Blog

  • Die Milz – eine Putzfrau fürs Blut

    Die Milz – eine Putzfrau fürs Blut

    Da die Milz nur sehr selten Probleme bereitet, wissen die meisten Menschen sehr wenig über dieses Organ. Kaum jemand kann, ohne zu zögern, die Lage der Milz im Körper bestimmen und da sie eher klein ist, fällt sie sogar auf Röntgenaufnahmen auf den ersten Blick gar nicht auf. Die Milz liegt im linken oberen Bauchbereich direkt unter den Rippen, und auch wenn sie ein wenig unscheinbar ist, so erfüllt sie doch eine sehr wichtige Aufgabe: Die Milz ist mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels. Wenn die Milz aber verletzt wird oder eventuell sogar entfernt werden muss, dann kommt es auf jede Minute an.

    Die Milz ist die Putzfrau des Körpers

    Vom Aussehen her ähnelt die Milz einem länglichen Brötchen, und sie ist sowohl an den Blutkreislauf als auch an das Lymphsystem angeschlossen. Auch wenn die moderne Medizin sehr gut informiert ist, über die genauen Funktionen der Milz ist immer noch nicht alles bekannt. Es steht fest, dass die Milz in der Lage ist, alte und nicht mehr funktionsfähige Blutzellen zu erkennen, sie aus dem System herauszufiltern und dann abzubauen. Aber sie kann auch kleine Blutgerinnsel erkennen, sie aus dem Blut herausnehmen und ebenfalls abbauen. Was vielleicht aber noch wichtiger ist, die Milz speichert Thrombozyten, die Blutplättchen, und gibt sie dann, wenn sie zum Beispiel bei einer starken Blutung wieder gebraucht werden, an den Blutkreislauf ab. Im Grunde fungiert die Milz wie eine Art Putzfrau, die alles ordentlich aufräumt und im Ernstfall zur Stelle ist.

    Wichtig für das Immunsystem

    Auch wenn es um das Immunsystem geht, spielt die Milz eine wichtige Rolle, denn sie produziert die sogenannten Makrophagen, das sind die weißen Blutkörperchen, die dafür zuständig sind, alle körperfremden Stoffe wie Viren und Bakterien abzuwehren. Bei kleinen Kindern ist die Milz dabei behilflich, rote Blutkörperchen zu bilden. Wird das kleine Organ verletzt, dann kann es zu lebensgefährlichen inneren Blutungen kommen, und um das zu verhindern, wird die Milz dann in den meisten Fällen operativ entfernt. Der Mensch kann ohne die Milz leben, aber das Immunsystem ist dann auf Dauer beeinträchtigt.

    Wenn die Milz verletzt wird

    Wie alle anderen Organe im menschlichen Körper, so kann natürlich auch die Milz krank werden. Das kleine Organ macht sich durch Schmerzen unter dem linken Rippenbogen bemerkbar, was zum Beispiel immer dann der Fall ist, wenn die Milz anschwillt. Die Ursache für diese Schwellung kann eine virale oder eine bakterielle Infektion sein, die die Milz angreift. Wenn die Schmerzen vom linken oberen Bauchbereich bis in die Schulter ausstrahlen oder auch dann, wenn die linke Seite des Halses schmerzt, dann besteht die Gefahr, dass es sich um eine sogenannte Milzruptur handelt. Diese Verletzung kann unter anderem durch einen Unfall, aber auch durch harte Schläge verursacht werden.

    Hinweise auf schwere Krankheiten

    Immer dann, wenn die Milz sehr stark anschwillt, dann sprechen die Mediziner von einer Splenomegalie, und diese tastbare Schwellung kann ein Hinweis für schwere Krankheiten sein. Möglich ist ein Befall von Parasiten, wie das bei der Tuberkulose oder auch bei Malaria der Fall ist, aber auch ein Drüsenfieber kann die Ursache für das Anschwellen der Milz sein. Eine Veränderung der weißen Blutkörperchen, wie sie bei Leukämie beobachtet wird, kann die Milz vergrößern und auch die Fettspeicherkrankheit Morbus Gaucher kann durch eine angeschwollene Milz diagnostiziert werden. Besonders bei Morbus Gaucher, einer Krankheit, bei der defekte Enzyme das Fett im Körper nicht mehr abbauen können und es stattdessen in den Organen lagern, kann die Milz bis zum 20-fachen ihrer Originalgröße anschwellen. Ist die Leber beschädigt, dann kann sich das auch auf die Milz auswirken. Wenn es beispielsweise zu einer Leberzirrhose kommt, dann schwillt die Milz bedenklich an.

    Bild: © Depositphotos.com / pixdesign123

  • Aktionstag pflegende Angehörige am 8. September

    Jedem Vierten fehlt die Anerkennung, besonders Männer gehen zuweilen leer aus

    Hamburg (ots) – Wertschätzung ist ein Schlüsselthema in der Diskussion um die Zukunft der Pflege in Deutschland. Das gilt für Pflegeberufe und gleichermaßen auch für private Pflegepersonen, die sich um ein Familienmitglied kümmern. Letztere stehen am Dienstag auch im Mittelpunkt eines bundesweiten Aktionstages, der darauf aufmerksam machen will, was pflegende Angehörige leisten. Immerhin zeigt die Pflegestudie der Techniker Krankenkasse (TK), dass jeder Vierte (24 Prozent) von ihnen der Ansicht ist, dass seine Hilfe nicht anerkannt wird.

    „Die Bedeutung dieser informellen Unterstützung ist derzeit erheblich. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, die große Mehrheit von ihnen ausschließlich durch Angehörige“, erklärt Georg van Elst, Fachreferatsleiter Pflege bei der TK. Zwar geben in der TK-Studie drei von vier pflegenden Angehörigen (76 Prozent) an, dass die von ihnen geleistet Hilfe von anderen anerkannt wird. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass jedem vierten Wertschätzung fehlt.

    Dabei fällt auch ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen auf: Während sich 78 Prozent der privat pflegenden Frauen anerkannt fühlt, sind es bei den Männern nur 67 Prozent. Georg van Elst: „Hier kommen wahrscheinlich noch tradierte Geschlechterrollen zum Tragen. Vielfach gilt Pflege nach wie vor als Frauensache.“ In der Praxis übernehmen in der Tat noch immer maßgeblich die Frauen die Pflege eines Familienmitgliedes (TK-Pflegestudie: 79 versus 21 Prozent). „Dann ist es natürlich besonders schade, wenn Männer weniger Anerkennung dafür erhalten, dass sie einen Angehörigen versorgen“, so van Elst.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juli und August des Vorjahres insgesamt 1.007 pflegende Angehörige in persönlichen Interviews befragt. Die Studie „Pflegen: Belastung und sozialer Zusammenhalt. Eine Befragung zur Situation von pflegenden Angehörigen“ ist in der Reihe WINEG Wissen erschienen. Sie steht unter www.tk.de (Webcode 700088) zum Download zur Verfügung. Hier finden sich auch weitere Infos zur Versorgung Älterer und zur Pflegereform, Infografiken sowie honorarfreie Pressefotos.

     

    Pressekontakt: Teresa Urban Tel. 040 – 69 09 21 21 teresa.urban@tk.de www.newsroom.tk.de www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3113787
  • Duzen unerwünscht

    Umfrage: Fast 39 Prozent der Bundesbürger sind wegen eines „Du“ bei der ersten Begegnung pikiert oder fühlen sich gar beleidigt

    Baierbrunn (ots) – Man kennt es vom Einkauf in schwedischen Möbelhäusern oder aus dem Urlaub in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Finnland: In einigen Teilen Europas ist das „Du“ zwischen Fremden an der Tagesordnung. In Deutschland empfinden dennoch fast vier von zehn Frauen und Männern das vertrauliche „Du“ bei der ersten Begegnung als kränkend, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ ergab: 38,7 Prozent der Bundesbürger sagen, dass sie sich schon ein wenig pikiert der gar beleidigt fühlen, wenn sie jemand beim ersten Kennenlernen unaufgefordert duzt. Frauen legen dabei mit 43,2 Prozent noch zu einem größeren Teil Wert auf das „Sie“ als Männer (34,1 Prozent). Und Jüngere tun sich mit dem unaufgeforderten Duzen viel leichter als Ältere: Während 50,9 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und sogar 69,3 Prozent der ab 70-Jährigen sich durch ein spontanes „Du“ beleidigt fühlen, sind es bei den 20- bis 29-Jährigen nur 22,0 Prozent. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.927 Personen ab 14 Jahren, darunter 983 Frauen und 944 Männer. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Senioren Ratgeber“ zur Veröffentlichung frei. 

    Presse-Informationen: 

    Ruth Pirhalla Wort & Bild Verlag Tel.: 089/7 44 33-123 E-Mail: presse@wortundbildverlag.de 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3113738
  • Sind Reiswaffeln gefährlich?

    Arsen im Reis – Was eine Expertin Eltern rät

    Baierbrunn (ots) – Reis gehört zum Baby- und Kleinkindalltag dazu. Seit einiger Zeit wird aber vor gesundheitsschädlichem Arsen, besonders in Reiswaffeln, gewarnt. Also kein Reis mehr für Kinder, fragte das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ Dr. Ulrike Pabel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. „Nein, Reis gehört zu einer gesunden abwechslungsreichen Ernährung“, erklärt die Expertin. Eltern sollten dem Kind aber nicht ausschließlich Reisflocken, -waffeln und -brei geben. „Beim Zubereiten lässt sich der Gehalt zudem reduzieren, wenn Reis in reichlich Wasser gewaschen und gegart wird und man überschüssiges Wasser abkippt“, rät Pabel. Als Snack sei auch die Reiswaffel okay, wenn Kinder sie gelegentlich und in Maßen knabbern. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3113641
  • Therapie à la Saison

    Viele Gene verändern ihre Aktivität im Jahreszeiten-Rhythmus

    Baierbrunn (ots) – Ein Viertel unserer Erbanlagen, etwa 5000 Gene, orientiert sich an den Jahreszeiten; manche haben im Sommer „Hauptsaison“, andere im Winter. Die Abwehr scheint im Herbst in Habachtstellung zu gehen. Im Sommer haben antientzündliche Prozesse die Oberhand, im Winter starke Immunantworten. Professorin Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München stieß bei Forschungen mit Babys auf diese Eigenart. „Ich wollte unbedingt wissen, ob sich das auch in anderen Gruppen zeigt“, erklärt sie in der „Apotheken Umschau“. „Und dann sahen wir auf der anderen Seite der Welt, in Australien, dasselbe Geschehen – nur spiegelverkehrt.“ Praktische Konsequenzen sind bereits denkbar: Impfungen sind im Winter möglicherweise wirksamer als im Sommer, weil die Körperabwehr wachsamer ist. Menschen mit Autoimmunkrankheiten brauchen im Sommer eventuell weniger Medikamente. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3113640
  • Obst statt Extrakt

    Warum Experten von isolierten sekundären Pflanzenstoffen abraten
    Baierbrunn (ots) – Von Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten sekundären Pflanzenstoffen ist abzuraten. Das berichtet das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Weder sei eine gesundheitsfördernde Wirkung einzelner, aus dem Verbund der Pflanze gelöster Stoffe belegt, noch sei auszuschließen, dass es zu Schäden durch eine Überdosierung kommen könne. Die DGE rät stattdessen, mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Kartoffeln und Vollkornprodukte zu essen. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3087820