Kategorie: Medizin

Medizin im Gesundheits-Magazin.net

Die Medizin begleitet uns ein ganzes Leben lang. Wir erblicken mit medizinischer Hilfe das Licht der Welt und für viele endet das Leben auch in einem Krankenhaus. In der heutigen Zeit ist die Medizin sehr vielseitig, denn neben der klassischen Medizin spielt auch die alternative Medizin eine immer größere Rolle. Viele Menschen wollen sich nämlich nicht mehr hochmoderner Gerätemedizin anvertrauen und auch keine Medikamente aus dem Chemielabor mehr schlucken, sie wollen stattdessen eine sanfte gut verträgliche medizinische Betreuung und sie möchten Medikamente nehmen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Das ist ein Grund, warum immer mehr Ärzte auch Naturheilkunde anbieten und auch wenn diese Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, die Patienten sind gerne bereit, dafür selbst aufzukommen.

Kaum jemand geht gerne zum Arzt, aber wenn es unumgänglich ist, dann sollte man die moderne Medizin in Anspruch nehmen, denn sie kann heute viel bewirken. Noch nie waren Menschen medizinisch so gut versorgt wie heute und für fast jede Krankheit gibt es die passende Behandlung, Impfungen, Therapien oder die entsprechenden Medikamente. Leider ist die medizinische Versorgung nicht überall so gut wie in Deutschland, denn noch immer gibt es Länder, in denen die Menschen vom medizinischen Fortschritt nicht profitieren können. Die jüngste Ebola Epidemie hat einmal mehr gezeigt, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO noch sehr viel tun muss, um auch den Menschen in der Dritten Welt, in den Entwicklungs- und Schwellenländern auf Dauer medizinisch helfen zu können. In einer modernen und hoch technisierten Welt sollte es möglich sein, dass alle Menschen überall auf der Welt Zugang zur modernen Medizin haben.

  • Neue OP-Methode bei Kreuzbandriss

    Neue OP-Methode bei Kreuzbandriss

    Sportler haben stets ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Egal, ob es Profi- oder Hobbysportler sind. Zu den häufigsten Aufkommen zählt der Kreuzbandriss, er ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr langwierig. In der Regel dauert es rund zwölf Monate, bis der Betroffene wieder sporteln kann. Nun gibt es aber eine neue Methode, die der Orthopäde Gerd Seitlinger entwickelt hat. Der Salzburger sagt, dass sich die Zeit auf etwa drei Monate verkürzt. Es wäre eine kleine Sensation, die bislang aber nur für Sportler vorgesehen ist. Doch wer weiß, feiert das neue Verfahren Erfolge, dann könnte es auch allen zur Verfügung stehen.

    So funktioniert die RRS-Methode

    Die Technik nennt sich „Rapid-Return-to-Sport-Technik“ und soll ermöglichen, dass man das Knie schon nach drei Monaten wieder ganz normal belasten kann. Dabei wird eine körpereigene Sehne hergenommen, die das Kreuzband ersetzt. Zusätzlich kommt aber auch noch ein Sicherheitsband zum Einsatz, das für die Stabilität im Knie verantwortlich ist. Das Geheimnis liegt nun im Verfahren, denn beide Konstrukte werden unabhängig voneinander fixiert. Während man die Sehne in den Knochenkanälen anatomisch platziert und mit Schrauben im Knochen befestigt, kommen beim Sicherungsband Metallplättchen zum Einsatz. Sie befestigt man am Knochen und es ist die im Moment stabilste Verankerung.

    Da man bei der RRS-Methode zwei Verankerungssysteme einsetzt, verlängert sich der Eingriff um zehn bis 15 Minuten. Für den Patienten spielt dies aber keine entscheidende Rolle, viel wichtiger ist es, dass die Genesung wesentlich kürzer ausfällt.

    Noch keine Langzeitergebnisse vorhanden

    Das neue Verfahren wäre für Betroffene ein großer Schritt, doch bislang gibt es dazu keine langfristigen Auswertungen. Man kann also noch nicht sagen, wie der Genesungsverlauf im Durchschnitt aussieht. Sollte sich das System aber beweisen und erfolgreich sein, dann kämen vielleicht nicht nur Sportler in das Vergnügen des neuen Verfahrens. Bevor es aber so weit ist, müssen auf jeden Fall Fakten und Zahlen zum Heilungsprozess her. Einen wichtigen Schritt hat der österreichische Orthopäde Gerd Seitlinger (Salzburg) aber schon jetzt dazu beigetragen.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Schlaganfall – dank Hirnschrittmacher wieder gehen können

    Schlaganfall – dank Hirnschrittmacher wieder gehen können

    Einen Schlaganfall zu erleiden kann im schlimmsten Fall das ganze Leben verändern. Dabei spielt es eine große Rolle, wie schnell der Patient eine medizinische Versorgung erhält. Ist es in einer Frühphase, dann haben sich die Möglichkeiten der Behandlungen drastisch verbessert. Man hat also keine oder nur minimale Folgen. Etwa ein Drittel hat jedoch weniger Glück, sie können selbst nach 12 Monaten noch nicht ohne Hilfe gehen. Der Heilungsprozess nimmt bei ihnen wesentlich mehr Zeit ein, auch stehen bislang keine entsprechenden Medikamente für eine Beschleunigung zur Verfügung. Dafür aber könnte es schon bald einen neuen Ansatz in Form eines Hirnschrittmachers geben. Während diese Methode bei Parkinsonerkrankten gängig ist, könnte das Verfahren in Zukunft auch bei Schlaganfallpatienten angewendet werden. Die bisherigen Ergebnisse sind erstaunlich und greifen im besten Fall bei Mensch und Tier gleich.

    So soll es funktionieren

    Bei Tierversuchen konnte man bereits beweisen, dass sich mithilfe eines Hirnschrittmachers Lähmungen rückgängig machen lassen. Gelähmte Glieder waren also wieder beweglich. Verantwortlich dafür ist eine implantierte Elektrode, die elektrische Impulse abgibt. Genauer gesagt ist das Gewebe das Ziel, welches für die Bewegung verantwortlich ist. Im Hirn gibt es nämlich eine eigene Region, die diesen Prozess steuert. Wurde diese also durch den Impuls angeregt, so konnten die behandelten Tiere zum größten Teil wieder normal gehen. Die Schritte waren fast so schnell und lang wie bei gesunden Tieren. Erstaunlich ist auch, dass sie bei komplexen Gehtests weniger Fehler machten.

    Die Zukunft verspricht großes

    Bleiben auch weitere Untersuchungen positiv, dann könnte es bald zu einem realen Einsatz des Hirnschrittmachers für Schlaganfallpatienten kommen. Dazu zählt auch herauszufinden, welche speziellen Nervenzellen eigentlich zu stimulieren sind. Auch ist es wichtig zu erforschen, wie die Langzeitwirkung ausfällt und ob der Erfolg dauerhaft bleibt. Die Versuche mit den Tieren geben aber zumindest Hoffnung und machen Betroffenen Mut. Zu früh sollte man sich aber nicht darauf stürzen, schließlich soll die implantierte Elektrode eine Hilfe und keine Last sein.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Medizin kann auch schädlich werden

    Medizin kann auch schädlich werden

    Die moderne Medizin hat unumstritten ihre Vorteile. Durch neue Medikamente oder durch neue Hilfsmittel können Verletzungen immer besser und präziser operiert beziehungsweise behandelt werden. Das Vertrauen der Patienten ist groß, sie verlassen sich meist blind auf die Technologie und auf den Rat der Ärzte. Kommt zum Beispiel ein neues Medikament mit ansprechender Werbung auf den Markt, dann reiht sich das Interesse an der Wirksamkeit hinten ein. Wesentlich reizvoller ist die Probe der neuen Tabletten, ob sie tatsächlich ihr Versprechen halten. Es geht den meisten also nicht um den Inhalt, sondern das es ein vermeintliches Wundermittel in die Apotheken geschafft hat. Dieser Trend hat mit mehreren Faktoren zu tun, so sind zum Beispiel das professionelle Marketing (Werbung, die unsere Kaufentscheidung fördert) und die Neugier an neuen Produkten schuld.

    „Choosing Wisely“

    Die größte Bedrohung für Patienten ist falsche Medizin. Doch leider gibt es heute so viel davon, dass sich keiner mehr so richtig auskennt. Schon 2011 warnten Ärzte vor dieser Situation, heute muss es der Endverbraucher ausbaden. Es gibt aber einige Gegenmaßnahmen wie das Schlagwort „Choosing Wisely“. Es enthält Listen von Empfehlungen, welche Therapien und Tests unterlassen werden sollten. Sie haben für den Patienten keinen Vorteil, es profitieren nur andere davon. Der Rat zu Kann-wegfallen-Empfehlungen ist natürlich nicht aus der Luft gegriffen, es gibt Studien, die den Wegfall sorgfältig begründen und bestätigen. Beispielsweise kommen sehr oft unnötige Bluttests und die Verabreichung von Antibiotika zum Einsatz.

    Es wird lange dauern

    Die Listen mit der überflüssigen Medizin ist nur die Grundlage, nun muss genau das Gegenteil eintreten. Also Aufzählungen, die die guten von den schlechten Lösungen unterscheiden. Ärzte wissen zwar durch „Choosing Wisely“ die Verbote, doch mögliche Alternativen wissen sie nicht. In der Theorie klingt alles logisch, die Praxis allerdings bringt Steine mit sich. Viele Ärzte halten sich nämlich nicht daran, sondern lassen sich von ihrer Gewohnheit überrumpeln. Auch wenn es ihren Patienten schadet, sie halten daran fest. Natürlich sind Veränderungen nur schwer in den Alltag zu integrieren, doch in diesem Fall sollte der Endverbraucher Motivation genug sein. Ein Problem ist auch, dass man Patientenwünsche viel zu oft ignoriert. Nach einer Hüftoperation zum Beispiel wollen manche „nur“ den Weg in den zweiten Stock der Wohnung schaffen, andere wiederum möchte mit dem neu eingesetzten Gelenk einen Marathon bezwingen.

    Fazit

    Moderne Medizin hat ihre Daseinsberechtigung, die Masse an Medikamenten und Therapien überfordert uns aber. Eigentlich sollte dem Endverbraucher dadurch bestmöglich geholfen werden, in Wahrheit kann aber die Medizin für den Menschen auch sehr schnell schädlich sein.

  • Rhizarthrose – Alternativen zu einer OP

    Rhizarthrose – Alternativen zu einer OP

    Wer an einer Rhizarthrose leidet, der hat in der Regel mit unangenehmen Schmerzen zu kämpfen. Einfach gesagt geht es dabei um das Daumensattelgelenk, das einen Gelenkknorpel besitzt. Dieses nutzt sich mit der Zeit ab, sodass irgendwann die Gelenkflächen aufeinanderreiben. Die typischen Symptome sind aber nicht nur Schmerzen, es kommt auch noch Muskelschwäche im Daumen hinzu. Am ehesten sind Frauen betroffen, die das fünfzigste Lebensjahr überschritten haben. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, jedoch können zum Beispiel Verletzungen oder eine mechanische Überbelastung schuld sein. Eine häufig genannte Lösung ist eine Operation, diese bringt jedoch Risiken mit sich (wie eigentlich jede OP). Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob es nicht noch andere Möglichkeiten gibt?

    Eines der am meisten beanspruchten Gelenke

    Eigentlich ist das Daumensattelgelenk ein zu unterschätztes Gelenk in unserem Körper. Erst durch dessen Form sind nämlich all die Bewegungen möglich, die wir mit unserem Daumen machen können. Dazu zählt auch das Halten und Greifen von Dingen. Umso schlimmer ist es, wenn die Rhizarthrose zum Vorschein kommt. Erkennbar ist diese übrigens mithilfe einer Röntgenaufnahme, die aber nicht immer dem tatsächlichen Ausmaß entsprechen muss (auf die Beschwerden bezogen). Man wird nachvollziehen können, dass der Gelenkverschleiß nicht heilbar ist. Stattdessen ist es so, dass man die Symptome recht gut behandeln kann. Und das ist nicht auf eine OP bezogen, die schmerzhaften Entzündungen werden zuerst immer mit einer konservativen Therapie behandelt.

    Handgelenksschiene

    In den meisten Fällen wird eine spezielle Handgelenksschiene (auch als Orthesen bezeichnet) verschrieben. Die moderne Weiterentwicklung davon ist eine dynamische Orthese, die auch für eine dauerhafte Schmerzbehandlung einsetzbar ist. Sie enthält kleine Polster, welche die Knochen bei jeder getätigten Bewegung auseinanderzieht. Dadurch findet keine Reibung mehr statt und der Patient hat keine Schmerzen mehr. Der dadurch entstehende beziehungsweise größer werdende Gelenkspalt hat nun außerdem die Möglichkeit, sich neues Knorpelgewebe aufzubauen. Zwar kann dieses den abgeriebenen Knorpel ersetzen, doch es dient zumindest als zusätzlicher Puffer.

    Unterstützende Maßnahmen

    Weitere Möglichkeiten sind Physiotherapie, verschiedene Medikamente (Kortison oder Ibuprofen) oder Kälteanwendungen. Des Weiteren sollen die Gewürze Kreuzkümmel, Koriander und Muskatnuss die Regeneration der Gelenkschleimhaut positiv beeinflussen.

    Fett als Gleitschicht

    Effektiv ist auch die Eigenfettinjektion. Dabei bekommt der Patient eine örtliche Betäubung, die Mediziner spritzen anschließend eine kleine Menge Fett in das Daumengrundgelenk. In der Regel wird dies aus dem Oberschenkel entnommen und verursacht keine Nebenwirkungen. Die Behandlung selbst ist ebenfalls nahezu schmerzfrei.

    Mit dieser konservativen Therapie kann sehr oft eine Operation vermieden werden, man sollte es also zumindest ausprobieren.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • So wird der Medizinschrank zur Gefahr

    So wird der Medizinschrank zur Gefahr

    Manche Jahreszeiten, wie zum Beispiel der anstehende Herbst, haben es an sich, dass viele Menschen krank werden. Das nasskalte Wetter sorgt zum Beispiel für Kopfschmerzen oder für eine Erkältung. Alles kein Problem, schließlich gibt der Markt viele rezeptfreie Medikamente her. Der Rat vom Mediziner ist in diesem Fall unnötig, so lautet zumindest die Meinung vieler selbstversorgenden Personen. Sie verzichten auf dessen Rat und schmeißen viele Tabletten ohne groß nachzudenken in sich hinein. Bedenken hat fast niemand, schließlich ist im Umlauf, dass dessen Nebenwirkungen sich in Grenzen halten. Doch ganz so harmlos ist es nicht, unter bestimmten Umständen kann es zu einer ernst zu nehmenden Gefahr werden.

    Eine Forsa-Studie beweist

    Eine in Baden-Württemberg durchgeführte Forsa-Studie zeigt, dass rund ein Drittel aller Befragten zumindest einmal im Monat zu rezeptfreien Medikamenten greift. Bei Beschwerden ist der hauseigene Medizinschrank die erste Wahl, Experten sehen das mit gemischten Gefühlen. Sie sagen, dass Selbstmedikation durchaus gefährlich ist. Dies hat unter anderem damit zu tun, weil die Apotheker eine Art „Filter“ darstellen. Sie sagen dem Kunden, welche Arzneimittel leere Versprechungen sind und welche tatsächlich helfen. Das schont auch zusätzlich den Geldbeutel.

    Die Pharmakonzerne profitieren

    Man schätzt, dass jeder Deutsche im Jahr rund 50 Euro für die rezeptfreie Selbstversorgung ausgibt. Das ist rund ein Drittel aller Medikamente, die ohne eine Rezeptforderung über die Ladentheke in Apotheken gehen. Die Pharmakonzerne haben diesen Trend schon lange für sich entdeckt, sie bringen demnach immer mehr rezeptfreie Arzneimittel auf den Markt. Vor allem bei kleineren Problemen, wie Heiserkeit oder Schnupfen, wird rasch zu einer Medizin gegriffen. Und die Entwicklung zeigt ganz klar nach oben, es könnte also in den kommenden Jahren noch weiter steigen.

    Viele lesen den Beipackzettel

    Ein positives Ergebnis gibt es dann aber doch: 92 Prozent der Befragten, die an der Forsa-Studie teilgenommen haben, werfen einen Blick auf den beiliegenden Zettel. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nur acht Prozent diesen Schritt vermeiden. Gibt es Unklarheiten, dann wenden sich die Teilnehmer an einen Apotheker (42 Prozent) oder an ihren Arzt des Vertrauens (23 Prozent).

    Besser zum Arzt gehen

    Rezeptfreie Medikamente haben mit dem Mythos zu kämpfen, dass sie keine oder nur schwache Nebenwirkungen hätten. In der Praxis ist es aber nicht immer so, eine falsche Dosis oder eine falsche Kombination kann durchaus eine ernste Lage verursachen. Deshalb gilt, dass man bei Unsicherheit lieber zum Mediziner oder in die Apotheke gehen sollte.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Die Schwangerschaft ist ein kraftaufwendiger und komplizierter Prozess. Im Bauch der werdenden Mutter wächst ein Kind heran und jeden Tag fällt der Alltag ein wenig schwerer. Die wichtigste Sache ist aber natürlich die Gesundheit, sowohl die Mutter also auch das Kind sollten die Geburt im besten Fall ohne Folgen überstehen. Für diesen Zweck gibt es viele Tipps und Übungen von Experten, Impfungen hingegen werden damit eher weniger in Verbindung gebracht. Frauenärzte kritisieren allerdings genau das, denn eine Grippeimpfung schützt nicht nur die Schwangere, sondern auch das Ungeborene. Bereits seit Jahren spricht man Empfehlungen aus, in Anspruch werden diese aber nur sehr selten genommen.

    Schwaches Immunsystem

    Der Berufsverband der Frauenärzte sagt, dass die Antikörper, die mit dem Pieks ins Innere kommen, auch das ungeborene Kind erreichen. Dies hat zur Folge, dass das Baby langfristig geschützt ist (auch nach der Geburt). Und das ist wichtig, denn das Immunsystem ist bei Neugeborenen noch schwach und es kann sich nicht gegen Viren wehren. Eine Grippe alleine wäre schon schlimm, doch oft kommen auch noch Komplikationen – zum Beispiel eine Lungenentzündung – dazu. Es ist außerdem schon vorgekommen, dass man Babys aufgrund fehlender Kräfte künstlich ernähren musste oder sie nicht mehr trinken konnten. Die Folgen sind also durchaus dramatisch und man sollte über eine Grippeimpfung nachdenken.

    Frühgeburten verhindern

    Eine Grippeschutzimpfung kann zusätzlich eine Frühgeburt verhindern. Kommt es beispielsweise zu frühzeitigen Wehen, dann würde eine Influenzainfektion eine vorzeitige Geburt zur Folge haben. Besteht diese Infektion nicht, dann sinkt auch das Risiko einer Frühgeburt. Genau solche Nebenwirkungen werden durch eine Grippeschutzimpfung verhindert, wobei diese keine schädlichen Einflüsse hat. Das trifft sowohl auf die Schwangere als auch auf das Kind und auf die spätere Entwicklung zu.

    Zur Impfung selbst kann man entweder vor der Schwangerschaft oder im Ernstfall auch noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche antreten. Die ersten drei Monate sind in der Regel tabu, nur Frauen ohne einen Impfschutz und einer Erkrankung (zum Beispiel Asthma) sind davon ausgenommen.

    Fazit

    Unterm Strich überwiegen ganz klar die Vorteile. Es gibt keine negativen Einflüsse und das Baby wird langfristig geschützt. Jede Schwangere sollte ernsthaft über eine Grippeschutzimpfung nachdenken, so lautet auch die Empfehlung der Frauenärzte.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]