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  • Pfeiffer-Drüsenfieber

    Pfeiffer-Drüsenfieber

    Das Pfeiffer-Drüsenfieber, volkstümlich auch Kusskrankheit, wird durch Speichel und Tröpfcheninfektion übertragen. 95 % der Bevölkerung haben die Infektion in leichter Form durchgemacht und lebenslang wirksame Immunität erworben. Der Verlauf ist meist einer leichten Halsentzündung ähnlich, nur in seltenen Fällen schwer.

     

    Infektion und Verlauf Pfeifer-Drüsenfieber

    Die Krankheit wird durch das Epstein-Barr-Virus übertragen und zumeist im Kindesalter durchgemacht. Da die Infektion besonders durch Speichelkontakt zustande kommt, heißt sie auch Kusskrankheit. Der Krankheitsverlauf ähnelt einer Halsentzündung. Die Halslymphen, Mandeln, schwellen an, auch Schwellungen von Lymphen im Nacken treten auf. Leichtes Fieber, um 39 Grad, tritt auf.

     

    Da der übergroße Teil der Bevölkerung durch eine frühe Infektion Immunität erhalten hat, betrifft die Erkrankung vor allem Kinder und Jugendliche. Infolge des gewöhnlich leichten Krankheitsverlaufs muss zumeist nicht medikamentös eingegriffen werden. Bei Kindern verläuft die Krankheit schnell. Bei dem geringen Prozentsatz betroffener Erwachsener können die Nachwirkungen, wie Kopf-, Muskelschmerzen und Müdigkeit einige Wochen anhalten. Die Inkubationszeit vom Pfeiffer-Drüsenfieber beträgt 10 bis 40 Tage. Der ursächliche Auslöser ist daher meist schwer auszumachen.

     

    Pfeiffer-Drüsenfieber bei Immunschwäche

    Wenn bei Menschen das Immunsystem durch Erkrankungen wie HIV Infektion, Herabsetzung des Immunsystems durch Medikamente nach Transplantationen, bei der Krebstherapie oder eine Grunderkrankung, extrem geschwächt ist, kann das Pfeiffer-Drüsenfieber den seltenen schweren Verlauf nehmen. Außer im Halsbereich können dann Organe wie Leber, Milz, sogar das Gehirn befallen werden. Beim Befall von Lunge, Nieren, Herz kann es zur gestörten Blutbildung kommen. Ein solcher Verlauf gehört auf jeden Fall in die Hände des Arztes.

  • Trockene Haare – Ursachen und Pflegetipps

    Trockene Haare – Ursachen und Pflegetipps

    Trockene Haare lassen sich auf eine mangelhafte Talgproduktion auf der Kopfhaut zurückführen. Als Ursachen kommen häufig Umwelteinflüsse wie Wind und Sonne in Betracht. Aber auch eine mangelhafte Versorgung mit Vitalstoffen verursacht trockene Haare.

     

    Trockene Haare – Ursachen

    Die Ursachen für trockene Haare sind meistens in der Länge der Haarpracht zu suchen. Insbesondere Langhaarfrisuren sind von dem Phänomen der trockenen Haare betroffen. Die Haare werden im Normalfall von den Talgdrüsen der Kopfhaut gefettet. Hierdurch wird das Haar weich und glänzend gehalten. Je länger jedoch die Haare sind, umso weniger Fett kann in die Haarspitzen eindringen.

     

    Durch das fehlende Fett wird das Haar spröde. Die ansonsten geschlossene Schuppenschicht beginnt aufzubrechen. Dies hinterlässt ein stumpfes, ungepflegtes Erscheinungsbild. Personen, die ihre Haare zu oft waschen und zusätzlich mit einem Fön trocknen, belasten ihre Haare zusätzlich. Hinzu gesellt sich die mechanische Belastung durch das Aufkommen der Haarspitzen auf der Kleidung. Die Folge sind trockene Haare und Spliss, der zur Spaltung der Haarwurzeln führt.

     

    Tipps zur richtigen Pflege von trockenen Haaren

    Bei spröden, trockenen Haaren sollte unbedingt auf eine intensive Pflege Wert gelegt werden. Für trockene Haare eignen sich spezielle Pflegemittel, die über reichhaltige Pflegestoffe verfügen. Für die Haarwäsche empfiehlt sich im besten Fall ein mildes Shampoo. Dieses sollte weder das Haar beschweren noch stark beanspruchen. Nach der erfolgten Haarwäsche empfiehlt sich die Anwendung einer Haarspülung, die speziell auf trockene Haare abgestimmt ist.

     

    Für trockene Haare eignet sich am besten ein Shampoo, das nicht zu stark schäumt. Gesünder sind Shampoos, in denen Kokosbetain enthalten ist. Dieses setzt sich aus Fettsäuren der Kokosnuss zusammen und sorgt für eine sanfte Reinigung der Haare. Weitere positive Effekte können mit Pflegeprodukten erzielt werden, die feuchtigkeitsbindende Lipide enthalten. Diese legen einen zarten Pflegefilm über das Haar, der von den Haarwurzeln nicht selbst produziert werden kann.

     

    Gemieden werden sollten auf jeden Fall Produkte mit Silikonen. Diese legen zwar ebenfalls eine Schutzschicht über die Haare, beschweren das Haar jedoch gleichzeitig.

     

    Die perfekte Pflege für trockene Haare wird mit einer möglichst reichhaltigen Haarkur erreicht. Diese sollte einmal in der Woche aufgetragen werden. Unbedingt ist auf die vorgeschriebene Einwirkzeit zu achten.

     

    Längeres Haar lässt sich alternativ sehr gut mithilfe von Olivenöl pflegen. Hierzu genügt es eine geringe Menge Olivenöl gleichmäßig in die trockenen Haare einzumassieren. Nach einer Einwirkzeit von wenigen Minuten wird das Olivenöl wieder aus den Haaren ausgewaschen. Mittels dieser einfachen und kostengünstigen Methode kann trockenem Haar die benötigte Feuchtigkeit zugeführt werden.

     

    Weitere Pflegehinweise für trockene Haare

    Um ein zusätzliches Austrocknen der Haare zu verhindern, empfiehlt es sich, diese ausschließlich mit lauwarmem Wasser zu waschen. Ein Waschen der Haare mit zu heißem Wasser greift das Haar zu stark an und führt zu einer weiteren Schädigung. Damit die äußere Schuppenschicht an den Haaren sich nach der Haarwäsche wieder schließt, sollten trockene Haare stets mit kaltem Wasser abgespült werden. Die Haarstruktur bietet dadurch eine geringere Angriffsfläche.

     

    Wer seine Haare mit dem Fön trocknet, sollte auf jeden Fall darauf achten, nicht die höchste Hitzestufe zu verwenden. Heiße Fönluft trocknet die ohnehin schon trockenen Haare noch mehr aus. Die beste Lösung wäre die Verwendung der kalten oder mittleren Stufe des Föns. Alternativ können auch Hitzefönsprays zum Einsatz kommen. Diese werden vor dem Trocknen direkt auf die Haare aufgesprüht.

     

    Personen, die zu trockenen Haaren neigen, wird weiterhin empfohlen, auf sämtliche Variationen eines Haarstylings mit zu großer Hitze nach Möglichkeit zu verzichten. Dies bezieht sich insbesondere auf

    • die Anwendung eines Glätteisens
    • ein Styling mit dem Fön
    • das Locken von Haaren mithilfe eines Lockenstabs

     

    Trockene Haare lassen sich gut mittels Glättungscremes glätten. Wer gerne Locken in sein Haar zaubern möchte, verwendet bestenfalls Lockenwickler oder Papilloten, die über Nacht in den Haaren verweilen können.

     

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  • Häufigste Krankheit: Rücken

    Häufigste Krankheit: Rücken

    Die deutsche Bevölkerung zeichnet sich durch die Volkskrankheit Rückenschmerzen. Mit einer Anzahl von fast 40 Millionen Patienten litt im letzten Jahr fast die Hälfte der Bürger an Beschwerden im Rücken. Von den Patienten, die wegen Muskel-Skelett-Erkrankungen oder Beschwerden von Bindegewebe den Arzt aufsuchten, seien rund 22 Millionen mit Erkrankungen an der Wirbelsäule und des Rückens zu verzeichnen gewesen.

     

    Statistik zur Volkskrankheit Rücken

    Die Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat gezeigt, dass die Deutschen an der Volkskrankheit Rücken leiden. Während Rückenbeschwerden mit einem Besuch von fast 40 Millionen Patienten im vergangenen Jahr auf Platz 1 der Rangliste zu finden war, folgte auf Platz 2 Erkrankungen der Atemwege. Insgesamt suchten 35,1 Millionen Patienten Hilfe beim Arzt.

    Davon litten mehr als 20 Millionen an akuten Infektionen der oberen Atemwege. Dicht gefolgt standen Drüsen-, Ernährungs- sowie Stoffwechselkrankheiten. Auch an der Spitze zu finden waren Erkrankungen des Kreislaufsystems sowie Auffälligkeiten der Psyche.

     

    Krankheit mit dem meisten Anstieg

    Die KBV betont, dass seit 2010 vor allem ein Anstieg von Belastungs- und körperlichen Störungen, die durch psychische Krankheiten ausgelöst wurden, zu erkennen sei. Mit einem Anstieg von 19,6 % seien im Jahr 2015 13,6 Millionen Patienten aufgrund eines solchen Krankheitsbildes behandelt worden.

     

    Maßnahmen gegen Rückenschmerzen

    Um Rückenproblemen entgegenzuwirken, eignen sich Massagen, die der Entspannung dienen. Zur Vorbeugung ist es jedoch ratsam, regelmäßig Rückenübungen zu machen. Dazu bieten viele Vereine Rückenschulen an. In diesen bekommen Sie Übungen gezeigt, die Sie täglich zehn bis 20 Minuten ausführen sollen. Weiterhin eignen sich Schwimmübungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Wichtig ist, diese in regelmäßigen Abständen auszuführen.

    Andernfalls kann sich die Muskulatur nicht verstärken. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Falsche Übungen können noch mehr Rückenprobleme auslösen. Für jene, die den ganzen Tag am Computer sitzen, ist zu empfehlen, einfache Übungen im Sitzen zwischendrin durchzuführen. Diese führen bei einer angespannten Haltung zur nötigen Entspannung.

     

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  • Liebe ist. ..

    Liebe ist. ..

    Auch wenn man sich gar nicht kennt, fühlt man sich zum anderen hingezogen und bekommt sofort dieses besondere Kribbeln im Bauch. Aber im Bauch entsteht die Liebe zu einem anderen nicht, denn sie beginnt immer im Kopf. Die Aktivitäten im Hirn und die der Hormone sorgen sozusagen für den Rausch der Sinne. Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass es sich bei Liebe immer um einen physiologischen Vorgang handelt.

    1. Männer und Frauen fühlen sich in erster Linie von Aussehen zum anderen hingezogen
    2. Dabei spielen die Pheromone eine große Rolle, sie entscheiden über die sexuelle Anziehungskraft
    3. Verliebt sein löst einen Rausch aus, der mit der einnahmen von Kokain verglichen werden kann

     

    Was ist Liebe

    Viele werden es kennen, dieses Gefühl von tausenden Schmetterlingen im Bauch, das Herz beginnt zu rasen und das Denken fällt enorm schwer. Verliebte Menschen essen oft sehr wenig, aber dennoch fühlen sie sich dabei extrem stark und stecken voller Energie. Der Kopf aber ist dennoch komplett leer, denn die Gedanken gehören einzig und alleine der anderen Person. Das Hirn ist maßgeblich daran beteiligt. Neurobiologen behaupten, dass beim verliebt sein immer bestimmte Hirnregionen betroffen sind. So könnte zum Beisiel per Kernspin Gewissheit geschaffen werden, ob die Gefühle für den anderen echt sind. Das Hirn würde darauf reagieren und entsprechende Bereiche auf den Bildern der Untersuchung leuchten. Das Aussehen aber ist immer entscheidend, ob man sich verliebt oder nicht. Auch wenn viele noch immer behaupten die inneren Werte sind es, die wichtig sind, dem aber ist nicht so. Sehen ist einfach immer noch der ausgeprägteste Sinn, immerhin beschäftigen sich 30 Prozent unseres Gehirns mit dem sehen und der Verarbeitung des Gesehenen.

    Männer lieben Frauen mit ebenen Zügen

    Oft ist es so, dass es wirklich Liebe auf den ersten Blick ist, denn dabei entsteht ein Riesen Gefühl der Liebe. Für Männer ist es sehr entscheidend wie die Frau aussieht, denn er fühlt sich tatsächlich von der Frau angezogen. Männer bevorzugen dabei Frauen, die ebenmäßige Züge besitzen. Die Geschichtszüge sollten dabei glatt und weich sein. Frauen hingegen bevorzugen gerne mal markante Gesichtszüge. Verantwortlich für dieses handeln sind immer die Geschlechtshormone Östrogen oder Testosteron.

    Aussehen – für Frauen nicht ganz so wichtig

    Frauen ticken dabei etwas anders, denn wenn es um Liebe geht, ist das Aussehen nicht ganz so wichtig wie das der Fall bei den Männern ist. Denn die Damen springen nicht nur auf visuelle Reize an. Frauen setzen gerne auf Verlässlichkeit und Sicherheit, beim anderen Geschlecht. Was immer noch im Zusammenhang mit der Evolution steht. In Tierversuchen ist tatsächlich festgestellt worden dass die Hormone darüber entscheiden, ob eine Partnerschaft zustande kommen kann oder nicht.

    Glücksgefühle der Liebe

    Wer verleibt ist, der ist glücklich und dafür sind die Hormone Dopamin und Adrenalin verantwortlich. Zusätzlich steigt der Blutzuckerspiegel, sowie andere Substanzen an. Glücksgefühle der Liebe sind immer damit verbunden, dass es zu einem Hoch kommen wird. Dabei wir eine extreme Euphorie ausgelöst. Adrenalin sorgt dafür, dass der Körper regelrecht gepuscht wird und eine Ruhelosigkeit eintritt. Dank dessen, verspüren Menschen die Lieben, eine fast endlose Kraft in sich.

    Liebeskrank bei sinkendem Serotonin

    Testosteron lässt das Gefühl unendlicher Verliebtheit aufkommen. Was zur Folge hat, dass die sexuelle Luft gesteigert wird. Aber es kann gleichzeitig zum sinken des Serotoninspiegel kommen, was vor allem Männer betrifft und genau das lässt ein Gefühl entstehen, dass man unsterblich verliebt oder auch krank vor Liebe ist.

    Wie entsteht Liebe

    Liebe ist immer eine komplette Gesamtheit aus Botenstoffen und Hormonen. Hinzu kommen das Verhalten und das Erleben, zusammen mit der anderen Person. Und selbstverständlich ist eines nach wie vor von enormer Bedeutung und das wäre, das eigene Bauchgefühl.

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  • Welche Symptome weisen auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin?

    Welche Symptome weisen auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin?

    Nicht nur die Schilddrüsenüberfunktion ist heutzutage eine populäre Diagnose. Im Gegensatz zur Überfunktion, bei der das Organ unter Dauerbelastung arbeitet, werden bei der Unterfunktion hingegen zu wenige Hormone vom Körper produziert.

    Hier ist es wichtig, die Symptome zu kennen und im Zweifelsfall richtig deuten zu können. Im Zweifelsfall sollten Sie sich selbstverständlich immer von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen, damit Maßnahmen ergriffen werden können, die Ihren Körper wieder ins Gleichgewicht bringen.

     

    Woran erkennen Sie eine Schilddrüsenunterfunktion?

    Da die Hormone unserer Schilddrüse maßgeblichen Einfluss auf das Wachstum, den Kreislauf und auch auf unsere Psyche haben, machen sich auch genau an diesen Stellen die Auswirkungen der Unterfunktion bemerkbar. Das Tückische: oft verläuft die Erkrankung sehr schleichend und erste Symptome machen sich erst vergleichsweise spät bemerkbar. Eines der großen Probleme ist aber, dass die Beschwerden, die im Zuge einer Schilddrüsenunterfunktion zu Tage treten anfangs oft nicht bemerkt werden.

    Bedeutende Anhaltspunkte sind zum Beispiel die Kälteempfindlichkeit und eine erhöhte Müdigkeit. Ihre Reflexe könnten bei einer Unterfunktion der Schilddrüse verlangsamt sein. Noch dazu ist eine Gewichtszunahme möglich, obwohl sich an Ihren Essgewohnheiten nichts geändert hat. Ebenso könnte eine Muskelschwäche mit möglichen Schmerzen, Verstopfung oder eine plötzlich heisere Stimme ohne weitere Erkältungsanzeichen auftreten.

     

    Die Symptome sind auch abhängig vom Alter!

    Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass genau die erwähnten Auffälligkeiten im höheren Alter noch undeutlicher und vor allem schwächer in Erscheinung treten. Gerade dann sollte auf jedes Detail geachtet werden, damit Sie erkennen, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.

    Eine Schilddrüsenunterfunktion kann jedoch auch durchaus angeboren sein. Gerade dann ist es wichtig, dies sehr früh zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

    Im schlimmsten Falle können ansonsten sogar geistige Behinderungen bei Neugeborenen entstehen. Für maximale Gewissheit in diesem Bereich sorgt hier eine so genannte Screeninguntersuchung bei kleinen Kindern. Diese hilft dabei, erste Anzeichen einer Unterfunktion sicher bestimmen zu können.

     

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  • Lebensmittelallergie

    Lebensmittelallergie

    Bei der Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie reagiert der Körper überempfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Das Immunsystem reagiert extrem stark auf diese Stoffe, die Allergene genannt werden. Oft können die Auslöser mit Hilfe von Hauttests (Provokationstests) herausgefunden werden, wobei manche Lebensmittel auch in Kombinationen mit anderen wirken. Auch so genannte Kreuzallergien sind im Bereich der Lebensmittelallergie möglich.

     

    Auslöser einer Lebensmittelallergie

    Zu den häufigsten Auslösern der Lebensmittelallergie, welche nach neuester Kennzeichnungspflicht auch auf Lebensmitteln angegeben sein müssen, zählen Eier, Nüsse, Milchprodukte, Fische sowie Schalentiere und bestimmte Obst- sowie Gemüsesorten. So können Steinobst, Äpfel, Karotten, Sellerie, Sojabohnen, Samen, Roggenmehl, Paprika und Gewürze für eine Lebensmittelallergie verantwortlich sein.

    Meist erfolgt die Reaktion auf die Allergene innerhalb weniger Minuten nach dem Kontakt bzw. Der Nahrungsaufnahme auf, seltener dauert es ein paar Stunden. Die Vermeidung der Allergie erfolgt am einfachsten durch das Meiden dieser Nahrungsmittel, sobald eine Überempfindlichkeitsreaktion festgestellt wurde.

    Ernährungsberater begleiten häufig Betroffene, damit diese nicht unter Mangelerscheinungen leiden und Alternativen nutzen können. Wenn bereits Säuglinge eine Lebensmittelallergie haben, so bildet sich diese in vielen Fällen innerhalb der ersten Lebensjahre zurück. Bei Erwachsenen ist die Allergie oft stark ausgeprägt und hält sich hartnäckig, oft ein Leben lang. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Allergie liegt zwar eine Unverträglichkeit zugrunde, jedoch gibt es auch nicht allergisch bedingte Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel die Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker.

    Bei einer Lebensmittelallergie spielen so genannte Kreuzallergien mit Pollen (landläufig als Heuschnupfen bekannt) und Latex eine Rolle. Beispielsweise kommt es zu einer Kreuzallergie mit Latex, wenn Obst mit Handschuhen angefasst wurde, welche Latex enthielten. Vorsicht ist bei einer Eiweißallergie vor Impfungen geboten, da Impfstoffe häufig auf Hühnereiern gezüchtet werden.

     

    Symptome der Lebensmittelallergie

    Je nach Art der Allergie kommt es zu Hautreaktionen, wie Quaddeln und Pusteln, Rötungen, Schwellungen und Ekzemen. Im Bereich der Atemwege reichen die Reaktionen vom Schnupfen bis zum Asthma. Lebensbedrohlich werden die Allergien dann, wenn der Rachenraum von einer Schwellung betroffen ist. So können Gaumen, Lippen oder Zungen anschwellen. Heftiger Juckreiz begleitet die Allergie. Auch Übelkeit, Durchfall, Erbrechen sowie teils recht heftige Koliken im Bereich des Verdauungstraktes sind typische Symptome bestimmter Lebensmittelallergien. Die Symptome müssen unbedingt behandelt werden, damit es nicht zu einem so genannten anaphylaktischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommt. Er ist lebensbedrohlich und führt unbehandelt schnell zum Herz-Kreislauf-Versagen.

    Stress, Anstrengung und Alkohl können die Allergie verschlimmern. Neben des Meidens der bekannten Allergene sollte der Betreffende Notfall-Sets mit Adrenalin, Glukokortikoid und einem oralen schnell wirksamen Antihistaminikum bei sich tragen. Für den Verdauungstrakt hilft die kurzzeitige Einname von Cromoglicinsäure. Linderung bei Ekzemen verschaffen Produkte, welche Urea, Aloe Vera, Sanddorn oder Urea enthalten. Es gibt auch Allergene, die sehr versteckt in Nahrungsmitteln, eventuell in Spuren enthalten sein können und dennoch die gefürchtete Allergie mit ihren Reaktionen auslösen können. Eine Hyposensibilisierung bietet sich nur bei einer Kreuzallergie mit Pollen an.

    Nachgewiesen wird eine Lebensmittelallergie meist durch den Pricktest, wobei es für Lebensmittel keine Standards bei den Testlösungen gibt. Eine Blutuntersuchung bringt zusätzlich Gewissheit, vor allem ein Test spezifischer Antikörper, was als RAST bezeichnet wird.

    Vorsichtsmaßnahmen

    Verarbeitete Lebensmittel lösen weniger Allergien aus, da einige Allergene beim Erhitzen, Säuern oder Zerkleinern zerstört werden. Tierischen Allergenen, Nüssen und Sellerie kann jedoch Hitze nichts anhaben, diese sollten ganz gemieden werden. Lebensmittel sollten darauf geprüft werden, ob die Allergene im Fertigprodukt bzw. Im verarbeiteten Lebensmittel enthalten sind, wie z. B. Bei Weizen, Sellerie, Soja, Ei oder in der Milch. Vorsicht vor Soßen, Puddings oder Feinkostsalate, in denen Allergene versteckt sein könnten. Hefe, Spinat, Rotwein oder Käse enthalten viel Histamin, was die allergische Reaktion verstärken kann und sind daher zu meiden.

     

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