Schlagwort: Atem

  • Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Wespenstiche – wie lässt sich das Gift schneller aus der Haut ziehen?

    Im Spätsommer nimmt die Anzahl der Wespen merklich zu, Wespenstiche könnten die Folge sein. Denn gerade jetzt gehen die kleinen schwarz-gelben Insekten vermehrt auf Nahrungssuche. Besonders verlockend sind dabei auch die Speisen des Menschen. Damit steigt das Risiko auf einen schmerzhaften Wespenstich. Dann ist schnelles Handeln unabdingbar. Am besten helfen Hausmittel, um ein Ausbreiten des Gifts im Organismus zu verhindern.

     

    Wespenstiche – für Allergiker lebensgefährlich

    Sticht eine Wespe in den Rachenraum, ist ein sofortiger Arztbesuch unabdingbar. Anderenfalls können die Atemwege zuschwellen. Aber auch für Allergiker ist das Konsultieren eines Arztes oder gegebenenfalls Notarztes zwingend notwendig. Denn wer allergisch auf Wespenstiche reagiert, für den kann dieser Stich lebensbedrohlich sein. Selbst Nicht-Allergiker sind nicht vor teilweise ernstzunehmenden Komplikationen geschützt. Ein schnelles Entfernen des Gifts aus der Stichwunde sollte umgehend erfolgen.

     

    Welche Hausmittel können Abhilfe schaffen?

    Positive Resultate können Sie mithilfe eines angefeuchteten Stücks Würfelzucker erzielen. Direkt auf die Einstichstelle gelegt kann der Würfelzucker das Gift aus der Wunde ziehen. Die gleiche Wirkung lässt sich mit Hitzeeinwirkung erzielen. Denn Wespengift besteht aus Eiweißmolekülen. Tupfen Sie hierfür mittels eines erhitzten Löffels die Einstichstelle vorsichtig ab. Diesen Prozess können Sie mehrmals wiederholen.

     

    Wie schützen Sie sich am besten gegen Wespenstiche?

    Wer Speisen und Getränke im Freien genießen möchte, sollte diese unbedingt vor Wespen schützen. Dafür decken Sie am besten Ihre Getränke mit einer Serviette oder einem Bierdeckel ab. Dosen und Flaschen, die nicht einsehbar sind, sollten keine Verwendung finden. Ferner ist das sofortige Abräumen von Essensresten nach einer beendeten Mahlzeit essentiell. Verirrt sich eine Wespe in der Kleidung, achten Sie auf ein vorsichtiges Ausziehen derselben. Quetschen Sie die Wespe dabei nicht, um keinen Stich zu provozieren.

     

    Als Allergiker reagieren Sie binnen weniger Minuten auf einen Wespenstich mit Atemnot. Weitere schwere Symptome können folgen. Aus diesem Grund sollten Sie immer ein Notfall-Set dabei haben. Für Nicht-Allergiker hält der Handel so genannte Anti-Biss-Stifte bereit. Durch das sofortige Auftragen des Stifts erzielen Sie eine schnelle Zerstörung des Wespengifts.

  • Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Forscher der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg entwickelten einen Kaugummi, der Entzündungen im Mund erkennen kann. Bislang waren Kaugummis eher zur Erfrischung des Atems bekannt und beliebt. Aber auch solche zur Zahnpflege hält der Handel bereit. Eine absolute Neuheit hingegen soll ein Kaugummi zur Früherkennung von Entzündungen bei Patienten mit Zahnimplantaten sein. Vorgestellt haben die Wissenschaftler ihre Neuentwicklung im anerkannten Fachmagazin „Nature Communications“.

     

    Entzündungen verantwortlich für Knochenzerstörung

    Etwa sechs bis 15 Prozent aller Patienten mit Zahnimplantaten sind von Entzündungen im Mund betroffen. Ursache hierfür sind Bakterien. Das neue Kaugummi soll künftig derartige Entzündungen schnell nachweisen können. Wie das Forscherteam von Dr. Jennifer Ritzer und Professor Lorenz Meinel – Universität Würzburg – mitteilt, setzt sich bei einer vorliegenden Entzündung ein bitterer Geschmacksstoff beim Kauen frei. Sowie ein Patient diesen bitteren Geschmack wahrnimmt, kann dieser seinen Zahnarzt aufsuchen. Jener kann die Diagnose überprüfen und bestätigen sowie anschließend eine Behandlung einleiten. Mithilfe dieser neuen Früherkennungsmethode lassen sich schwerwiegende Komplikationen, wie beispielsweise ein Knochenschwund, weitestgehend verhindern.

     

    Neuartiger Kaugummi zum Erkennen von Entzündungen im Mund in Studien mit Erfolg getestet

    Basis der Funktionsweise des Kaugummis zum Erkennen von Entzündungen im Bereich des Mundes sind spezielle proteinabbauende Enzyme. Liegen im Mund Entzündungen vor, werden diese aktiviert. Ferner zerlegen diese den speziellen Inhaltsstoff des Kaugummis binnen weniger Minuten. Dadurch kommt es zur Freisetzung des bitteren Stoffs, der vorher nicht zu schmecken ist. In ersten durchgeführten Studien mit Speichel von betroffenen Patienten ließen sich positive Resultate mit dem neu entwickeltem Kaugummi erzielen. Hierzu erläutert Professor Meinel, dass nahezu jeder dieses neuartige diagnostische System zu jeder Zeit und an jedem Ort ohne weitere Technik einsetzen kann.

     

    Abgesehen von diesem neuartigen Kaugummi befinden sich weitere Schnelltests für andere Anwendungen in der Medizin in Entwicklung. Somit besteht auch in Zukunft Hoffnung, weitere Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Dies lässt der Experte bereits jetzt verlauten.

  • Ambrosia – Plage für Allergiker

    Ambrosia – Plage für Allergiker

    Im Juli blüht die aus Amerika eingeschleppte Pflanze Ambrosia, die eine Plage für Allergiker darstellt. Kennzeichnend für die Beschwerden sind eine ständige laufende Nase und Augenjucken.

     

    Drohende Plage für Allergiker durch Ambrosia

    Experten zufolge ist die Ambrosia einer der Pflanzen, die mit den stärksten Allergenen belastet ist. Dabei können ihre Pollen sehr schwere allergische Symptome hervorrufen. Beispielsweise ständiges Naselaufen und Augentränen. Im schlimmsten Fall ist die Ambrosia sogar der Auslöser für schwere Asthmasymptome. Demzufolge reagieren rund 80 Prozent sämtlicher Allergiker auf die Pflanze allergisch. Des Weiteren kann das Kraut sogar bei bislang unempfindlichen Personen Reaktionen der Überempfindlichkeit hervorrufen.

     

    Pollen fliegen von August bis Oktober

    Die Unkrautpflanze erreicht ihre Blütezeit im Juli. Dabei kann sie eine Größe bis zu 1,80 m erreichen. Der Pollenflug reicht bis in die Monate August bis Oktober hinein. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu berichten weiß, sind schon zehn Pollen je Kubikmeter Luft ausreichend, um bei Allergikern Symptome hervorzurufen. Hierzu zählen unter anderem

    • auftretende Müdigkeit
    • Heuschnupfen
    • hohe Empfindlichkeit gegen Licht
    • juckende Augen
    • Kopfschmerzen
    • laufende Nase
    • Tränen

     

    Zudem leidet ein Großteil der Allergiker unter Atembeschwerden, die bis zum Asthma führen können. Nicht selten gesellen sich Hautrötungen hinzu.

     

    Wer mit der allergenen Pflanze in Kontakt kommt, sollte diese ausschließlich mit Handschuhen berühren. Empfehlenswert ist eine Entsorgung der Ambrosia aus dem heimischen Garten, indem Sie diese mit der Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen. Sofern die Pflanze bereits blüht, tragen Sie unbedingt eine Feinstaubmaske als Pollenschutz.

     

    Massive Ausbreitung der Ambrosia

    Bereits seit vielen Jahren breitet sich die aus dem nordamerikanischen Raum stammende Pflanze auch im europäischen Raum aus. Bekanntheit hat sie auch unter der Bezeichnung Beifußblättriges Traubenkraut erlangt. Im Raum Hessen sind im Monat Juli Allergiker besonders betroffen. Hier ist die Pflanze hauptsächlich im südlichen Raum des Landes sowie im Rhein-Main-Gebiet verbreitet. Allerdings sind andere Bundesländer noch stärker betroffen.

     

    Weitere Info zu Heuschnupfen Behandlung

  • Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Kältetherapie bei Schmerzen – ja oder nein?

    Bei Schmerzen tut man fast alles, damit diese so schnell wie möglich wieder nachlassen beziehungsweise verschwinden. Medikamente, Spritzen oder Wärme, die Optionen sind vielseitig. Derzeit macht jedoch ein neuer Trend die Runde, welcher sich auf die Kälte bezieht. Das Konzept dahinter ist aber nicht neu, schon seit Tausenden von Jahren werden die kühlen Temperaturen für therapeutische Zwecke genutzt. In Russland sind zum Beispiel Eisbäder ganz oben, unter einer Kneipp-Kur versteht man hingegen Kaltwasser-Treten. Die Kältekammern machen derzeit im Wellness-Bereich und im Leistungssport große Schlagzeilen, die Heilerfolge sollen dabei besonders hoch sein. Doch stimmt das überhaupt und wie verläuft so ein Prozess überhaupt?

    Minus 100 Grad

    Die Ganzkörper-Kältetherapie ist nichts für schwache Nerven. Wer sich dafür entscheidet, der wird für bis zu drei Minuten in eine Kryo-Sauna oder Kältekammer gebeten. Die Lufttemperatur liegt bei rund minus 100 Grad. Für die Hautoberfläche eine ordentliche Abkühlung, nahezu unverändert soll jedoch die Kerntemperatur des Körpers bleiben. Mit dem Frostschock sollen unter anderem Hautkrankheiten, chronische Schmerzen und Rheuma der Vergangenheit angehören (oder zumindest eine deutliche Verbesserung eintreten). Sportler profitieren von mehr Leistung und einer Verhinderung von Muskelkater. So gut die Gesundheits-Wunder in der Theorie auch sein sollen, viele Menschen wollen Fakten und Ergebnisse als Beweis haben.

    Wunderwirkungen sind fraglich

    Es mag sein, dass die Ganzkörper-Kältetherapie hilft, doch Beweise gibt es bislang nicht. Aus medizinischer Sicht ist es also durchaus ein Risiko, wenn man sich dafür entscheidet. Des Weiteren fehlen auch sicherheitsrelevante Informationen/Fakten, die gesundheitliche Schäden ausschließen. Natürlich werden zuvor empfindliche Körperstellen (wie die Brustwarzen, die Ohren und die Zehen) geschützt, eine Garantie für nicht auftretende Nebenwirkungen ist das aber nicht.

    Ganz im Gegenteil, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Unterkühlung, Atemnot, Schwindel, Blutdruckanstieg oder Erfrierungen, die Liste ist lang. Außerdem raten viele Hersteller von Kältekammern ab, wenn bestimmte Beschwerden und Krankheiten vorliegen.

    Doch was heißt das jetzt genau? Die Kältetherapie ist bislang nicht erprobt, deshalb sollte man diese höchstens mit einem gesunden Körper machen. Niemand kennt die Gefahren und Risiken, Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen. Selbstverständlich kann es durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben, aber ohne handfeste Beweise sind die Vor- und Nachteile nicht präzise abzuwiegen. Wer es trotzdem wagen möchte, der tut dies auf eigene Gefahr.

     

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  • Aggressivere Pollen sorgen verstärkt für Allergien und Asthma-Erkrankungen

    Aggressivere Pollen sorgen verstärkt für Allergien und Asthma-Erkrankungen

    Immer mehr Menschen leiden unter Asthma. Das Problem dabei: die herumfliegenden Pollen werden immer aggressiver, sodass die Betroffenen verstärkt unter der Erkrankung leiden.

    Pollen-Belastung nimmt zu

    Vor allem in den Großstädten warnen die Experten davor, dass Allergiker sowie Asthmatiker mit immer aggressiveren Pollen rechnen müssen. Die Ursache für den stärkeren und länger anhaltenden Pollenflug ist eine Folge der globalen Klimaerwärmung. Diese sorgt zudem dafür, dass es bei immer mehr Menschen zu Asthma und Allergien kommt. Betroffene leiden dann beispielsweise unter stark tränenden Augen, Schnupfen und einer „laufenden“ Nase. Dazu gesellen sich Husten, Luftnot sowie ein Enge Gefühl in der Brust.

    Aggressivere Pollen durch Klimaerwärmung – Warum ist das so?

    Fachleute sind der Meinung, dass durch die Klimaerwärmung das Wachstum der Pflanzen angeregt wird. Die Forscher untermauern diese Aussage damit, dass sich innerhalb von Deutschland in den letzten 30 Jahren die Pollensaison nicht nur deutlich verlängert hat, sondern ebenfalls intensiver ausgefallen ist. Ein besseres Pflanzenwachstum bedeutet natürlich nicht nur, dass mehr Pflanzen wachsen, sondern dass ebenfalls mehr Pollen vorhanden sind. Für Allergiker und Asthmatiker ist diese Tatsache mit noch mehr Leiden verbunden. So berichten betroffene Personen, dass ihre Symptome immer schlimmer werden.

    Symptome einer Pollenunverträglichkeit

    Wird unter Heuschnupfen oder einer Allergie auf Pollen gelitten, dann sind hiervon die oberen Atemwege betroffen. Betroffene leiden dann zumeist unter:

    – geschwollenen Lidern
    – juckenden Augen
    – anhaltendem, starkem Schnupfen
    – einer allergisch bedingten Bindehautentzündung

    Doch auch für Asthmatiker ist die Pollenflugsaison alles andere als angenehm. Unter Asthma wird eine entzündliche, chronische Erkrankung der unteren Atemwege verstanden. Zu den Symptomen gehören hier:

    – Kurzatmigkeit
    – ständiges Husten, das hauptsächlich nachts auftritt
    – Atemnot
    – einem pfeifendem Ton beim Ausatmen

    Was tun bei Pollenallergie und Asthma?

    Eine komplette Heilung von Asthma und einer Pollenallergie ist heutzutage leider noch nicht möglich. Allerdings gibt es verschiedene Medikamente, die diverse Beschwerden lindern. Je nach vorhandenen Beschwerden verschreibt der Arzt zum Beispiel Nasen- oder Asthmasprays oder Tabletten. Die Behandlung der Pollenallergie/des Asthmas sollte unbedingt durch einen Arzt erfolgen, da nur der Fachmann erkennt, welche Medikamente die beste Wirkung erzielen und gefahrlos eingenommen werden können. Ein Arzt überprüft auf weitere Allergien, Überempfindlichkeiten und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, bevor er ein Mittel verschreibt.

    Neben der Einnahme von Medikamenten zur Linderung der Beschwerden, können einige einfach Tipps befolgt werden. So sollten Allergiker zur Hauptflugzeit der Pollen nach Möglichkeit nicht bzw. nur nach Nöten das Haus verlassen. Außerdem sollte das Lüften der Wohnung stoßweise und ebenfalls außerhalb der Pollenflugzeit erfolgen. Betroffenen, die von draußen nach Hause kommen, wird oftmals geraten, schnell die Bekleidung zu wechseln, damit die anhaftenden Pollen sich nicht in der Wohnung verteilen. Aufgrund dessen sollte sich beispielsweise nicht im Schlafzimmer umgezogen werden – hier bleiben die Pollen dann an der Bettwäsche hängen und stören somit auch im Schlaf. Sehr empfehlenswert sind etwa auch Staubsauger mit Pollenschutzfilter.

    Viele Kinder unter den Betroffenen

    Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat angegeben, dass innerhalb von Deutschland etwa 15 Prozent der Menschen, die 18 Jahre und älter sind, unter Heuschnupfen leiden. Fast neun Prozent leben mit Asthma.

    Der Lungeninformationsdienst am Helmholtz Zentrum München gibt sogar an, dass Asthma bei Kindern und Jugendlichen die häufigste chronische Erkrankung ist. In Deutschland sind hiervon circa zehn Prozent der Kinder, die unter 15 Jahre alt sind, betroffen. Davon bricht in 70 Prozent der Fälle die Krankheit sogar schon vor dem fünften Lebensjahr auf. Für Kinder besteht ein sehr hohes Risiko bezüglich der Erkrankungen der Atemwege. Doch nicht nur junge, sondern ebenfalls ältere Menschen über 70 Jahre leiden laut den Experten verstärkt an Allergien sowie Ekzemen. So ist es laut den Experten schon längst keine Seltenheit mehr, dass vor allem die Menschen im Alter verstärkt eine Allergie bekommen, die sonst ihr ganzes Leben lang davon verschont geblieben sind.

    Höherer Pollenflug durch die Aufnahme von CO2 bei Straßen-Pflanzen

    Als Grund für diese Entwicklungen sehen Experten den veränderten Lebensstil der Menschheit an. So wird sich beispielsweise nicht mehr so oft an der frischen Luft bewegt, wodurch eine höhere Anfälligkeit besteht. Des Weiteren ist die Menschheit ebenfalls den veränderten Bedingungen der Umwelt, begründet durch den Klimawandel, ausgesetzt. So tragen verschiedene Faktoren dazu bei, dass Betroffene von den Pollen stärker gereizt werden, als das noch in früheren Jahren der Fall gewesen ist.

    Außerdem sind die Pollen, die sich in der Stadt nahe der Hauptstraßen bilden zumeist mit einer hohen Anzahl an Dieselrußpartikeln versetzt, sodass diese deutlich aggressiver sind. Auch auf diese Weise entstehen deutlich leichter Allergien. Des Weiteren nehmen die unterschiedlichen Gräser, Kräuter und Pflanzen, die an den Hauptverkehrsstraßen wachsen, viel CO2 auf, was wie eine Düngergabe wirkt. Dementsprechend gut gedüngt, stoßen die Pflanzen natürlich noch verstärkt Pollen aus.

    Ein Blick in die Zukunft

    All diese Faktoren zusammen, werden wohl in der Zukunft dafür sorgen, dass es noch mehr Menschen gibt, die unter Heuschnupfen, Pollenallergie und Asthma leiden. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass Deutschland zu den Ländern gehören wird, die unter dem größten Pollen-Zuwachs leiden.

  • Als Schwangere die Hitze überstehen

    Als Schwangere die Hitze überstehen

    Im Sommer strahlt nicht nur die Sonne, auch viele Menschen sind besser gelaunt und freuen sich auf diverse Aktivitäten. Eis essen oder ein Besuch im Schwimmbad, das sind definitiv zwei der beliebtesten Möglichkeiten. So schön das Ganze auch ist, nicht alle können ihre Freude mit dem Sommer teilen. Vor allem Schwangere sind betroffen, da ihnen die Saunatemperaturen schnell auf den Körper schlagen. Das ist gleich doppelt unangenehm, denn schon ohne Hitze müssen der Kreislauf und der Körper viel arbeiten. Mit den folgenden Tipps wird es aber zumindest nicht ganz so schlimm.

    Keine Anstrengung!

    Schwangere Frauen dürfen sich von Haus aus nicht zu viel anstrengen, diese Regel trifft jedoch besonders auf die Mittagszeit zu. Dann strahlt die Sonne am stärksten vom Himmel, was zu einer unnötigen Belastung führt. Im schlimmsten Fall kann man sogar umkippen. Das heißt also, dass Termine und Verabredungen nach vorne oder nach hinten verschoben werden sollten. Geht es gar nicht anders, dann sind zumindest ein schattiges Plätzchen und viel Flüssigkeit Pflicht.

    Die Haut schützen

    Sonne und Haut vertragen sich nur für eine bestimmte Zeit, danach ist ein Schutz mittels Sonnencreme nötig. In der Schwangerschaft ist es nochmals gefährlicher, da die Haut noch empfindlicher auf die UV-Strahlen reagiert. Aus diesem Grund sollte keine schwangere Frau das Haus ohne hohen Sonnenschutz verlassen. Auch dann nicht, wenn man normalerweise nicht so anfällig für einen Sonnenbrand ist.

    Flüssigkeitshaushalt im Auge behalten

    Jeder muss im Sommer viel trinken, eine besondere Aufmerksamkeit sollten aber Schwangere ihrem Trinkverhalten widmen. Kommt nämlich zu wenig Flüssigkeit an, dann besteht das Risiko einer schlechteren Sauerstoffversorgung fürs Baby. Grund ist eine langsamere Zirkulation des Bluts. Ärzte raten zu einem Wert von mindestens zwei Litern täglich. Tee, lauwarmes Wasser oder verdünnter Fruchtsaft, all diese Säfte sind empfehlenswert.

    Unter Vorsicht schwimmen gehen

    Natürlich möchten auch zukünftige Mütter das erfrischende Nass der Seen genießen, und das dürfen sie. Es entlastet den Rücken und sorgt für eine angenehme Abkühlung. Einfach ins Wasser springen geht aber nicht, die Temperaturveränderungen müssen langsam auf den Körper einwirken. Also erst mal kalt duschen, rein bis zu den Knien ins Wasser und erst dann komplett eintauchen.

    Wasserablagerungen vorbeugen

    Die meisten Schwangeren haben im Sommer mit Wasserablagerungen zu kämpfen. Geschwollene Finger/Füße sind die Auswirkungen. Eine unangenehme Sache, aber in der Regel harmlos. Vorbeugen kann man trotzdem, einfach die Beine so oft wie möglich hochlegen und beim Sitzen das Übereinanderschlagen vermeiden.