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  • Wer früher schläft, steht besser auf

    Wer früher schläft, steht besser auf

    Schlafen ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Wohlbefindens und alle, die spät ins Bett gehen oder auch zu wenig schlafen, die spielen mit ihrer Gesundheit. Zudem haben Wissenschaftler festgestellt, dass Menschen, die spät ins Bett gehen, aber früh wieder aufstehen müssen, leichter depressiv werden als diejenigen, die einen geregelten Ablauf mit zeitigem Zubettgehen und frühem Aufstehen haben.

    Gut schlafen und mental fit bleiben

    Wenn es ums Schlafen geht, dann gibt es Eulen und Lerchen, aber alle, die zu den Eulen gehören, haben häufiger negative Gedanken als die Lerchen, die ausgeruht nach acht Stunden Schlaf aus dem Bett steigen. Menschen, die sich zu wenig Schlaf gönnen, machen sich mehr Gedanken über die Zukunft, sie kommen schneller ins grübeln und hängen alten Erinnerungen nach. Auf diese Weise können früher oder später psychische Probleme auftauchen. Depressionen sowie Angststörungen oder soziale Phobien sind dann keine Seltenheit mehr.

    Auf der anderen Seite sind die Menschen, die sich viel Schlaf gönnen, aufgeweckter, sie nehmen die täglichen Probleme lockerer und können sich zudem besser bei der Arbeit konzentrieren. Eine Studie aus England hat jetzt einmal mehr nachgewiesen, dass Menschen mit einem gesunden Schlafrhythmus eindeutig mehr vom Leben haben. Einige sehr natürliche Schlafmittel können dabei sehr hilfreich sein.

    Natürliche Schlafmittel

    Jeder vierte Deutsche hat einen schlechten Schlaf und die Zahl ist steigend. Immer mehr Menschen wälzen sich Nacht für Nacht im Bett herum und finden keinen Schlaf, weil sie mit den Gedanken über den vergangenen Tag beschäftigt sind oder schon an den kommenden Tag denken. Es ist keine allzu gute Idee sofort zur Schlaftablette zu greifen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es gibt viele natürliche Schlafmittel, zu den bekanntesten gehört das warme Glas Milch mit Honig, aber es gibt noch mehr natürliche Schlafmittel. Wer vor dem Schlafegehen ein Stück Schokolade und ein Magerjoghurt isst, der kann schneller einschlafen und das hat seinen Grund. Trytophan heißt der Wirkstoff, der für einen entspannten und ruhigen Schlaf sorgt. Trytophan ist ein Baustein im Milcheiweiß, der für die Herstellung von Serotonin zuständig ist und umso höher der Serotoninspiegel im Körper steigt, desto ruhiger werden wir.

    Ein anderer Grund, warum der Joghurt, die Schokolade, die Milch und der Honig so gute natürliche Schlafmittel sind, ist der Zucker, denn er sorgt dafür, dass sich Eiweiß in den Muskeln einlagern kann und das sorgt für Entspannung.

    Alle, die sich mit der süßen Variante nicht anfreunden können, die sollten Cashew Nüsse als natürliches Schlafmittel versuchen. Die Kerne haben es in sich, denn sie enthalten ebenfalls die wichtigen Bausteine, die das Serotonin ins Gehirn leiten und so für einen erholsamen Schlaf sorgen. Übrigens, auch Walnüsse und Kakao haben diesen Effekt und sind damit ebenfalls als natürliche Schlafmittel zu empfehlen.

    Kein Alkohol zum Einschlafen

    Ein Gläschen Rotwein schmeckt nicht nur gut, es hat auch den Ruf, ein sehr gutes Mittel zum Einschlafen zu sein. Natürliche Schlafmittel sehen allerdings anders aus, denn Alkohol ist eher kontraproduktiv, und wer zu viel davon trinkt, der kommt am anderen Morgen noch schwerer aus dem Bett. Der Schlummertrunk aus Bier oder Wein, sollte besser gegen wirkliche natürliche Schlafmittel wie eben die warme Milch mit einem Löffel Honig getauscht werden, denn das sorgt für einen tiefen ruhigen Schlaf und einen guten Start in den neuen Tag.

     

  • Stillen – das Beste für Mutter und Kind

    Stillen – das Beste für Mutter und Kind

    Nichts ist für ein Kind so wichtig wie Muttermilch, denn nur mit der Muttermilch bekommt es alle wichtigen Nährstoffe, und das Immunsystem kann sich auf natürliche Art und Weise aufbauen. Aber nicht nur Kinder profitieren vom Stillen, auch für die Mutter ist es eine tolle Sache, denn die Gebärmutter bildet sich schneller zurück und das sorgt für eine schlanke Figur nach der Entbindung. Nicht zuletzt wird durch das Stillen eine enge Beziehung zwischen Mutter und Kind aufgebaut.

    Mütter, die ihre Kinder nicht stillen können, sollten sich aber keine allzu großen Sorgen machen, denn Flaschenkinder werden schließlich auch groß. Wenn es aber mit dem Stillen klappt, dann ist es umso besser.

    Stillen nach der Geburt

    Unmittelbar nach der Geburt werden Babys den Müttern bereits an die Brust gelegt, aber Milch gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Diese schießt erst zwei bis drei Tage nach der Entbindung in die Brust ein, was viele Frauen als schmerzhaft empfinden. Frauen, die in einer Klinik entbinden, genießen den großen Vorteil, sich nach den Anstrengungen der Geburt in aller Ruhe erholen zu können und sie sind nicht alleine, wenn das Kind zum ersten Mal gestillt werden soll. Die meisten Kliniken haben heute ein sogenanntes Stillzimmer, wohin sich Mutter und Kind zurückziehen und ganz auf den Stillvorgang konzentrieren können.

    Frauen, die Stillen können und wollen, sollten schon wenn sie die Tasche für die Klinik packen, Still-BHs und auch Stilleinlagen einpacken, damit es später keine Probleme gibt. Während des Aufenthalts im Krankenhaus stellt sich schon ein bestimmter Rhythmus ein, der es einfacher macht, das Kind auch zu Hause zu stillen.

    Stillen nach einem Kaiserschnitt

    Auch wenn eine Frau einen Kaiserschnitt hatte, dann kann das Kind ohne Probleme gestillt werden. Wenn der Arzt zustimmt, dann ist eine periduale Anästhesie eine gute Sache, denn so kann die Mutter ihr Kind sofort sehen, in den Arm nehmen und auch anlegen. Ist eine Vollnarkose notwendig, dann genießen die meisten Mütter das erste Stillen ganz besonders. So kann jede Mutter ihr Baby in aller Ruhe kennenlernen und ihm nah sein.

    Auch bei einem Kaiserschnitt gilt: Bei Frauen, die Stillen, bildet sich die Gebärmutter deutlich schneller zurück und das Immunsystem der Kinder wird optimal gestärkt.

    Stillen will geübt werden

    Auch wenn es vielleicht komisch klingt, aber auch das Stillen muss geübt werden. Zunächst ist es für Mutter und Kind besonders wichtig, die richtige Lage zu finden. Für alle Frauen, die noch nie gestillt haben, ist die Bauch an Bauch Position ideal. Dabei wird das Bett flach gestellt, die Mutter liegt auf der Seite und das Baby ihr gegenüber. Bequem und praktisch ist auch ein sogenanntes Stillkissen, denn dieses Kissen sorgt dafür, dass sich die Mutter entspannen kann, wenn sie ihr Kind stillt. Das Stillkissen ist wie ein Hufeisen geformt, das Baby liegt sicher und die Mutter kann im Sitzen ebenso einfach stillen wie auch im Liegen. Nach der Stillzeit kann das Baby in diesem praktischen Kissen auch die ersten Sitzversuche machen.

    Es gibt verschiedene Ausführungen, wenn es ums Stillkissen geht. Bevor das falsche Kissen gekauft wird, lohnt es sich, eine erfahrene Hebamme zu fragen, die sich mit dem Thema stillen und Stillkissen auskennt.

  • Contact Bleeding – unpleasant but mostly harmless

    Contact Bleeding – unpleasant but mostly harmless

    Numerous women suffer from bleedings apart from the menstruation. Such contact bleeding causes fear and worries. If a contact bleeding occurs – for example – during sex, it is harmless in most cases, but nevertheless it is disturbing. In the event that you more frequently suffer from contact bleedings, it is highly recommendable to see a doctor to get to know the specific causes. A medical intervention to stop the contact bleedings for a long time is necessary only in exceptional cases.

    Possible Causes of a Contact Bleeding

    A contact bleeding is mostly caused by excessive strain due to particular positions during sex or the partner’s penis size. In case of a contact bleeding more careful sex may be quite advantageous and advisable. A contact bleeding may also be caused by a gynecological examination due to a sensitively reacting cervix. The tissue in the uterus and vagina tends to bleed, but this contact bleeding will stop within very short, if the tissue is given a rest and treated with care.

    If the blood of a contact bleeding is dark or if the contact bleeding is either profuse, very painful or takes longer, a gynecologist is to be consulted. The tissue at the cervix may shift into the mouth of the uterus. In case of a so-called ectopia a contact bleeding may be a sign of cervical cancer. To gain certainty, a thorough gynecological examination is indispensable.

    Appropriate Treatment of Contact Bleedings

    If the gynecologist has diagnosed a patient with ectopia, sclerosing will be the adequate treatment in most cases which is in general very well tolerated. The tissue will be burnt by use of laser while the patient is under general anesthetic during this surgery. In most cases sclerosing proves to be successful as no contact bleedings occur again for a longer period of time.

    After sclerotherapy was applied to avoid further contact bleeding, the concerned woman must neither have sex nor do sport during the following six weeks.

    Sclerosing by use of laser does not guarantee that a contact bleeding will occur never again. The same problem rather frequently shows up after a few years. Although neither contact bleedings nor a sclerotherapy impact a woman’s fertility, a detailed consultation prior to the medical intervention is highly recommended.

    Difference between Contact Bleeding and Intermenstrual Bleeding

    The cause of the contact bleeding and the intermenstrual bleeding may be harmless, but nevertheless both kinds of bleeding require medical examination. An intermenstrual bleeding may be due to a salpingitis or an inflammation of the vagina.

    The color and consistency of the blood are different in case of a contact- respectively intermenstrual bleeding. While the blood of a contact bleeding is bright-red, clear and liquid, it is viscid, dark-red and often accompanied with yellow mucus in case of an intermenstrual bleeding. Contact bleedings stop by themselves in most cases, whereas intermenstrual bleedings may be very refractory.

    Particularly women who have recently given birth to a child often suffer from intermenstrual bleedings. They are frequently due to infections such as chlamydia, trichomonads and mycoplasmosis. Upon surgery at the uterus or childbirth infectious agents can spread more easily and more quickly and thus cause intermenstrual bleedings.

    Do not miss to see a doctor, if contact bleedings and particularly intermenstrual bleedings occur more frequently!

    Translated from German by Alexandra Dahmen (Writing Business)

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  • Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Kontaktblutung – unangenehm aber meist harmlos!

    Viele Frauen bluten auch außerhalb der Periode und diese Kontaktblutung sorgt für Ängste. Wenn es zu einer Kontaktblutung zum Beispiel während des Geschlechtsverkehrs kommt, dann ist die Ursache in den meisten Fällen harmlos, aber sie ist störend. Wenn es häufiger zu Kontaktblutungen kommt, dann sollte aber auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der nach den genauen Ursachen forscht. In seltenen Fällen ist ein Eingriff notwendig, um die Kontaktblutungen auf Dauer zu stillen.

    Welche Ursachen kann eine Kontaktblutung haben?

    Die häufigste Ursache für eine Kontaktblutung ist eine zu große Beanspruchung, wie sie bei besonderen Positionen beim Verkehr oder aber durch die Penisgröße des Partners entsteht. Wenn es zu einer Kontaktblutung nach GV kommt, dann kann es schon hilfreich sein, beim nächsten Sex vorsichtiger und behutsamer zu sein. Auch bei einer gynäkologischen Untersuchung kann es zu einer Kontaktblutung am Muttermund kommen, und auch in diesem Fall ist es der Gebärmutterhals, der empfindlich reagiert. Das Gewebe in der Gebärmutter und der Scheide neigt dazu schnell mal zu bluten, aber diese Blutung ist schnell wieder behoben, wenn das Gewebe geschont wird.

    Wenn das Blut bei einer Kontaktblutung allerdings trüb ist oder wenn die Blutung sehr heftig, länger andauernd oder aber sehr schmerzhaft ist, dann sollte sich der Frauenarzt darum kümmern. Es kann vorkommen, dass das Gewebe am Hals der Gebärmutter sich in den Muttermund verlagert, und wenn es sich um eine sogenannte Ektopie handelt, dann kann eine Kontaktblutung auch ein Anzeichen für Gebärmutterhalskrebs sein. Um Gewissheit zu bekommen, sollte der Arzt in diesem Fall eine genaue Untersuchung machen.

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    Welche Behandlung kommt bei einer Kontaktblutung infrage?

    Wenn die Diagnose des Frauenarztes auf Ektopie lautet, dann kann dieses Problem meist mit einer Verödung behoben werden. Bei dieser Therapie wird das Gewebe mit der Hilfe eines Lasers verätzt. Dieser Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und er wird von den meisten Frauen sehr gut vertragen. Bei den meisten Frauen, die unter einer Kontaktblutung leiden, ist eine Verödung erfolgreich, denn es treten dann über einen längeren Zeitraum keine Blutungen mehr auf.

    Wird das Gewebe verödet, um eine weitere Kontaktblutung zu vermeiden, dann darf die betroffene Frau für die Dauer von sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten sind in diesem Zeitraum verboten.

    Das Veröden mittels Laser ist aber keine Garantie dafür, dass es nie wieder zu einer Kontaktblutung kommt. Nicht selten treten die Probleme nach einigen Jahren wieder auf. Eine Kontaktblutung und auch eine Verödung des Gewebes haben keinerlei Einfluss auf die Fruchtbarkeit einer Frau, aber trotzdem ist eine ausführliche Beratung vor einem Eingriff immer eine gute Sache.

    Wo ist der Unterschied zwischen einer Kontaktblutung und einer Zwischenblutung?

    Beide, die Kontaktblutung und auch die Zwischenblutung können eine harmlose Ursache haben, aber beide müssen von einem Arzt untersucht werden. Bei einer Zwischenblutung kann eine Entzündung der Eileiter eine der möglichen Ursachen sein, aber auch eine Entzündung der Scheide ist ein Grund, warum es zu einer Zwischenblutung kommt.

    Rein äußerlich unterscheiden sich die Kontaktblutung und die Zwischenblutung an der Farbe und der Konsistenz des Blutes. Während das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und flüssig ist, ist es bei einer Zwischenblutung zäh fließend, dunkelrot und wird nicht selten auch von einem gelblichen Schleim begleitet. Kontaktblutungen verschwinden in den meisten Fällen von alleine wieder, Zwischenblutungen können dagegen hartnäckig sein.

    Vor allem Frauen, die gerade ein Kind geboren haben, klagen häufig über Zwischenblutungen. Vielfach sind Infektionen die Ursache, wie zum Beispiel Clamydien, Trichomonaden und Mykoplasmen. Nach Eingriffen an der Gebärmutter und nach einer Geburt können sich die Erreger der Infektionen schneller und leichter ausbreiten und dann auch zu Zwischenblutungen führen.

    Bei Kontaktblutungen und besonders bei Zwischenblutungen, die öfter auftreten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

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    Wie gefährlich sind Kontaktblutungen?

    Es gibt viele Frauen, die nicht nur während der Regel bluten, auch nach dem Geschlechtsverkehr oder nach dem Besuch beim Frauenarzt kann es zu sogenannten Kontaktblutungen kommen. Wenn es zu Kontaktblutungen kommt, dann ist das kein Grund, panisch zu werden, denn in den meisten Fällen sind Kontaktblutungen nicht schlimm und auch nicht gefährlich. Allerdings sind diese Blutungen störend, besonders dann, wenn sie unmittelbar nach dem Sex auftreten. Frauen, die öfter mit dem Problem Kontaktblutung zu tun haben, können einen Eingriff vornehmen lassen, aber dieser Eingriff sollte sehr gut überdacht werden.

    Wie entstehen Kontaktblutungen?

    Verschiedene Ursachen können dafür verantwortlich sein, wenn es zu Kontaktblutungen kommt. Beim Sex kommt es häufig zu Blutung Beim GV und damit verbunden Blutung Muttermund, und zwar immer dann, wenn der Sex ein wenig heftig wird. Auch die Penisgröße des Partners und ungewöhnliche Stellungen können dafür sorgen, dass es zu einer Kontaktblutung kommt. In den meisten Fällen hilft es, beim Sex vorsichtiger zu sein, und wenn es zu Kontaktblutungen gekommen ist, dann sollte der Beischlaf sanfter vollzogen werden. Treten dann trotzdem noch Kontaktblutungen auf, ist es immer richtig, wenn die Frau sich gründlich untersuchen lässt.

    KontaktblutungAuch eine gynäkologische Untersuchung kann eine Kontaktblutung auslösen. Vor allem wenn der Frauenarzt die Gebärmutter untersuchen muss, dann kann es passieren, dass es zu Rissen im Gewebe des Muttermunds oder der Scheide kommt und der Muttermund blutet , aber diese Blutungen klingen in der Regel schnell und ohne Probleme wieder ab. Ein Grund zur Sorge besteht in diesem Fall aber eher selten, denn der Arzt wird versuchen, die Blutung an Ort und Stellen wieder zu stillen.

    Wann sind Kontaktblutungen gefährlich?

    In den meisten Fällen ist das Blut bei einer Kontaktblutung hellrot, klar und dünnflüssig. Wenn das Blut aber zäh oder dickflüssig ist und eine dunkelrote Farbe hat, dann ist das ein Alarmsignal, was jede Frau ernst nehmen sollte. Auch wenn die Blutungen länger andauern und stärker werden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Blutungen dieser Art können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. Das Gleiche gilt, wenn die Blutungen von heftigen Schmerzen begleitet werden, auch das kann ein Anzeichen für eine Unterleibserkrankung sein.

    Kontaktblutungen können ein Zeichen für eine Veränderung des Zellgewebes sein und auch wenn es eine Entzündung in der Scheide gibt, dann ist es möglich, dass sich diese Entzündung durch eine Kontaktblutung bemerkbar macht. In diesen Fällen kann es ebenfalls sein, dass die Blutungen länger anhalten, und wenn das so ist, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig.

    Kontaktblutung Schwangerschaft

    Besonders in der Schwangerschaft sind Kontaktblutungen keine Seltenheit. Der Muttermund ist während der neun Monate sehr empfindlich und wenn es zu kleinen Verletzungen an den Blutgefäßen kommt, dann tritt eine Kontaktblutung auf. In der Schwangerschaft kann die Farbe des Blutes ein dunkles Rot annehmen, und selbst wenn die Konsistenz leicht schleimig ist, dann ist das nicht unbedingt ein Grund zur Sorge. Oft treten Kontaktblutungen in der Schwangerschaft auch verzögert auf, das heißt, die eigentliche Verletzung kann schon einige Tage vorher passiert sein.

    Frauen, die in der Schwangerschaft plötzlich bluten, sollten sich nicht allzu viele Sorgen machen und am besten einen Arzt kontaktieren, der den Ursachen für die Blutungen wahrscheinlich schnell auf die Spur kommt.

    Mögliche Hilfe bei Kontaktblutungen

    Wenn der Arzt eine Ektopie untersucht, wie die Kontaktblutung medizinisch korrekt heißt, dann wird er Möglichkeiten aufzeigen, wie diese Blutungen effektiv unterbunden werden können. Vor allem bei Frauen, die häufiger unter Kontaktblutungen leiden, ist es eine Überlegung wert, die Ursachen zu bekämpfen. Wenn der Arzt der Ansicht ist, dass die Blutung auf jeden Fall behandelt werden muss, dann kommt als Therapie eine Verödung infrage. Bei diesem Verfahren wird das Gewebe, das für die Kontaktblutung sorgt, mit einem Laser verödet, und danach treten zumindest für einen bestimmten Zeitraum, keine neuen Kontaktblutungen mehr auf.

    Der Eingriff mit dem Laser wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und es gibt nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen. Nach dem Eingriff sollten Frauen aber für mindestens sechs Wochen keinen Geschlechtsverkehr haben und auch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel schwimmen, reiten oder auch Rad fahren und Joggen sollten für eine Zeit lang ruhen. Die Behandlung mit dem Laserstrahl ist aber keine Garantie dafür, dass die Kontaktblutungen nicht mehr auftreten, denn auch wenn das Gewebe mittels Laser verödet wird, kann es auch nach einigen Jahren wieder zu Blutungen kommen.

    Kontaktblutungen durch Infektionen

    Auch Infektionen können die Ursache dafür sein, dass es zu Kontaktblutungen kommt. Chlamydien, Trichomonaden und auch Mykoplasmen treten vor allem häufig bei Frauen auf, die schon ein Kind geboren haben und Frauen, die schon einmal an der Gebärmutter operiert wurden, sind anfällig für Infektionen und damit auch für Kontaktblutungen. Nach operativen Eingriffen und nach der Entbindung können die Krankheitserreger schneller eindringen und sich dann ausbreiten. Wenn der Arzt die Diagnose Infektion stellt, dann ist die Behandlung in der Regel kein Problem, denn Infektionen werden heute erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

    Zwischenblutung oder Kontaktblutung – wo ist der Unterschied?

    Immer wenn Blutungen außerhalb der monatlichen Regel auftreten, dann kann es sich entweder um eine Kontaktblutung oder aber um eine sogenannte Zwischenblutung handeln. Unterschieden werden die Zwischenblutung und die Kontaktblutung in der Farbe und in der Konsistenz. Während das Blut bei einer Zwischenblutung dunkel gefärbt und eher zäh fließend ist, ist das Blut bei einer Kontaktblutung hell und dünnflüssig. Auch wenn ein gelblicher Schleim eine Zwischenblutung begleitet, dann ist das keine Seltenheit. Die Dauer der Blutungen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, ob es eine Zwischen- oder eine Kontaktblutung ist. Eine Kontaktblutung dauert nicht so lange, eine Zwischenblutung aber kann sehr hartnäckig sein und über Tage dauern.

    Zwischenblutungen werden nicht durch zu leidenschaftlichen Sex ausgelöst, hier sind oftmals Entzündungen der Eileiter daran schuld, wenn es zu Blutungen kommt. Sollte eine Blutung länger dauern, schmerzhaft sein und immer wenn das Blut dunkelrot und zäh fließend ist, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, denn Zwischenblutungen können unter Umständen gefährlich sein.

    Wenn Blutungen außerhalb der Regel auf die leichte Schulter genommen werden, dann kann das im schlimmsten Fall lebensgefährlich werden, denn Blutungen sind auch ein Symptom für Gebärmutterhalskrebs. Vor allem wenn die Blutungen zusammen mit Schwellungen an den Beinen auftreten, dann muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

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  • Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    Hausgeburt oder Klinik – was ist sicherer?

    In früheren Zeiten war eine Hausgeburt normal, kaum eine Frau ging zur Entbindung in ein Krankenhaus. Damals war die Hausgeburt aber auch immer ein Risiko und die Sterblichkeit bei Neugeborenen war hoch. Die Geburt in der Klinik kam immer mehr in Mode, denn dort war anders als bei einer Hausgeburt nicht nur die Hebamme, sondern auch ein Arzt bei der Geburt dabei. Heute ist die Geburt zu Hause wieder aktuell, denn immer mehr Frauen wollen ihr Kind in der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände zur Welt bringen.

    Welche Art der Entbindung ist für welche Frau zu empfehlen? Wann ist eine Hausgeburt eine gute Wahl und wann ist eine Frau besser beraten in ein Krankenhaus zu gehen, um ihr Kind zur Welt zu bringen?

    Besser als ihr Ruf ist die Hausgeburt

    In der Regel bevorzugen Frauen für die Entbindung eine Klinik, weil dort Mutter und Kind medizinisch bestens versorgt werden. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland über 700.000 Kinder geboren und fast 95 % der Geburten fanden in einem Krankenhaus statt. Knapp 3 % der Mütter entschieden sich für eines der 60 Geburtshäuser, die es in Deutschland gibt und 2 % brachten ihr Kind zu Hause auf die Welt. Dass das Krankenhaus aber nicht immer die beste Wahl ist, das zeigt eine Studie der Fachzeitschrift „British Medical Journal“. Wenn es sich um eine unkomplizierte Geburt handelt, dann gibt es zwischen der Hausgeburt und der Geburt in einer Klinik keinen Unterschied mehr.

    Die Hausgeburt ist besser als ihr Ruf, denn wenn keine Komplikationen zu erwarten sind, dann kann eine Frau ohne Probleme mit der Hilfe einer Hebamme ihr Kind zu Hause ebenso sicher und schnell zur Welt bringen. In Deutschland gab es unter den 90.000 Geburten des Jahres 2013 die zu Hause stattfanden, keine nennenswerten Schwierigkeiten. Kinder, die zu Hause zur Welt kamen, waren ebenso fit wie die Kinder, die in einem Kreißsaal geboren wurden, sie hatten die gleichen guten Werte, wenn es um die Atmung, die Herzfrequenz, um die Farbe und auch um die Reflexe und die Muskelspannung ging.

    Was spricht für die Hausgeburt?

    Viele Frauen fürchten sich vor der oftmals kalten und unpersönlichen Atmosphäre eines Krankenhauses und vor der Routine, die sie auch im Kreißsaal erwartet. Vor allem wenn es um eine Geburt an einem Wochenende geht, dann haben viele Angst, dass kein Arzt da ist oder zu spät gerufen werden kann. Diese Probleme gibt es bei einer Hausgeburt nicht, denn wenn der Geburtstermin feststeht, dann ist auch eine Hebamme rechtzeitig vor Ort.

    Was Frauen an einer Hausgeburt besonders schätzen, das ist die gemütliche und heimelige Atmosphäre der eigenen vier Wände. Das sorgt für Sicherheit und Geborgenheit, und auch zu Hause können Frauen begleitet von ihrer Hebamme, das Kind zum Beispiel auch im Wasser zur Welt bringen. Studien haben bewiesen, dass Frauen bei einer Hausgeburt weniger verkrampft sind als bei einer Klinikgeburt und die Wehen leichter ertragen konnten, als das in einem Kreißsaal der Fall war.

    Die Vorteile der Klinikgeburt

    Wer in einer Klinik entbindet, der hat alle modernen medizinische Geräte, viel Personal und auch einen OP-Saal in der Nähe, falls es Komplikationen gibt, die einen Kaiserschnitt notwendig machen. Dazu kommt, dass die meisten Kliniken eine Neugeborenen-Intensivstation haben, wo die Kinder optimal versorgt werden. Viele Krankenhäuser bieten den Frauen heute eine intime Atmosphäre an, es gibt spezielle Geburtszimmer, die wie normale Schlafzimmer eingerichtet sind und in denen Frauen entspannt, aber immer sicher ihr Kind zur Welt bringen können.

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.