Schlagwort: Auge

  • Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Die ideale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Viel zu selten machen wir uns Gedanken um das Klima in unseren Wohnräumen. Doch wundert man sich erst einmal über die Häufigkeit an Erkältungen, die uns heimsuchen, den Schimmel an der Wand oder die beschlagenen Fensterscheiben, kann es oft nicht schnell genug gehen, etwas zu ändern. All die genannten Beispiele können Zeichen dafür sein, dass Ihre Wohnräume nicht über das richtige Klima verfügen. Gereizte Schleimhäute, Erkältungen, Schimmel und Wasser, das an den Scheiben herunterläuft sind die Folge. Doch wie bestimmt man die richtige Luftfeuchtigkeit? Dazu mehr in diesem Beitrag.

     

    Die aktuelle Luftfeuchtigkeit messen

    Mit Hilfe eines Hygrometers, das im Raum aufgestellt wird, kann man den Ist-Zustand der Luftfeuchtigkeit messen und bestimmen. Neben der Raumtemperatur zeigt das Gerät zusätzlich den Feuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Liegt dieser unter 40%, sind Sie auf dem besten Wege, Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

     

    Die ideale Luftfeuchtigkeit

    In Wohnräumen wie Wohn-, Ess-, Arbeits- und Kinderzimmer sollte die optimale Luftfeuchtigkeit in etwa zwischen 40% und 60% liegen. Liegt die von Ihnen gemessene Raumfeuchte darunter oder darüber, sollten Sie entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Die ideale Raumtemperatur in den genannten Wohnräumen beträgt im Schnitt 20°C.

    In Küche und Badezimmer liegt der Idealwert bei 50% bis 70%, da hier entsprechende Tätigkeiten wie Kochen und Baden verrichtet werden, die für eine automatisch höhere Raumfeuchtigkeit sorgen. Sollte der Wert in diesen beiden Räumen dauerhaft über dem Grenzwert liegen, was gelegentlich schon mal vorkommen kann, sollten Sie die Fenster öffnen und die Feuchtigkeit nach draußen entweichen lassen.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig

    kann dies zu gesundheitlichen Einschränkungen führen, die meist als normal wahrgenommen werden. Die Schleimhäute werden gereizt, die Augen tränen und die Nase läuft vom ständigen Niesen. Die Haut kann durch die trockene Luft gereizt werden, was oft zu Juckreiz führt.

     

    Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch

    hat man schneller Schimmel an den Wänden als man die Fenster öffnen kann. Die Schimmelsporen finden im schlimmsten Fall den Weg in Richtung Atemwege, was Allergien und Asthma auslöst. Auch Hausstaubmilben mögen ein feuchtes Raumklima und fühlen sich dort mehr als wohl. Pures Gift für jeden Allergiker also.

    Hier ist richtiges Lüften angesagt und vor allem die Raumfeuchtigkeit auf einen gesunden Durchschnitt senken.

     

    Maßnahmen für eine höhere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Um die Raumfeuchtigkeit in Ihren Räumen dauerhaft zu erhöhen und somit zu verbessern, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

     

    • Luftbefeuchter: diese gibt es in zahlreichen Formen und Farben und eignen sich somit perfekt als unauffällige Dekorationsgegenstände für Fensterbretter und Heizung. Je nach Version können die Luftbefeuchter an den Heizkörpern angebracht oder im Raum aufgestellt werden.
    • Elektrische Luftbefeuchter: diese erzeugen Wasserdampf, der in Form von leichtem Nebel in die Raumluft abgegeben wird. Empfehlenswert für ein besonders trockenes Raumklima. Beachten Sie jedoch, dass die Luftfeuchtigkeit konstant bleibt, sobald sie den Idealwert erreicht hat, ansonsten besteht die Gefahr von Schimmel.
    • Feuchte Handtücher: am einfachsten und genauso effektiv wie Luftbefeuchter für die Heizung sind Handtücher, die Sie gut mit Wasser tränken, so dass sie nicht mehr tropfen. Im Anschluss legen Sie die Handtücher auf den Heizkörper und verbessern somit nachweislich die Raumfeuchte.
    • Behälter mit Wasser aufstellen: nehmen Sie ein paar Deko-Schalen zur Hand und befüllen Sie sie mit Wasser. Sie können sie im ganzen Raum verteilt aufstellen und dadurch für ein besseres Raumklima sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar hübschen Schwimmkerzen? Beachten Sie dabei, dass die neue Quelle für Feuchtigkeit nicht zur Stolperfalle wird. Stellen Sie sie am besten nicht auf dem Boden oder in Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
    • Grünpflanzen: Je mehr Grünpflanzen sich in einem Raum befinden, umso besser ist das Raumklima inklusive Luftfeuchtigkeit. Wenn sie bereits genug Pflanzen besitzen, versuchen Sie einfach mal, die Grünlinge öfter zu gießen.

     

    Maßnahmen für eine niedrigere Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

    Sind Ihre Räumlichkeiten bereits ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und befürchten Sie Schimmel, haben Sie folgende Möglichkeiten, um die Raumfeuchtigkeit zu reduzieren:

     

    • Regelmäßiges Messen der Luftfeuchtigkeit ist wichtig, so behalten Sie steigende Werte immer im Blick und können schnell reagieren.
    • Öffnen Sie die Fenster beim Lüften komplett und verzichten Sie darauf, sie auf „Dauerkipp“ zu halten. Am besten beschränken Sie die Dauer des Lüftens auf nur einige Minuten.
    • Lüften Sie mehrmals täglich, so sorgen Sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
    • Nasse Wäsche hängen Sie bei zu feuchten Räumen besser in einem Raum mit geringerer Raumfeuchte oder im Wäschekeller auf.

     

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  • Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Diabetische Retinopathie – Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit

    Bei der diabetischen Retinopathie handelt es sich um eine Folgeerkrankung der so genannten Zuckerkrankheit. Hierbei treten Schädigungen der Netzhaut direkt im Auge auf. Der dadurch entstehende Mangel an Sauerstoff löst ein Absterben der für das Sehen notwendigen Nervenzellen aus. In der Regel bemerken Betroffene die diabetische Retinopathie erst relativ spät. Wird Diabetes mellitus rechtzeitig behandelt, kann diese Folgeerkrankung erfolgreich aufgehalten werden.

     

    Diabetische Retinopathie – häufigste Ursache für Erblindung innerhalb Europas

    Ein zu hoher Blutzuckerspiegel zeichnet für eine Schädigung der kleinen Blutgefäße innerhalb der Netzhaut des Auges verantwortlich. Sie zählt zu den meisten Erblindungsursachen im gesamten europäischen Raum. Rund 30 Prozent aller von Diabetes mellitus betroffenen Erwachsenen erkranken an einer diabetischen Retinopathie.

     

    Die Erkrankung tritt gleichermaßen bei Diabetikern des Typs 1 sowie des Typs 2 auf. Rund 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen des Typs 1 sowie 25 Prozent des Typs 2 erkranken nach circa 15 Jahren nach Beginn ihrer Diabeteserkrankung an der diabetischen Retinopathie. Nahezu jeder dritte Diabetiker leidet schon bei der Feststellung der Zuckerkrankheit an einer Schädigung der Netzhaut. Aus diesem Grunde gehört die Untersuchung des Augenhintergrundes zur Standarddiagnostik.

     

    Diabetische Retinopathie – Symptomatik

    Bedingt durch die Schädigung der Netzhaut-Nervenzellen nimmt die Sehkraft binnen weniger Jahre stetig ab. In den ersten Jahren der Erkrankung macht sich dieser Prozess eher schleichend bemerkbar, so dass betroffene Personen dies zunächst nicht wahrnehmen. Im weiteren Verlauf kann die diabetische Retinopathie jedoch schnell zunehmen.

     

    Allerdings kann sich die diabetische Retinopathie auch in akuten Symptomen äußern. Reißt ein Netzhautgefäß und treten Einblutungen auf, kann dies zur Bildung von dunklen Flecken im Gesichtsfeld führen. Bei starken Einblutungen besteht zudem die Möglichkeit, dass das Blut in den Glaskörper des Auges eindringt. Hier verursacht es eine Glaskörperblutung. Patienten, die davon betroffen sind, nehmen dies durch das Sehen von vorüber fließenden schwarzen Pünktchen wahr.

     

    Darüber hinaus zeichnet eine diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium für eine Ablösung der Netzhaut verantwortlich. Betroffene Personen bemerken diese durch Lichtblitze und plötzlich auftretende Gesichtsfeldausfälle.

     

    Diabetische Retinopathie – Ursachen

    Als Hauptursache der diabetischen Retinopathie kommt ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel in Betracht. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, ergeben sich hieraus Schädigungen im Organismus. Diese werden hervorgerufen durch die sich im Blut in Umlauf befindenden Zuckermoleküle.

     

    Eine ungenügende Durchblutung der Nervenzellen der Netzhaut führt auf Grund der Unterversorgung mit Sauerstoff zum Absterben derselben. Die Kapillaren nehmen an Dichte ab, was ein Austreten von Blut zur Folge haben kann. Dies wiederum führt zu weiteren Schäden an den Nervenzellen.

     

    Neben einem zu hohen Blutzucker liegen einer diabetischen Retinopathie weitere Ursachen zugrunde:

    • zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte
    • Umstellungen hormoneller Art – beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Pubertät
    • Nikotingenuss
    • hoher Blutdruck

     

    Diabetische Retinopathie – Therapiemöglichkeiten

    Das bedeutendste Therapieziel der diabetischen Retinopathie besteht in der bestmöglichen Einstellung des Blutzuckerspiegels. Aber auch die weiteren Risikofaktoren sollten nicht außer Acht gelassen werden. Eine Verlangsamung des Voranschreitens der diabetischen Retinopathie kann ferner durch eine Behandlung beim Augenarzt erreicht werden.

     

    Zur Einstellung des Blutzuckers wird ein aktueller Langzeitwert (HbA1c) empfohlen, der sich zwischen 6,5 bis 7,5 % befinden sollte. Sind die Blutgefäße vorgeschädigt, wird ein HbA1c-Wert von 7,0 bis 7,5 % empfohlen. Liegt zusätzlich eine diabetische Nephropathie – Nierenschädigung auf Grund der Diabetes – vor, sollen Werte < 7,0 % angestrebt werden.

     

    Liegen weitere Risikofaktoren für die diabetische Retinopathie vor, so müssen diese ebenfalls in die Behandlung mit einbezogen werden. Am bedeutsamsten ist hierbei die Einstellung des zu hohen Blutdrucks auf medikamentöser Basis.

     

    Ferner empfiehlt es sich, zu hohe Blutfettwerte durch geeignete diätetische Maßnahmen zu reduzieren. Auf den Genuss von Nikotin und Alkohol ist zu verzichten.

     

    Befindet sich die diabetische Retinopathie im fortgeschrittenen Stadium, kann seitens des Augenarztes eine Medikamenteninjektion in das Auge sowie eine Laserbehandlung erfolgen. Liegen Einblutungen im Glaskörper vor, besteht die Möglichkeit, diesen zu entfernen und einen Ersatz in Form einer klaren Flüssigkeit vorzunehmen.

     

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  • Natürliche Fatburner – so macht man überflüssigen Pfunden den Garaus

    Natürliche Fatburner – so macht man überflüssigen Pfunden den Garaus

    Wer abnehmen möchte, kommt um eine Diät oft nicht herum, denn nur die wenigsten Menschen nehmen angefutterte Kilos auch wieder ganz leicht von selbst ab. Es bieten sich zahlreiche Diäten, Shakes und Wunderpillen, die in kürzester Zeit einen optimalen Abnahmeerfolg quasi über Nacht versprechen. Doch ganz so einfach sieht die Realität meist nicht aus. Neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, gibt es natürliche Fatburner, die dabei helfen, die Fettverbrennung effektiv anzukurbeln und Gewicht langfristig abzubauen.

     

     

    Vitamin C gegen Fettpolster

    Vitamin C ist gesund und stärkt das Immunsystem. Soviel ist bereits bekannt. Doch es kann weit mehr, als Erkältungen zu lindern. Vitamin C ist ein hervorragender Fatburner. Besonders Zitronen eignen sich perfekt, um die Pfunde purzeln zu lassen. Trinkt man jeden Morgen ein Glas Wasser mit frischen Zitronenscheiben oder ausgepresstem Zitronensaft, kommt der Stoffwechsel auf Touren und die Fettverbrennung wird in Gang gesetzt. Auch als Zugabe in Salat-Dressings wirkt die kleine Frucht wahre Wunder.

     

     

    Chili – abnehmen mit Schärfe

    Die Schärfe einer Chili-Schote ist es, die den Abnehm-Prozess beschleunigen kann. Durch das enthaltene Alkaloid wird auf der Zunge ein Schärfereiz ausgelöst, der uns automatisch zum Schwitzen bringt. Aufgrund der Verdunstung auf der Haut, kann der Körper wieder abkühlen. Dieser Prozess benötigt besonders viel Energie, die der Körper erstmal aufbringen muss. Zudem regt Chili die Verdauung an. Ist man bei der Zubereitung der Mahlzeiten also etwas großzügiger mit der kleinen Schote, kann sich das durchaus positiv auf der Waage auswirken.

     

     

    Grüner Tee für eine schlanke Taille

    Grüner Tee wird nicht nur im asiatischen Raum gerne getrunken. Auch hierzulande wird er immer beliebter und das nicht ohne Grund. Er kann durchaus auch beim Abnehmen helfen. Grüner Tee regt den Stoffwechsel an und reguliert den Insulinspiegel im Blut. Ein zu hoher Insulinspiegel kann den Fettabbau hemmen und zu Übergewicht führen. Dank zahlreicher Antioxidantien im Tee wird unser Körper vor freien Radikalen geschützt und somit gegen diverse Krankheiten gestärkt. Grüner Tee ist also nicht nur ein richtiger Fatburner sondern ebenfalls gut für die Gesundheit.

     

     

    Mit Ingwer zur Traumfigur

    Ein absolutes Muss für jeden Ernährungsplan ist Ingwer. Dieser sollte bei keiner Ernährungsumstellung fehlen. Ingwer ist mit seiner leichten Schärfe ein wahrer Fettkiller und kann in den verschiedensten Formen in den täglichen Speiseplan eingebaut werden. Ob als aufgebrühter Tee, als Zugabe ins Wasser oder als Gewürz beim Abendessen. Ingwer bringt sowohl den Stoffwechsel als auch die Verdauung so richtig in Schwung und kann zusätzlich Schmerzen und Entzündungen lindern. Ein richtiges Allround-Talent.

     

     

    Kokosöl

    Auch Fett kann Fett bekämpfen. Das beste Beispiel: Kokosöl! Es besteht zur Hälfte aus mittelkettigen Fettsäuren, den Triglyceriden. Diese werden von unserem Körper nicht im Fettspeicher abgelagert und sind außerdem leicht verdaulich. Beschränkt man sich während einer Diät auf eine maximale Verzehrmenge von 30 Gramm pro Tag, kann Kokosöl die Abnahme positiv beeinflussen.

     

     

    Mit Eiern abnehmen

    Nimmt man Eier während einer Ernährungsumstellung in den Speiseplan mit auf, wird man sehr schnell feststellen, dass sie nicht nur sehr vielfältig in der Zubereitung sind, sondern auch extrem lange satt machen. Sie liefern wichtige, natürliche Mineralstoffe, Proteine und Spurenelemente und sind zudem gesund.

     

     

    Vollkornprodukte

    Ob Reis, Nudeln oder Brot – auch eine Diät erlaubt diese Produkte, jedoch in der richtigen Ausführung. Werden diese Lebensmittel aus Weißmehl durch entsprechende Vollkornprodukte ersetzt, bleibt man länger satt, da der Körper wesentlich länger dafür braucht, sie zu verarbeiten. Dadurch bleibt auch der glykämische Index relativ niedrig und somit der Blutzuckerspiegel konstant.

     

     

     

    Ohne Bewegung und Motivation geht es nicht!

    Trotz aller Geheimtipps, die es auf dem Markt gibt, um dauerhaft und oft auch schnell abzunehmen, ist ein gewisses Maß an Bewegung und Selbstdisziplin unabdingbar. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können einen großen Teil zur gewünschten Abnahme beitragen. Ein kurzer Spaziergang nach dem Abendessen kann unseren Schlaf verbessern, der wiederum an einem gut funktionierenden Stoffwechsel maßgeblich beteiligt ist. Regelmäßige Motivation hilft dabei, sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und durchzuhalten.

     

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  • Fettstoffwechselstörungen – Risiken, Ursachen und Therapieansätze

    Fettstoffwechselstörungen – Risiken, Ursachen und Therapieansätze

    Viele Menschen wissen nicht, dass eine Fettstoffwechselstörung über einen langen Zeitraum hinweg nicht zwangsläufig bemerkbar sein muss. Oftmals werden erste Hinweise auf die Krankheit bei einer Blutuntersuchung festgestellt. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, dem Aufkommen einer Fettstoffwechselstörung vorzubeugen. Wie so oft spielt hier unter anderem auch die richtige Ernährung eine große Rolle.

    Primär oder sekundär?

    Die Ursachen dafür, die letzten Endes zu einer Fettstoffwechselstörung führen können, sind vielfältig. In einigen Fällen liegt der Grund für die Krankheit in den Genen. In einem solchen Fall ist von einer so genannten „primären Fettwechselstörung“ die Rede. Zudem tritt die Krankheit auch mit anderen Faktoren, wie beispielsweise einer Unterfunktion der Schilddrüse, auf. In diesem Fall sprechen die Mediziner von einer sekundären Form der Fettwechselstörung.

    Zu den Hauptursachen für die sekundäre Form der Krankheit zählt jedoch zweifelsohne eine ungesunde Ernährung bzw. Lebensweise. Menschen, die beispielsweise,…:

    • unter Übergewicht leiden
    • zu cholesterinreich essen
    • zu wenig Ballaststoffe zu sich nehmen
    • keinen Sport treiben
    • viel Stress im Alltag erleben

    sind besonders gefährdet, im Laufe ihres Lebens an einer Fettstoffwechselstörung zu erkranken. Ein gesundes Leben mit einer ausgewogenen Ernährung und viel Bewegung gilt hier als die beste Vorsorge.

    Unter anderem können jedoch auch Medikamente, wie zum Beispiel Beta-Blocker, dafür sorgen, dass der Stoffwechsel hier nicht mehr richtig funktioniert.

    Weshalb kann eine Fettstoffwechselstörung gefährlich werden?

    Die Auswirkungen einer Fettstoffwechselstörung sollten nicht unterschätzt werden. Im Laufe der Zeit können hier unter anderem die Blutgefäße beschädigt werden. Hier lagern sich unter anderem Cholesterin und Co. ab und tragen dazu bei, dass die Gefäße deutlich verengt werden. Durchblutungsstörungen sind die Folge, die wiederum zu weiteren Problemen führen können. So ist es beispielsweise möglich, dass wichtige Bereiche, wie beispielsweise der Herzmuskel nicht mehr richtig durchblutet werden kann. Im schlimmsten Fall drohen aufgrund der verengten Gefäße Herzinfarkt oder Schlaganfall.

    Besonders dann, wenn Sie zu einer Risikogruppe für die Entstehung einer Fettstoffwechselstörung gehören und Symptome, wie Schmerzen oder „eingeschlafene Beine“, öfter verspüren, ist es sinnvoll, hellhörig zu werden und Ihren Arzt gezielt darauf anzusprechen. Weitere mögliche Symptome einer Fettstoffwechselstörung sind gelbliche Knötchen an den Augen oder ein häufiges Kribbeln in der Hand.

    Nach der Diagnose

    Die Art, wie Ihre Fettstoffwechselstörung behandelt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren, im Wesentlichen jedoch vor allem von der Schwere der Krankheit ab. Wichtig ist es in jedem Fall, nicht „nur“ Medikamente einzunehmen, sondern den kompletten Lebensstil, der unter Umständen zum Entstehen der Krankheit geführt hat, zu ändern. Unter anderem gilt es nun:

    • mit dem Rauchen aufzuhören
    • Alkohol zu meiden
    • sich mehr zu bewegen bzw. Sport in den Alltag zu integrieren

    und erst dann mit der Einnahme von Medikamenten zu beginnen. Gerade dann jedoch, wenn Sie unter der genetisch bedingten Form der Fettstoffwechselstörung leiden, ist eine Filterung Ihres Blutes oft ein unumgänglicher Schritt auf der Suche nach schnellen und effektiven Heilungsmöglichkeiten. Um der Krankheit Herr zu werden, ist es damit definitiv wichtig, die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung anzuerkennen und nicht nur auf die Hilfe von Medikamenten zu vertrauen.

    Was bedeutet eigentlich „gesundes Essen“?

    Die Meinungen darüber, welche Nahrungsmittel gesund sind, gehen in den meisten Fällen stark auseinander. Mit Hinblick auf die Fettstoffwechselstörung gilt hier, dass Sie sich vor allem darauf konzentrieren sollten, den Fettanteil in Ihrem Essen zu reduzieren, tierische Fette weitestgehend zu vermeiden und nicht mehr als zwei Eier in der Woche zu essen.

    Im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Krankheit spielt vor allem das Senken des Cholesterinspiegels eine große Rolle. Eine Reduzierung der Fette in der Nahrung wirkt sich hier auch übrigens positiv auf die Wirksamkeit der Medikamente aus.

    Generell empfiehlt sich hier vor allem die mediterrane Küche. Diese besteht von Haus aus aus viel Gemüse und ungesättigten Fettsäuren.

     

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  • Gesund im Büro: 40 Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag

    Gesund im Büro: 40 Tipps für einen gesünderen Arbeitsalltag

    Die tägliche Arbeit im Büro hinterlässt oft spuren: Verspannungen, Probleme mit dem Rücken, schnelle Ermüdung und häufig wiederkehrende Kopfschmerzen. Viele dieser Symptome lassen sich bei genauerer Betrachtung auf einen nicht optimal angepassten Arbeitsplatz zurückführen. Damit sich diese Probleme nicht in chronischen Gesundheitsproblemen manifestieren, gibt es nachfolgend 40 Tipps, wie ein Büromöbel-Experte die Ursachen aus dem Büroalltag verbannen würde.

    Aktiv und passiv – zwei Adjektive, die zusammengehören

    Es gibt aktive und passive Umstände, an denen etwas geändert werden kann, damit die körperliche Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten bzw. zurückgewonnen wird. Nicht jeder kann alle Optionen gänzlich ausschöpfen, aber schon die eine oder andere Veränderung kann wahre Wunder wirken. Als passiv werden die direkten Gegenstände gewertet, während der aktive Teil vom Sitzenden selbst durchgeführt und leicht angepasst werden kann.

    Maßnahmen zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens

    Die wichtigsten Maßnahmen umfassen die Optimierung des direkten Arbeitsplatzes. Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz verbessert die Körperhaltung während der Arbeit, entlastet die Wirbelsäule und beugt Haltungsschäden vor. Folgende Gegenstände sollten auf die genannten Punkte hin geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht / geändert werden.

    Der Bürostuhl (passiv)

    • Der Bürostuhl muss an die ergonomischen Bedürfnisse des Menschen anpassbar sein.
    • Die Sitzfläche
      • sollte eine leichte Wellenform haben, damit der Blutfluss durch die Oberschenkel zu den Füßen nicht unnötig gestört wird.
      • sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein. In der Regel sind geschäumte Sitzschalen ideal, um auch bei längerem Sitzen kein Druckgefühl zu erzeugen.
    • Die Rückenlehne
      • ist ideal eingestellt, wenn der Rücken stabilisiert wird und dem Oberkörper als Ganzes Halt gibt.
      • ist besonders geeignet, wenn sie mit einer einstellbaren Lendenwirbelstütze ausgestattet ist.
      • sollte mit einem Stoffnetz bespannt sein, um für eine gute Belüftung im Rückenbereich zu sorgen. Besonders im Sommer sorgt dieses Netz für ein angenehmes Mikroklima am Rücken.
    • Die Armlehnen
      • müssen in Höhe und Neigungswinkel anpassbar sein, um die ideale Ablagemöglichkeit für die Arme zu schaffen.
      • sind idealerweise mit einer Polsterung versehen, deren Oberfläche aus einem netzartig verarbeiteten Stoff gefertigt ist. Dadurch wird die Unterlüftung auch dann gewährleistet, wenn die Unterarme längere Zeit aufliegen.

    Der Bürostuhl (aktiv)

    • Im Bereich von einem Meter rund um den Bürostuhl sollten keine Gegenstände wie Papierkorb oder Pflanzen platziert sein, um eine ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
    • Der Winkel zwischen Oberschenkel und Oberkörper in sitzender Position in einem Bereich zwischen 90° und 120° liegen.
    • Der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel sollte sitzend möglichst 90° betragen; die Füße sollten in dieser Sitzposition flach auf dem Boden abgestellt werden können. Zwischen dem Ende der Sitzfläche und der Kniekehle sollte ein wenig Spielraum vorhanden sein (2 cm – 5 cm).
    • Der Abstand zwischen Oberschenkel und Schreibtischplatte sollte zwischen 15 cm und 30 cm betragen, um ausreichende Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

     

    Der Schreibtisch (passiv)

    • sollte im Zuge der ergonomischen Handhabbarkeit in der Höhe verstellbar sein.
    • sollte mit einer Tischplatte ausgestattet sein, die eine reflexionshemmende Deckschicht beinhaltet. Dadurch werden störende Lichtreflexe bei ungünstigem Lichteinfall vermieden.

    Der Schreibtisch (aktiv)

    • sollte längs zum Fenster platziert sein, damit das einfallende Licht von der Seite auf den Schreibtisch trifft. Das verhindert zusätzlich Reflexionen und leuchtet das direkte Arbeitsumfeld (Tastatur, Maus, Hände) besser aus.

     

    Der Bildschirm (passiv)

    • muss sowohl neig- als auch schwenkbar sein, um den besten Blickwinkel für den Betrachter erreichen zu können.
    • muss mindestens diese Werte variabel einstellen lassen:
      • Auflösung
      • Kontrast
      • Helligkeit
    • sollte eine reflexionsarme Beschichtung haben, um störende Spiegelungen und Lichtreflexe zu vermeiden.
    • sollte im Zuge der Ergonomie nicht kleiner als 22“ sein. Ideal ist 24“ und größer.

    Der Bildschirm (aktiv)

    • sollte so eingestellt werden, dass Helligkeit, Kontrast und Auflösung so gestaltet sind, dass ein ermüdungsfreies Arbeiten möglich ist.
      • Zusätzlich lässt sich bei den meisten Betriebssystemen die angezeigte Schriftgröße in Browsern und Dokumenten entsprechend der Benutzeranforderung vergrößern oder verkleinern.
    • sollte im Abstand von 80 cm – 90 cm zum Betrachter platziert sein.

     

    Maus & Tastatur

    Sowohl Maus als auch Tastatur sollten über eine ergonomische Formgebung verfügen, um schmerzende Handgelenke und Verspannungen in diesem Bereich zu verhindern.

    Die Maus (passiv)

    • sollte die Möglichkeit bieten, den DPI-Wert verändern zu lassen. Dadurch lässt sich einstellen, wie weit sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm bewegt, wenn die gleiche Strecke mit der Maus zurückgelegt wird.
    • sollte ergonomisch geformt sein und über zusätzliche Funktionstasten verfügen, um bestimmte Arbeitsabläufe über einen Mausklick erledigen zu können.

    Die Maus (aktiv)

    • sollte richtig gehalten werden, um schmerzende Handgelenke zu vermeiden. Die richtige Maushaltung kann erlernt und geübt werden.

    Die Tastatur (passiv)

    • sollte möglichst flach auf dem Tisch liegen. Tastaturen, die einen schrägen Aufbau haben, sorgen für eine regelmäßige geknickte Haltung der Hände.
    • sollte beleuchtet sein, um auch bei schlechteren Lichtverhältnissen entspanntes Arbeiten zu ermöglichen.
    • sollte mit sehr leichtgängigen Tasten ausgestattet sein, um den Kraftaufwand beim Schreiben möglichst gering zu halten. Das entspannt die Muskulatur und hilft, Verspannungen zu vermeiden.

    Die Tastatur (aktiv)

    • sollte so ausgerichtet sein, dass Unterarme und Handballen auf der Tischplatte aufliegen können, während man schreibt.
    • sollte mit einem Gel-Kissen kombinierbar sein, sofern die Handballen sonst nicht aufgelegt werden können.

    Raum- und Arbeitsplatzgestaltung allgemein

    Um entspannt arbeiten zu können, muss das direkte Umfeld entsprechend den Gewohnheiten und der individuellen Erfordernisse angepasst werden. Bereits kleine Veränderungen können das Arbeiten wesentlich angenehmer gestalten.

    • Alle wichtigen Büroutensilien sollten griffbereit auf dem Schreibtisch angeordnet sein, um störendes Suchen zu vermeiden.
    • Mit einem Rollcontainer hat man alle wichtigen Unterlagen schnell zur Hand und muss den Arbeitsfluss nicht relevant unterbrechen.
    • Es sollte immer Ordnung auf dem Schreibtisch herrschen. Wenn er zum Feierabend hin aufgeräumt wird, kann der nächste Arbeitstag unbeschwert begangen werden.

    Ein gut strukturierter Arbeitstag erleichtert die Arbeit

    Viele gesundheitliche Probleme ergeben sich aus einer Kombination von Unwissen und falschen Raumbedingungen. Damit der Arbeitstag erfolgreich und effektiv gestaltet werden kann, müssen ein paar Bedingungen hergestellt werden. Das erleichtert die Arbeit und schafft zugleich ein Raumklima zum Wohlfühlen.

    • Regelmäßige Pausen einlegen
      • Mehrere kurze Pausen, in denen man sich bewegt, helfen dem Körper dabei, Verspannungen und Stress abzubauen.
      • Während dieser Pausen sollte man die Möglichkeit nutzen, dem Körper Flüssigkeit zuzuführen. Das wirkt ebenfalls dem Unwohlsein entgegen und reduziert die Gefahr von spontan auftretenden Kopfschmerzen. Tee, Wasser und Säfte sind dabei die geeigneten Getränke. Gegen einen gelegentlichen Kaffee spricht aber aufgrund seiner anregenden Wirkung auch nichts.
    • Auf eine ruhige Atmosphäre am Arbeitsplatz achten
      • Geräusche produzierende Geräte sollten, sofern möglich, aus dem direkten Umfeld verbannt werden. Sie lenken ab und erzeugen unterschwelligen Stress, der sich auf die Gesundheit auswirken kann. Das sind beispielsweise
        • Drucker
        • Außenlärm
        • Lautstark sprechende oder telefonierende Kollegen
        • Klimaanlage
      • Für optimale Bedingungen zum Wohlfühlen sorgen
        • Der kleine Hunger zwischendurch sollte gestillt werden – allerdings nicht mit Süßigkeiten, sondern mit gehaltvollerem Obst oder Gemüse. Das gibt Energie und ist gesund.
        • Schöne Bilder an der Bürowand sorgen für heimelige Wohlfühlstimmung.
        • Pflegeleichte Grünpflanzen verbessern nicht nur das Raumklima, sondern stellen einen beruhigenden Pol dar.
        • Auf eine gute Belüftung achten. Mehrmaliges Lüften bringt Sauerstoff ins Büro und lässt aufkommende Müdigkeit schnell verschwinden.
        • Die richtige Arbeitstemperatur schaffen – ideal ist der Temperaturbereich zwischen 20°C und 24°C.
        • Die Luftfeuchtigkeit sollte im Bereich von 50 % liegen. Dadurch fällt das Atmen leichter.
        • Eine gute Beleuchtung hilft, unnötige Anstrengung für die Augen zu vermeiden. Idealerweise sollte die Ausleuchtung über das bestehende Tageslicht erreicht werden.

    Das Notebook ist kein Arbeitsgerät für längere Dauer

    An einem stationären Arbeitsplatz sollte kein Notebook als dauerhaftes Arbeitsgerät genutzt werden. Die Handhabung ist aus ergonomischer Sicht eine Katastrophe und forciert Verspannungen und Haltungsschäden geradezu. Für kurze Zeiten ist das Notebook in Ordnung – ansonsten sollte ein Desktop-PC angeschafft werden.

    Der Gesundheit zuliebe – auch für die Kollegen

    Es gibt einige Tipps, wie man seiner Gesundheit etwas Gutes tun kann. Auch sollte man darauf achten, die Kollegen im Zweifelsfalle nicht anzustecken. Mit den nachfolgenden Tipps kann man das Erkrankungsrisiko deutlich senken.

    • Vor jedem Essen sollte man sich die Hände waschen – auch bei kleinen Snacks.
    • Während der besonderen Erkältungsphase (Herbst – Winter) sollte man sich immer wieder die Hände desinfizieren. Das reduziert das Risiko, das es einen „erwischt“, deutlich.
    • Wenn man sich krank fühlt, sollte man zuhause bleiben. Selbst ist man in dieser Phase nicht produktiv und riskiert sonst außerdem noch, die Kollegen anzustecken.
    • Tastatur und Maus sollten regelmäßig mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden, um Keime und Bakterien auszuradieren.
    • Sportliche Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit sollten wenigstens 1 x pro Woche stattfinden, um der ganzen Muskulatur die Chance zu geben, geschmeidig zu bleiben.

    Strukturiert arbeiten führt zum Erfolg

    Neben der Ergonomie und den allgemeinen Gesundheitstipps gibt es noch eine weitere Komponente, die zum Wohlfühlen während der Arbeit Wichtiges beiträgt: die Arbeitsstruktur. Ein gut strukturierter Arbeitstag schafft ein angenehmes Arbeitsklima, was sich auch in einem verbesserten Wohlgefühl widerspiegelt.

    • Kontinuität im Arbeitsablauf
      • Man sollte immer eine Aufgabe nach der anderen erledigen.
      • Es ist wichtig dafür zu sorgen, dass man währenddessen nicht abgelenkt wird.
      • Mit einer ToDo-Liste lässt sich der Arbeitstag wesentlich besser strukturieren.
    • Hilfe suchen und annehmen
      • Wenn zeitkritische Aufgaben anstehen, die man alleine nicht fristgerecht bewältigen kann, sollte man die Hilfe der Kollegen suchen.
    • Kontrolle behalten und Zwischenmenschliches nicht vergessen
      • Zwischendurch sollte man immer wieder kontrollieren, ob man wirklich alle geplanten Arbeiten für den Tag berücksichtigt hat.
      • Kurze Pausen sollte man nutzen, um ein paar Schritte zu gehen. Das belebt den Kreislauf und bringt frische Energie.
      • Währenddessen kann man durchaus mal ein kurzes Schwätzchen mit den Kollegen halten. So stellt sich ein Gemeinschaftsgefühl her, das beim Arbeiten motiviert.
  • Flussblindheit – Insektenstich mit großer Wirkung

    Flussblindheit – Insektenstich mit großer Wirkung

    Die Flussblindheit ist eine der gefährlichsten Krankheiten in den Tropen. Vor allem in Zentralafrika, Jemen und Saudi-Arabien erkranken viele Menschen an der Flussblindheit. Aber nicht nur die Bewohner dieser Länder sind betroffen, auch zahlreiche Touristen werden angesteckt. Menschen, die sich über einen längeren Zeitraum in diesen Gebieten aufhalten, erkranken eher, da die Chance größer ist, dass sie mit der infizierten Mücke in Kontakt kommen.

     

    Was ist die Flussblindheit?

     

    Die Flussblindheit ist eine Infektionskrankheit, die durch Fadenwürmer hervorgerufen wird. Der Erreger ist ein fadenförmiger Wurm, der sich Onchocerca volvulus nennt. Dieser wird durch die Kriebelmücke auf den Menschen übertragen.

     

    Die Mücke verursacht einen Insektenstich und so gelangen die Würmer in den menschlichen Organismus. Diese leben dann im Unterhautfettgewebe und entwickeln sich weiter zu erwachsenen Würmern.

     

    Der Onchocerca volvulus kann bis zu 15 Jahre alt werden, und auch solange im menschlichen Körper überleben. In dieser Zeit produziert er Millionen winziger Würmer, die sich Mikrofilarien nennen. Diese wandern unter der Haut durch den gesamten Körper und nisten sich in den Augen der Menschen ein. Je höher die Zahl der Würmer im Körper ist, umso schwerer verläuft die Erkrankung. Den Namen Flussblindheit verdankt die Krankheit der Kriebelmücke, da diese entlang von schnell fließenden Flüssen lebt.

     

    Die Flussblindheit und ihre Symptome

     

    Bis sich die ersten Symptome zeigen, vergeht einige Zeit. Nach sieben Monaten etwa bilden sich an der Stelle, wo der Insektenstich war, feste Knoten. Diese sind schmerzlos und werden über einen Zentimeter groß, denn dort leben die Würmer und produzieren Mikrofilarien.

     

    Später bemerken die Betroffenen einen starken Juckreiz in einer Körperregion, wie beispielsweise in einem Bein. Ausgelöst wird der Juckreiz durch einen Hautausschlag, der sich gebildet hat, da die Mikrofilarien durch den Körper wandern. Die Mikrofilarien zerstören aber auch das elastische Bindegewebe, was zu einer sehr dünnen Haut führt und zu einer Veränderung der Pigmentflecken. Besonders schlimm betroffen sind die Augen. Hier treten Schädigungen der Hornhaut und Netzhaut auf, was zunächst zu einer Sehstörung führt und später zur Erblindung.

     

    Die Flussblindheit – Diagnose und Behandlung

     

    Wie stellt der Arzt nun die Krankheit fest? Haben Betroffene bereits Symptome, wie feste Knoten unter der Haut, ist es für einen Mediziner sehr einfach die Krankheit zu diagnostizieren. Es wird ein Stück der betroffenen Hautstelle entnommen und die so genannte Stanzbiopsie durchgeführt. Dieses Hautstück sieht sich der Mediziner unter dem Mikroskop an und kann in den meisten Fällen die Würmer sehr gut erkennen.

     

    Ist die Krankheit nun diagnostiziert, muss schnell gehandelt werden. Hauptsächlich wird versucht, den Parasiten durch ein Antibiotikum zu töten. Dieses Antibiotikum muss so lange verabreicht werden, bis keine Würmer mehr in der Haut sichtbar sind.

     

    Alle sechs Monate wird dieses Medikament verschrieben. Zuerst werden die Mikrofilarien abgetötet. Das Sterben der ausgewachsenen Würmer dauert in der Regel länger, daher auch die lange Therapiezeit. Hautknoten im Gesicht werden sofort chirurgisch entfernt, um ein Eindringen der Mikrofilarien in die Augen zu verhindern.

     

    Vorbeugung und Prognose der Flussblindheit

     

    Um der Flussblindheit vorzubeugen, sollten Touristen ein paar Dinge beachten. An erster Stelle steht das Insektenschutzmittel, mit dem sich Urlauber am besten den ganzen Körper einreiben.

     

    Halten sich die Menschen in der Nähe der Flüsse auf, beispielsweise bei einem Ausflug, empfiehlt es sich darauf zu achten, lange Kleidung zu tragen. Der beste Schutz gegen die Stiche der Kriebelmücke ist das Moskitonetz. Vor allem nachts sollte in den betroffenen Ländern immer unter einem Moskitonetz geschlafen werden.

     

    Die Prognose für die Erkrankten ist gut. Je schneller eine Therapie gestartet wird, umso eher sind Folgeschäden zu vermeiden. Kommt es jedoch zur Erblindung und damit zur Zerstörung der Hornhaut und Netzhaut, kann das Auge auch nicht mehr operativ gerettet werden. Mit weitreichenden Programmen der Insektenbekämpfung wird weltweit versucht, die Kriebelmücke auszurotten.

     

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