Schlagwort: Auge

  • Wie gefährlich ist die Schminke für die EM?

    Wie gefährlich ist die Schminke für die EM?

    Auf den Fanmeilen und in den Stadien kann man sie sehen, die Fußballfans, die ihre Nationalfarben im Gesicht tragen. Schwarz-Rot-Gold ist im Trend, und wer Flagge zeigen will, der malt sich einfach drei Streifen auf die Wangen oder färbt sein Gesicht gleich komplett ein. Aber wie gesund ist diese Schminke eigentlich? Kann sie tatsächlich ohne Bedenken benutzt werden?

    War die Schminke schon 2014 gefährlich?

    Schminke in den deutschen Landesfarben ist zu jeder Welt- oder Europameisterschaft ein echter Renner. Auch vor zwei Jahren zur WM in Brasilien konnten sich die Hersteller über einen mangelnden Absatz nicht beklagen, doch die Stiftung Warentest machte den Produzenten damals einen Strich durch die Rechnung. 14 Proben wurden 2014 getestet und in jeder der 14 Proben wurden sowohl Farbstoffe als auch Pigmente gefunden, die nicht deklariert waren. Obwohl keine gesundheitlichen Schäden zu befürchten waren, wurden alle Produkte aus dem Verkehr gezogen. Zum Start der Europameisterschaft 2016 fragen sich jetzt viele Fans: Welche Schminke kann noch benutzt werden?

    Nicht ganz so positiv

    Alles in Ordnung – so lautet die Botschaft des baden-württembergischen Verbraucherschutzministers Peter Hauk (CDU) an die Fußballfans, die Schminke in den Landesfarben kann ohne Bedenken genutzt werden. Das Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe hatte 20 Proben untersucht und angeblich nichts gefunden, was für die Gesundheit bedenklich wäre. Die Stiftung Warentest sieht das leider ein wenig anders, denn sie fand in sieben Schminkstiften und Tattoos sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und die bekannten Weichmacher. Diese Stoffe gelten als gesundheitlich bedenklich und potenziell krebserregend.

    Vorsicht beim Schminken

    Da die Schminke und die Tattoos nur für die vier Wochen der EM genutzt werden, besteht kein gesundheitliches Risiko, vor dem Schminken sollte jedoch Sonnencreme aufgetragen werden. Außerdem sollten die Augen ebenso wie die Lippen oder auch verletzte Hautstellen ausgelassen werden, denn sonst können die Inhaltsstoffe leichter in den Körper gelangen.

    Bild: © Depositphotos.com / mangostock

  • Ixogon Zeckenrollen – Mittel gegen Zecken im Garten

    Ixogon Zeckenrollen – Mittel gegen Zecken im Garten

    Zecken gehören zu den größten Störenfrieden in der Sommerzeit. Die kleinen Blutsauger, die zur Ordnung der Milben gehören, sind jedoch nicht nur lästig, sondern können auch die Krankheiten FSME und Borreliose übertragen. Darum ist es besonders wichtig, einen Zeckenbiss schnell zu entdecken oder diesen präventiv zu verhindern. Eine dieser präventiven Maßnahmen wollen wir Ihnen im Folgenden etwas genauer vorstellen.

    Das Produkt

    Die Ixogon Zeckenrollen sind ein besonderes Produkt im Kampf gegen Zecken. Es handelt sich hierbei um ein Mittel, das sowohl den Menschen als auch Tiere vor Zecken und den durch sie übertragenen Krankheiten schützen. Die Rollen – 12 Stück an der Zahl – kommen in einer kompakten Schachtel daher und können individuell im Garten eingesetzt werden. Sie bekämpfen Zecken auf einer Fläche von bis zu 500 m2. Die Wirksamkeit hält laut Angaben des Herstellers ein Jahr an.

    So funktioniert es

    Das Besondere an den Ixogon Zeckenrollen ist, dass diese den natürlichen Ablauf der Natur nutzen, um den Zecken den Garaus zu machen. Die Wirkungsweise kann folgendermaßen erklärt werden:

    • Die einzelnen Rollen sind mit behandelter Baumwolle gefüllt
    • Sie sind der perfekte Ort für Mäuse, um darin ihr Nest zu bauen
    • Mäuse sind die Hauptwirte von Zecken und tragen maßgeblich zur Verbreitung der Parasiten bei
    • Die Maus krabbelt in eine Ixogon Zeckenrolle und kommt mit der zeckentötenden Substanz in Berührung
    • Die Substanz ist weder für die Maus noch Ihre Haustiere gefährlich
    • Außerdem wird die Maus immun gegen weitere Zecken und kommt daher nicht mehr als Wirt infrage

    Kurzum: Mithilfe der Ixogon Zeckenrollen wird der Kreislauf der Zeckenverbreitung unterbrochen. Die Tiere, die sich bereits an einer Maus eingenistet haben, sterben ab, andere haben keine Möglichkeit mehr, die immunisierten Wirte zu befallen.

    Die Wirksamkeit

    Es erklärt sich von selbst, dass es erst eine Weile dauert, bis die Ixogon Zeckenrollen ihre Wirkung vollständig entfalten. In der Regel kann jedoch schon nach rund zwei Wochen ein deutlicher Rückgang der Zecken festgestellt werden. Die Ixogon Zeckenrollen eignen sich insbesondere für die langfristige Anwendung. Wer die Papprollen über mehrere Jahre auslegt, kann sogar ein vollständiges Verschwinden der Zecken im heimischen Garten erzielen.

    Die Anwendung

    Ixogon Zeckenrollen lassen sich extrem einfach einsetzen. Um sich, Ihre Kinder und Haustiere vor Zeckenbissen zu schützen, müssen Sie die Rollen einfach nur im Garten auslegen. Den Rest erledigen die Mäuse.

    Bedenken Sie allerdings, dass es sich die Nager nicht überall gern bequem machen. Kontrollieren Sie daher regelmäßig, ob die Rollen wirklich bewohnt sind. Wenn sich keine Maus in die Zeckenrolle verirrt hat, ist es sinnvoll, diese an einem anderen Ort zu platzieren. Somit können Sie sichergehen, dass das Produkt seine maximale Wirksamkeit entfaltet.

    Natürlicher Schutz

    Der große Vorteil der Ixogon Zeckenrollen ist, dass Sie hierbei komplett auf die Verwendung von giftiger Chemie verzichten. Das ist nicht nur erfreulich für Ihren Garten, sondern schützt auch Kinder und Haustiere im besonderen Maße. Letztere sollten trotzdem nicht permanent mit den Rollen in Berührung kommen, da sie darin ein Spielzeug sehen könnten. Die Folge wäre unter Umständen, dass Hund, Katze und Co. die Papprollen entweder davontragen oder direkt vor Ort kaputtmachen.

    Tipp: Wenn Ihr Haustier ein großes Interesse an den Ixogon Zeckenrollen entwickelt, kann es helfen, eine Art Drahtkäfig darum aufzustellen.

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  • Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Kaktusfeigenöl – eine Wohltat für die Haut

    Die Haut ist das größte Organ des Menschen, aber sie ist auch eine Art Spiegelbild, an dem sich unter anderem das Alter ablesen lässt. Die Haut ist empfindlich, sie reagiert auf Hitze ebenso verstimmt wie auch auf Kälte oder auf Umweltverschmutzung. Wird die Haut nicht gut gepflegt, dann wirft sie unschöne Falten, ist gereizt und das Hautbild lässt zu wünschen übrig. Es gibt viele Mittel, um die Haut so zu pflegen, dass sie gesund bleibt, aber nicht alle Pflegeprodukte halten, was sie vollmundig versprechen. Anders sieht es beim Kaktusfeigenöl aus, denn diese Pflege ist perfekt für die Haut und hält sie lange elastisch, geschmeidig und gesund.

    Die Kaktusfeige – eine seltene Pflanze

    Die Kaktusfeige ist eine seltene Pflanze, die ganz bestimmte Klimaverhältnisse braucht, um wachsen zu können. Die Pflanzen sind unter anderem in Mexiko und in den USA, aber auch in der Karibik und vor allem in Nordafrika zu finden. In Mexiko erfreut sich die Kaktusfeige großer Beliebtheit, denn die noch jungen Blätter und die Früchte werden in der landestypischen Küche für schmackhafte Eintöpfe und als pikante Zutat für Salate verwendet. Die Kaktusfeige wächst zunächst als Strauch, wird aber mit zunehmendem Alter immer mehr zu einem Baum, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Für das hautpflegende Öl werden die orange bis rötlich gefärbten eiförmigen Früchte verwendet.

    Wie wird Kaktusfeigenöl hergestellt?

    Nach der Ernte werden die Früchte zunächst von ihren Kernen befreit, anschließend gewaschen und dann zum Trocknen in die Sonne gelegt. Nach dem Trockenvorgang werden die Kerne in einem kühlen Raum gelagert, um zu verhindern, dass sie verderben, im letzten Schritt werden sie dann kalt zu Öl gepresst. Da für einen einzigen Liter Kaktusfeigenöl 450 Kilogramm Früchte benötigt werden, erklärt sich der relativ hohe Preis für dieses Hautpflegemittel. Qualitativ hochwertiges Öl wird immer kalt gepresst, günstige Öle werden hingegen durch eine chemische Extraktion produziert, bei der die Kerne pulverisiert und dann mit Hexan versetzt werden.

    Was macht das Öl so wertvoll?

    Kaktusfeigenöl enthält essenzielle Fettsäuren, von denen mehr als 85 % ungesättigt und somit sehr wertvoll für den Körper sind. Besonders wertvoll ist Linolsäure, denn sie wird nicht nur in der Medizin, sondern auch für die Körperpflege verwendet. Entzündete Haut wie auch trockene Haut kann daher mit Kaktusfeigenöl behandelt werden und bei Hautverletzungen, wie Beispiel bei Abschürfungen, wirkt das Öl zudem auch schmerzlindernd und entzündungshemmend. Die Linolsäure im Kaktusfeigenöl hat aber noch eine sehr positive Eigenschaft, denn sie regt die Produktion von sogenannten Prostaglandinen an. Dieses Gewebehormon unterstützt den Organismus bei der Blutgerinnung, es beugt entzündlichen Prozessen vor und beeinflusst das Schmerzempfinden.

    Innerlich und äußerlich

    Das kostbare Kaktusfeigenöl kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Wird es beispielsweise auf die Haut aufgetragen und sanft einmassiert, dann wirkt es sich auf die Erneuerung der Hautschichten aus. Es schützt die Haut vor dem Austrocknen, und wer unter schuppiger Haut leidet, sollte die betroffenen Stellen mit Kaktusfeigenöl einreiben. In der Kosmetik wird Kaktusfeigenöl auch als Anti-Aging Mittel eingesetzt, denn durch seine Inhaltsstoffe kann es die freien Radikalen daran hindern, die Haut zu schnell altern zu lassen. Das natürliche Wachstum der Zellen wird gefördert, aber auch Augenschatten oder unschöne Augenringe verschwinden wieder, wenn die empfindliche und dünne Haut rund um die Augen regelmäßig mit Kaktusfeigenöl behandelt wird.

    Kaktusfeigenöl ist ein natürliches Produkt, das durch seine positiven Eigenschaften für alle empfehlenswert ist, die nicht nur auf die Schönheit ihrer Haut, sondern auch auf Nachhaltigkeit achten. Wenn es um die Schönheit geht, dann kann das wertvolle Öl kurzfristig zum Einsatz kommen, wenn die Haut aber gesund bleiben soll, dann ist eine langfristige Behandlung notwendig. Das kostbare Öl kann unter anderem hier gekauft werden.

    Bild: © Depositphotos.com / iquazu

  • Fußpilz Erkrankung: Was Sie dagegen tun können?

    Fußpilz Erkrankung: Was Sie dagegen tun können?

    Gerade in den Sommermonaten juckt es unter der Sohle, zwischen den Zehen und auf dem Schaft. Teilweise schuppige Haut und kleine Bläschen weisen auf eine der unangenehmsten Hauterkrankungen: Fußpilz. Der Hautarzt Dr. Andreas Degenhardt aus Bremen geht mittlerweile davon aus, dass bereits jeder vierte Deutsche schon einmal unter einer Pilzerkrankung gelitten hat. Die Gründe dafür sind vielfältig. In dem folgenden Beitrag geben wird Tipps und Hinweise, was Sie gegen eine Fußpilz Erkrankung tun können.

    Die häufigsten Symptome der Fußpilz Erkrankung

    Insbesondere das warme und feuchte Milieu im Bereich der Füße ist ideal für Bakterien. So leiden insbesondere Sportler, die den überwiegenden Teil des Tages in geschlossenen Turnschuhen verbringen, unter dieser Hautkrankheit. Es sind die Dermatophyten, die für die Fußpilz Erkrankung verantwortlich sind. So kann diese Krankheit schnell an einen anderen in öffentlichen Duschen, in der Badeanstalt oder in der Sauna weitergegeben werden. Ein Grund mehr, niemals auf die eigenen Badelatschen oder Badeschuhe zu verzichten. Auch im Hotelzimmer besteht eine Gefahr, sich mit der Fußpilz Erkrankung zu infizieren. Die mikroskopisch kleinen Hautschuppen und Bakterien können Sie mit bloßem Auge nicht entdecken. Mittlerweile sind die gefährlichen Viren auch gegen Putzmittel resistent und warten geduldig auf das nächste Opfer.

    Fußpilz Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium

    Die ersten Anzeichen machen sich zwischen den Zehen auf, denn hier bietet sich für die Fußpilzerkrankung ein ideales Klima. Erkennen Sie bereits Rötung oder kleinere Risse auf der Haut, befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Fußpilz Erkrankung kann auf die gesamte Fußsohle übergreifen und sich auch die Fußnägel vornehmen. Wenn sich die vergeblich verfärben und zu Verdickungen neigen, sollten Sie unbedingt einen Hautarzt aufsuchen, um sich helfen zu lassen. Die schwierigste Herausforderung: vermeiden Sie es, bei starkem Jucken zu kratzen. So setzen sich die Bakterien und die gelösten Hautschuppen unter die Finger und können sich ungestört verbreiten.

    Erfolgreiche Hausmittel und natürliche Hilfsmittel gegen die Fußpilz Erkrankung

    Im Prinzip ist es sinnvoll, direkt beim ersten Auftreten von Jucken und Katzen am Fuß zu handeln:

    1. Oftmals ist Apfelessig zu empfehlen, nachdem Sie den Fuß gründlich gewaschen haben.
    2. Auch aufgeschnittener Knoblauch – zwischen die Zehen gesteckt – verschafft Erleichterung.
    3. Direkt nach der Behandlung ist es ratsam, die Füße in Baumwolle zu packen.
    4. Ein weiteres probates Mittel gegen die Fußpilz Erkrankung sind Fußbäder, mit zum Beispiel schwarzem Tee. So kann der Juckreiz direkt gemildert werden. Wir verdanken dem Tannin im schwarzen Tee seine heilsame Kraft gegen die Pilzerkrankung. Geben Sie in 1 l Wasser bis zu sechs Teebeutel und betupfen die befallenen Stellen mehrere Male mit einem feuchten Teebeutel.
    5. Eines der Allheilmittel im Haushalt bleibt Natron. So soll Backsoda in einigen Fällen wahre Wunder bewirkt haben.
    6. Darüber hinaus raten Therapeuten dazu, mit Johanniskrautöl die betroffenen Stellen zu behandeln oder aber auf medizinischen Honig zurückzugreifen, der die Keime der Fußpilzerkrankung abtötet und den Juckreiz dauerhaft vermeidet.

    Was verschreiben Ärzte gegen die Fußpilz Erkrankung?

    Es ist nicht davon auszugehen, dass im fortgeschrittenen Stadium einfache Hausmittel auf lange Sicht Erfolg versprechen. Aus diesem Grund ist es notwendig, den Hautarzt aufzusuchen. Dieser verfügt über Medikamente, die der Fußpilz Erkrankung nicht nur den Kampf ansagen, sondern in wenigen Tagen komplett verschwinden lassen. Selbstverständlich ist es möglich, sich von Anfang an in der Apotheke zum Thema der Fußpilz Erkrankung beraten zu lassen. Hier bieten sich Sprays und Cremes an, die jeden Tag auf die betroffene Stelle gegeben werden. Es ist wichtig, die Behandlung bis zum Ende und bis zum vollständigen Verschwinden der Fußpilz Erkrankung durchzuführen und nicht nur dann symptomatisch, wenn es zu starkem Jucken kommt. Nur so bleibt die Chance, auf Dauer dem Fußpilz den Rücken zu kehren.

    Bild: © Depositphotos.com / paisan191

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  • Macht Fluglärm Kinder krank?

    Macht Fluglärm Kinder krank?

    Wie sehr leiden Kinder, die in der Nähe von Flughäfen leben, und über deren Köpfe Tag und Nacht Flugzeuge donnern? Eine neue Studie will das jetzt genauer wissen und Kinder untersuchen, die im Einzugsbereich von Flughäfen leben. Zunächst werden zwei Kinder untersucht, die in einer Haupteinflugschneise leben, wo Flugzeuge in einer Höhe von 500 m über das Haus fliegen.

    Unter realen Bedingungen

    Die Forscher werden nicht wie sonst üblich, im Labor forschen, sondern vielmehr eine Studie unter realen Bedingungen machen. Dazu beobachten die Wissenschaftler Kinder, die in Lohmar zu Hause sind, einer Region, die besonders stark vom Fluglärm des Flughafens Köln/Bonn belastet ist. Vor allem das Schlafverhalten ist für die Studie interessant und die Studie befasst sich unter anderem mit dem Einschlafverhalten der neunjährigen Kinder und will zudem wissen, ob die Kinder durchschlafen. Am Morgen werden die kleinen Studienteilnehmer dann gefragt, wie sie den Lärm der Flugzeuge erlebt haben, die in der Nacht über das Haus fliegen.

    Lernen die Kinder schlechter?

    Die neue Studie, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt durchführt, lehnt sich an die internationale Studie „NORAH“ (Noise-Related-Annoyance, Cognition and Health) an, die bereits im letzten Jahr veröffentlicht wurde. Diese Studie wurde allerdings nicht unter realen Bedingungen vor Ort durchgeführt und kam zu dem Schluss, dass Kinder, die mit Fluglärm leben müssen, oftmals schwerer lesen lernen als die Kinder, die in ruhigen Regionen zu Hause sind.

    Vier Nächte

    Die Studie wird an vier aufeinander folgenden Nächten durchgeführt und die Kinder werden dabei an Messinstrumente angeschlossen, die den Herzschlag, die Hirnströme, sowie die Muskel- und Augenbewegungen messen. Ein Mikrofon, das am Ohr der Mädchen und Jungen platziert wird, soll den ständigen Fluglärm aufnehmen. Interessant ist für die Forscher vor allem die Frage, ob Kinder, die großem Lärm ausgesetzt sind, einen tiefen oder einen flachen, einen ruhigen oder einen unruhigen Schlaf haben.

    Bild: © Depositphotos.com / nelsonart

  • Erbkrankheit Achondroplasie – häufige Form von Kleinwuchs

    Erbkrankheit Achondroplasie – häufige Form von Kleinwuchs

    Eine der häufigsten Formen von Kleinwuchs ist die Achondroplasie. Hierbei handelt es sich um eine Erbkrankheit, bei welcher in der Hauptsache die Knochen der Oberarme und der Oberschenkel eine Verkürzung aufweisen.

    Auftreten der Erbkrankheit Achondroplasie

    Mit dem Auftreten der Erbkrankheit Achondroplasie muss nur noch relativ selten gerechnet werden. Wird Mitteilungen in der Literatur Glauben geschenkt, kann davon ausgegangen werden, dass von 100.000 Personen zwischenzeitlich drei bis zehn an der Erbkrankheit Achondroplasie erkranken. Eine derartige Veränderung im Genbereich kann

    • von einem bereits an der Erbkrankheit Achondroplasie leidenden Elternteil vererbt werden
    • spontan auftreten.

    Erste Anzeichen für das Vorhandensein der Erbkrankheit Achondroplasie sind bereits im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung vor der Geburt erkennbar. Eine genetische Untersuchung führt schließlich zur Sicherstellung der Diagnose. Neben den sichtbaren Veränderungen des Körpers muss es im Rahmen der Erbkrankheit Achondroplasie nicht zwangsläufig zu körperlichen Beschwerden kommen.

    Symptomatik der Erbkrankheit Achondroplasie

    Das sofort ins Auge fallende Symptom von Personen, die von der Erbkrankheit Achondroplasie betroffen sind, ist eine verminderte Körpergröße. Frauen erreichen im Durchschnitt eine Größe von 112 cm bis 138 cm, wohingegen Männer 118 cm bis 143 cm an Körpergröße erreichen. Hauptsächlich machen sich Verkürzungen im Bereich der Oberschenkel und Oberarme bemerkbar. Der Rumpf eines Menschen mit Achondroplasie hingegen weist meist keine auffälligen Veränderungen auf.

    Da im Rahmen der Erbkrankheit Achondroplasie ausschließlich einige Knochen ein eingeschränktes Wachstum aufweisen, machen sich Veränderung der Körperproportionen bemerkbar. Mit nachfolgenden Veränderungen muss gerechnet werden:

    • großer Kopf
    • Gesicht relativ schmal
    • hohe Stirn
    • kurzer Hals
    • Nasenbein sehr klein
    • Vorliegen so genannter Dreizack Hand: zwischen dem kleinen und dem Ringfinger ist ein größerer Abstand vorhanden
    • Finger relativ kurz
    • Oberarme sehr kurz
    • Komplettes Strecken im Bereich der Ellenbogen schwer möglich
    • Faltenbildung der Haut am Körper
    • Bildung eines Hohlkreuzes
    • Oberschenkel verkürzt
    • Auftreten von O-Beinen

    Basierend auf diesen optisch deutlich erkennbaren Veränderungen im Wachstum bei der Erbkrankheit Achondroplasie können sich weitere Symptome entwickeln. So sind bei betroffenen Personen nicht selten

    • ein watschelndes Gangbild
    • ein nach vorn gewölbter Bauch
    • Schmerzen im Bereich der Hüft- und Kniegelenke sowie des Rückens

    und des Öfteren Entzündungen im Bereich der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs festzustellen. Ist die Wirbelsäule durch die vorhandene Erbkrankheit Achondroplasie stark beeinträchtigt, kann es ferner zu Lähmungen kommen. Sehr oft werden auch verminderte Muskelspannungen und eine Hypotonie als Begleitsymptome der Erbkrankheit Achondroplasie festgestellt.

    Bei Säuglingen, die von der Erbkrankheit Achondroplasie betroffen sind, werden öfter Atempausen festgestellt. Kleinkinder zeigen eine Verzögerung im Bereich ihrer motorischen Entwicklung. Menschen mit der Erbkrankheit Achondroplasie büßen weder an Intelligenz noch an Lebenserwartung ein.

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    Welche Ursachen liegen der Erbkrankheit Achondroplasie zugrunde?

    Charakteristisch für die Erbkrankheit ist eine krankhafte Veränderung einer Stelle im Wachstumsgen namens FGFR-3. Dadurch bedingt werden fehlerhafte Wachstumssignale an die Knorpelzellen weitergeleitet.

    Menschen mit einer Achondroplasie weisen eine frühzeitige Verknöcherung von Knorpelzellen im Bereich einiger Knochen auf. Dadurch hat auch die Wirbelsäule keine ausreichende Möglichkeit gleichmäßig zu wachsen. Hieraus resultieren eine stark nach vorn gebeugte Brustwirbelsäule sowie eine verstärkt nach hinten gebeugte Lendenwirbelsäule. Bedingt durch die Verengung des Wirbelkanals kann es zur Beeinträchtigung verschiedener Nervenstränge kommen.

    Sehr oft liegt bei vorhandener Erbkrankheit Achondroplasie auch eine Verengung des Durchtritts vom Hirn zum Rückenmark vor. Daher ist die Zirkulation des Nervenwassers zwischen Wirbelsäule und Kopf gestört. Das sich im Kopf stauende Nervenwasser ruft den für die Erbkrankheit Achondroplasie typischen Wasserkopf hervor.

    Durch das starke Wachstum des Kopfes ist der Gehörgang meist verkleinert, die Gaumenmandeln jedoch sind groß. Auf Grund dieses Phänomens kommt es zu einer schlechten Belüftung der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs. So sind diese stärker für Infektionen anfällig.

    Was tun bei Verdacht auf die Erbkrankheit Achondroplasie?

    Wer den Verdacht hat, an der Erbkrankheit Achondroplasie erkrankt zu sein, sollte sich an einen Facharzt für Humangenetik wenden. Dieser ist in der Lage, die richtige Diagnose zu stellen. Ferner kann der Facharzt für Humangenetik erforderliche Vorsorgeuntersuchungen einleiten und bei auftretenden Beschwerden die Patienten an weitere Fachärzte überweisen.

    Bild: © Depositphotos.com / kikkerdirk

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