Schlagwort: Abnehmen

  • Dauerhaft abnehmen – sind 20 Minuten Fitness ausreichend?

    Dauerhaft abnehmen – sind 20 Minuten Fitness ausreichend?

    Viele Personen, die dauerhaft abnehmen wollen, stellen sich die Frage, wie viel Zeit pro Tag wenigstens investiert werden soll. Die ärztliche Leiterin des Kompetenzzentrums für Sport- und Bewegungsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf – Caroline Werkmeister – hat sich näher mit dieser Thematik beschäftigt.

     

    Fettverbrennung fördern mit einem langen Training bei geringer Intensität

    Zahlreiche Abnehmwillige haben mit Caroline Werkmeister über die Problematik diskutiert, wie sie dauerhaft abnehmen können. Im Grunde genommen hat die ärztliche Leiterin im Rahmen dieser Diskussion erläutert, dass rund 20 Minuten Fitnesstraining jeden Tag bereits ausreichen.

     

    Ihren Erläuterungen zufolge existiert eine Vielzahl an Wegen zur Gewinnung von Energie. Dabei laufen diese parallel zueinander ab. Abhängig ist die Art derselben von der Dauer sowie der Intensität des Trainings.

     

    Hierbei spielt der Träger der direkten Zellenergie eine maßgebliche Rolle. Die Rede ist von Adenosintriphosphat. Dabei stammt der erheblichste Teil der Energie während einer kurzen, jedoch intensiven Belastung aus Kohlenhydraten. Dadurch kann nur relativ wenig Fett verbrannt werden. Bei Erhöhung der Dauer und Verringerung der Intensität des Trainings beginnt unser Organismus mit dem Abbau der Protein– sowie Fettreserven.

     

    Daraus resultierend ergibt sich die Antwort nahezu von selbst. Denn dauerhaft Abnehmen funktioniert ausschließlich bei längerer sportlicher Aktivität mit geringer Ausprägung der Stärke. Dafür eignen sich hervorragend Ausdauersportarten.

     

    Demzufolge ist insbesondere ein Intervalltraining empfehlenswert. Kennzeichnend hierfür ist ein Training mit geringer Stärke, welches immer wieder durch energieintensive Phasen Ergänzung erfährt. Damit können Abnehmwillige sehr gut dauerhaft abnehmen.

     

    Dauerhaft abnehmen – einzig durch höhere Energieverbrennung möglich

    Auf die Fettverbrennung üben die Faktoren

    • Art der Ernährung
    • Muskelmasse sowie
    • Stresslevel

     

    einen wesentlichen Effekt auf Menge und Art der Fettverbrennung aus. Deshalb lassen sich pauschale Aussagen einzig als grobe Richtwerte geben.

     

    Aus den vorgenannten Schilderungen ergibt sich die Schlussfolgerung: Wer dauerhaft abnehmen will, muss wesentlich mehr Energie verbrennen, als vorher dem Organismus durch die Nahrung zugeführt wurde. Gesund dauerhaft abnehmen ist ausschließlich durch die Kombination eines regelmäßigen Trainings mit einer gesunden Ernährung machbar.

     

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  • Lungenembolie Anzeichen – frühzeitiges Erkennen bedeutsam

    Lungenembolie Anzeichen – frühzeitiges Erkennen bedeutsam

    Auf Lungenembolie Anzeichen müssen diejenigen achten, die viel liegen oder insgesamt bettlägerig sind. Personen mit Krampfadern gehören ebenfalls zur Risikogruppe. Doch auch Menschen, die oft fliegen müssen oder unter einem bösartigen Tumor leiden, sollen Lungenembolie Anzeichen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

     

    Die ersten Symptome sind mannigfaltig. Denn schon Atemnot oder Brustschmerzen sowie Herzrasen können Auslöser sein. Wer eine Embolie bekommt, hat oftmals schon mehrere kleine erlitten. Demzufolge kommen als Lungenembolie Anzeichen Schwindel, Herzrasen oder starke Atemnot in Betracht.

    Es ist jedem anzuraten, bei einer dieser Beschwerden seinen Arzt zu konsultieren.

     

    Wie der Arzt eine Diagnose stellen kann

    Die Krankengeschichte ist ein Faktor. Aber auch andere Dinge erfragt ein Arzt. Jeder Arzt wird feststellen wollen, ob es aktuell irgendwelche Einschränkungen bei der Gesundheit gibt. Vor allen Dingen erkundigt der Arzt sich, ob die Person ein Risikopatient ist.

     

    Natürlich gehören zu einer Untersuchung auch elementare Arzttätigkeiten, wie zum Beispiel das Abhören von Lunge und Herz dazu. Zudem zeigt eine Blutabnahme weitere Anzeichen auf. Dabei spielen in der Regel

    • Gerinnungswerte
    • Blutgase und
    • D-Dimere

    eine Rolle.

     

    Diese zeigen weiter an, ob die Sauerstoffversorgung gewährleistet ist. Ferner erfolgt die Überprüfung des Schweregrades einer möglichen Embolie. Darüber hinaus leitet der Arzt eine Ultraschalluntersuchung ein. Diese zeigt die Belastung des Herzens an. Zudem ist hieraus ersichtlich, wobei es sich um ein größeres Gerinnsel handelt.

     

    Nach der Verabreichung radioaktiv markierter Substanzen kann eine Lungenszintigrafie erfolgen. Dadurch ist die Durchlüftung und Durchblutung der Lunge durchführbar.

     

    Lungenembolie Anzeichen

    Eine Lungenembolie wird durch Blutgerinnsel ausgelöst. Diese stammen meistens aus den Bein- oder auch Beckenvenen. Kann sich jetzt eine Thrombose lösen, und diese gelangt in den rechten Vorhof des menschlichen Herzens, ist eine Embolie zu erwarten.

     

    Lungenembolie Anzeichen sollten ernst genommen werden. Des Öfteren ist mit einer Lungenembolie in einem höheren Lebensalter zu rechnen. Des Weiteren sind Menschen, die Familienangehörige mit einer Lungenembolie haben und Personen, mit starkem Übergewicht oftmals betroffen.

     

    Allerdings sind nicht immer Lungenembolie Anzeichen klar erkennbar. Sie reichen von einem leichten Ziehen in der Brust bis hin zum Kreislaufstillstand. Treten Lungenembolie Anzeichen wie

     

    • einsetzende Atemnot
    • Schmerzen beim Atmen

     

    in Erscheinung, ist ein sofortiger Arztbesuch wichtig.

     

    Während einige Patienten einen blutigen Auswurf haben, registrieren andere Herzrasen. Die typischen Lungenembolie Anzeichen machen ebenfalls einen umgehenden Arztbesuch erforderlich.

     

    Therapiemöglichkeiten bei einer Lungenembolie

    Sofern auch nur der geringste Verdacht auf eine Lungenembolie besteht, sollte nicht gezögert werden, den Notarzt zu rufen. Vermeiden Sie bis zur Ankunft des Arztes Bewegungen!

    Erleidet der Patient einen Herzstillstand, müssen unverzüglich wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet werden. Personen mit starker Atemnot leiden sollten nicht flach gelagert werden. Demzufolge ist Sauerstoff ein weiteres hilfreiches Kriterium.

     

    Nach Eintreffen des Arztes entscheidet dieser darüber, wie sich das weitere Vorgehen gestaltet. In Frage kommen Schmerz-, Beruhigungs- oder Medikamente zur Kreislaufstabilisierung. Zudem verabreichen die meisten Ärzte den Wirkstoff Heparin, der die Blutgerinnung eindämmt. Anschließend folgt die Überführung des Patienten in ein Krankenhaus.

     

    Vorbeugende Maßnahmen

    Sofern sich erste Lungenembolie Anzeichen bemerkbar machen, kann der Arzt reagieren. Denn es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Embolie vorzubeugen. Nach einer Operation können gerinnungshemmende Substanzen helfen. Im Grunde genommen geschieht das nach Gipsbehandlungen.

     

    Sowie Lungenembolie Anzeichen bestätigt wurden, verschreibt der Arzt gerinnungshemmende Medikamente. Diese sind genau nach Dosierung einzunehmen. Übergewichtige Menschen sollten schnellstmöglich abnehmen. Liegt eine Herzerkrankung bereits vor, sollten Medikamente an der Tagesordnung sein.

     

    Weiterhin sollten Venen mit Bewegung fit gehalten werden. Langstreckenflüge sind die meisten Auslöser für Thrombosen und somit auch für Embolien. Personen, die diesem ausgesetzt sind, sollten nicht den gesamten Flug auf den Plätzen bleiben. Sondern umher gehen oder kleine Übungen auf ihrem Sitzplatz machen.

     

    Ständige geknickte Beine beim Sitzen können Venen derart einschnüren, dass es über kurz oder lang zu einer Embolie kommen kann.

     

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  • Die Golo-Diät – was steckt dahinter?

    Die Golo-Diät – was steckt dahinter?

    Die perfekte Diät lässt die Pfunde binnen kürzester Zeit purzeln und verhindert zudem ein ständiges Hungergefühl. Doch gibt es so etwas überhaupt? Nun, es gibt zumindest immer wieder Abnehmprogramme, die einen solchen Weg versprechen. Selbst Hollywoodstars machen mit und geben teilweise auch neue Trends vor. Der neueste Schrei ist die Golo-Diät, die in nur 30 Tagen ein effektives Abnehmen verspricht.

    Der Stoffwechsel im Fokus

    Kalorienzählen oder irgendwelche Saftkuren gehören nicht zum Golo-Programm. Stattdessen geht es um den Stoffwechsel, der mit dieser Methode gezielt gesteuert werden soll. Das Problem bei vielen Menschen ist der Verzehr zuckerreicher Produkte, die bei zu hoher Menge eine Resistenz gegen das durchaus wichtige Hormon Insulin entwickeln. Ist dieses aber nicht vorhanden, dann kann Zucker auch nicht in Energie umgewandelt werden. Eine Folge davon: Bei Abnehmversuchen zeigt sich das Bauchfett besonders hartnäckig.

    Drei Phasen

    Der Erfinder der Golo-Diät ist der Autor Keith Ablow. Er verhängt all seinen Nutzern während der 30 Tage drei Phasen, die unbedingt eingehalten werden müssen. Im ersten Abschnitt sind speziell entwickelte Rezepte nachzukochen, die nicht nur den Blutzuckerspiegel gleichmäßig niedrig halten, sondern auch den Stoffwechsel anregen sollen. In der zweiten Phase spielen ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel die Hauptrolle, die zusätzlich eingenommen werden sollen. Sie nehmen lästige Fettspeicher in die Mangel und der Insulinspiegel profitiert ebenfalls davon. Der letzte Abschnitt konzentriert sich auf den nicht immer beliebten Sport. Intensive Workouts bringen Schwung in die Sache und tragen einen wesentlichen dazu Teil bei, wenn es um das Verschwinden der letzten Rettungsringe geht.

    Kein Wundermittel

    Wie immer sprechen Experten bei schnellen Erfolgen eine Warnung aus. Der bekannte Jojo-Effekt ist auch hier eine Gefahr, wobei vor allem die Zeit nach der Golo-Diät entscheidend ist. Wer zum Beispiel sofort wieder zu Pizza und Burger greift, der wird die verlorenen Kilos binnen kürzester Zeit wieder auf den Hüften haben. Obwohl auch Hollywoodstars auf diese Methode setzen, sind die Auswirkungen von Mensch zu Mensch verschieden. Ein Versuch ist es aber auf jeden Fall wert, vielleicht ist es ja tatsächlich die perfekte Diät für einen selbst.

     

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  • Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nicht ausschließlich das mediterrane Essen zeigt einen hohen Gesundheitswert, dies beweist die Nordic Diät. Forscher haben herausgefunden, wie diese Diätform funktioniert: mit lokalen Zutaten wie Beeren, Nüssen, Rapsöl und Lachs. Butter, Produkte aus Weißmehl und rotes Fleisch sind hingegen zu meiden.

     

    Abwandlung der Mittelmeerkost – die Nordic Diät

    Eine Vielzahl durchgeführter Studien hat nachgewiesen, dass die Küche von Griechenland, Spanien und Italien sehr schmackhaft ist. Zudem bieten diese Speisen einen bedeutenden Gesundheitswert. Personen, die sich mediterran ernähren, können zur Senkung von Erkrankungen wie

    • Diabetes Typ 2
    • im Bereich von Herz und Kreislauf
    • Krebs

    beitragen.

     

    Wer nun jedoch nicht in direkter Nähe zum Mittelmeer wohnt, dem fällt es schwer, diese Kost dauerhaft durchzuhalten. Dies bestätigt Liselotte Cloetens, Biochemikerin der Universität Lund in Schweden. Aus diesem Grund entwickelte sie zusammen mit Forschern aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden die nordische Variation der Nordic Diät.

     

    Nordic Diät zeigt Positivwirkung auf Entzündungen und Blutfettgehalt

    Die Umstellung der Ernährung zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. Dabei können insbesondere Patienten mit dem metabolischen Syndrom von dieser Diät profitieren. 166 erwachsene Probanden erzielten in einer Studie nach Durchführung der Nordic Diät über einen Zeitraum von einem halben Jahr verbesserte Entzündungs- und Blutfettwerte.

     

    Abnehmerfolge mit der angepassten Mittelmeerdiät

    Wissenschaftler des Instituts für Ernährungspsychologie Göttingen haben eine Studie zum Thema Abnehmen mit der Nordic Diät durchgeführt. Dabei sind die Probanden auf 1300 Kilokalorien pro Tag eingependelt worden. Anstelle des Olivenöls trat Rapsöl. Auf Grund vorhandener Omega 3-Fettsäuren verzehrten die Studienteilnehmer statt Haselnüsse, Mandeln und Pinienkerne Walnüsse.

     

    Abschließend erwies die Göttinger Untersuchung, dass in drei Monaten alle Teilnehmer mit dieser Diät etwa fünf Kilogramm abnahmen. Darüber hinaus ließ sich eine Verbesserung der Blutfettwerte beobachten. Dr. Thomas Ellrott – Ernährungspsychologe und Institutsleiter – betont, dass die eingedeutschte Mittelmeerkost eine gesunde Alternativlösung zur normalen Kost der durchschnittlichen Bevölkerung sein kann.

     

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  • Detox – gesund entgiften, aber wie?

    Detox – gesund entgiften, aber wie?

    Vor allem in Fitnessstudios und in Ernährungsforen ist es DAS Thema: Detox. Hinter diesem Wort steckt jedoch augenscheinlich mehr als „nur“ eine Modeerscheinung. Hierbei geht es darum, seinen Körper gesund zu entgiften, zu „reseten“ und wieder bei Null anzufangen. Doch geht das eigentlich so einfach und ist das Procedere gesund? Viele Stars sind sich einig. Sie legen in regelmäßigen Abständen Detox-Kuren ein, … aber was sagt die Medizin?

     

    Die Basics des Detox

    Was früher das Fasten war, ist heute „Detox“. Fast. Genaugenommen sind beide Prinzipien ähnlich aufgebaut. Wer sich einmal an das neue Gefühl, von dem viele Detox-Fans sprechen, gewöhnen möchte, kann versuchen, über einen Zeitraum von einer Woche ausschließlich Wasser ohne Kohlensäure als Getränk zu sich zu nehmen.

    Die positiven Auswirkungen zeigen sich schnell. Die Nieren werden gefordert und der Körper „durchgespült“.

    Beim Detoxen geht es also darum, den Körper sanft zu entgiften und selbstverständlich dennoch mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Doch wie können Sie vorgehen? Und welche Rolle spielt unter Umständen Ihre Gesundheit?

     

    Mehrere Pläne, ein Ziel

    Eine ausgedehnte Detox Kur sollten Sie -falls Sie beispielsweise unter Vorerkrankungen leiden- immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Dieser kann unter Umständen sogar einen genauen Detox-Plan mit Ihnen ausarbeiten. Eine andere Anlaufstelle für Menschen, die komplett gesund sind, ist oftmals jedoch auch das Fitnessstudio. Viele Anbieter haben hier aufgerüstet und bieten ihren Kunden eine Ernährungsberatung an.

    Auch wenn mit Hinblick auf Detox mittlerweile mehrere individuelle Pläne angeboten werden, die selbstverständlich an den Körper und die Lebensgewohnheiten der „Faster“ angepasst sind, lassen sich die Grundprinzipien wie folgt zusammenfassen:

    • Obst und Gemüsesäfte, sowie Wasser (am besten still) und Kräutertees sind erlaubt
    • schlafen Sie ausreichend und gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung, um sich an die neue Situation zu gewöhnen
    • Wechselduschen passen nicht nur zum Detox-Gedanken, sondern unterstützen auch das Immunsystem
    • bewegen Sie sich ausreichend
    • Kaffee, Getränke mit Zucker, Nikotin und Alkohol sind ebenso tabu wie Milch.

    Währenddessen Sie detoxen ist es auch unbedingt empfehlenswert, auf Sport zu verzichten. Geben Sie Ihrem Körper das, was er braucht, ohne ihn zu überfordern. Nur so kann die Kur in vollem Umfang positiv wirken.

     

    Halten Sie durch!

    Je nachdem, wie lange Sie die Kur durchführen möchten, könnte es sein, dass sich nach ein paar Tagen Ihr Innerer Schweinehund meldet. Keine Frage: fettiges Essen kann lecker sein. Gesund ist es jedoch natürlich nicht. Wer für Burger, Pommes und Co. sein Programm unterbricht, wird von jetzt auf gleich auf Null zurückgeworfen. Noch schlimmer: Sie werden sich ärgern.

    Vor allem dann, wenn Sie das Gefühl schon kennen, wie es ist, sich nach einer Detox-Einheit frisch und vital zu fühlen, ist es vollkommen sinnlos, auf der Hälfte des Weges aufzuhören.

    Wer hier entsprechend durchhalten möchte, sollte:

    • sich ausreichend an der frischen Luft bewegen, ohne sich zu verausgaben
    • genug stilles Wasser trinken. Vor allem dann, wenn sich eine Heißhungerattacke meldet.
    • sich ablenken
    • sein Ziel niemals aus den Augen verlieren.

    Ist die erste Schweinehund-Falle überwunden, ist es in der Regel einfacher, standhaft zu bleiben.

     

    Abnehmen mit Detox? – Hier liegt der Fokus woanders, aber…

    Wie immer gilt -besonders im Bereich der Ernährung- dass von extremen Lebensweisen abzuraten ist. Eine mehrtägige Detox-Kur bei einem gesunden Menschen unter ärztlicher Aufsicht ist absolut okay und tut dem Körper gut. Wer jedoch ausschließlich aus gewichtstechnischen Gründen detoxen möchte, sollte sich für eine andere Form der Diät entscheiden. Je nach Programm nehmen Sie pro Tag lediglich 400 bis 500 Kalorien zu sich. Klar, dass sich auch Ihr Gewicht entsprechend reduzieren wird.

    Dies sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen. Zumal Sie erkennen werden, dass Sie nach der Kur, wenn Sie wieder normal essen, schnell wieder die vorher verlorenen Kilos zunehmen. Daher gilt: Detox entgiftet den Körper.

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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