Schlagwort: Apotheken

  • Schwerverletzte Unfallopfer benötigen besonderen Beistand

    Mehr als nur überleben

    Baierbrunn (ots) – Wer heute bei einem Unfall schwer verletzt wird, hat eine 90-prozentige Chance zu überleben, aber viele leiden länger als nötig seelisch unter den Folgen. „Wichtig ist, dass der Schwerverletzte gleich in ein Trauma-Zentrum kommt“, betont Prof. Bertil Bouillon, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Kliniken der Stadt Köln, im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“. Rund zwei Drittel der Patienten einer Studie, die Boullion zum langfristigen Heilungsverlauf gemacht hat, haben sich im späteren Alltag schwer getan. „Ich wünsche mir, dass Patienten auch in der Rehabilitation mehr psychologische Hilfe erhalten“, erklärt er. In vielen Rehakliniken werde dies bereits auch angeboten, so etwa in den 20 zertifizierten Alterstraumatologiezentren. 

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    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3118148
  • Zecken-Risikogebiete ausgeweitet

    Die Stadt Hof und die Landkreise Ostallgäu sowie Greiz in Thüringen nun auch betroffen

    Baierbrunn (ots) – Das Robert-Koch-Institut hat die Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erweitert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die FSME wird von Zecken übertragen. Weite Teile in Süddeutschland waren schon bisher Risikogebiete. Hinzugekommen sind nun in Bayern die Stadt Hof und der Landkreis Ostallgäu sowie in Thüringen der Landkreis Greiz. Menschen, die sich dort oft im Freien aufhalten, wird geraten, sich impfen zu lassen.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3118147
  • Ärztliche Schweigepflicht als Gratwanderung

    Patienten müssen sich auf die Vertraulichkeit verlassen können, aber es gibt Ausnahmen

    Baierbrunn (ots) – Die ärztliche Schweigepflicht gilt entgegen häufiger Annahme nicht absolut. Die Ärzte des German-Wings-Copiloten, der bei seinem Suizid alle Passagiere mit in den Tod nahm, hätten sie brechen dürfen, wenn sie geahnt hätten, was in ihm vorging. Das erklärt der Rechtsanwalt Dr. Matthias Losert in der „Apotheken Umschau“. Er hat über das Arztgeheimnis und dessen Grenzen promoviert und schränkt zum Fall des Piloten gleich ein: „Gerade Suizidalität ist extrem schwierig einschätzbar.“ Andere Fälle sind gesetzlich geregelt beziehungsweise gerichtlich entschieden. Bei einem Mann, der sich weigerte, der Ehefrau seine HIV-Infektion zu gestehen, urteilte ein Gericht, dass sein Arzt sie informieren durfte. Das Kinderschutzgesetz erlaubt Ärzten seit 2012 das Jugendamt zu informieren, wenn sie das Kindeswohl gefährdet sehen und merken, dass die Eltern nicht handeln. Gunnar Duttge, Professor für Medizinrecht in Göttingen, warnt allerdings davor, die Schweigepflicht weiter aufzuweichen. „Ärzte sollen hier Aufgaben von Sozialarbeitern übernehmen und Entscheidungen treffen, auf die sie nicht vorbereitet werden“, sagt er und fordert, Ärzte schon im Studium besser auf juristische Grenzfälle vorzubereiten. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3117179
  • Stress im Mutterleib

    Belastende Lebensumstände der Mutter können Kinder lebenslang prägen

    Baierbrunn (ots) – Wie ein Mensch auf Stress reagiert, wird zum Teil schon im Mutterleib geprägt. War die Mutter in der Schwangerschaft oft unter Druck, kann das Kind später eher unruhig und weinerlich reagieren oder häufiger und schlechter schlafen als andere, erklärt Dr. Margarete Bolten von der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik der Universität Basel im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Die Babys schütten dann messbar mehr Stresshormone aus als andere – ein Effekt, der lebenslang anhalten und später zu psychischen Problemen, etwa Depressionen, führen kann. Die gute Nachricht: Ein unabwendbares Schicksal ist dies nicht. Eine feinfühlige Erziehung kann diesen vorgeburtlichen Nachteil abmildern. „Die Prägung nach der Geburt ist mindestens so nachhaltig wie während der Schwangerschaft“, sagt die Expertin. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3117178
  • Gesundheitsrisiko Stress

    Umfrage: Fast ein Drittel der Bundesbürger ist schon einmal an einem kritischen Punkt angelangt / 5,5 Prozent sehen sich kurz vor einem Burn-out

    Baierbrunn (ots) – Von Popstar Robbie Williams über Skispringer Sven Hannawald bis hin zum Fernsehkoch Tim Mälzer – die vielen prominenten Burn-out-Fälle der vergangenen Jahre haben die Gesundheitsrisiken durch Stress in den öffentlichen Fokus gerückt. Sechs von zehn Bundesbürgern sehen in Erschöpfungszuständen ein typisches Symptom unserer Zeit, wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab. 62,3 Prozent der Frauen und Männer sind der Meinung, dass die heutige Zeit so beschleunigt und anspruchsvoll ist, dass die Menschen zwangsläufig irgendwann ausgebrannt und erschöpft sein müssen. Fast jeder Dritte (32,2 Prozent) war nach eigenen Angaben im Leben schon mal an einem Punkt, an dem er dachte, er schaffe das alles nicht mehr. 6,3 Prozent sagen, sie fühlten sich wie ausgebrannt und innerlich leer, sie hätten das Gefühl, irgendwann umzukippen. 5,5 Prozent der Bundesbürger fühlen sich so gestresst und belastet, dass ihnen ein Burn-out nicht mehr weit entfernt scheint. Bei 3,7 Prozent wurde schon einmal ein Burn-out-Syndrom diagnostiziert. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.986 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3117246
  • Rauchen vermehrt Wechseljahres-Beschwerden

    Viermal so häufig Hitzewallungen im Vergleich zu Nichtraucherinnen

    Baierbrunn (ots) – Mit Beginn der Wechseljahre leiden rund drei von vier Frauen unter Hitzewallungen – Raucherinnen jedoch ganz besonders, berichtet die „Apotheken Umschau“. Dies habe eine Studie der Universität von Illinois (USA) mit 761 Frauen zwischen 45 und 54 Jahren ergeben. Verglichen mit Nichtraucherinnen haben sie ein vierfach höheres Risiko für Hitzewallungen. Zudem treten die Symptome deutlich stärker und häufiger auf. Auch diese Studie zeigte, wie ratsam Aufhören ist: Wer schon vor mindestens fünf Jahren vom Glimmstängel abließ, hatte deutlich weniger Beschwerden.

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3116237