Schlagwort: Angst

  • Ziehen im Unterleib – ein Symptom und viele Ursachen

    Ziehen im Unterleib – ein Symptom und viele Ursachen

    Schmerzen oder ein Ziehen im Unterleib, dieses Symptom wird in der Regel Frauen zugeschrieben. Unterleibsschmerzen sind jedoch nicht gleichbedeutend mit einem typischen Frauenleiden, denn auch bei Männern können Schmerzen im Unterleib auftreten. Die Ursachen für diese speziellen Beschwerden sind vielfältig, sie konzentrieren sich aber meist auf die Organe im unteren Drittel des Bauchbereichs. Die Harnblase kann ebenso wie die Harnröhre der Auslöser für die Schmerzen sein, der Blinddarm ist ein weiterer Faktor, aber auch die Geschlechtsorgane, die Nerven, die Lymphknoten und die Gefäße können für ein Ziehen im Unterleib sorgen.

    Ziehen im Unterleib bei Frauen

    Würden sich Schmerzen streng an die anatomischen Grenzen halten, dann wäre es für Ärzte einfacher, die Ursachen für Unterleibsbeschwerden zu finden, leider ist das nicht so und das kann die Suche schwierig machen. Wenn Frauen über ein Ziehen im Unterleib klagen, dann handelt es sich sehr häufig um Regelschmerzen, unter denen viele Frauen vor oder auch während der Periode leiden. Diese Schmerzen sind harmlos, sie sind von Frau zu Frau verschieden und sie verändern sich in der Intensität je nach Lebensalter. Konzentrieren sich die Schmerzen auf den Schamhaarbereich, dann markieren sie einen Eisprung, die Ursache könnte aber auch auf eine Infektion der Harnwege hindeuten. Wenn zu den Schmerzen Schmierblutungen kommen und die Regel ausbleibt, dann besteht die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft.

    Akute Beschwerden im Unterleib

    Alarmzeichen oder harmlos? Wenn starke Schmerzen im Unterleib akut auftreten, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt besonders dann, wenn es zu weiteren Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung kommt. In diesem Fall kann es sich um eine akute Blinddarmentzündung, eine Entzündung der Eierstöcke oder der Eileiter handeln. Plötzliches Ziehen im Unterleib kann ebenso auf einen Durchbruch von Geschwüren hindeuten, und wenn es starke Schmerzen sind, dann ist nicht selten eine Entzündung der Harnwege die Ursache.

    Chronische Schmerzen im Unterleib

    Wenn es immer wieder zu einem schmerzhaften Ziehen im Unterleib kommt und die Beschwerden länger als sechs Monate anhalten, dann sprechen die Mediziner von einem chronischen Leiden. Häufig handelt es sich bei diesen Beschwerden um eine chronische Entzündung der Geschlechtsorgane oder des Darms, aber auch ein Tumor kann der Auslöser sein. Störungen der Nerven, der Muskeln oder auch Probleme mit der Wirbelsäule, die bis in den Unterleib ausstrahlen, können schnell chronisch werden. Kommt es nach einer Operation zu Vernarbungen, dann können die ebenfalls Schmerzen im Unterleib auslösen. Der Rücken kann ebenfalls chronische Unterleibsschmerzen auslösen, oft sind es Verspannungen oder Probleme, mit der Wirbelsäule, die Symptome im Bereich des Unterleibs auslösen.

    Auch psychische Leiden können die Ursache sein

    Stress bis hin zum Burn-out macht sich nicht nur im Kopf bemerkbar, er kann auch körperliche Symptome auslösen. Das Gleiche gilt für anhaltende Erschöpfung, sowie für sexuelle Probleme. Menschen mit Angststörungen, Depressionen oder depressiven Verstimmungen verspüren oftmals ein Ziehen im Unterleib, für das es keine organische Ursache gibt. Wenn ein Facharzt nichts finden konnte, die Schmerzen aber anhalten, dann ist es immer ratsam, einen Psychologen aufzusuchen und mit ihm über die Probleme zu sprechen.

    Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

    Ein Ziehen im Unterleib muss nicht zwingend einen ernsten Hintergrund haben, trotzdem sollten immer wiederkommende Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, von einem Arzt untersucht werden. Vor allem wenn die Schmerzen plötzlich und sehr stark auftreten, dann ist ein Besuch beim Arzt notwendig. Frauen sollten sich an einen Gynäkologen, Männer an einen Urologen wenden, auch ein Facharzt für Magen-Darmerkrankungen, ein Gastroenterologe kann der richtige Ansprechpartner sein, wenn es zu Schmerzen im unteren Bereich des Bauches kommt. Keine gute Idee ist es, Tabletten zu kaufen und zu versuchen, die Beschwerden selbst zu kurieren, denn das kann die Probleme nur vergrößern.

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  • Ginseng – eine Wohltat für Körper und Geist

    Ginseng – eine Wohltat für Körper und Geist

    Ginseng gehört zu den ältesten und wohl auch bekanntesten Heilpflanzen weltweit. Die Pflanze wächst bevorzugt in den gebirgigen und stark bewaldeten Regionen Sibiriens, Chinas und Südkoreas, kultiviert wird die Pflanze mittlerweile aber auch in Europa. Die Geschichte des Ginseng reicht sehr weit zurück, denn schon 40 vor Christus wird die außergewöhnliche Heilkraft des Ginseng in alten Schriften erwähnt. In der traditionellen chinesischen Medizin hat Ginseng schon lange einen festen Platz und als niederländische Seeleute die Pflanze im 17. Jahrhundert nach Europa brachten, dauerte es nicht lange, bis die Heilpflanze auch hier bekannt wurde.

    Was macht Ginseng so besonders?

    Nicht alle Bestandteile der Ginsengpflanze werden als Heilmittel genutzt, meist ist es die Wurzel, die Verwendung findet. Im 20. Jahrhundert gab es die ersten Studien zur Ginsengwurzel, die nachweislich die gesunde Wirkung beschrieben haben und bis heute genießt die Pflanze einen ausgezeichneten Ruf. Es sind vor allem die sogenannten Ginsenoside und die ätherischen Öle, die die Ginsengwurzel so gesund machen, aber auch Peptidoglycane und Phytosterole, die in der Pflanze enthalten sind, haben eine heilende Wirkung. Je älter und kleiner die Wurzeln sind, umso höher die Konzentration der Wirkstoffe, zu denen Aminosäuren ebenso zählen wie auch Vitamine, Spurenelemente, ätherische Öle, Fettsäuren und verschiedene Spurenelemente wie Selen, Magnesium, Kalzium und Kalium.

    Wie wirkt Ginseng?

    Durch die vielfältigen Inhaltsstoffe kann die Ginsengwurzel auch eine vielfältige Wirkung entfalten. So sorgt die Wurzel unter anderem dafür, dass die für das Gehirn so wichtigen Botenstoffe Serotonin und Dopamin verstärkt produziert werden, was die Gedächtnisleistung, aber auch die Funktion von Nieren und Herz stärkt. Das Immunsystem wird stimuliert und da Ginseng auch die Energie des Gehirns steigert, stellt sich ein allgemeines Wohlbefinden ein. Der Körper ist in der Lage, körperliche aber auch seelische Anstrengungen und Belastungen leichter und schneller zu verkraften. Studien aus der traditionellen chinesischen Medizin belegen, dass der Körper durch die Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel gestärkt wird, Müdigkeit und Abgeschlagenheit lassen schnell nach und auch die Konzentration wird gesteigert. Zu den positiven Effekten gehört auch die Fähigkeit in psychischer Hinsicht, denn die Wurzel kommt bei nervlich bedingten Erkrankungen wie beispielsweise bei Angstzuständen ebenfalls zum Einsatz.

    Wie wird die Ginsengwurzel angewendet?

    Ginseng ist nicht nur ein Heilmittel, er kann auch ein ganz normaler Bestandteil der Nahrung sein. So werden heute Suppen und Getränke mit dem Extrakt der asiatischen Wurzel angeboten, in ihrer Heimat wird mit der Wurzel sogar gekocht. Die Wurzeln werden gedünstet, frittiert oder auch gebraten und sind so ein Teil der Speisekarte. Besonders beliebt ist Tee, der aus der Ginsengpflanze gekocht wird, der als sehr aromatisch und lecker gilt. Ähnlich wie beim Ingwertee, so wird auch der Ginsengtee entweder als Pulver oder als Granulat angeboten und muss dann nur noch mit heißen Wasser aufgegossen werden. Möglich ist es aber auch, aus der Wurzel selbst einen Tee zu kochen. Dafür wird die Wurzel in dünne Scheiben geschnitten, dann mit heißem Wasser übergossen und anschließend kann mit Honig gesund gesüßt werden. Als Heilpflanze wird die Ginsengwurzel in Form von Kapseln und als Pulver zum Anrühren mit Wasser in Apotheken, Reformhäusern und Bioläden angeboten.

    Ginseng in der Kosmetik

    Die Heilpflanze hat sich zudem als Zutat für verschiedene Kosmetika einen guten Namen gemacht und wird zum Beispiel für Shampoos, Hautcremes und Körperöle verwendet. Zusammen mit ätherischen Ölen, Jojobaöl und anderen Zutaten kann man Ginseng auch selbst zu einer Creme oder einer Körperlotion verarbeiten und hat dann ein gutes und vor allem ein natürliches Hautpflegemittel.

    Die Ginsengwurzel ist ein Allrounder, der für Körper und Geist gleichermaßen zum Einsatz kommen kann und der aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe seit langer Zeit sehr geschätzt wird.

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  • Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Amphetamine als Partydroge – illegal und lebensgefährlich

    Nächtelang durchtanzen, ohne müde zu werden oder Hunger zu verspüren – möglich wird das durch Amphetamine als Partydroge. Speed oder Ecstasy nennen es diejenigen, die zu dieser illegalen Droge greifen, um „gut drauf zu sein“, um abschalten oder einfach nur high zu werden. Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass diese synthetischen Drogen zum einen unter das Betäubungsmittel fallen und dass der „Genuss“ dieser Drogen zum anderen das Leben kosten kann.

    Die Hits der Drogenszene

    Amphetamine als Partydroge und auch Methamphetamine sind synthetisch hergestellte Drogen, die in der Drogenszene bekannt und auch beliebt sind. Amphetamine werden in der Szene als Speed angeboten und sie enthalten neben Methamphetamin auch Ephedrin, ein sehr gefährliches Alkaloid, Koffein und sogenannte Verschnittstoffe wie Waschpulver oder Milchpulver. Nicht weniger beliebt sind auch Ecstasy, ebenfalls ein Amphetamin und Crystal, ein weißliches, transparentes Pulver, das auch zur Familie der Methamphetamin gehört. Amphetamine als Partydroge werden wahlweise als feines Pulver geschnupft, in Form von Kapseln geschluckt, geraucht oder wie Heroin gespritzt.

    Wie wirken Amphetamine als Partydroge?

    Wie viele andere Drogen, so setzen auch Speed, Crystal oder Ecstasy bestimmte Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin im Gehirn frei, und das steigert die mentale und auch körperliche Leistungsfähigkeit. Wer die Droge nimmt, der fühlt sich stark, voller Energie und hat das Gefühl, glasklar denken zu können. Dazu kommt eine starke Euphorie, die auch Halluzinationen auslösen kann. Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder Schlaf werden ausgeschaltet, der Blutdruck, die Körpertemperatur und die Pulsfrequenz steigen an, und schon zehn Milligramm der Droge reichen, um bis zu zehn Stunden Höchstleistungen zu bringen. Wer pures Methamphetamin schon in kleinen Dosen einnimmt, der kann seinen Rausch sogar noch verlängern.

    Welche Folgen hat der Drogenkonsum?

    Wer Amphetamine als Partydroge nimmt, der wird immer mehr konsumieren müssen, denn die Wirkdauer wird bei längerem Konsum immer kürzer. Das führt schließlich dazu, dass die Konsumenten die Dosis langsam aber sicher immer weiter erhöhen und dann in eine starke psychische Abhängigkeit abrutschen. Das Verhalten ändert sich, die Betroffenen entwickeln nicht selten Zwangsneurosen und mit zunehmendem Konsum kann es zu einer sogenannten Amphetaminpsychose kommen. Diese Form der Psychose kann in einer Paranoia oder auch in Schizophrenie enden. Aber auch für den Körper sind Amphetamine als Partydroge sehr gefährlich, denn das Herz-/Kreislaufsystem und auch die Nerven können schwer geschädigt werden. Obwohl Methamphetamine ein starkes Nervengift sind, nehmen die meisten Abhängigen die Droge trotzdem nicht alleine ein, da sie der Ansicht sind, dass sie die Nebenwirkungen des Gifts neutralisieren können, wenn sie zusätzlich noch Cannabis rauchen oder LSD nehmen.

    Welche Entzugssymptome gibt es?

    Da Amphetamine schnell abhängig machen und die Betroffenen immer größere Mengen einnehmen, sind die Entzugserscheinungen besonders stark. Neben Depressionen gehören auch Angstzustände zu diesen Symptomen, zudem bekommen die Betroffenen Panikattacken und sie leiden unter paranoiden Zuständen. Körperlich treten Entzugssymptome wie starkes Zittern, übermäßiges Schwitzen und auch Sehstörungen auf.

    Die weitverbreitete Partydroge

    Amphetamine als Partydroge sind in ganz Europa auf dem Vormarsch und haben in vielen EU-Staaten bereits den zweiten Platz in der Beliebtheitsliste hinter Cannabis erobert. Amphetamine werden auch gerne als Partydroge der Intellektuellen bezeichnet, denn die Konsumenten können klarer denken und da die Droge auch als Aufputschmittel dient, kennt die Leistungsfähigkeit kaum Grenzen. Jüngere Konsumenten nehmen Amphetamine meist als Stimmungsmacher, um nächtelang durchtanzen zu können, ohne müde zu werden. Amphetamine sind aber nicht nur eine beliebte Partydroge, auch Sportler schätzen die synthetische Droge als Dopingmittel.

    Amphetamine sind und bleiben eine gefährliche Droge, die sehr schnell in die körperliche und psychische Abhängigkeit führen kann. Schon wenige Milligramm reichen aus, um süchtig zu werden und die Folgen dieser Sucht sind in jedem Fall verheerend.

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  • Optimale Hygiene bei Wasserspendern – Keime keine Chance

    Optimale Hygiene bei Wasserspendern – Keime keine Chance

    Vor allem an heißen Sommertagen sind gekühlte Getränke sehr gefragt, und wer schon einmal beim Arzt in einem stickigen Wartezimmer gesessen hat, der weiß ein Glas kühles Wasser mit Sicherheit zu schätzen. Aber nicht nur beim Arzt, auch in der Schule, im Einkaufszentrum, bei der Behörde, im Hotel oder sogar beim Friseur ist ein Wasserspender eine gute Idee, wenn viele wollen sich gerne erfrischen und einen Becher Wasser trinken. Was ist zu beachten, wenn ein Spender für Wasser aufgestellt werden soll und wie sieht es eigentlich mit der Hygiene eines solchen Spenders aus?

    Den richtigen Wasserspender finden

    Wer seinen Kunden, Mitarbeitern oder Patienten Wasser anbieten will, der steht zunächst einmal vor der Frage, welcher Wasserspender der richtige ist. Zur Wahl stehen Spender, die an die Wasserleitung angeschlossen werden und Spender, die mit einem Tank arbeiten. Grundsätzlich gilt, je mehr Menschen frisches Wasser angeboten werden soll, umso mehr lohnt sich ein Spender mit einer Verbindung zum Leitungsnetz. Hält sich die Zahl derer, die das Wasser nutzen, in einem eher geringen Rahmen, dann ist ein Spender mit einem Tank die bessere Entscheidung. Geräte, die einen Tank haben, können auch gemietet werden, das erspart die Kosten für die Anschaffung, zudem bleibt man flexibel und kann den Spender an unterschiedlichen Orten aufstellen.

    Die Vor- und Nachteile der beiden Modelle

    Bei der Wahl des richtigen Modells sollten die Vor- und Nachteile genau gegeneinander abgewogen werden. Für kleine Betriebe kommen Tankspender eher infrage, denn diese Spender können überall aufgestellt werden und sind an keinen festen Platz gebunden. Dazu kommt, dass es keine Anschaffungskosten gibt, da diese Modelle auch gemietet werden können. Nachteilig ist ein höherer Preis pro Liter, außerdem muss es ausreichend Platz geben, um die Wassertanks lagern zu können. Für einen Spender mit Leitungsanschluss spricht ein günstiger Preis pro Liter, auch eine bessere Hygiene ist ein Vorteil für diese Modelle. Zu den Nachteilen gehört neben den hohen Kosten für die Anschaffung auch der feste Standort, der immer in der Nähe eines Wasseranschlusses sein muss.

    Wie hygienisch sind Wasserspender?

    Nicht jeder würde einen Spender für Wasser benutzen, vielen haben Angst, dass diese praktischen Spender unhygienisch sind. Diese Befürchtungen sind aber unbegründet, denn wenn das Gerät regelmäßig und sachkundig gereinigt wird, dann ist eine hohe Belastung mit Krankheitserregern wie zum Beispiel Keimen, so gut wie ausgeschlossen. Zudem besitzen die meisten Spender einen hochwertigen Filter, der eine Belastung durch Keime ausschließt. Trotzdem ist nie ganz auszuschließen, dass das Wasser gesundheitsschädlich sein kann, und dafür gibt es Gründe. Zum einen kann das Leitungswasser verunreinigt sein, mit dem der Spender versorgt wird, oder das Gerät selbst ist nicht ganz so sauber, wie es eigentlich sein sollte. Das Leitungswasser in Deutschland hat eine sehr gute Qualität und unterliegt zudem der Trinkwasserverordnung. Es kann aber auch an den Rohrleitungen liegen, wenn es zu einem Befall durch Keime kommt. Da ein qualitativ hochwertiger Spender für Wasser über einen Filter verfügt, können Kupfer, Blei, Pestizide, Chlor oder auch chemische Abfälle nicht ins Wasser gelangen.

    Immer gut reinigen

    Selbst wenn das Wasser stets sauber und frisch ist, kann es im Spender zu einer Belastung durch Keime kommen, die meist dann entsteht, wenn viele Benutzer mit dem Gerät in Kontakt kommen. Eine gründliche Reinigung und Desinfektion ist daher sehr wichtig, denn nur so kann die Keimbelastung auf Dauer vermieden werden. Wird ein Wasserspender gemietet, dann ist die regelmäßige Reinigung durch einen Wartungsvertrag geregelt und das Gerät wird alle drei bis sechs Monate von Grund auf gereinigt. Bei der Wahl des Spenders sollte man zudem auf eine Zertifizierung der GWCA achten, deren Mitglieder einem strikten Hygienekodex verpflichtet sind.

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  • Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    Trenddroge LSD – altbekannt und neu entdeckt

    LSD – diese drei Buchstaben stehen für Lysergsäurediethylamid, aber auch für eine Droge, die ihre große Zeit schon lange hinter sich hat. Trotzdem ist die Trenddroge LSD nach wie vor gefragt, denn noch immer gibt es Fans, die sich der halluzinogenen Wirkung von LSD hingeben. LSD ist eine seltsame Droge, denn sie macht nicht abhängig, kann aber schwere gesundheitlichen Schäden auslösen. Die Trenddroge LSD wird heute noch in Form von Tabletten, Kapseln oder als Flüssigkeit verkauft, wenn auch unter ihrem neuen Namen Acid.

    Die Geschichte der Trenddroge LSD

    Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann fühlte sich an einem sonnigen Tag im April des Jahres 1943 nicht so recht wohl. Den ganzen Tag hatte er in seinem Labor mit Lysergsäurediethylamid gearbeitet und fühlte jetzt eine seltsame Ruhelosigkeit, auch die visuellen Wahrnehmungen, die er hatte, konnte der Chemiker nicht so richtig einordnen. Der Grund für seinen merkwürdigen Zustand musste mit Lysergsäurediethylamid zusammenhängen, und um Klarheit zu bekommen, nahm Albert Hofmann am nächsten Tag 0,25 mg LSD und erlebte, diesmal ganz bewusst, den zweiten LSD-Rausch seines Lebens. Karriere machte die Trenddroge LSD in den 1960er Jahren, wo sie vor allem unter Hippies einen hohen Stellenwert hatte. Der damals noch unbekannt Timothy Leary, seines Zeichens Professor an der berühmten Universität von Harvard, wurde zu einem LSD Guru und pries die bewusstseinserweiternden Eigenschaften der halbsynthetischen Droge. Angeblich waren auch die Beatles von der damaligen Trenddroge LSD begeistert und widmeten ihr mit „Luzy in the Sky with Diamonds“ sogar einen Song.

    Was genau ist LSD?

    LSD ist eine sogenannte halbsynthetische Droge, denn die im LSD enthaltene Lysergsäure ist ein natürlicher Wirkstoff des Mutterkorns, einem Schmarotzerpilz, der auf Getreideähren zu Hause ist. Im Rahmen seiner Forschungen hat Albert Hofmann dem Mutterkorn nur eine Diethylamid-Gruppe hinzugefügt und schon war die Trenddroge LSD geboren. Unter dem Namen Delysid wurde LSD vom Pharmaunternehmen Sandoz als Medikament auf den Markt gebracht und zur Unterstützung von Psychotherapien eingesetzt. Noch in den 1990er Jahren war es einigen Ärzten in der Schweiz erlaubt, LSD bei der Behandlung psychisch Kranker einzusetzen.

    Wie wirkt LSD?

    Die Trenddroge LSD gehört zur Familie der Halluzinogene und erweitert das Bewusstsein, wenn man den Anhängern der Droge glauben darf. Wer LSD einnimmt, der kann verschiedene Emotionen zur gleichen Zeit erleben, oder dass die Stimmungen in schneller Folge einander abwechseln. Je nach Höhe der Dosis erzeugt LSD Halluzinationen und auch Wahnvorstellungen. Die Konsumenten haben das Gefühl, dass sie sich selbst und auch die Zeit verändern, alle Empfindungen werden praktisch ins Gegenteil verkehrt, man kann plötzlich Farben hören und Musik sehen. Diese „Reise“ kann ein Erlebnis sein, aber sie kann auch für massive Panikattacken sorgen. Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, nimmt dann Überhand, es stellt sich die Angst ein, wahnsinnig zu werden, und auch Todesangst und tiefe Verzweiflung sind auf einem „Trip“ mit der Trenddroge LSD keine Seltenheit.

    Wie schadet LSD der Gesundheit?

    Auch wenn es bei LSD anders als bei Heroin und Kokain keine körperliche Abhängigkeit gibt, so kann es bei einem regelmäßigen Konsum doch zu ernsten gesundheitlichen Schäden kommen. Ein Risiko sind zum Beispiel Psychosen wie die Schizophrenie, die sich dauerhaft einstellen können, aber auch Depressionen und Angstzustände können durch den Konsum von LSD auftreten. Eine weitere Gefahr stellen die sogenannten Flashbacks dar, die häufig vor allem bei denjenigen vorkommen, die hohe Dosen der Droge einnehmen. Diese Flashbacks stellen sich sehr plötzlich und ohne Vorwarnung ein und können sogar noch nach Wochen oder Jahren nach der Einnahme von LSD immer wieder auftreten.

    Die meisten stoppen die Einnahme von LSD, nachdem sie schlechte Erfahrungen auf einem der „Trips“ gemacht haben, und nehmen nie wieder LSD ein.

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  • Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Wie kann man am besten mit dem Rauchen aufhören?

    Es klingt hart, aber jeder Raucher gibt jedes Jahr durchschnittlich 1300 Euro aus, nur um früher zu sterben. Auch wenn vielen Rauchern dieser Umstand bekannt ist, schaffen sie es trotzdem nicht, ihrem Laster zu entsagen. Zu hoch sind die Hürden, die Finger von der Zigarette zu lassen und vielschichtig sind die Ausreden, die Raucher anführen, um weiter rauchen zu können. Sechs Anläufe braucht jeder Raucher im Schnitt, um endlich zum Nichtraucher zu werden, dabei gibt es so viele Aspekte, die gegen das Rauchen sprechen.

    Nicht nur für die Gesundheit schädlich

    Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist hinlänglich bekannt. Die Lunge leidet ebenso wie das Herz und die Arterien, die Haut altert deutlich schneller und die Bronchien fühlen sich auch nicht sonderlich wohl, wenn sie ständig mit Nikotin vollgepumpt werden. Raucher schädigen aber auch ihre nähere Umgebung und die Menschen, die mit einem Raucher zusammenleben, werden zwangsläufig zu passiven Rauchern. Rauchen schadet außerdem dem Geldbeutel, denn man kann sein Geld auch für schönere Dinge ausgeben als für einen Schadstoff wie Nikotin, der schädlicher ist als Zyankali oder Arsen. Die meisten Raucher sind jedoch gegen all diese Argumente resistent und qualmen fröhlich weiter, dabei gibt es so viele unterschiedliche Methoden, um der Zigarette endgültig Adieu zu sagen.

    Vier Wege, dem Nikotin zu entsagen

    Alle, die abnehmen wollen, müssen einen festen Willen mitbringen, mit dem Rauchen ist es sehr ähnlich. Ganz ohne Hilfe klappt es eher selten, aber es gibt Raucher, die einfach einen Schlusspunkt gesetzt und die letzte Zigarette ausgedrückt haben. Leider liegt bei dieser Art der Entwöhnung die Erfolgsquote bei gerade einmal fünf Prozent, denn sehr oft siegt die Gewohnheit über den guten Willen. Hypnose und Akupunktur sind zwei bewährte Methoden, die aus einem Raucher einen Nichtraucher machen können. Die Erfolgsquote liegt bei sechs Prozent und damit leider auch nicht allzu hoch. Eine Ersatz-Therapie können Kaugummis, Pflaster und Tabletten darstellen, hier sprechen immerhin 15 % für einen Erfolg, noch höhere Chancen bietet nur die Verhaltenstherapie mit 23 %. Wer sein Verhalten auf Dauer ändert, der wird es auch schaffen, vom Nikotin wegzukommen. Wer die Seite von www.frau-rauchfrei.de anklickt, der bekommt viele interessante Informationen, Tipps und Tricks, damit das Vorhaben Nichtraucher endlich klappt.

    Die Angst vor dem Entzug

    Die meisten Raucher führen die Angst vor den Entzugserscheinungen an, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, um weiter zu rauchen. Es wäre eine Lüge zu behaupten, dass es keine Probleme mit Entzugserscheinungen gibt, aber diese Probleme halten sich in einem zeitlich begrenzten Rahmen. Bei Langzeitrauchern hat sich der Körper an die regelmäßige Dosis Nikotin gewöhnt und im Gehirn haben sich Rezeptoren gebildet, die statt nach Endorphinen nach Nikotin verlangen. Da aber auch die Wahrnehmung von Schmerzen, die Konzentration, die Leistung des Gedächtnisses und auch die Emotionen vom Rauchen negativ beeinflusst werden, spielt der Körper bei einer Rauchentwöhnung schnell verrückt.

    Immer individuell

    Jeder Raucher reagiert anders, wenn er sich entschließt, den Zigaretten zu widersagen. Die einen klagen über Kopfschmerzen, sie sind unruhig, schlafen schlecht, zittern und schwitzen übermäßig. Andere haben kaum Symptome und diese klingen nach wenigen Tagen ganz ab. Auch der Zeitraum, in dem Entzugserscheinungen auftreten können, ist von Raucher zu Raucher verschieden. Einige brauchen nur wenige Tage, um die Entzugserscheinungen zu bewältigen, andere quälen sich wochen- oder sogar monatelang damit. Im Gehirn beginnt der Entzug schon nach wenigen Tagen und in diesem Zeitraum fängt auch der Körper an, das Nikotin langsam aber sicher abzubauen. Es werden wieder Endorphine freigesetzt und der ehemaliger Raucher erlebt so glückliche Momente, die allerdings von depressiven Momenten abgelöst werden. Erst nach einem Monat kann der Raucher sicher sein, seine Sucht überwunden zu haben.

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