Schlagwort: Atem

  • Wespenstich – so behandeln Sie ihn richtig

    Wespenstich – so behandeln Sie ihn richtig

    Dass ein Wespenstich gefährlich sein kann, ist zwischenzeitlich vielen Menschen bekannt. Doch bei der Behandlung fallen immer noch Fehler auf.

     

    So schützen Sie sich vor einem Wespenstich

    Insbesondere im Sommer sind wir nicht sicher vor einem Wespenstich. Jener kann nicht ausschließlich für Personen mit einer Insektenstichallergie für das Leben bedrohlich sein. Der Stich einer Wespe verursacht nicht nur Schmerzen. Sondern kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

    Damit es möglichst erst gar nicht dazu kommt, sollten Sie Nahrung nicht offen herumstehen lassen. Denn Wespen auf der Nahrungssuche sehen dies als Einladung an, sich hier niederzulassen. Halten Sie sich nicht in der Nähe von Abfällen und Mülltonnen auf. Wenn Sie sich im Garten aufhalten, entfernen Sie Fallobst in regelmäßigen Abständen. Denn dieses lockt Wespen an. Ernten Sie am besten Ihr Obst nicht zu spät. Ideal schützen können Sie sich auch mittels Feuer und Rauch. Beispielsweise fanden Fachleute heraus, dass sich angezündetes Kaffeepulver gut bewährt hat.

     

    Was können Sie bei einem Wespenstich tun?

    Sofern Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von einer Wespe gestochen wurden, saugen Sie auf keinen Fall das Gift mit dem Mund aus! Stattdessen kühlen Sie die betroffene Stelle. So können Sie eine schnelle Verbreitung des Gifts verhindern. Experten verweisen auf Hausmittel. Dabei sind insbesondere Aloe Vera, frischer Spitzwegerich, Öl der Gewürznelke und Zwiebeln interessant. Aber auch Wickel aus Essigwasser und Tonerde lindern die Beschwerden. Ferner können Gartenkräuter, wie Basilikum oder Petersilie, helfen.

    Mithilfe eines speziell gegen Insektenstiche entwickeltem Wärmegeräts soll sich das Gift der Wespe ebenfalls zerstören lassen. Auf jeden Fall ist ein Kratzen der betroffenen Hautstelle zu vermeiden. Ansonsten können Bakterien durch die Wunde eindringen.

     

    Auch Nicht-Allergikern droht Lebensgefahr

    Wenn Sie gegen Wespenstiche allergisch sind, überprüfen Sie unbedingt die Vollständigkeit Ihrer Notfallapotheke! Und tragen Sie diese stets bei sich. Für Nicht-Allergiker droht vor allem dann Lebensgefahr, wenn der Wespenstich im Bereich des Rachen- oder Mundraums erfolgt ist. Lutschen Sie in diesem Fall sofort Eis und suchen Sie einen Arzt auf. Bedingt durch die Schwellungen können Atemprobleme auftreten.

  • COPD und Lungenemphysem – 10. Symposium Lunge in Hattingen

    COPD und Lungenemphysem – 10. Symposium Lunge in Hattingen

    Am 02. September 2017 fand in Hattingen das 10. Symposium Lunge unter dem Titel „COPD und Lungenemphysem“ statt. Dabei findet das Symposium Lunge einmal pro Jahr statt. Der Eintritt ist jeweils kostenfrei. Hauptgegenstand des Kongresses 2017 waren Vorträge von zehn bekannten Pneumologen. Diese hielten Referate über unterschiedliche Lungenerkrankungen, Diagnostik, Prophylaxe- und Therapiemaßnahmen. Ferner fanden interessante Workshops für von COPD und Lungenemphysem betroffene Patienten statt.

     

    Woran lassen sich eine COPD und ein Lungenemphysem erkennen?

    Typische Beschwerden einer COPD bestehen in Atemnot, chronischem Husten, einer erhöhten Schleimbildung, Verengung der Atemwege sowie einem eingeschränkten Gasaustausch. Dabei ist COPD eine Krankheit, die trotz Einnahme von Medikamenten stets fortschreitet und nicht komplett umkehrbar ist. Die Erkrankung basiert auf einer chronischen Bronchitis oder einem Lungenemphysem. Mithilfe von geeigneten Maßnahmen lässt sich COPD jedoch für einen bestimmten Zeitraum auf einem gewissen Level halten. Beispielsweise kann dies mittels Lungensport und Ausdauertraining erzielt werden. Das Lungenemphysem definiert sich pathologisch-anatomisch als nicht mehr umkehrbare Erweiterung sowie Zerstörung von Luftbläschen im Bereich der unteren Atemwege.

     

    Gut besuchte Workshops auf dem 10. Symposium Lunge in Hattingen

    Großen Zuspruch fanden die Workshops, die anlässlich des Symposiums Lunge COPD und Lungenemphysem stattfanden. Beispielsweise gab es Anleitungen sowie praktische Tipps zur Langzeitsauerstofftherapie. Aber auch das Thema Atemtherapie und Lungensport fand viel Anklang. Dabei konnten Patienten ihre Fragen stellen und Antworten finden. Großer Beliebtheit erfreut sich in jedem Jahr die gemeinsame Entspannung – eine Phantasiereise für Lungenkranke. Einfach den Alltag vergessen und nur entspannen. Für viele von COPD und einem Lungenemphysem Betroffene ist dies ein schwieriger Schritt.

     

    Ausstellung rundete das Programm perfekt ab

    Wie in jedem Jahr rundete auch am 02. September 2017 eine große Ausstellung das Symposium Lunge ideal ab. Betroffene, Interessierte wie auch Angehörige konnte hier eingehend über die unterschiedlichen Facetten von Lungenerkrankungen informieren. Zudem ermöglichte das zur Verfügung gestellte LufuMobil jeder interessierten Person einen kostenlosen Lungenfunktionstest durchführen zu lassen.

     

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  • Plötzlicher Herztod – kurze Bewusstlosigkeit als Anzeichen

    Plötzlicher Herztod – kurze Bewusstlosigkeit als Anzeichen

    Plötzlicher Herztod – eine kurze Bewusstlosigkeit kann ein Anzeichen hierfür sein. Deshalb ist es wichtig, eine Ohnmachtsattacke zwingend dem Hausarzt mitzuteilen.

     

    Plötzlicher Herztod – zeigt sich manchmal in vorheriger Bewusstlosigkeit

    Wenn Sie schon einmal Ihr Bewusstsein verloren haben, teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt mit. Denn in den meisten Fällen geschieht ein plötzlicher Herztod ohne weitere Vorwarnung. Bei einigen Personen kann sich dieses Phänomen jedoch ankündigen. Dann treten unter anderem Beschwerden wie Atemnot, Herzklopfen, Schwindel oder auch Schmerzen in der Brust auf. Derartige Symptome können wenige Stunden vor dem Sekundentod auftreten. Aber auch mehrere Tage oder Wochen vorher. Insbesondere eine kurze Bewusstlosigkeit kann ein Alarmzeichen für einen nahenden plötzlichen Herztod darstellen. Hierauf weist die Deutsche Herzstiftung hin.

     

    Ohnmachtsanfälle stets vom Arzt abklären lassen

    Aus den vorgenannten Gründen ist es ratsam, auftretende Ohnmachtsattacken bei Ihrem Arzt abklären zu lassen. Dabei empfiehlt es sich zu erläutern, ob es kurz vor der Ohnmacht Hinweise für Herzrhythmusstörungen gab. Diese sind erkennbar durch Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern. Aber auch ein wesentlich langsamerer Puls als ansonsten ist wahrnehmbar. Sofern Sie während des Sports bewusstlos wurden, teilen Sie auch dies dem Arzt mit. Denn es ist keine Seltenheit, dass ein plötzlicher Herztod oftmals bei Sportlern auftritt. Sogar Kinder können davon betroffen sein.

     

    Simpler Handgriff kann Bewusstlosigkeit verhindern

    Vergessen Sie nicht, Ihrem Arzt mitzuteilen, ob Ihre Ohnmacht urplötzlich auftrat oder ob sie sich angekündigt hat. Anzeichen hierfür können in Benommenheit, Schwindelgefühl, Schwitzen, Schwäche, Übelkeit oder Sehproblemen einhergehen. Denn verschiedene Formen einer Ohnmacht, die sich vorher ankündigen, lassen sich mit einem einfachen Handgriff verhindern. Diesen kann Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin zeigen. Darüber informiert die Herzstiftung.

    Scheuen Sie sich auch nicht, eine für Sie peinliche Situation zu schildern, während der Ihre Bewusstlosigkeit auftrat. Beispielsweise kann es sich dabei um eine Ohnmachtsattacke bei Anblick einer Spinne, beim Wasserlassen oder während eines Streits handeln. Aber auch andere aufregende Situationen kommen infrage. Denn nur dann kann eine richtige Diagnose erfolgen. Ferner können unterschiedliche Medikamente als Auslöser in Betracht kommen, beispielsweise zu stark wirkende Blutdruckmedikamente.

     

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  • Angina pectoris – Ursachen und Behandlung

    Angina pectoris – Ursachen und Behandlung

    Unter Angina pectoris Beschwerden leiden Personen, die von einer koronaren Herzerkrankung betroffen sind. Kennzeichnend für diese Erkrankung sind geschädigte Herzkranzarterien, die für die Versorgung des Herzens mit Nährstoffen und Sauerstoff verantwortlich zeichnen.

     

    Im Allgemeinen liegen einer Angina pectoris Arterienverkalkungen innerhalb der Gefäße zugrunde. Deshalb ist kein ausreichender Blutfluss mehr möglich. Demzufolge kann keine gute Nähr- und Sauerstoffversorgung mehr erfolgen.

     

    Symptomatik einer Angina pectoris

    Krankheitsbeschwerden treten im Allgemeinen schubweise auf. Dabei können sich die Beschwerden von Betroffenen unterscheiden. Einerseits können einige Erkrankte ein Gefühl der Enge, des Brennens oder einen starken Druck hinter dem Brustbein wahrnehmen. Andererseits spüren Betroffene eher Schmerzen im Halsbereich, den Schultern, Armen oder im Bauch. Atemnot ist ebenfalls keine Seltenheit. Sofern sich die Angina pectoris im Anfangsstadium befindet, treten die Symptome ausschließlich bei enormer Herzbelastung auf. In diesem Fall verkraftet das Herz Blutgefäß-Verengungen noch gut. Dann reden Mediziner von einer stabilen Erkrankung. Eine stabile Angina pectoris ist weniger gefährlich.

     

    Möglichkeiten zur medikamentösen Therapie einer Angina pectoris

    Ihr behandelnder Arzt entscheidet immer mit Ihnen zusammen, wie eine mögliche Therapie aussehen kann. So gibt es zahlreiche Medikamente, die der Erkrankung einen günstigen Verlauf ermöglichen. Aber auch der Patient selbst kann viel für seine Gesundheit tun. Nehmen die Beschwerden wesentlich zu, treten Anfälle selbst im Ruhezustand auf. Denn in Ruhephasen bekommt unser Herz dann zu wenig Sauerstoff. Als Ursachen sind Blutgerinnsel möglich. Dann sprechen Ärzte von einer instabilen Erkrankung an Angina pectoris.

     

    Umgehender Arztbesuch notwendig

    Es besteht erhöhte Gefahr, einen Herzinfarkt durch die Blutgerinnsel zu erleiden. Aus diesem Grunde ist es notwendig, eine starke Zunahme von Beschwerden stets ernst zu nehmen und unbedingt einen Arzt aufzusuchen. In aller Regel weist der Arzt Sie dann in ein Krankenhaus ein. Hier erfolgen Maßnahmen, die den Zustand wieder stabilisieren. Ferner können Ärzte in Krankenhäusern besser über weitere erforderliche Therapiemöglichkeiten entscheiden und Ihnen die richtige Medikation verordnen.

     

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  • Entzündung der Nasennebenhöhlen – drei Heilpflanzen können Abhilfe schaffen

    Entzündung der Nasennebenhöhlen – drei Heilpflanzen können Abhilfe schaffen

    Gegen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden gibt es Heilpflanzen, so auch gegen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Und zwar können insgesamt drei Heilpflanzen hier Abhilfe schaffen.

     

    Zweifache Wirkung von Eukalyptus bei Entzündung der Nasennebenhöhlen

    In den Blättern vom Eukalyptusbaum sind große Mengen ätherisches Öl enthalten. Darin kommt Eucalyptol als bedeutsamster Bestandteil vor. Dabei trägt Eucalyptol nachweislich zum Abfluss des produzierten Schleims bei. Denn der Bestandteil ist in der Lage die Flimmerhärchen in der Nase zu aktivieren. Ferner zeigt Eukalyptusöl eine antibakterielle Wirkung. Liegen Infekte im Bereich der oberen Atemwege vor, lässt sich das Öl auf verschiedene Arten einsetzen. Beispielsweise in Form von Kapseln oder in purer Form zur Inhalation in heißem Wasser. Aber auch als halbfester oder öliger Balsam zum Einreiben kann Eukalyptus Anwendung finden.

    Vorsicht! Verwenden Sie Eukalyptus niemals im Gesicht von Säuglingen und Kleinkindern an! Hier kann ein Stimmlippenapparate-Krampf mit Atemstillstand die Folge sein.

     

    Anregung des Schleimflusses dank Holunder

    In Holunder finden sich Flavonoide. Dabei handelt es sich um arzneilich hochwirksame Stoffe, insbesondere Rutin. Auch ätherisches Öl befindet sich in dieser Pflanze. Und zwar sowohl in den Beeren als auch in den Blüten von Holunder. Die in den Beeren vorkommenden Anthocyane verleihen Holunder seine kräftige Farbe. Sie können vor krankheitsbedingten Schäden an den Zellen schützen. Dahingegen zeigen sich die Flavonoide anregend auf die Schleimproduktion. Festsitzender Schleim kann sich leichter lösen. Ferner zeigen Flavonoide eine schweißtreibende Wirkung. Deswegen findet Holunder traditionell Anwendung bei Erkältungskrankheiten.

    Tipp: Besonders effizient zeigt sich ein Teegemisch 1:1 aus Lindenblüten und Holunder. Dieses ist zudem äußerst wohlschmeckend.

     

    Hilfreich bei der Abwehr – die Kapland Pelargonie

    Im Extrakt der Wurzel der Kapland Pelargonie sind ätherisches Öl, Cumarine, Gerbstoffe sowie Flavonoide enthalten. Dabei zeigt das Öl eine antibakterielle Wirkung. Denn es kann verhindern, dass Erreger direkt an die Schleimhaut andocken oder eindringen. Zudem wirkt das ätherische Öl antiviral. Neben seiner hilfreichen Eigenschaft als Abwehrhilfe stimuliert der Wurzelextrakt die Abwehr zusätzlich. Zudem transportiert dieser den gelösten Schleim und sorgt für Bewegung der in den Atemwegen vorhandenen Flimmerhärchen. Damit kann der Schleim besser abfließen.

    Tipp: Sofern Sie Blutverdünner einnehmen und/oder unter Leberproblemen leiden, ist es ratsam, auf die Kapland Pelargonie zu verzichten.

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  • Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Erforscht – darum ist Asbest tödlich

    Viel zu viele Menschen sind Asbest ausgesetzt und machen sich zu wenig Gedanken darüber. Dabei ist die Gefahr nicht zu unterschätzen und kann sogar tödlich enden. Selbst wer nicht mehr damit konfrontiert wird, kann an den Folgen sterben – und das auch Jahrzehnte später. Obwohl die Auswirkungen bislang sehr wohl bekannt waren, kannte man den Grund nicht. Es war also unklar, was die Fasern im Körper anrichten und wieso es häufig zum Tod kommt. Schweizer Forscher haben diese Wissenslücke jetzt geschlossen, das Team bestand rund um Emanuela Felley-Bosco. Die Wissenschaftler sind im Universitätskrankenhaus Zürich tätig und der Bericht ist in der „Oncogene“ (einem Fachjournal) veröffentlicht worden.

    Andere Folgen als bislang angenommen

    Als Asbest bezeichnet man ein hitzebeständiges Material, welches aufgrund von Bearbeitungsprozessen (zum Beispiel sägen, bohren, schleifen und brechen) zu Fasern mutiert. Diese gelangen über die Atemwege in den Körper und richten unter Umständen schwere Schäden an. Bislang ging man davon aus, dass Asbest Lungenkrebs auslöst, doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Lunge dient nämlich als Wegleiter, sodass das lange und spitze Material in eine Zellschicht gelangt (sie umgibt innere Organe und es kommt auch die Bezeichnung Mesothel zum Einsatz). Da das Lymphsystem dieses aber nicht abbauen/entfernen kann, nistet es sich dort ein und führt zu einer regelmäßigen Verletzung des Gewebes. Zwar schaltet sich der Körper ein und löst eine Immunreaktion aus (es gehen Entzündungssignale raus), aber die aktivierte Wundheilung sorgt auch gleichzeitig für eine Zellteilung. Dadurch können Tumore viel eher entstehen.

    Immunsystem arbeitet nicht mehr optimal

    Eine Untersuchung mit Mäusen hat außerdem Mutationen (beziehungsweise mehr als normal) in der sogenannten RNA (vergleichbar mit der DNA) ergeben. Dies soll der Grund sein, wieso das Immunsystem von der Leistung her einen Gang zurückschaltet. Leider hat dieser Schritt Folgen, denn die Tumorzellen erhalten so nicht mehr die volle Abwehrkraft. Der Krebs kann dem zufolge entstehen und das Leben des Betroffenen komplett auf den Kopf stellen.

    Zukünftig effektivere Therapien

    Mit den neuen Erkenntnissen erwartet man auch effektivere Entwicklungen von Therapien. Sie sollen den Mesothel-Krebs den Kampf ansagen und auch gegen andere Krebsarten helfen. An der Untersuchung beteiligt waren die Universität Freiburg, die Universitätsspitäler Genf, Zürich und Toronto (Kanada) und die ETH Zürich.