mineralien
    • Pflanzenstoffe
    • Spurenelemente

    zum Zuge. Wer nun jedoch meint, er könne im Bereich der Heilpflanze „einfach mal ausprobieren“, wird mitunter eines Besseren belehrt. Dass diese durchaus ernstgenommen werden sollten, beweist die Möglichkeit, etwaiger Nebenwirkungen. Auch wenn diese nicht so stark daherkommen wie bei der klassischen Schulmedizin, ist immer Vorsicht geboten. Auch Heilpflanzen können überdosiert werden.

     

    Die ganzheitliche Wirkung als wesentlicher Vorteil

    Sie können, ebenso wie andere Bereiche der alternativen Medizin, durchaus vielseitig eingesetzt werden. So hilft Pfefferminze beispielsweise sowohl gegen Mundgeruch als auch gegen Bauchschmerzen.

    Mit einem Mittel können damit verschiedene Beschwerden gelindert bzw. das Immunsystem im Allgemeinen gestärkt werden. Anders als in der klassischen Schulmedizin muss es damit nicht nur darum gehen, an einer Stelle anzusetzen, sondern den Körper im Allgemeinen effektiv und dennoch schonend zu unterstützen.

    Heilpflanzen und die alternative Medizin im Allgemeinen haben es schon seit einigen Jahren geschafft, sich von ihrem ehemaligen „Öko-Image“ zu verabschieden. So kommen sie auch immer mehr im Rahmen von Schmerzbehandlungen unterschiedlichster Art zum Einsatz.

     

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    Übersicht der Heilpflanzen

    Heilkräuter

  • Arznei statt Drogen

    Arznei statt Drogen

    Von Drogen spricht man immer dann, wenn es sich um Suchtmittel handelt. Dabei ist die Abhängigkeit von einer bestimmten Substanz gemeint, wo hingegen zum Beispiel Spielsucht, Kaufsucht oder Brandstiftung zu den Verhaltensauffälligkeiten zählen. Unter Drogen fallen neben Rauschmitteln auch Chemikalien, Medikamente und Alkohol. Um die Abhängigkeit zu überwinden, gibt es bestimmte Arznei gegen Drogen.

     

    Welche Mittel gegen Drogen?

    Ja nachdem, wovon Betroffene abhängig sind, hilft ein kalter oder ein gemäßigter Entzug. Beim kalten Entzug müssen die entsprechenden Symptome verkraftet werden, um dann clean zu sein und im Idealfall zu bleiben. Führt man den kalten Entzug allein durch, kann er im Extremfall tödlich ausgehen. Besser ist die Überwachung durch einen Arzt oder entsprechend ausgebildetes Fachpersonal. Vorteil beim kalten Entzug sind die geringeren Rückfall-Quoten, da von den meisten Betroffenen ein kalter Entzug als sehr hart und lehrreich empfunden wird.

    Im Rahmen eines gemäßigten Entzuges wird mit bestimmten Medikamenten versucht, die Entzugserscheinungen zu verringern. Bei Drogen kommt das Ersatzmittel Methadon zum Einsatz und auch für Alkoholabhängige gibt es mehrere Medikamente, die beim Entzug unterstützen.

     

    Welche Klassifizierung zum Gebrauch gibt es?

    Es handelt sich um einen unerlaubten Gebrauch, wenn er nicht von der Gesellschaft toleriert wird, wie bei Drogen. Gefährlich ist ein Gebrauch dann, wenn er schädliche Folgen für den Konsumenten hat, wie beispielsweise das Schnüffeln von Chemikalien. Kann der Betroffene bestimmten Anforderungen an körperliche Kräfte und/oder soziale Kompetenz nicht mehr gerecht werden, so handelt es sich um dysfunktionalen Gebrauch, z. B. Alkoholismus. Schreitet dieser weiter fort, so spricht man vom schädlichen Gebrauch mit entsprechenden Folgen, wie einer psychischen Störung oder einer organischen Erkrankung (Zellschäden).

    Diese Klassifizierung wurde in die Übersicht der Krankheiten nach der Liste ICD-10 übernommen. Der Begriff Abhängigkeitssyndrom trennt sorgfältiger zwischen Abhängigkeit von Substanzen und Verhaltensstörungen, die unabhängig von Substanzen auftreten. Damit ist Abhängigkeitssyndrom nicht so allumfassend wie Sucht. Trotzdem findet man den Begriff Sucht häufiger in der Gesellschaft und auch die Medien nutzen ihn weiterhin.

  • Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Wie lange hält der Tetanus-Impfschutz?

    Damit Kinder sorgenlos im Sandkasten spielen können ist ein Tetanusschutz essentiell. Ohne diesen Schutz kann die kleinste Verletzung schon tödlich sein. Tetanus ist vielen auch unter der Bezeichnung Wundstarrkrampf bekannt. Der Erreger ist auf der ganzen Welt verbreitet. Dank zahlreicher Impfmöglichkeiten sind Erkrankungen in Deutschland selten. Zur Erreichung des Schutzes bei Kindern müssen immer drei Impfungen in gewissen Zeitabständen erfolgen.

    Tetanus alle zehn Jahre auffrischen

    Nach der dritten Impfung muss immer nach zehn Jahren eine Auffrischung erfolgen. Im Laufe der Jahre nehmen die wichtigen Antikörper ab, wodurch kein Schutz mehr besteht. Grundsätzlich ist es von Mensch zu Mensch verschieden, wie lange die Antikörper vorhanden sind. Experten raten jedoch dazu, jeweils nach zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung zu machen. Ein Verzicht auf die Auffrischungsimpfung kann lebensgefährlich werden. Dann genügen bereits Bagatellverletzungen, den Erreger in den Körper eindringen zu lassen. Die tödlichen Giftstoffe entwickeln sich relativ schnell.

    Kombinationsimpfstoff gegen Tetanus

    Tetanus Erreger befinden sich im Boden. Aus diesem Grund sollten Kinder so früh wie möglich gegen Tetanus geimpft werden. Bei Kindern und Babys empfiehlt ständige Impfkommission, folgendermaßen zu impfen:

     

    • Ab dem zweiten Monat erfolgt die erste Impfung
    • Nach dem dritten Monat erfolgt die zweite Impfung
    • Und die Dritte Impfung erfolgt nach dem vierten Monat
    • Die letzte der Impfungen erfolgt dann zwischen dem 11. und 14. Monat.

    Die nächste Impfung wird im Alter von sechs Jahren gemacht, dann mit 17 Jahren. Anschließend macht sich eine Auffrischung der Tetanus Impfung in einem Rhythmus von zehn Jahren erforderlich. Säuglinge werden in der Regel grundimmunisiert, und das mit einer Impfung, die gegen sechs Erkrankungen immun macht. Zu der Sechsfachimpfung gehören

    • Tetanus
    • Diphtherie
    • Pertussis
    • Plio
    • Hib und
    • Hepatitis B.

     

    Nebenwirkung der Impfung

    Grundsätzlich sind die Impfungen von heute sehr gut verträglich. Dennoch kann es immer wieder zu Reaktionen kommen. Sehr oft kommt es zu Schwellungen und Rötungen an der Einstichstelle. Dies hat einen ganz simplen Grund. Denn es kommt zu der Anregung der körpereigenen Abwehr.

     

    Ferner kann es vorkommen, dass Lymphknoten anschwellen. Dies ist jedoch vollkommen unbedenklich. Immer wieder sind allgemeine Krankheitsgefühle mit Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen möglich. Auch Fieber kann nach der Impfung auftreten, ebenso wie Magen-Darm-Beschwerden.

     

    Symptome wie bei einer Erkältung sind keine Seltenheit. Aber bereits nach drei Tagen sollten alle Reaktionen auf die Impfung wieder abgeklungen sein. Es kann allerdings gegebenenfalls auch eine allergische Reaktion auf den Impfstoff vorkommen, was aber sehr selten ist.

     

    Tetanus – die große Gefahr

    Der Erreger wird immer über eine Wunde in den Körper und somit eben in den Kreislauf gelangen. Dabei kann es sich auch wirklich nur um ganz kleine Verletzungen handeln.

     

    Zu den ersten Symptomen kommt es nach etwa drei Tagen, die bis hin zu drei Wochen andauern können. Anfängliche Symptome äußern sich in Krämpfen in der Gesichtsmuskulatur, der Patient hat die Gesichtsmuskeln einfach nicht mehr im Griff. Der Mund scheint immer zu grinsen.

     

    Anschließend kann dies auf alle anderen Muskelgruppen übergehen. Besonders die Muskulatur des Kehlkopfes und der Brustmuskulatur sind betroffen. Genau das kann zu einem qualvollen Erstickungstod führen.

     

    Auch heute noch sind es fast 20 % der Erkrankten, die an Herzversagen oder Ersticken sterben. In Ländern mit schlechtem hygienischen Standard und ohne Impfungen sterben viele Frauen und Säuglinge an Wundstarrkrampf. Es sind nicht die Bakterien, welche die Todesgefahr darstellen, sondern die Gifte, die als Abfallprodukt von den Bakterien ausgeschieden werden.

     

    Wer nicht geimpft ist und an Tetanus erkrankt, muss mit einem langen Leidensweg rechnen. Die Wunden werden oft in aufwendigen OPs gesäubert und der Wirkstoff einer Auffrischimpfung gespritzt. Daher kann eine Tetanusimpfung Leben retten. Aber spätestens nach 10 Jahren muss die Impfung immer wieder aufgefrischt werden.