Blog

  • Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Immer mehr Menschen schwören auf die Wirksamkeit von Heilpflanze. Während die Fans dieser Behandlungsmethoden noch vor Jahrzehnten spaßeshalber als „Kräuterhexen“ betitelt wurden, interessieren sich heutzutage immer mehr Menschen für die wohl bekannteste Alternative zur Schulmedizin. Wie immer gilt es jedoch, das passende Mittel zur jeweiligen Krankheit zu finden. Wer hier ausreichend recherchiert -und selbstverständlich auch Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hält- profitiert mitunter nachhaltig.

     

    Gute Aussichten für die Behandlung mit Heilpflanze

    Heilpflanzen können bei den unterschiedlichsten Beschwerden angewendet werden. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern auch den Körper dazu bringen, seine eigenen Abwehrkräfte gezielt einzusetzen, sind sie mittlerweile auch bei vielen Schulmedizinern beliebt. Generell arbeiten die Heilpflanze jedoch ähnlich wie die klassische Medizin. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und verändern damit entsprechend auch ihre Wirkungsweise.

    Bei der alternativen Medizin kommen damit unter anderem:

    • Vitamine
    • Mineralien
    • Pflanzenstoffe
    • Spurenelemente

    zum Zuge. Wer nun jedoch meint, er könne im Bereich der Heilpflanze „einfach mal ausprobieren“, wird mitunter eines Besseren belehrt. Dass diese durchaus ernstgenommen werden sollten, beweist die Möglichkeit, etwaiger Nebenwirkungen. Auch wenn diese nicht so stark daherkommen wie bei der klassischen Schulmedizin, ist immer Vorsicht geboten. Auch Heilpflanzen können überdosiert werden.

     

    Die ganzheitliche Wirkung als wesentlicher Vorteil

    Sie können, ebenso wie andere Bereiche der alternativen Medizin, durchaus vielseitig eingesetzt werden. So hilft Pfefferminze beispielsweise sowohl gegen Mundgeruch als auch gegen Bauchschmerzen.

    Mit einem Mittel können damit verschiedene Beschwerden gelindert bzw. das Immunsystem im Allgemeinen gestärkt werden. Anders als in der klassischen Schulmedizin muss es damit nicht nur darum gehen, an einer Stelle anzusetzen, sondern den Körper im Allgemeinen effektiv und dennoch schonend zu unterstützen.

    Heilpflanzen und die alternative Medizin im Allgemeinen haben es schon seit einigen Jahren geschafft, sich von ihrem ehemaligen „Öko-Image“ zu verabschieden. So kommen sie auch immer mehr im Rahmen von Schmerzbehandlungen unterschiedlichster Art zum Einsatz.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Übersicht der Heilpflanzen

    Heilkräuter

  • Gesundheit und Ergonomie am Arbeitsplatz – Rücken- und Nackenschmerzen

    Gesundheit und Ergonomie am Arbeitsplatz – Rücken- und Nackenschmerzen

    Rücken- und Nackenschmerzen gehören zu den bekanntesten Leiden im Büroalltag. Kein Wunder! Immerhin haben verschiedene Studien bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass viele Menschen Ihr Büro in ergonomischer Hinsicht falsch einrichten. Immerhin sollten sich Tische, Stühle und Co. an den Nutzer anpassen… und nicht umgekehrt. Wer hier nicht auf seinen Körper hört, riskiert mitunter unangenehme Folgeschäden. Doch was gibt es mit Hinblick auf eine ergonomische Büroeinrichtung eigentlich zu beachten?

    Eine kleine Auswahl der wichtigsten Fakten gibt hier Aufschluss.

     

    Ergonomie am Arbeitsplatz: Der perfekte Mix aus Bewegung und einer modernen Einrichtung

    Wie immer gilt es, auch gerade mit Hinblick auf die Ergonomie am Arbeitsplatz, alle Faktoren untereinander abzustimmen. Das bedeutet, dass Sie niemals die Bewegung außer Acht lassen sollten, wenn Sie damit beginnen, Ihre Arbeit gesünder zu gestalten. Ihr Bewegungsapparat und Ihre Konzentration danken Ihnen schon den regelmäßigen Gang zur Kaffeemaschine oder zum Kollegen.

    Zudem ist es immer ratsam, darauf zu achten,:

    • einen individuell einstellbaren Bürostuhl mit Armlehnen zu wählen
    • mit dem Ober- und Unterschenkel einen Winkel von ca. 110° zu bilden
    • dass Ihre Füße am Boden stehen

    und Ihre Bewegungsfreiheit nicht zu sehr eingeschränkt ist. Als idealer Maßstab gilt es hier, zwischen Oberschenkel und Tischplatte eine Faustbreite Abstand zu wissen und mit dem Schreibtischstuhl einige Meter rollen zu können.

     

    Machen Sie Ihren Arbeitgeber auf Missstände aufmerksam!

    Besonders dann, wenn ein Unternehmen schon über mehrere Jahrzehnte besteht, und Teile der Büroeinrichtung entsprechend nicht verändert wurden, ist das Risiko hoch, dass auch ergonomische Anforderungen auf der Strecke geblieben sind.

    Regelmäßige Mitarbeiterschulungen sollten daher unbedingt zum Standard gehören. Hierbei ist es sinnvoll, einen Kollegen zu bestellen, der ein besonderes Augenmerk auf eventuelle Missstände legt und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen ergreifen kann. Auch das Einbeziehen aller Mitarbeiter macht sich hier oft bezahlt. So sorgt bereits in vielen Betrieben ein Bonussystem dafür, dass das Informieren des Vorgesetzten über nicht-ergonomische Gegebenheiten in der Produktion und im Büro nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell lohnend wird.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Leseempfehlung:

    SUVA (Ergonomie)

  • Bin ich verliebt? Oder wieso fühle ich mich so?

    Bin ich verliebt? Oder wieso fühle ich mich so?

    Es gibt viele Menschen, die ganz genau wissen, dass sie verliebt sind. Einige aber kennen das Gefühl des Verliebtseins nicht, denn sie haben es schlichtweg noch nie erlebt. Sie sind sich über ihre Gefühle nicht im Klaren und fragen sich zu Recht: Bin ich verliebt? Es gibt einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass es sich um Verliebtheit handelt. Es müssen nicht alle Zeichen auf einmal auftreten – es genügen schon zwei bis drei Signale, um die Frage: Bin ich verliebt mit „Ja“ beantworten zu können:

    • Schmetterlinge im Bauch
    • Bin ich verliebt, wenn ich die Nähe des anderen suche?
    • Sehnsucht und Verlangen nach dem Anderen
    • wohliges Gefühl in der Nähe des Auserwählten
    • Bin ich verliebt bei Unkonzentriertheit in Schule oder Beruf?
    • schlechtes Einschlafen und Träume vom Traumpartner
    • schneller Herzschlag bei Gedanken an den anderen
    • absolutes Gefühlschaos
    • Gänsehaut bei Umarmungen oder Berührungen.

     

    Schmetterlinge im Bauch, bin ich verliebt?

    Eines der stärksten und untrüglichsten Zeichen des Verliebt-Seins sind die Schmetterlinge im Bauch. Menschen, die diese wohligen Glücksgefühle schon beim Gedanken an den Traumpartner empfinden, müssen sich die Frage gar nicht mehr stellen: Bin ich verliebt? Sie wissen es. Dieses flaue Gefühl im Magen kann besonders heftig bei einem Blick des anderen auftauchen. Noch extremer können die Schmetterlinge im Bauch beim Austausch von Zärtlichkeiten sein.

     

    Nähe des anderen suchen

    Bin ich verliebt? Diese Frage kann ganz klar mit „Ja“ beantwortet werden, wenn jemand die Nähe eines bestimmten Menschen sucht und genießt. Der Traumpartner geht einfach nicht mehr aus dem Kopf, der Wunsch nach einem Treffen wird riesengroß. Es wird praktisch jede Gelegenheit genutzt, um in die Nähe des anderen zu gelangen. Der Weg führt deshalb ganz oft an die Arbeitsstelle oder das Zuhause des Auserwählten entlang. Vielleicht ist es ja möglich, den anderen zu sehen?

     

    Sehnsucht und Verlangen nach dem anderen

    Wird ständig an die letzte Begegnung mit dem Auserwählten gedacht, ist dies ein untrügliches Zeichen des Verliebt-Seins. Die Gedanken kommen einfach nicht zur Ruhe. Die Sehnsucht, den begehrten Menschen wiederzusehen, wird riesengroß. Der Fokus liegt zum großen Teil auf den Traumpartner. Bin ich verliebt? Ja, bei diesen sehnsuchtsvollen Gedanken an den anderen und dem großen Wunsch, ihn wiederzusehen, ist schon ein gewaltiges Maß Verliebtheit im Spiel.

     

    Wohliges Gefühl in der Nähe des anderen

    Wird schon mit Grauen an den bevorstehenden Abschied vom Traumpartner gedacht, kann das als eindeutiges Zeichen des Verliebt-Seins betrachtet werden. In der Nähe des Auserwählten kommt ein Wohlgefühl auf, so dass die Frage gar nicht mehr gestellt werden muss: Bin ich verliebt?

     

    Unkonzentriertheit in Schule und Beruf

    Die Gedanken an den begehrten Menschen gehen einfach nicht aus dem Kopf. Selbst auf Arbeit oder in der Schule wird an den anderen gedacht, und leider wirkt sich das oftmals auch auf die Leistungen aus. Bin ich verliebt? Ja, ganz bestimmt – besonders dann, wenn noch andere Anzeichen hinzukommen:

    • an Schlaf ist kaum noch zu denken
    • das Einschlafen fällt schwer
    • der Hunger ist weg.

     

    Träume

    Das Einschlafen dauert Ewigkeiten und das Bett ist zerwühlt vom ständigen Hin- und Herdrehen. Kommt endlich doch der erlösende Schlaf, werden die Erlebnisse der aufregenden Zeit durch Träume verarbeitet. Kein Wunder, dass der Auserwählte in den Träumen vorkommt. Nicht immer sind das schöne Träume – es können auch angstvolle Träume sein, weil die Sorge vor Ablehnung im Vordergrund steht. Bin ich verliebt, wenn der andere bis in meine Träume vordringt? Zumindest ist der andere so interessant, dass selbst im Schlaf an ihn gedacht wird.

     

    Schneller Herzschlag und Gefühlschaos

    Wird an den anderen gedacht, beginnt das Herz wie wild zu pochen. Bin ich verliebt, wenn das Blut schneller durch meine Adern gepumpt wird? Sicherlich, denn Endorphine und Adrenalin verändern auch den Gemütszustand. Aber nicht immer sind es positive Veränderungen – manchmal können die Gefühle nicht mehr eingeordnet werden und die Handlungen sind unvorhersehbar. In einem Moment kann Glück das vorherrschende Gefühl sein, im anderen Moment die Traurigkeit darüber, den Traumpartner nicht sehen zu können.

     

    Gänsehaut

    Bin ich verliebt, wenn ich Gänsehaut bei Berührungen des anderen bekomme? Wenn die Gänsehaut kommt, weil die Berührungen so extrem schön sind, kann das ein Zeichen der Verliebtheit sein.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Herbst und Winter eignen sich hervorragend dazu, Suppen zu genießen und z.Bps eine Kohlsuppendiät machen. Die Kohlsuppe gehört hier zu den Klassikern. Seit Jahrzehnten wird sie von ihren Fans dazu genutzt, scheinbar vergleichsweise schnell einige Kilos loszuwerden, ohne unter Hunger leiden zu müssen. Was sich einfach anhört, darf und muss hinterfragt werden. Ist es denn wirklich gesund, „nur“ Kohlsuppe zu essen? Und wie verhält es sich mit dem gefürchteten „Jojo“-Effekt?

     

    Das Prinzip – Abnehmen ohne Hunger

    Eine Diät ohne Hungergefühl klingt vielversprechend. Bei der Kohlsuppendiät gilt es, dann zu essen, wenn der Hunger kommt. Ein grummelnder Magen soll damit der Vergangenheit angehören. Wichtig ist hier jedoch auch die Erkenntnis, dass verschiedene Arten dieser Diät existieren. Manche erlauben das parallele Essen von Obst, andere erweisen sich durchaus als strenger. Jedoch sind bei vielen Varianten auch Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Co. erlaubt.

    Die Dauer der Kohlsuppendiät hängt im Wesentlichen vom Diäthaltenden ab. Eine Woche gilt hier als Standard. Bei Bedarf kann das Programm jedoch auch um eine oder zwei Wochen verlängert werden.

     

    Ist die Kohlsuppendiät Gesund oder nicht?

    Keine Frage: wer sich strikt an die Kohlsuppendiät hält, kann, je nach Ausgangsgewicht, viele Kilos verlieren. Leider ist dies alles andere als gesund. Zudem könnten durch das vergleichsweise schnelle Abnehmen auch ästhetische Probleme in Form von Dehnungsstreifen entstehen.

    Hier gilt: Kohl enthält zweifelsohne viele wichtige Mineralstoffe und sollte daher unbedingt in den Ernährungsplan mitaufgenommen werden. Als alleinige Mahlzeit über einen Zeitraum von mehreren Tagen ist dieses Gemüse jedoch -auch nach wissenschaftlicher Meinung- nicht geeignet. So ließe sich nach einiger Zeit unter anderem ein Eiweißmangel aufgrund von einseitiger Ernährung nachweisen. Zudem sorgen in der Regel auch Blähungen dafür, dass den Betroffenen der Spaß an der schnellen Gewichtsabnahme schnell vergeht.

     

    Andere, sinnvolle Diätalternativen

    Wer abnehmen und sich gleichzeitig abwechslungsreich ernähren möchte, sollte die einfache Regel beachten, mehr Kalorien zu verbrennen als zu sich zu nehmen. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Obst und Gemüse sorgen meist schon dafür, dass die Pfunde, wenn auch etwas langsamer, purzeln. Der Hype um die Kohlsuppendiät ist damit wenig gerechtfertigt und hat lediglich dazu geführt, dass das Image eines ansonsten gesunden Gemüses nachhaltig gelitten hat.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Was ist AIDS? HIV nicht gleich AIDS.

    Leider zählt AIDS nach wie vor zu den Krankheiten, die einen chronischen Verlauf haben und zurzeit nicht heilbar sind. Es gibt jedoch einige Medikamente, welche die Vermehrung von HI-Viren im Körper hemmen und die Erkrankung hinauszögern können. AIDS und HIV werden oft verwechselt. Doch bei HIV handelt es sich um die Infektion mit einem humanen Immundefekt-Virus, während AIDS die Erkrankung des erworbenen Immundefekt-Syndroms bezeichnet.

     

    AIDS-Erkrankung

    Voraussetzung für den Ausbruch von AIDS ist also eine Infektion mit dem HI-Virus. Es kann Tage bis hin zu Monate dauern, bis eine akute Erkrankung auftritt. Ähnlich eines grippalen Infektes erscheinen die Symptome, die nacheinigen Tagen bis Wochen wieder verschwunden sind. Es folgt eine Zeit, in der der Betroffene jahre- oder jahrzehntelang keine Beschwerden hat.

     

    Schreitet die Krankheit fort, so führt sie zum Ausbruch der Immunschwäche-Krankheit (Acquired Immune Deficiency Syndrome). Diese geht mit einer Gewichtsabnahme und schweren Infektionskrankheiten einher. Auch das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, ist bei diesen Patienten wesentlich höher.

     

    AIDS feststellen

    Ob sich jemand mit HI-Viren infiziert hat, muss durch einen entsprechenden Antikörper-Test nachgewiesen werden. Wenn Antikörper gegen das Virus im Blut gefunden werden, so sind sie auch im Körper, das bedeutet dann einen positiven HIV-Test.

    Drei Monate nach der möglichen Ansteckung sollten bis zu einem Test vergehen, weil der Körper diese Zeit für die Bildung nachweisbarer Antikörper benötigt. Erst dann erhält man ein wirklich sicheres Ergebnis. Oft wird zur Sicherheit noch ein weiterer Test gemacht, um die Diagnose endgültig zu bestätigen oder im günstigeren Fall zu widerlegen.

     

    Safer Sex: So schützen Sie sich vor HIV

    • Wenn Sie miteinander schlafen verwenden Sie immer ein Präservativ oder ein Femidom
    • Achten Sie darauf, dass kein Sperma oder Menstruationsblut in den Mund und somit kein Sperma oder Blut schlucken.
    • Sollten Sie ein Jucken, Schmerzen oder einen Ausfluss im Genitalbereich feststellen, oder Grippesymptome in folge des ungeschützten Geschlechtsverkehrs feststellen, ist umgehend ein Arzt zu konsultieren.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Quellen und weiterführende Links:

    AIDS-HILFE SCHWEIZ
    Deutsche AIDS-Hilfe

     

  • Forschung Alzheimer – Ist Einsamkeit ein Frühwarnzeichen?

    Forschung Alzheimer – Ist Einsamkeit ein Frühwarnzeichen?

    Aktuellen Forschungen zufolge erkranken vereinsamte Personen vermehrt an Alzheimer. Der geistige Abbau könnte eine Begünstigung durch eine stetige geistige Unterforderung erfahren. Allerdings zeigen weitere Befragungen, dass Einsamkeit ebenfalls ein Anzeichen für eine beginnende Demenz sein könnte.

     

    Ablagerungen von Protein im Gehirn

    Nancy J. Donovan untersuchte zusammen mit ihren Kollegen insgesamt 79 Senioren sowie deren Gehirne. In ihrer Untersuchung wurden die Probanden nach deren Einsamkeitsgrad befragt. Die durchschnittlich 76 Jahren alten Damen und Herren gaben zu Beginn der Studie keinerlei Anzeichen geistiger Probleme. Die Antworten beliefen sich auf 5,3 von möglichen 12 Punkten.

     

    Beim Durchleuchten der Gehirne der Senioren fanden sich Eiweißablagerungen. Diese lassen sich bei gesunden Menschen ebenfalls nachweisen. Jedoch finden sie sich hauptsächlich in hohem Maße im Hirn von Patienten mit Alzheimer. Sich einsam fühlende Personen haben sieben Mal mehr Eiweißablagerungen im Gehirn als zufriedene Menschen. Als überraschend wurde der Zusammenhang bei Studienteilnehmern wahrgenommen, die über eine bestimmte genetische Variante verfügten. Eine erhöhte Alzheimergefahr besteht bei Betroffenen mit dem Gen APOEε4. Gerade bei diesem Personenkreis haben sich nicht nur erhebliche Proteinmengen im Gehirn gesammelt. Sie fühlen sich ferner auch äußerst einsam.

     

    Beeinflussung der Gefühle durch Alzheimer

    Es kann davon ausgegangen werden, dass Vereinsamung mit krankhafter Veränderung im Hirn einhergeht. Daraus schlussfolgern Donovan und ihre Kollegen, dass Einsamkeit ein Frühwarnzeichen für Alzheimer sein kann. Als geklärt gilt, dass Ängstlichkeit, Depressionen und Reizbarkeit eine Alzheimererkrankung ankündigen können. Jedoch ist bislang noch unbekannt, wie hoch die Bedeutsamkeit von Emotionen und Änderungen des Verhaltens bei der Alzheimerentstehung sind.

     

    Entdecken der Frühwarnzeichen

    So kann es Sinn machen, ebenso nach sozialen wie auch emotionalen Aspekten wie der Einsamkeit zu suchen. Damit lässt sich in Zukunft wahrscheinlich ein individuelles Erkrankungsrisiko an Demenz besser einschätzen. Dies wird bislang immer noch als problematisch angesehen. Werden Alzheimer und weitere Demenzerkrankungen erkannt, sind diese normalerweise bereits so weit fortgeschritten, dass ein Krankheitsstopp bisher unmöglich war. Lassen sich diese Krankheiten jedoch in einem frühen Stadium erkennen, bestehen wesentlich bessere Chancen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Quelle:

    Nancy J. Donovan et al.: Association of Higher Cortical Amyloid Burden With Loneliness in Cognitively Normal Older Adults, JAMA Psychiatry. Published online November 2, 2016. doi:10.1001/jamapsychiatry.2016.2657

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27806159