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  • Tipps für Ausgeschlafene:  Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Tipps für Ausgeschlafene: Besser einschlafen, entspannter aufwachen

    Eine Studie brachte es an den Tag: Wie Virginie Godet-Cayré vom Centre for Health Economics and Administration Research in Frankreich herausfand, werden Schlaflose öfter krank und fehlen häufiger auf der Arbeit als Durchschläfer. Im Gegensatz zu den Probanden, die regelmäßig eine erholsame Nacht hinter sich hatten, blieben die chronisch unausgeschlafenen Testpersonen mehr als doppelt so häufig zu Hause, knapp sechs Tage pro Jahr.

    Und mehr noch: Das Aggressionspotential ist bei geringerer Schlafdauer deutlich erhöht und setzt für so manchen Schlafwandler hinsichtlich der angestrebten beruflichen Karriere eine eher hinderliche Spirale in Gang, die sich aus fehlender Konzentration, Schwierigkeiten in der Kommunikation unter Kollegen sowie reduziertem kognitivem Leistungsvermögen zusammensetzt.

    Nur so ist das Ergebnis einer Untersuchung von Psychologen der Uniklinik Regensburg zu erklären, nach der Kurzschläfer doppelt so häufig in unteren Gehaltsgruppen verweilen wie Langschläfer.

    Dabei gibt es anhand neuester Erkenntnisse und Studien einige mehr oder weniger überraschende Fakten und Erkenntnisse zum Thema erholsamer Schlaf, deren Umsetzung vielleicht schon das Problem an der Wurzel packen und baldige Linderung oder Behebung von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten in Aussicht stellen kann. Folgende Tipps nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen können – jenseits von psychischen wie physischen Erkrankungen wie Depressionen oder Asthma, die sich gleichsam schlafstörend auswirken können – vielfach schon dabei helfen, in Zukunft besser schlafen zu können:

     

    1. „It’s teatime, Sir“? Kein Koffein am Abend!

    Das in Kaffee und Tee enthaltene Koffein ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und verfügt als psychotrope Substanz über eine stimulierende Wirkung, die kurzfristig zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Beseitigung von Müdigkeitserscheinungen sorgen kann. Bei höherer Dosis jedoch nimmt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu und führt zu einer Erhöhung von Puls und Blutdruck. Zwar gewöhnt sich der Körper durch regelmäßigen Konsum an die Substanz und ihre Wirkung, jedoch gehören bei Dauerkonsum neben Kopfschmerzen, Nervosität, Magen-Darm-Beschwerden auch Schlafstörungen zu den gängigsten Nebenwirkungen.

    Wie Nikotin regt Kaffee an und sollte nach dem Ritual des nachmittäglichen Kaffeetrinkens im Laufe des Resttages nicht mehr konsumiert werden. Eine wissenschaftliche Studie über die Auswirkung von Koffein und Stress der australischen La Trobe Universität in Melbourne hat an 92 Probanden außerdem ergeben, dass Koffein in Kombination mit Stress sogar den Schlaf negativ beeinflussende, Psychose-artige Symptome wie Halluzinationen ausprägen kann.

    Vier bis fünf Tassen Espresso bzw. täglich circa 400 mg Koffein sollten es laut Empfehlung maximal am Tag sein, den Gehalt von koffeinhaltigen Getränken wie Tee, Energiedrinks oder auch Cola miteingerechnet.

     

    2. „Darf’s auch ein Gläschen mehr sein?“… Die Legende vom Schlummertrunk

    Wissenschaftler von der Ann Arbor -Universität von Michigan fanden heraus, dass Alkohol zwar kurzfristig durch den Hopfenanteil für ein Müdigkeitsgefühl und schnelleres Einschlafen sorgen kann, jedoch vor allem in der zweiten Nachthälfte zu häufigeren Wachphasen und Durchschlafstörungen führt. Wer auf ein Gläschen nicht verzichten möchte und über Schlafstörungen leidet, sollte nur in der ersten Tageshälfte Alkohol zu sich nehmen. (Quelle: lsa.umich.edu)

    Wie der Leiter der Studie, J. Todd Arnedt, PhD, Professor an der Sleep and Chronophysiology Laboratory an der University of Michigan unter der Überschrift „A Drink before bed ruins your sleep“ seine Erkenntnisse zusammenfasst, kann der Organismus bei einem durch Alkoholkonsum herbei geführten Schlaf seine natürlichen Schlafzyklen, bestehend aus REM-Phase, Tiefschlaf- und Traumphasen nicht durchleben. So bleibt die erste Traum-Phase unter Alkoholeinfluss aus, die Versuchspersonen durchlebten besonders in der zweiten Nachthälfte überdurchschnittlich viele Wachphasen, nicht zuletzt bedingt durch gesteigerten Drang zum Wasserlassen. Ein Mangel an REM-Schlaf kann sich nachteilig auf Konzentration, Gedächtnisleistungen und die motorischen Fähigkeiten auswirken.

     

    3. Die Legende vom Glas Milch mit Honig – Ein Ammenmärchen oder doch was dran?

    In einer Hitliste mit Uromas Einschlafrezepten steht das Glas warme Milch mit Honig weit oben – ganz zu Recht, wie agrarheute.com befindet und erklärt, worauf die beruhigende Wirkung zurückzuführen ist: Der Dauerbrenner unter den einfachen wie effektiven Lösungen habe seinen Ruf dem als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu verdanken. Milch enthält den Grundstoff für die Serotoninherstellung, den körperfremden Eiweißbaustein Tryptophan. Ein erhöhter Serotoninspiegel trägt nachweislich zu erhöhter Entspanntheit und Einschlafneigung. Nach dem Genuss eiweißreicher Mahlzeiten wie Milch strömt der Eiweißbaustein ins Blut und wird ins Gehirn transportiert, wo er in Serotonin umgewandelt wird.

    Milch hat aber auch Eiweißbausteine, die weniger beruhigend als vielmehr anregend wirken. Hier kommt jetzt der Zucker im Honig ins Spiel, der ihre Aufnahme aus der Blutbahn und Einlagerung in das Muskelgewebe bewirkt. Die Kombination proteinreiche Nahrung + Zucker muss bei der Umsetzung nicht notwendigerweise auf Milch und Honig beschränkt bleiben, auch andere serotoninhaltige Nahrungsmittel und Milchprodukte haben den gleichen Effekt.

     

    4. Quartalsschläfer? Nur der Rhythmus macht die Musik!

    Unregelmäßige Schlafzeiten, wie sie bei Schichtarbeit gang und gäbe sind, wirkten sich laut Dr.Orpheu Buxton und Kollegen bei Schlaflabor-Versuchen an 21 gesunden Probanden negativ auf die Insulin-Ausschüttung aus. So führte die Kombination aus Schlafmangel und Störung der Tagesrhythmik zu signifikant erhöhtem Blutzuckerspiegel sowohl bei hungrigem als auch gesättigtem Zustand unter den Probanden. Gleichzeitig war der Stoffwechsel, beurteilt am Ruhegrundumsatz, um acht Prozent in der Testphase reduziert – Gewichtszunahme droht. Nach Aufnahme eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus‘ normalisierten sich beide Werte wieder. Unregelmäßige Schlafzeiten sind offenkundig nicht nur ungesund, sondern für einen gesunden, erholsamen Schlaf alles andere als förderlich. Gemessen an individuellen Verpflichtungen, Gewohnheiten und Terminen sollte jeder Einzelne seinen persönlichen Einschlafrhythmus – von kleinen Toleranzen abgesehen – finden und selbst an Zeiten ohne Verpflichtungen wie Wochenenden, Urlaub etc. einzuhalten versuchen. Schlafforscher plädieren daher für die Einhaltung eines regelmäßigen Rhythmus von Zubettgehen und Aufstehen, der auf die persönlichen Zeitpunkte für Schlafengehen und Aufstehen eingestellt sein muss: Wer morgens früh gegen 8 Uhr bei der Arbeit sein muss und nach eigenem Empfinden etwa 7 Stunden Schlaf braucht, sollte sich werktags gegen 23 Uhr bewusst auf die bevorstehende Nachtruhe vorbereiten und zu Bett gehen.

     

    5. Eine Siesta halten? Ein Killer für den Schlafrhythmus!

    Selbst bei einsetzender Müdigkeit am Folgetag nach durchwachter Nacht sollte ein Mittagsschlaf oder ein Nickerchen am Abend vor dem Fernseher vermieden werden, um dem Körper die Chance zu geben, sich auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzustellen. Damit Körper und Psyche ausreichend regenerieren können, empfehlen Forscher eine Schlafdauer von rund sieben Stunden pro Nacht – mit Toleranzen von bis zu 1,5 Stunden in die eine oder andere Richtung. Dabei ist es erheblich für die Gesundheit, ob die Menge an einem Stück oder in mehreren Etappen geschlafen wird. Unruhiger und unregelmäßiger Schlaf in kleineren Portionen versetzt laut Ingo Fietze, dem Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Berliner Charité und Experte der Krankenkasse Knappschaft, den Körper in eine Art Alarmzustand – einhergehend mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen, Belastungen des Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck und Übergewicht.

    Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Knappschaft ergab, das knapp jeder Zehnte mit einer durchgehenden Schlafdauer von weniger als fünf Stunden, bedingt durch Stress, berufliche Sorgen, Existenznöten etc.) auskommt bzw. auskommen muss. Nach neuesten Erkenntnissen geht mehr als zehn Jahre zu kurzer oder sporadischer Schlaf unweigerlich an die Lebenserwartung.

     

    6. Zu kalt draußen, um ein Fenster zu öffnen? Mut zum Frischluftfanatiker!

    Schlaffördernd wirken sich auch regelmäßiges Lüften und niedrige Temperaturen im Schlafbereich aus. Neben ausreichender Verdunkelung und einem Abschalten möglicher akustischer Störquellen ist der Faktor Sauerstoff besonders entscheidend für gesunden Schlaf.
    Wie der Ratgeber „So starten Sie gut in den Tag – Tipps für den Morgen“ verrät, wirkt sich ein hoher Sauerstoffgehalt im Schlafzimmer positiv aus.
    Deshalb sollte vor dem Zubettgehen das Schlafzimmerfenster mindestens zehn Minuten geöffnet bleiben um somit für einen Luftaustausch im Raum und für genügend Sauerstoff im Schlafzimmer auch über Nacht zu sorgen. Die Temperatur kann bei maximal etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen, die Matratze weder zu hart noch zu weich sein. Frische Luft mit erhöhtem Sauerstoffgehalt wirkt sich auch tagsüber günstig auf das Einschlafverhalten aus – besonders in Kombination mit körperlicher Bewegung, wie einem Spaziergang. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sportliche Aktivitäten an frischer Luft wirken sich nicht nur stressreduzierend sondern auch schlaffördernd aus, dabei solle jedoch laut gesundheit.de auf (Schnell-)Kraftsportarten unmittelbar vor dem Zubettgehen verzichtet werden.

     

    7. Am Abend erst so richtig aufdrehen? Der meditative Rückzug in angenehme Rituale

    Gerade wer häufig unter Schlafstörungen leidet, sollte sich ein allabendliches Zeitfenster von mindestens einer Stunde gönnen, das mit möglichst als angenehm empfundenen wiederkehrenden Tätigkeiten ausgefüllt werden sollte. Das beinhaltet einen Verzicht auf anstrengendes geistiges Arbeiten, wie beispielsweise dem Lernen für Prüfungen. Abschalten heißt die Devise, vorzugsweise mit Tätigkeiten, die durch monotone Abläufe sowohl ein Ablenken von belastenden Problemen als auch ein Verharren in meditativer Grundhaltung begünstigen.

    Das kann für jeden etwas anderes sein, für den einen z.B. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation. Um zu innerer Ruhe zu gelangen, können auch immer wiederkehrende Rituale wie Buchlesen, ein Abendspaziergang oder Hobbies wie Basteln, Stricken etc. dienlich sein. Wichtig ist in dem Zusammenhang weniger die Frage nach dem „Was“ sondern vielmehr, wie regelmäßig etwas ausgeübt wird und wie positiv die innere Einstellung dabei ist. Eine positive Grundstimmung in einer als angenehm empfundenen Atmosphäre wirkt sich in jedem Fall günstiger auf das Ein- und Durchschlafverhalten aus.

     

    8. Den Schlaf erzwingen? Von einer gesunden Portion Fatalismus und innerem Loslassen

    In Fällen innerer Unruhe nach ergebnislosem Schäfchenzählen hilft oft nächtliches Aufstehen und Durchführen leichter Tätigkeiten. Nicht ist kontraproduktiver als starres, verkrampftes Festhalten an wiederholten Einschlafversuchen. Hilfreich kann oftmals die Flucht nach vorne sein, so kann sich beim Lesen in einem Buch oder Schauen einer nächtlichen Fernsehsendung die Müdigkeit doch noch unvermittelt einstellen – gerade, wenn die Gedanken rund ums Schlafen abgelenkt werden, und der Druck, einschlafen zu müssen, genommen ist.

    Dass der Mensch in heutiger Zeit einiges im Laufe der Zivilisation verlernt hat, belegt eine Studie in der Fachzeitschrift „Current Biology“, in der das natürliche Schlafverhalten bei Urvölkern erforscht wurde. Das für unter Schlafstörungen Leidende tröstliche Ergebnis: Obwohl alle Probanden kein elektrisches Licht hatten, das sie wachhielt, kein Internet, keine Heizung und keinen Fernseher, schliefen sie selbst für die Maßstäbe moderner Gesellschaften verhältnismäßig kurz. Im Durchschnitt ruhten sie pro Nacht 6,4 Stunden, im Winter knapp eine Stunde länger, im Sommer knapp eine Stunde kürzer. Und dennoch: Medizinische Tests ergaben, dass bei allen die überraschend geringere Schlafdauer keine negativen Folgen für die Gesundheit haben. Die verblüffende Erkenntnis entspricht dabei den modernen Vorstellungen vom gesunden Schlaf. So richtet sich eine perfekte Schlafdauer nicht zwangsläufig nach einer gewissen Stundenzahl, sondern nur danach, wie müde sich der Betreffende tagsüber fühlt. Es ist demnach kein Grund zur Besorgnis, wenn der Schlaf einmal ausbleibt oder sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit einstellt.

     

     

    Bilder:
    Abbildung 1: fotolia @Photographee.eu #71566016

  • Zu welcher Tageszeit darf am meisten essen?

    Zu welcher Tageszeit darf am meisten essen?

    Obst ist immer gesund und daran ändert auch die Tageszeit nichts, zu der das Obst gegessen wird. Das stimmt nicht so ganz, sagen jetzt Ernährungsexperten, denn nicht zu jeder Tageszeit kann der Körper das Obst auch gleich gut verwerten. Leider gibt es keinen optimalen Rhythmus, an dem man sich orientieren könnte, wenn es ums Essen geht, aber es gibt Anhaltspunkte, die dabei helfen, herauszufinden, wann welches Essen besonders gut für den Organismus ist.

    Wie üppig sollte das Frühstück sein?

    Menschen sind an eine innere Uhr gebunden und das beeinflusst auch die Nahrungsaufnahme. So wird alles, was am Morgen zum Frühstück gegessen wird, schneller verarbeitet als das, was man am Abend isst. Deshalb darf das Frühstück ruhig ein weniger üppiger sein, was allerdings gegessen wird, das spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Wichtig ist jedoch, das Frühstück sollte aus gesunden Zutaten bestehen.

    Wann sollte die Hauptmahlzeit gegessen werden?

    „Spätes Essen füllt die Särge“, diese Weisheit stammt von Pfarrer Kneipp und ist heute für viele Menschen noch richtungsweisend. Ernährungsexperten sind allerdings anderer Ansicht, denn wer grundsätzlich am Abend seine Hauptmahlzeit isst, der sollte auch dabei bleiben. Berufstätige haben oftmals diesen Rhythmus, denn zur Mittagszeit fehlt oftmals die Zeit für ein vollwertiges Essen und das wird am Abend eben nachgeholt. Wer hingegen an ein Mittagsessen gewöhnt ist, der sollte dabei bleiben und am Abend nur noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen.

    Wie viele Snacks sind erlaubt?

    Gegen Snacks ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber es sollten nicht zu viele sein. Wer mehrmals am Tag eine Kleinigkeit isst, der füttert seine Zellen, die so immer mit Energievorräten gefüllt sind. Kommt es dann zu einem Überschuss, dann kann der Körper das nicht mehr verwerten und er legt es an den Hüften, am Po oder am Bauch als Fettreserven an.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

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  • Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Warum schlafen auf der linken Seite gesund ist

    Schlafen ist ein wichtiger Bestandteil für ein gesundes Leben, denn nur wer ausreichend schläft, der schützt das Immunsystem und damit die Gesundheit. Aber nicht nur die Dauer und die Qualität des Schlafes sind von entscheidender Bedeutung, eine wichtige Rolle spielt auch die Seite, auf der geschlafen wird. Forscher haben jetzt entdeckt, warum es so gesund ist, auf der linken Körperhälfte zu schlafen.

    Links schlafen stärkt das Lymphsystem

    Das Lymphsystem ist so etwas wie der Mülleimer des Körpers. Das System transportiert alle Giftstoffe, Krankheitserreger wie Keime und Bakterien aus dem Blutkreislauf und befördert alle wichtigen Stoffe wieder zurück in die Blutbahnen. Damit das komplizierte System immer ohne Probleme arbeiten kann, ist die linke Seite während des Schlafes besser geeignet, die rechte Seite behindert den Transport.

    Die Verdauung wird gefördert

    Der Magen befindet sich im Körper auf der rechten Seite und wer auf dieser Seite schläft, der riskiert das der Magen sich auf die Bauchspeicheldrüse legt. In der Folge können die wichtigen Verdauungssäfte ebenso wenig fließen wie die Enzyme, das ist nur dann möglich, wenn der Magen frei liegen kann. Laut einer neuen Studie ist das Schlafen auf der linken Seite auch dann zu empfehlen, wenn man unter Sodbrennen leidet.

    Das Herz wird entlastet

    Wer auf der linken Körperhälfte nächtigt, der sorgt auch für seine Herzgesundheit. Die Hauptschlagader, die bis in den Bauchraum hineinreicht, ist leicht nach links gebogen. Wer auf der rechten Seite schläft, der belastet sein Herz unnötig, denn das Herz wird so gezwungen, bergauf zu pumpen, und das ist anstrengend.

    Die ideale Schlafposition für Schwangere

    Schwangere Frauen haben vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft nicht selten Probleme, die passende Schlafposition zu finden. Ideal ist die linke Körperhälfte, denn so kann die Gebärmutter keinen Druck auf die Leber ausüben. Auf diese Weise kann das Blut deutlich besser durch das ungeborene Kind fließen.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise

  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Immer wieder sind gefährliche Krankenhauskeime in den Schlagzeilen. Alleine in den USA sterben an diesen Keimen jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen, in Deutschland sind es pro Jahr rund 800 Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. In den meisten Fällen ist das Darmbakterium Clostridium difficile daran schuld und nicht selten geht es bei einer Infektion um Leben und Tod. Was das Bakterium so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass es sich ständig verändert, und damit verlieren auch alle bekannten Antibiotika ihre Wirkung.

    Ein bestimmtes Molekül

    Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben jetzt ein Molekül entwickelt, das die Patienten in Krankenhäusern effektiv vor dem gefährlichen Bakterium schützen kann. Das Molekül ähnelt dem Zuckerpilz, wie er auf der Oberfläche von Bakterien vorkommt. Dieses Aussehen ruft daher eine sogenannte Immunantwort auf den Plan und regt den Körper dazu an, Antikörper zu produzieren. Am Molekül brachten die Wissenschaftler ein Gerüst aus Aminosäuren an, denn dieses Gerüst regt das Immunsystem zusätzlich an, aktiv zu werden und weitere Antikörper zu bilden. Entsprechende Versuche mit Mäusen waren bisher sehr erfolgreich.

    Auch eine Impfung ist möglich

    Mit dem neuen Molekül ist es möglich einen Antikörper herzustellen, der im Notfall zum Einsatz kommen kann, wenn ein Patient sich in der Klinik mit einem Krankheitserreger angesteckt hat. Die Forscher sehen aber auch in die Zukunft und halten es mittlerweile nicht mehr für unmöglich, auf der Basis des Moleküls einen Impfstoff zu entwickeln. Entsprechende Forschungen laufen bereits in Zusammenarbeit mit der Vaxxilon AG aus der Schweiz. Bislang ist es dreimal gelungen, Impfstoffe zu entwickeln, die auf Zucker basieren. So gibt es heute effektive Schutzimpfungen gegen die bakterielle Lungenentzündung sowie gegen die gefährliche Gehirnhautentzündung, und auch das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, was für kleine Kinder in den ersten fünf Lebensmonaten lebensgefährlich ist, wird mit einer auf zucker-basierenden Impfung ausgeschaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Mit dem Smoothie-Mixer köstliche Smoothies zaubern

    Mit dem Smoothie-Mixer köstliche Smoothies zaubern

    Wenn man früher einen leckeren Fruchtsaft trinken wollte, dann mussten die Apfelsinen mühsam ausgepresst und das Obst entsaftet werden. Das ist heute ein wenig anders, und heute heißen Fruchtsäfte auch nicht mehr Fruchtsäfte, sondern Smoothies. Genau genommen ist ein Smoothie jedoch nichts anders als ein Obstsaft, nur die Zubereitung ist, dank des passenden Mixers, deutlich einfacher geworden. So vielseitig wie die Rezepte für leckere Smoothies, so groß ist mittlerweile auch die Auswahl, wenn es um Smoothie-Mixer geht, denn für Einsteiger wie auch für echte Profis ist das richtige Modell dabei.

    Was ist ein Smoothie-Mixer?

    Der Unterschied zwischen einer Saftpresse und einem Smoothie-Mixer besteht darin, dass in einem Smoothie-Mixer ganze Früchte zu Saft verarbeitet werden, während bei einer Saftpresse wie der Name es schon verrät, nur der Saft ausgepresst wird. In einem Smoothie-Mixer können jedoch nicht nur Obstsäfte herstellt werden, auch Kräuter und Gemüse werden mit diesem besonderen Mixer zu gesunden grünen Smoothies verarbeitet. Wer gerne Obst- und Gemüsesäfte trinkt und nicht auf die Werbung der Hersteller vertrauen möchte, der ist gut beraten, sich einen eigenen Smoothie-Mixer zuzulegen.

    Welches Gerät ist das richtige?

    Wer noch keinen Smoothie-Mixer hat, der kann auch eine Küchenmaschine oder einen Pürierstab für die Herstellung von Smoothies verwenden, einfacher geht es hingegen mit einem speziellen Mixer. Angeboten werden ganz unterschiedliche Modelle wie ein einfacher Standmixer, ein Hochleistungsmixer, wie ihn auch Barkeeper benutzen oder ein sogenannter Personal Blender, ein Mixer für unterwegs. Auf welches dieser Geräte die Wahl fällt, das hängt vor allen Dingen davon ab, welche Smoothies bevorzugt getrunken werden. Wenn ausschließlich Obst in Smoothies verwandelt werden soll, dann reicht in der Regel ein normaler Stabmixer. Wer aber verschiedene Gemüsesorten verarbeiten will, der sollte nach einem stabilen Standmixer Ausschau halten, denn besonders Wurzelgemüse kann hartnäckig sein, wenn es zerkleinert werden soll.

    Was sollte ein guter Mixer bieten?

    Generell unterscheiden sich Smoothie-Mixer zum einen durch ihre Leistung und auch durch den Preis. Wer sich für einen Standmixer entscheidet, der sollte darauf achten, dass das Gerät mindestens eine Leistung von 800 W hat und es auf 22.000 Umdrehungen in der Minute bringt. Ein Hochleistungsmixer, wie ihn die Profis verwenden, sollte schon 1000 W und 25.000 Umdrehungen pro Minute haben. Günstig ist ein Stabmixer, der allerdings nicht die Leistung wie ein Stand- oder ein Hochleistungsgerät bringt. Trotzdem sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass der Mixer leicht zu handhaben ist und sich auch bei häufigem Gebrauch nicht überhitzt.

    Was kostet ein Smoothie-Mixer?

    Der Preis kann leider nicht pauschalisiert werden, denn auch hier kommt es wieder darauf an, welche Leistung erzielt werden soll. Einfache Stabmixer sind schon ab 30,- Euro zu haben, diese Geräte sind in der Regel nur für die Zubereitung von Smoothies mit weichem Obst gedacht. Modelle für Einsteiger gibt es, je nach Hersteller, zwischen 50,- und 100,- Euro, ein guter Standmixer wird in einer Preisspanne zwischen 100,- und 200,- Euro angeboten. Wer sich für ein Hochleistungsgerät entscheidet, der muss bis zu 1000 Euro kalkulieren.

    Was ist beim Kauf zu beachten?

    Alle, die auf gesunde und vielseitige Smoothies nicht mehr verzichten wollen, sollten beim Kauf auf folgende Punkte achten:

    • Wie viel darf der Mixer kosten?
    • Was sollte damit zubereitet werden?
    • Wie viel Fassungsvermögen soll der Mixer haben?
    • Wie lange gewährt der Hersteller Garantie?
    • Wie viel Leistung bringt das Gerät?
    • Welches Design soll es sein?
    • Wie gut ist die Qualität der Smoothies?

    Vor allem wenn es um die Garantie geht, dann gibt es gravierende Unterschiede. Während für einen professionellen Hochleistungsmixer Garantien von bis zu zehn Jahren angeboten werden, haben die herkömmlichen Mixer wie der Stand- und der Stabmixer meist nur eine Garantiezeit von zwei Jahren.

    Bild: © Depositphotos.com / nata_vkusidey

  • Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Gesundes Bräunen ist eine Illusion

    Die Haut ist nicht nachtragend, aber sie hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Das gilt besonders für die attraktive Bräune, die zwar immer noch als Schönheitsideal gilt, jedoch den Hautzellen bleibende Schäden zufügt. Wer es übertreibt und in der Sonne brutzelt bis es zum Sonnenbrand kommt, der riskiert nicht nur geschädigte Zellen, im schlimmsten Fall kann sich daraus sogar gefährlicher Hautkrebs entwickeln.

    Ein unterschätztes Risiko

    In früheren Zeiten galt Blässe als vornehm und edel. Wer von der Sonne gebräunt war, der musste hart auf dem Feld arbeiten und galt als arm. Heute ist es genau umgekehrt, Menschen mit einem blassen Teint sehen ungesund aus, wer aber braun gebrannt ist, der ist auch vital und gesund. Leider ist das ein gefährlicher Irrtum, denn wer zu sehr gebräunt ist, der lebt mit einem oftmals unterschätzten Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die Haut sammelt über die Jahre hinweg Schäden an, die ihr zugefügt wurden, und zwar so lange, bis die Zellen nicht mehr repariert werden können. Ist das der Fall, dann hat der Krebs freie Bahn.

    Keine Beschwerden

    Menschen, die an schwarzem Hautkrebs erkranken, haben so gut wie keine Beschwerden. Auffällig sind lediglich die dunklen Flecken, die wie ein Muttermal aussehen, aber ihre Form verändern. Anders sieht es beim weißen Hautkrebs aus, denn hier bilden sich kleine Knötchen, die später anfangen zu jucken und zu bluten. Der weiße Hautkrebs tritt vor allem dort auf, wo der Körper der Sonne ausgesetzt ist, der schwarze Hautkrebs hingegen, ist überall am Körper zu finden.

    Wie groß sind die Heilungschancen?

    Wie groß die Chancen auf Heilung sind, das hängt immer vom jeweiligen Stadium der Krankheit ab und wie früh sie behandelt wird. Wird der schwarze Hautkrebs früh entdeckt, dann besteht eine Heilungschance von bis zu 93 %. Wird der Krebs aber erst sehr spät erkannt, dann sinkt die Heilungschance auf unter 50 %.

    Bild: © Depositphotos.com / kochetov