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  • Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die meisten Frauen fühlen, dass sie schwanger sind, noch bevor ein Test darüber Auskunft gibt. Vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, spüren sehr wahrscheinlich schon kurz nach der Empfängnis, dass sie wieder schwanger sind. Frauen, die noch nie geboren haben, werden in der Regel aber erst bemerken, dass sie ein Kind erwarten, wenn die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat.

    Aber es gibt einige deutliche Anzeichen die keinen Zweifel daran lassen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Diese Seite hilft allen Frauen dabei zu erkennen, ob sie schwanger sind oder nicht.

    Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, können es nicht abwarten, bis sie die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft verspüren. Es gibt jedoch viele verschiedene Anzeichen, die nicht alle unbedingt auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ein ziemlich sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die sich auf ihren Zyklus verlassen können, dürfen davon ausgehen, dass sie ein Kind erwarten, wenn die monatliche Blutung nicht mehr wie gewohnt pünktlich einsetzt. Aber das Ausbleiben der Monatsblutung ist nicht bei jeder Frau ein sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft. Frauen, die kurz vor Beginn der Wechseljahre stehen, bekommen ihre Periode nicht selten sehr unregelmäßig und sie denken häufig nicht darüber nach, ob sie vielleicht schwanger sein könnten, denn dafür fühlen sie sich nicht mehr jung genug. Wenn die Periode ausbleibt und wenn nicht verhütet wurde, dann ist es eine gute Idee, entweder einen Schwangerschaftstest zu machen oder zu einem Frauenarzt zu gehen.

    Ein anderes Anzeichen einer Schwangerschaft ist die berühmte morgendliche Übelkeit, die vielen Frauen besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft schwer zu schaffen macht. Bei einigen Frauen ist die Übelkeit aber nicht am Morgen spürbar, sondern den ganzen Tag, und wieder andere spüren überhaupt nichts. Wenn die Übelkeit über mehrere Tage anhält, dann wird es Zeit einen Schwangerschaftstest zu machen, denn dann ist daran selten ein verdorbener Magen schuld, es handelt sich vielmehr höchstwahrscheinlich um das Anzeichen einer Schwangerschaft.

    Aber nicht nur Übelkeit kann ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, auch wenn die Lust auf eine Tasse Kaffee plötzlich schwindet und wenn allein schon der Gedanke an das Lieblingsessen für einen Würgereflex sorgt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Einige Frauen verspüren auch einen metallischen Geschmack im Mund, wenn sie schwanger werden. Wenn das der Fall ist, dann sollte ein Test gemacht werden, der Auskunft darüber, gibt ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

    Eine Schwangerschaft kann sich auch mit Schmerzen bemerkbar machen, denn auch Krämpfe im Unterleib können Anzeichen einer Schwangerschaft sein. In den meisten Fällen beginnen diese Krämpfe ungefähr acht Tage, nachdem es zum Eisprung gekommen ist. Viele Frauen kennen diese Krämpfe, die normalerweise darauf hindeuten, dass die Periode kurz bevorsteht. Wenn jedoch die schmerzhaften Krämpfe im Unterleib auftreten, ohne dass es zur Monatsblutung kommt, dann kann das ein deutliches Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich in der Apotheke einen Schwangerschaftstest kaufen oder zum Gynäkologen gehen.

    Es besteht kein Grund zur Panik, wenn zu den Krämpfen leichte Schmierblutungen kommen, denn auch diese Blutungen können ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wie die Unterleibskrämpfe, so beginnen auch die Blutungen ca. acht bis zehn Tage, nachdem es zum Eisprung und damit auch zur Einnistung des Eis in der Gebärmutter gekommen ist. Diese Schmierblutungen sind für viele Frauen ein Zeichen, dass die Periode beginnt, und vor allem dann, wenn kein Kind geplant ist, wird dieses Anzeichen einer Schwangerschaft gerne mal übersehen.

    Hering in Sahnesoße mit Marmelade, Apfelkuchen ohne Ende oder Lakritz gleich tütenweise – Frauen, die plötzlich einen unstillbaren Heißhunger auf verrückte Sache haben, die können das als Anzeichen einer Schwangerschaft werten. Heißhunger, der aus heiterem Himmel einsetzt, hat in der Regel etwas mit den Hormonen zu tun, die in der Schwangerschaft bekanntlich ein wenig verrückt spielen. Wenn sich der Heißhunger nicht legt und wenn dann vielleicht noch die Periode aussetzt, dann sind das sehr sichere Anzeichen einer Schwangerschaft, und der Test wird sehr wahrscheinlich ein positives Ergebnis haben.

    Sind die Brustwarzen dunkler als gewöhnlich? Das kann ebenfalls ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Allerdings kann auch eine hormonelle Störung die Ursache sein, wenn sich die Haut um die Brustwarze herum dunkler färbt. Frauen, die ganz sicher gehen wollen, sollten ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest machen. Wenn der Harndrang zunimmt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, denn wenn sich ein Kind in der Gebärmutter eingenistet hat, dann wird ein bestimmtes Hormon frei gesetzt. Dieses Hormon, das den klangvollen Namen Humanes Chorion Gonadotropin trägt, sorgt dafür, dass der Drang zunimmt, auf die Toilette zu gehen. Bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, senkt sich die Gebärmutter ab, und auch wenn das der Fall ist, dann führt das zu einem vermehrten Harndrang, es muss also nicht zwingend das Anzeichen einer Schwangerschaft sein, wenn Frauen Mitte 40 ständig die Toilette aufsuchen müssen.

    Müdigkeit ist normal, vor allem bei den Frauen, die den ganzen Tag arbeiten gehen oder die sich um die Familie kümmern müssen. Wenn die Müdigkeit aber in eine Erschöpfung übergeht, dann kann es sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Frauen, die schon am Vormittag das Gefühl haben, gerade einen Marathon gelaufen zu sein und die zuvor ungeschützten Sex hatten, die sollten die starke Müdigkeit als Anzeichen einer Schwangerschaft sehen und einen Test machen. Im Frühling kann die Müdigkeit aber auch nur eine simple Frühjahrsmüdigkeit sein, und wenn keine sonstigen Anzeichen einer Schwangerschaft verspürt werden, dann ist eine Schwangerschaft nur eine von vielen Optionen.

    Wenn die Brüste anschwellen und wenn sie gegen Berührungen empfindlich werden, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn die Periode unmittelbar bevorsteht, und machen sich daher keine allzu großen Gedanken. Wenn aber die Monatsblutung nicht einsetzt und der Busen trotzdem empfindlich und angeschwollen bleibt, dann ist das als Anzeichen einer Schwangerschaft zu werden und ein Schwangerschaftstest kann Gewissheit bringen.

    Alle Frauen, die mehr über die untrüglichen Zeichen einer Schwangerschaft wissen möchten, die können sich auf dieser Seite ausführlich und detailliert darüber informieren.

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  • Wie wirksam sind Medikamente ohne Rezept?

    Wie wirksam sind Medikamente ohne Rezept?

    Viele Menschen sind felsenfest davon überzeugt, dass nur die Medikamente wirksam sind, die sie auf Rezept bekommen, Medikamente ohne Rezept haben hingegen einen weniger guten Ruf. Evidenzbasierte Medikamente werden die Mittel genannt, die nachweislich eine Wirkung haben, aber ist das nur bei rezeptpflichtigen Mitteln der Fall? Dieser Frage gingen Mediziner und Pharmazeuten auf einem Kongress in Düsseldorf nach. Ist auf Medikamente ohne Rezept weniger Verlass als auf Medikamente, die der Arzt per Rezept verordnet?

    Medikamente ohne Rezept – Es kommt auf die Krankheit an

    Medikamente ohne Rezept gibt es in jeder Apotheke in einer mehr als großen Auswahl und es gibt Mittel gegen bestimmte Beschwerden, die besonders gerne gekauft werden. Wer Kopfschmerzen hat, der geht in die nächste Apotheke und kauft ein Präparat mit Wirkstoffen wie Paracetamol, Ibuprofen oder auch Acetylsalicylsäure. Auch bei einem grippalen Infekt oder einer Erkältung gehen viele Menschen nicht zum Arzt, sondern holen sich in einer Apotheke Medikamente ohne Rezept. Wenn es um schwerwiegende Leiden wie zum Beispiel um eine Depression geht, dann ist bei vielen Johanniskraut ein bewährtes Mittel, erst dann, wenn sich das Krankheitsbild verschlechtert, dann wird ein Arzt aufgesucht. Grundsätzlich ist gegen Medikamente ohne Rezept nichts einzuwenden, aber viele Patienten verlassen sich zu sehr auf diese Mittel oder gehen unsachgemäß damit um.

    Die Nebenwirkungen beachten

    Auch Medikamente ohne Rezept haben Nebenwirkungen, aber diese Nebenwirkungen spielen seltsamerweise keine so große Rolle, wie das bei Medikamenten der Fall ist, die der Arzt verschreibt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei Medikamenten, die der Arzt verschreibt, ein ausführliches Beratungsgespräch geführt wurde und das besonders in Hinsicht auf die möglichen Nebenwirkungen. Ein weitverbreiteter Irrtum ist auch die Annahme, dass Medikamente ohne Rezept, die jeder in der Apotheke kaufen kann, keine oder kaum Nebenwirkungen haben. Viele handeln nach dem Motto, wenn es frei verkauft wird, dann kann es nicht so gefährlich sein oder im Umkehrschluss, wenn es gefährliche Nebenwirkungen haben würde, dann könnte ich es nicht einfach so in der Apotheke kaufen.

    Medikamente ohne Rezept – Nicht alles ist empfehlenswert

    Nicht jedes Medikament ohne Rezept ist nach Ansicht der Kongressteilnehmer auch wirklich zu empfehlen. So stehen zum Beispiel einige Kopfschmerztabletten unter dem Verdacht, immer wieder neue Kopfschmerzen zu erzeugen, wenn diese Tabletten zu lange eingenommen werden. Auf der anderen Seite gibt es einige Medikamente ohne Rezept, die bei den Patienten eine Wirkung erzielen und das, obwohl wissenschaftlich keine Wirkung nachgewiesen werden konnte. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang vor allem der Apotheker. Nach Ansicht von Thomas Preis, dem Vorsitzenden des Apothekerverbands Nordrhein, müssen sich die Apotheker mehr Zeit nehmen, um die Kunden zu beraten und mit ihnen über die Wirksamkeit und Risiken zu sprechen.

    Konkurrenz aus dem Internet

    Den Apothekern kommt eine Schlüsselrolle zu, aber sie haben es immer schwerer, ihre Kunden adäquat zu beraten, denn es gibt die Konkurrenz aus dem Internet. In den Online-Apotheken werden Kopfschmerztabletten als Großpackungen angeboten und auch die günstigen Preise locken immer mehr Menschen, im Internet statt beim Apotheker vor Ort zu kaufen. Zwar bieten auch die Apotheken im Netz eine Beratung an, aber nicht selten müssen die Kunden für eine Beratung eine teure Telefonnummer anrufen. Hier besteht nach Meinung der Kongressteilnehmer Handlungsbedarf, denn vor allem ältere Menschen, aber auch diejenigen, die in ländlichen Gebieten leben und keine Apotheke in unmittelbarer Nähe haben, kommen was die Beratung angeht, viel zu kurz.

    Medikamente ohne Rezept sind nicht grundsätzlich schlechter oder weniger wirksam als Medikamente, die der Arzt verschreibt, aber wer in die Apotheke geht und sich Kopfschmerztabletten kauft, der sollte sich immer die Zeit nehmen und sich vom Apotheker beraten lassen. Vielfach ist es jedoch besser, vor der Einnahme von Medikamenten immer einen Arzt zu fragen.

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  • Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Vorteile beim Kauf der Medikamente im Internet

    Auf dem Lande zu leben hat viele Vorteile, denn die Luft ist besser als in der Stadt, der Lärmpegel ist geringer und die Lebensqualität ist höher. Aber das Leben in ländlichen Regionen hat auch gravierende Nachtteile, denn vielfach müssen die Bewohner lange Wege in Kauf nehmen, um einzukaufen. Auch die Apotheke ist nicht gleich um die Ecke und wer Kopfschmerzen hat, der muss sich wohl oder übel ins Auto setzen oder den Bus nehmen, um Tabletten zu kaufen. Das Internet hingegen macht es möglich, Medikamente online zu kaufen, und diese Möglichkeit bietet eine Reihe von Vorteilen.

    Immer geöffnet

    Immer mehr Menschen kaufen heute auf dem Onlineweg und auch wenn es um Tabletten, Pillen, Salben und Cremes geht, steigt die Zahl derer, die in der Versandapotheke einkaufen. Die Online-Apotheke hat immer geöffnet und wenn es draußen stürmt und schneit, dann muss keiner mehr aus dem Haus gehen, sondern kann sich einfach nur vor den PC setzen und per Mausklick die gewünschten Medikamente online bestellen. Arzneimittel können in der Online-Apotheke auch nachts gekauft werden, der Apotheker vor Ort verlangt einen ordentlichen Zuschlag, wenn er in der Nacht rausgeklingelt wird, und auch an den Sonn- und Feiertagen arbeiten die Apotheken vor Ort nur im Notdienst, die Online-Apotheke hat hingegen immer geöffnet.

    Medikamente online kaufen und Geld sparen

    Ein weiterer Vorteil beim Kauf von Arzneimitteln im Internet besteht darin, dass man auf einen Blick die Preise miteinander vergleichen kann. Kaum jemand der in der Stadt wohnt, macht sich die Mühe, in mehreren Apotheken die Preise zum Beispiel für einen Hustensaft zu vergleichen, man kauft in der Regel in der Apotheke, die sich in der Nähe befindet und einfach zu erreichen ist. So kann es passieren, dass für ein Medikament zu viel gezahlt wird, denn die Preise schwanken zum Teil sehr stark. Wer sich hingegen in den Online-Apotheken umschaut, der kann direkt sehen, wie viel ein bestimmtes Präparat bei welchem Anbieter kostet und das hilft effektiv dabei, Geld zu sparen. Dazu kommt, dass die Produkte in der Online-Apotheke nicht selten um bis zu 80 % günstiger sind als in der stationären Apotheke vor Ort.

    Große Auswahl, guter Service

    Selbst in einer großen Apotheke ist der Platz begrenzt und viele Mittel müssen bestellt werden, da sie nicht im Sortiment sind. Das gilt besonders für alternative Heilmittel, die vor allem in den kleineren Apotheken kaum zu bekommen sind, in der Online-Apotheke wie zum Beispiel bei Apo-Fair, gibt es hierzu ein großes Angebot. Auch der Service der Internetapotheken kann sich sehen lassen, denn die meisten Anbieter haben eine Service Hotline zum Nulltarif für alle Kunden, die eine ausführliche Beratung wünschen. Viele Apotheker bieten zudem einen kostenlosen Versand oder eine „Happy Hour“ an, in der Kunden besonders günstig einkaufen können. Wenn es um die Bezahlung geht, auch dann ist die Online-Apotheke im Vorteil, denn sie bietet ihren Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an. In den meisten stationären Apotheken wird es nicht so gerne gesehen, wenn Beträge unter zehn Euro mit der EC-Karte oder mit der Kreditkarte bezahlt werden.

    Perfekt für rezeptfreie Arzneimittel

    Vor allem bei rezeptfreien Arzneimitteln sind die Vorteile einer Online-Apotheke groß, bei Medikamenten, die ein Rezept benötigen, liegen die Vorteile aber deutlich bei der stationären Apotheke. Das Rezept muss erst an die Versandapotheke geschickt werden und bis zur Lieferung können einige Tage vergehen, der Apotheker vor Ort kann das Rezept jedoch sofort einlösen. Dazu kommt, dass rezeptpflichtige Arzneimittel einer Preisbindungspflicht unterliegen, das heißt, dass das Mittel in der Online-Apotheke das Gleiche kostet wie in der Apotheke am Ort. Wenn es um Medikamente geht, die frei verkäuflich sind, dann ist die Online-Apotheke auf jeden Fall die bessere Wahl.

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  • 1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    1. SSW – Die erste Schwangerschaftswoche

    Theoretisch beginnt jede Schwangerschaft mit der Befruchtung, praktisch beginnt eine Schwangerschaft aber erst ab dem Beginn des Zyklus, also erst ab dem ersten Tag der letzten Periodenblutung. Streng genommen gibt es keine 1. SSW, die Schwangerschaft beginnt erst in der fünften Woche richtig.

    Was passiert in der 1. SSW?

    In der ersten Hälfte jedes Zyklus reifen in den Eierstöcken die Eizellen heran, etwa zur Mitte des Zyklus findet dann der Eisprung statt und das reife Ei wandert in den Eileiter. Einmal dort angekommen, kann das reife Ei in einem Zeitraum zwischen zwölf und 24 Stunden befruchtet werden. Geschieht das nicht, dann setzt die Periode ein. Wird das Ei aber befruchtet, dann beginnt rein theoretisch die 1. SSW. Wenn gleich zwei reife Eizellen in diesem Zeitraum befruchtet werden, dann entstehen zweieiige Zwillinge. Wird ein Ei aber zweimal befruchtet, dann steigen die Chancen, dass die Mutter sogar eineiige Zwillinge erwartet.

    Wenn eine Frau genau in den Tagen Geschlechtsverkehr hat, in denen der Eisprung stattfindet, dann schwimmen mit dem männlichen Ejakulat Millionen von Spermien durch die Gebärmutter in Richtung der Eizellen, die immer noch in den Eileitern herumwandern. Die meisten Spermien erreichen ihr Ziel allerdings nicht, sie sterben auf dem Weg in die Gebärmutter einfach ab. Die stärksten der Spermien bahnen sich aber unbeirrt ihren Weg und versuchen die Hülle der Eizelle zu durchbohren. Die Hülle zu durchbrechen gelingt aber immer nur einem Spermium und dieses Spermium schafft es schließlich zum Inneren der Eizelle vorzudringen, zum sogenannten Zellkern. Ist das geschafft, dann verschmelzen die Erbinformationen miteinander und ein neuer Mensch entsteht.

    Nach der Verschmelzung

    Hat das Spermium es geschafft die Eizelle zu befruchten, dann wandert die Zelle weiter, immer in Richtung der Gebärmutter. Auf diesem Weg teilt sich die Zelle mehrfach und regt den Körper unaufhörlich dazu an, immer wieder Schwangerschaftshormone auszuschütten. Mit der Hilfe dieser speziellen Hormone wird die Schleimhaut in der Gebärmutter darauf vorbereitet, dass sich in Kürze ein befruchtetes Ei in ihr einnisten wird. Es dauert gut eine Woche, bis das Ei endlich in der Gebärmutter ankommt, und ab diesem Stadium wird die 1. SSW sehr komplex. Bis heute kann die Wissenschaft keine Antwort auf die Frage geben, wie das Einnisten der Eizelle in der Gebärmutter ausgelöst wird und warum in diesem Stadium die Weichen gestellt werden, ob die Frau nur ein Kind oder aber Zwillinge erwartet.

    Wenn die 1. SSW zu Ende geht, dann hat sich in den meisten Fällen das befruchtete Ei in der Gebärmutter eingenistet. Die Gebärmutter hat eine Art kleine Kuhle gebildet und die Eizelle sicher darin eingebettet. Einige Zellen teilen sich zu diesem Zeitpunkt noch von der Hülle ab, denn sie bilden später den Mutterkuchen, die Plazenta. Nach ungefähr elf Tagen ist der Embryo dann durch die Blutversorgung mit der Mutter verbunden.

    Einen ersten Test machen

    Vor allem Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, spüren sehr früh, dass sie eventuell wieder in anderen Umständen sind. Wenn der vage Verdacht einer Schwangerschaft besteht, dann sollte ein Schwangerschaftstest gemacht werden. Dieser erste Test ist theoretisch schon ab dem ersten Tag möglich, an dem die Periode ausbleibt, denn dann befindet sich die Frau in der 1. SSW. Bei diesen Schwangerschaftstests handelt es sich um sogenannte Früh- oder Prätests, die auch schon vor dem Beginn der Periode Auskunft darüber geben, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht. Allerdings sind diese frühen Tests, die man übrigens in jeder Apotheke kaufen kann, nicht sehr zuverlässig, und auch wenn der Test negativ ausfällt, dann kann es trotzdem sein, dass eine Frau schon in der 1. SSW ist. Fällt der Test aber in der 1. SSW positiv aus, dann ist die Frau rein rechnerisch aber nicht mehr in der 1. SSW, sondern schon in der fünften Woche schwanger.

    Sicherer ist der Test, den ein Frauenarzt machen kann, denn er untersucht nicht nur den Urin, sondern auch das Blut. Anhand einer Blutuntersuchung kann die Schwangerschaft auch schon in einem sehr frühen Stadium nachgewiesen werden. Mit dem Beginn der 1. SSW wird das humane Choriongonadotropin, ein Hormon produziert und dieses spezielle Hormon lässt sich mit einer Blutuntersuchung sicher nachweisen. Wer auf Nummer sicher gegen möchte, der sollte das Geld für einen Schwangerschaftstest sparen und besser gleich zu einem Frauenarzt gehen.

    1. SSW – Die ersten Anzeichen

    Sensible Frauen spüren, dass sie schwanger sind, auch ohne dass ein Test gemacht werden muss. Die ersten Anzeichen für die 1. SSW, sind ein unangenehmes Spannen der Brüste, und auch wenn sich der Hof um die Brustwarze dunkel verfärbt, dann kann es sein, dass es zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Der Grund für diese Veränderung der Brüste liegt an der Tatsache, dass der Körper sich umstellt und die Brüste sich darauf einstellen, dass in Zukunft ein Kind gestillt werden muss. Die Milchdrüsen werden durch die ausgeschütteten Hormone aktiviert und die Brust wird deutlich größer.

    Eines der sichersten Zeichen, dass eine Frau schwanger ist, das ist das Ausbleiben der monatlichen Regel. Wenn sich dann auch noch eine große Müdigkeit einstellt und der Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel steigt, dann kann man sicher davon ausgehen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen leiden in der frühen Phase einer Schwangerschaft unter Stimmungsschwankungen und verspüren ein leichtes Ziehen im Unterleib. Auch eine Abneigung gegen Speisen, die normalerweise zu den Lieblingsgerichten gehören, sind ein Anzeichen für eine Schwangerschaft.

    Ab der fünften Woche

    Nicht in der 1. SSW sondern erst in der fünften Woche nimmt die Schwangerschaft dann richtig Fahrt auf. Es entwickelt sich unter anderem der sogenannte Embryoblast und die Stammzellen des Embryos bilden sich zu besonderen Zellen aus. Es entsteht eine dreiblättrige Keimscheibe, bei der die Zellen, die nach oben zeigen, sich vorwölben und damit beginnen ein Neutralrohr zu formen, die später das Gehirn und das Rückenmark bilden. Auch alle andere Organe des Embryos werden aus der dreiblättrigen Keimscheibe gebildet.

    In diesem Zeitraum zwischen der 1. SSW und der fünften Woche kann eine Schwangerschaft sicher nachgewiesen werden. Der Frauenarzt macht einen Urintest und untersucht das Blut und anhand des Zeitpunkts der letzten Periode wird dann der voraussichtliche Geburtstermin berechnet und der Arzt stellt dann auch den Mutterpass aus. Zwischen der 1. SSW und der neunten Woche ist die Schwangerschaft noch sehr sensibel und in dieser Zeit sollte die werdende Mutter alles tun, damit das Kind sicher und geborgen in der Gebärmutter heranwachsen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Wem die Stunde fehlt

    Umfrage: Die Zeitumstellung macht vielen Deutschen gesundheitlich zu schaffen – Frauen leiden deutlich mehr als Männer

    Baierbrunn (ots) – Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und schlechte Laune – Fast jeder Zweite (42,4 %) hat in den Tagen und Nächten nach der Zeitumstellung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausgefunden. Ein Drittel (34,6 %) fühlt sich nach der Zeitumstellung meist mehrere Tage müde oder schlapp, jeder Vierte (23,9 %) leidet etliche Nächte unter Schlafstörungen. Ebenso viele können sich nach der Zeitumstellung oft mehrere Tage nur schlecht konzentrieren (23,7%) und/oder fühlen sich gereizt und schlecht gelaunt (22,8 %). Vor allem kleine Kinder brauchen nach Erfahrung der Mehrheit der Deutschen (56,3 %) meist sehr lange, um ihr Schlafverhalten an die neue Zeit anzupassen. Zudem macht die Zeitumstellung der Umfrage zufolge Frauen wesentlich mehr zu schaffen als Männern. Von ihnen klagt die Hälfte über Gesundheitsprobleme (49,3 %), bei den Männern lediglich etwas mehr als ein Drittel (35,2 %). Drei von zehn der weiblichen Befragten (29,5 %) berichten über Schlafstörungen, bei den Männern sind es nur 18 Prozent. Ähnlich sieht es bei der Konzentrationsschwäche aus (Frauen: 28,3 %; Männer: 19,0 %). Entsprechend sagen auch vermehrt Männer, ihnen mache die Zeitumstellung überhaupt nichts aus, sie bemerkten sie eigentlich kaum (Männer: 54,4 %; Frauen; 42,2 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Personen ab 14 Jahren, darunter 965 Männer und 1.004 Frauen. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3156591
  • Keine Angst vor Ansteckung durch das Haustier

    Umfrage: Drei Viertel der Haustierbesitzer in Deutschland fürchten sich nicht vor der Übertragung einer Zoonose durch ihren Hund, Kater, Hamster und Co.

    Baierbrunn (ots) – Von Katzenpocken über Wurmbefall und Salmonellen bis hin zu Tuberkulose – die Liste der Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können ist lang. Die meisten Haustierbesitzer in Deutschland lassen sich davon aber nicht beunruhigen: In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ gaben mehr als drei Viertel (77,5 Prozent) der Haustierbesitzer an, sie hätten keine Angst vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern durch ihre tierischen Hausgenossen. Fast zwei Drittel (62,4 Prozent) bringen ihr Haustier aber auch regelmäßig zum Gesundheitscheck beim Tierarzt. Mehr als jeder Dritte (35,4 Prozent) sagt, sich viel gesünder zu fühlen, seit er oder sie ein Haustier besitzt. Haustierbesitzer mit Kindern sind zu 78,6 Prozent der Überzeugung, dass das Immunsystem ihres Nachwuchses sich durch das Zusammenleben mit Haustieren positiv entwickelt und den Sohn oder die Tochter besser vor Krankheiten schützt. Nur jeder 40. mit einem Haustier in Deutschland (2,5 Prozent) berichtet, dass sein tierischer Gefährte ihm schon einmal eine Zoonose übertragen hat, also eine Krankheit, die der Mensch vom Tier bekommt. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 678 Frauen und Männern ab 14 Jahren mit Haustier(en) im Haushalt. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3158881