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  • Gallenschmerzen mit Hausmitteln lindern

    Gallenschmerzen mit Hausmitteln lindern

    Wenn nach einem schweren und üppigen Essen plötzlich Schmerzen im Bereich des Oberbauchs unterhalb des rechten Rippenbogens auftreten, dann ist das sehr wahrscheinlich die Galle, die sich über das allzu fette Essen beschwert. Die Beschwerden sind sehr schmerzhaft, denn die Galle reagiert auf zu fettes schweres Essen, in dem sie Gallensteine produziert. Wer häufig unter Gallenschmerzen leidet, der sollte über die Umstellung seiner Nahrung nachdenken und zu fettes Essen meiden. Eine Operation, bei der die Gallenblase entfernt wird, ist heute ohne große Probleme möglich, aber bevor es so weit kommt, können verschiedene Hausmittel effektiv dabei helfen, die Gallenschmerzen zu lindern.

    Wann treten Gallenschmerzen auf?

    Immer dann, wenn die Galle gereizt wird, dann reagiert sie mit heftigen Schmerzen. Fettes Essen reizt die Galle ebenso, wie hastig zu essen, denn wer seine Mahlzeiten im Eiltempo zu sich nimmt, der sollte sich anschließend nicht darüber beschweren, dass die Galle Probleme macht. Jeder, der mit Gallenschmerzen zu tun hat, ist gut beraten, sein Essen nicht schnell im Stehen herunterzuschlingen, sondern sich Zeit für die Mahlzeit zu nehmen. Auch zu süßes Essen kann für heftige Gallenkoliken sorgen, und wer für eine Zeit lang auf zu süßes und zu fettes Essen verzichtet, der wird schnell feststellen, dass die Galle Ruhe gibt und die Schmerzen verschwinden. Ist die Galle aber chronisch gereizt, dann gibt es die Möglichkeit, mit Hausmitteln etwas gegen die Gallenschmerzen zu tun.

    Artischocken und Schöllkraut

    Viele kennen das Schöllkraut als wirksames Hausmittel gegen Warzen, aber auch bei Beschwerden mit der Galle hat sich das Heilkraut bewährt. In Form von Tabletten oder als Lösung eingenommen, lindert Schöllkraut die Gallenschmerzen. Nicht zu empfehlen ist ein Tee aus Schöllkraut, denn Tees enthalten einen zu hohen Wert an Chelidonin, und dieser Wirkstoff kann bei einer zu hohen Dosis die Leber schwer schädigen. Auch Artischocken haben einen guten Ruf als Hausmittel gegen Gallenschmerzen. In der mediterranen Küche spielt das Gemüse eine große Rolle, denn die Blätter und die Böden der Artischocke schmecken gekocht oder gebraten, einfach köstlich. Die Artischocke senkt zudem die Fettwerte im Blut und schützt die Leber vor freien Radikalen. Wer jeden Tag fünf Gramm getrocknete Artischockenblätter vor den Mahlzeiten isst, der wird keine Gallenschmerzen mehr haben.

    Löwenzahn und Bockshornklee

    Um die Gallenbeschwerden in den Griff zu bekommen, haben sich auch der Löwenzahn und der Bockshornklee bewährt. Die Bitterstoffe im Löwenzahn regen die Gallentätigkeit an und wirken sich zudem auch noch positiv auf den Darm aus. Für einen Tee wird ein Esslöffel der Löwenzahnwurzel zerkleinert und mit kochendem Wasser übergossen. Das Ganze muss dann ca. zehn Minuten ziehen und wird anschließend in kleinen Schlucken zweimal am Tag getrunken. Auch wenn sich über den Geschmack streiten lässt, die heilsame Wirkung des Löwenzahns ist unbestritten. Kommt Bockshornklee gegen Gallenschmerzen zum Einsatz, dann sind es die Samen der Pflanze in der Form von feinem Pulver, das fertig gekauft werden kann. 25 Gramm des Pulvers werden in ein Glas Wasser gerührt und dann getrunken.

    Was ist bei Gallenschmerzen zu beachten?

    Wer einem guten Essen nicht widerstehen kann, aber keine Beschwerden mit der Galle riskieren möchte, der sollte vor dem Essen einen gehäuften Esslöffel Wermutkraut mit 250 ml Wasser übergießen, den Tee fünf Minuten ziehen lassen und dann eine Tasse trinken. Gallenschmerzen sollten auf gar keinen Fall mit Wärme, wie zum Beispiel mit einer Wärmflasche oder einem Heizkissen behandelt werden, denn das macht die Beschwerden nur noch schlimmer und verstärkt die Schmerzen. Bei akuten Schmerzen sollte auch nichts gegessen werden, denn das reizt die Galle noch mehr. Zudem gilt: Hände weg vom Alkohol, denn das kann eine gereizte Galle noch mehr in Wallung bringen und das gilt auch für den beliebten Magenbitter nach einer üppigen Mahlzeit.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

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  • Fersensporn – eine schmerzhafte Volkserkrankung am Fuß

    Fersensporn – eine schmerzhafte Volkserkrankung am Fuß

    Beim Auftreten mit dem Fuß durchzuckt den einen oder anderen ein starker Schmerz. Das könnte an einem Fersensporn liegen, der fast als Volkskrankheit bezeichnet werden kann. Welche Ursachen und Behandlungen Abhilfe bzw. Linderung verschaffen und wann eine Operation unumgänglich ist, lesen Sie im nachfolgenden Bericht.

    Betroffene können sich den Fersensporn fast wie einen zusätzlichen kleinen Knochen am Fuß vorstellen, der sich nachträglich gebildet hat. Grundsätzlich kommt das sehr häufig vor und ist auch weder schmerzhaft, noch macht es Probleme. Nur wenn sich die Plantarsehen an der Fußsohle entzündet und es zu einer sogenannten Plantarfsziitis kommt, kommt auch der Schmerz beim Auftreten. Fast jeder dritte Mensch leidet an einem Fersensporn, wobei die Häufigkeit bei älteren Personen, die über 50 Jahre alt sind, stark zunimmt.

    Zwei Arten der Erkrankung

    Mediziner unterscheiden zwei Varianten der schmerzhaften Fußerkrankung. Es gibt den oberen Fersensporn, der sich unmittelbar an der Hacke bildet und der untere, der sich unter der Fußsohle bildet. Letzter ist der häufigere. Die Symptome sind unterschiedlich, wobei manche Betroffene gar nicht erst merken, wenn sie einen Fersensporn haben. Sogar wenn er in einer Röntgenaufnahme deutlich zu erkennen ist, muss es nicht heißen, dass er Schmerzen verursacht. Klar ist, dass die Tatsache, dass er beim Röntgen zu sehen ist, darauf hinweist, dass die Erkrankung bereits schon länger besteht. Grundsätzlich ist sie nämlich ein Indiz dafür, dass es an dieser Stelle am Fuß bereits einmal eine entzündliche Veränderung, die meist den Muskel-Sehnen-Ansatz betroffen hat, gegeben hat. Typisch für den Fersensporn ist die Tatsache, dass die ersten Schritte nach dem morgendlichen Aufstehen am meisten Schmerzen verursachen. Das liegt daran, dass die Füße während der Nacht meist in einer Beugestellung waren, sich die Wadenmuskulatur morgens aber dehnt. Und ist die Plantasehne entzündet, tut genau das weh.

    Risikofaktoren und Therapiemaßnahmen

    Frauen leiden wesentlich häufiger an Fersensporn als Männer. Wobei Patienten mit Rheuma überdurchschnittlich oft betroffen sind. Auch Menschen, die von Natur aus Senk- oder Plattfüße haben, sind gefährdet, nach einigen Jahren das Überbein am Fuß zu erleiden. Neben dem weiteren Risikofaktor Übergewicht, gibt es einen äußeren Faktor, der die Krankheit fördert. Die Rede ist von der Schuhmode, die vor allem dann zur Gefahr wird, wenn sie auf hohe Absätze setzt. Denn so wird die Verkürzung der Wadenmuskulatur gefördert, womit die Gefahr für eine Plantarfasziitis steigt.
    Optimale Therapien sehen vor allem eine Dehnung der Wadenmuskulatur durch geeignete Physiotherapie vor. Diese bringen meist schon nach kurzer Zeit eine Besserung. Sinnvoll ist es, wenn gewisse Dehnübungen über mehrere Monate hinweg durchgeführt werden, bis die Schmerzen abklingen. Eine operative Behandlung des Fersensporn ist eher selten. Wird sie dennoch durchgeführt, erfolgt dabei eine Ablösung der Sehne vom Knochen. Eine weitere Möglichkeit der Therapie sind Kortisonspritzen, die vor allem gegen die Entzündung helfen.

    Vorbeugende Maßnahmen sind wichtig

    Wer einmal an Fersensporn gelitten hat, ist immer wieder gefährdet. Deshalb macht es Sinn, wenn man zu einer der Risikogruppen zählt oder aber gerne hohe Schuhe trägt, sich beim Orthopäden entsprechende Einlagen mit sogenannten Softspots für die Schuhe zu besorgen. Diese sorgen für optimalen Komfort im Schuh und sind quasi Wellness für die Füße. Wer bereits an der entzündlichen Erkrankung im Fuß leidet, für den kommen diese Einlagen zu spät. Bei der Plantarfasziitis gibt es eine Selbstheilungstendenz, das heißt früher oder später klingen die Symptome wieder ab, wobei man durchschnittlich ein Dreiviertel Jahr dafür rechnen muss. Wer den Heilungsprozess unterstützen möchte, der sollte viel Aktivität machen, am besten solche, die die Wadenmuskulatur trainiert. Auch Joggen wäre eine Option, um dem Fersensporn den Kampf anzusagen. Wer auch nach Monaten noch nicht beschwerdefrei ist und Schmerzen hat, der leidet vermutlich an einem Nervenkompressionssyndrom, das sich beim Fersensporn gebildet hat. Das ist eine sehr spezielle Form dieser Fußerkrankung, bei der nur mehr eine Operation hilft.

    Bild: © Depositphotos.com / stasique

  • Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Männer und Hautpflege – das ist ein Thema für sich. Tatsache ist aber, dass immer mehr Herren viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen und dazu gehören auch die entsprechenden Pflegeprodukte. Die Hersteller haben reagiert und einige bieten neben einem breit gefächerten Angebot für Damen auch ein umfangreiches Pflegeprogramm für Männer an. Zu diesen Herstellern gehört auch Bulldog, ein britisches Unternehmen, das sich vor allem mit qualitativ hochwertigen Pflegeprodukten für den Mann einen guten Namen gemacht hat. Jetzt gibt es von Bulldog etwas Neues, und zwar eine Pflegeserie für Männer, die komplett vegan ist.

    Vegan ist im Trend

    Vegan zu essen ist IN und auch vegane Kleidung ist voll im Trend. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch die Kosmetikindustrie auf den veganen Zug aufspringen würde. Das ist jetzt der Fall, denn es gibt immer mehr Kosmetikprodukte und auch Make-ups, die frei von tierischen Bestandteilen sind. Vor allem Menschen mit einer empfindlichen Haut, die zu Allergien neigen, versprechen sich von der veganen Kosmetik eine gute Pflege und ein schönes Hautbild. Aber können vegane Pflegemittel den hohen Ansprüchen genügen oder versprechen die Hersteller mehr, als sie in Wirklichkeit halten können? Als Bulldog mit einer veganen Pflegeserie für Männer auf den Markt kam, wusste keiner, wie sich das Produkt entwickeln würde, aber allen Kritikern zum Trotz wurde die vegane Pflege für den Herren zu einem vollen Erfolg. Auch wenn vegan ein aktueller cooler Trend ist, immer mehr schwören auf Pflegeprodukte in denen sich nichts anderes als die Natur befindet. Vor allem Männer mit einer empfindlichen Haut probieren die vegane Pflege aus und die meisten Herren sind der Meinung, das sie mit den rein pflanzlichen Cremes, Lotionen und After Shaves besser zurecht kommen, als mit der klassischen Pflege. Auch der Aspekt, das für die vegane Hautpflege keine Tierversuche gemacht werden müssen, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und es versteht sich von selbst, das keinem Tier für die Bulldog Pflegeprodukte auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

    Erfolg durch coole Werbung

    Mittlerweile sind die veganen Pflegeprodukte aus dem Hause Bulldog preisgekrönt und auch Männer, die mit dem Trend vegane Kosmetik bislang nicht allzu viel anfangen konnten, schwören jetzt auf Bulldog. Das Duschgel, das Deo und auch die Feuchtigkeitscreme sind qualitativ sehr hochwertig, aber die Macher von Bulldog haben sich neben erstklassigen Inhaltsstoffen noch etwas einfallen lassen, und zwar eine sehr coole Werbung. Vielleicht sind es Sprüche wie: „Wenn Du kein Erdkundelehrer oder kommunistischer Revolutionär bist, dann musst Du Dich irgendwann mal rasieren. Sei loyal zu Deiner Haut!“ Diese und ähnlich lustige Sprüche finden sich auf jedem der Bulldog Produkte und sie haben zumindest in England heute so etwas wie Kultcharakter.

    Was macht Bulldog Produkte so besonders?

    Es ist nicht nur die flotte Werbung, die das Rasiergel, das After Shave und das Waschgel von Bulldog so besonders macht, es sind auch die Inhaltsstoffe, die nach streng veganen Regeln zusammengestellt wurden. Grünalgen sind in den Produkten ebenso zu finden wie auch Konjac Mannan, Aloe Vera, Menthol, Vitamin E und auch duftendes Hagebutten-Öl. Die Bulldog Pflege für den Mann kommt selbstverständlich ohne Lanolin und ohne Bienenwachs aus und auch Tierversuche sind bei Bulldog kein Thema. Parabene, Sodium Laureth Sulfate sowie künstliche Aromastoffe und synthetischer Duft sind bei Bulldog ebenfalls verpönt, stattdessen sind grüner Tee und ätherisches Öl in den Pflegeprodukten zu finden. Das sorgt nicht nur für einen angenehm frischen Duft, sondern auch für eine glatte und porentief gereinigte Haut.

    Alle Männer, die die veganen Pflegeprodukte für Männer von Bulldog selbst einmal ausprobieren möchten, können entweder im Internet direkt in Großbritannien bestellen, oder in eine Filiale von Weltbild gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Bakterienalarm im Schwimmbad

    Bakterienalarm im Schwimmbad

    Was kann an heißen Tagen schöner sein, als ins Schwimmbad zu gehen und sich in die erfrischend kühlen Fluten zu stürzen? Immer wenn die Sonne vom Himmel knallt, dann lockt das Freibad mit Abkühlung, aber so ganz ungefährlich ist der Spaß in den meisten Freibädern leider nicht, denn im Wasser lauern unsichtbare Feinde, die das Vergnügen trüben können – Bakterien. Viele werden jetzt vielleicht sagen: Bakterien im Wasser sind überhaupt kein Thema, denn schließlich ist das Wasser im Schwimmbad gechlort, aber auch wenn das Wasser mit Chlor behandelt wurde, heißt das leider noch lange nicht, dass das Wasser auch wirklich frei von Keimen ist.

    Nur mit Schwimmbrille

    Augenärzte weisen jedes Jahr in den Sommermonaten immer wieder darauf hin, dass im Wasser Bakterien sind, die es besonders auf die Augen abgesehen haben. Auch wenn das Wasser regelmäßig ausgetauscht und mit Chlor versetzt wird, es gibt Keime, die sind resistent gegen Chlor. Diese Keime können zusammen mit winzigen Schmutzpartikeln die Hornhaut des Auges angreifen und über die Bindehaut in das Auge eindringen. Ist das einmal geschehen, dann kommt es nicht selten zu unangenehmen Entzündungen der Bindehaut und das kann sehr schmerzhaft sein. Alle, die gerne im Schwimmbad sind, sollten auf jeden Fall eine Schwimmbrille tragen, denn die eng anliegende Brille sorgt dafür, das sich keine schädlichen Eindringlinge im Auge verirren können.

    Die schmerzhaften Folgen

    Auch wenn das Wasser im Freibad gechlort ist, kann man darin trotzdem noch Schweiß, Urin und vor allem Schmutz finden. Wenn das alles zusammen auftritt, dann kommt es zu einer chemischen Verbindung. Diese Verbindung sorgt nach Ansicht der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft dafür, dass der Tränenfilm, der das Auge eigentlich schützen soll, angegriffen wird. Die Folge sind stark gerötete Augen, die brennen und ohne Unterlass tränen. In der Regel klingen diese Symptome schon nach wenigen Stunden wieder vollkommen ab, aber alle, die empfindliche Augen haben, müssen einen Augenarzt aufsuchen, der dann Tropfen verschreibt, die das Brennen und Tränen lindern.

    Wichtig für Kontaktlinsenträger

    Gegenüber Brillenträgern haben alle diejenigen die Kontaktlinsen tragen, im Schwimmbad einen großen Vorteil, denn sie können auch noch im Wasser klar sehen. Aber auch Kontaktlinsenträger müssen beim Besuch des Freibades aufpassen, denn im Wasser saugen sich die Linsen am Auge fest und das kann im schlimmsten Fall zu Abschürfungen auf der empfindlichen Hornhaut führen. Eine andere Gefahr sind Pilze und Keime wie Akanthamöben, die sich vom Träger unbemerkt in der Kontaktlinse einnisten und dort auch vermehren. Ist das der Fall, dann kann es unter Umständen sogar zu bleibenden Sehschäden und zur völligen Erblindung kommen. Um das zu vermeiden, sind auch die Träger von Kontaktlinsen immer gut beraten, beim Schwimmen im Freibad eine Schwimmbrille zu tragen, die möglichst eng anliegt.

    Die Wasserqualität entscheidet

    Jedes Freibad wird von sich behaupten, sauberes und keimfreies Wasser zu haben. Bei den meisten Bädern ist das auch der Fall, aber nicht überall wird auf Sauberkeit großen Wert gelegt. Wer wissen möchte, ob das Freibad vor Ort wirklich sauber ist, der kann das schnell und einfach im Internet erfahren, denn dort werden auch Freibäder auf ihre Qualität getestet.

    Bild: © Depositphotos.com / cookelma

  • Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Wenn die Schulter schmerzt – Auslöser für das Symptom

    Grundsätzlich ist die Schulter das beweglichste Körpergelenk, das dank seines Aufbaus als Kugelgelenk für den großen Bewegungsspielraum sorgt. Damit wird sie allerdings auch anfällig für Verletzungen und Verschleißerscheinungen. Nachfolgend sind die häufigsten Auslöser für diese Beschwerden aufgelistet.

    Überlastung und Verletzung lösen plötzlichen Schmerz aus

    Erleidet jemand einen Unfall oder überlastet er das Schultergelenk stark, kann es zu einem plötzlich auftretenden Schmerz im Schulterbereich kommen. Hier liegt die Ursache meist in einer Überdehnung oder in einem Einriss der Gelenkkapsel bzw. einer Sehne. Wer sich die Schulter ausrenkt, also eine Luxation erleidet oder sich das Schlüsselbein bricht, muss ebenso mit starken Schmerzen rechnen, abgesehen davon dass der betroffene Arm kaum mehr beweglich ist. Reißen die Bänder zwischen Schlüsselbein und Schulterdach, kann das sogenannte Klaviertastenphänomen auftreten. Das heißt nichts anderes als dass das äußere Ende des Schlüsselbeins nach oben steht und sich wie Klaviertasten ach unten drücken lässt.

    Rotatorenmanschettenriss durch Verletzung bzw. Verschleiß

    Ursache für Schulterschmerzen können auch Schäden an der sogenannten Rotatorenmanschette sein. Darunter versteht man die Sehne von vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf verlaufen. Sie sind zuständig für die Drehbewegungen im Schultergelenk sowie für das seitliche Anheben des Armes. Eine Schädigung kann hier entweder aufgrund einer akuten Verletzung oder aber durch allmähliche Abnutzung entstehen. Typische Symptome sind Schmerzen am Oberarm bzw .der Schulter, je nachdem wo genau die Sehne liegt, die betroffen ist.

    Enge im Schultergelenk als Auslöser für Schmerzen

    Ist die Rotatorenmanschette geschädigt, ist oft das sogenannte Impingement-Syndrom, auch als Schulterengpasssyndrom bekannt, der Auslöser dafür. Dabei ist einfach zu wenig Platz zwischen Oberarmkopf und Schulterdach gegeben, womit die Sehnen entsprechend eingeengt werden. Schmerzen verursacht hier vor allem, wenn der Betroffene den Arm zwischen 60 und 120 Grad anheben möchte. Wird dieses Symptom nicht behandelt, kann es in der Folge zu einer Entzündung oder sogar einem Riss der Supraspinatus-Sehne führen.

    Auch die Schleimbeutelentzündung löst Schmerzen aus

    Entzündet sich der Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches kann dies etwa durch eine dauerhafte mechanische Reizung, zum Beispiel beim Sport, ausgelöst werden. Andere Auslöser können etwa Arthritis, Gicht oder aber eine Ablagerung von Kalziumkristallen im Schultergelenk sein. Neben den Schmerzen klagt der Betroffene auch über eine Einschränkung der Beweglichkeit sowie einer Überwärmung der Schulter.

    Die Bizepssehne entsteht durch falsches Training beim Bodybuilding

    Die lange Sehne des Bizeps-Muskels entspringt am oberen Rand der Schultergelenkpfanne und kann im Fall einer Reizung oder Verletzung starke Schulterschmerzen verursachen. Ursache dafür ist oft falsches oder aber auch zu intensives Training. Wer sich beim Training die Bizepssehne reißt, klagt neben den Schmerzen über Kraftlosigkeit in der Armbeuge.

    Auch Abnutzung führt zu schmerzhaften Schulterproblemen

    Bei der sogenannten Kalkschulter findet eine Einlagerung von Kalziumkristallen in der Sehne der Rotatorenmanschette statt. Als Auslöser dafür gilt eine verschleißbedingte Mangeldurchblutung der Sehne. Der Schmerz äußert sich als Druckschmerz an der Vorderseite des Oberarmkopfes in Verbindung mit dem Anheben des Armes.

    Einsteifung und Schmerzen in der Nacht

    Als „frozen Shoulder“ bezeichnet der Mediziner eine Erkrankung bei dem die Gelenkkapsel verklebt, wodurch eine Versteifung der Schulter entsteht. Die Ursachen dafür sind weitgehend ungeklärt, doch es dürfte einen Zusammenhang mit der Erkrankung an Diabetes geben. Auch nach Verletzungen oder Operationen kann es zu diesen Symptomen kommen. Grundsätzlich sind im Verlauf drei Phasen erkennbar. Erst kommt es zu Schulterschmerzen während der Nacht, anschließend tritt eine Bewegungseinschränkung auf, die vor allem bei Drehbewegungen und Seitwärtsheben des Armes zu spüren sind. Während der dritten Phase klingen die Beschwerden von selbst wieder ab.

    Klar ist, dass Schulterschmerzen nie zu unterschätzen sind und ärztlicher Hilfe benötigen. Dies gilt vor allem dann, wenn sie auf der linken Körperseite auftreten. Haben sie keine erkennbare Ursache, sollte auch immer ein Herzinfarkt angedacht werden. Denn klar ist, dass sich diese lebensbedrohende Krankheit längst nicht mehr durch Brustschmerzen, sondern durch unspezifische Beschwerden ausdrückt.

    Bild: © Depositphotos.com / milla74

  • Welches Hausmittel hilft bei Nesselsucht?

    Welches Hausmittel hilft bei Nesselsucht?

    Kaum eine andere Hautkrankheit kommt weltweit so häufig vor, wie die Nesselsucht. Experten schätzen, dass jeder Vierte mindestens einmal in seinem Leben an Urtikaria erkranken wird. Immer dann, wenn sich auf der Haut leicht rötliche Quaddeln bilden, die unangenehm jucken, dann handelt es sich in den meisten Fällen um Nesselsucht. Die akute spontane Nesselsucht tritt besonders häufig auf und sie wird durch einen Vireninfekt ausgelöst. Seltener ist die chronische Form der Nesselsucht, der in den meisten Fällen ein bakterieller Infekt voraus geht. Auch bestimmte Zusätze in Lebensmitteln wie Aroma- und Farbstoffe können eine Nesselsucht auslösen, mit den richtigen Hausmitteln lässt sich die Hautkrankheit jedoch einfach behandeln.

    Backpulver und Essig gegen den Juckreiz

    Nesselsucht ist relativ harmlos und kann mit Cremes und Lotionen, die entweder frei in der Apotheke verkauft oder aber vom Arzt verschrieben werden, erfolgreich behandelt werden. Wer nicht zur „chemischen Keule“ greifen will, der sollte die Nesselsucht mit Backpulver bekämpfen. Nesselsucht schmerzt nicht, aber die oft handtellergroßen Quaddeln können unerträglich jucken. Backpulver enthält natürliches Natron und das hilft nicht nur dabei den Juckreiz zu lindern, durch das Backpulver können die Hautausschläge auch ganz verschwinden. Das Backpulver wird mit ein wenig Wasser zu einer dicken Paste verrührt, dann auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und muss dort einwirken.

    Ein weiteres sehr effektives Mittel gegen den Juckreiz bei Nesselsucht ist Essig. Der Essig wird mit Wasser in einem Verhältnis von 1 : 2 gemischt, dann wird ein sauberes Tuch, am besten aus reinem Leinen, in die Mischung getaucht und das Tuch dann auf die Haut gelegt. Der Essig kühlt nicht nur sehr angenehm, er ist auch entzündungshemmend.

    Kräuter, die helfen können

    Es gibt zwei Sorten Kräuter, die sich ebenfalls als gutes Hausmittel gegen Nesselsucht bewährt haben. Eines dieser Kräuter ist die als Zaubernuss bekannte Pflanze Hamamelis, die entzündungshemmende Wirkstoffe hat und auch den quälenden Juckreiz lindern kann. Die Ringelblume ist das zweite Mittel aus der Natur, das im Kampf gegen die Nesselsucht große Erfolge erzielen kann. Die Ringelblume wird als Creme auf die Haut aufgetragen und damit sie wirksam ist, sollte die Creme einen hohen Anteil an Ringelblumen haben. Viele Apotheker stellen Ringelblumensalbe auch selbst her, und daher sind diese Salben besonders zu empfehlen.

    Mit Kälte und Ingwer gegen Nesselsucht

    Auch Kälte hat sich einen guten Namen gemacht, wenn es darum geht, die Nesselsucht zu besiegen. Die betroffenen Hautstellen werden entweder mit einer kalten Kompresse oder mit einem Kühlpack aus dem Gefrierfach behandelt, das mit einem Geschirrhandtuch umwickelt wurde. Schon nach 20 Minuten stellt sich eine Linderung ein und das Jucken lässt nach. Ein kurzes kaltes Bad oder eine regelmäßig kalte Dusche ist ebenfalls erfolgversprechend, um den Juckreiz zu besiegen, und auch ein altes Hausmittel aus China kann die Nesselsucht erträglicher machen. Dazu werden 200 ml Essig, 60 g brauner Zucker und 30 g geriebener Ingwer fünf Minuten gekocht. Anschließend werden 150 ml Wasser dazugegeben, das Ganze muss abkühlen und wird dann mit einem sauberen Tuch auf die Hautstellen aufgetupft, die ganz besonders jucken. Helfen können auch Brennnesselkapseln in einer Dosierung von 400 mg täglich.

    Bild: © Depositphotos.com / tinna2727