Kategorie: Teenager

Teenager Informationen von Gesundheits-Magazin.net

Wer einen Teenager zu Hause hat, der braucht in der Regel sehr gute Nerven, denn Söhne und Töchter im Teenageralter sind anstrengend. In der Pubertät werden die Eltern bekanntlich peinlich und die Kinder nervig, denn das Teenageralter ist eine Art Umbruch, der Weg in die Welt der Erwachsenen. Wenn Kinder in die Pubertät kommen, dann sind sie keine Kinder mehr, aber auch noch keine Erwachsenen und mit dieser Situation umzugehen, ist für alle Beteiligten eine Nervenprobe. Wie sollten Eltern mit ihren heranwachsenden Kindern umgehen? Es gibt leider kein Patentrezept, denn Kinder in der Pubertät haben viele verschiedene Facetten. Um Kindern durch das Teenageralter zu helfen, sollten Eltern vor allem zuhören können, denn es gibt sehr viele Fragen, die beantwortet werden müssen.

In der Regel beginnt das Teenageralter heute mit zwölf Jahren und endet bei vielen erst dann, wenn sie die 20 schon hinter sich gelassen haben. Teenager müssen in dieser Zeit nicht nur mit ihren Emotionen klar kommen, sie müssen auch die körperlichen Veränderungen akzeptieren, und genau das ist nicht immer so einfach. Viele Teenager leiden darunter, dass die Pickel bekommen, andere trauen sich nicht mehr auf die Straße, weil sie vielleicht eine Zahnspange tragen müssen. Es liegt bei den Eltern, Kindern im Teenageralter das nötige Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, denn wenn Teenager in dieser schwierigen Phase ihres Lebens eines ganz dringend benötigen, dann ist es ein gutes Selbstwertgefühl. Auch diese schwierigen Zeiten gehen eines Tages vorbei und wenn die Kinder erwachsen geworden sind, dann können auch die Eltern wieder durchatmen.

  • Mobbing, was ist das?

    Mobbing, was ist das?

    Mobbing hat einen enormen Einfluss auf den gesamten Alltag. Dieses Phänomen ist mit einer intensiven und andauernden Form von Psychoterror zu vergleichen. Im Laufe der letzten Jahre kam es in fast jedem Lebensbereich – in der Schule, selbst in Grundschulen, im Studium, in Projekten und schlussendlich im Beruf – immer wieder zu Mobbingopfern. Im Folgenden wollen wir aufklären, was hinter Mobbing überhaupt steckt und was Sie aktiv dagegen unternehmen, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden.

     

    Woran erkennen Sie Mobbing?

    Mit dem Mobbing sind unerbittliche Gängeleien und Schikanierungen zwischen Personen oder Personengruppen verbunden – mit dem Ziel, andere ins Abseits zu stellen bzw. aus einer beruflichen Situation heraus zu drängen. Zu den typischen Formen des Mobbings gehören:

    • das Verbreiten falscher Tatsachen und Behauptungen,
    • eine Überforderung über zu viele Arbeitsaufgaben,
    • Androhungen von Gewalt – physischer und psychischer Natur,
    • die soziale Isolation direkt am Arbeitsplatz.

     

    Das Mobbing übersteigt das Level harmloser Lästereien! Es breitet sich auf den gesamten Arbeitsalltag aus. Im umgangssprachlichen Bereich ist von regelmäßiger, fortgesetzter Belästigung die Rede. Die betroffene Person wird in ihrer Würde verletzt. Sie steht im Abseits und kann der eigentlichen Tätigkeit nicht in gewohnter Art und Weise nachgehen.

     

    Die unterschiedlichen Gesichter des Mobbings

    Ausgehend von Forschern und Wissenschaftlern werden gleich mehrere Gesichtspunkte beim Mobbing voneinander unterschieden:

    • Opfer: Das Ziel, eine Person aus einer Position herauszutreten, schafft Opfer, die sich mit ungleichen Machtverhältnissen konfrontiert sehen und in eine Verteidigungsposition geraten.
    • Ungleiche Machtverhältnisse: Entscheidend ist der Einfluss der beiden Parteien, die gegeneinander stehen. Ist eine Person zum Beispiel einer anderen überlegen, kann diese sichere Machtverhältnisse unverhältnismäßig ausspielen. Darüber hinaus ist es möglich, numerisch eine Übermacht zu erzeugen, sodass gleich bis zu vier Personen gegen ein anderes Opfer vorgehen.
    • Handlungen: Die Aktionen und Strategien können nonverbaler und verbaler sowie physischer Natur sein. Hier werden feindselige und aggressive Haltungen und kritische Handlungen unterschieden. Alle diese Handlungssequenzen zielen auf eines ab: ein bestimmtes Opfer zu schädigen und zu verletzen.
    • Verhaltensmuster: Was unterscheidet Mobbing von einfachen Lästereien? Es handelt sich um stetige Verhaltensmuster, die sich aus mehreren Handlungen zusammensetzen, um eine systematische Kränkung herbeizurufen. So ist bei Mobbing ein gewisser Vorsatz vorhanden, eine andere Person entscheidend zu schädigen.

     

    Was ist unter Bullying oder Bossing zu verstehen?

    Direkt am Arbeitsplatz lassen sich Mobbing Verhaltensweisen in ihrer Verlaufsform zwischen den Arbeitern und Mitarbeitern oder zwischen Untergebenen und Vorgesetzten unterscheiden. Spielt der Chef oder Vorgesetzte seine Machtverhältnisse unverhältnismäßig aus und schikaniert seine Untergebenen, ist im Englischen zum Teil vom Bossing und Bullying die Rede. Der Psychoterror wird in diesem Fall von höher situierten Personen tatsächlich in 40 % aller Mobbingfälle ausgeübt. Damit möchte der Vorgesetzte zumeist seine eigene Position festigen, sein Ego aufbauen und das auf Kosten anderer.

     

    Welche Ursachen hat Mobbing?

    Forscher gehen in diesem Zusammenhang zumeist von situativen Faktoren aus oder von bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen, die das Opfer aufweist.

    • Die zwischenmenschlichen Interaktionen und
    • die Art und Weise des Zusammenlebens,
    • das Arbeitsumfeld und
    • die Organisation

    können einen weitreichenden Einfluss auf dieses Phänomen haben. Die Opfer sind zumeist konfliktscheu, unterwürfig und ängstlich. Für den potenziellen Täter perfekt, um ihre symptomatische Rolle auszunutzen. Das Gefühl, unterlegen zu sein, ist die Basis für weitreichendes Mobbing, das haben typische Verhaltensweisen in gängigen Untersuchungen ergeben.

     

    Eine weitere Ursache kann mangelhaftes Selbstvertrauen aufseiten des Täters sein. So hat er oder sie über das Mobbing eine Chance, die eigene Reflexion und negative Emotionen auszugleichen. Heute wird Mobbing als Tatwaffe und soziale Sanktion verstanden, um den betrieblichen Wettstreit zu eröffnen und sich hohe Positionen zu sichern.

    Die zunehmende prekäre Lage auf dem Arbeitsmarkt und die abnehmende Sicherheit im Hinblick auf den Arbeitsplatz haben dazu geführt, dass Mobbing gerade im Arbeitsumfeld, im Studium und Ausbildung enorm zugenommen hat. Zudem können schlechte Produktionsbedingungen und Arbeitsorganisationen die Zuständigkeiten verschwimmen lasen und einen enormen Konfliktherd heraufbeschwören.

     

    Welche Folgen kann Mobbing für Betroffene haben?

    Mobbing-Opfer erleben im gesamten Alltag und in ihrem persönlichen Leben eine starke Einschränkung psychischer Natur. Hinzu kommen negative Gefühle und eine intensive Verunsicherung, soweit diese Attacken sich im Arbeitsumfeld bewegen. Folgende symptomatische Konsequenzen gehen aus regelmäßigem Mobbing am Arbeitsplatz hervor:

    • Nervosität und Misstrauen,
    • Selbstzweifel und zunehmende Angst,
    • Konzentrationsprobleme,
    • soziale Isolation,
    • Hoffnungslosigkeit.

     

    Was tun bei Mobbing?

    Im Prinzip geben die Folgen über den Verluste eigene Lebensqualität weit hinaus, sodass in extremen Fällen Mobbing-Opfer mit Suizidgedanken spielen und diese bis zur letzten Konsequenz verfolgen. Beobachten Sie selbst am Arbeitsplatz mobbingähnliche Verhaltensweisen, sollten Sie sich mit einem Vertrauensmitarbeiter kurzschließen. Sind Sie selbst betroffen, sprechen Sie mit einem Psychologen oder mit einer Vertrauensperson aus Ihrem privaten Umfeld.

     

    Setzen Sie Tätern von Anfang an Grenzen. Sie allein entscheiden über Ihre Stoppsignale? Stellen Sie selbst fest, in welcher seelischen Verfassung sie sich befinden. Klare Signale und das Aufzeigen von Grenzen bilden erfolgversprechende Methoden, um einen Mobber zu stoppen.

    Sie geben anderen Personen und potenziellen Tätern nicht mehr das Gefühl, sich als wehrloses Opfer zu fühlen, mit denen man leichtes Spiel hat. Führen Sie Veränderungen der aktuellen Situation herbei, um eine negative Eskalation verhindern zu können. Sprechen Sie über Gefühle und Gedanken. Sie sind nicht allein und müssen sich mit einer Opferrolle auf Dauer zufriedengeben.

     

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Hautunreinheiten bekämpfen

    Hautunreinheiten bekämpfen

    Die richtige Pflege bei Hautunreinheiten

    Hautunreinheiten wie Pickel, Mitesser oder Akne bereiten nicht nur während der Pubertät Kopfzerbrechen. Immer öfter sind auch Erwachsene von den lästigen Hautproblemen betroffen. Diese können sich in Extremfällen auch auf die Psyche negativ auswirken. Mit ein paar hilfreichen Tipps kann man jedoch vorbeugen und bereits existierende Unreinheiten gezielt behandeln.

     

    Mögliche Auslöser für Hautunreinheiten

    Sofern nicht krankheitsbedingt, muss man zunächst der Ursache für plötzlich auftretende Hautunreinheiten auf den Grund gehen.

     

    Gesunde Ernährung – gesunde Haut

    Besonders die Art und Weise, wie und womit wir uns ernähren, steht oft unter dem Verdacht Hautprobleme wie Pickel und Mitesser zu verursachen. Dies konnte jedoch bis heute nicht eindeutig nachgewiesen werden. Dennoch kann es sein, dass der übermäßige Konsum von Zucker, Milchprodukten, Alkohol und Zigaretten unserer Haut schaden kann. Eine gesunde und bewusste Ernährungs- und Lebensweise ist jedoch sowohl für unseren Körper als auch für das allgemeine Wohlbefinden überaus wichtig und kann keinesfalls schaden.

     

    Stress belastet die Haut

    „Die Haut ist der Spiegel der Seele“, so heißt es. Menschen, die im Berufsleben sowie im privaten Alltag immens gefordert werden und ständig unter Strom stehen, sieht man die Umstände oft schon im Gesicht an. Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Stresspusteln“? Und genau das kann einer der Auslöser für Pickel & Co. sein. Dann heißt es Stress auf ein Minimum herunterfahren, Entspannungsübungen und regelmäßige Auszeiten einführen und sich Zeit für sich selbst nehmen!

     

    Falsche Pflege kann die Haut irritieren

    Viele wissen nicht, was für die Haut am besten ist. Übermäßiges Waschen sowie aggressive Reinigungsprodukte können zu Hautirritationen und Unreinheiten führen. Wer wissen möchte, welche Pflegeprodukte die richtigen sind, lässt sich am besten von einer Kosmetikerin oder dem Dermatologen beraten und den Hauttyp bestimmen. Mischhaut und fettige Haut bedarf einer anderen Pflege als beispielsweise trockene Hauttypen. Ist das Hautbild erstmal bestimmt worden, eignen sich schonende und aufeinander abgestimmte Pflegemittel besonders gut. Bei fettiger oder Mischhaut empfiehlt es sich, komplett auf fett- und ölhaltige Produkte zu verzichten. Pflegeprodukte, die Salicylsäure enthalten, können dabei helfen, dass die Hautschuppen gelöst werden und der produzierte Talg ungehindert abfließen kann.

     

    Tipps gegen Hautunreinheiten

    Ungeachtet des individuellen Hautbilds können folgende Tipps im täglichen Kampf gegen Pickel und Mitesser hilfreich sein:

     

    Kissenbezüge und Bettwäsche regelmäßig wechseln

    Besonders Wäsche, die täglich mit unserem Gesicht in Berührung kommt, sollte regelmäßig gewechselt und gereinigt werden. Hier sammeln sich zahlreiche Bakterien, Tierchen (Stichwort: Milben), Hautschuppen und Reste von Pflege- und Haarprodukten, die öfter entfernt werden müssen als uns lieb ist. Es gibt für Härtefälle auch eine spezielle Anti-Allergiker-Bettwäsche, die Hautunreinheiten lindern und reduzieren soll. Ebenso wichtig ist es, dass man bei der täglichen Gesichtspflege ein anderes Handtuch benutzt als für den restlichen Körper – am besten täglich wechseln.

     

    Und täglich grüßt das Handy!

    Das Smartphone ist wahrscheinlich der Gegenstand, den wir am häufigsten in den Händen halten und während unseren Telefonaten mit Freunden und Familie auch an unserem Gesicht. Da sich im Laufe des Tages an unseren Handinnenflächen haufenweise Bakterien sammeln, die sich bequem auf dem Touchscreen des Smartphones niederlassen, empfiehlt es sich, auch das Display so oft wie möglich zu reinigen – vom regelmäßigen Händewaschen ganz zu schweigen!

     

    Hände weg vom Gesicht!

    Schon von klein auf wollte man uns beibringen, uns nicht ins Gesicht zu fassen, da unsere Hände, gerade als Kind, einfach überall waren. Und das hat sich bis heute wohl kaum geändert. Leidet man also unter Hautunreinheiten, ist es ratsam, sich nicht unnötig oft – am besten gar nicht – ins Gesicht zu fassen und die Bakterien, die sich an den Handflächen befinden, auf der Haut zu verteilen.

     

    Ausreichend Flüssigkeit

    Nicht nur für unsere Gesundheit und unseren Körper ist es wichtig, viel zu trinken, auch unsere Haut wird es uns danken. Da durch die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit zahlreiche Giftstoffe aus dem Körper gespült werden, hilft es auch unserer Haut beim Durchatmen. Eine Blume sieht schließlich auch erst dann richtig fit und strahlend aus, wenn sie ausreichend gegossen wurde.

     

    Dampfbäder gegen Hautunreinheiten

    Um eine milde Pflege der Haut zu unterstützen, kann ein regelmäßiges Dampfbad mit Kamille helfen. Bereits 10 bis 15 Minuten über einer Schüssel mit heißem Wasser und einem Teebeutel reichen aus, damit die Poren befreit und strapazierte Haut beruhigt wird. Um den Effekt zu verstärken, sollte man immer den Kopf mit einem Handtuch bedecken, damit der heiße Dampf nicht entweicht und seine Wirkung nicht verfehlt.

     

    Teebaumöl gegen Hautunreinheiten

    Teebaumöl hat sich bei Pickeln und Mitessern schon oft als wirksames Helferlein erwiesen. Man sollte es immer mit etwas Wasser oder Lotion anrühren und auf die betroffenen Stellen auftragen. Doch Vorsicht: bei Teebaumöl kann es durchaus zu allergischen Reaktionen kommen, die den ursprünglichen Zustand der Haut möglicherweise noch verschlimmern. Auch ist auf die Haltbarkeit des Produkts zu achten, denn Teebaumöl ist nach Anbruch meist nur maximal 3 Monate haltbar.

     

    Zitronensaft gegen Hautunreinheiten und Pickel

    Ein weiteres Hausmittel gegen Pickel ist Zitronensaft. Dieser kann entweder pur oder mit Wasser verdünnt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Doch auch hier sollte man etwas zurückhaltend sein und beobachten, wie die eigene Haut auf die Säure reagiert.

     

    Zink gegen Hautunreinheiten

    Besonders bei entzündeten Hautstellen und Mitessern sorgt eine Zinksalbe für Linderung. Man kann sich zudem beim Arzt oder Apotheker seines Vertrauens über die Einnahme von Zinkgluconat informieren, das ebenfalls für eine verbesserte Hautstruktur sorgen kann.

     

    Heilerde und klärende Masken gegen Hautunreinheiten

    Eine wöchentliche Anwendung von Heilerde- oder schonenden Reinigungsmasken kann ebenfalls förderlich sein, wenn man sich ein feines und klares Hautbild wünscht. Heilerde kann zusätzlich in Form von Kapseln oder Pulver eingenommen werden. Auf Peelings sollte man maximal einmal wöchentlich zurückgreifen, da diese die Haut auf Dauer zu sehr strapazieren.

     

    Hautunreinheiten – auf keinen Fall drücken!

    Sicher sehen die kleinen Monster auf der Haut nicht sehr ansprechend aus. Doch wann immer es sich vermeiden lässt, sollte man auf keinen Fall den Pickel „ausdrücken“. Durch die an den Fingern und unter den Fingernägeln befindlichen Bakterien, können Entzündungen entstehen, die sogar tiefe Narben hinterlassen können. Wenn es dann doch mal sein muss, bitte nur sehr vorsichtig und auch immer nur mit gut desinfizierten Händen oder Handschuhen.

    Wer unter starken Schmerzen leidet, die durch Pickel und starke Akne hervorgerufen werden, sollte auf jeden Fall seinen Hausarzt oder Dermatologen aufsuchen, bevor man irgendeinen Alleingang startet und darauf los behandelt. Sicher ist sicher!

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Jedes vierte Kind hat Probleme mit der Psyche

    Matheklausuren, viele Hausaufgaben, Reiten, Schwimmen, Musikunterricht, Sprachkurse und vieles mehr sorgt bei vielen Kindern für Leistungsdruck, Angst und körperliche Schmerzen. Immer mehr Kinder werden gemobbt oder sie müssen die Trennung ihrer Eltern verkraften und das bleibt nicht ohne Folgen. Alleine in Bayern hat mittlerweile jedes vierte Kind psychische Probleme, wie eine Studie beweist, die die bayrische Gesundheitsministerin jetzt vorgelegt hat.

    Alarmierende Zahlen

    Das sind Zahlen, die alarmieren, denn nach den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns hat rund ein Viertel der Kinder entweder bereits psychische Störungen oder ist auffällig. Viele Kinder klagen über regelmäßige Alpträume, sie fürchten sich aber nicht nur vor dem alltäglichen Stress, sie haben auch Angst vor Kriegen und Attentaten. Haben sich Hänseleien in früheren Zeiten auf den Schulhof beschränkt, so birgt heute das Internet die Gefahr, gemobbt zu werden, und das macht vielen Kindern und Heranwachsenden schwer zu schaffen.

    Schon Kinder haben Depressionen

    Laut der neuen Studie aus Bayern sind bei den Kindern, die noch in den Kindergarten oder in die Vorschule gehen, vor allem Störungen in der Entwicklung zu beobachten. In der Gruppe der sieben bis 14-jährigen zeigen sich nicht nur Verhaltensstörungen, sondern auch massive Störungen im emotionalen Verhalten. Das Aufmerksamkeitssyndrom ADHS wird bei der Hälfte der untersuchten Kinder diagnostiziert, aber die Ärzte warnen in diesem Zusammenhang, dass die Grenze zwischen einer Überlastung und einem echten Krankheitsbild schwimmend ist. Auch depressive Störungen sind heute keine Seltenheit mehr, und was besonders erschreckend ist, es trifft immer mehr kleine Kinder.

    Prävention ist wichtig

    Nach der bayrischen Studie liegt es an den Eltern, wie sie ihre Kinder schützen können. Die Familien müssen die Kinder und Jugendlichen nicht nur schützen, sondern auch stärken und unterstützen. Es gilt, die Belastungen in der Schule zu mindern, auf Antriebsschwächen zu achten sowie Essstörungen und auch Lern- und Schlafprobleme immer ernst zu nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / altanaka

  • Depressionen bei Kindern – Keine Lust zum Spielen

    Depressionen bei Kindern – Keine Lust zum Spielen

    Entwickeln sich beim Kind Depressionen, so benötigt es Hilfe. Leider bemerken Eltern jedoch erst relativ spät, wenn mit ihrem Nachwuchs etwas nicht stimmt.

    Depressionen beim Kind – Erkennungsmerkmale

    Je jünger ein Kind ist, umso schwieriger fällt es, vorhandene Depressionen zu erkennen. Während Kleinkinder viel weinen und schreien, ziehen sie sich im weiteren Verlauf einer Depression immer mehr zurück. Ein älteres Kind mit Depressionen kann hingegen schon darüber sprechen. Oder aber es wird urplötzlich aggressiv.

    Depressionen beim Kind sind auch daran erkennbar, dass dieses sein Spielzeug achtlos liegen lässt. Oftmals stochert das Kind lustlos in seinem Essen herum und hat am Abend Einschlafschwierigkeiten. Ferner hat ein Kind mit Depressionen vor allem Möglichen Angst. Es wirkt teilnahmslos und traurig.

    Fachleuten zufolge leidet ein Kind an Depressionen, wenn es über einen Zeitraum von wenigstens zwei Wochen an

    • häufiger Müdigkeit
    • Lustlosigkeit
    • Traurigkeit

    leidet. Diese Phasen der Depressionen können bei einem Kind immer öfters auftreten und mitunter mehrere Monate oder sogar Jahre andauern.

    Eltern können mögliche Depressionen bei ihrem Kind an

    • Ein- und Durchschlafstörungen
    • launischem Verhalten
    • morgendlicher Lustlosigkeit, jedoch abends Vergnügtheit
    • Selbstzweifeln
    • Suizidgedanken

    erkennen.

    Ursachen für Depressionen bei einem Kind

    Beim Kind kann es zu Depressionen kommen, wenn beispielsweise

    • das Kind etwas Schlimmes – zum Beispiel einen Unfall – erlebt hat
    • das Kind vernachlässigt oder misshandelt wird
    • Eltern sich scheiden lassen
    • Eltern sich stets streiten
    • ein Elternteil das Kind allein erzieht
    • ein Elternteil an einer seelischen oder körperlichen Erkrankung leidet
    • das Kind hochbegabt ist
    • jemand aus der Familie stirbt.

    Behandlungsmöglichkeiten bei Depressionen im Kindesalter

    Wurden bei Ihrem Kind Depressionen diagnostiziert, können diese heute gut durch eine Psychotherapie oder gegebenenfalls durch die Gabe von Medikamenten behandelt werden. Die Therapeuten geben den Eltern zusätzlich Hinweise, wie diese ihr Kind während der Behandlung unterstützen können.

    In den meisten Fällen wird das Kind bei Depressionen ambulant behandelt. Eine stationäre Therapie ist in der Regel nur dann erforderlich, wenn es sich um schwere Depressionen handelt und das Kind suizidgefährdet ist. Sinn macht eine stationäre Behandlung auch dann, wenn den Depressionen des Kindes schulische oder häusliche Probleme zugrunde liegen.

    Im Rahmen einer Psychotherapie erfährt das von Depressionen betroffene Kind oder der Jugendliche, wie es sich besser verstehen und entspannter mit vorhandenem Stress umgehen kann. Die Psychotherapeuten helfen den kleinen Patienten dabei, ihr Selbstwertgefühl erneut aufzubauen. Zusätzlich unterstützen die Therapeuten das Kind dabei, mit der Umwelt besser zurechtzukommen, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Kinder wie auch Jugendliche lernen dabei, wie sie in Zukunft besser mit Fragen, Zweifeln und Problemen umgehen können.

    Eine Psychotherapie zeigt insbesondere bei leichten bis mittelschweren Depressionen positive Wirkungen. Leidet das Kind unter schweren Depressionen, kommen zur Psychotherapie ergänzende Medikamente hinzu.

    Unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze bei Depressionen im Kindesalter

    Zur Behandlung eines Kindes mit Depressionen stehen verschiedene Arten von Psychotherapien zur Verfügung.

    Bei der Familientherapie wird davon ausgegangen, dass das Kind auf Probleme innerhalb der Familie reagiert. Hier werden die Eltern angeregt, die im Familienleben bestehenden Probleme aufzulösen, um dem Kind bei der Bewältigung seiner Depressionen zu helfen.

    Im Rahmen der Klienten zentrierten Spieltherapie wird das Spiel zum Ausdrücken von Gefühlen genutzt. Dabei spielt das Kind, ohne dass ein Therapeut in das Spiel eingreift. Hierbei erlernt das Kind die eigenen Gefühle zu verstehen. Darüber hinaus lernt es, dass es sich frei enthalten darf.

    Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass das menschliche Denken über unser Verhalten und Fühlen bestimmt. Ein Kind mit Depressionen mag sich meist selbst nicht, traut sich kaum etwas zu. In der Therapie lernt das Kind, sich selbst zu akzeptieren und sich wieder mehr zuzutrauen.

    Die tiefenpsychologische Therapie ist besonders für ältere Kinder geeignet. Während der Gespräche reden diese über alles, was sie gerade fühlen und denken. Diese freie Assoziation kann dabei helfen, Gefühle und Situationen zu identifizieren, welche für die Entwicklung der Depressionen unter anderem mitverantwortlich sind. Sind die Gründe hierfür bekannt, können diese besser verarbeitet werden.

    Die Kosten für die Psychotherapie werden in aller Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Grundlage hierfür sind die Diagnostizierung der Störung sowie ein zugelassener Therapeut.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie aus stressigen Kindern erfolgreiche Erwachsene werden

    Wie aus stressigen Kindern erfolgreiche Erwachsene werden

    Eigensinnige Kinder, die nur das kleine Wörtchen „Nein“ in ihrem Wortschatz haben, können ihre Eltern um den Verstand bringen, aber es sind gerade diese Kinder, die laut einer neuen Studie im späteren Leben besonders erfolgreich sind. Sturheit bei Kindern, so die Studie, zahlt sich später aus, denn diese Sturheit ist ein Indikator dafür, dass das Kind später die Fähigkeit haben wird, sich in allen Lebenslagen durchzusetzen.

    Eine interessante Studie

    Die Langzeitstudie, die über 40 Jahre dauerte, hat sehr interessante Ergebnisse geliefert. Die 700 Studienteilnehmer waren zwischen acht und zwölf Jahre alt, als ihre Charaktereigenschaften wie Stolz, Sorgfalt und Trotz zum ersten Mal untersucht wurden. 40 Jahre später wurden sie noch einmal untersucht, und die Forscher konnten einen Zusammenhang zwischen dem kindlichen Verhalten von damals und der beruflichen Laufbahn bis heute herstellen. Das Ergebnis ist verblüffend: Kinder, die vor 40 Jahren störrisch und ignorant waren, hatten in der Schule weniger Probleme, denn sie waren leistungsorientierter und haben zum Beispiel für bessere und gerechtere Noten gekämpft.

    Als Erwachsene anspruchsvoller

    Das kindliche Verhalten beeinflusst aber nicht nur die schulische Laufbahn, als Erwachsene waren die Kinder von damals deutlich selbstbewusster und auch anspruchsvoller. Sie haben bei Verhandlungen ums Gehalt besser abgeschnitten und auch wenn es um eine höhere Position ging, waren sie erfolgreicher. Im Schnitt verdienen die Studienteilnehmer heute mehr, was wie zum Teil auch ihrer Hartnäckigkeit und ihrem unbeirrbaren Willen zu verdanken haben.

    Die negative Seite

    Nicht in jedem Fall bedeuten Sturheit und Eigensinn auch Erfolg und Zufriedenheit, denn die Langzeitstudie hat auch die negativen Seiten dieser Charaktereigenschaften aufgezeigt. Menschen, die stur agieren und sich nicht beirren lassen, verärgern nicht selten auch Freunde und Kollegen, sie ecken öfter an, sie gelten manchmal sogar als rücksichtslos, da sie konsequent ihren Weg gehen, auch ohne Rücksicht auf Freundschaft und Fairness.

    Bild: © Depositphotos.com / TunedIn61

  • Teenager leiden unter Schlafmangel

    Teenager leiden unter Schlafmangel

    Bei Jugendlichen verändert sich das Gehirn und führt zu einer Anpassung des Schlaf-Wach-Rhythmus. In der Folge leiden viele Teenager am Schlafmangel und dies sorgt für eine schlechtere Leistung in der Schule. Die Wissenschaftler schlagen bereits Alarm und fordern einen späteren Schulbeginn. Auf diese wissenschaftliche Forderungen haben schon die ersten weiterführenden Schulen reagiert. Der Schulbeginn ist dort statt um 7:00 Uhr um 8:30 Uhr, was zu einem positiven Feedback durch die Schüler und Eltern führte.

    Die innere Uhr ist hauptverantwortlich für den Schlafmangel, wodurch sich Jugendliche zum so genannten Spättypen unabhängig von der abendlichen Aktivität entwickeln und länger wach bleiben. In der Pubertät befindet sich das Gehirn in einer Umbauphase und in diesem Zusammenhang fällt es Teenagern schwer am frühen Morgen aufzustehen.

    Die Einschlafzeiten verschieben sich im Alter von 9 und 11 Jahren. Der Rhythmus wird durch das Hormon Melatonin gesteuert mit der Folge, dass sich dieser Zyklus immer später in die Nachtstunden verschiebt, wie eine Studie des Rush University Medical Center aus Chicago feststellte. Die Forscher beobachteten jahrelang das Schlafverhalten und den Tagesablauf von 9 bis 15 Jahren alten Jugendlichen. Nach dem Studienergebnis blieben die Jugendlichen länger auf je älter sie wurden, obwohl Melatonin von ihrem Gehirn ausgeschüttet wurde und zum Schlafengehen anregte. Auf Grund der zu kurzen Schlafzeit konnte das Melantonin nicht vollständig abgebaut werden und hatte eine Müdigkeit bei den Teenagern zur Folge.

    Ein Großteil der Schüler erscheint unausgeschlafen in der Klasse, aber daran Schuld seien eher die Lehrer mit ihren unflexiblen Stundenplänen als die Teenager selbst. Auf Empfehlung der Studienautoren sollte die Schule später beginnen, weil es nichts bringen würde Jugendliche früher zum Schlafengehen zu schicken. In Deutschland haben bislang nur sehr wenige Schulen den Schulbeginn nach hinten verschoben, weshalb nach wie vor die meisten Schüler unausgeschlafen dem Unterricht folgen. Das frühe Aufstehen gegen 6:30 Uhr führt bei vielen Familien zu Konflikten je älter die Kinder werden. Schlafforscher empfehlen Jugendlichen vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen anstatt Fernsehen zu schauen oder mit der Spielkonsole zu spielen.

    Das Gehirn würde nämlich Zeit benötigen runterzufahren und da sei ein Buch eine sinnvollere Hilfe als zum Beispiel ein spannender actionreicher Spielfilm. Ein Teenager benötigt mindestens acht bis neun Stunden Schlaf in der Nacht, um morgens ausgeschlafen und ausgeruht in der Schule erscheinen zu können. Der Umbau des Gehirns endet etwa mit 21 Jahren und bis dahin entscheidet es sich, ob der Teenager eher zu den Nachtschwärmern oder Frühaustehern zählt. Im Vorfeld der Bettruhe kann es außerdem von Vorteil sein auf Süßigkeiten und Snacks zu verzichten, da diese vor allem Zucker enthalten.

    Der Zucker hält den Körper weiter in Schwung und in Konsequenz bleibt man länger wach. Effektiver sind Tees wie Kamillentee oder Fencheltee, die dabei helfen besser und früher einzuschlafen. Die Umstellung der Ernährung auf gesunde Lebensmittel und Verzicht auf Fastfood trägt ebenso zu einem gesunden Schlaf bei wie sportliche Aktivitäten. Wer vor dem Schlafengehen sportlich aktiv ist oder einen Spaziergang unternimmt schläft bisherigen Kenntnissen zufolge besser.

    Bild: © Depositphotos.com / sabphoto