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  • Psyche und Gesundheit als untrennbare Einheit

    Psyche und Gesundheit als untrennbare Einheit

    Die Verbindung zwischen negativem Stress und verschiedenen Krankheiten wird immer wieder untersucht. Fakt ist: wer sich nicht regelmäßig Pausen gönnt und seinem Körper etwas Gutes tut, läuft Gefahr, krank zu werden. Besonders in der kalten Jahreszeit ist das Immunsystem vielen Belastungen ausgesetzt. Hier gilt es, vorzusorgen und zu lernen, auf die Signale des Körpers zu hören. Besonders dann, wenn die betroffenen Menschen unter Vorerkrankungen leiden, ist Vorsicht geboten.

     

    Wann wird Stress gefährlich?

    Stress kennt jeder. Um zu erkennen, weshalb und wann dieser jedoch wirklich gefährlich werden kann, ist es wichtig, hinter die Fassade zu blicken. Genau genommen ist eine erhöhte Wachsamkeit des Körpers überlebenswichtig. Sie half schon unseren Vorfahren dabei, beispielsweise in der Nähe eines Mammuts, besonders wachsam zu sein.

    Wer seinen Körper ohne Pause fordert und entsprechend -wenn auch unterschwellig- immer in Hab-Acht-Stellung ist, sendet seiner Psyche falsche Signale. Es gilt als erwiesen, dass besonders gestresste Menschen oft unter körperlichen Beschwerden leiden. Die Suche nach einer organischen Ursache läuft hier oft ins Leere. Gerade dann, wenn die Seele rebelliert, ist jedoch auch -bei einer entsprechenden Veranlagung- der Weg in die Hypochondrie nicht allzu weit. Letzten Endes beginnt hier ein Teufelskreis, der die Lebensqualität einschränkt.

     

    Welche Auswirkungen hat Stress auf den Körper?

    Stress spiegelt sich auf Basis der unterschiedlichsten Beschwerden wider. So wird seitens der Wissenschaft beispielsweise oft von:

    • Magenproblemen
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Kopfschmerzen

    und Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Co. berichtet. Verständlich! Immerhin fährt der Körper das Immunsystem herunter. Das ist wichtig, um im Notfall agieren zu können. Das Abwehrsystem und eine entspannte Haltung bleiben hier oft auf der Strecke.

     

    Erfolgversprechende Lösungsansätze

    Wer sich unter „Dauerstrom“ gesetzt fühlt, sollte dringend frühzeitig einen Arzt konsultieren und auf seinen Körper hören. Sofern organische Ursachen für eventuell aufgetretene körperliche Beschwerden ausgeschlossen wurden, helfen oft Entspannungsübungen. Bei einer extrem hohen Belastung wird seitens des Hausarztes oft der Besucht beim Psychotherapeuten angeraten.

     

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  • Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Bei der diabetischen Retinopathie handelt es sich um eine Folgeerkrankung der so genannten Zuckerkrankheit. Hierbei treten Schädigungen der Netzhaut direkt im Auge auf. Der dadurch entstehende Mangel an Sauerstoff löst ein Absterben der für das Sehen notwendigen Nervenzellen aus. In der Regel bemerken Betroffene die diabetische Retinopathie erst relativ spät. Wird Diabetes mellitus rechtzeitig behandelt, kann diese Folgeerkrankung erfolgreich aufgehalten werden.

     

    Diabetische Retinopathie – häufigste Ursache für Erblindung innerhalb Europas

    Ein zu hoher Blutzuckerspiegel zeichnet für eine Schädigung der kleinen Blutgefäße innerhalb der Netzhaut des Auges verantwortlich. Sie zählt zu den meisten Erblindungsursachen im gesamten europäischen Raum. Rund 30 Prozent aller von Diabetes mellitus betroffenen Erwachsenen erkranken an einer diabetischen Retinopathie.

     

    Die Erkrankung tritt gleichermaßen bei Diabetikern des Typs 1 sowie des Typs 2 auf. Rund 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen des Typs 1 sowie 25 Prozent des Typs 2 erkranken nach circa 15 Jahren nach Beginn ihrer Diabeteserkrankung an der diabetischen Retinopathie. Nahezu jeder dritte Diabetiker leidet schon bei der Feststellung der Zuckerkrankheit an einer Schädigung der Netzhaut. Aus diesem Grunde gehört die Untersuchung des Augenhintergrundes zur Standarddiagnostik.

     

    Diabetische Retinopathie – Symptomatik

    Bedingt durch die Schädigung der Netzhaut-Nervenzellen nimmt die Sehkraft binnen weniger Jahre stetig ab. In den ersten Jahren der Erkrankung macht sich dieser Prozess eher schleichend bemerkbar, so dass betroffene Personen dies zunächst nicht wahrnehmen. Im weiteren Verlauf kann die diabetische Retinopathie jedoch schnell zunehmen.

     

    Allerdings kann sich die diabetische Retinopathie auch in akuten Symptomen äußern. Reißt ein Netzhautgefäß und treten Einblutungen auf, kann dies zur Bildung von dunklen Flecken im Gesichtsfeld führen. Bei starken Einblutungen besteht zudem die Möglichkeit, dass das Blut in den Glaskörper des Auges eindringt. Hier verursacht es eine Glaskörperblutung. Patienten, die davon betroffen sind, nehmen dies durch das Sehen von vorüber fließenden schwarzen Pünktchen wahr.

     

    Darüber hinaus zeichnet eine diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium für eine Ablösung der Netzhaut verantwortlich. Betroffene Personen bemerken diese durch Lichtblitze und plötzlich auftretende Gesichtsfeldausfälle.

     

    Diabetische Retinopathie – Ursachen

    Als Hauptursache der diabetischen Retinopathie kommt ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel in Betracht. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, ergeben sich hieraus Schädigungen im Organismus. Diese werden hervorgerufen durch die sich im Blut in Umlauf befindenden Zuckermoleküle.

     

    Eine ungenügende Durchblutung der Nervenzellen der Netzhaut führt auf Grund der Unterversorgung mit Sauerstoff zum Absterben derselben. Die Kapillaren nehmen an Dichte ab, was ein Austreten von Blut zur Folge haben kann. Dies wiederum führt zu weiteren Schäden an den Nervenzellen.

     

    Neben einem zu hohen Blutzucker liegen einer diabetischen Retinopathie weitere Ursachen zugrunde:

    • zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte
    • Umstellungen hormoneller Art – beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Pubertät
    • Nikotingenuss
    • hoher Blutdruck

     

    Diabetische Retinopathie – Therapiemöglichkeiten

    Das bedeutendste Therapieziel der diabetischen Retinopathie besteht in der bestmöglichen Einstellung des Blutzuckerspiegels. Aber auch die weiteren Risikofaktoren sollten nicht außer Acht gelassen werden. Eine Verlangsamung des Voranschreitens der diabetischen Retinopathie kann ferner durch eine Behandlung beim Augenarzt erreicht werden.

     

    Zur Einstellung des Blutzuckers wird ein aktueller Langzeitwert (HbA1c) empfohlen, der sich zwischen 6,5 bis 7,5 % befinden sollte. Sind die Blutgefäße vorgeschädigt, wird ein HbA1c-Wert von 7,0 bis 7,5 % empfohlen. Liegt zusätzlich eine diabetische Nephropathie – Nierenschädigung auf Grund der Diabetes – vor, sollen Werte < 7,0 % angestrebt werden.

     

    Liegen weitere Risikofaktoren für die diabetische Retinopathie vor, so müssen diese ebenfalls in die Behandlung mit einbezogen werden. Am bedeutsamsten ist hierbei die Einstellung des zu hohen Blutdrucks auf medikamentöser Basis.

     

    Ferner empfiehlt es sich, zu hohe Blutfettwerte durch geeignete diätetische Maßnahmen zu reduzieren. Auf den Genuss von Nikotin und Alkohol ist zu verzichten.

     

    Befindet sich die diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium, kann seitens des Augenarztes eine Medikamenteninjektion in das Auge sowie eine Laserbehandlung erfolgen. Liegen Einblutungen im Glaskörper vor, besteht die Möglichkeit, diesen zu entfernen und einen Ersatz in Form einer klaren Flüssigkeit vorzunehmen.

     

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  • Steissbeinfistel

    Steissbeinfistel

    Bei einer Steissbeinfistel handelt es sich um Entzündungen chronischer Art der Gesäßfalte. Die Gründe für deren Auftreten sind unterschiedlich. Sie reichen von einer angeborenen Fehlbildung des Steissbeins über eingewachsene Haare bis hin zu nicht ausgeheilten Blutergüssen.

     

    Männer sind häufiger als Frauen betroffen, meist in einem Alter von 20 bis 30 Jahren. Wird die Steissbeinfistel nicht behandelt, kann diese starke Schmerzen verursachen.

     

    Ursachen der Steissbeinfistel

    Es wird davon ausgegangen, dass die Steissbeinfistel sich aus der täglichen Belastung der Weichteile und der Haut in der Nähe des Steissbeins heraus entwickelt. Personen, die viel Sitzen und über eine starke Behaarung verfügen, könnten gehäuft von einer Steissbeinfistel betroffen sein. Denn das Einwachsen von Haarspitzen in die Haut spielt eine maßgebliche Rolle bei der Bildung der Steissbeinfistel.

     

    Ferner kann schon ein Haarbildungsfehler die Ursache für eine Steissbeinfistel sein. Hier wurde nachgewiesen, dass sich das gebildete Keratin von der Wurzelregion nicht ordnungsgemäß zur Haut aufbauen konnte. Durch die schollenförmige Ablagerung desselben bildet sich ein Fremdkörpergranulom. Erfolgt eine Infektion mit Bakterien im Bereich der normalen Hautflora entstehen Entzündungen mit Eiterbildung.

     

    Ebenfalls möglich sind eine bereits angeborene Fehlbildung sowie eine starke Krafteinwirkung im Verlaufe eines Traumas.

     

    Bemerkt wird eine Steissbeinfistel zunächst durch kaum sichtbare Punkte an der oberen Hautfläche. Daraus können sich kleine Pickel mit weißen Köpfen bilden. Unter Druck tritt aus jenen Eiter aus. In den meisten Fällen verspürt die betroffene Person in diesem Stadium beim Gehen, in Rückenlage und Sitzen enorme Schmerzen. Verläuft die Steissbeinfistel chronisch, geben die Fistelgänge in regelmäßigen Abständen große Mengen an Flüssigkeiten und Blut ab. Diese Absonderungen geschehen oftmals mit nachlassenden Schmerzen, sind jedoch mit stetigem Juckreiz verbunden.

     

    Symptomatik der Steissbeinfistel

    Die Steissbeinfistel macht sich auf vielerlei Arten bemerkbar. Tückisch hierbei ist, dass die Erkrankung bei manchen Personen über einen gewissen Zeitraum völlig symptomlos verläuft. So kann die Erkrankung erst relativ spät diagnostiziert und therapiert werden.

     

    Im Allgemeinen bemerken Betroffene plötzlich heftige Schmerzen im Gesäßbereich. Ein Laufen langer Strecken oder längeres Sitzen ist nahezu unmöglich. Einige Personen beschreiben jedoch auch ein Ziehen über den Steissbereich hinweg.

     

    Zu den Symptomen zählen ferner lokale Erwärmungen und Rötungen. Diese lassen sich auf entzündliche Prozesse im Innenteil der Fistel zurückführen. Liegen Schwellungen in der Analfalte vor, weist dies auf eitrige Prozesse innerhalb der Fistel hin. Blut oder Eiter tritt nicht bei allen Patienten aus. Ein erster Hinweis auf eine Steissbeinfistel könnten blutige, gelblich gefärbte Ablagerungen auf der Unterwäsche sein.

     

    Therapiemöglichkeiten einer Steissbeinfistel

    Liegen Anzeichen für das Vorliegen einer Steissbeinfistel vor, ist es empfehlenswert, die betroffene Stelle von einem Facharzt untersuchen zu lassen. Steissbeinfisteln können leicht mit Analabszessen oder -fisteln verwechselt werden, da hier ähnliche Symptome vorliegen. Bei diesen Erkrankungen ist allerdings eine andere Behandlung vonnöten.

     

    Sehr oft wird die Steissbeinfistel mithilfe des klassischen chirurgischen Verfahrens therapiert. Wurde die Fistel einmal entfernt, kehrt sie in den meisten Fällen allerdings wieder zurück. Empfehlenswert ist deshalb die Anwendung der Laserbehandlung.

     

    Ohne einen operativen Eingriff ist die Behandlung dieser Erkrankung kaum möglich.

     

    Wird das Pit Picking eingesetzt, kann die Operation ambulant mittels lokaler Betäubung erfolgen. Bei diesem Verfahren handelt es sich um einen kleinen chirurgischen Eingriff, wodurch sich die Zeit der Wundheilung auf ein Minimum reduziert. Das Pit Picking kann direkt nach Stellung der Diagnose erfolgen. Die Operation weist eine geringe Dauer von einigen Minuten auf. Schon nach wenigen Minuten nach der erfolgten Operation ist der Patient wieder in der Lage, nach Hause zu gehen.

     

    Eine homöopathische Behandlung der Steissbeinfistel ist nicht möglich. Es können jedoch die Beschwerden derselben ein wenig minimiert werden durch die Gabe von beruhigenden Mitteln auf homöopathischer Basis.

     

    Der Einsatz von Salben bringt eine kurzfristige Linderung des Leidens, indem sie die Wunde desinfizieren.

     

    Vorbeugung einer Steissbeinfistel

    Nachdem bereits eine Steissbeinfistel auftreten ist, kann es vorbeugend wirken, für eine dauerhafte Haarentfernung in der Gesäßregion zu sorgen. Durch das Verhindern des erneuten Einwachsens von Körperhaaren kann auch die Bildung neuer Fisteln reduziert werden.

     

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  • So kommen Sie ohne Erkältung durch den Herbst

    So kommen Sie ohne Erkältung durch den Herbst

    Kaum hat der Herbst damit begonnen, Winde wehen und Blätter fallen zu lassen, ist die nächste Krankmeldung nicht weit? Viele Unternehmen beklagen gerade jetzt einen hohen personellen Ausfall. Kein Wunder! Immerhin werden viele Landesteile mittags von der Sonne verwöhnt, während es am Morgen schon ziemlich frostig zugehen kann. Wer sich hier physisch auf die ungemütliche Jahreszeit vorbereitet, mindert das Risiko für Erkältung und Co..

    Essen Sie nährstoff- und vitaminreich!

    Eine Weisheit, die Oma schon wusste und leider immer wieder in Vergessenheit gerät. Mehrere Einheiten Obst am Tag, vor allem mit wertvollem Vitamin C, stärken die körpereignen Abwehrkräfte. Saft sollte hier am besten übrigens selbst gepresst werden. Viele Getränke aus dem Supermarkt enthalten unnötig viel Zucker. Mischen Sie stattdessen Orangen mit Zitronen, erwärmen Sie das Ganze kurz und freuen Sie sich über Ihren individuellen Viatmin-Booster am Morgen!

    Lüften Sie regelmäßig!

    Achten Sie unbedingt darauf, nach Möglichkeit immer stoßzulüften! Somit entlassen Sie die verbrauchte Luft aus dem Raum und sorgen für eine (im wahrsten Sinne des Wortes) gesündere Atmosphäre. Besonders dann, wenn Sie oder ein anderes Familienmitglied gerade erst krank waren, ist es zudem ratsam, Bettwäsche und Klamotten einmal durchzuwaschen. Somit werden die Bakterien entfernt und ein (Wieder-) Ansteckungsrisiko gemindert.

    Perfekt für die körpereigenen Abwehrkräfte – Duschen und Baden

    Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, wirkt ein warmes Bad wie Balsam für die Seele. Hilfreich sind jedoch auch die so viel gepriesenen Wechselduschen. Diese…:

    • stärken das Immunsystem
    • beugen ganz nebenbei auch Cellulite vor
    • helfen dabei, an einem dunklen Herbstmorgen schwungvoll in den Tag zu starten.

    „Erkältung“ kommt übrigens nicht von „kalt“. Wer sich erkältet, hat nicht zwangsläufig gefroren, sondern leidet in erster Linie an einem zu schwachen Immunsystem. Es gilt also, das Übel bei der Wurzel zu packen und für eine gesunde Basis zu sorgen. Eine ideale Kombination aus Ernährung, Bewegung und Ruhe ist daher die perfekte Voraussetzung, um auch diesen Herbst gesund zu überstehen.

     

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  • Welches Kissen passt zu Ihrer Schlafposition?

    Welches Kissen passt zu Ihrer Schlafposition?

    Wer sich morgens wie gerädert fühlt und kaum in den Tag findet, geschweige denn leistungsfähig und produktiv ist, muss was an seinen Schlafgewohnheiten ändern. Vor allem, wenn psychische Ursachen, wie Stress oder Ärger, ausgeschlossen werden können und die Schmerzen im Nacken und Rücken permanente Gäste im Schlafzimmer sind, sollte ein genauer Blick auf das Bett, genau genommen auf die Matratze und das Kissen, geworfen werden. Dass die Matratze wesentlich zum Wohlergehen während der Nacht beiträgt, hat sich inzwischen herausgestellt. Nicht so bekannt ist hingegen, dass auch das Kopfkissen regelmäßig ausgetauscht werden sollte und zu der Schlafposition passen muss. Passt das Kopfkissen nicht, sind häufige Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken und auch Rückenschmerzen die Folge. Dabei ist es wirklich einfach, das passende Kopfkissen zu finden und morgens wieder frisch und munter aus den Federn zu springen.

     

    Wie ist Ihre bevorzugte Schlafstellung?

    Wie schlafen Sie am liebsten? Auf dem Bauch, auf der Seite oder bequem auf dem Rücken? Für jede Schlafposition gibt es das passende Kopfkissen. Dieses hilft, die Wirbelsäule zu entlasten. Das passende Kissen zur Schlafposition verhilft Ihnen zu einer gesunden und geraden Haltung und passt sich Ihren Bedürfnissen im Schlaf an. Deshalb haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr Hersteller darauf spezialisiert, ergonomisch geformte Kissen auf den Markt zu bringen. Der Nacken muss während des Tages viel aushalten. Zumindest im Schlaf sollte er die maximale Entlastung erfahren. Welcher Schlaftyp Sie sind, wissen Sie vermutlich selbst. Entsprechend einfach finden Sie das perfekte Kissen für Ihre Schlafposition.

     

    Das Nackenstützkissen oder das Seitenschläferkissen für Seitenschläfer?

    Wer gerne auf der Seite schläft, braucht ein Kissen, dass die Lücke zwischen Kopf und Schultern ausfüllt und den Nacken damit stützt. Orthopäden empfehlen für Seitenschläfer ein Kissen mit den Maßen 40×80 cm, wobei diese Maße natürlich nur auf das Nackenstützkissen anzuwenden sind. Grundsätzlich gilt, das Kissen sollt höher und voluminöser sein, damit der Nacken optimal geschützt ist. Viele Seitenschläfer mögen anstelle des Nackenstützkissens aber auch ein Seitenschläferkissen. Meist wird man auf diese Möglichkeit durch eine Schwangerschaft aufmerksam. Hier liegt der Kopf auf dem einen Ende des Kissens und das andere Ende liegt zwischen den Beinen. Dieses Kissen ist nicht nur ungemein bequem. Es stützt den gesamten Körper und verhindert, dass Sie nachts auf den Bauch kippen. Es entlastet sowohl den Nacken, als auch die Lendenwirbelsäule und die Schultern. Dieses Kissen sorgt nicht nur bei Ihnen für eine gute Nacht. Auch der Partner profitiert von Ihrem Kissen. Denn es kann Schnarchen vorbeugen.

     

    Der Rückenschläfer braucht ein Kissen, das gut stützt.

    Wer auf dem Rücken schläft, muss aufpassen, dass der Nacken nicht überspannt wird und greift daher besser zu einem flachen Nackenstützkissen. Neben einer wenig erholsamen Nacht birgt ein nicht passendes Kissen die Gefahr des Schnarchens. Schnarchen ist zwar nicht per se ein Gesundheitsrisiko. Jedoch ist es in einem gemeinsamen Schlafzimmer nicht sozialverträglich und kann der Gesundheit des Partners schaden, wenn dieser aufgrund Ihres Schnarchens nicht zur Ruhe kommt. Der Vorteil von Nackenkissen, oder auch Daunenkissen liegt in der variablen Höhenverstellbarkeit. So können Sie das Kissen schnell und einfach in die richtige Position bringen.

     

    Das perfekte Kissen für den Bauchschläfer ist flach.

    Der Bauchschläfer braucht kein Kissen, welches den Nacken stützt. Dennoch kann auch dieser Schlaftyp ein falsches Kissen erwischen. Das perfekte Kissen für den Bauchschläfer ist möglichst flach und gleichzeitig formbar. Je höher ein Kissen wäre, desto belastender wäre die Schlafposition für die Wirbelsäule und den Nacken. Außerdem kann eine zu hohe Lagerung des Kopfes bei einem Bauchschläfer dazu führen, dass die Atmung behindert wird. Greifen Sie als Bauschläfer daher zu einem flachen Daunenkissen.

     

    Das richtige Kissen für jeden Schlaftyp

    Mit dem kleinen Einmaleins der Kissen findet jeder Schlaftyp das richtige Kissen.

  • Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Stottern woher kommt das und was kann man dagegen tun.

    Von Stottern ist immer dann die Rede, wenn der Redefluss ins Stocken gerät. Menschen, die stottern, bleiben wiederholt an einem Wort hängen. Das Problem des Stotterns tritt in den meisten Fällen erstmalig im frühen Kindesalter auf. Bei den meisten Personen, die als Kind gestottert haben, verliert sich dieses Phänomen im Erwachsenenalter wieder. Männer sind häufiger von Stottern betroffen als Frauen.

     

    Wie sich Stottern äußert

    Stottern kann sich auf vielfältige Weise äußern. Während eine Person stets Laute, Wörter oder einzelne Silben wiederholt – beispielsweise „w-w-w-wieso?“ – pressen andere Betroffene die Anfangsbuchstaben eines Wortes lautlos – zum Beispiel „Ich heiße J——ochen“. Wiederum andere Stotterer ziehen einzelne Laute extrem in die Länge, Beispiel: „Laaaass mich bloß iiiiiin Frieden.“

     

    Stottern ist als ganz individuelles Phänomen zu sehen. Jede vom Stottern betroffene Person stottert anders und dies in ganz unterschiedlichen Situationen.

     

    Dabei kann die Sprachbehinderung zusammen mit weiteren Auffälligkeiten in Verbindung stehen, die zusätzlich eine Störung der Kommunikation hervorrufen. Hierzu können unter anderem das Einsetzen von Füllwörtern gehören. Aber auch nicht sprachliche Phänomene wie

     

    • gleichzeitiges Mitbewegen von Kopf- und Gesichtsmuskulatur
    • Atemveränderungen
    • zitternde Lippen
    • starkes Schwitzen
    • Blinzeln

     

    können zusätzlich auftreten.

     

    Ursachen für das Phänomen Stottern

    Sprechen ist eine komplizierte Kooperation von unterschiedlichen Aktionen, für deren Steuerung das menschliche Gehirn verantwortlich zeichnet. Eine zeitgleiche Koordinierung von

     

    • Artikulation in Sekundenschnelle
    • Stimmgebung
    • Atmung

     

    ist unabdingbar. Personen, die zum Stottern neigen, leiden unter einer Störung dieses Zusammenspiels.

     

    Eine eindeutige Ursache, die das Stottern hervorruft, konnte bisher nicht herausgefunden werden. Eine Vermutung geht in die Richtung, dass die Basis für das Stottern auf den zu verarbeitenden Nervensignalen des Sprechens zurückzuführen ist. Auch könnten die am Sprechen beteiligten Organe hieran maßgeblich eine motorische Störung hervorrufen.

     

    Stottern liegt zumeist in der Familie, so kann von einer genetischen Veranlagung ausgegangen werden. Insbesondere der männliche Part ist häufiger betroffen als der weibliche. Eine direkte Vererbung des Stotterns ist jedoch nicht nachgewiesen, lediglich die entsprechende Veranlagung hierzu.

     

    Ferner kann Stottern auch eine posttraumatische Ursache haben. Dies bedeutet, dass diese funktionelle Störung nach einem folgenschweren Lebensereignis eintreten kann. Darüber hinaus können auch

     

    • Ängstlichkeit
    • Furcht
    • Nervosität

     

    Stottern auslösen. Wird die stotternde Person gehänselt, verstärkt sich die Störung meistens noch.

     

    Abschließend kann gesagt werden, dass es sich beim Stottern um keine Störung psychischen Ursprungs handelt, sondern um eine rein motorische Sprechbehinderung. Diese steht weder mit der kulturellen oder sozialen Herkunft des Betroffenen in Zusammenhang, noch hängt sie vom Bildungsrad oder dem familiären Umgang miteinander ab.

     

    Hilfreiche Therapien bei Stottern

    Sofern das Stottern beim Kind nach dem vollendeten vierten Lebensjahr auftritt, sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden. Jedoch können auch Erwachsene, die stottern, immer noch von einer Sprachtherapie profitieren.

     

    Sprachtherapien werden von Sprachtherapeuten und Logopäden angeboten. Zusätzlich führen diese Behandlungen auch Sprachheilpädagogen, Stimm-, Atem- und Sprechlehrer durch.

     

    Sprachtherapeuten sind während der Untersuchung zum Teil auf die Beobachtungen der vom Stottern betroffenen Person respektive beim Kind dessen Eltern angewiesen. Im Rahmen der Therapie geht im Speziellen um die nachfolgenden Zielsetzungen:

     

    • der stotternden Person Ängste nehmen
    • dem Stotternden lehren, wie dieser weniger belastbare Sprechweisen in seinen Alltag integrieren kann
    • trainieren flüssigen Sprechens
    • vermitteln des Gefühls für den Atem- und Sprechrhythmus

     

    Behandlung im Kindesalter

    Bei der Therapie des Stotterns im Kindesalter wird zwischen dem direkten und dem indirekten Ansatz unterschieden. Beim direkten Ansatz wird das Sprechproblem direkt angepackt. Die Kinder erlernen die Kontrolle des Stotterns und wie sie sich bei vorhandenen Blockaden besser entspannen können.

     

    Beim indirekten Ansatz wird das Sprechproblem außer Acht gelassen. Vorrang hat die Förderung der Lust am Sprechen und das Abbauen von Ängsten.

     

    Behandlung für Erwachsene

    Für erwachsene Personen, die unter Stottern leiden, findet das Fluency Shaping Einsatz. Diese Therapie zielt auf eine veränderte Sprechweise ab und soll zum Verhindern des Stotterns an sich beitragen.

     

     

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