Kategorie: Schwangerschaft & Baby

Schwangerschaft & Baby mit Gesundheits-Magazin.net

Die meisten Frauen, die schwanger werden, freuen sich auf ihr Baby und können es kaum abwarten, bis die neun Monate vorbei sind und sie ihr Kind endlich in den Armen halten dürfen. Aber es gibt auch Frauen, die sind nicht erfreut, wenn der Arzt ihnen verkündet, dass sie Nachwuchs erwarten, denn nicht immer passt ein Kind auch in die Lebensplanung. Eine Schwangerschaft ist wie eine aufregende Reise, in deren Verlauf immer wieder etwas Neues und Überraschendes passiert. Dank der modernen Medizin sind Schwangerschaften heute einfacher und vor allem sicherer geworden. Die Mutter kann praktisch live miterleben, wie ihr Baby wächst, sie kann die Herztöne hören und auf Wunsch kann sie auch erfahren, ob sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommt. Für Frauen, die im reiferen Alter noch einmal schwanger werden, gibt es sehr gute und verlässliche Diagnoseverfahren, mit denen unter anderem auch untersucht werden kann, ob das Baby gesund zur Welt kommen wird.

Mussten sich in früheren Zeiten die Frauen in der Schwangerschaft eher passiv verhalten, so haben die Frauen von heute nur wenige Einschränkungen, wenn sie ein Baby erwarten. Trotzdem sollten sich Frauen in der Schwangerschaft nicht überanstrengen, das gilt vor allem für die werdenden Mütter, die vielleicht eine Risikoschwangerschaft haben. Keine Frau möchte eine Fehlgeburt riskieren und deshalb sind Dinge wie zu schweres Heben, zu langes Stehen und auch schwere körperliche Arbeit tabu, wenn man schwanger ist. Wenn das Kind gesund und zum errechneten Termin das Licht der Welt erblicken soll, dann muss die Mutter umsichtig leben.

  • Schwangerschaftswoche berechnen

    Schwangerschaftswoche berechnen

    Haben Sie die frohe Botschaft erhalten und erwarten ein Kind? So sind die ersten Fragen mit dem Berechnen des Geburtstermins verbunden. Dabei is es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, die Schwangerschaftswoche zu berechnen. Aus diesem Grund wollen wir bei diesem Prozess eine simple Hilfe liefern.

     

    Wie viele Babys kommen pünktlich zum Geburtstermin?

    Schon zu Beginn können wir feststellen, dass nur 5 % aller Babys eigentlich zum errechneten Termin zur Welt kommen. Ca. 25 % erblicken mit einer Verspätung von einer Woche das Licht der Welt und ganze 70 % kommen in einem Zeitraum von ca. drei Wochen auf die Welt. Dennoch gilt die Berechnung der Schwangerschaftswoche als wichtiger Orientierungspunkt für die werdenden Eltern, denn dann wissen Sie, in welchem Stadium Sie sich befinden.

     

    Wie lang dauert die Schwangerschaft?

    Die eigentliche Dauer der Schwangerschaft wird ab dem letzten Tag der Periode berechnet. Von da an dauert sie 40 Wochen. Wir kommen wiederum auf 280 Tage.

     

    Eine simple Methode, um die Schwangerschaftswochen zu berechnen, liefert die Naegele-Regel. Dafür ist einzig und allein der erste Tag der letzten Periode entscheidend. Nach dem folgenden Prinzip können die Schwangerschaftswochen berechnet werden:

     

    Geburtstermin = Datum 1. Tag der letzten Periode -3 Monate + 1 Jahr + 7 Tage

     

    Stellen wir folgende Beispielrechnung an:

     

    Geburtstermin = 20.08.2016 – 20.5.2016 (3 Monate) + 20.05.2017 (1 Jahr) + 27.05.2017 (+ 7 Tage)

     

    Was tun bei Zyklusabweichungen?

    Die Grundlage für dieses Prinzip bildet eine normale Zykluslänge von 28 Tagen. Sollte es hier zu ungewöhnlichen Abweichungen kommen, müssen diese zusätzlich zum Ergebnis addiert werden. Ebenfalls passiert Gleiches bei einem kürzeren Zyklus. Nur werden hier die jeweiligen Tage abgezogen. Tatsächlich ist es möglich, auch über verschiedene online Hilfen die einzelnen Daten einfach einzugeben, um in wenigen Klicks das Ergebnis vor Augen zu haben.

     

    Im Regelfall berechnen Sie gemeinsam mit dem Frauenarzt beim ersten Besuch und bei der Feststellung der Schwangerschaft die tatsächliche Schwangerschaftswoche. In diesem Zusammenhang folgen die erste Beratung und Untersuchung. Hier macht auch eine Ultraschalluntersuchung Sinn, denn diese gibt ersten Aufschluss über das Stadium und den Zustand des Embryos.

     

    Nur bei einem sehr frühen Fall der Feststellung der Schwangerschaft kann der Arzt bereits den Herzschlag des Fötus aufzeigen. Ein einzigartiger Augenblick, der Ihr ganzes Leben verändern wird. Der Vorteil, in wenigen Augenblicken die Schwangerschaftswoche zu berechnen, verleiht Ihnen fortan die Möglichkeit, sich auf die unterschiedlichen Perioden und Phasen perfekt einstellen zu können.

     

    Was passiert in den ersten Schwangerschaftswochen?

    Es würde zu weit führen, hier einen kompletten Überblick über alle Schwangerschaftswochen zu liefern. Doch gerade im ersten Monat – in der ersten bis vierten Schwangerschaftswoche – ist die Eizelle in Richtung Gebärmutter gewandert, was sich darin bemerkbar macht, dass der Körper Schwangerschaftshormone ausschüttet.

     

    Auf diese Weise kann die Gebärmutterschleimhaut auf das befruchtete Ei vorbereitet wird. Wobei hier das Stadium der Eizelle und der Gebärmutterschleimhaut als komplex beschrieben wird. Wir haben es auch mit dem Zeitpunkt der Schwangerschaft zu tun, an dem eineiige Zwillinge gebildet werden. Haben Sie zum Beispiel einen Schwangerschaftstest gemacht, werden Sie sich in den meisten Fällen bereits in der fünften Schwangerschaftswoche befinden. Da in äußerst frühen Stadien nur bedingt spezielle Testverfahren eine Schwangerschaft bestätigen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Ernährung in der Schwangerschaft

    Ernährung in der Schwangerschaft

    Viele Frauen unterliegen in der Schwangerschaft sogenannten Heißhungerattacken. In diesen Phasen müssen Frauen besonders auf ihre Ernährung achten. Die Nährstoffe, die sie selbst konsumieren, bekommt auch der Nachwuchs. Sind die Nahrungsmittel ungesund, erhält auch das ungeborene Kind die negativen Stoffe. Um Heißhungerattacken, welche durch einen Nährstoffmangel ausgelöst werden, zu vermeiden, ist besonders in einer Schwangerschaft auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

     

    Ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft

    Um nicht nur sich selbst, sondern auch dem Nachwuchs ausreichend Nährstoffe zu bieten, müssen dem Körper genügend Vitamine, Mineralien sowie Ballaststoffe zugeführt werden. Besonders Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sollten aus diesem Grund auf dem Ernährungsplan ganz oben stehen. Neben diesen Lebensmitteln sollten auch Eier sowie Milchprodukte verzehrt werden. Nur so kann in einer Schwangerschaft der erhöhte Bedarf an Eisen und Kalzium gedeckt werden. Je individueller und bunter der Ernährungsplan gestaltet ist, desto mehr Nährstoffe erhalten der Körper der Schwangeren sowie das ungeborene Kind.

     

    Welche Lebensmittel sollten nicht konsumiert werden?

    Vor allem roher Fisch, wie er in Sushi verarbeitet ist, und rohes Fleisch sollten in einer Schwangerschaft nicht verzehrt werden. Die Listerien sowie Taxoplasmose-Erreger, die sich in den rohen Lebensmitteln befinden, können beim ungeborenen Kind zu einem nachhaltigen Schaden führen. Zwar ist ein strenger Ernährungsplan nicht förderlich, allerdings ist auf roher Fisch sowie rohen Fisch aufgrund der genannten Inhaltsstoffe gänzlich zu verzichten.

    Hingegen kann ein zu strenger Ernährungsplan, wie bereits beschrieben, zu Mangelerscheinungen führen und diese wiederum führen zu Heißhungerattacken. Somit steigert sich die Gefahr, den Gelüsten zu erliegen und ungesunde Lebensmittel, welche sich schädlich auf das Kind auswirken können, zu sich zu nehmen. So zum Beispiel kann Heißhunger auf Lakritz entstehen. Die leckere Nascherei kann Studien zur Folge jedoch zu Frühgeburten führen. Ein strenger Ernährungsplan kann also durchaus schädlich sein.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Eine Durchführung des Ultraschalls steht immer wieder in der Kritik. Denen, die die Vorteile der Untersuchung zur Früherkennung von Risiken und Krankheiten zu schätzen wissen, stehen massive Kritiker entgehen. In deren Augen sei die Technik zur Geburtshilfe und – vorbereitung überzogen. Auch werfen Skeptiker der Untersuchungsmethode vor, Panik zu verbreiten. Forschungen haben gezeigt, dass Babys schon im Mutterleib von Ängsten, Gefühlen und Vorlieben geprägt werden. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, inwiefern sich das Geräusch der Ultraschalluntersuchung auf das Ungeborene auswirken kann.

     

    Vorteile einer Ultraschalluntersuchung

    Ultraschallbilder wecken nicht nur Emotionen bei den werdenden Eltern, auch öffnen sie die Möglichkeit, Erkrankungen sowie Auffälligkeiten zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Zwar sollten die Untersuchungen nicht zu oft durchgeführt werden. Jedoch äußern Experten, zu der die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall gehört, dass eine etwaige Untersuchung für die Ungeborenen keine gesundheitlichen Gefahren berge. Die DEGUM fügt nichts desto trotz hinzu: „Dennoch sollten sie ausschließlich von Experten und zur medizinischen Diagnostik durchgeführt werden – nicht zum sogenannten ‚Babyfernsehen’“.

    Häufigkeit von Ultraschalluntersuchungen

    Während einer Schwangerschaft haben werdende Eltern die Möglichkeit, bis zu drei Untersuchungen via Sonografie durchführen zu lassen. Dank dieser Technologie können Krankheiten und Fehlbildungen immer früher festgestellt werden. Zudem können Ärzte sowie die werdenden Eltern im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge auf die Diagnose reagieren. Dennoch befürchten die Betroffenen, dass die Untersuchung dem Nachwuchs schaden könnte. Ihre Sorge besteht darin, dass das Baby den Ultraschall hören, spüren oder gar geschädigt werden könnte. In der Fachzeitschrift „Ultraschall in der Medizin“ gibt die DEGUM jedoch Entwarnung. Sonografien seien nach aktuellen Kenntnissen nicht spürbar. Somit würden sie auch keine Schäden verursachen.

     

    Wie funktioniert eine Ultraschalluntersuchung?

    Professor Eberhard Merz, der Chefarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Nordwest Frankfurt ist, äußert: „Ultraschall ist eine Schallwelle, die mechanische Wirkungen und Temperaturerhöhungen in den von ihr durchlaufenen Geweben hervorruft“. Allerdings höre das Kind die Schallwellen im Mutterleib nicht. Merz fügt hinzu: „Die Frequenzen beim diagnostischen Ultraschall betragen in etwa fünf bis zehn Megahertz. Das sind fünf bis zehn Millionen Schwingungen pro Sekunde“. Damit das menschliche Gehör die Schwingungen wahrnehmen könne, müssten zwanzigtausend Schwingungen in der Sekunde erreicht werden. Somit könne das Ungeborene die Ultraschalluntersuchung nicht hören.

     

    Keine Erwärmung bei Ungeborenen durch kurze Ultraschalluntersuchung

    In Anbetracht dessen überwiegen also die Vorteile der Untersuchung, bei der Vorerkrankungen sowie Fehlbildungen erkannt werden können. Darüber hinaus sei eine gesundheitsgefährdende Erwärmung des Fötus unwahrscheinlich. Eine Ausnahme bestehe darin, wenn die werdende Mutter Fieber habe. Forscher bestätigten jedoch, bei einer Untersuchung, die über mehrere Minuten andauert, dass der Temperaturanstieg bei Ungeborenen bis zu vier Grad Celsius betragen kann. Da die Ultraschalluntersuchung aber nur wenige Sekunden andauert, äußert Merz: „Dass es dabei zu einer relevanten lokalen Temperaturerhöhung kommt, ist sehr unwahrscheinlich.“

     

    Hinterlässt eine Ultraschalluntersuchung Schäden bei Ungeborenen?

    Obwohl es bisher keine Hinweise gibt, dass die Vorsorgeuntersuchung Schäden bei dem ungeborenen Nachwuchs hinterlässt, warnt Merz vor Vorsicht. Die Untersuchung solle nur so oft wie nötig durchgeführt werden. Ebenso ist es wichtig, dass die Ultraschalluntersuchung nur Ärzte, die über entsprechende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen verfügen, ausgeführt wird. Zudem steht eine solche Untersuchung zum Zwecke des Babyfernsehens bei der DEGUM in ausdrücklicher Kritik. Die Ultraschalluntersuchung solle nur zur Vorsorge vollzogen werden. Das bedeutet für werdende Eltern, die Untersuchung während der Schwangerschaft dreimal durchführen zu können, damit Vorerkrankungen oder Fehlbildungen frühzeitig erkannt werden können.

  • Schmetterlinge im Bauch

    Schmetterlinge im Bauch

    Kindsbewegung – ab wann erste Kindheitsbewegungen: Schmetterlinge im Bauch

    Nicht nur Schwangere erfreuen sich an den ersten Bewegungen des Nachwuchses, auch der werdende Vater bekommt bei den ersten Aktivitäten zum ersten Mal ein Gespür für das Ungeborene. Gerade in der ersten Schwangerschaft kann es jedoch sein, dass sich die künftige Mutter unsicher ist, ob es sich um Kindsbewegungen handelt. Alternativ könne die vermeintliche Bewegung auch ein aktiver Darm sein. Aus diesem Grund sind nachfolgend alle wichtigen Informationen, wie sich erste Kindsbewegungen bestimmen lassen, zu finden.

     

    Zeitpunkt der ersten Bewegung des Kindes

    Ungeborene bewegen sich in der Regel ab der 8 SSW. Allerdings sind diese Bewegungen aufgrund der Größe des Fötus noch nicht bemerkbar, da die Bauchdecke nicht erreicht wird. Ein genauer Zeitpunkt, wann der Nachwuchs die Bauchdecke berührt, ist nicht bekannt. Eine Faustregel besagt jedoch, dass werdende Mütter die Kindsbewegungen ab der 20. SSW spüren können. Abhängig ist der Zeitpunkt, wann die ersten Bewegungen, die sich wie Schmetterlinge anfühlen, zu spüren sind, von folgenden Aspekten:

    • Richtet sich die Plazenta gen Bauchdecke aus, wird die Bewegung des Nachwuchses vom Mutterkuchen abgefangen. Somit kann es sein, dass die ersten Kindsbewegungen erst später spürbar sind.
    • Molligere Frauen haben eine gut gepolsterte Bauchdecke. Mit dieser werden ebenfalls die Bewegungen gedämmt, so dass es zu einer verspäteten Wahrnehmung kommen kann.

    Nachdem Sie nun erfahren haben, wann sich Ihr Ungeborenes zum ersten Mal bemerkbar macht, besteht die Frage darin, wie Kindsbewegungen erkannt werden können.

     

    Schmetterlinge durch den ungeborenen Nachwuchs

    Viele Schwangere erwarten Tritte des Nachwuchses. Jedoch bleiben diese gerade in den ersten SSW aus. Ebenso sind äußerlich erst in dem späteren Verlauf der Schwangerschaft Bewegungen erkennbar. Dennoch lassen sich die ersten Kindsbewegungen zumindest seitens der Mutter spüren. Während Schwangere die ersten Aktivitäten des Ungeborenen wie ein zartes Flattern des Schmetterlings beschreiben oder äußern, dass sich der Nachwuchs wie ein Fisch, der von innen stupst, anfühlt, müssen werdende Väter bis zum Zeitpunkt der Tritte warten.

     

    Möglichkeiten, Kindsbewegungen früher zu spüren

    Für ungeduldige Schwangere gibt es natürliche Methoden, mit denen die flatternden Schmetterlinge im Bauch früher erkannt werden können. Da sich die ersten Kindsbewegungen nur selten im Alltag ergeben, sondern Zeit, Ruhe und vor allem Aufmerksamkeit erfordern, können künftige Mütter wie folgt verfahren, um den Nachwuchs zu ersten Bewegungen zu animieren:

     

    Entspannen als Dreh- und Angelpunkt

    Auf dem Rücken liegend sollte der höchste Punkt der Gebärmutter gesucht werden. Sind Sie sich unsicher, können Sie die Hand einfach zwischen das Schambein und den Bauchnabel legen. Die Hand sollte dabei flach und entspannt positioniert werden. Der Atem sollte normal fließen und nicht angespannt sein. Mit etwas Geduld zeigt das Ungeborene Bewegungen, die sonst nicht gespürt werden. Jedoch sollten Sie nicht enttäuscht sein, wenn der Nachwuchs nicht reagiert. Eine fordernde Erwartung führt nur selten zum Erfolg. Auch kann es sein, dass das Baby in diesem Moment schläft. Ein späterer Versuch kann durchaus erfolgreich sein und Glücksgefühle auslösen. Mit einer täglichen Kontaktaufnahme erhöhen sich zudem die Chancen, das Baby zu spüren. Auch gibt es dem Nachwuchs Aufmerksamkeit und ein Gefühl von Liebe. Das Verfahren lässt sich ebenso während Meditationsphasen anwenden. Bei Glück reagiert das Baby sogar regelmäßig und freut sich auf eine gemeinsame Zeit der Entspannung.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Die Schwangerschaft ist eine sehr schöne Zeit im Leben einer Frau. Der Körper der Frau muss in dieser Zeit eine Menge Arbeit leisten. Dabei ist die Schwangerschaft eine große Belastung für den menschlichen Organismus, denn dieser muss nun zwei Menschen mit den nötigsten Nährstoffen versorgen. Außerdem verschieben sich die Organe der Frau und der Druck im Bauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft immer größer. Daher kann es in der Schwangerschaft zu einigen Nebenerscheinungen kommen, welche die Frau als unangenehm oder schmerzhaft empfindet. Ein Symptom in etwa sind die Krampfadern auf der Schamlippe.

     

    Wie entstehen Krampfadern auf der Schamlippe?

    Während der Schwangerschaft lockert sich das Gewebe im Intimbereich auf. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Geburt zu ermöglichen. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso weicher wird das Gewebe rund um die Scheide. Außerdem wird der Körper während der Schwangerschaft besser durchblutet.

     

    Gerade die Scheide muss in dieser Zeit vermehrt durchblutet werden, denn das Baby im Bauch der Mutter muss bestens versorgt werden. Gleichzeitig wächst der Bauch der Frau und der Abfluss des Blutes wird gehemmt. Es fließt also viel Blut in die untere Körperpartie der Mutter.

     

    Aber auf Grund der großen Gebärmutter kann dieses nur langsam wieder zurückfließen. Das Blut staut sich in den Gefäßen und es kommt zu so genannten Krampfadern. Diese treten oft in den Beinen auf, aber auch als Hämorrhoiden am Anus der Frau oder eben auf den Schamlippen. Meist sind diese in der Früh etwas kleiner und werden im Laufe des Tages größer. Dem kann die Frau entgegenwirken, indem sie öfter am Tag den Po und die Beine hochlegt, so dass das Blut leichter zurückfließen kann.

     

    Verschwinden Krampfadern auf der Schamlippe wieder?

    Da der Körper der Frau in der Schwangerschaft Höchstleistungen erbringen muss, kann es nach der Geburt einige Zeit dauern, bis der Körper sich wieder vollständig zurückbildet. Im Normalfall, wird gesagt, dass es doppelt so lange dauert, bis der Körper wieder seine ursprüngliche Form annimmt – 18 Monate also.

     

    Da sich die Blutzirkulation nach der Schwangerschaft wieder normalisiert, sollten auch die Aussackungen des Gewebes und damit die Krampfadern zurückgehen. In den meisten Fällen verschwinden diese kurz nach der Geburt wieder vollständig.

     

    Eine natürliche Geburt trotz Krampfadern?

    Viele Frauen stellen sich die Frage, ob eine vaginale Geburt trotz großer Krampfadern möglich ist. Die Antwort hierfür lautet ganz deutlich JA. Die Krampfadern auf der Schamlippe stören bei einer vaginalen Geburt gar nicht. Die Hebamme wird die Krampfadern während der gesamten Geburt im Auge behalten. Laut mehreren Fachbüchern können diese zwar während der Geburt platzen, dies ist jedoch sehr selten der Fall. Sollten die Krampfadern doch platzen, so werden diese mit ein paar Stichen genäht und es ist nicht weiter schlimm.

     

    Was tun gegen die Krampfadern auf der Schamlippe?

    Die Krampfadern sehen nicht schön aus und fühlen sich oft unangenehm an. Dennoch sei gesagt, dass diese absolut ungefährlich sind. Leider kann auch nicht viel dagegen getan werden. Die Beckenbodengymnastik hilft, die Durchblutung im Schambereich zu fördern. Ob diese Übungen auch gegen die Krampfadern helfen, ist eine bisher umstrittene Frage.

     

    Sollten die Krampfadern Schmerzen verursachen, so kann die Frau versuchen, diese zu kühlen. Ein Eiswürfel in einem Waschlappen in etwa kann wahre Wunder wirken. In der Apotheke gibt es auch einige Salben, welche aufgetragen werden können. Oft hilft es auch, die Beine und den Po hochzulegen. Dies fördert den Rückfluss des Blutes, wodurch die Krampfadern etwas kleiner werden können.

     

    Sollten die Schmerzen sehr stark sein, empfiehlt es sich einen Facharzt aufzusuchen. Das Aufschneiden der Krampfadern durch einen Chirurgen ist meist nicht notwendig. Diese Prozedur wird sehr ungern durchgeführt, denn eine offene Wunde birgt immer das Risiko einer Infektion.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Anzeichen einer Schwangerschaft

    Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die Anzeichen einer Schwangerschaft sind vielfältig

    Mit der Schwangerschaft beginnt eine aufregende Reise im Leben jeder Frau. Aber auch der Partner wird seine ganz eigenen Erfahrungen machen. Bevor die Glücksgefühle aber aufkommen, beginnt erst eine Zeit des Wartens und Hoffens. Es gibt viele Anzeichen für eine Schwangerschaft. Allerdings sind diese oft unsicher und können nicht eindeutig zugeordnet werden. Der menschliche Körper ist sehr komplex und spielt der Frau manchmal einen Streich.

     

    Sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen

    Grundsätzlich kann zwischen sicheren, wahrscheinlichen und unsicheren Anzeichen für eine Schwangerschaft unterschieden werden. Die unsicheren Anzeichen können sich bereits vor Ausbleiben der Periode bemerkbar machen. Viele Frauen berichten, dass sie bereits kurz nach dem Eisprung gefühlt haben, dass es geklappt hat. Die weibliche Intuition sozusagen.

     

    Die unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft

    Müdigkeit und Stimmungsschwankungen

    Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft werden viele Hormone produziert. So verdoppelt sich das HCG jeden Tag. Dieses Hormon ist für einen positiven Schwangerschaftstest zuständig und zeichnet hauptverantwortlich für die Müdigkeit und Stimmungsschwankungen am Anfang der Schwangerschaft. Aber auch das Progesteron steigt an, welches ebenfalls zu Stimmungsschwankungen führen kann.

     

    Schwindel

    Ungeklärter Schindel, ein niedriger Blutdruck, plötzliches Schwarzsehen – Kreislaufprobleme sind als erste Anzeichen einer Schwangerschaft normal. Auch hier sind die beiden Hormone HCG und Progesteron verantwortlich.

     

    Häufiger Harndrang und Ausfluss

    Zu Beginn und am Ende der Schwangerschaft kann die Frau einen vermehrten Harndrang verspüren. Dies liegt einerseits an den Hormonen, welche sich vermehrt bilden, aber auch an der Durchblutung.

     

    Der Unterleib der Frau wird gerade am Anfang der Schwangerschaft sehr gut durchblutet, um eine erfolgreiche Einnistung des Fötus in die Gebärmutter zu garantieren. Daher leiden viele Frauen auch an einem vermehrten Ausfluss. Der Zervixschleim (Gebärmutterschleim) wird dünnflüssiger und die Produktion wird erhöht. Der Sinn dahinter ist, dass eventuelle Keime in der Scheide ausgespült werden, welche dem heranreifenden Baby schaden könnten.

     

    Übelkeit und Ekel

    Ebenfalls durch die Hormone ausgelöste Symptome können Übelkeit, Erbrechen und Ekel vor bestimmten Lebensmitteln sein. Hierfür verantwortlich ist das schnell ansteigende Hormon HCG. Viele Frauen leiden vor allem am Morgen nach dem Aufstehen an der so genannten Schwangerschaftsübelkeit.

     

    Die Brüste verändern sich

    Viele Frauen bemerken als Anzeichen einer Schwangerschaft eine deutliche Veränderung der Brüste. Manche Frauen spüren lediglich ein Ziehen in den Brüsten, während andere unter Schmerzen und prallen, empfindlichen Brüsten leiden.

     

    Diese Schwangerschaftszeichen sind daher unsicher, weil viele Symptome auch kurz vor der Menstruation auftreten können. Der Zyklus der Frau verändert sich den ganzen Monat und kurz vor der Periode kommt es zu einem Anstieg des luteinisierenden Hormons. Dieses kann unsichere Schwangerschaftsanzeichen auslösen, ohne, dass eine Schwangerschaft besteht.

     

    Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen

    Die Brustwarzen verändern sich

    Auf Grund der ansteigenden Hormone kommt es zu einer stärkeren Pigmentierung der Brustwarzen. Die Frau kann beobachten, dass die Brustwarzen größer und dunkler werden.

     

    Linea nigra

    Die so genannte Linea nigra ist eine braune Linie zwischen dem Bauch und dem Schambereich. Im Falle einer Schwangerschaft kann diese auf Grund der stärkeren Pigmentierung sichtbar werden. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso dunkler wird diese. Diese Linie ist immer vorhanden, denn sie ist eine Bindegewebsnaht. Diese ist jedoch nicht sichtbar, wenn die Frau nicht schwanger ist.

     

    Ausbleiben der Menstruation

    Auch das Ausbleiben der Periode gilt nur als sehr wahrscheinliches Anzeichen einer Schwangerschaft, denn dies kann viele verschiedene Ursachen haben. Auch bedeutet das Ausbleiben der Periode noch nicht, dass eine intakte Schwangerschaft vorliegt.

     

    Um den Zeitpunkt der zu erwarteten Menstruation herum hat sich der Fötus gerade erst in der Gebärmutter eingenistet. Es ist also noch nicht sicher, dass dieser sich auch problemlos weiterentwickeln wird. Ferner würde im Falle einer Eileiterschwangerschaft die Periode ebenfalls ausbleiben.

     

    Positiver Schwangerschaftstest

    Ein positiver Schwangerschaftstest bedeutet zwar eine Schwangerschaft, aber es muss keine intakte Schwangerschaft vorliegen. Der Schwangerschaftstest reagiert auf das Hormon HCG, welches sich ausschließlich während der Schwangerschaft im Körper der Frau bildet. Hält die Frau einen positiven Test in der Hand, kann dies aber auch eine Eileiterschwangerschaft oder eine Bauchhöhlenschwangerschaft bedeuten. Daher ist auch ein positiver Schwangerschaftstest nur ein wahrscheinliches Anzeichen für eine intakte Schwangerschaft.

     

    Sichere Anzeichen einer Schwangerschaft

    Es zählen nur wenige Anzeichen einer Schwangerschaft zu den sicheren Zeichen. Diese kann die Frau allerdings nicht selbstständig feststellen. Hierfür ist eine Untersuchung beim Facharzt notwendig.

     

    Fötus ist sichtbar

    Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt einen Fötus im Ultraschall erkennen. Er wird feststellen, ob sich das Baby ordnungsgemäß in der Gebärmutter eingenistet und weiterentwickelt hat.

     

    Herztöne des Babys

    Etwa in der 7. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt im Ultraschall den Herzschlag des Babys erkennen. Hörbar sind die Herztöne etwa in der 10. Schwangerschaftswoche. Dieses ist das erste richtige Anzeichen dafür, dass der Fötus sich eingenistet hat und am Leben ist.

     

    Kindsbewegungen

    Ebenso sind die Kindsbewegungen relativ früh erkennbar. Bereits in der 10. Schwangerschaftswoche turnt der Fötus in Mama´s Bauch und dies kann der Facharzt im Ultraschall nachweisen. Erst im zweiten Trimester, etwa um die 20. Schwangerschaftswoche, kann die werdende Mutter die Kindsbewegungen auch fühlen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]