Schlagwort: Anfall

  • Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Eine Schwangerschaft ist vor allem für junge Paare ein ganz besonders schönes und einschneidendes Erlebnis. Während dieser neun Monate passiert im weiblichen Körper ein wahres Wunder der Natur. Doch damit dieses Wunder überhaupt seinen Lauf nehmen kann, muss der Körper wahre Höchstleistungen vollbringen, was auch an der Frau und deren Wohlbefinden nicht spurlos vorüber geht. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung im Gange, die Hormone spielen verrückt, der ganze Stoffwechselablauf verändert sich und das führt bei den meisten Schwangeren zu einer mehr oder weniger extremen Übelkeit. Diese sogenannte Schwangerschaftsübelkeit macht sich vor allem am Morgen bemerkbar und legt sich in den meisten Fällen bis zum Mittag wieder. Wann genau  diese Schwangerschaftsübelkeit das erste Mal auftritt, ist von Frau zu Frau verschieden. Manche merken erst daran überhaupt, dass sie schwanger sind, andere haben es schon sehr frühzeitig.  Viele Frauen leiden sehr unter dieser Übelkeit und auch wenn die Schwangerschaftsübelkeit bei jeder Schwangeren in einer anderen Intensität auftritt, so kann ihr doch mit einfachen Mitteln recht gut entgegen gewirkt werden.

    Kleine Mittel, die effektiv und schnell gegen Schwangerschaftsübelkeit wirken

    In den meisten Fällen betrifft ein Anfall von Schwangerschaftsübelkeit die Stunden des Morgens und des Vormittags, sodass auch in diesem Zeitraum entsprechende Maßnahmen anzuwenden sind.  Sicher ist es zunächst einmal für jede Schwangere eine enorme Umstellung in ihrem täglichen Zeitplan, wenn die Schwangerschaftsübelkeit das Regiment übernimmt, doch bereits nach ein paar Tagen hat sich jede Frau an den neuen Rhythmus gewöhnt und kann diesen auch problemlos in ihren Alltag integrieren. Es ist wirklich nicht allzu schwierig, der Schwangerschaftsübelkeit entgegenzuwirken beziehungsweise sie ein wenig einzudämmen.

    • Stehen Sie in der Früh nicht direkt auf. Bleiben Sie ein wenig im Bett, richten Sie sich langsam auf und atmen Sie tief durch
    • Trinken Sie als erstes ein paar kräftige Schlucke Wasser
    • Vermeiden Sie Stress in der Früh, planen Sie lieber ein wenig mehr Zeit ein
    • Essen Sie in der Früh einen kleinen Snack, eine Scheibe Vollkornbrot oder Knäckebrot. Vermeiden Sie ein schweres und reichhaltiges Frühstück, zur Not, wenn die Schwangerschaftsübelkeit ganz schlimm zuschlägt, reicht auch eine Scheibe trocken Brot. Wichtig ist, dass Sie überhaupt ein wenig zu sich nehmen, damit der Magen arbeiten kann
    • Trinken Sie viel und achten Sie darauf, dass Sie Fruchtsäuren vermeiden

    Natürlich gibt es Frauen, die extrem unter einer Schwangerschaftsübelkeit leiden. Manch andere hingegen haben diesbezüglich überhaupt keine Sorgen. Es gibt jedoch auch Frauen, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit so schwerwiegend auftritt, dass sie ein Gesundheitsrisiko für das Ungeborene wie auch für die Schwangere darstellen kann.

    Ab wann kann eine Schwangerschaftsübelkeit als gesundheitsschädlich angesehen werden?

    Während es Frauen gibt, die unter einer ganz normalen Schwangerschaftsübelkeit mehr leiden als andere, gibt es auch solche, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit sehr schwerwiegende Ausmaße annimmt. Ab wann ist jedoch nun der Zeitpunkt erreicht, an dem dies zutrifft? Grundsätzlich gilt, dass jede Frau, die das Gefühl hat, der Schwangerschaftsübelkeit nicht mehr gewachsen zu sein, unbedingt ihren Frauenarzt konsultieren sollte. Bei folgenden Symptomen jedoch, sollte unbedingt und in jedem Fall der Arzt um Rat gefragt werden:

    • Hält die Schwangerschaftsübelkeit über einen längeren Zeitraum hinweg den ganzen Tag an
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass eine normale Nahrungsaufnahme nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist, da die Schwangere nichts bei sich behalten kann
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark ist, dass sie das Wohlbefinden der Schwangeren beeinträchtigt
    • Die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass mit ihr ein Gewichtsverlust einhergeht

    Alles in allem sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass wirklich jede Schwangere anders auf eine Schwangerschaftsübelkeit reagiert und mit dieser auch anders umgeht. Somit muss es auch jede Schwangere für sich ganz alleine entscheiden, wann sie zum Arzt geht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, auf den eigenen Körper zu achten und vor allem auf ihn zu hören.

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.

  • Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Hypertonie (Bluthochdruck)

    Zu den heutigen Volkskrankheiten gehört der Bluthochdruck oder auch Hypertonie genannt. Davon ist in Deutschland mittlerweile fast jeder vierte Bürger betroffen, und damit sind ernsthafte Erkrankungen wie Schädigungen der Augen, Nieren, Blutgefässe und weitere verbunden. Diese können dann zu Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen, wenn die Hypertonie nicht schnellstmöglich ärztlich behandelt wird. Bis allerdings der Bluthochdruck erkannt wird, können diverse Jahre vergehen, denn viele Menschen haben jahrelang keinerlei Beschwerden und werden daher auch ihren Lebensstil, mit dem sie den Bluthochdruck im Griff haben oder sogar vermeiden könnten, nicht ändern.

     Gesund leben beugt einen Bluthochdruck vor

    Denn ein gesunder Lebensstil ist die Grundsäule für eine gute und langanhaltende Gesundheit. Dazu gehören Faktoren wie eine salzarme Ernährung, viel Bewegung sowie kein Übergewicht. Wer also an zu vielen Kilos leidet, sollte seiner Gesundheit zuliebe diese abbauen, unter Umständen auch unter ärztlicher Aufsicht. Weitere Faktoren für eine Hypertonie sind das Rauchen, zuviel Stress sowie überhöhter Alkoholkonsum. Auch hier ist anzuraten, dass weniger mehr ist und einige Faktoren davon sollten bestenfalls komplett eingestellt werden, was in diesem Fall speziell für das Rauchen gehört. Stressabbau kann in speziellen Therapien erreicht werden, wenn es dem Patienten nicht möglich ist, dies aus eigener Kraft zu schaffen. Denn gerade der Stress im Beruf dürfte sich dauerhaft negativ auf den Blutdruck auswirken. Weiterhin hilft eine regelmäßige Bewegung, dem Bluthochdruck vorzubeugen. Hierzu eignet sich besonders der Ausdauersport, welcher den Kreislauf insgesamt positiv beeinflusst. Wenn all diese Faktoren einbezogen werden in einen geänderten Lebensstil, so kann der Blutdruck auf Dauer auf ein normales Level gehalten werden.

     Medikamente bei Hypertonie

    Wer bereits Bluthochdruck-Patient ist, wird Medikamente vom Arzt erhalten, die den Blutdruck wieder auf ein normales Maß zurückbringen, was einen enormen Gewinn an Lebensjahren sowie Lebensqualität für den Patienten einbringt. Dennoch wird die Behandlung durch den Arzt ganz individuell für jeden Patienten durchgeführt, denn selbst hier ist jeder Mensch entsprechend seinen Symptomen anders zu behandeln. Außer den blutdrucksenkenden Medikamenten ist eine Lebensumstellung mit Stressabbau auch hierbei sehr wichtig, damit die Therapie entsprechend gut anschlägt.

     Hypertonie alias Bluthochdruck –  Ursache und Entstehung

    Oftmals hat Bluthochdruck auch eine vererbbare Ursache, denn die erbliche Entstehung bei Kindern, wenn bereits die Eltern unter Hypertonie leiden, wurde bereits anhand von diversen Studien wissenschaftlich belegt. Das Risiko bei den Kindern ist in diesem Fall etwa doppelt bis dreimal so hoch, von daher raten die Ärzte dazu, dass der Blutdruck bei Kindern unbedingt im Auge zu behalten ist.

    Als typische Symptome werden Kopfschmerzen, Ohrensausen, Nasenbluten sowie Schwindel angegeben, vor allem, wenn der Bluthochdruck bereits länger besteht. Als langfristige Schäden sind unter anderem Kurzatmigkeit, Sehstörungen oder Brustschmerzen zu sehen. Dabei ist es sehr einfach, den Blutdruck messen zu lassen, dies geschieht in der Regel schnell und einfach beim Arzt und wird mittlerweile bei allen Standardkrankheiten zusätzlich kontrolliert. Wenn der Verdacht einer Hypertonie vorliegt, kann ebenfalls eine Dauermessung vom Arzt angeordnet werden, die einen Tag dauert. Die Messungen werden hinterher ausgewertet. Je eher die Erkrankung erkannt wird, umso erfolgreicher ist die Therapie, mit denen Folgeschäden umgangen werden können. Dennoch müssen die verordneten Medikamente meist für den Rest des Lebens eingenommen werden, um den Blutdruck somit stabil zu halten.

  • Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Impotenz oder wann ist der Mann ein Mann?

    Eine Impotenz hat 2 Formen

    Impotenz ist auch in unserer modernen und aufgeklärten Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, besonders bei denjenigen, die davon betroffen sind, den Männern. Ein Mann, der nicht mehr kann, ist nach Ansicht der meisten anderen Männer gar kein richtiger Mann, denn ein richtiger Mann steht nun einmal im besten Sinne des Wortes seinen Mann und hat keine Ausfallerscheinungen. Aber Impotenz ist ein Thema, das viele Männer beschäftigt, denn immer mehr Männer leiden unter einer erektilen Dysfunktion, wie die Impotenz medizinisch korrekt heißt.

    Warum kommt Impotenz heute so häufig vor und was sind die Ursachen dafür? Wie kann den Männern geholfen werden, die nicht mehr so können wie sie gerne wollen?

    Wenn es um Impotenz geht, dann unterscheiden die Mediziner zwei unterschiedliche Formen. Zum einen gibt es impotente Männer, deren Glied sich nicht mehr versteift und die nicht mehr in der Lage sind, normalen Geschlechtsverkehr zu haben. Diese Form der Impotenz kommt besonders häufig vor. Es wird geschätzt, dass rund 5 % der Männer in Deutschland unter dieser Form der Impotenz leiden, die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen, denn viele Männer schämen sich und gehen nicht zum Arzt.

    Bei der zweiten Form können Männer ganz normal verkehren und auch ejakulieren, aber sie können keine Kinder zeugen, da sie zu wenige oder gar keine Spermien haben. In diesem Fall liegt in der Regel eine Erkrankung vor, während die erste Variante der Impotenz auch nur vorübergehend sein kann. Erst wenn die Impotenz mindestens ein halbes Jahr anhält, dann sprechen die Ärzte von einer erektilen Dysfunktion, die behandelt werden muss.

    Welche Ursachen für Impotenz gibt es?

    Bei kaum einem anderen Leiden kommen so viele verschiedene Ursachen in Frage wie bei Impotenz. 70 % der Männer, die impotent sind, haben ein körperliches Leiden wie zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, und weit über die Hälfte dieser Männer ist über 50 Jahre alt. Aber es kommen noch mehr Ursachen infrage, warum Mann nicht mehr kann:

    • Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder ein Schlaganfall
    • Schädigungen des Rückenmarks, zum Beispiel nach einem Sturz
    • Verletzungen des Schwellkörpers am Penis
    • Angeborene Fehlbildungen
    • Mentale Probleme
    • Ein zu hoher Alkoholkonsum

    Individuelle Therapieformen bei Impotenz

    So unterschiedlich wie die Ursachen einer Impotenz, so unterschiedlich sind auch die möglichen Therapien. Handelt es sich um eine körperliche Beeinträchtigung, die zu Impotenz führt, dann können Medikamente, aber auch Operationen hilfreich sein. Manchmal hilft es aber auch schon, die Essgewohnheiten zu ändern und abzunehmen, um die „Männlichkeit“ wieder herzustellen. Handelt es sich aber um physische Ursachen, dann kommt es auch immer auf den Mann an, ob eine Therapie erfolgreich ist oder nicht.

    Ist ein mentales Problem verantwortlich, dann kann ein Sexualtherapeut helfen, denn vielfach fühlen sich Männer unter Druck gesetzt. Sie haben das Gefühl, um jeden Preis funktionieren zu müssen, vielleicht weil sie ihre Partnerin nicht enttäuschen wollen, oder weil es ihnen schwerfällt sich einzugestehen, dass sie Probleme zum Beispiel im Beruf haben. Eine Therapie kann neue Denkanstöße geben, sie kann dabei helfen Ängste zu erkennen und auch offen auszusprechen, um so das Problem in den Griff zu bekommen.

    Hilfreiche Medikamente gegen Impotenz

    Bei vielen impotenten Männern hilft aber auch ein Medikament, ein sogenannter PDE-5-Hemmer. Die PDH-5-Hemmer sorgen dafür, dass ein bestimmtes Enzym blockiert wird, die Muskulatur des Penis entspannt sich, die Blutgefäße können sich weiten und die Schwellkörper wieder mit Blut füllen. Die Wirkung setzt immer dann ein, wenn ein Mann sexuell erregt ist, und steigert auf diese Weise die Potenz.

    Allerdings dürfen Männer die Probleme mit dem Herzen haben, diese Medikamente nicht nehmen, denn es kann ein Herzinfarkt ausgelöst werden. Um sicher zu gehen, dass keine Gefahr besteht, sollte ein Arzt konsultiert werden.

  • Asthma – die neue Volkskrankheit?

    Asthma – die neue Volkskrankheit?

    Rund 5 % der Erwachsenen und 10 % der Kinder in Deutschland leiden unter Asthma und es werden jedes Jahr mehr. Vor allem bei Kindern sind die steigenden Zahlen beunruhigend und viele Ärzte sprechen schon von einer neuen Volkskrankheit. Asthma ist, wenn es bei erwachsenen Menschen auftritt, fast immer chronisch. Bei Kindern sind besonders Jungen von der chronischen Variante betroffen, und die Ursachen für diese schwere Erkrankung der Atemwege sind immer wieder anders. Während bei den einen Stress einen Asthmaanfall auslösen kann, sind es bei anderen Allergene, die dafür sorgen, dass den Betroffenen buchstäblich die Luft wegbleibt. Aber was genau ist Asthma eigentlich und wie kann die Krankheit effektiv bekämpft werden?

    Asthma – Eine Entzündung mit Folgen

    Asthma bronchiale ist eine Erkrankung, bei der sich die oberen Atemwege entzünden. Teile der Lunge reagieren empfindlich auf Reize von außen, in der Folge verengen sich die Gefäße und es kommt zur Atemnot. Meist sind es an sich harmlose Stoffe, die die Lungen und Bronchien so sehr reizen, dass sich ein zäh fließender Schleim in den Bronchien bildet, die dann anschwellen. Wenn das passiert, dann verkrampfen zusätzlich noch die Atemwege und der Asthmatiker hat das Gefühl zu ersticken.

    Bei Kindern ist in der Regel eine Allergie schuld daran, wenn es zu Asthma kommt, bei erwachsenen Menschen liegt bei 30 % bis 50 % der Betroffenen ein nicht-allergisches Asthma vor. Wer als Erwachsener an Asthma erkrankt, der wird sein Leben lang unter der Krankheit leiden, und die Auslöser dafür sind:

    • Medikamente
    • Stress
    • Überanstrengung
    • Psychische Belastungen
    • Kälte
    • Verunreinigte Luft

    Um abzuklären, an welcher Form des Asthmas ein Patient leidet, macht der Arzt unter anderem auch einen Lungenfunktionstest und klärt mögliche Allergien ab. Steht die Diagnose Asthma fest, dann gibt es zwei unterschiedliche Formen der Therapie.

    Was hilft gegen Asthma?

    Welche Therapie für welchen Patient infrage kommt, das richtet sich immer danach, ob es sich um ein Asthma handelt, das in Intervallen auftritt oder ob es um die akute Form geht. Kommt es zu einem akuten Asthmaanfall, dann ist ein Spray hilfreich, das die Bronchien abschwellen lässt und so die Atemnot nimmt. Menschen, die unter der chronischen Form leiden und in Intervallen immer mal wieder einen Asthmaanfall bekommen, nehmen häufig Tabletten oder Kapseln mit Cortison. Entzündungshemmende Medikamente und Medikamente, die die Bronchien erweitern, helfen dabei, das Asthma unter Kontrolle zu bekommen, bei besonders schweren Anfällen spritzt der Arzt auch intravenös ein schnell wirkendes Mittel.

    Bei Kindern, die unter Asthma leiden, ist regelmäßiges Inhalieren eine gute Therapie. Viele Kinder bekommen aber auch eine spezielle Immuntherapie, wenn es sich um Asthma handelt, das durch Allergene ausgelöst wird.

    Asthma vorbeugen

    Asthma ist zwar eine chronisch verlaufende Krankheit, aber es gibt verschiedene Maßnahmen, die dabei helfen die Häufigkeit und Stärke der Anfälle zu verringern. So ist zum Beispiel eine trockene Raumluft Gift für alle, die unter Asthma leiden. Ein Luftbefeuchter sollte daher für die nötige Feuchtigkeit in der Raumluft sorgen. Asthmatiker sollten die Ferien zudem in einer Region verbringen, die keine Allergene enthält, wie das an der See und im Hochgebirge der Fall ist. Aktives und passives Rauchen sind ein absolutes Tabu und auch auf die Ernährung zu achten, kann für einen Asthmatiker hilfreich sein. So sollten unter anderem viele Vitamine auf dem Speiseplan stehen und wann immer Zeit bleibt, dann sollte ein Spaziergang in der frischen Luft unternommen werden.

  • Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Der Schlaganfall – Ursachen, Symptome und Therapien

    Herzinfarkt und Schlaganfall – diese beiden Diagnosen müssen Ärzte immer häufiger stellen. Vor allem die Zahl der Schlaganfälle hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen, und immer mehr Menschen werden mit den typischen Schlaganfall Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert und nicht selten geht es dabei auf Leben und Tod.

    Was aber sind die klassischen Schlaganfall Symptome? Was lässt darauf schließen, dass es zu einem Infarkt im Gehirn gekommen ist? Was sind die Ursachen und welche Therapien gibt es?

    Was führt zu einem Schlaganfall?

    Im Grunde sind es nur drei Ursachen, die zu einem Schlaganfall führen können. Eine Hirnblutung kann die Ursache sein, aber auch ein Blutgerinnsel und eine Embolie führen zu einem Schlaganfall. Besonders häufig ist eine Arteriosklerose für einen Schlaganfall verantwortlich. Bei dieser Form verkalken die Gefäße im Gehirn, sie verschließen sich, das Gehirn bekommt keinen Sauerstoff mehr und die Folge ist ein Schlaganfall. Kommt es zu einem Blutgerinnsel, dann handelt es sich um einen sogenannten hämorrhagischen Schlaganfall, der sehr häufig von einem überhöhten Blutdruck ausgelöst wird.

    Eine Embolie ist ebenfalls ein Grund, warum es zu einem Schlaganfall kommt. Bei einer Embolie wird ein Blutgefäß durch einen Blutpfropfen verstopft, den sogenannten Embolus. Dieser Embolus bewegt sich frei im Körper und kann praktisch überall ein Gefäß verstopfen. Ist das der Fall, dann wird die Blutversorgung zum Gehirn unterbrochen und das führt zu einem Schlaganfall.

    Was sind typische Schlaganfall Symptome?

    Wenn das Gehirn nicht mehr genug Sauerstoff bekommt und die Nervenzellen absterben, dann treten die ersten Schlaganfall Symptome auf. Ärzte sprechen von neurologischen Ausfällen, wenn Schlaganfall Symptome gemeint sind, denn tatsächlich kommt es zu Ausfällen der unterschiedlichsten Art. Folgende Schlaganfall Symptome sind alarmierend:

    • Eine plötzliche Schwäche der Muskulatur und Lähmungserscheinungen
    • Ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • Schluckbeschwerden
    • Plötzliche Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
    • Depressive Verstimmungen
    • Sprachstörungen
    • Plötzlich auftretende heftige Kopfschmerzen

    Nicht bei allen Betroffenen treten diese Schlaganfall Symptome gleich stark auf, viele bemerken zwar, dass etwas nicht stimmt, beachten diese Symptome aber nicht weiter. Auch wenn es nur kurzzeitige Beschwerden gibt, die schnell wieder verschwinden, denken viele nicht sofort an Schlaganfall Symptome und gehen nicht ins Krankenhaus. Das aber kann ein lebensgefährlicher Fehler sein, denn bei einem Schlaganfall ist jede Sekunde entscheidend.

    Die Therapie bei Schlaganfällen

    „Time is brain“ lautet ein englisches Motto, wenn es um einen Schlaganfall geht. Wenn die ersten Schlaganfall Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verschwendet werden, es geht um Minuten. Je eher ein Schlaganfallpatient behandelt wird, umso geringer sind die Folgeschäden. Alle großen Krankenhäuser haben sogenannte „Stroke-Units“, spezielle Einheiten, die nur für Schlaganfallpatienten da sind.

    Deuten die Schlaganfall Symptome darauf hin, dass eine Embolie der Verursacher ist, dann werden in den meisten Fällen Medikamente gespritzt, die den Embolus auflösen. Auf diese Weise wird das Gewebe wieder ausreichend mit Blut versorgt. Wenn es sich aber um eine Hirnblutung handelt, dann ist das ein Fall für den Neurologen, der durch eine Operation die Blutung stoppt. Der Bluterguss im Gehirn wird entfernt, damit das Hirngewebe entlastet wird. Trotzdem verläuft nicht jede Therapie nach Wunsch und der Patient leidet unter den Spätfolgen.

    Immer wenn das der Fall ist, dann folgt nach der akuten Behandlung eine Rehabehandlung, bei der die Patienten nicht selten das Sprechen, Gehen und Denken wieder neu erlernen müssen.