Schlagwort: Allergien

  • Allergiker und Hundehaare

    Allergiker und Hundehaare

    Es gibt leider sehr viele Menschen, die von einer Allergie auf Hundehaare betroffen sind.

    Am schlimmsten trifft es hierbei jene, die sich einen Hund anschaffen, ein enges Verhältnis zu ihm aufbauen und nach einiger Zeit feststellen müssen, dass sie allergisch auf die Haare des geliebten Vierbeiners sind.

    Abhilfe schaffen können hier Hypersensibilisierungen. Dies sind Therapien mit Medikamenten, die meist durch Spritzen oder Tabletten verabreicht werden. Dies geschieht über mehrere Tage oder Wochen, bei manchem Menschen ist dies auch über Monate hinweg notwendig.

     

    Doch was, wenn dies auch nicht hilft?

    Auf keinen Fall sollte man auf Zwang versuchen, den Hund bei sich zu behalten. Denn das schadet nicht nur dem Allergiker allgemein, sondern auch dem Verhältnis zwischen Hund und Allergiker. Der Allergiker kann kaum mit dem Hund zusammen sein und wenn doch, dann geht es ihm dabei nicht gut. Dies sollte vermieden werden.

     

    Auch, wenn es wohl sehr schwer sein mag, den geliebten Hund weggeben zu müssen, ist es auch keine Lösung, sich zu quälen. Man muss sich der Entscheidung stellen, den Hund nicht behalten zu können. Selbst nach einem neuen Besitzer zu suchen, kann die Trennung vom Hund leichter machen. Wenn man sich selbst umsieht und sich ein Bild über den zukünftigen Besitzer macht, dann hilft dies oft, den Hund abzugeben. Empfehlungen gibt auch der Tierarzt.

     

    Sind Kinder ebenfalls allergisch auf Hundehaare?

    Leider ist es auch oft so, dass gerade Kinder allergisch auf Hundehaare reagieren. Viele Studien belegen, dass Kinderallergien von Hunden ausgelöst werden. Doch mindestens genauso viele belegen etwas anderes, da die Kinder zwar in der Nähe von Hunden aufwachsen, aber keine Anzeichen einer Allergie aufweisen können. Somit ist es nicht bewiesen, ob ein Hund im Haushalt nun Allergien bei Kindern auslöst oder nicht.

     

    Sollte man jedoch feststellen, dass ein Kind, welches in der Nähe eines Hundes aufwächst, immer mehr allergische Reaktionen besonders im Zusammenhang mit dem Hund zeigt, muss auf jeden Fall ein Allergietest, insbesondere wegen der Hundehaare, gemacht werden. Wenn sich der Verdacht bestätigt, ist dies auch ein Grund, um den Hund sofort aus dem Haushalt wegzubringen. Denn man sollte nie die Gesundheit eines Familienmitgliedes gefährden, nur, um den Hund nicht weggeben zu müssen, auch wenn es schwer fällt.

     

    Aber wie oben schon beschrieben, sollte man eine Therapie auf jeden Fall versuchen. In vielen Fällen wirkt die Therapie und schon daher sollte man auf diese Möglichkeit der Bewältigung der Allergie zurückgreifen. Denn für einen Menschen oder eine Familie, die Hunde liebt, kann es doch nichts Schöneres geben, als mit ihrem Hund zusammen zu leben.

    Und dafür sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, die es gibt, um dies erreichen zu können.

     

    Informieren Sie sich bei Bedarf am besten bei Ihrem Hausarzt oder bei Ärzten, die sich speziell mit Allergien beschäftigen. Eventuell stellt sich ja nach einem Allergietest heraus, dass die Allergie gar nicht am Hund liegt, sondern an irgendetwas anderem. Und dies wäre wirklich sehr wünschenswert, sowohl für den Allergiker, als auch für den Hund, der sich meistens schon an Herrchen und Familie gewöhnt hat und gerne dort bleiben möchte, weil er sich einfach dort wohl fühlt und gut umsorgt wird.

     

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  • Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Bindehautentzündung – Ursachen und Behandlung

    Sind die Augen rot, verklebt und tränen – dann ist in den meisten Fällen eine Bindehautentzündung schuld daran. Insbesondere Säuglinge sind von diesen Symptomen häufig betroffen. Als Ursachen kommen hauptsächlich Viren in Betracht. Bei Babys und Kindern zeichnen vornehmlich Bakterien für eine Bindehautentzündung verantwortlich. Aber auch Staub und trockene Augen sind als Auslöser der Erkrankung bekannt.

     

    Funktionalität der Bindehaut

    Die Bindehaut bildet eine Schleimhautschicht, die den Augapfel schützt. Sie wehrt Krankheitserreger ab und verteilt den Tränenfilm. Die ansonsten durchsichtige Schicht ist bei einer Bindehautentzündung gerötet. Dies beruht auf einer verstärkten Durchblutung, mit deren Hilfe versucht wird, Entzündungen zu bekämpfen. In der Regel ist die Bindehautentzündung harmloser Natur. Sie klingt üblicherweise binnen zehn bis 14 Tagen ab.

     

    Symptomatik einer Bindehautentzündung

    Hauptsymptom einer Bindehautentzündung ist ein tränendes, gerötetes Auge. Das Auge juckt und brennt. Die betroffene Person hat das Gefühl, als befände sich Sand oder ein Fremdkörper im Auge. Insbesondere früh am Morgen zeigen sich die Augenlider geschwollen und verklebt. In den Augenwinkeln lässt sich ein abgesondertes Sekret bemerken. Dieses kann wässriger, schleimiger oder eitriger Natur sein.

    Darüber hinaus kann eine Lichtempfindlichkeit auftreten. Liegt gleichzeitig eine Entzündung der Hornhaut vor, können sich zusätzlich Schmerzen bemerkbar machen.

     

    Welche Ursachen einer Bindehautentzündung zugrunde liegen können

    Für eine Bindehautentzündung kommen unterschiedliche Ursachen in Frage. Dies kann eine Allergie sein. Ebenso kann der Auslöser ein Krankheitserreger sein oder eine Trockenheit des Auges vorliegen. Auch Umweltstoffe zeichnen für eine Bindehautentzündung verantwortlich.

    Wird eine Bindehautentzündung durch Viren oder Bakterien ausgelöst, so kann diese ansteckend sein. Die Augen jucken und brennen heftig. Von einer Bindehautentzündung, verursacht durch Bakterien, sind meistens Kinder betroffen. Diese beginnt auf einem Auge. Charakteristisch hierfür ist ein gelbgrünes, eitriges Sekret. Das Auge ist insbesondere morgens geschwollen und verklebt.

    Eine gefährlichere Variante wird von Gonokokken verursacht. Die Augen sind dann erheblich vereitert. Die Bindehaut zeigt sich geschwollen, ebenso die Lymphknoten hinter den Ohren. Diese Bakterien hängen oft im Zusammenhang mit Infektionen im Genitalbereich. Im Volksmund ist auch von Tripper die Rede.

    Eine viral bedingte Bindehautentzündung weist eine hohe Ansteckungsgefahr auf, da die Symptome erst wenige Tage nach erfolgter Infektion auftreten. Besonders Kinder sind gefährdet, sich anzustecken.

    Ferner zeichnen auch Herpesviren für eine Erkrankung verantwortlich. Herpesviren können großen Gefahren für das Auge bedeuten. Dahingegen sind Parasiten und Pilze relativ selten Verursacher einer Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung auf Grund von Allergien

    Gerade im Frühjahr beginnt für viele Menschen die Heuschnupfenzeit. Die Nase läuft und die Augen beginnen zu jucken. Die allergische Bindehautentzündung ist am tränenden Augen mit einer austretenden klaren Flüssigkeit erkennbar. Die Symptomatik ähnelt der viralen Bindehautentzündung.

     

    Bindehautentzündung nichtallergischer Natur

    Sehr oft tritt die Erkrankungen des Auges auch durch zu trockene Augen auf, beispielsweise durch eine Überreizung bei längeren Arbeiten am Computer. Gern wird hier das Blinzeln vergessen. Dadurch wird das Auge nicht genügend mit Tränenflüssigkeit befeuchtet.

    Aber auch Chlor im Schwimmbad, Rauch beim Grillen oder Staub in der Luft sorgen für Reizungen an der Bindehaut. Durch das Tragen von Kontaktlinsen besteht ein erhöhtes Risiko einer Bindehautentzündung. Durch den Schmutz auf der Linse entsteht leicht eine mechanische Reibung. Darüber hinaus sammeln sich leicht unterhalb der Kontaktlinse Bakterien und Schmutz an.

     

    Richtige Behandlung einer Bindehautentzündung

    Jedes gerötete Auge sollte unbedingt einem Augenarzt vorgestellt werden. Obwohl eine Bindehautentzündung in der Regel binnen zwei Wochen von selbst ausheilt, können gelegentlich Medikamente die Heilung beschleunigen.

    Liegen der Erkrankung Bakterien zugrunde, wird der Augenarzt Augentropfen oder eine Augensalbe verordnen. Bei einer durch Gonokokken verursachten Bindehautentzündung kommen spezielle Antibiotika zum Einsatz.

    Etwas langwieriger gestaltet sich die Behandlung einer viralen Bindehautentzündung. Diese heilt meist ohne die Gabe von Medikamenten ab. Liegen Herpesviren zugrunde, erfolgt meist eine medikamentöse Therapie.

    Trockene Augen werden für gewöhnlich mit Augentropfen erfolgreich behandelt. Sind Kontaktlinsen die Ursache, sollten diese komplett entnommen werden. Erst nach Abklingen der Symptome macht ein erneutes Einsetzen wieder Sinn.

    Bei einer allergisch bedingten Bindehautentzündung empfiehlt es sich den Allergieauslöser zu meiden. Sofern dies nicht machbar ist, können Antihistaminika Erfolg bringen.

    Ergänzend zur medikamentösen Behandlung können entzündungshemmende Mittel der Homöopathie eingesetzt werden. Allerdings empfiehlt es sich nicht, ausschließlich auf homöopathische Mittel zu setzen.

     

     

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  • Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Viel zu selten machen wir uns Gedanken um das Klima in unseren Wohnräumen. Doch wundert man sich erst einmal über die Häufigkeit an Erkältungen, die uns heimsuchen, den Schimmel an der Wand oder die beschlagenen Fensterscheiben, kann es oft nicht schnell genug gehen, etwas zu ändern. All die genannten Beispiele können Zeichen dafür sein, dass Ihre Wohnräume nicht über das richtige Klima verfügen. Gereizte Schleimhäute, Erkältungen, Schimmel und Wasser, das an den Scheiben herunterläuft sind die Folge. Doch wie bestimmt man die richtige Luftfeuchtigkeit? Dazu mehr in diesem Beitrag.

     

    Die aktuelle Luftfeuchtigkeit messen

    Mit Hilfe eines Hygrometers, das im Raum aufgestellt wird, kann man den Ist-Zustand der Luftfeuchtigkeit messen und bestimmen. Neben der Raumtemperatur zeigt das Gerät zusätzlich den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Liegt dieser unter 40%, sind Sie auf dem besten Wege, Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

     

    Die ideale Luftfeuchtigkeit

    In Wohnräumen wie Wohn-, Ess-, Arbeits- und Kinderzimmer sollte die optimale Luftfeuchtigkeit in etwa zwischen 40% und 60% liegen. Liegt die von Ihnen gemessene Raumfeuchte darunter oder darüber, sollten Sie entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Die ideale Raumtemperatur in den genannten Wohnräumen beträgt im Schnitt 20°C.

    In Küche und Badezimmer liegt der Idealwert bei 50% bis 70%, da hier entsprechende Tätigkeiten wie Kochen und Baden verrichtet werden, die für eine automatisch höhere Raumfeuchtigkeit sorgen. Sollte der Wert in diesen beiden Räumen dauerhaft über dem Grenzwert liegen, was gelegentlich schon mal vorkommen kann, sollten Sie die Fenster öffnen und die Feuchtigkeit nach draußen entweichen lassen.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig

    kann dies zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, die meist als normal wahrgenommen werden. Die Schleimhäute werden gereizt, die Augen tränen und die Nase läuft vom ständigen Niesen. Die Haut kann durch die trockene Luft gereizt werden, was oft zu Juckreiz führt.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch

    hat man schneller Schimmel an den Wänden als man die Fenster öffnen kann. Die Schimmelsporen finden im schlimmsten Fall den Weg in Richtung Atemwege, was Allergien und Asthma auslöst. Auch Hausstaubmilben mögen ein feuchtes Raumklima und fühlen sich dort mehr als wohl. Pures Gift für jeden Allergiker also.

    Hier ist richtiges Lüften angesagt und vor allem die Raumfeuchtigkeit auf einen gesunden Durchschnitt senken.

     

    Maßnahmen für eine höhere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Um die Raumfeuchtigkeit in Ihren Räumen dauerhaft zu erhöhen und somit zu verbessern, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

     

    • Luftbefeuchter: diese gibt es in zahlreichen Formen und Farben und eignen sich somit perfekt als unauffällige Dekorationsgegenstände für Fensterbretter und Heizung. Je nach Version können die Luftbefeuchter an den Heizkörpern angebracht oder im Raum aufgestellt werden.
    • Elektrische Luftbefeuchter: diese erzeugen Wasserdampf, der in Form von leichtem Nebel in die Raumluft abgegeben wird. Empfehlenswert für ein besonders trockenes Raumklima. Beachten Sie jedoch, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt, sobald sie den Idealwert erreicht hat, ansonsten besteht die Gefahr von Schimmel.
    • Feuchte Handtücher: am einfachsten und genauso effektiv wie Luftbefeuchter für die Heizung sind Handtücher, die Sie gut mit Wasser tränken, so dass sie nicht mehr tropfen. Im Anschluss legen Sie die Handtücher auf den Heizkörper und verbessern somit nachweislich die Raumfeuchte.
    • Behälter mit Wasser aufstellen: nehmen Sie ein paar Deko-Schalen zur Hand und befüllen Sie sie mit Wasser. Sie können sie im ganzen Raum verteilt aufstellen und dadurch für ein besseres Raumklima sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar hübschen Schwimmkerzen? Beachten Sie dabei, dass die neue Quelle für Feuchtigkeit nicht zur Stolperfalle wird. Stellen Sie sie am besten nicht auf dem Boden oder in Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
    • Grünpflanzen: Je mehr Grünpflanzen sich in einem Raum befinden, umso besser ist das Raumklima inklusive Luftfeuchtigkeit. Wenn sie bereits genug Pflanzen besitzen, versuchen Sie einfach mal, die Grünlinge öfter zu gießen.

     

    Maßnahmen für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Sind Ihre Räumlichkeiten bereits ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und befürchten Sie Schimmel, haben Sie folgende Möglichkeiten, um die Raumfeuchtigkeit zu reduzieren:

     

    • Regelmäßiges Messen der Luftfeuchtigkeit ist wichtig, so behalten Sie steigende Werte immer im Blick und können schnell reagieren.
    • Öffnen Sie die Fenster beim Lüften komplett und verzichten Sie darauf, sie auf „Dauerkipp“ zu halten. Am besten beschränken Sie die Dauer des Lüftens auf nur einige Minuten.
    • Lüften Sie mehrmals täglich, so sorgen Sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
    • Nasse Wäsche hängen Sie bei zu feuchten Räumen besser in einem Raum mit geringerer Raumfeuchte oder im Wäschekeller auf.

     

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  • Spätsommer – auch jetzt nicht sicher vor Stechmücken

    Spätsommer – auch jetzt nicht sicher vor Stechmücken

    Für viele Menschen sind die aktuellen warmen Spätsommerabende äußerst angenehm. Es kann noch einmal viel Zeit im Freien verbracht werden, bevor der kühle Herbst beginnt. Doch auch gerade jetzt sind wir nicht sicher vor lästigen Plagegeistern – den Stechmücken.

     

    Wie Mückenstichen vorbeugen

    Wer sich effektiv vor Mückenstichen an lauen Spätsommerabenden schützen will, dem kann das Tragen von heller sowie dichtgewebter Kleidung empfohlen werden. Mücken haben es schwer, durch diese Kleidung hindurch zu stechen.

     

    Ergänzend hat sich die Verwendung von Insektenschutzmittel, erhältlich in jeder gut sortierten Apotheke, erwiesen. Diese hilfreichen Mittel haben mitunter eine Wirkdauer zwischen sechs bis acht Stunden und schützen ideal vor dem Zustechen der Plagegeister.

     

    Aber auch ein selbst hergestelltes Insektenschutzmittel kann hier gut Abhilfe schaffen. Beispielsweise empfiehlt sich die nachfolgende Mischung:

     

    Geben Sie 8 Tropfen von einem ätherischen Öl – dies kann beispielsweise Eukalyptus, Basilikum oder auch Lavendel sein – auf 100 ml Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl. Bevor Sie das selbst hergestellte Insektenschutzmittel anwenden, sollten Sie diese Mixtur gut schütteln.

     

    Zu beachten gilt, dass ätherische Öle jedoch in den meisten Fällen nur relativ kurzfristig wirken. Darüber hinaus können empfindliche Personen mit Allergien auf verschiedene ätherische Öle reagieren. Aus diesem Grunde ist auch darauf zu verzichten, diese im puren Zustand unmittelbar auf die Haut aufzutragen.

     

    Was tun, wenn Mücken trotzdem zustechen?

    Sofern Mücken trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zustechen, empfiehlt es sich auf ein kühlendes Gel mit Antihistaminika zurück zu greifen. Liegt eine stärkere Hautreaktion vor, hat sich das Verwenden einer Salbe – angereichert mit niedrig dosiertem Hydrocortison – bewährt. Diese zeigt hervorragende Wirkung gegen den quälenden Juckreiz.

     

    Wirksam ist auch ein Kühl-Akku, eingeschlagen in einem Tuch oder das Kühlen der Stichwunde unter fließendem Wasser.

     

    An der Einstichstelle sollte nach Möglichkeit nicht gekratzt werden, da sich dadurch die Beschwerden noch erhöhen. Außerdem gelangen auf diese Weise Bakterien in die Wunde, die unter Umständen Infektionen hervorrufen.

     

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  • Wie kommt es zu einer Allergie?

    Wie kommt es zu einer Allergie?

    Eine Allergie ist eine krankhafte Reaktion des Körpers auf äußere Einflüsse. Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Allergien, zum Beispiel Hausstauballergie, Tierhaarallergie, Pollenallergie – landläufig unter Heuschnupfen bekannt, Allergien auf bestimmte chemische Substanzen oder Lebensmittelallergien. In Verbindung mit der Pollenallergie treten auch Allergien gegen bestimmte Lebensmittel auf, die so genannten Kreuzallergien. Die Stoffe, welche die Allergie auslösen, heißen Allergene.

     

    Die Ursache dafür, dass viele Menschen auf bestimmte Stoffe allergisch reagieren, ist zum einen erblicher Natur. Zum anderen sorgt auch übertriebene Hygiene dafür, dass Menschen schon im Kleinkindalter keine ausreichenden Abwehrkräfte gegen Allergene bilden können.

     

    Allergien können bereits im Kindesalter auftreten und bis ins hohe Alter hinein Menschen beiderlei Geschlechts betreffen. Vorbeugen kann man vor allem bei der Pollenallergie durch eine Impfserie in der allergiefreien Zeit mit abgeschwächten Erregern. Ansonsten hilft es meist nur, die Allergie auslösenden Stoffe zu meiden, z. B. Milchprodukte bei einer Kuhmilcheiweißallergie, Obst oder Nüsse bei einer entsprechenden Lebensmittelallergie. Bei einer Hausstauballergie hilft es oft nur, die Wohnung entsprechend ohne textile Fußbodenbeläge, Polstermöbel und Federbetten einzurichten.

     

    Was kennzeichnet eine allergische Reaktion?

    Eine allergische Reaktion kann leichter oder schwerer Natur sein. Sie reicht von Rötungen und Reizuständen der Haut bis hin zum medizinisch als „anaphylaktischen Schock“ bezeichneten Zustand mit Atemnot und Kreislaufproblemen. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich! Hier muss sofort ein Arzt zu Hilfe gerufen werden.

     

    Treten Reizungen und Rötungen im Bereich von Haut und Schleimhäuten auf, so hilft entweder eine entzündungshemmende Salbe, die Einnahme entsprechender Medikamente oder zur schnellen Linderung auch eine Spritze. Oft bilden sich Quaddeln oder Ausschläge auf der Haut, die mit einer bestimmten, gegen die Art der allergischen Reation wirksamen, Salbe gelindert und beseitigt werden können. Auch Tabletten gegen den Juckreiz und im Notfall eine Spritze mit einem Antihistaminikum helfen.

     

    Allergische Reaktionen treten auf, wenn Betroffene unter einer Allergie leiden. Grundsätzlich kann jeder Mensch auf jeden beliebigen Stoff allergisch sein. Ob es sich dabei um Tierhaare, Pollen, Hausstaub, bestimmte Stoffe in Kosmetika oder Hausstaub handelt, ist unerheblich. Die Intensität der allergischen Reaktion ist verschieden ausgeprägt.

     

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  • Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Sie sind klein, niedlich, kuschelig und begeistern Kinder genauso wie Erwachsene. Mit ihren süßen Blicken und ihren schnuppernden Nasen kann man sie nur sofort in sein Herz schließen: Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen & Co gehören, neben Hunden und Katzen, zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen.

    Kinder lieben Streicheltiere

    Kaum ein Kind gibt es in Deutschland, das sich nicht mindestens eines dieser niedlichen, zahmen Streicheltiere wünscht. Man sollte Kindern diesen Wunsch nicht pauschal verwehren – sie aber im Vorfeld informieren und ggf. auf ihre Reife prüfen, denn Haltung und Pflege erfordern ein gewisses Maß an geistiger Reife. Kindern muss klar sein, dass es sich bei derartigen Haustieren nicht um gewöhnliches Spielzeug, sondern um empfindsame Lebewesen handelt, die täglich Pflege und Aufmerksamkeit benötigen, um sich wohl zu fühlen. Kinder müssen sich verinnerlichen, dass man die Tiere auch dann nicht einfach so in eine Ecke stellen kann, wenn spontan keine Lust mehr auf das Tier bzw. die Tiere vorhanden ist. Sie müssen lernen, dass ein Haustier einen ähnlichen oder sogar gleichen Stellenwert im Haushalt hat wie alle anderen Familienmitglieder.

    Der Umgang mit den und Pflege der künftigen Haustiere

    Eltern müssen ihren Kindern auch erklären, dass Hasen, Hamster und auch Meerschweinchen nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern komplett andere Ernährungsgewohnheiten haben und jeweils unterschiedliche Anforderungen an ihre direkte Umgebung stellen. Dadurch kommen Kinder in einen gewissen „Zugzwang“, denn bevor sie sich für eines der Tiere entscheiden können sind sie gezwungen, die entsprechenden Unterschiede kennenlernen. Nur so können sie eine Entscheidung treffen, die sie selbst auch längerfristig tragen können. Wenn Kinder ihre Tiere gerne ständig knuddeln und streicheln wollen, sind Hamster beispielsweise nicht die richtige Wahl – Hamster mögen es nicht, gestreichelt zu werden. Andere Tiere, speziell Meerschweinchen und auch Hasen, sind Gruppentiere und mögen die Einsamkeit nicht. Sie brauchen die Nähe mindestens eines oder zwei Artgenossen, um ein glückliches Leben zu führen.

    Auch der Streichelzoo will gepflegt und gefüttert werden

    Neben den allgemeinen Dingen, die bei der Haustierhaltung berücksichtigt werden sollen muss jedes Kind auch verstehen, das ein Haustier jeden Tag Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Regelmäßiges Füttern gehört genauso dazu wie die täglich frische Wassergabe und das regelmäßige Ausmisten des Käfigs. Unliebsame Aufgaben, die einem Kind meist schnell lästig werden, aber dennoch nicht unerledigt bleiben dürfen. Das Wohl des Tieres geht über die Lust oder Unlust des Nachwuchses. (Das ist übrigens eine sehr wichtige Lektion für das Leben: Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch dann viel Aufwand, wenn man keine Lust mehr hat). Diese Verantwortung muss mindestens so lange aufrechterhalten werden, wie das Tier am Leben ist. Das bedeutet, dass man bei einem Hamster im Mittel ca. 2 Jahre, bei Kaninchen aber bis zu 12 Jahre lang Verantwortung trägt. Wenn Kinder ein Haustier bekommen sollen, müssen diese Punkte wohl durchdacht und mit dem Kind, gerne auch in mehreren „Sitzungen“ explizit geklärt werden. Dem Kind muss bewusst sein, dass es eine Verantwortung eingeht, die es nicht einfach so wieder loswerden kann.

     

    Für Kinder und auch Eltern durchaus hilfreich ist die Abarbeitung der nachfolgenden Checkliste zur Haustierhaltung. Idealerweise müssen Kinder und Eltern gemeinsam zu einem Konsens finden, der zu allen Punkten dann ein JA als Antwort zur Folge hat.

     

    Hat das Kind täglich mindestens eine Stunde Zeit, um sich um das Haustier zu kümmern?   Ja   Nein
    Sind Eltern und Geschwister ebenfalls dafür, dass das Kind ein Haustier bekommen soll?   Ja   Nein
    Sind Allergien gegen Tierhaare im Haushalt bekannt, die gegen ein Haustier sprechen?   Ja   Nein
    Sind Sie als Elternteile bereit, bei der Versorgung der Tiere zu helfen, wenn das Kind das Interesse am Tier verliert?   Ja   Nein
    Sind Tiersitter greifbar, die sich im Urlaubs- oder Krankheitsfall um das Tier kümmern können?   Ja   Nein
    Sind die Eltern damit einverstanden, dass das Haustier auch in Teilbereichen der Wohnung / des Hauses frei herumläuft, um genügend Auslauf zu bekommen?   Ja   Nein

     

    Information für Eltern

    Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass Kinder vor dem 10. Lebensjahr in der Regel die Verantwortung für ein Haustier noch nicht komplett allein übernehmen können. Man geht davon aus, dass ab dem 7. Lebensjahr die Pflege eines Haustiers, unter Kontrolle der Eltern, durchaus in Ordnung geht. Als Elternteil sind Sie dafür verantwortlich, dem Kind in der ersten Zeit explizit zu zeigen, wie mit dem Tier umgegangen werden muss. Auch die Pflege muss dem Kind gezeigt werden. Bitte kontrollieren Sie immer wieder, ob es dem Tier gut geht und die Versorgung sichergestellt ist.