Schlagwort: Anzeichen

  • Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Die Entzündung von Eierstock und Eileiter wird als Adnexitis bezeichnet und tritt häufig in Verbindung mit einer Entzündung der Scheide auf. Zum Teil macht sich diese über plötzlich auftretende Unterbauchschmerzen und Fieber bemerkbar. Betroffene klagen zudem über Abgeschlagenheit. Sie fühlen sich krank. Es handelt sich bei der Entzündung der Eileiter oftmals um einen sehr langwierigen Krankheitsverlauf, der schlimmstenfalls in eine Unfruchtbarkeit übergeht. Werfen Sie einen Blick auf diesen Beitrag, um schwerwiegende Folgen zu umgehen und eine Entzündung von Eileiter und Eierstock möglichst schnell abzuwenden.

     

    Schnelle Diagnose erhöht Heilungschancen

     

    Zuerst einmal ist es wichtig, eine Eileiterentzündung so schnell wie möglich zu diagnostizieren, denn in einem sehr frühen Stadium dieser Erkrankung kann ein chronischer und langwieriger Verlauf erfolgreich verhindert werden. Dennoch ist bei schweren Erkrankungen ein operativer Eingriff nicht mehr abzuwenden. Ärzte fassen zumeist die Entzündungen von Eierstock und Eileiter unter der Begrifflichkeit der Adnexe zusammen und verweisen auf einen eher typischen Krankheitsverlauf. Bezieht sich die Entzündung und Infektion nur auf den Eileiter, ist von der so genannten Salpingitis die Rede. Die Oophoritis verweist auf eine isolierte Entzündung der Eierstöcke und tritt äußerst selten auf, da beide Organe unmittelbar interagieren.

     

    Gehören Sie zur Risikogruppe für Eileiterentzündungen?

     

    Besonders bedroht von der Eileiterentzündung sind Frauen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr – zumeist infolge einer schweren Infektionskrankheit. Direkt zur Pubertät oder im Verlauf der Menopause treten vergleichbare Entzündungen eher selten auf. Die Ärzte gehen so weit und schließen eine Entzündung vor dem ersten Geschlechtsverkehr aus.

     

    Die häufigsten Ursachen für eine Entzündung von Eierstock und Eileiter

     

    Zu den häufigsten Ursachen zählen die bakteriellen Infektionen, die aufgrund regelmäßiger Partnerwechsel sexuell aktiver Frauen auftreten können. Tatsächlich können auch frauenärztliche Eingriffe, wie zum Beispiel in Verbindung mit einer Spirale, das Risiko dieser Erkrankung erhöhen. Die tatsächlichen Anzeichen sind äußerst vielfältig und nur schwer zu diagnostizieren. Im Zweifelsfall ist es ratsam, sich sofort in die Hände eines Frauenarztes zu begeben.

     

    Das sind die häufigsten Symptome, die auf eine Entzündung von Eierstock und Eileiter hinweisen:

    • plötzlich einsetzende Schmerzen im Unterbauch,
    • abgeschlagenes Krankheitsgefühl,
    • Erbrechen und Übelkeit,

     

    Tatsächlich deuten einige dieser Symptome wohl eher auf einen Hormonstoß oder vielleicht auf eine einsetzende Schwangerschaft? Kein Grund diese Anzeichen vor sich herzuschieben, nur so können ernstzunehmende Konsequenzen abgewehrt werden.

     

    Was macht der Frauenarzt bei Eileiterentzündungen?

     

    1. Zunächst erfolgen eine gynäkologische Untersuchung,
    2. ein Abstrich und
    3. eine nachfolgende Untersuchung im Labor.
    4. Zudem kann eine folgerichtige Diagnose in Verbindung mit dem Ultraschall gefällt werden.
    5. Der Frauenarzt wird in diesem Zusammenhang eine Beckenspiegelung vornehmen.

     

    Therapie und Behandlungsmöglichkeiten der Eierstockentzündung

     

    In den meisten Fällen verschreiben die Ärzte Antibiotika. Werden diese vollständig aufgenommen, steht es um die Prognosen eigentlich gar nicht so schlecht. Zu den häufigsten Komplikationen im Verlauf der Krankheit gehören Abszesse. Das sind so genannte Eiteransammlungen, die sich direkt am Eierstock und Eileiter festsetzen und schlimmstenfalls zu einer Bauchfellentzündung führen. Bleiben auch diese Folgen unbehandelt, verkleben die Eileiter, was zu einer Unfruchtbarkeit führt.

     

    Fazit: Schnelles Handeln und Behandeln verhindern Komplikationen

     

    Bei den genannten Symptomen stark auftretender Unterbauchschmerzen und einem abgeschlagenen Gefühl, sollten Sie sich sofort in die Behandlung eines Frauenarztes begeben. Sie können an Adnexe leiden – eine Entzündung von Eileiter und Eierstock. Zu der betroffenen Zielgruppe gehören vor allen Dingen junge Frauen im Alter von 15-25, die sexuell aktiv potenzielle Krankheitserreger in sich aufnehmen. Der Frauenarzt wird nach einer eingehenden Untersuchung eine Antibiotikakur verschreiben, um das Schlimmste abzuwehren. Mit einer Entzündung im Unterbauch ist nicht zu spaßen. Schlimmstenfalls kann diese zu dauerhafter Unfruchtbarkeit führen und den Traum von der Familie vollständig zerstören.

  • Bettnässen

    Bettnässen

    Bettnässen tritt bei Kindern und manchen Jugendlichen gelegentlich auf. Ab dem fünften Lebensjahr schlafen Kinder in der Nacht durch oder wachen auf, wenn die Blase drückt. Jedoch kann sich diese Routine auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln.

     

    Bettnässen – Problem erledigt sich meist von selbst

     

    Ungefähr jedes sechste Kind im fünften Lebensjahr bemerkt es erst zu spät, dass die Blase voll ist. Erwacht dieses, ist das Bett meist schon nass. Dieser Zustand kann neben dem Kind selbst auch für seine Geschwister und Eltern eine sehr belastende Situation sein. Vor allem dann, wenn das Bettnässen häufiger vorkommt.
    Unter Bettnässen wird verstanden, wenn ein etwa fünfjähriges Kind in der Nacht ständig ins Bett macht – ohne dass hierfür eine körperliche Ursache erkennbar ist.

     

    Im Normalfall erledigt sich das Bettnässen im Verlaufe der Zeit von selber. Bis es jedoch soweit ist, können Eltern ihr Kind auf unterschiedliche Weise unterstützen. Eine Methode ist das Wecksystem. Eine kurzfristige Möglichkeit kann auch in der Gabe von Medikamenten bestehen.

     

    Mögliche Ursachen für Bettnässen

     

    Als Hauptursache für Bettnässen im Kinder- und Jugendalter ist das Nichtaufwachen bei voller Blase zu sehen. Stattdessen tritt eine Entspannung des Blasenschließmuskels auf, die Blase entleert sich, während das Kind schläft. Bettnässen geschieht niemals mit Absicht. Es wird von den betroffenen Kindern und Jugendlichen schlicht nicht bemerkt, wenn die Blase voll ist.

     

    Forscher haben herausgefunden, dass bei einigen Kindern, die unter Bettnässen leiden, die Reifungsprozesse, die für die Kontrolle der Blasenfunktion notwendig sind, ein weniger langsamer ablaufen. Hierzu zählt beispielsweise ein richtiges Erkennen von Nervensignalen der Blase des Gehirns und deren Verarbeitung. Dadurch kann das Kind erlernen, bei welchem Signal es nachts aufwachen müsste. Ferner muss sich auch der Blasenschließmuskel erst entwickeln.

     

    Wann ein Kind trocken wird und keine Neigung mehr zum Bettnässen zeigt, hängt scheinbar auch von bestimmten Erbfaktoren ab. Von einigen Forschern wird vermutet, dass bestimmte Gene hierfür verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich um Gene, die das Hormon Vasopressin beeinflussen. Dieses zeichnet dafür verantwortlich, dass nachts seitens der Nieren die Urinproduktion vermindert wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass die Schlaftiefe von Genen beeinflusst wird.

     

    Hat ein Kind Probleme mit der Verdauung oder nimmt unmittelbar vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Cola, zu sich, kann ein nächtliches Bettnässen begünstigt werden. Generell hat Bettnässen jedoch kaum etwas mit der Menge der aufgenommenen Getränke vor dem Zubettgehen zu tun. Entscheidend hierfür ist eher, ob der Organismus eine ausreichende Menge an Vasopressin herstellt und ob die Nieren in der Lage sind, frühzeitig auf Nachtbetrieb umzuschalten.

     

    Ärztlich zu behandelnde Ursachen von Bettnässen

     

    Neben den erblichen Faktoren existieren zudem weitere Ursachen, die gegebenenfalls die Konsultation und Therapie seitens eines Arztes zur Folge haben sollten. Hierzu zählen

     

    • Diabetes mellitus
    • Fehlbildungen im Bereich des Harntrakts
    • Nächtliche Polyurie
    • Schlafapnoe

     

    Auftreten von Bettnässen

     

    Eine Vielzahl von Kindern macht nur ein- bis zweimal im Monat ins Bett, andere Kinder mehrmals pro Woche. Jungen sind häufiger von Bettnässen betroffen als Mädchen.

     

    Es kann davon ausgegangen werden, dass von 100 Kindern

     

    im Alter von Anzahl betroffener Kinder
    sieben Jahren sieben
    zehn Jahren fünf
    zwölf bis vierzehn Jahren zwei bis drei
    15 Jahren ein bis zwei

     

    in Frage kommen.

     

    Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Kind, welches schon einige Monate oder auch Jahre trocken war, ganz plötzlich wieder zum Bettnässen neigt. In einem solchen Fall wird von einer sekundären Enuresis gesprochen. Diese Form des Bettnässens kann ein Anzeichen für psychischen Stress sein. Psychischer Stress entsteht bei Kindern oftmals, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind geboren wird oder es familiäre Probleme gibt.

     

    Jedoch kommen auch organische Ursachen für das sekundäre Bettnässen in Frage, unter anderem Diabetes mellitus, eine Infektion der Blase oder der Nieren.

    [content-egg-block template=offers_list]

     

     

    Bild: © Depositphotos.com / iriana88w

     

     

  • Lebererkrankungen – Warnzeichen

    Lebererkrankungen – Warnzeichen

    Alkohol, zu fettreiche Speisen sowie Viren sind Giftstoffe, die zu einer Erkrankung der Leber führen können. Achten Sie deshalb auf erste Anzeichen! Bleiben Lebererkrankungen lange Zeit unbemerkt, kann dies auf die Dauer zu erheblichen Schäden führen – bis zum totalen Versagen des Organs. Warnzeichen für Lebererkrankungen sind wie im folgenden Artikel beschrieben erkennbar.

    Ständige Herausforderungen führen enorme Schäden an der Leber herbei

    Die Leber des Menschen arbeitet für die Gesunderhaltung des Organismus auf Hochtouren. Sie ist maßgeblich am

    • Ausfiltern gefährlicher Giftstoffe aus dem Blut
    • Produzieren von Galle zur Verdauung
    • Sammeln von Nährstoffen im Organismus

    beteiligt. Zusätzlich ist die menschliche Leber zuständig für einen funktionierenden Hormonhaushalt. Im Normalfall kann nichts die menschliche Entgiftungszentrale schnell außer Kraft setzen. Die Leber ist ein relativ robustes Organ, das sich recht flott von Überanstrengungen erholt. So kann beispielsweise bei einer Beschädigung eines Teils der Leber durch einen Unfall die zweite Hälfte die komplette Leistung übernehmen. Im Laufe der Zeit wächst die Leber wieder nach. Trotzdem sind die Selbstheilungskräfte der menschlichen Leber nicht unbegrenzt.

    Erste Anzeichen für eine Erkrankung der Leber

    Personen, die tagsüber vermehrt eine starke Müdigkeit sowie eine nachlassende Leistung bei sich feststellen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen und ihre Leberwerte kontrollieren lassen. Beide Phänomene können erste Anzeichen für eine Erkrankung der Leber – unter anderem eine Fettleber oder auch Leberzirrhose – sein. Ein weiteres Anzeichen für eine Lebererkrankung kann in Kopfschmerzen bestehen. Diese treten immer dann auf, wenn bei der menschlichen Leber eine Überforderung mit der Hormonhaushalt Steuerung auftritt. Auslöser ist ein Verkrampfen der feinen Blutgefäße.

    Zahlreiche Anzeichen einer Lebererkrankung nicht präzise zuzuordnen

    Eine Vielzahl von Anzeichen, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen, lassen sich jedoch nicht genau zuordnen. Hierunter fallen unter anderem

    • Appetitverlust
    • Auftretender Juckreiz
    • Druckgefühl im rechten Oberbauch
    • Leicht auftretende Bildung blauer Flecken
    • Starke Gewichtsveränderungen

    Eine erkrankte Leber verursacht jedoch nie direkte Schmerzen, da die Krankheiten im inneren Bereich der Leber entstehen. Hier befinden sich keine Nervenzellen, welche in der Lage sind, Schmerzsignale auszusenden. Erst bei einer starken Vergrößerung der Leber nehmen Anzeichen der Erkrankung durch Überdehnung und ein Drücken zu. Daraus resultieren dann Schmerzen.

    Gehäuft auftretende Ursachen für eine Erkrankung der Leber

    Sehr oft zeichnen Viren für die Auslösung von Entzündungen im Bereich der Leber verantwortlich. Eine Hepatitis kann abhängig vom Erreger chronisch werden. Auch ein Zuviel an Alkohol ist für die Leber nicht förderlich. Für Männer gilt ein tägliches Höchstmaß von

    • 400 ml Weingenuss oder
    • 800 ml Biergenuss.

    Frauen sollen hiervon pro Tag jeweils nur die Hälfte trinken. Im Normalfall wird der Giftstoff durch die Enzyme abgebaut. Liegt ein hoher Alkoholkonsum vor, tritt allerdings eine Überforderung der Entgiftungszentrale auf. Die Folge sind das Einlagern schädlicher Abbauprodukte und die Entstehung einer Fettleber. Hieraus kann sich eine Zirrhose bilden.

    Aber auch verschiedene Medikamente, beispielsweise Paracetamol, können diese schädlichen Wirkungen – bei einer längerfristigen Überdosierung – hervorrufen. Die Leber ist nicht mehr in der Lage, die schädlichen Stoffe zu filtern. Diese verbleiben im Organismus und rufen Krankheiten hervor. Schlimmstenfalls kommt es zur Krebserkrankung.

    Anzeichen für Erkrankung der Leber: Gelbfärbung der Haut

    Ein erstes Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung der Leber ist in einer gelben Färbung der Haut und der Augen zu sehen. Dafür verantwortlich ist das Bilirubin. Dies wird normalerweise vom Körper ausgeschieden. Wenn die Leber allerdings nicht korrekt arbeitet, kommt es zu einem Stau von Bilirubin im Organismus. Erste Ablagerungen finden sich in den Augen. Bei einer Verdopplung des Wertes finden diese auch in der Haut statt. Ein weiteres Anzeichen besteht in einem quälend auftretenden Juckreiz am gesamten Körper.

    Bei Verdacht auf Lebererkrankung ärztliche Untersuchung anstreben

    Besteht ein Verdacht auf eine Erkrankung der Leber, sollte ein Bluttest durchgeführt werden. Dieser ist kostenpflichtig. Erweist sich der Verdacht jedoch als begründet, ist der Bluttest kostenfrei für den Patienten. Bei dieser Untersuchung werden unter anderem die Enzyme in der Leber und der Bilirubin-Gehalt gemessen.

    Bild: © Depositphotos.com / sciencepics

  • Wie Sie Hautkrebs erkennen können

    Wie Sie Hautkrebs erkennen können

    Selbst ein Laie ist in der Lage, Hautkrebs zu erkennen. Hierfür muss er jedoch die Grundvoraussetzung des Beobachtens der eigenen Haut erfüllen. Nicht jede merkwürdig erscheinende Stelle auf der Haut ist mit Hautkrebs gleichzusetzen. Die Anzeichen hierfür weichen, abhängig von der jeweiligen Art, voneinander ab.

    Erkennen der Symptome von Hautkrebs

    Wichtig im Falle von Hautkrebs ist es, die Anzeichen möglichst frühzeitig zu erkennen. Ein schnelles Aufsuchen eines Hautarztes sowie eine umgehende Behandlung sind bei Hautkrebs essenziell. Ist dieser in einem frühen Stadium erkannt worden, besteht eine gute Prognose. Bei einem Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium hingegen reduzieren sich die Heilungschancen.

    Schwarzen Hautkrebs erkennen

    Schwarzer Hautkrebs ist sehr gefährlich und im Allgemeinen leicht zu erkennen. Denn diese Form der Krebserkrankung äußert sich in einer dunklen Färbung der betroffenen Hautareale. Jedoch gibt es unterschiedliche Erscheinungsformen beim schwarzen Hautkrebs. Der schwarze Hautkrebs wird in der Medizin als malignes Melanom bezeichnet. Er kann ein Äußeres aufweisen wie ein Muttermal.

    Zu den bedeutsamsten Erscheinungsformen maligner Melanome zählen:

    Akrolentiginöses Melanom (ALM): Hierbei wächst der schwarze Hautkrebs vorzugsweise an den Enden der Extremitäten. Es ist die am wenigsten auftretende Form. Zu finden ist diese meist an den Endgliedern der Finger und Zehen, an den Fußsohlen sowie Handflächen. Zu erkennen ist das Melanom an unscharfen, mehrfarbigen Flecken.

    Lentigo maligna Melanom (LMM): Betroffen vom Lentigo maligna Melanom sind überwiegend ältere Personen. Das Lentigo maligna Melanom gilt als Vorstufe zum schwarzen Hautkrebs. Symptome lassen sich an den Händen, Armen, am Hals und im Gesicht erkennen.

    Noduläres Melanom (NM): Bei dieser Form liegt der bösartigste Hautkrebs vor. Dieser gibt sich an Stellen wie der Brust, den Extremitäten sowie am Rücken zu erkennen. Es bilden sich blaue bis dunkelbraune Färbungen. Die Tumore zeigen sich als knotig, erhaben und blutig.

    Superfiziell spreitendes Melanom (SSM): Hierbei handelt es sich um die am häufigsten auftretende Form. Symptomatisch tritt das Melanom vorwiegend an den Extremitäten, der Brust und dem Rücken auf. Der Hautkrebs hat eine flache, zum Teil knotige Optik und grenzt sich stark von den gesunden Hautarealen ab. Zu erkennen ist das SSM an seiner blauschwarzen, braunen, grauen oder auch rosa-Färbung.

    Weißen Hautkrebs erkennen

    Weißer Hautkrebs ist im Anfangsstadium an einer rot-gelben Verhornung zu erkennen. Diese kann kaum ohne kleinere Blutungen abgelöst werden. Auf Grund einer vorliegenden Entzündung weist die Haut an den Rändern eine leichte Rötung auf.

    Im fortgeschrittenen Stadium zeigt sich weißer Hautkrebs durch eine verstärkte Verhornung, die sich immer mehr ausbreitet. Die Hautwucherungen nehmen ein warzenähnliches Bild an und verwachsen mit dem Untergrund. Beim Versuch, diese von der Haut abzulösen, beginnt die Haut zu bluten.

    Zu erkennen gibt sich der weiße Hautkrebs anfangs durch weißlich-grau verfärbte Knötchen mit einem leichten Glanz. Teilweise lassen sich kleine Blutgefäße auf deren Oberfläche erkennen. Im Verlaufe der Zeit sinken die Oberflächen mittig ein, was ein Wachsen des Krebses in tiefere Gewebeschichten zur Folge hat.

    Auftreten von weißem Hautkrebs

    Am meisten betroffen von weißem Hautkrebs sind die Gesichtsbereiche vom Haaransatz bis hin zur Oberlippe. Ferner weitet dieser sich bis an die Ohrmuscheln, die behaarte Kopfhaut sowie im unteren Bereich des Gesichts aus. Seltener lässt sich diese Form des Hautkrebses an den Extremitäten erkennen. Charakteristisch für weißen Hautkrebs sind stetig auftretende Blutungen.

    Es werden nachfolgende Arten von weißem Hautkrebs unterschieden:

    Exulzerierend wachsendes Basaliom: Dieser Hautkrebs tritt vornehmlich im Gesichtsbereich auf.

    Knotiges (noduläres), solides Basaliom: Hierbei handelt es sich um die am meisten auftretende Form des weißen Hautkrebses. Zu Beginn zeigt diese sich als glasige oder auch hautfarbene Knötchen. Diese sind mit kleinen Äderchen durchsetzt.

    Pigmentiertes Basaliom: Zu erkennen gibt sich der weiße Hautkrebs durch seine knotige Form. Durch die Einlagerung von Pigmenten tritt oftmals eine Verwechslung mit dem schwarzen Hautkrebs auf.

    Oberflächliches Basaliom: Diese Form wird leicht übersehen. Sie hat Ähnlichkeit mit einer Schuppenflechte und ist an den Extremitäten sowie am Rumpf zu erkennen.

    Sklerodermiformes Basaliom: Bei dieser Form fällt das Unterscheiden von gesunder Haut schwer. Die Färbung ist gelblich und ähnelt Narbengewebe. Eine Knötchenbildung ist selten zu erkennen.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen: Was Sie tun können!

    Ein äußerst unangenehmer und brennender Schmerz breitet sich in wenigen Sekunden aus und signalisiert: Sie wurden von einer Biene gestochen. Dieses stechende Gefühl hält über mehrere Stunden an. Besonders sensible Hauttypen neigen dazu, an der betroffenen Stelle starke Schwellungen auszubilden. Der Stich wird noch tagelang über eine deutliche Rötung zu sehen sein. Suchen Sie nach der schnellen Hilfe bei Bienenstichen? Dann sind Sie in diesem Beitrag genau richtig.

    Was Sie nach Bienenstichen sofort tun sollten?

    Hat die Biene erst einmal zugestochen, bohrt sich ihr kleiner Widerhaken in die Haut. Dieser Haken bleibt in der Einstichstelle stecken. Weitreichende Entzündungen können vermieden werden, wenn der Widerhaken aus der Haut gezogen wird. Am äußersten Ende dieses Stachels sitzt eine Giftblase. Entfernen Sie den Stachel ganz vorsichtig aus der Haut und versuchen diese Giftblase nicht zu zerdrücken. Erst wenn das darin enthaltene Gift in die Wunde gelangt, breitet sich die Entzündung aus.

    Hausmittel: Das Gift in der Wunde bzw. im Bienenstich ist schädlich. Schnelle Hilfe bei Bienenstichen – Saugen Sie, wenn möglich, die letzten Restbestände des Gifts vollständig aus der Wunde.

    Schnelle Hilfe bei Bienenstichen für Allergiker

    Wollen Sie erst einmal herausfinden, ob Sie allergisch auf Bienenstiche reagieren? Dann ist der Allergologe Ihr Ansprechpartner. Er führt einen Test durch, der Gewissheit bringt. Mithilfe einer Desensibilisierungstherapie lässt sich eine Überempfindlichkeit in den Griff bekommen. Der Patient bekommt über einen gewissen Zeitraum hinweg eine ansteigende Dosis des Bienengift Allergens, sodass im späteren Zusammenhang Überreaktionen unterbunden werden.

    Hilfe bei Bienenstichen – typische Symptome einer allergischen Reaktion:

    • Schwierigkeiten beim Atmen,
    • starke Schwellungen
    • Schwellungen im Gesicht, im Mund und in der Kehle,
    • schneller Puls,
    • Ruhelosigkeit und Schwindelgefühle,
    • Abfall des Blutdrucks.

    Treten nur einige dieser Anzeichen auf, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen: Es kann sich um einen allergischen Schock handeln.

    Diese Hausmittel versprechen schnelle Hilfe bei Bienenstichen

    • Die betroffene Stelle auf der Haut ist gerötet und sollte über ein Bad mit Salzwasser gereinigt werden.
    • Schneiden Sie eine Zwiebel auf und verrreiben diese auf dem Bienenstich – keine Sorge, es kommt nicht zu einem starken Brennen. Ganz im Gegenteil: Die Schmerzen werden nach einiger Zeit nachlassen.
    • In der Apotheke bekommen Sie Cremes, die wiederum die Schmerzen nach einem Bienenstich lindern. In diesem Zusammenhang empfehlen wir Hydrocortison Creme aus der Apotheke. Diese sollte direkt auf den Stich aufgetragen werden. Die unangenehmen Symptome werden sich leicht verbessern.
    • Eines der effektivsten Hausmittel mit schneller Hilfe bei Bienenstichen verspricht ein kühlendes Paket. Aus ein paar Eiswürfeln und kalten Waschlappen stellen Sie eine wohltuende Kühlkompresse her. Kurz nach dem Auflegen des kühlenden Pakets ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Folglich verlangsamt sich auch der Blutfluss, was eine starke Schwellung verhindert. Kühlen Sie den Bienenstich in regelmäßigen Abständen.
    • Ein weiteres Hausmittel für eine schnelle Hilfe bei Bienenstichen ist Zahncreme. Es stellt sich ein leichtes Brennen ein. Kurz danach haben Sie das Gefühl, dass der Bienenstich ein Kratzen hervorruft, was zu einer Erleichterung der Beschwerden führt. Du solltest die Zahnpasta alle fünf Stunden auftragen, um die Beschwerden zu lindern.
    • Medizinischer Honig kann einer zunehmenden Entzündung einer Wunde nach Bienenstichen entgegenwirken. Darüber hinaus ist ein kühlender Effekt festzustellen, der bis zu einer halben Stunde anhält.

    Fazit: Was ist die effektivste Hilfe bei Bienenstichen?

    Für schnelle Hilfe bei Bienenstichen gilt es, direkt zu handeln. Probieren Sie eines dieser Hausmittel und beobachten die Reaktion des Körpers auf den Stich der Biene. Stellen sich Probleme, wie Atembeschwerden oder ein erhöhter Puls ein, sollten Sie nicht zögern und einen Arzt kontaktieren. Schlussendlich gelten kühlende Packungen und Ruhe als schnelle Hilfe bei Bienenstichen, um eine starke Entzündung zu verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / Markus6318

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Hilfe bei Kieferknacken – CMD

    Hilfe bei Kieferknacken – CMD

    Das für viele Betroffene lästige Kieferknacken oder auch Zähneknirschen können erste Anzeichen auf CMD sein. Das Vorliegen einer CMD – Cranio Mandibuläre Dysfunktion – kommt immer dann in Frage, wenn Patienten gehäuft unter Kieferknacken, Problemen beim Kauen oder Kopfschmerzen leiden. Unter der Bezeichnung CMD werden in der Zahnmedizin unterschiedliche Fehlstellungen im Bereich des Kiefers und sämtlicher hieran beteiligter Knochen und Muskeln erfasst.

    Symptome für Kieferknacken und CMD

    Charakteristisch für Schmerzen im Kiefer, dem nicht zu überhörenden Kieferknacken am Morgen, Knirschen mit den Zähnen oder Problemen beim Öffnen des Mundes ist die so genannte CMD. Hierunter fassen Zahnärzte Funktionsstörungen im Kieferbereich zusammen. Die häufigsten Symptome für Kieferknacken und somit CMD sind Dysfunktionen sowie Schmerzen. Während sich die Dysfunktionen hauptsächlich auf die Bewegungsfähigkeit des Kiefers und dessen Gelenke bezieht, treffen die Schmerzen vielfach die Zähne.

    Aus dieser Symptomatik heraus entwickeln sich Beschwerden verschieden starker Ausprägung. Während eine Patientengruppe zum überwiegenden Teil unter stetigen Zahn- und Kieferschmerzen leidet, belastet andere betroffene Personen das ständig auftretende Kieferknacken und Zähneknirschen. Eine weitere Gruppe wird sich durch starke Schmerzen gestört fühlen, die während des Kauens auftreten.

    Nicht selten äußert sich eine CMD mit lästigem Kieferknacken auch in starken Gesichtsschmerzen, die bis in

    • den Nacken
    • die Schultern
    • den Kopf
    • den Rückenbereich

    ausstrahlen können. Darüber hinaus können sich weitere Symptome, wie beispielsweise

    • Einschränkungen beim Sehen
    • Probleme beim Schlucken
    • Ohrenschmerzen
    • Schwindelgefühle
    • Tinnitus

    sowie Bruststechen, auf Grund von Rückenverspannungen, hinzu gesellen.

    Bei Kieferknacken Arzt aufsuchen

    Rund 28 % der Gesamtbevölkerung ist von Anzeichen einer CMD betroffen. Dies ergab die durchgeführte SHIP-Studie, welche an der Universität Greifswald durchgeführt wurde. Aus dieser Studie ging ferner hervor, dass nicht zwingend jede von CMD betroffene Person unter Schmerzen leiden muss. Vielmehr würde das auftretende Kieferknacken eher als lästig empfunden, als das überhaupt stärkere Beschwerden auftreten. Einzig 3 % aller von CMD Betroffenen würden eine ärztliche Behandlung benötigen.

    Treten im Zusammenhang mit Kieferknacken Schmerzen auf oder kann der Unterkiefer nicht mehr ohne Einschränkungen bewegt werden, empfiehlt es sich, einen Zahnarzt aufzusuchen. Schließt dieser klassische Erkrankungen, wie zum Beispiel Zahnfleisch- oder Wurzelentzündungen oder auch Karies aus, werden unterschiedliche Tests durchgeführt. Diese helfen bei der Diagnosefindung, ob der Verdacht auf CMD besteht und bestätigt werden kann.

    Hilfe bei Kieferknacken und CMD

    In den meisten Fällen haben sich Aufbiss Schienen zur Behandlung von Kieferknacken sehr gut bewährt. Von CMD betroffene Personen können sich ergänzend durch eigene Maßnahmen Linderung verschaffen. Bedingt durch die CMD treten bei einer Vielzahl der Patienten Verspannungen im Bereich des Kausystems und Zähneknirschen auf. Behandelt werden können diese zusätzlichen Symptome durch eine bewusste Wahrnehmung und Durchführung bestimmter Übungen zum Abbau derselben.

    Tipp 1: Kleine Erinnerungszettel können helfen

    Im Allgemeinen berühren sich die Zähne im Ruhezustand nicht. Im stressigen Alltag bemerken jedoch die Wenigstens, dass sie ihre Zähne fest zusammenbeißen. Aus diesem Grunde können kleine Erinnerungszettel, beispielsweise am Bildschirm angebracht, dabei helfen, sich der Kieferstellung tagsüber des Öfteren bewusst zu werden. Liegen in einem solchen Moment die Zähne fest aufeinander, empfiehlt es sich, einmal kurz Luft zu holen. Durch das anschließende lockere Schließen der Lippen erfolgt in der Regel von selbst eine entspannte Haltung des Kiefers, so dass einem lästigen Kieferknacken erfolgreich entgegen gewirkt wird.

    Tipp 2: Verspannungen lösen dank Physiotherapie

    Einer CMD kann ferner durch kurze Massagen im Wangen- oder Schläfenbereich vorgebeugt werden. Verspannungen werden hierdurch gelöst, ein Kieferknacken wird verhindert.

    Sofern es jedoch Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes gibt, sollten Verfahren der Physiotherapie, wie beispielsweise

    • Dehnübungen
    • Krankengymnastik
    • Wärmetherapie

    zum Einsatz kommen. Liegen Entzündungen im Bereich des Kiefergelenks vor, haben sich entzündungshemmende Medikamente und Spülungen der Gelenke bewährt. In wenigen Fällen machen sich auch kieferorthopädische Behandlungen oder ein Überkronen der Zähne erforderlich.

    Bild: © Depositphotos.com / kantver

    [content-egg-block template=offers_list]