Schlagwort: Allergiker

  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Aggressivere Pollen sorgen verstärkt für Allergien und Asthma-Erkrankungen

    Aggressivere Pollen sorgen verstärkt für Allergien und Asthma-Erkrankungen

    Immer mehr Menschen leiden unter Asthma. Das Problem dabei: die herumfliegenden Pollen werden immer aggressiver, sodass die Betroffenen verstärkt unter der Erkrankung leiden.

    Pollen-Belastung nimmt zu

    Vor allem in den Großstädten warnen die Experten davor, dass Allergiker sowie Asthmatiker mit immer aggressiveren Pollen rechnen müssen. Die Ursache für den stärkeren und länger anhaltenden Pollenflug ist eine Folge der globalen Klimaerwärmung. Diese sorgt zudem dafür, dass es bei immer mehr Menschen zu Asthma und Allergien kommt. Betroffene leiden dann beispielsweise unter stark tränenden Augen, Schnupfen und einer „laufenden“ Nase. Dazu gesellen sich Husten, Luftnot sowie ein Enge Gefühl in der Brust.

    Aggressivere Pollen durch Klimaerwärmung – Warum ist das so?

    Fachleute sind der Meinung, dass durch die Klimaerwärmung das Wachstum der Pflanzen angeregt wird. Die Forscher untermauern diese Aussage damit, dass sich innerhalb von Deutschland in den letzten 30 Jahren die Pollensaison nicht nur deutlich verlängert hat, sondern ebenfalls intensiver ausgefallen ist. Ein besseres Pflanzenwachstum bedeutet natürlich nicht nur, dass mehr Pflanzen wachsen, sondern dass ebenfalls mehr Pollen vorhanden sind. Für Allergiker und Asthmatiker ist diese Tatsache mit noch mehr Leiden verbunden. So berichten betroffene Personen, dass ihre Symptome immer schlimmer werden.

    Symptome einer Pollenunverträglichkeit

    Wird unter Heuschnupfen oder einer Allergie auf Pollen gelitten, dann sind hiervon die oberen Atemwege betroffen. Betroffene leiden dann zumeist unter:

    – geschwollenen Lidern
    – juckenden Augen
    – anhaltendem, starkem Schnupfen
    – einer allergisch bedingten Bindehautentzündung

    Doch auch für Asthmatiker ist die Pollenflugsaison alles andere als angenehm. Unter Asthma wird eine entzündliche, chronische Erkrankung der unteren Atemwege verstanden. Zu den Symptomen gehören hier:

    – Kurzatmigkeit
    – ständiges Husten, das hauptsächlich nachts auftritt
    – Atemnot
    – einem pfeifendem Ton beim Ausatmen

    Was tun bei Pollenallergie und Asthma?

    Eine komplette Heilung von Asthma und einer Pollenallergie ist heutzutage leider noch nicht möglich. Allerdings gibt es verschiedene Medikamente, die diverse Beschwerden lindern. Je nach vorhandenen Beschwerden verschreibt der Arzt zum Beispiel Nasen- oder Asthmasprays oder Tabletten. Die Behandlung der Pollenallergie/des Asthmas sollte unbedingt durch einen Arzt erfolgen, da nur der Fachmann erkennt, welche Medikamente die beste Wirkung erzielen und gefahrlos eingenommen werden können. Ein Arzt überprüft auf weitere Allergien, Überempfindlichkeiten und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, bevor er ein Mittel verschreibt.

    Neben der Einnahme von Medikamenten zur Linderung der Beschwerden, können einige einfach Tipps befolgt werden. So sollten Allergiker zur Hauptflugzeit der Pollen nach Möglichkeit nicht bzw. nur nach Nöten das Haus verlassen. Außerdem sollte das Lüften der Wohnung stoßweise und ebenfalls außerhalb der Pollenflugzeit erfolgen. Betroffenen, die von draußen nach Hause kommen, wird oftmals geraten, schnell die Bekleidung zu wechseln, damit die anhaftenden Pollen sich nicht in der Wohnung verteilen. Aufgrund dessen sollte sich beispielsweise nicht im Schlafzimmer umgezogen werden – hier bleiben die Pollen dann an der Bettwäsche hängen und stören somit auch im Schlaf. Sehr empfehlenswert sind etwa auch Staubsauger mit Pollenschutzfilter.

    Viele Kinder unter den Betroffenen

    Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat angegeben, dass innerhalb von Deutschland etwa 15 Prozent der Menschen, die 18 Jahre und älter sind, unter Heuschnupfen leiden. Fast neun Prozent leben mit Asthma.

    Der Lungeninformationsdienst am Helmholtz Zentrum München gibt sogar an, dass Asthma bei Kindern und Jugendlichen die häufigste chronische Erkrankung ist. In Deutschland sind hiervon circa zehn Prozent der Kinder, die unter 15 Jahre alt sind, betroffen. Davon bricht in 70 Prozent der Fälle die Krankheit sogar schon vor dem fünften Lebensjahr auf. Für Kinder besteht ein sehr hohes Risiko bezüglich der Erkrankungen der Atemwege. Doch nicht nur junge, sondern ebenfalls ältere Menschen über 70 Jahre leiden laut den Experten verstärkt an Allergien sowie Ekzemen. So ist es laut den Experten schon längst keine Seltenheit mehr, dass vor allem die Menschen im Alter verstärkt eine Allergie bekommen, die sonst ihr ganzes Leben lang davon verschont geblieben sind.

    Höherer Pollenflug durch die Aufnahme von CO2 bei Straßen-Pflanzen

    Als Grund für diese Entwicklungen sehen Experten den veränderten Lebensstil der Menschheit an. So wird sich beispielsweise nicht mehr so oft an der frischen Luft bewegt, wodurch eine höhere Anfälligkeit besteht. Des Weiteren ist die Menschheit ebenfalls den veränderten Bedingungen der Umwelt, begründet durch den Klimawandel, ausgesetzt. So tragen verschiedene Faktoren dazu bei, dass Betroffene von den Pollen stärker gereizt werden, als das noch in früheren Jahren der Fall gewesen ist.

    Außerdem sind die Pollen, die sich in der Stadt nahe der Hauptstraßen bilden zumeist mit einer hohen Anzahl an Dieselrußpartikeln versetzt, sodass diese deutlich aggressiver sind. Auch auf diese Weise entstehen deutlich leichter Allergien. Des Weiteren nehmen die unterschiedlichen Gräser, Kräuter und Pflanzen, die an den Hauptverkehrsstraßen wachsen, viel CO2 auf, was wie eine Düngergabe wirkt. Dementsprechend gut gedüngt, stoßen die Pflanzen natürlich noch verstärkt Pollen aus.

    Ein Blick in die Zukunft

    All diese Faktoren zusammen, werden wohl in der Zukunft dafür sorgen, dass es noch mehr Menschen gibt, die unter Heuschnupfen, Pollenallergie und Asthma leiden. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass Deutschland zu den Ländern gehören wird, die unter dem größten Pollen-Zuwachs leiden.

  • E-Book zum Thema Wohngesundheit

    E-Book zum Thema Wohngesundheit

    Wohngesundheit ist ein Stichwort, das nie an Aktualität verliert. Immerhin soll unser Zuhause ein Ort des Entspannens und der Sicherheit sein.

     

    Gesund wohnen – immer ein aktuelles Thema

    Allerdings sind in zahlreichen Häusern Böden, Möbel und Wände mit Schadstoffen belastet. Folglich besteht eine besondere Gefahr für die Gesundheit aller Bewohner. Auch wenn das äußere Erscheinungsbild für viele eine besondere Rolle spielt, empfiehlt es sich, bereits während des Hausbaus auf die Wohngesundheit zu achten. Denn nur derjenige, der gesund baut, kann später bedenkenlos gesund wohnen.

     

    Nahezu 90 Prozent des Tages hält sich der Mensch in einer geschlossenen Räumlichkeit auf. Wenn Kinder im Haus leben, nimmt das Thema Wohngesundheit einen noch höheren Stellenwert ein. Ähnlich wie Allergiker reagieren sie besonders empfindsam auf schädliche Belastungen in der Raumluft.

     

    Wenn das eigene Heim krank macht

    Infolge zu geringer Beachtung der Wohngesundheit können – bedingt durch die Schadstoffbelastung im Haus – sich zahlreiche Krankheitssymptome bemerkbar machen. Hierzu zählen unter anderem

    • Asthmatische Beschwerden
    • Hautausschläge
    • Konzentrationsschwierigkeiten
    • Kopfschmerzen
    • Reizungen der Schleimhäute
    • Schwindelgefühle
    • Ständige Müdigkeit

     

    Wenn die Raumluft erst einmal von Schadstoffen belastet ist, gestaltet sich die Suche nach den Ursachen äußerst schwierig. Wichtig für die Wohngesundheit im Eigenheim ist daher die richtige Auswahl der Baustoffe. Bestenfalls hilfreich ist hier eine den Bau begleitende Qualitätskontrolle.

     

    Baustoffe natürlichen Ursprungs üben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das Wohlfühlen, das Raumklima sowie die Wohngesundheit aus. Infolgedessen eignen sich hervorragend Baustoffe aus

    • Hanf
    • Kalk
    • Keramik
    • Lehm

     

    Aber auch Natursteine und Produkte tierischer Herkunft, wie beispielsweise Schafwolle, sorgen für ein gesundes Wohnklima.

     

    Doch Vorsicht! Wohngesundheit darf nicht mit ökologischem Bauen verwechselt werden. Mehr zu diesem und weiteren Themen erfährt der interessierte Bauherr im kostenlos erhältlichen E-Book „Wohngesund bauen und renovieren“ vom Online-Baustoffhändler BENZ24. Insgesamt sieben bekannte Fachexperten der Branche geben hier Auskunft zur Wohngesundheit.

     

    Wohngesundheit geht uns alle an

    Deshalb ist es so wichtig, selbst bei natürlichen Baustoffen stets darauf zu achten, dass diese nicht eventuell mit Chemikalien behandelt wurden. So sind zum Beispiel in den zum Streichen der Wände verwendeten Farben nicht selten so genannte VOCs – flüssige Kohlenwasserstoffverbindungen – enthalten. Ferner finden sich diese äußerst giftigen Stoffe in manchen Klebstoffen und Lösungsmitteln wieder.

     

    Problematisch gestaltet sich bei nahezu allen Neubauten die fehlende Möglichkeit des Herauslüftens von Schadstoffen. Denn neu gebaute Häuser verfügen in der Regel über hervorragend gedämmte, luftdichte Gebäudehüllen. Dadurch halten sich Feuchtigkeit und Schadstoffe in neuen Gebäuden standhaft.

     

    Durch Fensterlüftung und die Verwendung von Lüftungsanlagen lassen sich derartige Probleme nur unbefriedigend lösen. Dadurch kann sich leicht Schimmel in den Räumlichkeiten bilden, was zu einer weiteren Belastung der Wohngesundheit beiträgt.

     

    Aber auch Elektrosmog ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. So lauern in Handys, WLAN und Stromleitungen zahlreiche Gefahrenquellen für ein gesundes Raumklima. Selbst ausgeschaltete elektrische Geräte beeinträchtigen die Wohngesundheit erheblich, beispielsweise der eingesteckte Radiowecker.

     

    Rückstände von Schadstoffen finden sich in kleinsten Partikeln von Hausstaub. Wenn die Bewohner – insbesondere Kinder und Allergiker – diesen über einen Zeitraum von mehreren Jahren ausgesetzt sind, ist mit teilweise erheblichen gesundheitlichen Risiken zu rechnen.

     

    Befinden sich Biozide im Haus, ist keine Wohngesundheit mehr gegeben. Vornehmlich verstecken diese sich in Silikon, das sich ideal zum Verfugen von Fliesen in Küche und Bad eignet. Aber auch Teppichboden kann mit Bioziden belastet sein. Diese bieten zwar einen Schutz vor Motten, bergen jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken für die in den Räumlichkeiten lebenden Personen.

     

    Richtiges Lüften – entscheidend für die Wohngesundheit

    Viele Menschen lüften ihr Heim nicht richtig, meist werden Fenster nur angekippt oder nur kurz die Balkontür für eine Minute geöffnet. Diese kurzen Momente sind jedoch nicht ausreichend. Empfehlenswert ist ein so genanntes Stoßlüften. Das heißt, pro Tag sollte wenigstens einmal das Fenster oder die Balkontür für insgesamt zehn Minuten lang geöffnet bleiben. So kann ein optimaler Luftaustausch stattfinden.

     

    Zur Vermeidung von Schimmelbildung ist es entscheidend, dass Wände genügend Zeit zum Trocknen haben. Denn Schimmel bildet sich hauptsächlich an jenen Stellen, die feucht sind.

  • Allergie Therapiemöglichkeiten – Was ist möglich?

    Allergie Therapiemöglichkeiten – Was ist möglich?

    Für eine Allergie gibt es die verschiedensten Ursachen. Grundsätzlich gilt, dass man auf jedes Produkt und jeden Zustand allergisch sein kann. Allergien sind oft vorbelastet, meist nur linderbar, aber nicht heilbar und in jedem Fall belastend für Betroffene. Welche bekannten Allergien es gibt und wie man sie am besten behandelt, wollen wir hier näher erläutern.

    Allergie

    Nahrungsmittel, wie Milch und Milchprodukte bzw. Das Eiweiß aus diesen Lebensmitteln sind verantwortlich für eine Lebensmittelallergie bzw. Eine Kuhmilcheiweißallergie. Hier kann die Nahrung, oft auch in Kombination mit anderen Nährstoffen, nicht richtig verwertet werden. Die Folgen sind beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und heftige krampfartige Schmerzen. Hier kann nur versucht werden, auf Nahrungsmittel auszuweichen, die kein Tiermilcheiweiß enthalten, wie Sojaprodukte. Allerdings kann man auch auf Soja allergisch sein.

    Zu den bekanntesten Allergien zählt die landläufig als Heuschnupfen bezeichnete Allergie auf Gräser und Blütenpollen. Diese kann auch in Kombination mit einer Lebensmittelallergie (Nüsse, Steinobst) einhergehen. Schlimmstenfalls kommt es zu Pollenasthma mit Atemnotanfällen, charakteristisch sind Schwellungen, Niesreiz, tropfende Nase sowie gerötete Augen. Oft trifft man in Verbindung mit der Pollen- auch auf die Hausstauballergie, welche durch Milben und Staub ausgelöst wird oder auf eine Tierhaarallergie.

    Eine allergische Reaktion auf chemische Stoffe in Parfums, Deospray und Deorollern muss nicht zwangsläufig auf den Inhaltsstoff Alkohol zurückzuführen sein; auch bestimmte Duftstoffe sind Allergene. Hier kann man nur auf Naturprodukte ausweichen oder ganz verzichten, selbst der Hinweis „hautfreundlich“ oder „sensitiv“ bietet meist keinen Schutz vor den Allergenen. In Schmuck enthaltenes Nickel ist der Auslöser der (Chrom-)Nickelallergie. Diese tritt bei Betroffenen auch auf, wenn sie mit Baustoffen in Kontakt kommen, da diese nickel- bzw. Chromhaltig sein können.

    Ebenfalls häufig anzutreffen ist die Latex- und Pflasterallergie. Hier kommt es zur Rötung der Haut, wenn diese mit Pflaster bzw. Den Inhaltsstoffen in Verbindung kommt. Latex- und Gummiallergiker bekommen ein Ekzem der Hände, wenn sie latexhaltige Handschuhe tragen. Vorsicht ist hier auch bei Kondomen geboten.

    Eine weit verbreitete Allergie ist auch die Medikamentenallergie. Sie zählt zu den Nebenwirkungen von Salben oder Arzneimitteln zum Einnehmen. Bestimmte Inhaltsstoffe sind für diese Allergie verantwortlich. Häufig tritt zum Beispiel eine Überempfindlichkeit gegen Penizillin auf.

    Allergie Therapiemöglichkeiten

    Die Therapiemöglichkeiten sind bei Allergien recht begrenzt. Neben verschiedenen Medikamenten, oralen Antihistaminika (gegen Husten-, Schnupfen und Luftnot), Glukokortikoid (meist Prednisolon als Anti-Allergie-Notfallmedikament) sowie Adrenalin (gegen Schockzustände) wird die Vermeidung von Allergenen empfohlen.

    Bei Nahrungsmittelallergien muss darauf geachtet werden, ob in Lebensmitteln auch kleinste Mengen der Allergene enthalten sein können.

     

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  • Mit Akupunktur gegen Pollenallergie? Funktioniert das?

    Mit Akupunktur gegen Pollenallergie? Funktioniert das?

    Kann man mit Akupunktur gegen Pollenallergie vorgehen?

    Vor allem das Frühjahr und der Sommer kann für Menschen, die unter einer Pollenallergie leiden, zu einer regelrechten Tortur werden. Triefende Nasen, rote Augen lassen die Lebensqualität in dieser Zeit deutlich absinken. In besonders schweren Fällen berichten die Betroffenen teilweise sogar von Atemnot und der Tatsache, tagelang das Bett hüten zu müssen. Viele Medikamente aus dem Bereich der Schulmedizin bieten hier zwar Linderung, bringen jedoch auch Nebenwirkungen in Form von extremer Müdigkeit und Abgeschlagenheit mit sich. Genau hier setzt die Alternative Medizin an. Einige Verfahren, wie beispielsweise die Eigenbluttherapie, sind extrem umstritten und werden von Wissenschaftlern sogar als „gefährlich“ eingestuft. Andere Lösungsansätze, wie die Akupunktur, haben sich jedoch schon jetzt für viele zu einer attraktiven Alternative entwickelt.

    Was ist Akupunktur eigentlich und welche Rolle spielt Sie in der Medizin?

    Die Akupunktur wird in den Bereich der traditionellen, chinesischen Medizin eingeordnet. Schon seit über  2000 Jahren versuchen die Menschen mit Hilfe der kleinen Nadeln die verschiedensten Beschwerden zu lindern oder gar ganz zu heilen. Die Theorie besagt hier, dass Krankheiten entstehen, wenn der Lebensfluss, also das „Qi“, gestört ist. Eine Korrektur findet, laut Ansicht der Alternativen Medizin, über das genaue Setzen der Akupunkturnadeln an.

    Was sagen die Forschungsergebnisse zu Akupunktur gegen Pollenallergie?

    Die Akupunktur genießt im Rahmen der Alternativen Medizin ein sehr gutes Image. So wurde beispielsweise auch einer größeren Studie bewiesen, dass die Beschwerden von Pollenallergikern durch das Setzen der Nadeln gemindert werden kann.

    Der Vorteil: aufgrund dieser Behandlungsmethode konnte auch in vielen Fällen die Einnahme klassischer Medikamente vermindert werden. Leider zeigte sich im Verlauf der Studie jedoch auch, dass hier keineswegs von einer langfristigen Verbesserung der Beschwerden gesprochen werden kann.

    So muss die Akupunktur mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden, um den Betroffenen wirklich zu entlasten.

     

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  • Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Die dritthäufigste Art von Allergien ist die so genannte Tierhaarallergie. Diese bezeichnet aber nicht, wie vermutet werden könnte, eine Allergie gegen Tierhaare. Dennoch spielen unter anderem sogar Vogelfedern bei der Verbreitung von Allergenen eine große Rolle. Diese bleiben nicht selten darin haften und können so weiter verbreitet werden.

     

    Ausgelöst wird die klassische Tierhaarallergie unter anderem durch:

    • Schweiß
    • Speichel
    • Urin
    • Talg

    einiger Tiere.

    Mehr als zehn Prozent aller Tierhalter hierzulande, so eine Expertenschätzung, leiden unter einer Tierhaarallergie.

     

    Nase, Augen und Bronchien werden gereizt, wenn die von Tieren stammenden Allergene über die Atemwege aufgenommen werden. Aber auch ein direkter Hautkontakt mit Tieren kann natürlich allergische Reaktionen auslösen.

     

    Besonders deutliche Reaktionen auf Katzenhaare

    Dabei ist es ein Irrglaube, dass Tiere mit langen Haaren problematischer für Allergiker seien als Tiere mit kurzen Haaren. Bei Allergikern treten am häufigsten Reaktionen in Verbindung mit Katzen auf. Diese Allergene verbreiten sich besonders leicht. Sie haben eine spezielle Schwebeeigenschaft.

    So kann es vorkommen, dass sie an der Kleidung des Katzenbesitzers haften bleiben und sich an Orten verbreiten, die von Katzen nie aufgesucht wurden.

    Betroffene leiden dann zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Kino unter den Symptomen der Allergie. Das hat zur Folge, dass auch Menschen, die eben keine Katze haben, unter dieser Art der Allergie leiden, weil sie durch andere Menschen mit den Allergenen in Kontakt kommen.

     

    Hundehaar-Allergiker leiden oftmals etwas weniger

    Natürlich können auch Hunde Allergien auslösen. Oftmals sind hier die Symptome aber weniger aggressiv als bei einer Katzenhaarallergie. Wichtig ist es hierbei zu wissen, dass alle Hunderassen die gleichen Allergene besitzen. Die Unterschiede bestehen also nur in der vorhandenen Menge, sowie zwischen Männchen und Weibchen. Ein Hund kann bei einem Allergiker eine Reaktion auslösen, ein anderer aber wiederum nicht.

     

    Allergische Reaktionen in Verbindung mit weiteren Tierarten

    Starke allergische Reaktionen sind aber wiederrum bei einer Empfindlichkeit gegen Meerschweinchen festzustellen. Die Auslöser sind hier unter anderem Eiweißmoleküle, die im Urin der Tiere vorkommen. Auch Pferde können bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

    Bei Vögeln ist es der Sachverhalt jedoch wieder etwas anders. Neben den Allergenen (unter anderem – wie beschrieben- aus den Federn) können auch Vogelmilben zu einer Allergie führen.

     

    Die Symptome sind äußerst vielfältig und mitunter vergleichbar mit denen von Pollenallergikern. So tritt oft ein Kribbeln in Augen oder der Nase auf. Gerötete Augen sind ebenfalls in Zeichen für eine Überempfindlichkeit, ebenso wie Nesselausschlag und Niesattacken. Auch ein Fließschnupfen ist ein Anzeichen für eine bestehende Vogelallegie.

     

    Oft ist es so, dass die Reaktionen bereits unmittelbar nach dem Kontakt mit den Allergenen bzw. den Tieren auftreten. Wenn der Kontakt längere Zeit besteht oder die Allergie stark ausgeprägt ist, kann dies den Gesundheitszustand des Betroffenen extrem verschlechtern. Es kann zu Asthmaanfällen oder Atemnot kommen.

     

    Die Behandlung einer Tierhaarallergie – welche Möglichkeiten bestehen?

    Ein Allergietest gibt schnell Aufschluss über eine bestehende Tierhaarallergie. Antikörpernachweise im Blut bilden hier die Grundlage für die jeweiligen Erkenntnisse.

    Kurzfristig lassen sich Symptome auch medikamentös behandeln. Eine Immuntherapie oder eine Allergie-Impfung, eine Hyposensibilisierung kann als langfristige Behandlungsmethode in Frage kommen, beispielsweise dann, wenn Sie sich weigern, Ihren Liebling abgeben zu wollen.

     

    Gegebenenfalls ist vor allem die Hyposensibilisierung bei Betroffenen auch hilfreich für einen Schutz gegen zufällig auftretende Kontakte mit Allergenen. Möglicherweise treten die Beschwerden nach einer Zeit gar nicht mehr auf, zum Beispiel, wenn eine dreijährige Therapie durchgeführt wurde.

     

    Am ehesten lassen sich die Symptome natürlich durch das Vermeiden von Kontakten mit den Allergenen abstellen. Im eigenen Haushalt hilft unterstützend eine gute Reinigung von Matratzen, Gardinen, Teppichen und ähnlichem. Das kann die Allergenbelastung gering halten.

     

    Und schon beim Kauf von Alltagsgegenständen sollte einiges beachtet werden. Pelze, Schafwolle oder Angora sind für Allergiker absolut zu vermeiden, auch Rosshaarfüllungen oder Kamelhaar rufen oft starke Reaktionen hervor. Zudem sollte das Tragen von Straßenschuhen in der Wohnung vermieden werden.

     

    Raucher haben es übrigens besonders schwer, wenn sie an einer Tierhaarallergie leiden. Die Atemwege werden durch den Zigarettenrauch permanent gereizt. Das macht die Schleimhäute für Allergene noch angreifbarer.

     

    Einfache Maßnahmen, die der Betroffene selbst ausführen sollte, beziehen sich beispielsweise das Waschen der Hände nach jedem Kontakt mit dem entsprechenden Tier.

     

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