Schlagwort: Arbeit

  • Kokosprodukte sind nicht automatisch gesund

    Kokosprodukte sind nicht automatisch gesund

    Kokosprodukte sind normalerweise für ihre gesunden Eigenschaften bekannt, doch in Wahrheit können nicht alle überzeugen. Es geht sogar so weit, dass ihnen zum Teil schädliche Auswirkungen auf unseren Körper nachgesagt werden. Zugegeben, ohne Beweise kann schnell etwas behauptet werden, deshalb nahm „Ökotest“ jetzt 21 verschiedene Produkte genauer unter die Lupe. Das Ergebnis ist gespalten, sodass es Gewinner und Verlierer gibt. Im Fokus der Untersuchung standen Schadstoffe, die auch tatsächlich in manchen Produkten gefunden wurden. Ein Hauptgrund, wieso manche Bewertungen erschreckend negativ ausgefallen sind.

    Von gut bis schlecht war alles dabei

    Die gute Nachricht ist, dass sieben „sehr gut“ vergeben wurden. Die schlechte Nachricht ist, dass auch „mangelhaft“ und „ungenügend“ ausgesprochen werden mussten. „Ökotest“ konnte den Schadstoff Chlorat, Weichmacher und Mineralölrückstände nachweisen. Am besten abgeschnitten haben die Kokosraspeln, drei Kokosöle hingegen waren mit sehr stark erhöhten Mineralstoffrückständen belastet. Das Problem daran: Die Ursache dafür ist nur schwer nachzuweisen. Die Belastung kann also theoretisch bereits bei der Ernte, aber eben auch erst beim Verpacken entstehen. Die Auswirkungen auf den Körper sind nicht zu unterschätzen, die Rückstände sind zum Beispiel in der Lage Organschäden hervorzurufen. Ein Kokosöl war außerdem mit dem Weichmacher Diethylhexylphthalat (DEHP) versehen, welcher im schlimmsten Fall zu Unfruchtbarkeit führt. Er kann sich beispielsweise während der Verarbeitung einschleichen.

    Chlorat

    Nach Abschluss der Untersuchung fand man in manchen Kokosprodukten auch den Schadstoff Chlorat. Kokosmilch war einer dieser Kandidaten, da diese zusätzlich zum Kokosnussextrakt aus 40 Prozent Wasser besteht. Die Zeitschrift sagt, dass die Desinfektion des Trinkwassers die schuldige Partei ist. Die Folge von Chlorat kann eine gehemmte Jodaufnahme der Schilddrüse sein.

    Die positiven Eigenschaften der Kokos

    Rund um die Kokos gibt es verschiedene Aussagen. So soll zum Beispiel das enthaltene Fett vor Herzinfarkten oder vor Alzheimer schützen. Alles schön und gut, doch die Wissenschaft hat noch keiner dieser Behauptungen bewiesen. Das heißt, niemand kann diese Mythen tatsächlich bestätigen. Für den Endverbraucher bedeutet es, dass Kokosprodukte nicht automatisch gut für den Körper sind. Am besten man informiert sich vor dem Kauf, um tatsächlich alle Vor- und Nachteile zu kennen. Wer dann noch in Maßen verzehrt, der braucht in der Regel nichts befürchten.

  • Bei Schwindel unbedingt Hilfe suchen

    Bei Schwindel unbedingt Hilfe suchen

    Wenn es im Kopf schwankt und sich alles dreht, dann ist von Schwindel die Rede. In Deutschland sind es rund 30 Prozent, die unter einem behandlungsbedürftigen Schwindel leiden. Was im ersten Moment harmlos klingt, ist für den Betroffenen eine echte Qual. Es hat auch was mit einem beängstigenden Gefühl zu tun, da viele sich gar nicht zu helfen wissen. Dabei sind die Behandlungsmethoden äußerst vielversprechend, wie ein in München tätiger Oberarzt sagt. Seinen Worten zufolge sind die Erfolgschancen bei rund 95 Prozent der Fälle gegeben. Betroffene dürfen also nicht aufgeben und sollten so lange am Ball bleiben, bis die für ihn richtige Diagnose erstellt wurde. Sie ist die Grundlage für eine wirksame Therapie.

    Die Ursache

    In der Fachmedizin unterscheidet man zwischen Schwank- und Drehschwindel. Letzteres ist mit einem Karussell vergleichbar, das andere mit einem schwankenden Schiff. Wann eine solche Schwindel-Attacke kommt ist völlig unterschiedlich, manche zum Beispiel bekommen morgens beim Umdrehen im Bett einen Schub. In der Regel ist dafür der gutartige Lagerungsschwindel verantwortlich, der für losgelöste Kristallteilchen im Innenohr sorgt. Diese reizen anschließend die Sinneshaarzellen, sobald man bestimmte Bewegungen ausführt. Das Resultat ist Schwindel. Die richtige Hilfe dafür wäre eine Physiotherapie. In diesen Sitzungen lernt der Patient nämlich die korrekten Bewegungen, um die in die falschen Bahnen gekommenen Kristallteilchen wieder zurück zum ursprünglichen Ort zu bringen. Unter Umständen können auch Medikamente zu einer erfolgreichen Behandlung führen.

    Genaue Angaben sind wichtig

    Damit der Betroffene die optimale Hilfe erhält, müssen vor allem die Angaben umfangreich und so präzise wie möglich sein. Experten zufolge führen folgende vier Aspekte zum Ziel: Der zeitliche Verlauf (wann und wie lange der Schwindel anhält), die Art, eventuell infrage kommende Auslöser/Verstärker und Begleiterscheinungen. Jede weitere Information hilft natürlich zusätzlich, doch bereits damit kann der Arzt arbeiten. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, anschließend folgt der Hals-Nasen-Ohrenarzt beziehungsweise der Neurologe. Den Schwindel gibt es übrigens auch in einer Sonderform, welcher als Reisekrankheit bezeichnet wird. Dann wird einem zum Beispiel auf einem Schiff schwindelig. Der Grund sind das Gleichgewichtsorgan und die Wahrnehmung der Augen, die einfach nicht übereinstimmen. Ein solcher Vorfall ist grundsätzlich harmlos und normalisiert sich von selbst wieder. In allen anderen Fällen sollten sich Patienten von den Schwindel-Attacken nicht ihr Leben einschränken lassen, sondern Hilfe suchen.

     

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  • So gefährlich ist Gaslighting in einer Beziehung

    So gefährlich ist Gaslighting in einer Beziehung

    Im Laufe der Zeit gab es schon viele Beziehungsphänomene. Die neueste Version hört auf den Namen „Gaslighting“ und gehört zu den gefährlichsten. Wer davon betroffen ist, der sollte die Beziehung sofort beenden und den Partner aus seinem Gedächtnis löschen. Für den Betroffenen ist es nämlich nicht nur ein harmloser Streich, man spricht von Gehirnwäsche und emotionalen Manipulationen. Klingt unglaublich, ist aber leider tatsächlich so. Im Grunde genommen geht es darum, dass er oder sie den anderen aufgrund von gezielten Äußerungen beziehungsweise Handlungen schädigt. Die Folge ist ein geschwächtes Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl, dass das Opfer total unsicher macht. Es gibt sogar extreme Fälle, bei denen der Betroffene quasi seine Identität verliert. Gaslighting ist demnach ein ernstes Thema.

    Psychische Gewalt

    Psychologen sprechen von psychischer Gewalt und von Missbrauch. Ein solches Erlebnis zu verarbeiten ist Schwerstarbeit und kostet viel Kraft. Der Begriff kommt übrigens aus der TV-Szene, denn in den 40er Jahren gab es einen Film mit dem Namen „Gaslight“. Darin hat ein Mann seiner Frau versucht einzureden, dass diese den Verstand verloren hätte. Es ist also das gleiche Prinzip wie das Beziehungsphänomen 2017. Auch neuere Filme beruhen auf diesem Thema. Dazu gehört zum Beispiel „Girl on the train“, welcher im letzten Jahr in den Kinos lief. Die Geschichte dahinter erzählt, wie eine Frau von ihrem Ehemann mit ganz Kraft überzeugt wurde, dass diese ein Alkoholproblem hätte und verrückt sei. Irgendwann nimmt sie ihm dieses Märchen ab und fällt in ein Loch. Genau so kann es auch in der Realität ablaufen.

    So kann man sich schützen

    Einen Gaslighter erkennt man in der Regel an verschiedenen Symptomen. Redet der Gegenüber immer nur schlecht über jemanden und gibt ihm für alles die Schuld, dann besteht zumindest ein Verdacht darauf. Außerdem wird diese Person versuchen die beruflichen Erfolge nach unten zu ziehen, und eine Distanz zwischen seinem Partner und seinen Freunden aufzubauen. Abhängigkeit gehört ebenfalls dazu, wobei damit der finanzielle und der emotionale Aspekt gemeint sind. Das soll dazu führen, dass sich der Betroffene nicht mehr von seinem Gegenüber lösen kann.

    Letztendlich ist Gaslighting ein sehr gefährliches Beziehungsphänomen, das Menschen auf Dauer stark schädigen kann. Wer ein solches Spiel vermutet, der sollte den Kontakt zu dieser Person sofort und ohne Kompromisse abbrechen.

     

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  • Trauer nach nicht geglückter Schwangerschaft überwinden

    Trauer nach nicht geglückter Schwangerschaft überwinden

    Die meisten Frauen haben in ihrem Leben den Wunsch nach einem Kind. Doch das ist nicht immer einfach, schließlich spielen dafür mehrere Faktoren eine Rolle. Der richtige Partner ist nur ein Teil davon, es müssen nämlich auch die gesundheitlichen Voraussetzungen gegeben sein. Ist dies nicht der Fall und der Mann oder die Frau hat eine Einschränkung, dann kann eine nicht erfüllbare Schwangerschaft ein tiefes Loch in den Alltag reißen. Frauen sind davon in der Regel stärker betroffen, was durchaus auch zu Depressionen führen kann. Mögliche Ursachen sind zum Beispiel verklebte Eileiter oder inaktive Spermien beim Mann. Weitere Gründe können ein nicht vorhandener Kinderwunsch beim Partner oder eine zu lange Wartezeit sein. Wie auch immer, die eigentliche Herausforderung ist der Umgang mit diesem Verlust.

     

    Welchen Einfluss die Umgebung hat

    Der Alltag macht es den Betroffenen nicht unbedingt leicht. Ob auf der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Familie, die Frage nach Zuwachs fällt oft. Viele meinen es vielleicht auch gar nicht böse oder wissen nichts davon, doch für die betroffene Frau sind solche Fragen und Themen schwer zu verkraften. Eine wirkungsvolle Antwort ist einfach die Wahrheit zu sagen. Also das es aus bestimmten Gründen zu keiner Schwangerschaft kommen kann. Die meisten gehen dann sehr verständnisvoll damit um. Noch wichtiger ist es allerdings, dass man selber mit dieser Sache abschließen kann.

     

    Einen Abschluss finden

    Jeder geht anders mit einer solchen Trauer um, ein Faktor ist unter anderem der Typ. Während manche eine spirituelle Lösung bevorzugen, hilft anderen ein intensives Gespräch. Außerdem wäre ein Abschiedsritual denkbar. Dieses kann in Form eines Abschiedsbriefes erfolgen, welcher an das nie zur Welt gekommene Kind gerichtet ist. Auch ist das Vergaben eines bereits gekauften Stramplers im Wald eine Option. Ein solcher Prozess ist meist der Grundstein, um wieder nach vorne blicken zu können und neuen Mut zu fassen. Einen Schlussstrich zu ziehen ist also das A und O. Selbstvorwürfe sind übrigens fehl am Platz, manchmal soll es eben einfach nicht sein. Angenehm ist es freilich nicht, doch niemand sollte sich dadurch sein Leben ruinieren lassen.

     

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  • Büroarbeit – auch hier brauchen Füße Freiheit

    Büroarbeit – auch hier brauchen Füße Freiheit

    Ein Job im Büro hat durchaus seine Vorteile. Im Winter ist man nicht der Kälte ausgesetzt, und man muss die Abgase der Autos nicht einatmen. Leider gibt es aber auch Nachteile, denn auch im Sommer bei Sonnenschein ruft der Schreibtisch. Ein weiterer Aspekt ist die Gesundheit, da zum Beispiel fast niemand die Füße während der Arbeitsstunden ausreichend bewegt. Klar, die Gänge zum Drucker oder in die Küche sind da, doch im gesamten betrachtet reicht das nicht aus. Bei einem Arbeitstag von etwa acht Stunden kann es auf Dauer Folgen haben, völlig machtlos ist man aber nicht. Schon mit kleinen Tricks kommt Bewegung in die Sache.

    Weg mit den Schuhen

    Wer im Büro arbeitet, der geht natürlich mit Socken und Schuhen zur Arbeit. Diese bleiben aber meist den ganzen Tag an, sodass die Füße von Stoff und Leder ummantelt sind. Das ist nicht optimal, da so keine Frischluft dazu kommt. Die Sache ist deshalb eindeutig, die Schuhe müssen bis zum Schichtende weg. In den meisten Fällen gibt es auch keine Probleme mit dem Chef, der zumindest darüber informiert werden sollte. Wer außerdem Kunden bedienen muss, der sollte ihnen ebenfalls nicht barfuß davor stehen. Die beste Lösung hierfür sind Schlapfen, die binnen weniger Sekunden angezogen sind. Die Füße werden es einem danken, wenn man schuhlos die Stunden vor dem PC verbringt.

    Gymnastikball

    Damit der Unterkörper in Bewegung bleibt, kann beispielsweise ein kleiner Gymnastikball helfen. Dieser wird einfach mit den Füßen hin und her gerollt, was eine ständige Bewegung garantiert. Den Kollegen wird das wahrscheinlich sehr schnell auffallen. Das kann allerdings von Vorteil sein, denn vielleicht kennen diese weitere Möglichkeiten wie die Holzrollen. Sie sind quasi eine Art Massage für die Fußmuskulatur. Es gibt zudem mehrere Varianten davon, sodass beispielsweise mit einem passenden Modell auch tiefergelegene Gewebsschichten erreicht werden können. Anfangs wird es wahrscheinlich kitzeln, doch nach und nach sollte ein angenehmes Gefühl die Führung übernehmen.

    Unterm Strich sollte jeder Büromensch mehr auf seine Füße achten. Spezielle Übungen und ein schuhloses Arbeiten sind bereits ideale Grundlagen für eine gesunde Zukunft. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Füße das ganze Gewicht des Körpers tragen müssen.

     

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  • Liebeskummer richtig verarbeiten

    Liebeskummer richtig verarbeiten

    Wenn einer oder beide Partner unglücklich in der Beziehung sind, dann bleibt meist nur die Trennung übrig. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Liebeskummer ist schmerzhaft. War man am Anfang noch auf Wolke sieben, so kann es sich mit der Zeit in die entgegengesetzte Richtung entwickeln. Nicht wenige fallen nach einem solchen Schock in ein schwarzes Loch, welches nur schwer wieder verlassen werden kann. Berücksichtigt man jedoch ein paar Tipps, dann fällt die Trennung zumindest wesentlich leichter. Ein Fehler ist es allerdings sich einzuigeln und ein Couch-Potato zu werden. Auch ist es nicht in Stein gemeißelt, dass sich nach einer Ruhephase nicht eine neue Chance ergeben kann.

    Social-Stalking vermeiden

    Wird man von seinem Freund beziehungsweise von seiner Freundin verlassen, dann werfen viele trotzdem noch mit der Zeit einen Blick in dessen Social-Media-Accounts. Egal, ob Facebook oder Instagram, die Neugier ist da und lässt sich auch nur schwer bremsen. Genau das ist aber ein Fehler, denn so verlängert sich der Schmerz nur noch weiter. Während des Liebeskummers ist es sogar sehr ungesund und verschlimmert die Situation. Natürlich ist es nicht einfach gegen diesen Willen anzukämpfen, doch wer konsequent ist, der muss auf jeden Fall weniger Leid ertragen. Man sollte auch seine Familie und Freunde über diese Entscheidung informieren, um nicht doch wieder aus Versehen an irgendwelche Neuigkeiten vom Ex zu geraten.

    Schlussstrich ziehen

    Egal, ob die Trennung im Guten oder im Schlechten erfolgte, man muss immer einen Schlussstrich ziehen. Das bedeutet vor allem die Einstellung der Kommunikation, die zumindest eine Zeit lang komplett gestrichen werden muss. Es kann kein ordentliches Ende nehmen, wenn man trotz Beziehungsende weiter schreibt und telefoniert. Auch Sex ist ein No Go, da der Prozess dadurch nur unnötig in die Länge gezogen wird und keine Freundschaft entstehen kann.

    Verantwortung übernehmen

    Für die Verarbeitung der Trennung schiebt man gerne die Schuld dem anderen zu, doch in Wirklichkeit ist nie einer alleine der Sündenbock. Um den Liebeskummer besser ertragen zu können, sollte man sich deshalb auch mal selbst an die Nase fassen. Es ist auch nichts schlimm daran, es trägt vielmehr zur „Heilung“ bei und ist positiv.

     

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