Schlagwort: Anfall

  • Gesundes Herz – wie gut ist Tomatenextrakt?

    Gesundes Herz – wie gut ist Tomatenextrakt?

    Ein gesundes Herz ist das Fundament für jede Gesundheit. Hat nämlich die „Pumpe“ ein Problem, dann zieht es sich in der Regel über viele weitere Bereiche. Aus diesem Grund sucht man nach verschiedenen Wegen und Lösungen, um dem Herzen etwas Gutes zu tun. Es gibt auch tatsächlich einige Ansätze, einer davon betrifft den Tomatenextrakt. Nimmt man dieses zu sich, dann soll das Risiko für einen Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall deutlich nach unten gehen. Aber was genau stimmt an dieser These und ist es wirklich so einfach? Um nicht zu viel zu verraten: Die Erwartungen sind höher als die Realität.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein weit verbreitetes Problem

    Viele Todesfälle gehen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. In Mitteleuropa ist die Erkrankung weit oben zu finden, in Österreich zum Beispiel hatten 2011 etwa 32.000 Menschen dieses Szenario erleben müssen (sie starben also an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung beziehungsweise an dessen Folgen). Dabei werden oft die weiteren Auswirkungen vergessen, so können zum Beispiel noch eine verminderte Lebensqualität und eine Pflegebedürftigkeit auf das Konto gehen.

    Die Risikofaktoren sind ebenfalls umfangreich, Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte fallen beispielsweise in diese Kategorie. Positiv ist aber, dass auch die umgekehrte Reihenfolge zählt. Ernährt man sich also gesund und legt die Zigarette weg, dann sinkt das Risiko wieder.

    Wie sieht es nun mit dem Tomatenextrakt aus?

    Die Wahrheit sieht folgendermaßen aus: Werbung und Medien versprechen erstaunliche Effekte, doch die Erwartungen fallen ganz klar zu hoch aus. Es gibt zwar Studien zum Thema „Tomatenextrakte“, doch diese gehen in andere Richtungen. Die Analysen untersuchten zum Beispiel, wie sich der Tomatenextrakt auf den Bluthochdruck auswirkt, doch das Ergebnis hilft leider nicht weiter. Es gab zwar positive Effekte zu vermelden, aber die Studie enthielt so wenige Probanden, dass keine zuverlässigen Aussagen möglich waren. Das gleiche Resultat gilt für die Untersuchung auf die Klebrigkeit der Blutplättchen, auch hier fehlen handfeste Beweise. Interessant ist auch, dass man die Extrakte in kleinen Kügelchen (Micropellets) und in Kapseln in Drogerien und Apotheken anbietet.

    Für den Zusammenhang zwischen Tomatenextrakt und dem vermeintlich verminderten Risiko für einen Herzinfarkt/Schlaganfall gibt es gar keine Studien. Somit ist die These nur eine Vermutung, mit Sicherheit kann niemand sagen, ob die Effekte positiv sind oder ob es überhaupt einen Schutz gibt. Wer kein Risiko eingehen möchte, der kann natürlich Tomatenextrakt zu sich nehmen, doch man sollte es nicht übertreiben.

  • Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Das 50. Lebensjahr (beziehungsweise rund um diese Zahl) ist für viele Frauen eine schwere Zeit. Dann nämlich erfolgt die natürliche Hormonumstellung, die je nach Typ stärker beziehungsweise schwächer ausfällt. Die Mehrheit ist aber von den typischen Anzeichen betroffen, dazu zählen unter anderem Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Manchmal kommen auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen dazu. Hält eine Betroffene die Beschwerden gar nicht aus, dann verschreiben Frauenärzte meist eine Hormontherapie. Sie erfolgt mit weiblichen Hormonen (künstlich) und zeigt dank diverser Studien eine deutliche Besserung bei Wechseljahresbeschwerden. Leider sind die Vorteile aber auch von Nachteilen geprägt, somit ist es unterschiedlich, ob eine Hormontherapie zu empfehlen ist oder nicht.

    Je länger, umso gefährlicher

    Bei der Behandlung mit Hormonmedikamenten steigt das Risiko von Nebenwirkungen mit der Dauer. Das heißt: Je länger diese andauert, desto eher kann es zu Erkrankungen wie Brustkrebs, Schlaganfall oder auch Herzinfarkt kommen. Solche gravierenden Schwächen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und die Frau sollte man darüber in Kenntnis setzen. Natürlich muss es aber nicht dazu kommen, doch zumindest steigt die Gefahr bei einem längeren Zeitraum.

    Die Absprache mit dem Arzt ist unumgänglich

    Liest man die möglichen Folgen, dann werden sicherlich viele Frauen abgeschreckt. Trotzdem sollte man die Hormontherapie nicht falsch beurteilen, denn die positive Wirkung ist da. Bei starken Beschwerden ist der Nutzen größer, sodass man die Nachteile in Kauf nimmt. Des Weiteren sagt man den Medikamenten eine vorbeugende Wirkung nach, so soll die Gefahr von Diabetes, Knochenbrüchen und von Dickdarmkrebs bedeutend sinken. Rein als Gesundheitsvorsorge ist die Behandlung mit Hormonmedikamenten aber trotzdem nicht zu empfehlen, die Risiken sind in diesem Fall einfach höher.

    Am Ende hat die Hormontherapie Vor- und Nachteile vorzuweisen. Für den Laien ist es deshalb unmöglich, sich alleine dafür oder dagegen zu entscheiden. Wesentlich klüger ist die Absprache mit dem Arzt und eine gemeinsame Abstimmung. Hält eine Frau die Beschwerden gar nicht aus, dann sind die Optionen so oder so begrenzt. Ist allerdings noch alles im grünen Bereich, so sollte man die Risiken der Behandlung nicht unbedingt eingehen. Genau diese beiden Aspekte muss man miteinander vergleichen und abwiegen, letztendlich entsteht dann so die optimale Lösung für die Betroffene.

     

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  • Darum hält Radfahren fit

    Darum hält Radfahren fit

    Radfahren ist in Mode – immer mehr Menschen nutzen das Transportmittel, um von einem Punkt zum anderen zu kommen. Dabei ist es besonders erfreulich, dass es sich nicht nur um private Wege handelt. Sehr oft wird nämlich der Arbeitsweg damit bestritten, die Arbeitnehmer begrüßen das. Durch diese Maßnahme reduzieren sich nicht nur die Kosten (zum Beispiel für ein Firmenauto), sondern die Mitarbeiter bleiben dadurch auch fit. Das heißt, es gibt weniger Krankheitstage und auch die Motivation ist in der Regel höher. Wichtiger ist aber, dass der Nutzer des Fahrrads davon profitiert, und dies ist eindeutig der Fall.

    Gut fürs Herz

    Fakt ist, dass Besitzer eines Fahrrads dieses regelmäßig nutzen. Die Mehrheit schwingt sich also auf die zwei Räder und absolviert anfallende Strecken damit. Aktive Radler werden die positiven Effekte auch relativ schnell spüren, es verbessert sich unter anderem das Herzkreislaufsystem. Des Weiteren steigt die Ausdauer und das Herz schlägt im Ruhezustand langsamer. Alles in einem erhöht sich dadurch die Lebenszeit und man kann die Tage wesentlich gesünder genießen.

    Ein großer Vorteil beim Radfahren ist, dass man den Körper gleichmäßig belastet. Kreislauf und Herz werden also permanent gefordert. Die Folge ist ein angekurbelter Stoffwechsel, der für eine erhöhte Kalorienverbrennung sorgt. Für Abnehmwillige ein perfekter Schlankmacher. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Rad das Körpergewicht trägt und es so zu einer gelenkschonenden Bewegung kommt. Wer also von Haus aus ein höheres Gewicht hat oder schon etwas älter ist, der profitiert enorm von der Gelenkentlastung. Es kommt außerdem auf verschiedene Punkte wie der Route oder dem Wind an, wie hoch der Kalorienverbrauch tatsächlich ist beziehungsweise wie effektiv das Ganzkörpertraining ausfällt.

    Ein bequemer Sitz ist extrem wichtig

    Regelmäßiges Radfahren hat übrigens auch auf das Lungenvolumen eine positive Auswirkung, es vergrößert sich nämlich. Im Gesamtüberblick kann man somit sagen, dass das Fahrrad gesundheitsfördernde Eigenschaften mitbringt und einen erheblichen Einfluss darauf hat, ob man auch im hohen Alter noch fit und gesund ist. Für den Besitzer des Bikes ist wichtig, dass das Gefährt die Ansprüche erfüllt (zum Beispiel: Für Touren im Wald ist ein Mountainbike besser geeignet als ein Citybike) und der Sattel keine unangenehmen Schmerzen verursacht. Ansonsten ist jede Route eine Herausforderung und es kommt zu einer einseitigen Belastung. Eine weitere Nebenwirkung ist auch, dass sich früher als üblich Ermüdungserscheinungen zeigen.

    Wer also etwas für seine Gesundheit tun möchte, die Gelenke schonen und auch im hohen Alter noch fit sein will, der sollte regelmäßig Radfahren.

  • Bellender Husten – Kinder mit Pseudokrupp brauchen frische Luft

    Bellender Husten – Kinder mit Pseudokrupp brauchen frische Luft

    Bellender Husten und Atemnot, und dies oftmals nachts. Damit wacht so manches Kind auf. Während des Einatmens lässt sich ein pfeifendes Geräusch hören. Es klingt, als würde das Kind ersticken. Hinter dieser Symptomatik kann sich ein Pseudokrupp-Anfall verbergen.

     

    Wenn Ihr Kind nachts ein bellender Husten quält

    Heftige Atemnot, bellender Husten sowie pfeifende Geräusche beim Einatmen. All dies gehört zum Pseudokrupp. Dabei handelt es sich um eine der am häufigsten auftretenden Erkrankungen bei Kleinkindern. Zum überwiegenden Teil tritt der Pseudokrupp bei Kindern ab einem Alter von einem halben Jahr bis zu drei Jahren auf. Unter Pseudokrupp verstehen wir eine Schleimhautentzündung im Bereich der Stimmbänder sowie des Kehlkopfes. Ursache hierfür sind oftmals Viren. Erkennen können Sie den Pseudokrupp an stark geschwollenen Schleimhäuten im Bereich von Stimmbändern und Kehlkopf. Hierdurch sind die Atemwege nahezu komplett verschlossen, so dass sich das pfeifende Geräusch während des Atmens bemerkbar macht.

     

    Wie Sie Ihrem Kind helfen können

    Erleidet Ihr Kind in der Nacht einen Pseudokrupp-Anfall, können Sie ihm hilfreich zur Seite stehen, indem Sie es beruhigen und an die frische Luft bringen. Weiterhin müssen Sie umgehend handeln und einen Notarzt rufen. Laut dem Robert Koch-Institut sind Jungen doppelt so oft wie Mädchen betroffen. Überwiegend husten betroffene Kinder abends sehr stark. Wenn bellender Husten immer mehr an Stärke zunimmt, kann es zum Anfall kommen. Obwohl diese Hustengeräusche oftmals Angst verursachen, nimmt ein Pseudokrupp-Anfall im Normalfall einen guten Verlauf. Schon am anderen Morgen kann dieser vorüber sein.

     

    Allerdings steigern sich einige Kinder auch in einen das Leben bedrohenden Zustand hinein. Dann sollten Sie ruhig bleiben und Ihr Kind in den Arm nehmen. Lenken Sie dabei Ihr Kind vom Husten ab. Hierfür lagern Sie bestenfalls dessen Oberkörper hoch. Durch die Zufuhr frischer Nachtluft können Sie Ihrem Kind das Atmen erleichtern. Nach Besserung des Hustens helfen kühle Getränke beim Abschwellen und mindern die Beschwerden.

     

    Bei schwerer Atemnot umgehend einen Arzt informieren

    Liegt akute Luftnot vor, sollten Sie auf jeden Fall einen Notarzt rufen. Wenn sich Nägel oder Lippen blau färben, liegt ein lebensbedrohlicher Notfall vor. Aber auch dann, wenn Sie als Elternteil in Panik geraten, sollten Sie Kontakt mit einem Notarzt aufnehmen.

  • Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Bei Schlaganfall Musiktherapie

    Wenn das Gehirn nicht mehr richtig durchblutet wird, dann ist ein Schlaganfall die Folge. Dieser kann von einer Sekunde auf die andere entstehen und ist sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen ein Schock. Aufgrund der modernen Medizin überleben zwar die meisten Menschen, doch die Auswirkungen können nach wie vor umfangreich und vor allem gravierend sein. Einen Einfluss hat auch die Erstversorgung, die so schnell wie nur möglich eintreten muss. Typische Folgen eines Schlaganfalls sind Schwierigkeiten beim Sprechen, Denken und beim Sehen. Auch Lähmungen sind in vielen Fällen nicht ausgeschlossen. Besonders schlimm sind Trauer und Niedergeschlagenheit, denn dadurch ist es Schritt zurück in den Alltag besonders schwer.

    Die verschiedenen Therapien

    Schlaganfall-Patienten bekommen Therapien und Rehabilitationsprogramme verschrieben. Sie sollen Betroffenen nicht nur Linderung verschaffen, sondern sie auch wieder bestmöglich zurück in den Alltag bringen. Die Möglichkeiten sind dabei äußerst vielfältig und reichen von Fitnessprogrammen über Physiotherapie bis hin zu Sprachtrainings. Es gibt aber noch ein weiteres Verfahren, nämlich die Musiktherapie.

    Wie Musik helfen kann

    Studien belegen, dass eine Musiktherapie in erster Linie bei Gehproblemen hilfreich ist. Wichtig ist ein kräftiger Takt, der den Betroffenen beim Lernen unterstützt. Und dies funktioniert tatsächlich, wie eine Untersuchung beweist. So wurden spezielle Musikrhythmen verwendet, die den Schlaganfall-Patienten zu größeren und zu mehr Schritten verholfen hat. Vor der Musiktherapie sahen die Schritte noch wesentlich kleiner aus. Das A und O für den Erfolg ist die richtige Wahl aus Musik und Rhythmus. Ein Ton aus einem Metronom beispielsweise (welches ein regelmäßiges Tick-Tack erzeugt) ist nicht sehr effektiv.

    Weitere Erfolge möglich

    Kliniken bieten nicht nur bei einem Schlaganfall die Musiktherapie an, auch andere Beeinträchtigungen werden berücksichtigt. Singen soll zum Beispiel das Sprechen verbessern, die Beweglichkeit wiederum soll durch das Musizieren steigen (auf einem Instrument). Belegbare Beweise gibt es dafür aber leider nicht, man weiß also aufgrund fehlender Studien nicht, ob es wirklich funktioniert. Dies müsse man in Zukunft anhand von Untersuchungen herausfinden, der positive Einfluss auf die Gesundheit des Menschen ist jedoch unumstritten. Vor allem bei Trauer oder schlechter Stimmung kann Musik helfen.

  • Schlaganfall – dank Hirnschrittmacher wieder gehen können

    Schlaganfall – dank Hirnschrittmacher wieder gehen können

    Einen Schlaganfall zu erleiden kann im schlimmsten Fall das ganze Leben verändern. Dabei spielt es eine große Rolle, wie schnell der Patient eine medizinische Versorgung erhält. Ist es in einer Frühphase, dann haben sich die Möglichkeiten der Behandlungen drastisch verbessert. Man hat also keine oder nur minimale Folgen. Etwa ein Drittel hat jedoch weniger Glück, sie können selbst nach 12 Monaten noch nicht ohne Hilfe gehen. Der Heilungsprozess nimmt bei ihnen wesentlich mehr Zeit ein, auch stehen bislang keine entsprechenden Medikamente für eine Beschleunigung zur Verfügung. Dafür aber könnte es schon bald einen neuen Ansatz in Form eines Hirnschrittmachers geben. Während diese Methode bei Parkinsonerkrankten gängig ist, könnte das Verfahren in Zukunft auch bei Schlaganfallpatienten angewendet werden. Die bisherigen Ergebnisse sind erstaunlich und greifen im besten Fall bei Mensch und Tier gleich.

    So soll es funktionieren

    Bei Tierversuchen konnte man bereits beweisen, dass sich mithilfe eines Hirnschrittmachers Lähmungen rückgängig machen lassen. Gelähmte Glieder waren also wieder beweglich. Verantwortlich dafür ist eine implantierte Elektrode, die elektrische Impulse abgibt. Genauer gesagt ist das Gewebe das Ziel, welches für die Bewegung verantwortlich ist. Im Hirn gibt es nämlich eine eigene Region, die diesen Prozess steuert. Wurde diese also durch den Impuls angeregt, so konnten die behandelten Tiere zum größten Teil wieder normal gehen. Die Schritte waren fast so schnell und lang wie bei gesunden Tieren. Erstaunlich ist auch, dass sie bei komplexen Gehtests weniger Fehler machten.

    Die Zukunft verspricht großes

    Bleiben auch weitere Untersuchungen positiv, dann könnte es bald zu einem realen Einsatz des Hirnschrittmachers für Schlaganfallpatienten kommen. Dazu zählt auch herauszufinden, welche speziellen Nervenzellen eigentlich zu stimulieren sind. Auch ist es wichtig zu erforschen, wie die Langzeitwirkung ausfällt und ob der Erfolg dauerhaft bleibt. Die Versuche mit den Tieren geben aber zumindest Hoffnung und machen Betroffenen Mut. Zu früh sollte man sich aber nicht darauf stürzen, schließlich soll die implantierte Elektrode eine Hilfe und keine Last sein.

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