Schlagwort: Allergie

  • Krätze wieder auf dem Vormarsch

    Krätze wieder auf dem Vormarsch

    Nachdem lange Zeit Krätze ausgerottet war, ist sie jetzt wieder auf dem Vormarsch. Insbesondere in Schleswig-Holstein nehmen die Fälle der Krankheit stetig zu. Einerseits sind besonders Kitas betroffen. Andererseits findet sich die Hauterkrankung in Pflegeheimen wie auch Schulen wieder.

     

    Welche Symptome treten bei Krätze auf?

    Charakteristisch für die ansteckende Erkrankung der Haut ist ein starker Juckreiz. Als allergische Reaktion auf den Kot und die Eier von Krätzmilben ist der Juckreiz in der Nacht heftiger als tagsüber. Dabei zeigt sich die Krankheit in kleinen Bläschen, Verkrustungen oder Knotenbildung. Nicht selten erinnert der Milbenbefall eher an eine Allergie oder ein Ekzem. Sofern bei Ihnen der Verdacht auf auftretende Krätze besteht, ist es ratsam, umgehend einen Hautarzt zu konsultieren. In den meisten Fällen äußern sich Anzeichen für die Erkrankung erst nach etwa fünf Wochen nach erfolgter Ansteckung.

    Ursachen für Krätze

    Verursacher der Hauterkrankung sind Skabies-Milben. Dabei können Sie die weiblichen Spinnentiere mit bloßem Auge so gut wie nicht erkennen. Jene graben sich tief in die Haut des Menschen ein, wo sie ihre Eier ablegen. Zwar ist die Krankheit harmlos und lässt sich gut behandeln. Aber mit mangelnder Hygiene hat Krätze nichts zu tun, obwohl dies gern behauptet wird.

    Am wohlsten fühlen sich die Parasiten an Körperstellen, die feucht und weich sind. Beispielsweise im Genitalbereich, in den Zwischenräumen der Füße und Hände sowie unterhalb der Arme.

     

    Wie lässt sich Krätze behandeln?

    Wenn Sie die Parasiten vertreiben wollen, genügt Duschen oder ein Bad nehmen nicht. Es macht sich zwingend eine Behandlung erforderlich. Sofern diese nicht erfolgt, kann die Krankheit chronisch werden. Behandeln lässt sich Krätze mithilfe von Cremes und Salben mit dem Wirkstoff Permethrin. Dieser kann für Babys, Kinder, Schwangere und Stillende ohne Probleme seinen Einsatz finden.

     

    Obendrein kann der Arzt Tabletten mit dem Wirkstoff Ivermectin verschreiben. Allerdings kommen diese nur dann zum Einsatz, wenn sehr schwere Fälle vorliegen. Erfolgt eine korrekte Therapie besteht bereits nach 24 Stunden keine Ansteckungsgefahr mehr. Sofern die Hauterkrankung in Gemeinschaftseinrichtung zum Tragen kommt, ist diese meldepflichtig. Einzelfälle müssen nicht gemeldet werden.

     

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  • Keine Allergietests aus dem Internet bestellen

    Keine Allergietests aus dem Internet bestellen

    Nahrungsmittelallergien sind relativ weit verbreitet. Davon könnte man zumindest ausgehen, da die Regale voll von entsprechenden Spezialprodukten sind. Diese schlagen zum Teil auch ganz schön auf die Geldbörse, in den meisten Fällen aber völlig zu unrecht. „Echte“ Allergien gibt es nämlich nur selten, so sind rund drei Prozent der Erwachsenen und vier Prozent der Kinder betroffen. Sie erleiden bei Kontakt mit Lebensmittelinhaltsstoffen einer bestimmten Art eine überschießende Reaktion. Viele allerdings glauben nur, dass sie eine Allergie haben. Zur Überprüfung werden Tests aus dem Internet bestellt, die letztendlich den entsprechenden Beweis erbringen sollen. Ein Fehler, denn Konsumentenschützer geben solchen Sets erschreckende Noten. Um einiges klüger wäre der Gang zum Arzt, manche wollen allerdings den Weg nicht auf sich nehmen und greifen deshalb auf das Angebot der virtuellen Welt zurück.

    Erschreckende Ergebnisse

    Berücksichtigt man die Prävalenz von ganz Europa, dann leidet maximal ein Prozent an einer Glutenunverträglichkeit. Das Klebereiweiß findet sich unter anderem in Dinkel, Roggen und Weizen, es würde im Fall der Fälle zu einer Entzündung des Dünndarms kommen. Wesentlich mehr Menschen haben eine Laktoseintoleranz oder eine Fruktoseunverträglichkeit, hier sind es bis zu 15 Prozent.

    Konsumentenschützer haben insgesamt zehn Produkte genauer unter die Lupe genommen, unterm Strich sind aber alle durchgefallen. Sechs davon haben sogar für haarsträubende Ergebnisse gesorgt. Für keines der Sets hat es für eine Empfehlung gereicht, man sollte also von allen die Finger lassen. Zumal gesundheitliche Probleme nicht ausgeschlossen werden können, wenn den Auswertungen gefolgt wird.

    Seriöse Abklärung beim Arzt

    Kommt der Verdacht einer Allergie auf, dann muss man sich einfach eine Überweisung vom Arzt holen. Anschließend sucht man ein Allergieambulatorium auf und lässt sich durchchecken. Sollte es keines in der Nähe geben, dann helfen auch Dermatologen, der Lungenfacharzt oder der HNO-Arzt weiter. Bei Kindern wäre ein Kinderdacharzt der richtige Ansprechpartner. Im Vergleich zu den Tests aus dem Internet läuft nicht nur die Untersuchung professionell ab, man hat bei Fragen auch gleich den richtigen Mediziner vor sich. Eine solche Beratung bieten die Produkte aus dem Internet nicht.

    Wer also auf Nummer sicher gehen will, der geht zum Arzt und holt sich keinen Test per Mausklick.

  • Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Schwefel in Trockenobst – harmlos oder gefährlich?

    Viele Menschen essen gern Trockenobst, obwohl besonders in getrockneten Mangos und Aprikosen Schwefel enthalten ist. Schwefel lässt Trockenobst seine helle Farbe erhalten. Dabei handelt es sich um einen zugelassenen Zusatzstoff. Gewonnen werden derartige zugelassene Zusatzstoffe in der Regel durch starke Erhitzvorgänge schwefelhaltiger Erze. Aber auch organische Materialien können hierfür verbrannt werden. In Trockenobst ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid enthalten. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden Sie den Zusatzstoff unter der Bezeichnung E220.

     

    Welche Wirkung hat Schwefel in Trockenobst?

    Schwefel in Trockenobst hat die Aufgabe die Braunfärbung desselben zu verhindern. Ferner kann dieser dem Abbau von Aromen wie auch wichtigen Vitaminen entgegenwirken. Allerdings weisen Schwefelverbindungen eine zerstörerische Eigenschaft des Vitamins B1 in Nahrungsmitteln auf. Aus diesem Grund finden sie keinen Einsatz in Grundnahrungsmitteln, die für die Versorgung mit Thiamin essentiell sind.

     

    Für eine Vielzahl von Menschen ist der Verzehr von Trockenobst unbedenklich

    Ein körpereigenes Enzym sorgt für einen raschen Abbau von Schwefeldioxid. Somit ist der vorkommende Schwefel in Trockenobst für fast alle Menschen unbedenklich. Ebenfalls Schwangere können bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Per Gesetz vorgeschriebene Grenzwerte schützen uns vor einem extrem hohen Anteil von Schwefel in Nahrungsmitteln. Abhängig von der Fruchtart darf je Kilogramm höchstens eine Menge zwischen 500 mg bis 2000 mg Schwefel im Trockenobst vorkommen. Zusätzlich finden sich Schwefelverbindungen in Nahrungsmitteln wie beispielsweise Chips, Graupen, Fisch-, Fleisch- sowie Meerestier-Ersatzprodukte, gesalzener Trockenfisch, Stärke sowie in weißem, getrockneten Gemüse. Aber auch in Produkten zur Desinfizierung von Nahrungsmitteln und Kosmetika können Schwefelverbindungen vorkommen.

     

    Allergiker und Asthmatiker sollten Vorsicht walten lassen

    Menschen, bei denen Hautallergien bekannt sind oder Asthmatiker sollten auf den Verzehr von Nahrungsmitteln mit zugesetztem Schwefel verzichten. Hieraus könnte sich ein Sulfit-Asthma entwickeln. Weiterhin können Menschen, bei denen das Enzym in geringerem Maße vorhanden ist, gesundheitliche Probleme entwickeln. Ist Ihnen bisher keine negative Reaktion auf geschwefeltes Trocken bekannt oder zählen Sie nicht zu den genannten Personengruppen, so können Sie auch weiterhin bedenkenlos geschwefeltes Trockenobst verzehren. Achten Sie jedoch auf ein richtiges Maß. Das heißt, überschreiten Sie auf keinen Fall die Höchstdosis von 0,7 mg je kg Körpergewicht.

  • Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Steht die Geburt des Kindes an, dann kann die Mutter grundsätzlich zwischen der natürlichen Art und dem Kaiserschnitt entscheiden. Letzteres war früher eher die Ausnahme, heute ist es nicht mehr der Fall. Im Durchschnitt kommt ein Drittel mit dieser Methode zur Welt. Kritiker halten allerdings nicht viel vom Schnitt im Bauch, denn es sei „unnatürlich“ und beeinträchtigt zudem die Gesundheit des Säuglings. Stimmt es tatsächlich, dann ist der Rat zum Kaiserschnitt ganz klar fragwürdig. Doch gibt es dieses Risiko wirklich und welche Beweise hat man?

    Risiko für Übergewicht leicht erhöht

    Laut Studien ist es so, dass Kinder, die per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickten, später eher übergewichtig sind. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar nur geringfügig höher, doch sie ist zumindest vorhanden. Eine große Aufmerksamkeit sollte man diesem Ergebnis aber nicht schenken, die Studien können nämlich nicht bestätigen, dass der Grund dafür der Schnitt im Bauch ist. Es können also auch andere Faktoren wie Erziehung und Essen schuld sein.

    Des Weiteren müssen übergewichtige Kinder/Erwachsene nicht automatisch krank sein. Die Ursache in der Art der Geburt zu suchen ist demnach falsch, man sollte viel eher aufs Essensverhalten schauen und ausreichend Bewegung/Sport garantieren.

    Bislang kein eindeutiges Ergebnis

    Die Mythen rund um die Folgen des Kaiserschnitts sind groß, so sollen Kinder später eher an Typ 1 Diabetes, Allergien oder an Asthma erkranken. Zwischen den Vermutungen und richtigen Beweisen gibt es aber zum jetzigen Zeitpunkt eine große Lücke, man kann also den Verdacht nicht bestätigen. Studien zu diesem Thema zeigen zwar nicht das Gegenteil, aber ihre Durchführung ist bislang problematisch und nicht aussagekräftig genug. In Zukunft müssen weitere Studien her, die sich mehr an die wissenschaftlichen Kriterien halten.

    Unterm Strich verfügt man bis jetzt über keine Erkenntnisse, welche langfristigen Auswirkungen ein Kaiserschnitt hat. Demnach kann auch keine Empfehlung oder der Rat zur Ablehnung gegeben werden. Besser sieht es bei den kurzfristigen Auswirkungen aus, denn hier weiß man, dass Kinder nach einer Schnittentbindung eher mit Atemproblemen kämpfen. Ganz ungefährlich ist die ganze Sache also nicht. Wer also die Wahl hat, der sollte aufgrund fehlender Studien zur herkömmlichen Geburt greifen.

     

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  • Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Der Einsatz von Antibiotika in der Medizin ist generell viel zu hoch und viel zu überlaufen. Bereits beim kleinsten Verdacht wird dieses verordnet. Was bereits bei Erwachsenen ein Problem ist, ist bei Neugeborenen noch schlimmer. Studien belegen nämlich, dass mit Antibiotika behandelte Säuglinge eher an Darmentzündungen, Allergien, Diabetes und an Fettleibigkeit leiden. Ihr späteres Leben ist demnach unnötig schwierig. Schuld daran ist die Wirkung der Medizin, denn durch diese werden zwar auch die bösen Bakterien vernichtet, allerdings verändert sich so auch das Mikrobiom. Dabei handelt es sich um alle Mikroorganismen, die uns Menschen besiedeln. Vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt kann es weitreichende Folgen haben.

    Das eigentliche Problem ist aber folgendes: Der Einsatz von Antibiotika ist zwar nicht immer förderlich, doch auch der Verzicht darauf kann dramatische Folgen haben. Es ist also nicht der Einsatz der Medizin der Kritikpunkt, sondern wie man dieses Medikament verabreicht.

    Über mehrere Tage hinweg

    Ein kränkliches Aussehen oder ein schnelles Atmen, solche Anzeichen führen automatisch zur Verabreichung von Antibiotika. Dies hat sich heute so eingespielt und ist bereits beim leisesten Verdacht der Fall. Dabei spielt es keine Rolle, ob es vorgeburtlich ist oder ob die Infektion erst während der Geburt entsteht. Kommt es dazu, dann verabreicht man über mehrere Tage hinweg Antibiotika per Infusion. Handelt es sich tatsächlich um eine ernste Lage, geht laut Martin Stocker (Leiter der pädiatrischen Intensivmedizin und Neonatologie am Luzerner Kantonsspital) nichts über eine sicherheitstechnische Maßnahme. Man darf also nichts riskieren und die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Oftmals dauert jedoch die Verabreichung zu lange, in Wahrheit müsse der Einsatz kürzer und gezielter erfolgen. Dies gilt natürlich für den Durchschnitt, Ausnahmefälle gibt es immer wieder.

    Blutwert vorher bestimmen

    Eine Entlastung könnte die Bestimmung des Blutwerts Procalcitonin sein. Für dessen Analyse ist nur sehr wenig Blut erforderlich und es geht vergleichsweise schnell. Alle zwölf Stunden erfolgt eine neue Abnahme. Kommt es zweimal zu einem negativen Ergebnis, dann ist die weitere Behandlung mit Antibiotika sehr wahrscheinlich überflüssig. Am Ende profitiert nicht nur die Medizin, sondern auch der Säugling davon. Er muss nämlich zum Beispiel nicht so lange im Kinderkrankenhaus bleiben.

  • Hautrötung

    Hautrötung

    Eine Hautrötung tritt schneller auf, als man denkt. Das hat aber nicht immer den gleichen Grund. Während einige schon Rötungen erhalten, wenn sie Stress haben, sind andere Hautrötungen Ursachen von Allergien.

    Manchmal sind diese Hautrötungen sogar auf einen wuchernden Hautpilz zurückzuführen. Die Gründe, warum man an Hautrötungen leidet, können vielfältig sein.

    Erkrankt man an bestimmten Infektionen oder Viren, dann erkennt man die ersten Symptome an der Haut. Die Haut ist ein Körperorgan, welches viel aushalten muss. Kratzer, Sonnenbrand und diverse Cremes, vieles kann schädlich für sie sein. Besonders bei Cremes oder beim Duschen mit bestimmten Mitteln kann es dazu kommen, dass Hautrötungen auftreten. Diese weisen einen darauf hin, dass man auf dieses Mittel allergisch ist. Wird dann eine andere Creme oder ein anderes Shampoo verwendet, verschwinden die Rötungen wieder.

    Hautrötung durch falsche Ernährung

    Auch eine falsche Ernährung kann oft zu einer Hautrötung führen. Wie bei den Cremes, handelt es sich hier ebenfalls um eine allergische Reaktion. Oftmals treten solche Hautrötungen auch mit Juckreiz auf. Kratzen sollte vermieden werden. Je mehr man die Rötung in Ruhe lässt, umso eher verschwindet sie auch wieder.

    Mögliche Erkrankungen mit Hautausschlag:

    • Akne
    • Arzneimittelexanthem , Arzneimittelallergie
    • Cushing-Syndrom
    • Dreitagefieber
    • Grindflechte bei Kindern , Impetigo contagiosa
    • Gürtelrose , Herpes Zoster
    • Hand-Fuss-Mund-Krankheit
    • Lassafieber
    • Latexallergie
    • Lepra , Aussatz
    • Lupus erythematodes
    • Masern bei Kindern
    • Nahrungsmittelallergie
    • Neurodermitis
    • Ringelröteln , Erythema infectiosum
    • Scharlach
    • Seborrhoische Dermatitis , Seborrhoisches Ekzem
    • Schuppenflechte
    • Sonnenallergie , Lichtdermatose
    • Syphilis , Lues
    • Typhus , Paratyphus

     

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