Schlagwort: Alarmsignal

  • Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Diese Körpersignale sollte niemand ignorieren

    Der menschliche Körper ist ein echtes Wunderwerk. Er hält viele Belastungen aus und kommt mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurecht. Stimmt aber mal etwas nicht, dann sendet uns dieser Alarmsignale. Viele davon werden aber einfach ignoriert, sodass eventuelle Krankheiten unentdeckt bleiben. Klar, nicht alle davon sind ernst, doch besser man nimmt diese Signale einmal zu oft als zu wenig unter die Lupe. Besonders wachsam sollte man bei den folgenden Beobachtungen sein.

    Auffällig dunkle Augenringe

    Den wahren Grund dafür zu finden ist nicht so einfach, denn es kann viele Ursachen haben. Zigaretten, Alkohol oder auch wenig Schlaf wären solche Beispiele. Es kann aber auch eine Vererbung sein, sodass der eigene Lebensstil gar keinen Einfluss hat. Wer sich unsicher ist, der sollte seinen Arzt des Vertrauens besuchen, um Stoffwechselerkrankungen und Probleme mit Leber und Niere auszuschließen.

    Heißhunger

    Die bekannten Heißhungerattacken kommen immer dann, wenn der Blutzuckerspiegel sinkt. Der Griff zur Schokolade ist aber leider nicht ideal, da weder der Körper noch die Waage Freude damit haben. Besser sind ein Löffel Honig, Nüsse oder eine Frucht. Wer allerdings beispielsweise überdurchschnittlich oft das Verlangen nach etwas Salzigem hat, der könnte unter Umständen im Körper eine Entzündung haben. Große Lust nach Saurem hingegen sind Hinweise auf Ungereimtheiten mit der Blase beziehungsweise Leber.

    Brüchige Fingernägel

    Stumpfe Haare und spröde Nägel sind meist ein Indiz für zu wenig Kalzium und Vitamin B. Beide Mineralstoffe sind unter anderem in Milch, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und in Getreide zu finden. Sind beide Vorräte wieder gefüllt, dann legt sich in der Regel auch das mit den Haaren und Nägeln.

    Blutendes Zahnfleisch

    In den meisten Fällen ist zu wenig Vitamin C vorhanden, wenn es zum Zahnfleischbluten kommt. Als Gegenmaßnahme helfen zum Beispiel Orangen, Zitronen, Grapefruits oder Kiwis. Auch ist das Überdenken der Zahnpflege kein Fehler, denn die Zähne dürfen nicht zu fest geputzt werden und auch der Umgang mit Zahnseide sollte gelernt sein.

    Rötliche Verfärbung im Urin

    Rosa, Orange und Grün, bei diesen Farben im Urin muss man sich meist keine Sorgen machen. Es handelt sich in der Regel nur um einen Farbstoff, welcher über die Nahrung aufgenommen wurde. Anders sieht es bei einer rötlichen Verfärbung aus, hier ist ein Urintest Pflicht. Harnsteine, Tumore oder auch eine Blasenentzündung, all diese Krankheiten könnten die Ursache sein.
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  • Manches Herz verträgt keine Kälte

    Manches Herz verträgt keine Kälte

    Der Winter gehört für viele nicht zu den beliebtesten Jahreszeiten. Dennoch lässt sich der Gang zum Supermarkt oder zur Arbeit auch bei Minusgraden leider nicht vermeiden. Wichtig ist es hier, die Gefahren zu kennen. Nicht nur Erkältungsviren haben hier ein leichtes Spiel. Auch das Herz kann durch die eisige Kälte angegriffen werden. Wie? In bestimmten Fällen können sich die Herzkrankgefäße verengen und dafür sorgen dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

     

    Wer ist besonders gefährdet?

    Generell gilt, dass das Herz gerade bei niedrigen Temperaturen mehr arbeiten muss. Der Widerstand, der sich gegen das Blut richtet, wird höher. Für ein gesundes Herz stellt dies in der Regel keine große Belastung dar. Sollten Sie jedoch ohnehin schon an einer Herzerkrankung leiden, ist Vorsicht geboten. Vor allem im Mix mit hoher körperlicher Anstrengung, beispielsweise dem Schaufeln von Schnee, kann es hier gefährlich werden.

    Falls bei Ihnen jedoch keine Herzkrankheit nachgewiesen wurde, ist es dennoch nötig, wachsam zu sein und auf Alarmsignale, wie:

    • ein Brennen in der Brust
    • ein Druckgefühl
    • Luftnot

    achten. Im schlimmsten Fall könnte sich hier sogar ein Herzinfarkt entwickeln. Das Besondere: die tatsächliche Temperatur ist hier weniger ausschlaggebend als das persönliche Kälteempfinden. Durch dieses werden die Muskeln und deren Verspannung maßgeblich beeinflusst.

     

    So können Sie den Gefahren vorbeugen

    An erster Stelle für eine nachhaltige Vorbeugung steht natürlich die passende Kleidung. Hier sollte nicht nur eine dicke Winterjacke, sondern auch ein Schal getragen werden. Letzterer lässt sich ideal als zusätzlicher Mundschutz einsetzen und erfüllt damit gleich zwei Ziele. Sollten Sie gesund sein ist es auch wichtig, das Immunsystem in gesunder Weise zu trainieren Achten Sie darauf, dass Sie sich ausreichend bewegen und Ihren Körper ganzjährig auf die kalte Jahreszeit vorbereiten.

    Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt, kann Herzkrankheiten gut vorbeugen. Hierzu müssen Sie die eigenen vier Wände nichtmals verlassen. Auch die Bewegung auf einem Heimtrainer kann das Herz gesund und nachhaltig unterstützen.

  • Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Vorsätze erfüllen – die Strategie der kleinen Etappen

    Statistisch betrachtet hat jeder Mensch mindestens ein durch Eigenmotivation zu erreichendes Ziel im Leben. Er möchte schlanker, sportlicher und/oder gesünder werden. Warum aber fällt es fast allen Menschen so unglaublich schwer, diese gesetzten Ziele zu erreichen? Die Antwort, so Psychologen, ist denkbar einfach: weil sich der Mensch auf dem Weg zum Ziel sein ganzes Leben lang viel zu sehr damit gequält hat!

    Dieses nicht spezifisch zu bestimmende Kribbeln, das Sonnenschein im Menschen auslöst, kennt fast jeder. Aus psychologischer Sicht hat der Sommer ungefähr den gleichen Effekt wie die Silvesternacht mit ihrem schönen Feuerwerk: die Erkenntnis, das JETZT die Zeit ist, Dinge zu verändern und zu bewegen. Die Laufschuhe sollen wieder aus dem Schrank geholt werden, damit man bald loslaufen kann. Endlich die letzten überflüssigen Pfunde loswerden, die von der heiß ersehnten Bikini-Figur trennen oder auch das jetzt endlich umzusetzende Vorhaben, den längst zu bearbeitenden Stapel Unterlagen auf dem Schreibtisch abzuarbeiten. Blöderweise schmelzen die guten Vorsätze und Vorhaben noch schneller dahin als Speiseeis in der Julisonne. Es gibt Studien, die belegen, dass rund 2/3 all dieser Vorhaben bereits nach rund 2 Kalenderwochen wieder auf Eis gelegt werden. Bei Befragungen in diesem Zusammenhang hat man festgestellt, dass im Verlauf eines Kalenderjahres rund 90% der Befragten mit einem schlechten Gewissen im alten Trott festhängen.

    Das Gehirn geht altbekannte Wege

    Die meisten Veränderungswilligen, aber nicht wirklich Veränderungsfähigen Menschen stellen sich zwangsläufig irgendwann die Frage, ob vielleicht die eigene Bereitschaft, einen Neubeginn zu wagen, nicht groß genug ist. Man will schließlich klären woran es liegt, dass selbst die mit größter Euphorie gestarteten Projekte schon nach kurzer Zeit wieder unerledigt beiseitegelegt werden. Das Problem ist, dass unser Gehirn sich permanent mit alten Gewohnheiten aushelfen will, die sich unser ganzes Leben hinweg in unsere Hirnstruktur eingebrannt haben. Unser Selbstbild und unsere Erfahrungen im Allgemeinen haben dem Hirn beigebracht, wie man bestimmte Dinge, Probleme und Vorhaben angeht, um sie mit möglichst wenig Aufwand wieder loszuwerden. Sobald man als ernsthaft an eine Veränderung denkt, gibt das Hirn sofort Alarmsignale aus, die sich in einer inneren Gegenstimme manifestieren. Sie sagen einem, dass man das sowieso nicht schaffen wird und es dementsprechend gleich bleiben lassen kann.

     

    Die Hirnforschung kann sogar erklären, woran es liegt, dass unser Gehirn ständig unsere guten Absichten und Vorhaben sabotiert: Gewohnheiten lassen sich am besten mit ausgetreten Pfaden in unwegsamer Landschaft vergleichen. Man nutzt unterbewusst immer diese Pfade, weil sie ohne großen Widerstand in eine bestimmte Richtung verlaufen. Das Gleiche passiert auch im Gehirn – wir nutzen die bereits vorhandenen Pfade. Diese sind gemütlich und leicht zu nutzen – das Gehirn spart Energie und kann sich vor der lästigen und anstrengenden Planung drücken. Deshalb schaffen es übrigens auch die Wenigsten, im Hauruck-Verfahren sofort vom Stubenhocker zum Supersportler oder auch vom Fleischesser zum Veganer zu werden – das Gehirn verhindert solche extremen Veränderungen automatisch. Daraus ergibt sich die Annahme, dass man das Gehirn, welches sehr an den vorhandenen „Traditionen“ hängt, durch starken Willen und einer großen Portion Ehrgeiz umpolen können muss. Immerhin kennt fast jeder einen ehemaligen Raucher, der von heute auf morgen damit aufgehört hat.

    Auch die Willenskraft kann einen Muskelkater bekommen

    Die Erkenntnis, dass solche rigorosen und extremen Veränderungen nur den Wenigsten spontan gelingen, hilft bei der eigenen Problemlösung auch nicht wirklich weiter. Forscher behaupten, dass es sich mit dem Willen genauso wie mit Muskeln verhält – werden diese überfordert, können sie erlahmen. Der Wille muss deshalb etappenweise aktualisiert werden. Dazu stärkt man ihn an kleinen Widerständen, die man mit wenig, aber nicht ohne Mühe, überwinden kann. An solch kleinen Erfolgen kann man lernen, sich langfristig zu motivieren. Der Kern der Sache ist, dass man mit kleinen, wohl überlegten Schritten sehr viel mehr erreicht als mit impulsiven Sprüngen. Wissenschaftliche Erhebungen haben nachgewiesen dass jeder, der auf diese Strategie setzt, langfristig wesentlich bessere Aussichten auf Erfolg hat. Wenn man kleine, täglich praktizierte mühelose Verhaltensweisen durchführt, deren Scheitern nahezu unmöglich ist, erleichtert man sich selbst den Weg zu größeren Veränderungen. Das Geheimnis dieser Vorgehensweise ist, dass die ersten Hürden derartig niedrig gelegt werden, dass man ständig kleine, unterbewusste Erfolgserlebnisse haben kann.

    Jeden Tag nur ein einziger Liegestütz

    Verschiedene Personen haben die Eigenmotivationskur bereits ausprobiert und festgestellt, dass sie zu 100% funktioniert. Es geht um den Vorsatz, körperlich fitter zu werden. Um dieser Strategie der kleinen Etappen gerecht zu werden beginnt man damit, täglich nur einen einzigen Liegestütz zu machen. Die Wirkung, die sich daraus ergibt, ist enorm. Man merkt nämlich sehr schnell, dass dieses extrem geringe Tagespensum wirklich jeden Tag machbar ist – egal, welche Umstände herrschen und in welcher körperlichen oder psychischen Verfassung man gerade ist. Man muss sich also nicht dauernd neu motivieren, sondern hat sich schnell verinnerlicht: dieser eine Liegestütz ist selbst dann lächerlich einfach, wenn man Schnupfen hat, besonders müde ist oder wenn man schlechte Laune hat. Außerdem entwickelt sich mit der Zeit ein gewisser Ehrgeiz, mehr machen zu wollen als nur diesen einen lächerlichen Liegestütz – man packt also aus eigenem Antrieb einen oder zwei Liegestütz obendrauf. Psychologisch betrachtet bringt man die gewünschte Veränderung so von der Ebene der reinen Überlegungen auf die Handlungsebene – und nimmt dabei eine große und wichtige Hürde.

     

    Wichtig ist aber, dass man dabei ein auch ein neues Bild in seine eigene Identität integrieren muss, weil sonst auch diese kleinen Etappen nicht den Erfolg bringen, der gewünscht wird. Um dieses Vorgehen etwas plastischer zu beschreiben hier ein kleines Beispiel:
    Wer sich selbst als einen superstarken, Fleisch verzehrenden echten Kerl betrachtet wird es nicht schaffen, sich selbst zum Rohkostbefürworter umzuwandeln. Erst wenn eine neue, in die gewünschte Richtung verweisende positive Vision geschaffen ist, kann der Weg zur Umsetzung der Vision in die Realität von Erfolg gekrönt sein. Wichtig ist, dass nicht der Verzicht auf die gewohnten Dinge im Vordergrund steht, sondern der Gewinn, der sich aus dieser Veränderung positiv gestaltet, ergibt.

    Tägliche Mikro-Gewohnheiten einführen

    Es gibt drei Fragen, die sich jeder selbst beantworten können muss:

    1. Wer will ich sein?
    2. Welche Ressourcen bringe ich mit?
    3. Wie sollen andere Menschen mich wahrnehmen?

    Eine Antwort wie „Endlich Sportler!!“ ist dabei vollkommen ungenügend. Man muss die Antworten zu den obigen Fragen möglichst konkret fassen und formulieren können.

     

    „Ich möchte gerne eine Person sein, die ihren Körper ganz bewusst gesund und fit hält, damit jeder Tag im Leben glücklich und frei von Krankheit ist. Für den Anfang werde ich 2 Minuten täglich laufen gehen.“

     

    So oder so ähnlich kann ein Szenario aussehen, um die eigene Vision der Selbstwahrnehmung wahr werden zu lassen. Wenn man seine Zukunftsperspektive als bewusster Genießer ohne Heißhunger auf Süßigkeiten abbildet, könnte man beispielsweise die Zuckermenge in der Tasse Kaffee etwas reduzieren.

    Die allmähliche Umpolung des eigenen Geistes

    Die genannten Beispiele zeigen deutlich, dass es immer Möglichkeiten gibt, die gewünschten Veränderungen im Kleinen zu beginnen, um in kleinen Schritten voranzukommen, damit am Ende das eigentlich gewünschte Ergebnis erreicht wird. Man muss sich der Tatsache bewusst werden, dass man für jede Veränderung Zeit investieren muss – dafür aber auch einen gewissen Gegenwert erhält. Jede Neugestaltung im täglichen Leben – und sei sie auch noch so klein – wird irgendwann zur Routine werden. Eine Routine, deren Ausrichtung sich in der gewünschten Weise bewegt.

     

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  • Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Das Auge – ein Frühwarnsystem des Körpers

    Es müssen nicht immer aufwendige Untersuchungen sein, um eine Diagnose stellen zu können, oft reicht ein tiefer Blick in die Augen des Patienten und der Arzt kann erkennen, was die gesundheitlichen Probleme verursacht. Immer mehr Ärzte nutzen den sogenannten Retina-Scan und können damit sogar schwere Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs erkennen.

    Augenärzte können zu Lebensrettern werden

    Die Augen sind ein sehr effizientes und hochsensibles Frühwarnsystem, die dem Arzt einen aufschlussreichen Blick in den Körper ermöglichen. Mit einem Blick in die Augen des Patienten kann ein Augenarzt viel über dessen Immunsystem, über den Kreislauf und auch über das Gehirn, das Herz und die Nerven erfahren. Auch wenn es im Lymphsystem Anlass zu Sorge gibt, dann wird das heute bei routinemäßigen Untersuchungen beim Augenarzt erkannt. In diesem Fall sind an der Innenseite des Augenlids, auf der Lederhaut oder auf dem Augapfel kleine lachsfarbene Flecken zu erkennen.

    Diabetes im Auge erkennen

    Viele Menschen erfahren zu ihrer Überraschung während eines Besuchs beim Augenarzt, dass sie an Diabetes erkrankt sind. Die im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannte Stoffwechselstörung ist mit 422 Millionen Betroffenen weltweit zu einer Art Volkskrankheit geworden und es ist der Augenarzt, der vielfach die erste Diagnose stellt. Geschwollene Lider, erweiterte oder porös gewordene Blutgefäße, aber auch Blutungen in der Retina zeigen dem Arzt, dass sein Patient an Diabetes erkrankt ist. Wenn die Schädigung an der Netzhaut früh genug erkannt wird, dann kann eine Erblindung vermieden werden, umso wichtiger ist es deshalb, die Augen regelmäßig untersuchen zu lassen.

    Sehstörungen als Alarmsignal

    Nicht immer sind Fehlbildungen im Auge für Sehprobleme verantwortlich, plötzlich auftretende Störungen können vielmehr ein Signal für eine schwere Krankheit sein. Ein Schlaganfall kann sich durch Sehstörungen früh bemerkbar machen, wenn die Augen brennen, oft entzündet sind oder häufig tränen, dann können das die Vorboten für eine rheumatische Krankheit oder auch für MS, multiple Sklerose sein.

     

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  • So wirkt Alkohol im Gehirn

    So wirkt Alkohol im Gehirn

    Auf jeder Zigarettenschachtel sind Warnhinweise und Schockbilder zu sehen, die darauf hinweisen, wie schädlich das Rauchen ist, auf Flaschen mit Gin, Wodka oder Wein fehlen diese Hinweise und Schockbilder leider. Alkohol ist überall zu bekommen, und daher eine beliebte Droge für die Freizeit, unterschätzen sollte man die Wirkung von Alkohol jedoch nicht, denn er löst im Gehirn Aktivitäten aus, mit denen nur die wenigsten rechnen.

    Eine Stimulation fürs Gehirn

    Wer Alkohol trinkt, der verändert sein Verhalten, denn Alkohol hat Einfluss auf den Neurotransmitter Glutamat. Das Gehirn wird stimuliert und man wird entspannter und auch geselliger, Menschen, die im normalen Leben eher schüchtern und gehemmt sind, werden mit der richtigen Dosis Alkohol zu wahren Stimmungskanonen. Man sollte sich dieser Wirkung jedoch bewusst sein, denn Alkohol hat leider auch den unschönen Nebeneffekt, dass die Hemmschwelle in jeder Beziehung sehr deutlich sinkt. Wenn die Menge stimmt, dann sorgt Alkohol dafür, dass man sehr schnell ins Traumland kommt, allerdings leidet die Qualität des Schlafes, und zwar mit jedem getrunkenen Glas.

    Wirkt Alkohol gegen Schmerzen?

    Die Frage, ob und wie sich Alkohol auf das Schmerzempfinden auswirkt, lässt sich weder mit Ja noch mit Nein beantworten. Alkohol hat tatsächlich die Fähigkeit, physische Schmerzen zu lindern, aber diesen Effekt spüren nicht alle Menschen. Da Schmerzen immer ein Alarmsignal des Körpers ist, sollte man sie nach Möglichkeit nicht mit Alkohol betäuben, sondern lieber zum Arzt gehen und nach den Ursachen forschen lassen.

    Alkohol als Beruhigungsmittel?

    Einen Schnaps zur Beruhigung, wenn die Nerven flattern – das kann hilfreich sein, es sollte aber bei einem Schnaps bleiben. Alkohol kann jedoch nicht nur die Nerven beruhigen, er produziert zudem die Ausschüttung von Dopamin, was auch als Glückshormon bekannt ist, und das kann gefährlich werden. Wer durch Alkohol glücklicher wird, der möchte dieses Gefühl immer wieder haben und das ist ein erster Schritt in die Sucht.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Das richtige Pflegeheim finden

    Warum viele Bewohner im Rollstuhl ein Alarmsignal sein können

    Baierbrunn (ots) – Bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim für einen Angehörigen sollte man sich weder nur auf den sogenannten Pflege-TÜV noch auf die Selbstdarstellung des Hauses im Internet oder einem Prospekt verlassen. Am besten macht man sich selbst ein Bild von der Einrichtung: Ein wichtiges Detail beispielsweise ist, ob viele Bewohner des Pflegeheims im Rollstuhl sitzen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. „Die meisten brauchen nämlich keinen“, sagt Professorin Angelika Zegelin, Pflegewissenschaftlerin der Universität Witten. Das Personal könnte mit den Bewohnern auch gehen, doch dafür fehlt ihnen oft die Zeit. Das hat Folgen: „Wenn die Menschen nicht mehr stehen, verlieren sie ihre Muskelkraft. Sie werden buchstäblich ins Bett gepflegt“, so Zegelin. Nicht nur körperlich, auch geistig sollten die Bewohner stimuliert werden. „Das Schlimmste im Heim ist, wenn die Menschen so versorgt werden, dass sie nicht mehr gefordert sind“, warnt die Expertin. „Das führt zu einem mentalen und körperlichen Verfall. Und das geht schnell.“ 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3220809