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  • Entzündung der Nasennebenhöhlen – drei Heilpflanzen können Abhilfe schaffen

    Entzündung der Nasennebenhöhlen – drei Heilpflanzen können Abhilfe schaffen

    Gegen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden gibt es Heilpflanzen, so auch gegen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Und zwar können insgesamt drei Heilpflanzen hier Abhilfe schaffen.

     

    Zweifache Wirkung von Eukalyptus bei Entzündung der Nasennebenhöhlen

    In den Blättern vom Eukalyptusbaum sind große Mengen ätherisches Öl enthalten. Darin kommt Eucalyptol als bedeutsamster Bestandteil vor. Dabei trägt Eucalyptol nachweislich zum Abfluss des produzierten Schleims bei. Denn der Bestandteil ist in der Lage die Flimmerhärchen in der Nase zu aktivieren. Ferner zeigt Eukalyptusöl eine antibakterielle Wirkung. Liegen Infekte im Bereich der oberen Atemwege vor, lässt sich das Öl auf verschiedene Arten einsetzen. Beispielsweise in Form von Kapseln oder in purer Form zur Inhalation in heißem Wasser. Aber auch als halbfester oder öliger Balsam zum Einreiben kann Eukalyptus Anwendung finden.

    Vorsicht! Verwenden Sie Eukalyptus niemals im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern an! Hier kann ein Stimmlippenapparate-Krampf mit Atemstillstand die Folge sein.

     

    Anregung des Schleimflusses dank Holunder

    In Holunder finden sich Flavonoide. Dabei handelt es sich um arzneilich hochwirksame Stoffe, insbesondere Rutin. Auch ätherisches Öl befindet sich in dieser Pflanze. Und zwar sowohl in den Beeren als auch in den Blüten von Holunder. Die in den Beeren vorkommenden Anthocyane verleihen Holunder seine kräftige Farbe. Sie können vor krankheitsbedingten Schäden an den Zellen schützen. Dahingegen zeigen sich die Flavonoide anregend auf die Schleimproduktion. Festsitzender Schleim kann sich leichter lösen. Ferner zeigen Flavonoide eine schweißtreibende Wirkung. Deswegen findet Holunder traditionell Anwendung bei Erkältungskrankheiten.

    Tipp: Besonders effizient zeigt sich ein Teegemisch 1:1 aus Lindenblüten und Holunder. Dieses ist zudem äußerst wohlschmeckend.

     

    Hilfreich bei der Abwehr – die Kapland Pelargonie

    Im Extrakt der Wurzel der Kapland Pelargonie sind ätherisches Öl, Cumarine, Gerbstoffe sowie Flavonoide enthalten. Dabei zeigt das Öl eine antibakterielle Wirkung. Denn es kann verhindern, dass Erreger direkt an die Schleimhaut andocken oder eindringen. Zudem wirkt das ätherische Öl antiviral. Neben seiner hilfreichen Eigenschaft als Abwehrhilfe stimuliert der Wurzelextrakt die Abwehr zusätzlich. Zudem transportiert dieser den gelösten Schleim und sorgt für Bewegung der in den Atemwegen vorhandenen Flimmerhärchen. Damit kann der Schleim besser abfließen.

    Tipp: Sofern Sie Blutverdünner einnehmen und/oder unter Leberproblemen leiden, ist es ratsam, auf die Kapland Pelargonie zu verzichten.

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  • So gesundheitsfördernd ist ein Waldspaziergang wirklich

    So gesundheitsfördernd ist ein Waldspaziergang wirklich

    Viele Menschen müssen ihren Tag – zum Beispiel aus beruflichen Gründen – drinnen verbringen. Dies ist allerdings nur bedingt positiv, wenn es um den gesundheitlichen Aspekt geht. Aber auch draußen gibt es viele Unterschiede, denn mitten in der Stadt ist die Luft beispielsweise anders als im Wald. Geht es außerdem nach Clemens Arvay (ein Biologe), dann wird das Immunsystem durch die Bäume so richtig aufgepeppt. Dieser Meinung ist aber nicht nur er, auch Studien beweisen die positive Wirkung. Doch was steckt dahinter und wie gesund ist der Wald wirklich?

    Der Wald als kommunizierender Organismus

    Man muss sich den Wald als einen kommunizierenden Organismus vorstellen. Die Pflanzen tauschen sich gegenseitig aus und informieren sich zum Beispiel über Angreifer (unter anderem Insekten). Der Austausch erfolgt dabei anhand von chemischen Substanzen, sie nennt man in der Fachsprache auch Terpene. Nun gibt es mehrere Studien, die die positive Wirkung der Terpene durch das Einatmen beweisen. So steigt die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Körper, die unter anderem Viren und Krebszellen (allerdings in einer Frühform) vernichten. Der Biologe Clemens Arvay hat also recht, die Waldluft ist wie Doping für unser Immunsystem.

    Fakten zur Waldluft

    Mithilfe von Satellitenbildern von Toronto hat man den Zusammenhang zwischen den Bäumen und der Gesundheit der Bewohner erforscht. Am Ende waren die Bewohner gesünder, die mehr Bäume in ihrem Viertel hatten. Es gab weniger eingenommene Medikamente und weniger Zivilisationskrankheiten. Je mehr davon vorhanden waren, umso gesünder waren die Menschen.

    Untersuchungen zufolge sind im Monat rund drei volle Tage nötig, um sein Immunsystem auf lange Sicht zu stärken. Zu dieser Erkenntnis kam eine japanische Analyse.

    Bereits ein Tag im Wald fördert die Produktion der natürlichen Killerzellen. Angesichts von Versuchsteilnehmern wurde ein Anstieg von 40 Prozent registriert.

    Für Diabetiker gibt es ebenfalls gute Nachrichten, Waldspaziergänge senken nämlich den Blutzuckerspiegel. Bei Spaziergängen in Städten ist es nicht der Fall.

    Erstaunlicherweise reicht auch schon der Anblick einer verholzten Pflanze (eine andere Bezeichnung für Baum), um eine heilende Wirkung zu erzielen. Ein Forscher hat bewiesen, dass Patienten nach einer Operation früher das Krankenhaus verlassen konnten, wenn sie ein Zimmer hatten, welches über einen Baumblick verfügte. War die Aussicht eine Hausmauer, dann mussten die Patienten länger drinnen bleiben.

  • Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Das 50. Lebensjahr (beziehungsweise rund um diese Zahl) ist für viele Frauen eine schwere Zeit. Dann nämlich erfolgt die natürliche Hormonumstellung, die je nach Typ stärker beziehungsweise schwächer ausfällt. Die Mehrheit ist aber von den typischen Anzeichen betroffen, dazu zählen unter anderem Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Manchmal kommen auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen dazu. Hält eine Betroffene die Beschwerden gar nicht aus, dann verschreiben Frauenärzte meist eine Hormontherapie. Sie erfolgt mit weiblichen Hormonen (künstlich) und zeigt dank diverser Studien eine deutliche Besserung bei Wechseljahresbeschwerden. Leider sind die Vorteile aber auch von Nachteilen geprägt, somit ist es unterschiedlich, ob eine Hormontherapie zu empfehlen ist oder nicht.

    Je länger, umso gefährlicher

    Bei der Behandlung mit Hormonmedikamenten steigt das Risiko von Nebenwirkungen mit der Dauer. Das heißt: Je länger diese andauert, desto eher kann es zu Erkrankungen wie Brustkrebs, Schlaganfall oder auch Herzinfarkt kommen. Solche gravierenden Schwächen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und die Frau sollte man darüber in Kenntnis setzen. Natürlich muss es aber nicht dazu kommen, doch zumindest steigt die Gefahr bei einem längeren Zeitraum.

    Die Absprache mit dem Arzt ist unumgänglich

    Liest man die möglichen Folgen, dann werden sicherlich viele Frauen abgeschreckt. Trotzdem sollte man die Hormontherapie nicht falsch beurteilen, denn die positive Wirkung ist da. Bei starken Beschwerden ist der Nutzen größer, sodass man die Nachteile in Kauf nimmt. Des Weiteren sagt man den Medikamenten eine vorbeugende Wirkung nach, so soll die Gefahr von Diabetes, Knochenbrüchen und von Dickdarmkrebs bedeutend sinken. Rein als Gesundheitsvorsorge ist die Behandlung mit Hormonmedikamenten aber trotzdem nicht zu empfehlen, die Risiken sind in diesem Fall einfach höher.

    Am Ende hat die Hormontherapie Vor- und Nachteile vorzuweisen. Für den Laien ist es deshalb unmöglich, sich alleine dafür oder dagegen zu entscheiden. Wesentlich klüger ist die Absprache mit dem Arzt und eine gemeinsame Abstimmung. Hält eine Frau die Beschwerden gar nicht aus, dann sind die Optionen so oder so begrenzt. Ist allerdings noch alles im grünen Bereich, so sollte man die Risiken der Behandlung nicht unbedingt eingehen. Genau diese beiden Aspekte muss man miteinander vergleichen und abwiegen, letztendlich entsteht dann so die optimale Lösung für die Betroffene.

     

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  • Was Kaffee trinken über die Gesundheit aussagt

    Was Kaffee trinken über die Gesundheit aussagt

    Der Start in den Tag beginnt bei vielen mit einer schönen heißen Tasse Kaffee. Es gibt ihn heute in den verschiedensten Varianten, darunter fallen ganze Bohnen und Kapseln. Die Vor- und Nachteile solcher Systeme sind unterschiedlich, manchmal geht es schneller und manchmal ist der Geschmack besser. Am Ende hilft nur ausprobieren, welche Lösung am besten zu einem passt. In diesem Artikel soll es aber nicht um Kaffeemaschinen gehen, sondern warum dieser etwas über die Gesundheit aussagt. Ausschlaggebend dafür ist, wie jemand seinen Kaffee trinkt. Manche bevorzugen zum Beispiel den puren Kick und verzichten auf Milch und Zucker, andere wiederum können nicht ohne diese Zutaten. Auch die Verwendung von Milch und der Verzicht auf Zucker wäre eine Option.

    Um wieder zurück auf das Thema mit der Gesundheit sprechen zu kommen: Es wurde mithilfe einer Studie herausgefunden, dass ein Zusammenhang besteht. Das Ergebnis fällt zwar nicht sehr unterschiedlich aus, doch interessant ist es allemal.

    Der Griff zu Süßigkeiten erhöht sich

    Die Untersuchung wurde von der University of Illinois durchgeführt und beinhaltete Daten von 19.000 Probanden. Dabei zeigte sich, dass der Griff zum reinen Kaffee (Schwarz) gesünder ist. Nimmt man nämlich Milch und Zucker dazu, dann gelangt letzteres bereits in der Früh in den Körper. Laut Studie ist die Folge, dass man tagsüber viel eher kalorienhaltige beziehungsweise süße Lebensmittel zu sich nimmt. In Zahlen ausgedrückt sind es am Ende des Tages im Durchschnitt 69 Extra-Kalorien. Natürlich ist dieser Wert nicht sonderlich hoch, doch es ist ja auch „nur“ eine Durchschnittsangabe. Außerdem häufen sich auf Dauer auch kleine Summen. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine weitere Studie.

    Keine rapide Umstellung nötig

    Wer Milch und Zucker auf jeden braucht, der muss nicht gleich in Panik verfallen. Bleibt man nämlich über den Tag verteilt stark, dann kann man die 69 Kalorien ganz einfach einsparen. Für viele ist das ganz klar der effektivere Weg, denn mit dem schwarzen Kaffee kann sich nicht jeder anfreunden. Da spielt es auch keine Rolle, dass nur so der volle Geschmack durchkommt.

     

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  • Das ist die Wasser-Diät

    Das ist die Wasser-Diät

    Zu viele Kilos auf den Rippen sind ungesund, viele befassen sich daher mit einer Diät. Die Möglichkeiten sind quasi grenzenlos, heutzutage gibt es jede erdenkliche Methode. Manche davon nehmen einem auch ganz schön in die Mangel, andere wiederum sind entspannter und einfacher durchführbar. Zur zweiten Kategorie zählt auch die sogenannte Wasser-Diät, die an der University von Birmingham entdeckt wurde. Das Prinzip dahinter: Man schwemmt die Kilos einfach weg. Natürlich wurde die Diät nicht einfach nur aufgeschrieben, sondern es gab auch eine Studie dazu.

    Einfach und effektiv

    Grundsätzlich ist die Wasser-Diät ein Kinderspiel, denn man muss lediglich vor jeder Mahlzeit Wasser trinken. Darauf belief sich auch die Studie, die 84 übergewichtige Probanden enthielt. Sie haben über einen Zeitraum von 12 Wochen jeden Tag Wasser trinken müssen (vor jedem Essen). Zum Vergleich gab es eine Kontrollgruppe, der genau das verboten worden ist. Ihnen war nur die Vorstellung erlaubt, dass ihr Magen gesättigt sei.

    Unter der Berücksichtigung soziodemografischer Daten ergab sich folgendes Ergebnis: Die Wassertrinker, die vorm Mittagessen zum Wasser griffen, haben um Durchschnitt 1,3 Kilogramm mehr Gewicht verloren. Wurde die Diät vor jeder der drei Mahlzeiten durchgeführt (morgens, mittags und abends), dann waren es sogar stolze 4,3 Kilogramm (in den 12 Wochen).

    Ausprobieren und staunen

    Helen Paretti, sie hat die Forschungsgruppe geleitet, ist vor allem über die Einfachheit erstaunt. Normalerweise kostet eine Diät zum Teil sehr viel Geld, in diesem Fall aber kann man die Kosten auf Null reduzieren. Auslöser für den Erfolg ist übrigens ein angeregter Energieumsatz des Körpers sein, der durch das regelmäßige Trinken entsteht. Dies beschleunigt am Ende die Gewichtsabnahme.

    Um ein noch besseres und schmackhafteres Diät-Wasser herzustellen, kann man ohne Probleme mit Obst- und Gemüsesorten arbeiten. So ist zum Beispiel der Einsatz von Zitrone, Minzblättern oder Ingwer sehr beliebt. Setzt man das Ganze mit zwei Liter Wasser auf, dann ist der Vorrat auf jeden Fall garantiert. Wem die Diät zu einfach vorkommt, der sollte diese einfach mal selbst testen. Wie gesagt, es kostet weder Geld noch ist der Zeitaufwand hoch. Letztendlich kann man also nur gewinnen.

     

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  • Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Viel zu viele Menschen sind Asbest ausgesetzt und machen sich zu wenig Gedanken darüber. Dabei ist die Gefahr nicht zu unterschätzen und kann sogar tödlich enden. Selbst wer nicht mehr damit konfrontiert wird, kann an den Folgen sterben – und das auch Jahrzehnte später. Obwohl die Auswirkungen bislang sehr wohl bekannt waren, kannte man den Grund nicht. Es war also unklar, was die Fasern im Körper anrichten und wieso es häufig zum Tod kommt. Schweizer Forscher haben diese Wissenslücke jetzt geschlossen, das Team bestand rund um Emanuela Felley-Bosco. Die Wissenschaftler sind im Universitätskrankenhaus Zürich tätig und der Bericht ist in der „Oncogene“ (einem Fachjournal) veröffentlicht worden.

    Andere Folgen als bislang angenommen

    Als Asbest bezeichnet man ein hitzebeständiges Material, welches aufgrund von Bearbeitungsprozessen (zum Beispiel sägen, bohren, schleifen und brechen) zu Fasern mutiert. Diese gelangen über die Atemwege in den Körper und richten unter Umständen schwere Schäden an. Bislang ging man davon aus, dass Asbest Lungenkrebs auslöst, doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Lunge dient nämlich als Wegleiter, sodass das lange und spitze Material in eine Zellschicht gelangt (sie umgibt innere Organe und es kommt auch die Bezeichnung Mesothel zum Einsatz). Da das Lymphsystem dieses aber nicht abbauen/entfernen kann, nistet es sich dort ein und führt zu einer regelmäßigen Verletzung des Gewebes. Zwar schaltet sich der Körper ein und löst eine Immunreaktion aus (es gehen Entzündungssignale raus), aber die aktivierte Wundheilung sorgt auch gleichzeitig für eine Zellteilung. Dadurch können Tumore viel eher entstehen.

    Immunsystem arbeitet nicht mehr optimal

    Eine Untersuchung mit Mäusen hat außerdem Mutationen (beziehungsweise mehr als normal) in der sogenannten RNA (vergleichbar mit der DNA) ergeben. Dies soll der Grund sein, wieso das Immunsystem von der Leistung her einen Gang zurückschaltet. Leider hat dieser Schritt Folgen, denn die Tumorzellen erhalten so nicht mehr die volle Abwehrkraft. Der Krebs kann dem zufolge entstehen und das Leben des Betroffenen komplett auf den Kopf stellen.

    Zukünftig effektivere Therapien

    Mit den neuen Erkenntnissen erwartet man auch effektivere Entwicklungen von Therapien. Sie sollen den Mesothel-Krebs den Kampf ansagen und auch gegen andere Krebsarten helfen. An der Untersuchung beteiligt waren die Universität Freiburg, die Universitätsspitäler Genf, Zürich und Toronto (Kanada) und die ETH Zürich.