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  • Roboter in Altenheimen bald Realität?

    Roboter in Altenheimen bald Realität?

    In Deutschland wird die Zahl der Pflegebedürftigen in den kommenden 35 Jahren auf 4,5 Millionen Menschen in den Alters- und Pflegeheimen steigen. Die Heime sehen sich bereits heute mit einem Personalmangel konfrontiert und müssen dieser Entwicklung mit moderner Technik entgegenwirken. Das Land der aufgehenden Sonne, Japan, gilt als Vorreiter in der Robotertechnik und Pflegeroboter gehören in den dortigen Alten- und Pflegeheimen zum Alltagsbild. Der demografische Wandel ist in Japan deutlich weiter als in Deutschland, weshalb dort immer stärker auf Roboter in der Pflege alter Menschen gesetzt wird.

    Zahl der Pflegebedürftigen steigt

    Zur Zeit gibt es in Deutschland über 2,6 Millionen Pflegebedürftige und diese Zahl wird sich Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2050 auf 4,5 Millionen Menschen erhöhen, wie das statistische Bundesamt berichtet. Die Zahl der Pflegekräfte sinkt, während die Pflegebedürftigen zunehmen und eine Herausforderung für die Betreiber von Alten- und Pflegeheimen bedeutet. Rund 33 Prozent aller Pflegebedürftigen erhalten eine Betreuung in einem Heim. Die Akzeptanz von Robotern in der Pflege ist in Deutschland niedrig. Die Pflegekosten steigen jährlich und zwingt sowohl die Heimbetreiber als auch die Krankenkassen zu massiven Sparmaßnahmen.

    Japan als Vorbild

    Der japanische Technologiekonzern Panasonic baute 2002 ein Hochtechnologie-Pflegeheim in Osaka auf. Die Senioren wurden dort mit aller verfügbarer Technik überwacht und mussten sogar Halsketten tragen, die sie daran hindern sollte zu verschwinden. Die umstrittenen Halsketten wurden nicht mehr eingesetzt, aber das hochmoderne Pflegeheim besteht bis heute.

    Die Pflegeheime sehen Japan als Vorbild, aber sehen sich mit der fehlenden Bereitschaft der Menschen konfrontiert, sich bei Tätigkeiten des Alltags, wozu etwa das Waschen oder Trinken gehört, von einer Maschine helfen zu lassen. Bisher plant Panasonic wegen der deutschen Vorbehalte gegen Roboter in der Pflege hierzulande nicht den Einsatz seiner Robotertechnik.

    Roboter – Moderne Technik Pflegeheimen

    Die moderne Technik hält in deutschen Pflegeheimen nur schleichend Einzug, indem kleine technische Hilfen verbaut werden, welche die Bewohner in ihrem Alltag unterstützen. Die Technik, wie zum Beispiel Bewegungssensoren in der Wand, soll Pflegekräfte wie Senioren helfen den Alltag besser zu bewältigen. Bislang gibt es keinen einzigen Roboter, der beiden unterstützend zur Seite steht.

    Der Roboterhersteller Kuka plant Serviceroboter in Pflegeheimen einzusetzen, die dann Aufgaben wie die Essens- und Medikamentenausgabe übernehmen sollen. Der Einsatz von solchen und anderen Robotern würde viel Zeit sparen und das Gesundheitssystem finanziell entlasten. Bis Roboter allgemein in der Altenpflege akzeptiert werden, dürfte es noch 10 bis 20 Jahre dauern.

    Bild: © Depositphotos.com / sarah5

  • Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Das Abnehmen erfordert einen enormen Willen und Motivation. Eine Diät kann bisweilen demotivierend sein, vor allem wegen der strengen Regeln, die damit verbunden sein können. Der Spaß steht bei den meisten Diäten nicht im Mittelpunkt, sondern das Einhalten der darin beschriebenen Regeln. Eine Alternative zu klassischen Diät ist Tanzfitness verbunden mit einer gesunden Ernährung.

    Was ist Tanzfitness?

    Bei Tanzfitness handelt es sich um ein ganzheitliches Fitness-Workout, bei dem Fitnessübungen mit Tanzstilen kombiniert werden. Die bekannteste Tanzfitness-Variante ist Zumba mit weltweit über 15 Millionen Teilnehmern in 185 Ländern. Neben Zumba steht auch bei den Angeboten Bokwa und Kantaera der Spaß im Mittelpunkt, aber es gibt Unterschiede zwischen den genannten Tanzfitnessarten.

    Bei Zumba werden Choreografien zu den Tanzstilen Merengue, Salsa, Cumbia, Reggaeton, Cha Cha Cha, Tango, Ska, Kuduro und weiteren verbunden mit Fitnessübungen, wie zum Beispiel Kniebeugen getanzt. Der Kalorienverbrauch beläuft sich je nach Kondition und Fitness auf 400 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Getanzt wird zur lateinamerikanischer und internationaler Musik.

    Im Gegensatz zu Zumba wird bei Bokwa zu Buchstaben und Zahlen getanzt. Es gibt keine Choreografien. Stattdessen wird sich zum Alphabet und zu den Zahlen 1 bis 10 bewegt. Der Kalorienverbrauch liegt entsprechend der Kondition und Fitness bei 450 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Begleitet wird Bokwa von internationaler Musik und musikalischen Klängen aus Lateinamerika.

    Die Tanzsportart Kantaera ist ein Cardio-Workout, wo asiatische Kampfsporttechniken mit Aerobic-Bewegungen kombiniert werden. Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Muskelkraftausdauer und die Koordination werden trainiert. Die Besonderheit ist die Tanzmusik, die mit maximal 128 Beats pro Minute läuft. Die Bewegungskontrolle und Bewegungsgenauigkeit bilden den Schwerpunkt. Der Kalorienverbrauch ist mit Zumba und Bokwa vergleichbar.

    Alle drei Tanzsportarten werden von ausgebildeten bzw. lizenzierten Trainern geleitet und es steht der Spaß im Mittelpunkt. Zumba und Bokwa haben bei der Kleidung und Musik eine Gemeinsamkeit. Die Kleidung ist bunt und getanzt wird überwiegend zu lateinamerikanischen Liedern.

    Tanzfitness und gesunde Ernährung

    Eine Kombination von Tanzfitness und gesunder Ernährung resultiert langfristig in einer Gewichtsreduktion. Neben der Reduzierung des Gewichts verbessert sich durch eine regelmäßige Teilnahme an Zumba, Bokwa, Kantaera & Co. das allgemeine Körpergefühl, die Stimmung bessert sich und Teilnehmer fühlen sich im allgemeinen glücklicher als ihre Mitmenschen.

    Der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel ist unbedingt im Rahmen einer gesunden Ernährung zu empfehlen. Statt Zucker wird Stevia verwendet oder komplett auf Zucker verzichtet. Zucker ist die Ursache für viele Krankheiten der modernen Gesellschaft wie Krebs, Diabetes oder Herzkrankheiten. Die Chia-Samen sind sehr gesund, machen für bis zu 5 Stunden satt und sind als Eiersatz geeignet. Das klassische Mehl Type 450 sollte beim Backen durch Dinkelmehl ersetzt werden, weil es einfach gesünder und vollwertiger ist. Ein Müsli aus Bananen, Chia-Samen, Leinsamen und Milch ob gemixt oder nicht ist ein langfristiger Gewinn für die Gesundheit.

    Wer sich mit Tanzsport wie Zumba fit hält, der kann innerhalb eines Jahres, aber nur bei Umstellung auf eine gesunde ausgewogene Ernährung, bis zu zehn Kilogramm und mehr verlieren. Die Teilnahme an Tanzfitness-Kursen und die gesunde Ernährung sollte langfristig erfolgen, um Erfolge zu erzielen. Tanzfitness wird mittlerweile überall angeboten von Vereinen und Fitnesscentern.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Zähneknirschen schlecht für die Zahngesundheit

    Zähneknirschen schlecht für die Zahngesundheit

    Das Zähneknirschen wird fachlich als Bruxismus bezeichnet. Die Ursachen dafür sind Stress, nicht korrekt eingesetzte Zahn-Implantate und Bissfehlstellungen. Als Konsequenz können Zahnschäden drohen und im schlimmsten Fall müssen die Zähne komplett erneuert werden. Nach Studien wirkt sich das feste Zubeißen der Zähne positiv auf Stress aus. Wer Stress ausgesetzt ist, der nutzt das Zähneknirschen zur Entlastung und dient dem Stressabbau. Die Zahnsubstanz wird bei dauerhaften Zähneknirschen mit der Zeit abgebaut.

    Der Bruxismus äußert sich mit einem Kraftaufwand von 800 Newton auf die Zähne und sind umgerechnet etwa 100 Kilogramm. Sollte die Belastung länger anhalten, so kommt es zu einer Aufweichung des Zahnschmelz und zur Sichtbarkeit des Zahnbeins (Dentin). Das Dentin ist ein Knochengewebe, welches quasi das Gerüst des Zahns bildet. Gegenüber Wärme und Kälte reagieren die betroffenen Zähne auf Grund des Verlust ihres Reliefs mit einer hohen Empfindlichkeit.

    Die Zahnärzte verordnen Bruxismus-Patienten oft eine Kieferschiene. Die Schiene wird in der Nacht getragen und dient dem Schutz der Kauflächen vor Abnutzung. So genannte Okklusionsschienen halten den Oberkiefer und Unterkiefer auf Abstand. Die Muskelspannung und Belastung der Kiefergelenke vermindert sich durch die sehr teuren Okklusionsschienen. Neben Kieferschienen ist eine Physiotherapie bei der Behandlung von Zähneknirschen sinnvoll. Im Rahmen einer Physiotherapie werden spezielle Lockerungsübungen, Dehnübungen und Spezialmassagen durchgeführt. Die Übungen können die Patienten zuhause durchführen und lernen dabei die aktive Muskelentspannung kennen.

    Sollte das Zähneknirschen zu einer vollständigen Zerstörung der Zahnsubstanz geführt haben, ist eine Restauration die Folge. Die Kosten der Restauration können sich je nach Schadensgrad auf mehrere 10.000 Euro belaufen. Die Krankenkassen und die Zahnzusatzversicherungen übernehmen nur einen Teil der Kosten. Der Patient trägt einen Eigenanteil. Nach einer erfolgreichen Restauration fühlen sich Betroffene wohler und haben jahrelang Ruhe.

    Gegen das Zähneknirschen helfen Alternativen, wie das Autogene Training, wo Körper und Geist begleitet von Musik oder einer Stimme vom Band entspannt werden. Die Entspannung hilft beim Stressabbau und verhindert es mit den Zähnen zu knirschen. Die Zahnpflege spielt eine elementare Rolle für die allgemeine Zahngesundheit, weshalb die Zähne mindestens zwei Minuten lang nach jeder großen Mahlzeit geputzt werden sollten. Eine jährliche Zahnreinigung, die zwischen 30 und 50 Euro kostet, unterstützt zusätzlich die Zahngesundheit. Der regelmäßige Zahnarztbesuch sorgt für dauerhaft gesunde Zähne.

    Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist heute unabdingbar, weil die Krankenkassen nur noch die Kosten für die Regelversorgung übernehmen. In der Kostenübernahme sind zum Beispiel Zahnkronen aus Keramik nicht mehr enthalten. Die jährlichen Kosten für eine Zahnzusatzversicherung sind je nach Versicherungsgesellschaft und den gebotenen Leistungen unterschiedlich. Jeder, der an Zähneknirschen leidet, sollte vorsorglich eine derartige Zusatzversicherung für seine Zähne abschließen, damit im schlimmsten Fall bei einer Wiederherstellung der kaputten Zähne keine allzu hohen Kosten drohen. Der Eigenanteil an den Gesamtkosten einer Zahnbehandlung beläuft sich auf 10 bis 20 Prozent und muss an die Zahnzusatzversicherung gezahlt werden, wobei auch eine Ratenzahlung möglich ist.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche – das alles erwartet die meisten Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Das Klimakterium, wie die Wechseljahre medizinisch korrekt heißen, ist die Zeit, in der Hormone bei Frauen völlig aus dem Gleichgewicht kommen. In dieser Zeit verändert sich die Konzentration der weiblichen Geschlechtshormone und vor allem das Östrogen und die Hormone, die Follikel, also die Eizellen stimulieren, sie spielen in den Wechseljahren ein wenig verrückt.

    Wechseljahre – Keine Erkrankung

    Selbst wenn die meisten Frauen in den Wechseljahren leiden, das Klimakterium ist keine Krankheit, aber es gibt jede Menge Symptome. Viele Frauen schlafen schlecht, die Haare werden dünner, die Haut wird welk und auch Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche machen das tägliche Leben nicht eben angenehm. Die Lust auf Sex lässt nach, die Scheidenhaut wird trocken und auch Depressionen sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Viele Frauen haben kaum oder gar keine Beschwerden während der Wechseljahre, bei anderen ist die hormonelle Umstellung so gravierend, dass sie ärztliche Hilfe brauchen.

    Wechseljahre – Die Zeit der Veränderungen

    Vielen Frauen machen aber nicht nur die Wechseljahre zu schaffen, in diese schwierige Zeit fallen noch mehr Veränderungen, die bewältigt werden müssen. Die Kinder sind erwachsen und gehen aus dem Haus, auch in der beruflichen Karriere ist der Zenit bei vielen Frauen bereits überschritten und die Rente kommt langsam, aber sicher in Sichtweite. Diese stetigen Veränderungen im beruflichen und privaten Leben beeinflussen das Wohlergehen selten zum Positiven. Die Wechseljahre sind auch ein Zeichen für schwindende Attraktivität, denn während der Mann auch im hohen Alter noch Kinder zeugen kann, ist bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, der Kinderwunsch nicht mehr möglich. Viele fühlen sich deshalb alt und hadern mit ihrem Schicksal.

    Welche medizinische Hilfe gibt es?

    Frauen müssen sich heute nicht mehr mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre abfinden, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Umstellungen der Hormone helfen können. So individuell wie die Beschwerden in den Wechseljahren, so individuell sind auch die Behandlungsmethoden. Die bekannteste Methode, die Anzeichen der Wechseljahre abzuschwächen, ist die Hormonersatztherapie, kurz HET genannt. Mit dieser Therapie bekommt der Körper die Hormone, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Jede Hormonersatztherapie wird auf jede Frau nach Maß abgestimmt, aber das Prinzip dieser Therapie ist immer das Gleiche: So wenig Hormone wie möglich, so viel Hormone wie nötig. Auch eine HET mit einer sehr niedrigen Hormondosis kann ein großer Erfolg sein.

    Immer wieder anders

    Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Gel, als Pflaster und auch als Nasenspray, als Zäpfchen, als Creme und in Form einer Injektion. Beliebt sind vor allem Hormonpflaster, die in vielen verschiedenen Dosierungen angeboten werden. Dieses Pflaster hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn es muss zweimal in der Woche gewechselt werden, denn nur so kann ein gleichmäßiger Hormonspiegel auch gewährleistet werden. Zudem darf das Pflaster nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn sonst zersetzt sich der Wirkstoff. Welches Hormonpräparat infrage kommt, das hängt vor allem von den Beschwerden ab, denn nicht jede Frau leidet unter Schlafstörungen oder unter Hitzewallungen. Der Arzt kann nach einer Blutuntersuchung entscheiden, was das richtige Pflaster ist, und es ist auch möglich mehrere Möglichkeiten auszuprobieren, bis die passende Therapie gefunden wird.

    Hilfe aus der Natur

    Nicht jede Frau möchte in der Zeit der Wechseljahre der Pharmaindustrie vertrauen, sondern lieber Hilfe aus der Natur in Anspruch nehmen. Auch die sogenannte grüne Apotheke hat einige Mittel gegen die Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel den Mönchspfeffer. Die Traubensilberkerze ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um gegen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte vorzugehen. Beide Mittel enthalten Phytohormone, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind und die deshalb regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Erbsen, Bohnen und Linsen hatten lange Zeit einen eher schlechten Ruf. Sie waren als Dickmacher verrufen und erst als die Zahl der Vegetarier und Veganer anstieg, bekamen auch die Hülsenfrüchte ein besseres Image. Viele bringen Hülsenfrüchte mit deftigen Eintöpfen aus der gutbürgerlichen Küche in Verbindung, und in diesem Zusammenhang machen Hülsenfrüchte auch tatsächlich dick, aber wenn sie richtig zubereitet werden, dann sind Bohnen, Linsen und auch Erbsen sehr gesunde Fettkiller.

    Viele Ballaststoffe, wenig Fett

    Hülsenfrüchte, zu denen übrigens auch Sojabohnen und Kichererbsen gehören, sind reich an Ballaststoffen und somit perfekt für die gesunde und ausgewogene Ernährung. Was Hülsenfrüchte so besonders macht, das ist aber auch ihr sehr hoher Gehalt an Eiweiß, denn Linsen haben zum Beispiel 23 % Eiweiß, bei den Sojabohnen sind es sogar 34 %. Da Hülsenfrüchte auch reichlich Kohlehydrate haben, machen sie lange satt, und das ist bei einer Diät immer von großem Vorteil.

    Wissenschaftlich belegt

    Dass Hülsenfrüchte in der heutigen Ernährung eine wichtige Rolle spielen, ist kein Zufall, denn es gibt viele Studien die belegen, wie wichtig Erbsen, Bohnen und Co. für die Ernährung sind. Im Vergleich zu Vollkorngetreide, das ebenfalls viele Ballaststoffe hat, haben die Hülsenfrüchte jedoch deutlich mehr Eiweiß. Fleisch, das viel Eiweiß enthält, hat aber nicht so viele Ballaststoffe wie die Hülsenfrüchte. Eine kanadische Studie hat jetzt wieder bewiesen, wie effektiv Hülsenfrüchte bei einer Diät sind, denn die Studienteilnehmer, die viele Hülsenfrüchte gegessen haben, nahmen insgesamt weniger Kalorien zu sich und nach acht Wochen vor allem am Bauch sehr deutlich ab. Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Hülsenfrüchte, die in allen Kulturen zu den Grundnahrungsmitteln gehören, selten zu Übergewicht und zu Diabetes führen.

    Hülsenfrüchte – Es gibt auch Nachteile

    Alles, was Vorteile hat, das hat leider auch Nachteile, die Hülsenfrüchte machen da keine Ausnahme. Die kleinen Powerfrüchte sind nämlich schwer verdaulich und lösen bei vielen Menschen unangenehme Blähungen aus. Wer mit Hülsenfrüchten abnehmen will, der sollte daher seine Ernährung nur sehr langsam umstellen und am Anfang nicht mehr als maximal zwei Esslöffel Erbsen, Bohnen oder Linsen zur Soße oder zur Suppe geben. Der Darm gewöhnt sich mit der Zeit an die ballaststoffreiche Kost und dann dürfen es auch mehr Hülsenfrüchte sein, die in die Nahrung eingebaut werden. So schmeckt zum Beispiel eine Soße zur Pasta mit Linsen wunderbar und auch ein Salat aus Linsen, der mit Balsamico-Essig fein angeschmeckt wird, ist eine echte Köstlichkeit. Im Curry schmecken Linsen fantastisch und wer gerne Erbsen isst, der kann bei Zuckererbsen sogar die Schale mitessen.

    Ideal für die vegetarische Küche

    Vegetariern fehlt es oftmals an Eiweiß. Deshalb sind alle, die ihre Nahrung umstellen wollen, gut beraten, den Mangel an Eiweiß mit Hülsenfrüchten wieder auszugleichen, denn Hülsenfrüchte lassen sich auf viele verschiedene Arten lecker zubereiten.

    Bild: © Depositphotos.com / sfocato

  • Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Smartphone-Studie – immer mehr Jugendliche suchtgefährdet

    Es ist schwer, in der heutigen Zeit einen Jugendlichen zu finden, der kein Smartphone in der Hand hat, die meisten sind ständig mit ihrem Handy beschäftigt. Sie hören Musik, spielen, chatten mit Freunden, sind im Internet unterwegs und beobachten ihr Facebook Profil. Eine neue Studie der Universität Mannheim, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf erstellt wurde, kommt zu dem erschreckenden Ergebnis, dass jeder Zehnte Jugendliche akut suchtgefährdet ist und sein Smartphone kaum noch aus der Hand legt.

    Smartphone-Studie – Stress und Zwang

    Die aktuelle Smartphone-Studie hat 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 14 Jahren sowie einen Elternteil gefragt, wie wichtig für sie das Smartphone ist. Die Smartphone-Studie zeigt auf, dass mittlerweile jeder Vierte der Kinder und Teenager den Umgang mit seinem Handy als puren Stress empfindet, aber nicht vom Smartphone lassen kann, weil ständig die Angst präsent ist, man könnte irgendetwas verpassen oder ausgeschlossen zu werden, was viele als noch schlimmer empfinden. Laut der Smartphone-Studie sind die Jugendlichen vielfach überhaupt nicht mehr in der Lage, die Hände von ihrem Smartphone zu lassen, sie handeln wie unter einem inneren Zwang.

    Viele Mobbingopfer

    Die neue Smartphone-Studie beschäftigt sich aber auch mit dem Thema Mobbing. Hier zeigt sich, dass rund zehn Prozent der befragten Kinder schon einmal Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht haben und das sowohl als Täter als auch als Opfer. Mobbing ist vor allem beim Messenger-Dienst WhatsApp zu finden, und vier bis sechs Prozent der Jugendlichen haben schon Erfahrung mit Happy Slapping gemacht. Ebenfalls bedenklich ist die Tatsache, dass laut Smartphone-Studie viele Kinder bereits sexualisierte Fotos von sich verschickt haben, und jeder Fünfte der Befragten war schon einmal auf den Seiten im Internet unterwegs, die nicht jugendfrei waren. Ein großes Risiko stellt auch das Happy Slapping dar, Videos, in denen Gewaltszenen gefilmt und dann weiter verbreitet werden.

    Schulische Probleme

    Nicht nur das Freizeitverhalten der Kinder und Jugendlichen ändert sich durch die exzessive Nutzung des Smartphones, auch die Schule hat massiv darunter zu leiden. Hier ist es jeder Fünfte, der Probleme in der Schule hat und der durch das Handy unkonzentriert ist. 43 % haben zudem nach eigenen Angaben ihre Daten schon einmal unbewusst und unüberlegt im Netz preisgegeben.

    Die positiven Aspekte

    Die Smartphone-Studie hat aber nicht nur negative Ergebnisse, die Forscher der Uni Mannheim sehen auch positive Aspekte. Durch das Smartphone und die sozialen Netzwerke entstehen Freundschaften, die Kinder und Jugendlichen teilen gemeinsame Interessen, sie bleiben in Verbindung, sie chatten miteinander, schauen sich zusammen Videos an und hören Musik. Das Smartphone in seiner Funktion als Kommunikationsmittel baut Bindungen auf und sorgt dafür, dass diese Bindungen nicht abreißen. Nach Ansicht der Wissenschaftler sind die Eltern in der Pflicht, ihren Kindern einen vernünftigen Umgang mit dem Smartphone zu vermitteln.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster