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  • Arznei statt Drogen

    Arznei statt Drogen

    Von Drogen spricht man immer dann, wenn es sich um Suchtmittel handelt. Dabei ist die Abhängigkeit von einer bestimmten Substanz gemeint, wo hingegen zum Beispiel Spielsucht, Kaufsucht oder Brandstiftung zu den Verhaltensauffälligkeiten zählen. Unter Drogen fallen neben Rauschmitteln auch Chemikalien, Medikamente und Alkohol. Um die Abhängigkeit zu überwinden, gibt es bestimmte Arznei gegen Drogen.

     

    Welche Mittel gegen Drogen?

    Ja nachdem, wovon Betroffene abhängig sind, hilft ein kalter oder ein gemäßigter Entzug. Beim kalten Entzug müssen die entsprechenden Symptome verkraftet werden, um dann clean zu sein und im Idealfall zu bleiben. Führt man den kalten Entzug allein durch, kann er im Extremfall tödlich ausgehen. Besser ist die Überwachung durch einen Arzt oder entsprechend ausgebildetes Fachpersonal. Vorteil beim kalten Entzug sind die geringeren Rückfall-Quoten, da von den meisten Betroffenen ein kalter Entzug als sehr hart und lehrreich empfunden wird.

    Im Rahmen eines gemäßigten Entzuges wird mit bestimmten Medikamenten versucht, die Entzugserscheinungen zu verringern. Bei Drogen kommt das Ersatzmittel Methadon zum Einsatz und auch für Alkoholabhängige gibt es mehrere Medikamente, die beim Entzug unterstützen.

     

    Welche Klassifizierung zum Gebrauch gibt es?

    Es handelt sich um einen unerlaubten Gebrauch, wenn er nicht von der Gesellschaft toleriert wird, wie bei Drogen. Gefährlich ist ein Gebrauch dann, wenn er schädliche Folgen für den Konsumenten hat, wie beispielsweise das Schnüffeln von Chemikalien. Kann der Betroffene bestimmten Anforderungen an körperliche Kräfte und/oder soziale Kompetenz nicht mehr gerecht werden, so handelt es sich um dysfunktionalen Gebrauch, z. B. Alkoholismus. Schreitet dieser weiter fort, so spricht man vom schädlichen Gebrauch mit entsprechenden Folgen, wie einer psychischen Störung oder einer organischen Erkrankung (Zellschäden).

    Diese Klassifizierung wurde in die Übersicht der Krankheiten nach der Liste ICD-10 übernommen. Der Begriff Abhängigkeitssyndrom trennt sorgfältiger zwischen Abhängigkeit von Substanzen und Verhaltensstörungen, die unabhängig von Substanzen auftreten. Damit ist Abhängigkeitssyndrom nicht so allumfassend wie Sucht. Trotzdem findet man den Begriff Sucht häufiger in der Gesellschaft und auch die Medien nutzen ihn weiterhin.

  • Kurkuma – wirksame Hilfe bei Gelenksentzündungen

    Kurkuma – wirksame Hilfe bei Gelenksentzündungen

    Das Gewürz mit seiner goldgelben Färbung aus dem asiatischen Raum ist in der Lage, Entzündungen und Schmerzen zu lindern. Dies wurde in einer koreanischen Studie herausgefunden.

     

    Kurkuma – Alternative für entzündungshemmende Schmerzmittel

    Bei schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken, beispielsweise einer chronisch verlaufenden Arthritis, halfen bislang nur entzündungshemmende Schmerzmittel. Künftig könnte es eine alternative Lösung zu derartigen Medikamente, die auf Dauer Schäden an Leber und Magen herbeiführen, geben. Die Rede ist von Kurkuma.

    Der sich in der gelben Wurzel befindende Extrakt zeigt schmerzlindernde sowie entzündungshemmende Wirkungen. Solche Wirkungen kennen wir bislang nur von Medikamenten wie Diclofenac oder Ibuprofen. Dies ergab eine Meta-Analyse von acht klinischen Studien in Korea.

    Zur Erzielung dieses Effekts genügt es jedoch nicht, den Currybestandteil von Kurkuma einmal über die Speise zu streuen. Die Probanden der Studie nahmen Kurkuma in einer Höhe von rund 1000 mg je Tag ein. Die Dauer der Studie belief sich auf acht bis zwölf Wochen. Die ausgefüllten Fragebögen sowie stattgefundenen Untersuchungen im Labor ergaben eine deutliche Abnahme von Entzündungen und Schmerzen.

     

    Besonders positiv sticht die Tatsache hervor, dass Kurkuma keinerlei Nebenwirkungen aufweist.

     

    Was Kurkuma noch zu bieten hat

    Auf dem gesamten Globus erzielt das Gewürz als Goldene Milch oder Kurkuma Latte, als Zutat für Smoothies oder Detox-Drinks große Erfolge. Und dies nicht auf Grund eines einmaligen Geschmacks, denn dieser weist eine leicht bittere Note auf. Der Erfolg geht auf seine positiven Wirkungen zurück. So soll Kurkuma schlau, schlank und schön machen. Darüber hinaus wird dem Gewürz nachgesagt, dass es vor Herzinfarkt und Krebs schützen könne.

     

    Dies ist jedoch bislang nicht eindeutig bewiesen, da die Forschungen einzig an Zellen in Laboren stattfanden. Weitaus bessere Forschungsergebnisse liegen in Bezug auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung vor. Diese sind derart positiv, dass die Kommission E vom Bundesinstitut für Arznei- und Medizinprodukte Kurkuma

    • zur Anregung des Gallenflusses
    • zur Anregung der Leberfunktion
    • bei funktionellen Störungen im Bereich der Verdauung

    empfiehlt.

     

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  • Hanfanbau mit Erlaubnis

    Hanfanbau mit Erlaubnis

    Personen, die Marihuana als Arznei benötigen, können vielleicht schon bald aufatmen. Denn ganz aktuell wurde ein Urteil gesprochen, welches einem Patienten erlaubt, seinen Hanf selbst anzubauen.

     

    Offizielle Genehmigung zum Hanfanbau bei medizinischer Notwendigkeit

    Wer Hanf als Medikament benötigt, jedoch diesen auf Grund fehlender Kostenübernahme seitens der Krankenkasse nicht bezahlen kann, für den besteht die begründete Hoffnung, Hanf selbst anbauen zu dürfen. Das BfArM, Bundesamt für Arzneimittel, hat einen entscheidenden Schritt getan und erkennt Produkte aus Cannabis als Therapie Produkte an. Diese Behörde hat Patienten gestattet Hanf für ihren Eigenverbrauch anzubauen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn Hanf tatsächlich medizinisch notwendig ist.

    Am 28.September ist die Genehmigung der Bundesopiumstelle offiziell erteilt worden. Zusammen mit einem Rechtsanwalt hat ein Patient dieses positive Urteil erwirkt. Ab sofort darf der Mann 130 Pflanzen pro Jahr in seinem Badezimmer züchten. Selbstverständlich muss über den Anbau ganz genau Buch geführt werden. Die Zucht darf nur solange erfolgen, bis die Krankenkassen eventuell die Kosten für diese besondere Art von Medikamenten übernehmen.

     

    Urteil nur befristet

    Schaut man sich auf dem Portal des zuständigen Amtes um, gibt es klare Erläuterungen zu dem Urteil. Angeblich seien sie zu diesem Urteil gezwungen worden. Der Anbau ist aber dennoch nur bis zum 30. Juni 2017 erlaubt. Danach soll ein Gesetz der Bundesregierung darüber entscheiden, ob es zu einer grundsätzlichen Erstattung der Cannabis Medikamente von den Krankenkassen kommen soll. Sofern alles nach Plan läuft, wird das sich aktuell noch in Arbeit befindende Gesetz Anfang 2017 in Kraft treten.

    Medikamente, die den Wirkstoff THC enthalten kommen immer mehr in den Fokus von Medizinern. Die Wirkung ist enorm, und der Einsatzbereich breit gefächert. Beispielsweise Patienten mit großen Schmerzen oder Epileptikern kann mit Cannabis erfolgreich geholfen werden. Was mit klinischen Tests gesichert wurde. Mit einem Missbrauch, wie bei der Freizeitdroge, hat dieses natürlich nichts zu tun. Es geht lediglich um den medizinischen und therapeutischen Effekt.

     

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  • Wie wirkt die Einnahme von Chanca Piedra?

    Wie wirkt die Einnahme von Chanca Piedra?

    Chanca Piedra ist auch als Steinbrecher bekannt. Die Namensgebung erhielt die Pflanze aus der Familie der Wollmilchgewächse aufgrund seiner Wirkung. Das Gewächs wird bis zu 50 cm hoch und wird schon seit über 2000 Jahren in der Heilmedizin verwendet. Sie lässt sich vor allem in tropischen Regionen finden. Die Pflanze soll eine steinlösende Reaktion bei Erkrankungen wie Nieren- oder Gallensteine besitzen.

     

    Chanca Piedra als Steinbrecher?

    Das Steinbrecherkraut wird in Indien nicht nur zum Lösen von Nieren- oder Gallensteine verwendet. Vielmehr sehen die Heilpraktiker die Chance die natürlichen Wirkstoffe des Wollmilchgewächses auch als vorbeugenden Schutz der Leber oder der Linderung von Diabetes einzusetzen. Zudem sagt man den Inhaltsstoffen der Pflanze nach, dass sie Entzündungen lindere und Verdauungsstörungen abschwäche. Vor allem aber die Wirkung auf Nieren- und Gallensteine ist wissenschaftlich bewiesen.

     

    Ergebnisse wissenschaftlicher Studien

    Schon 1990 führten Wissenschaftler in Brasilien Studien durch, die besagten, dass die Einnahme von Chanca Piedra Tee zu einer verstärkten Urinausscheidung führe. Einhergehend mit dem Ergebnis war auch die Wirkung, die Nieren spülen zu können und damit das Ausscheiden der Nierensteine zu fördern. Ebenso bewies eine Studie, die nur 5 Jahre später stattfand, dass sich die Einnahme des Steinbrechers positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Auch weitere Wirkungen wie die Linderung von Virusinfektionen oder Entzündungen aufgrund der Einnahme des Steinbrecherkrauts konnten über die Jahre bewiesen werden.

     

    Wie ist Chanca Piedra zu dosieren?

    Das wichtige bei der Einnahme des Krautes ist, dieses nicht zu hoch zu dosieren. Andernfalls kann es zu Mangelerscheinungen im Elektrolythaushalt kommen. Experten empfehlen täglich 3 bis 6 Gramm in Pulverform zu konsumieren. Alternativ können 15 bis 30 ml Tee getrunken werden. Schwangere sollten Chanca Piedra auf keinen Fall zu sich nehmen, da es zu Kontraktionen führen kann.

     

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  • Aminosäuren

    Aminosäuren

    Als Aminosäuren wird eine Gruppe organischer Verbindungen bezeichnet, von denen ein Teil – proteinogene Aminosäuren – für den Bau von Proteinen verantwortlich ist, der andere Teil – nicht proteinogene Aminosäuren – für zahlreiche biologische Vorgänge. Zu diesen natürlichen Aminosäuren kommen noch die synthetisch erzeugten hinzu.

     

    Bedeutung der Aminosäuren im menschlichen Körper

    Im menschlichen Körper erfüllen die Aminosäuren eine Reihe von wichtigen Funktionen. Da der Körper aus 20 % Proteinen besteht, die von der ersten Gruppe dieser Säuren gebildet werden, sind sie für jeden Menschen lebenswichtig. Diese speziellen Aminosäuren nehmen Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel, sämtliche Wachstumsprozesse und die Fähigkeit, Krankheiten abzuwehren, sowie Giftstoffe abzubauen. Grundlage für das Entstehen der Aminosäuren ist die Aufnahme von Eiweiß durch die Nahrung, welches anschließend im Organismus in diese Aminosäuren zerlegt wird. Nach dem Transport durch die Blutbahn übernimmt die Leber die Funktion, sie wieder zu Proteinen zusammenzubauen. Die nicht proteinogenen Aminosäuren dagegen bilden unter anderem Zucker.

     

    Mangel von Aminosäuren und seine Behebung

    Ein Mangel an Aminosäuren kann zu geschwächter Herzleistung, zu Mattigkeit, Mangel an Konzentrationsfähigkeit und schlimmstenfalls zu Depressionen führen. Dem kann häufig schon mit einer sehr ausgewogenen, vollwertigen Ernährung entgegengewirkt werden. Häufig ist das aber nicht ausreichend. Je nach körperlicher und geistiger Belastung hat jeder Mensch einen ganz individuellen Bedarf an Aminosäuren, zumal diese sich noch in viele einzelne Bestandteile gliedern. Ein schlechtes körperliches und seelisches Allgemeingefühl kann auf einen Mangel hinweisen. Hier gibt es auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel, die einen hinreichenden Ausgleich der Aminosäuren bewirken können.

     

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  • So erkennen Sie eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion

    So erkennen Sie eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion

    Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit an einer Schilddrüsenüberfunktion. Dementsprechend wichtig ist es für Sie, die möglichen Symptome dieser Krankheit genau zu kennen und zu deuten. Wie der Name bereits verrät, arbeiten die Organe, die von einer Überfunktion betroffen sind, auf Hochtouren. Dennoch sind die Auswirkungen dieser körperlichen Aktivität oftmals erst nach Monaten zu spüren bzw. treten in unregelmäßigen Abständen auf. Besonders dann, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, gilt es ohnehin, wachsam zu sein und auf den eigenen Körper zu hören.

     

    Die Symptome korrekt deuten

    Letztendlich lassen sich die Symptome für eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion in verschiedene Kategorien einteilen. Nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihre Psyche können hier beispielsweise in Mitleidenschaft gezogen werden.

    Vielleicht sind auf einmal besonders aggressiv oder nervös und es fällt Ihnen sehr schwer, nachts einzuschlafen? In körperlicher Hinsicht können auch Durchfall, ein übersteigertes Hungergefühl bei paralleler Gewichtsabnahme auf eine Überfunktion hindeuten. Auch Haarausfall oder eine veränderte, samtartige Haut und brüchige Fingernägel sind mögliche Anzeichen. Sollten Sie zudem bereits unter der Zuckerkrankheit leiden, erhöht sich zusätzlich Ihr Insulinbedarf.

    Besonders dann, wenn Sie eines oder mehrere Symptome an sich bemerken bzw. diese schon länger bestehen, ist es immer wichtig, die Funktion der Schilddrüse checken zu lassen.

    Es gibt jedoch auch äußere Anzeichen, die Sie aufmerksam werden lassen sollten. So könnte es durchaus sein, dass sich Ihre Schilddrüse vergrößert und Sie den berühmten „Kloß im Hals“ spüren.

    Mit Hinblick auf die Schilddrüse variieren die Beschwerden jedoch auch abhängig vom Alter. Viele der genannten Symptome treten in späteren Jahren nicht mehr auf bzw. machen sich in abgeschwächter Form bemerkbar.

    Vereinbaren Sie im Zweifelsfall einen Termin bei Ihrem Hausarzt!

    Eine Schilddrüsenüberfunktion kann, sofern rechtzeitig erkannt, gut behandelt werden. Ignorieren Sie jedoch die Anzeichen, besteht im schlimmeren Fall die Möglichkeit, dass Sie nach Jahren unter der Krankheit „Morbus Basedow“ leiden. Hierbei würde sich nicht nur Ihr Schilddrüsengewebe vergrößern. Zudem würden Sie immer wieder unter einer Bindehautentzündung leiden, in deren Zusammenhang auch Ihre Augäpfel hervortreten würden. Besonders gefährlich wird es dann, wenn Ihr Sehnerv in Mitleidenschaft gezogen wird. Dann wäre es möglich, dass Sie im schlimmsten Fall erblinden.

    Bitte beachten Sie jedoch auch, dass die aufgeführten Symptome zwar auch eine Überfunktion der Schilddrüse hindeuten können, jedoch nicht zwangsläufig mit ihr in Verbindung stehen müssen. Letztendliche Klarheit geben hier nur Blutuntersuchung, Ultraschall und Co. .

     

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