Schlagwort: Arthrose

  • Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde – vielseitiges Gesundheitselixier

    Heilerde wurde bereits in der Antike vielseitig als Naturheilmittel in Sachen Gesundheit und Schönheit verwendet. Das aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnene Pulver besteht aus wichtigen Mineralien und Spurenelementen, die bei den verschiedensten Gesundheitsbeschwerden eingesetzt werden können. Gerade die Tierwelt zeigt, wie man mit Erde und Schlamm gegen Hautkrankheiten und Verdauungsprobleme gezielt vorgehen kann, um diese aus der Welt zu schaffen. Wer kennt sie nicht, die sich in Matschpfützen suhlenden Schweine oder Hunde? Und genau zu diesen Zwecken können auch wir Menschen die uns bekannte Heilerde zu unserem Vorteil nutzen.

     

    Anwendungsbereiche mit Heilerde

    Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden.

     

    Äußere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Akne

    Besonders bei fettiger Haut, die von Pickeln und Akne gekennzeichnet ist, kann Heilerde für ein besseres und gesünderes Hautbild sorgen. Entweder greift man hier auf eine Paste zurück, die es fertig zu kaufen gibt, oder man rührt sich die heilende Gesichtsmaske selbst mit etwas Wasser zu einer breiartigen Masse an, die man anschließend auf Gesicht und Hals aufträgt (auch für weitere Körperpartien geeignet, falls diese betroffen sind). Nun muss man ca. 20 – 30 Minuten warten, bis die Maske vollständig getrocknet ist. Im Winter hilft es, wenn man Rotlicht benutzt, im Sommer kann man sich dazu in die Sonne setzen. Dass die Heilerde vollständig getrocknet ist, erkennt man daran, dass keine dunklen Flecken mehr zu sehen sind, die auf eine Restfeuchte hindeuten. Da Heilerde eine austrocknende Wirkung hat, ist es bei äußerst empfindlicher Haut ratsam, die Maske etwas früher zu entfernen, damit man trockene Hautstellen nicht zusätzlich strapaziert und austrocknet. Bei besonders fettiger Haut und starker Akne empfiehlt sich anfangs eine mehrmalige Anwendung pro Woche (2- bis 3-mal). Später sollte eine wöchentliche Maske ausreichen.

     

    Heilerde bei Gelenkschmerzen und Rheuma

    Neben diversen Hautproblemen kann der Einsatz von Heilerde auch diverse Gelenkprobleme wie Rheuma oder Sehnenscheidenentzündung lindern. Hier empfiehlt sich ein Gelenkwickel, der ebenfalls mit dem Pulver der Heilerde und Wasser angerührt wird. Nachdem die zubereitete Heilerde fingerdick an den betroffenen Stellen aufgetragen wurde, wird ein feuchtes Tuch darum gewickelt und mit weiteren, trockenen Tüchern fixiert. Während die Heilerde nun beginnt zu trocknen, entfalten sich die Wirkstoffe. Die enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für eine bessere Durchblutung und können den Schmerz lindern. Sobald die Heilerde getrocknet ist und bröckelt, kann die Kompresse entfernt und die Heilerde abgewaschen werden. Bei regelmäßiger Anwendung sollte recht bald eine gewisse Schmerzlinderung eintreten. Wer Zweifel hat, kann vorher einen Arzt zu Rate ziehen.

     

    Heilerde bei Sonnenbrand und Neurodermitis

    Wer in der heißen Jahreszeit einen Sonnenbrand erleidet, hat die Möglichkeit, durch einen Wickel mit Heilerde die Schmerzen zu lindern und der beanspruchten Haut etwas Gutes zu tun. Die Paste wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen und erst abgewaschen, sobald alles getrocknet ist. Heilerde hat einen kühlenden Effekt und lindert somit die ersten Beschwerden im Falle eines Sonnenbrands.

    Neben der richtigen Ernährung und Vermeidung von Stress können Betroffene, die unter Neurodermitis leiden, auf Heilerde zurückgreifen, um akuten Schüben der unheilbaren Hautkrankheit vorzubeugen. Da chemische Pflegemittel hier nicht in Frage kommen und die gereizte Haut nur noch mehr strapaziert würde, ist es wichtig, auf natürliche Weise gegenzusteuern. Da Heilerde ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht, kann Neurodermitis hierdurch unterstützend behandelt werden.

     

     

    Innere Anwendung von Heilerde

     

    Heilerde bei Durchfall und Erbrechen

    Bei Beschwerden wie akutem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen kann es sinnvoll sein, Heilerde einzunehmen und so die Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Empfehlenswert sind 2 bis 4 Gläser Wasser, die mit Heilerde angerührt wurden und löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Sollten die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht abgeklungen sein, ist ein Arztbesuch unumgänglich!

     

     

    Heilerde bei Sodbrennen

    Sodbrennen hat viele Gesichter: ganz gleich ob es am fettigen Sonntagsbraten liegt, man großen Hunger verspürt oder sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befindet – Sodbrennen ist kein angenehmes Gefühl und ungern möchte man die Beschwerden mit Tabletten oder sonstigen Mitteln behandeln. Wenn das obligatorische Glas Milch nicht mehr ausreicht, greift man auch hier am besten zu einer natürlichen Methode, um Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Bereits mit einem Glas Heilerdewasser nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen und vor dem Schlafengehen können für Linderung sorgen. Wer unter starkem Sodbrennen leidet, kann alternativ ungefähr eine Stunde vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel Heilerde zu sich nehmen. Bei regelmäßigem Sodbrennen und Reizhusten sollte man jedoch den Arzt aufsuchen, um weitere Krankheiten ausschließen zu können.

     

     

    Mit Heilerde natürlich gesund leben

    Nicht immer muss man bei bestimmten Beschwerden die Chemiekeule schwingen. Neben den genannten Anwendungsgebieten kann man Heilerde auch problemlos bei folgenden Symptomen einsetzen:

     

    – Cellulite

    – Halsschmerzen und Mandelentzündung

    – Muskel- und Gelenkbeschwerden

    – Mückenstiche

    – Offene Hautwunden

    – Verstauchung und Prellungen

    – Arthrose

    – Reizdarm

     

    Die Anwendung mit Heilerde ersetzt jedoch keinerlei medizinische Behandlung. Bei regelmäßigen Beschwerden sollte man immer zuerst einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Krankheiten abzuklären.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Selbstheilung – wie geht das

    Selbstheilung – wie geht das

    Der Glaube versetzt Berge. Ein sehr schönes Sprichwort, das perfekt zum Thema Selbstheilung passt. Jeder Mensch erkrankt irgendwann einmal in seinem Leben. Egal, ob es sich um eine Grippe handelt oder um eine tödliche Krankheit, wie etwa Krebs. Spätestens dann denken die Betroffenen über die unterschiedlichsten Heilmethoden nach.

     

     

    Selbstheilung – die Sprache der Gefühle deuten

     

    Menschen besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Hierfür müssen einzig die psychoemotionalen Ursachen ihrer Krankheit erkannt und beseitigt werden. Der menschliche Organismus sagt uns genauestens, an welchen Stellen im menschlichen Handeln oder dessen Umfeld etwas nicht ganz okay ist.

     

    Sehr oft kämpfen wir gegen uns selbst und unseren Körper, gegen Krankheiten, Schmerzen, Gefühle. Da wir die Sprache unserer Gefühle verlernt haben, sind die wenigstens der Menschen heute noch in der Lage, die Rufe des eigenen Körpers, der eigenen Seele nach

     

    • Ausgleich
    • Harmonie
    • Heilung
    • Ruhe

     

    wahrzunehmen. Dabei sind die menschlichen Gefühle und Gedanken der Wegweiser zu Orten tief im Menschen, an denen all jene alten Wunden und Verletzungen aus der Vergangenheit wohnen. Auf denen unsere Verhaltensmuster der heutigen Zeit beruhen.

     

    Personen, die sich intensiv mit ihren Gedanken, wie beispielsweise

     

    • Ärger
    • Enttäuschung
    • Hass
    • Selbstzweifel
    • Traurigkeit
    • Wut

     

    beschäftigen, belasten nicht nur sich selbst, sondern zusätzlich ihren Körper. Nicht selten sind derartige Gefühle zwar berechtigt und gehören zum Leben des Menschen dazu. Dennoch wirkt sich ein Zuviel dieser Gefühle und Gedanken dauerhaft auf der physischen Ebene negativ aus.

     

    Dies sind dann die ersten Hilfeschreie der menschlichen Seele. Da diese nicht sprechen kann, unternimmt die Seele den Versuch, mit dem Organismus des Menschen in Kontakt zu treten. Das menschliche Nervensystem reagiert hierauf mit der Produktion unterschiedlichster Hormone und Botenstoffe, um einen emotionalen Ausgleich herzustellen.

     

    Selbstheilung – wenn der Organismus sich selbst hilft

     

    Krankheiten werden in der gegenwärtigen Zeit nicht ausschließlich durch Bakterien und Viren verursacht. Eine Vielzahl an Erkrankungen beruhen insbesondere auch auf

     

    • einer ungesunden Ernährungsweise
    • unseren Lebensstil
    • bestimmte Umwelteinflüsse

     

    Dabei spielt nicht selten die Kooperation von Geist, Seele und Körper eine entscheidende Rolle. Auch in vielen Fällen, bei denen dies auf den ersten Blick kaum denkbar wäre. So ist beispielsweise eine Erkrankung an einer Arthrose vererbbar, kann jedoch zusätzlich durch eine ungesunde Ernährung und Übergewicht herbeigeführt werden. Gleichzeitig werden der Geist und die Seele durch diese Krankheit in Mitleidenschaft gezogen.

     

    Die Selbstheilung, die vom menschlichen Körper aktiviert werden kann, sollte nicht durch eine zu hohe Gabe an Medikamenten unterdrückt werden. Eine dauerhafte Linderung von Beschwerden oder gar Gesundung ist erst dann möglich, wenn sich die betroffene Person ganz auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers einlässt. Sogar bei Krebserkrankungen kann die Selbstheilung Erfolg bringen.

     

    Die Gedanken spielen eine wesentliche Rolle

     

    Die Gedanken des Menschen können den Körper positiv beeinflussen. Viele Menschen versuchen, in ihrem Leben alles richtig zu machen. Eine ausgewogene Ernährung, ein wöchentliches Sportprogramm, Entgiftung für den Körper und täglich acht Stunden Schlaf – und dennoch werden sie krank. Das liegt daran, dass sie das Allerwichtigste schlichtweg vergessen: das Seelenleben und ihre Gedanken.

     

    Versucht ein Mensch das Beste aus seinem Leben zu machen, aber ist tief im Inneren unglücklich, so wird er immer wieder von Krankheiten heimgesucht werden. Um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, muss das Seelenleben im Gleichgewicht sein.

     

    Tatsächlich ist es so, dass alleine der Glaube an etwas die Selbstheilung positiv beeinflussen kann. Ist ein kranker Mensch davon überzeugt, dass dieses eine Medikament ihm helfen kann, dann wird dies auch so sein. Ganz typisch hierfür sind die so genannten Placebos. Tabletten, ohne jeglichen Wirkstoff, werden gegen unzählige Krankheiten eingesetzt und helfen auch. Das liegt alleine an dem Glauben des Patienten. Die Gedanken des Menschen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Bekommt ein Mensch eine tödliche Diagnose gestellt, so hat er zwei Möglichkeiten. Denkt er nun negativ und versinkt in Selbstmitleid, so wird die Krankheit bestimmt auch bald zum Tod führen. Nimmt der Mensch aber all seinen Mut zusammen und glaubt fest daran, wieder gesund zu werden, so wird die Selbstheilung positiv beeinflusst.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • MSM – mit Schwefel schmerzhafte Gelenkbeschwerden lindern!

    MSM – mit Schwefel schmerzhafte Gelenkbeschwerden lindern!

    Mittlerweile leiden 5 Millionen Deutsche unter Arthrose, die den gesamten Alltag für sich vereinnahmen kann. Schmerzmittel bieten in diesem Zusammenhang nur eine akute Hilfe und gehen dabei risikoreiche Nebenwirkungen ein, denen sich kaum ein Patient auf Dauer entziehen kann. Eine alternative Methode diesen unangenehmen Beschwerden entgegenzuwirken, bieten ganz bestimmte Schwefelverbindungen. Was sich hinter Methylsulfonylmethan verbirgt und wie es für Betroffene zu einer spürbaren Erleichterung führen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

     

    Was bewirkt Schwefel im menschlichen Körper?

     

    Unter Methylsulfonylmethan ist eine organische Schwefelverbindung zu verstehen, die oftmals mit der Abkürzung MSM bezeichnet wird. Tatsächlich ist diese Verbindung in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden wie zum Beispiel in Kaffee und Kuhmilch. Doch nur wenige ahnen, dass der menschliche Körper jede Menge Schwefel bereits mitbringt, vor allen Dingen Knochen, Haut und Muskeln weisen eine hohe Konzentration auf. Der menschliche Körper benötigt Schwefel, um beschwerdefrei zu funktionieren, schließlich ist es an der Produktion von Kollagen für Bindegewebe, Haut und Knorpel beteiligt.

     

    Orthopäden und Fachärzte verweisen in diesem Zusammenhang auf die schmerzstillende Wirkung der Schwefelverbindungen, die bei Arthrose erstaunliche Ergebnisse erzielen. So haben medizinische Erfahrungsstudien ergeben, dass Patienten, die während der Therapie über Nahrungsergänzungsmittel MSM einnahmen, die eigentlichen Beschwerden erfolgreicher bekämpfen konnten. Doch mit einer schnellen Hilfe ist es zumeist nicht getan, denn es stellen sich merkliche Verbesserungen des allgemeinen Wohlbefindens meist erst nach drei Monaten ein, bleiben dann aber dauerhaft.

     

    Die Basis der schmerzstillenden MSM Therapie geht auf eine Entspannung in den Muskeln zurück. Freie Radikale werden direkt im Gelenk abgefangen, was aufkommende Entzündungen reduziert und im gleichen Zug zu einer Förderung der Durchblutung führt. In diesem Zusammenhang kommt es zu einer angenehmen Linderung auftretender Rötungen und Schmerzen sowie Schwellungen. Selbst bei Rheuma wurde bereits erfolgreich MSM eingesetzt.

     

    Schulmedizin versus Methylsulfonylmethan

     

    Im direkten Vergleich zu herkömmlichen Medikamenten kommt es bei Tabellen zu Nebenwirkungen. Schwefel hingegen gilt als bekömmlicher und auch weniger giftig für den Körper. Fachärzte empfehlen eine tägliche Einnahme von ca. 5 g und das regelmäßig über das Jahr hinweg. Bei dieser Menge sind keine Nebenwirkungen bekannt. Einzig und allein Patienten, die unter einer Funktionsstörung der Leber leiden, sollten vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und diesen Inhaltsstoffen mit Ihrem Arzt sprechen. Eine unangenehme Nebenwirkung hat Schwefel: Es führt zu Blähungen, die aber mit der Zeit nachlassen. Hier meldet sich der Anteil des Schwefels, der vom Körper nicht verarbeitet wurde. Noch ein Grund mehr, auf eine dosierte Einnahme zu achten.

     

    Wie viel MSM bei Fingerarthrose?

     

    Jeder, der unter schmerzhafter Arthrose am Finger leidet, sollte 4 g über Nahrungsergänzungsmittel am Tag einnehmen. Diese Menge entspricht jeweils einer Teelöffelspitze. Auch im Zusammenhang mit Traubenzucker, dem Glucosaminsulfat, ist von erheblichen Verbesserungen die Rede. Da Traubenzucker die Festigung der Schwefelverbindung vor allen Dingen in den Gelenken vorantreibt und manifestiert. Es handelt sich hierbei um eine vollkommen natürliche Beigabe und Substanz, auf der kein Pharmakonzern ein Patent hat. Diese natürlichen Nahrungsergänzungsmittel sind zum Teil äußerst günstig zu bekommen und bieten eine echte Alternative zu gewöhnlichen Tabletten.

     

    Fazit

     

    MSM – Methylsulfonylmethan – ist eine Schwefelverbindung, die gerade Patienten, die unter unangenehmen Gelenkbeschwerden und Arthrose leiden, auf lange Sicht eine Verbesserung verspricht. In jedem Fall ist es sinnvoll, vor der Medikation und Einnahme über Nahrungsergänzungsmittel mit dem Facharzt über die Beschwerden zu reden. Die natürliche Beigabe von Schwefel wird über Traubenzucker intensiviert und sollte ein Leben lang tagtäglich eingenommen werden. Von möglichen Nebenwirkungen ist im Zusammenhang mit der Einnahme nicht die Rede.

  • Treppenlifte – für mehr Bewegungsfreiheit im Alter

    Treppenlifte – für mehr Bewegungsfreiheit im Alter

    Viele Senioren haben Angst ihr vertrautes Zuhause verlassen zu müssen, nur weil die körperliche Fitness nachlässt. Was passiert, wenn die Treppe in den ersten Stock des Hauses zu hoch und die Treppe in den Garten zu steil wird? Bedeutet das den Umzug in ein Seniorenheim und den Abschied aus dem Haus, das viele Jahre ein Zuhause war? Nicht unbedingt, denn es gibt mit einem Treppenlift die Möglichkeit, Hindernisse leicht zu überwinden. Aber nicht nur für Senioren ist ein Treppenlift eine gute Lösung, auch wer bedingt durch eine Krankheit oder einen Unfall im Rollstuhl sitzt, kann mit der Hilfe eines Treppenlifts weiter ein selbst bestimmtes Leben führen.

    Den passenden Treppenlift finden

    Treppenlift ist nicht gleich Treppenlift, es gibt viele verschiedene Modelle, entweder mit einem Sitz oder mit einer Plattform und Modelle, die an der Wand oder auf den Stufen montiert werden. Welcher Treppenlift infrage kommt, das richtet sich immer nach der Beschaffenheit der Treppe, aber es gibt heute für fast jede Treppe die passende Lösung. Wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, dann bietet sich ein Treppenlift an, ein Lift, der ideal für Menschen ist, die noch aus eigener Kraft aufstehen und sich hinsetzen können. Der Stehlift ist für diejenigen geeignet, die vielleicht aufgrund einer Arthrose in den Hüften oder den Knien Probleme beim Sitzen haben. Der Plattformlift ist die perfekte Lösung für alle Rollstuhlfahrer, die zum Beispiel eigenständig das Haus verlassen wollen.

    Die Voraussetzungen für den Einbau

    Es gibt nur sehr wenige Treppenmodelle, bei denen die Montage eines Treppenlifts nicht infrage kommt. Wenn die Wahl für den praktischen Lift gefallen ist, dann sollte zunächst ein Experte die Treppe in Augenschein nehmen, um festzustellen, welcher Treppenlift der Richtige ist. Wird der Lift an der Wand montiert, dann muss sicher sein, dass die Wand das Gewicht auch wirklich tragen kann. Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Treppenlift den Stufenaufgang nicht zu schmal macht. Ein weiteres sehr wichtiges Kriterium ist, dass der Nutzer des Lifts ohne Gefahren ein- und aussteigen kann. Ist der Lift in Parkposition, dann darf er nicht zu viel Platz wegnehmen, und wenn das Raumangebot nicht allzu groß ist, dann bietet sich ein Lift an, dessen Sitz eingeklappt werden kann.

    Was kostet ein Treppenlift?

    Wer sich für einen Treppenlift interessiert, der möchte natürlich auch wissen, wie viel ein solcher Lift kostet. Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, denn jeder Lift ist anders. Da Treppenlifte dazu beitragen, dass ältere Menschen und Menschen mit einer Behinderung barrierefrei und damit autonom leben können, werden Treppenlifte als kostengünstige Alternative zu einer Pflegeeinrichtung gesehen und entsprechend gefördert. Das heißt, wer einen Treppenlift in seinem Haus montieren möchte, der sollte sich im Vorfeld über eventuelle Fördergelder informieren, die die einzelnen Bundesländer vergeben. Auch die KfW-Bank, die Kreditbank für Wiederaufbau, fördert den Kauf und Einbau von Treppenliften, pro Wohneinheit übernimmt die Förderbank bis zu einem Betrag von 6250 Euro zehn Prozent des Kaufpreises.

    Zuschuss von der Pflegekasse

    Für Menschen, die eine Pflegestufe haben, kann die Pflegeversicherung zumindest einen Teil der Kosten für einen Treppenlift übernehmen. Nach einem Beschluss vom 1. Januar 2015 übernimmt die Pflegekasse einen Betrag von bis zu 4000 Euro, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wenn ein Treppenlift für einen pflegebedürftigen Angehörigen geplant ist, dann ist es immer eine gute Entscheidung, mit der zuständigen Pflegekasse zu sprechen und sich beraten zu lassen, in welcher Höhe die Kasse die Kosten für den Kauf und die Montage übernimmt. In der Regel kommt es dann zu einer Einzelfallüberprüfung und wenn die Pflegekasse den Treppenlift bezuschusst, dann können die Angehörigen sehr viel Geld sparen.

    Bild: © Depositphotos.com / Voyagerix

  • Heißhunger auf Süßes und was psychologisch dahintersteckt

    Heißhunger auf Süßes und was psychologisch dahintersteckt

    Essen hat viel mehr mit der Psyche zutun als uns eigentlich bewusst ist: Bestimmt kennen Sie das plötzlich stark auftretende Bedürfnis nach etwas Süßem, Salzigem oder Fettigem? Dieser Drang geht bei vielen Menschen fast in Kontrollverlust über: Heißhunger, gefolgt von einer wahren Fressattacke, die anschließend Unwohlsein und Schuldgefühle auslöst. Aber was genau löst solche Attacken aus und wie kann man sie umgehen?

    Zum einen kann die Ursache hierfür in einem ausgeprägten Energie- und Nährstoffmangel liegen, zum anderen können aber auch unbewusste psychische Ursachen solche Anfälle hervorrufen. Auch hormonelle Veränderungen oder Stoffwechselerkrankungen kommen als potentielle Auslöser infrage. Um unkontrollierten Fressattacken vorzubeugen, ist daher eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung sowie regelmäßigen Bewegungseinheiten eine wichtige Grundlage.

    Auf Dauer können solche Heißhungerattacken zu Übergewicht und einem damit verbundenen erhöhten Risiko für zahlreiche Krankheiten, wie z.B. Hypertonie, Diabetes oder Arthrose, beitragen. Wer bereits unter einer Erkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck leidet, sollte besonders auf eine ausgewogene Nährstoffaufnahme achten – eine gesunde Ernährung bei Diabetes bildet nämlich eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.

    Psychologie und Gewohnheit – wie die beiden Faktoren bei Heißhunger zusammenspielen

    Weder die alltäglichen Gewohnheiten noch die unbewussten psychologischen Beweggründe dürfen bei der Bekämpfung von Heißhungerattacken außer Acht gelassen werden. Ehe man sich versieht, werden das Popcorn im Kino, die Schokolade auf der Arbeit oder die Tüte Chips beim Fernsehen zur Routine. Sind Körper und Psyche erst mal auf diese Naschereien eingestellt, entsteht in diesen Situationen aus Gewohnheit ein Verlangen nach Süßem oder Salzigem.

    Wie entstehen Heißhungerattacken aus psychologischer Sicht?

    • Kontrolle: Insbesondere Personen, die ihr Gewicht reduzieren möchten und sich somit intensiv mit Diäten und kontrolliertem Essverhalten beschäftigen, leiden oft an Heißhungerattacken. Mit einer veränderten Denkweise und Wahrnehmung kann diesen plötzlichen Anfällen ein Ende gesetzt werden: Essen sollte trotz Abnehmwunsch als Genuss betrachtet werden, die Lebensmittelauswahl sollte nicht zu stark kontrolliert werden und das gesamte eigene Essverhalten sollte keinen strikten Regeln unterliegen.
    • Stress: Stress-Esser greifen meist unter hoher körperlicher oder psychischer Belastung zu fettigem Fast Food oder zu Süßigkeiten. Stressige Phasen machen sich im Essverhalten auch dadurch bemerkbar, dass zum einen unregelmäßig, zum anderen aber auch extrem schnell gegessen wird. Aufgrund der hohen Essgeschwindigkeit setzt das natürliche Sättigungsgefühl erst verzögert ein, wodurch letztendlich mehr zu sich genommen wird als notwendig und geplant.
    • Langeweile, Traurigkeit oder schlechte Laune: Emotionale Esser greifen vor allem dann zu süßen und salzigen Snacks, wenn Sie über etwas verärgert sind, trauern oder sich auch nur langweilen. Süßigkeiten wirken in solchen Situationen entspannend und beruhigend, da Dopamin – auch bekannt als „Glückshormon“ – im Gehirn aktiviert wird und so für ein Wohlgefühl sorgt.

    Zwar unterscheiden sich die genannten Typen in ihren Ursachen, allerdings besitzen sie folgende Gemeinsamkeit: Es liegt grundsätzlich ein Gefühl der Unzufriedenheit vor, das durch Essen kompensiert wird. Die Folgen solcher Heißhungerattacken können sowohl psychische (Schuldgefühle und Selbstvorwürfe) als auch körperliche (Gewichtszunahme, verstärkte Insulinresistenz und Anstieg der Blutdruck- und Cholesterinwerte) sein.

    Was hilft wirklich gegen Heißhungerattacken?

    In erster Linie hilft es, sich selbst zu hinterfragen und zu analysieren:

    • In welchen Situationen überkommen mich die Gelüste?
    • Wann habe ich das letzte Mal zu viel gegessen?
    • Habe ich mich danach wirklich besser gefühlt oder hat das schlechte Gefühl weiter angehalten?

    Bringen Sie diese Antworten anschließend in Kontext mit dem Alltagsgeschehen und finden Sie heraus, was an dem jeweiligen Tag oder in dem Moment vorgefallen ist.

    Haben Sie herausgefunden, was Ihre Heißhungerattacken auslöst, dann können Sie effizient und gezielt dagegen angehen. Suchen Sie sich Ersatzbeschäftigungen, die Ihnen Freude bereiten: Eine Freundin anrufen, ein entspanntes Bad nehmen, zum Sport gehen oder ein langer Spaziergang durch den Wald. Zudem ist es wichtig, das eigene Essverhalten bewusst zu steuern (aber nicht zu kontrollieren!). Das bedeutet: Die Mahlzeiten sollten in Ruhe genossen und in regelmäßigen Zeitabständen in den Tagesablauf integriert werden. Denn, wenn eine Mahlzeit mal vollständig ausgelassen wird, steigern sich sowohl das Hungergefühl als auch das Verlangen.

    Übersicht der wichtigsten Tipps gegen Heißhungerattacken

    • Bewusster Genuss
    • Regelmäßige Mahlzeiten statt sporadischer und spontaner Speisen
    • Ausgewogene Ernährung statt Diäten, die die Begierde auf Süßigkeiten steigern
    • Bananen, Äpfel und ungesalzene Nüsse statt Schokolade, Gummibärchen, Chips und Co.
    • Ein Glas Wasser statt eine Tafel Schokolade, um die Esslust zu mindern

    Mit freundlicher Unterstützung von Accu-Chek®!

    Bild: © pixabay.com (CC0-Lizenz) / condesign

  • Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Erst die Karriere und dann das Kind – bei immer mehr Frauen in Deutschland sieht so die Zukunftsplanung aus. Jedes vierte Kind, das heute in Deutschland geboren wird, hat eine späte Mutter, also eine Mutter, die bei der Geburt 40 Jahre oder noch älter war. Späte Mütter sind im Trend, da immer weniger Frauen auf das Ticken der biologischen Uhr achten. Was bedeutet eine späte Schwangerschaft für die Mutter und wie ist es eigentlich für das Kind, „alte“ Eltern zu haben?

    Später Mütter gehen ein Risiko ein

    Schon ab Mitte 30 nimmt die Fruchtbarkeit deutlich ab und die Chancen, mit über 40 schwanger zu werden, erfordert von vielen Frauen viel Geduld. Nur ein Drittel der Frauen zwischen 38 und 42 hat das Glück innerhalb eines Jahres schwanger zu werden, zwei Drittel müssen sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Späte Mütter werden immer als Risikoschwangere eingestuft, denn mit dem Alter steigt auch die Gefahr, dass es zu einer Fehlgeburt kommt, oder dass das Kind behindert geboren wird. Besonders hoch ist die Gefahr einer Chromosomenstörung, bei der der Embryo entweder zu wenig oder zu viel Erbinformationen bekommt. Das Risiko für späte Mütter liegt bei einem Prozent, dass das Kind zum Beispiel mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt. Eine weitere Gefahr für späte Mütter besteht darin, dass sie während der Schwangerschaft zuckerkrank werden. Meist wird die Schwangerschaftsdiabetes gar nicht oder sehr spät erkannt und damit steigt die Gefahr einer Fehlgeburt.

    Der Trend hält an

    Wenn es nach der Statistik geht, dann liegt das durchschnittliche Alter der erstgebärenden Frauen bei 31 Jahren. Im Vergleich dazu, noch vor 35 Jahren waren die Frauen, die ihr erstes Kind erwartet haben, 27 Jahre alt. Seit den 1990er Jahren steigt aber die Zahl der Frauen an, die mit 35 oder älter zum ersten Mal gebären, stetig an und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Späte Mütter finden sich vor allem in der Altersgruppe ab 40. Waren es 1991 nur 0,8 %, stieg die Zahl zwölf Jahre später schon auf 3,9 % an. Heute kommt jedes vierte Kind zur Welt, dessen Mutter mit 40 oder älter schwanger geworden ist.

    Vielfältige Gründe

    Warum gibt es heute so viele späte Mütter? Die Gründe sind vielschichtig, die einen wollen in einer festen Partnerschaft leben, bevor sie ein Kind bekommen, bei anderen Frauen spielt die Karriere eine wichtige Rolle. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass sich unter den späten Müttern auffallend viele Akademikerinnen zu finden sind. Diese Frauen studieren, etablieren sich im Beruf und nehmen sich erst dann Zeit für den Nachwuchs. Aber auch die Männer sind nicht ganz unschuldig am Trend der späten Mütter, denn es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Männer zum ersten Mal Vater werden möchten, wenn andere Männer in ihrem Alter bereits Großväter sind. Auch der medizinische Fortschritt macht es Paaren heute einfacher, erst im fortgeschrittenen Alter eine Familie zu gründen.

    Meistens Einzelkinder

    Viele Argumente sprechen für die späte Mutterschaft, aber es gibt auch Einiges, was dagegen spricht. Späte Mütter bekommen meist nur ein Kind und die Kinder wachsen als Einzelkinder auf. Die Kinder haben rein statistisch gesehen nicht mehr viel von ihren Großeltern, und wenn die Mutter auf dem Spielplatz für die Großmutter des Kindes gehalten wird, dann ist das peinlich. Späte Mütter haben oftmals auch mit den Folgen der Schwangerschaft zu kämpfen. So kann es durch die strapaziösen 40 Wochen zu einer Arthrose kommen und auch chronische Rückenschmerzen können die Folge einer späten Schwangerschaft sein. Dafür erleben späte Mütter die ersten Jahre mit ihrem Kind intensiver, sie sind gelassener und vielfach ist das Kind so etwas wie ein Jungbrunnen für seine nicht mehr ganz so jungen Eltern.

    Bild: © Depositphotos.com / ElizavetaLarionova