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  • Das deutsche Gesundheitswesen

    Das deutsche Gesundheitswesen

    Was ist das Gesundheitswesen eines Staates? Mit einfachen Worten erklärt ist das Gesundheitswesen eine Vernetzung von Patienten, Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern. In Deutschland muss jeder krankenversichert sein, entweder in einer der vielen gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Die Versicherten zahlen einen festen Betrag in jeden Monat in die Krankenkasse ein und diese bezahlt dann die ärztliche Versorgung. Wer zum Beispiel mit einer Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert wird, dann bezahlt die jeweilige Krankenkasse die Operation und auch die anschließende stationäre Behandlung. Wer privat krankenversichert ist, der muss in Vorleistung gehen und alle Kosten vorstrecken, die anfallen und bekommt später einen Teil des Geldes von der Krankenkasse zurückerstattet.

    Aber selbst wenn das Gesundheitswesen vielleicht einfach erklärt werden kann, in der Realität sieht das alles ein wenig komplizierter und auch kompakter aus. Das Gesundheitswesen in Deutschland gehört zu den besten der Welt und trotzdem fühlen sich viele Menschen von diesem System im Stich gelassen.

    Ein sehr teures System

    Das Gesundheitswesen in Deutschland ist nicht nur eines der besten, sondern auch eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Leider entsprechen die Leistungen nicht immer den hohen Preisen, denn in einem internationalen Vergleich landet das deutsche Gesundheitswesen nur auf einem der mittleren Plätze. Ein Grund dafür ist die schlechte Leistung der Ärzte in den Krankenhäusern. Die Krankenkassen geben zwar sehr viel Geld für Leistungen speziell in den Kliniken aus, aber die Leistungen, die oftmals überteuert abgerechnet werden, entsprechen nicht denen, die sich viele Patienten erwarten. Auch wenn alle Möglichkeiten der modernen Medizin zur Verfügung stehen, werden diese nicht immer optimal genutzt, und das macht das deutsche Gesundheitswesen letztendlich ineffizient.

    Die Deutschen zahlen im europäischen Vergleich sehr viel Geld in das Gesundheitswesen ein, noch teurer sind nur noch Frankreich und die Niederlande. Ein großer Teil des Geldes wird aber für den bürokratischen Apparat des Gesundheitswesens verbraucht, ein Punkt, der von Experten und auch von Kritikern immer wieder hervorgehoben wird. Zum Gesundheitswesen gehören auch Dinge wie die Häufigkeit der Erkrankungen, die Vorsorge und das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, und in allen drei Punkten hat das deutsche Gesundheitswesen ein Manko.

    Nicht genug Klinikbetten

    Ein großes Problem im deutschen Gesundheitswesen sind die fehlenden Klinikbetten. Zwar kommen auf 1.000 Einwohner acht Betten, aber das reicht offenbar nicht aus. Dieses Problem wird zum Beispiel bei der Behandlung von Herzinfarkten und auch Krebserkrankungen sehr deutlich. Es mangelt vor allem an Intensivbetten, wie sie unter anderem Herzinfarktpatienten benötigen. Im Jahre 2011 starben in Deutschland 9 % der Herzinfarktpatienten einen Monat, nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Im Vergleich dazu waren es in Norwegen und Schweden nur 4 % und in Estland nur 3 %.

    Auch wenn es um Krebserkrankungen geht, dann sieht die Statistik nicht viel besser aus. In Deutschland sterben von 100.000 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, rund 30, in Spanien sind es nur 21. Die Krankenhäuser, besonders die Kliniken in privater Hand sind darum bemüht, ihre Betten schnell leer zu bekommen und sie ebenso schnell wieder zu belegen. Das führt letztendlich dazu, dass Patienten, die eigentlich einen längeren Aufenthalt in der Klinik brauchen, vorschnell entlassen werden. Es gibt zu wenig Betten, um allen Patienten im gleichen Maß gerecht zu werden.

    Zu viele Operationen

    Die deutschen Chirurgen sind Weltmeister, wenn es ums Operieren geht, denn damit wird das meiste Geld verdient. Die Krankenhäuser in privater Hand haben Vorgaben, wie viele Operationen ein Arzt erbringen muss, und das bringt die behandelnden Ärzte unter Zugzwang. Sie operieren Patienten, die mit einem alternativen Eingriff ebenso effektiv behandelt werden könnten, aber eine lange stationäre Behandlung kostet die Kliniken viel Geld, was sie von den Krankenkassen nicht bekommen. Also wird der Patient einer oftmals sinnlosen OP unterzogen, nur damit er danach schneller entlassen werden kann. Auch die Nachsorge ist bei den Krankenhäusern nicht so gerne gesehen, sie soll nach Möglichkeit von den niedergelassenen Ärzten übernommen werden.

    Die Haus- und Fachärzte sind aber jetzt schon vollkommen überfordert, denn sie müssen mit immer weniger Budget auskommen und nicht wenige entscheiden sich deshalb ihre Kassenzulassung zurückzugehen und nur noch private Patienten zu behandeln. Das ist aber auf Dauer ein Problem, denn Menschen, die Beschwerden haben und keinen Hausarzt mehr finden, die landen in den Notfallaufnahmen der Krankenhäuser, und schon beginnt das Problem von Neuem.

    Experten warnen, dass die Effizienz des deutschen Gesundheitswesens noch schlechter wird. Schon heute liegt Deutschland was die Effizienz angeht, im Vergleich mit 24 anderen europäischen Staaten auf dem 17. Platz.

  • Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich?

    Kein anderes Getränk ist bei den Deutschen so beliebt wie der Kaffee. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche pro Tag 2,6 Tassen Kaffee und viele, die gerne Kaffee trinken, fragen sich: Ist Kaffee schädlich? Die Aussagen gehen weit auseinander, denn die einen behaupten seit vielen Jahren, dass Kaffee schädlich ist, andere Experten sind aber der Meinung, dass Kaffee für die Gesundheit nicht riskant ist.

    Wie bei vielen anderen Dingen, so gilt auch für Kaffee der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift, denn ab wann Kaffee schädlich ist, das bestimmt immer die Menge, die davon getrunken wird.

    Mehr als Koffein

    Viele sind der Ansicht, dass das Koffein den Kaffee schädlich macht, aber das ist nicht der Fall, wie in zahlreichen Studien bewiesen wurde. Koffein macht den Kaffee zu einem anregenden Getränk, auf das leidenschaftliche Kaffeetrinker besonders am Morgen nicht mehr verzichten wollen. Kaffee wächst nicht in einer Tasse am Baum, er entsteht aus einer kleinen roten Bohne, die an einem Strauch wächst. Bevor daraus der Kaffee wird, den wir trinken, braucht es viel Zeit und viele verschiedene Prozesse. Einer der wichtigsten Prozesse ist das Rösten der Kaffeebohnen.

    Von der Röstung hängt es ab, ob der Kaffee ein gutes oder weniger gutes Aroma hat und auch wie gut er verträglich ist, das hängt immer von der Röstung ab. Kaffeeexperten raten grundsätzlich dazu, Kaffee in ganzen Bohnen zu kaufen und dann vor jedem Aufbrühen die Bohnen frisch zu malen, denn nur so entwickelt Kaffee sein ganzes Aroma.

    Macht Kaffee süchtig?

    Neben der These, dass Kaffee schädlich ist, hält sich auch die These, dass Kaffee süchtig machen kann. Diese These ist nicht von der Hand zu weisen, denn wenn viel Kaffee getrunken wird, dann stellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Aber anders als Medikamente, Alkohol, Drogen oder auch Zigaretten macht Kaffee nicht physisch abhängig. Wenn der Körper keinen Kaffee mehr bekommt, dann braucht er zwar bis zu sechs Wochen, um sich an den Kaffeeentzug zu gewöhnen, aber es gibt keine Entzugserscheinungen.

    Ohne Milch und Zucker

    Es gibt Wissenschaftler, die haben in Studie dargelegt, dass Kaffee schädlich ist, wenn er mit Milch und Zucker getrunken wird. Das ist eine sehr gewagte Behauptung, aber sie ist nicht ganz unlogisch. Milch kann, wenn sie in großen Mengen getrunken wird, schädlich sein und über die Wirkung von Zucker auf die Gesundheit muss man nicht diskutieren. Ein Teelöffel Zucker misst zehn Gramm, und wenn man sechs oder auch mehr Tassen Kaffee am Tag mit jeweils einem Teelöffel Zucker zu sich nimmt, dann macht sich das irgendwann mal an den Zähnen und auch an der Figur bemerkbar.

    Dass Kaffee schädlich ist, spielt in diesem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle. Jeder, der jetzt vielleicht behauptet, dass schwarzer Kaffee überhaupt nicht schmeckt, der sollte sich ernsthaft fragen, warum er Kaffee trinkt, wahrscheinlich nicht um des Kaffees Willen.

    Kaffee in allen Variationen

    Ist jeder Kaffee schädlich oder trifft das nur auf bestimmte Sorten zu? Diese Frage zu beantworten, ist mehr als schwer. Wer einen Mokka oder einen Espresso bevorzugt, der nimmt die ganze Fülle des Kaffees praktisch ungefiltert zu sich. Wer einen Latte Macchiato mag, der trinkt mehr Milch als Kaffee und alle, die zur Tasse Kaffee ein Glas Wasser bestellen und dann meinen das sei gesünder, die irren sich ganz gewaltig. Wenn Kaffee schädlich ist, dann kann das Glas Wasser das auch nicht mehr ändern.

  • Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Die Augengesundheit und medizinische Fortschritte

    Jeder gesunde Mensch verfügt über fünf Sinnesorgane. Die Augen zählen auch mit zu den kleinsten und dennoch leistungsfähigsten Organen. Sie erfassen Reize aus der Umwelt und leiten diese über das Nervensystem an das Gehirn weiter. Dort werden diese Signale durch komplizierte Prozesse verarbeitet und dann dem Menschen erst bewusst. Mit den Augen unterscheiden wir zwischen dunkel und hell, nehmen Perspektiven und Farben wahr. Über die Funktionsweise dieser Wunderwerke der Natur wissen viele Menschen sehr wenig. Das menschliche Auge reagiert auf den optischen Reiz des einfallenden Lichts. Licht ist der für das Auge sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm.

    Der Aufbau des sehr empfindlichen Sinnesorgans ist sehr komplex. Die wichtigsten Komponenten des Auges sind die Iris, die Linse, die Hornhaut, der Sehnerv und die Makula (der gelbe Fleck), die alle über feine Blutgefäße durch Mikronährstoffe aus der Nahrung versorgt werden müssen, um die Augengesundheit zu erhalten. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen gehören Radikalfänger wie Vitamin C und E. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin für das Auge. Es ist für das Sehen unentbehrlich, da Vitamin A in den Stäbchen(Seh)zellen in den sehr lichtempfindlichen Farbstoff Sehpurpur umgewandelt wird. Ein elektrischer Reiz über die Nervenbahnen sorgt dafür, dass das Gehirn dann erfährt, was das Auge im Dunkeln gerade sieht.

    B-Vitamine sind ebenso wichtig wie die Mineralien Zink und Selen. Vitamin D3 schützt vor Entzündung und Lutein bzw. Zeaxanthin wirken als natürlicher Sonnenschutz. Auch die Omega3-Fettsäuren sind für die Augengesundheit von Wichtigkeit. Bei vielen Menschen treten aus den verschiedensten Gründen schon in frühen Lebensjahren Augenerkrankungen ein, die eine Sehhilfe notwendig machen. Wer unter krankhaften Veränderungen der Augen leidet, kann sich unter anderem auf der Seite be2look.net über das breite Angebot der Sehhilfen aller Art und Preiskategorien für die individuellen Bedürfnisse und den persönlichen Geschmack informieren.

    Die häufigsten Augenkrankheiten

    Um die Augengesundheit zu erhalten, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr notwendig, denn für 80% unserer Wahrnehmung sind die Augen verantwortlich. Das Auge ist unser wertvollstes Sinnesorgan und Sehen die wertvollste Funktion. Mit Mitte 40 fängt es bei den meisten Menschen an, dass das Nahsehen schlechter wird. Bei der Alterssichtigkeit wird eine Lesebrille benötigt.

    Neben der üblichen altersbedingten Kurz- oder Weitsichtigkeit, die alles was im Leben mit Lesen zusammenhängt anstrengend und schwierig macht, leiden immer mehr Menschen unter schwerwiegenden Augenerkrankungen, die als Ursache zur starken Sehbehinderung oder gar zur Blindheit führen können. Neben der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD), der Netzhautablösung, der diabetischen Retinopathie, der Uveitis und dem tragisch endenden Grünen Star (Glaukom) ist der Graue Star eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei der Erkrankung durch den Grauen Star handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Bei fortgeschrittenem Grauen Star ist hinter der Pupille des Betroffenen die graue Färbung zu erkennen. Die Gründe für die Trübung der Augenlinse sind unterschiedlichster Natur, die immer zu einer Stoffwechselstörung führen und bestimmte Substanzen nicht mehr abgeführt werden können. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die häufigste Stoffwechselerkrankung, die eine Linsentrübung hervorruft. Der Graue Star kann auch genetisch bedingt vorliegen und tritt quasi in allen Altersgruppen auf.

    Ersatz der Augenlinse durch ein Linsenimplantat

    Wenn es beim Betroffenen zu einer Sehbeeinträchtigung durch Blendung, Verschwommensehen oder Doppelbildern kommt sollte eine Diagnose Aufschluss geben, ob der Graue Star vorliegt. Ist die Augenkrankheit diagnostiziert, helfen keine medikamentösen Behandlungen den Augenschaden zu beheben. Eine Operation ist notwendig. Die Operation erfolgt durch die Entfernung der Linse und dem Einsetzen einer künstlichen Linse.

    Rund 600.000 Deutsche bekommen Jahr neue Linsen. Diese OP wird meist ambulant durchgeführt. Die künstlichen Linsen halten ein Leben lang und Abstoßungsreaktionen sind nicht zu befürchten.

    Diese Operation am Auge kann heutzutage ohne Skalpell mit einem punktgenauen Femtosekundenlaser durchgeführt werden. Durch diese neuartige Op-Technologie mit dem Einsatz eines nur 0,005 mm dicken Inlays aus Polyvinilydenchlorid wird die Schärfentiefe des Auges so erhöht, dass die Lesebrille im Alltag überflüssig wird und die gute Sicht in die Ferne erhalten bleibt. Über 8000 kleinste Löcher des Linsenimplantats gewähren den ausreichenden Austausch von Nährstoffen der verschiedensten Hornhautschichten. Der Eingriff mit dem Femtosekundenlaser dauert nur einige Minuten und der Patient spürt bei dieser OP-Methode lediglich einen leichten Druck. Schon am nächsten Tag kann der Patient in die Ferne gut und deutlich besser in der Nähe sehen. Durch die neuronale Adaption, die einige Tage bis Wochen benötigt, wird die endgültige Verbesserung des Nahsehens erreicht.

  • Wie wichtig sind Impfungen?

    Wie wichtig sind Impfungen?

    Auch wenn bekannt ist, wie wichtig Impfungen sind, gibt es in der heutigen Zeit noch immer sehr viele Menschen, die es ablehnen, sich impfen zu lassen. Die Argumente gegen die Impfung sind vielfältig, aber ein Argument ist immer wieder zu hören, nämlich dass Impfungen dem Immunsystem keine Gelegenheit mehr geben, sich aktiv gegen Eindringlinge wie Viren und Bakterien zu wehren. Vor allem Eltern entscheiden sich immer öfter dagegen, ihre Kinder impfen zu lassen und vertreten die Meinung, dass ein gesundes und leistungsstarkes Immunsystem sich bei Kindern nur dann aufbauen kann, wenn es nicht durch Impfstoffe daran gehindert wird.

    Diese Ansicht ist mehr als leichtsinnig, denn wie wichtig Impfungen sind, das beweist die Tatsache, dass heute noch Millionen von Kindern auf dieser Welt an vermeintlich harmlosen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln sterben.

    Was geschieht bei einer Impfung?

    Wer geimpft wird, der bekommt die Erreger einer Krankheit gespritzt, wenn auch in einer abgeschwächten Form. Die Erreger können die Krankheit zwar nicht mehr auslösen, aber sie sind stark genug, um das Immunsystem zu mobilisieren. Das Immunsystem beginnt Antikörper zu bilden und diese Antikörper verhindert ein Ausbrechen der Krankheit, falls die Erreger eines Tages in den Körper eindringen wollen.

    Diese Impfungen werden auch aktive Impfungen genannt, da der Körper selbst aktiv werden und sein Immunsystem auf Trab bringen muss. Bei den meisten Impfungen halten die Antikörper aber nur einige Jahre durch und bestimmte Impfungen müssen immer wieder aufgefrischt werden. Ein Schutz der ein Leben lang hält, ist nur dann möglich, wenn es einmal zum Ausbruch der Krankheit gekommen ist. Die Erreger einer Krankheit werden bei einer Impfung entweder gespritzt oder auch geschluckt, wie das zum Beispiel bei der Impfung gegen die Kinderlähmung (Polio) der Fall ist.

    Wie sinnvoll sind Impfungen?

    Auch wenn es in Deutschland keine Impfpflicht gibt, so sollten Eltern sich doch dafür entscheiden, ihre Kinder impfen zu lassen. Nur durch eine Impfung wird ein Schutz aufgebaut, der Krankheiten verhindert. Auch Kinderkrankheiten können gefährliche Folgen wie zum Beispiel Herz- oder Hirnschädigungen zur Folge haben. Nur durch Impfungen konnten Krankheiten wie Diphtherie und Tuberkulose in Westeuropa bekämpft werden. Kommt es aber zu einer Impfmüdigkeit, dann kann es passieren, dass diese Krankheiten wieder auf dem Vormarsch sind.

    Besonders bei der gefürchteten Kinderlähmung ist die Impfung der wirksamste Schutz. Die Weltgesundheitsorganisation WHO will in den kommenden Jahren ein breit angelegtes Impfprogramm gegen Kinderlähmung starten und vor allem die Kinder in Afrika und Asien impfen.

    Wann sollte geimpft werden?

    Eltern, die vielleicht noch überlegen, ob sie ihre Kinder impfen lassen wollen, sollten sich einige Fragen stellen. Impfungen sind immer dann sinnvoll, wenn:

    • die betreffende Krankheit häufiger vorkommt
    • die Krankheit gefährlich ist und wenn sie lebensbedrohliche Folgen haben kann
    • es keine wirksamen Medikamente gegen diese Krankheit gibt
    • eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht

    Viele Menschen sind der Ansicht, dass es gegen jede Krankheit auch das passende Medikament gibt, aber diese Ansicht ist falsch. Es gibt bis heute auch in Europa noch Krankheiten, gegen die es kein Medikament gibt, ein Beispiel dafür ist Diphtherie.

    Welche Nachteile gibt es?

    Impfungen haben mehr Vorteile als Nachteile. Zu den Nachteilen einer Impfung gehören die Strapazen, die der Körper mitmachen muss, was besonders bei Säuglingen zu beobachten ist. Selten kommt es auch zu Impfschäden wie beispielsweise Hirnschäden. Diese Impfschäden lassen sich nie ganz ausschließen, denn in dem Moment, in dem die Impfung verabreicht wird, wird im Körper eine künstliche Krankheit erzeugt und darauf reagiert jeder Mensch auf andere Weise.

  • Mittel gegen Schlafstörungen

    Mittel gegen Schlafstörungen

    Mittel gegen Schlafstörungen – für einen erholsamen Schlaf

    Jeder kennt das, man geht ins Bett und der Schlaf will einfach nicht kommen. Man wälzt sich im Bett herum, an Ruhe und Entspannung ist nicht zu denken und die dunklen Augenringe am anderen Morgen zeugen von einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht. Schlafstörungen haben meist harmlose Ursachen wie zum Beispiel Stress, aber gelegentliche Schlafstörungen können auch ein gesundheitliches Problem werden.

    Welche Mittel gegen Schlafstörungen gibt es und muss ein Mittel gegen Schlafstörungen unbedingt aus der Apotheke kommen?

    Schlafmythen und was daran wahr ist

    Nur der Schlaf vor Mitternacht ist der beste Schlaf, man sollte immer zu einer bestimmten Zeit ins Bett gehen und wer in der Nacht öfter aufwacht, der leidet unter Schlafstörungen. Diese drei Mythen sind immer wieder zu hören, wenn es um den Schlaf geht. Es stimmt, dass der Schlaf vor Mitternacht besonders tief ist, aber es ist nicht bewiesen, dass man vor Mitternacht ins Bett gehen muss, um gesund zu schlafen. Auch die Aussage, dass man nach Möglichkeit immer zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett gehen sollte, ist Unsinn, denn jeder Mensch hat einen anderen Biorhythmus und es gibt viele Nachtmenschen, die rundherum gesund sind.

    Auch dass ein Aufwachen in der Nacht ein Zeichen für Schlafstörungen ist, konnte bisher nicht bewiesen werden. Wer öfter mal wach wird, der muss sich keine Sorgen machen, denn das ist vollkommen gesund und unbedenklich. Wer sich allerdings darüber ärgert, der schadet sich selbst und kann schlecht wieder einschlafen.

    Welche Mittel gegen Schlafstörungen sind zu empfehlen?

    Es gibt viele Mittel gegen Schlafstörungen und für jeden sollte das Passende dabei sein. Ein bewährtes Mittel gegen Schlafstörungen ist Ruhe, denn wer für Ruhe im Schlafzimmer sorgt, der wird besser schlafen. Auch eine kühle Raumtemperatur sorgt für einen erholsamen Schlaf und selbst kalte Winternächte sind kein Grund das Fenster zu schließen, schließlich gibt es warme kuschelige Decken.

    Ein anderes effektives Mittel gegen Schlafstörungen ist, vor dem zu Bett gehen auf alkoholische Getränke und auch auf Kaffee zu verzichten. Auch wenn ein Glas Rotwein für „Bettschwere“ sorgt, der Schlaf wird nach diesem Glas nicht besser und das Aufwachen am Morgen kann bei einem Glas zu viel sehr schmerzhaft sein.

    Ein deutlich besseres Mittel gegen Schlafstörungen ist ein Glas warme Milch, in die ein Teelöffel Honig gerührt wurde. Wenn dann auch noch die Füße warm sind, dann steht einer geruhsamen Nacht nichts mehr im Wege.

    Vorsicht vor Schlafmitteln

    Schlafstörungen sind stressig, sie kosten Nerven und sie machen auf Dauer auch krank. Wenn der Schlaf einfach nicht kommen will, dann greifen viele zu chemischen Schlafmitteln, die nicht unbedingt ein empfehlenswertes Mittel gegen Schlafstörungen sind. Schlafmittel bergen immer die Gefahr abhängig zu werden und sie werden vom Arzt nur in schweren Fällen von Schlaflosigkeit verschrieben. In der Regel versuchen die Mediziner eine andere Lösung zu finden, und versuchen es zum Beispiel mit einem natürlichen Mittel gegen Schlafstörungen.

    Baldrian, Hopfen, Melisse und auch die Passionsblume sind natürliche Mittel gegen Schlafstörungen, sie sind gut verträglich, aber man muss ein bisschen Geduld haben, denn wie alle anderen pflanzlichen Mitteln dauert es auch bei Baldrian und Hopfen etwas, bis sie ihre ganze Wirkung entfalten. Natürliche Mittel gegen Schlafstörungen haben aber noch einen positiven Effekt, sie verursachen keine sogenannte Tagesmüdigkeit. Das ist aber bei chemischen Mitteln der Fall und wer regelmäßig Schlafmittel einnimmt, der braucht früher oder später ein Mittel, das für den Tag aufputscht. Damit beginnt ein Teufelskreis, aus dem man nur sehr schwer wieder herausfindet.

    Ein gesunder Schlaf ist wichtig für das Wohlbefinden, aber wenn der Schlaf einmal nicht wie gewohnt kommen sollte, dann ist das noch lange kein Grund zu Schlaftabletten zu greifen. Natürliche Schlafmittel sind die deutlich bessere Wahl.

  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

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