Schlagwort: Auge

  • Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – die unterschätzte Gefahr

    Ayurveda – das klingt nach Gesundheit, nach Wohlfühlen und nach sanfter Medizin. Dass Ayurveda alles andere als gesund sein kann, das zeigt jetzt der erschreckende Fall einer Frau aus Hamburg, die sich in den Ferien in Sri Lanka nach der indischen Heilslehre behandeln ließ und dann, kurz nachdem sie wieder zu Hause angekommen war, im Krankenhaus um ihr Leben kämpfen musste. Ganz so harmlos und gesund, wie es den Anschein hat, ist Ayurveda offensichtlich doch nicht.

    Ayurveda im Urlaub

    Die 55 Jahre alte Frau hatte sich in den Wellnessferien auf Sri Lanka den klassischen Ayurveda Heilmethoden unterzogen. Sie hatte sich mit speziellen Ölen massieren lassen, Kräuterbäder genommen und auch Schwitzanwendungen gebucht. Ergänzend dazu hatte die Frau aus Hamburg auch noch eine ayurvedische Kost zu sich genommen, die bewirken sollte, dass alle Giftstoffe aus dem Körper gespült werden. Am Ende der Behandlungen hatte sie sich noch Ayurveda-Medikamente für die Zeit nach dem Urlaub geben lassen, und zu diesen Medikamenten gehörten unter anderem auch kleine schwarze Kügelchen, die das Aussehen von Pfefferkörnern hatten.

    Lebensgefährliche Vergiftungen

    Nach dem Urlaub nahm die Hamburgerin jeden Tag sechs von den kleinen Kugeln ein und landete dann in einer Klinik der Hansestadt. Als sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, hatte sie 15 Kilogramm an Gewicht verloren, sie war vollkommen verwirrt und ihre Augenlider sowie die Füße zuckten unkontrolliert. Für die behandelnden Ärzte stand die Diagnose schnell fest: Die Patientin litt unter einer massiven Vergiftung. Eine Blutuntersuchung brachte den Grund der Vergiftung an den Tag, denn durch die 426 Kügelchen hatte die Frau insgesamt 213 Gramm hochgiftiges Quecksilber zu sich genommen, eine Dosis, die einen Menschen ohne Probleme umbringen kann. Der Gehalt an Quecksilber und Blei in den Ayurveda-Medikamenten lang um das 566.110-fache über dem noch zulässigen Wert und wenn man in der Klinik nicht sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet hätte, dann wäre die Patientin gestorben.

    Schwer zu kontrollieren

    Das Analysegerät in Labor der Klinik streikte in Hinsicht auf die gewaltigen Mengen Quecksilber, die die Hamburgerin zu sich genommen hatte und die Ärzte mussten kämpfen, um diese Mengen des giftigen Metalls wieder aus dem Körper der Patientin zu schwemmen. Der Fall der Frau aus Hamburg ist leider kein Einzelfall, denn es ist schon in der Vergangenheit mehrfach zu schweren Vergiftungen durch Quecksilber gekommen, die in Ayurveda-Medikamenten gefunden wurden. In Deutschland sind diese Mittel nicht verboten, sie werden vielmehr als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, die Inhaltsstoffe hingegen lassen sich so gut wie gar nicht kontrollieren.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier

  • Sehprobleme bei Grundschülern: jedes zehnte Kind mit Brille

    Hamburg (ots) – Für Erstklässler ist der Schulanfang eine aufregende Zeit. Wichtig dabei: gutes Sehen. Können Kinder Buchstaben oder Bilder schlecht erkennen, sollten Eltern ihr Kind beim Augenarzt vorstellen. Denn Fehlsichtigkeit tritt häufig auf: Bundesweit trägt fast jedes zehnte Grundschulkind im Alter von sechs bis zehn Jahren eine Brille (9,5 Prozent). Das zeigen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) für das vergangene Jahr.

    Regional betrachtet, unterscheidet sich die Zahl der Sehhilfen-Verordnungen sehr stark. In Brandenburg bekamen 7,3 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen 2014 eine Brille verordnet, im Saarland 13,6 Prozent. „Das kann darauf hindeuten, dass Fehlsichtigkeit häufig spät oder sogar gar nicht erkannt wird“, sagt Sabine Hilker, Fachreferatsleiterin Hilfsmittel bei der TK. Bei Kindergartenkindern zwischen drei und fünf Jahren ist bundesweit durchschnittlich jedes 20. Kind betroffen (4,9 Prozent). Verglichen mit Kindergartenkindern liegt der Anteil der Brillenträger bei Grundschulkindern also doppelt so hoch.

    Anzeichen für Sehprobleme zeigen sich oft in Alltagssituationen – beispielsweise wenn das Kind ständig den Kopf schief hält, sich die Augen reibt, die Augen zusammenkneift, zwinkert oder blinzelt. Zudem kann es ein Warnhinweis sein, wenn Kinder beim Lesen und Schreiben leicht ermüden, in der Zeile verrutschen oder einen geringen Augenabstand zu Buch, Bildschirm und Fernseher haben.

    Auch die Kinderuntersuchungen U1 bis U9 helfen, Sehprobleme frühzeitig festzustellen. Gibt es in der Familie gehäuft Sehprobleme (tragen beispielsweise Mutter und Vater eine Brille), empfiehlt es sich, bei der Kinderuntersuchung den Kinderarzt zu fragen, ob eine Kontrolle beim Augenarzt erfolgen sollte.

    Wer keinen Vorsorgetermin verpassen möchte, kann für sein Kind einen Terminplan online erstellen lassen. Einfach unter www.tk.de (Webcode 109388) das Geburtsdatum des Kindes eingeben, und automatisch werden die individuellen Termine online berechnet.

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Kindern unter 18 Jahren die Kosten für Brillengläser in Höhe der vereinbarten Festbeträge. Für den Schulsport kann ein Kind zusätzlich zur vorhandenen Brille Kunststoffgläser für eine Sportbrille erhalten.

    Pressekontakt: Gabriele Baron, TK-Pressestelle Tel. 040-6909 1709, E-Mail gabriele.baron@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3108207
  • Hallux valgus – Wenn der Ballenzeh Schmerzen verursacht

    Hallux valgus – Wenn der Ballenzeh Schmerzen verursacht

    Als Hallux valgus wird eine Fehlstellung des großen Zehs bezeichnet. In zahlreichen Fällen geht dem Hallux valgus eine Fußfehlstellung – Spreizfuß – voraus. Sofern diese Fehlstellung starke Schmerzen bereitet, muss gegebenenfalls operiert werden.

    Die Ursachen des Hallux valgus

    Von einem Hallux valgus wird immer dann gesprochen, wenn der große Zeh (Hallux) zur Körperaußenseite (valgus) von der Richtung der anderen Zehen abweicht und diese Fehlstellung auf Dauer erhalten bleibt. Beim Hallux valgus handelt es sich um die am häufigsten anzutreffende Deformation im Bereich des Vorfußes.

    Als Ursachen kommen sehr oft

    • familiäre Veranlagungen
    • dauerhafte Fehlbelastungen des Vorfußes

    in Betracht. Fehlbelastungen entstehen unter anderem durch das Tragen von Schuhwerk, welches über hohe Absätze und einen einengenden Vorfußbereich verfügt.

    Nicht selten gehen im Zusammenhang mit dem Hallux valgus weitere Fehlstellungen am Fuß einher. Dies kann zum Beispiel der so genannte Spreizfuß sein. Der Spreizfuß macht sich durch ein abgeflachtes Quergewölbe des Fußes bemerkbar. Dadurch bedingt erfährt der Bereich des Vorfußes eine übermäßige Belastung. In einigen Familien kommt der Hallux valgus öfters vor als in anderen Familien. Aus diesem Grunde kann eine genetische Veranlagung hierfür nicht immer ausgeschlossen werden.

    Behandlungsformen des Hallux valgus

    Wie der Hallux valgus letztlich behandelt wird, hängt immer von dem fortgeschrittenen Stadium der Deformierung ab. Kann der große Zeh noch aktiv oder auch passiv in seine Normalposition zurück gebracht werden, besteht die Möglichkeit mithilfe von nicht-operativen, konservativen Verfahren eine Linderung der Schmerzen zu erzielen. Sofern der große Zeh jedoch nicht mehr in die ursprüngliche Position zurück gebracht werden kann, macht sich in aller Regel ein operativer Eingriff erforderlich.

    Symptome des Hallux valgus

    Der Hallux valgus kann mit bloßem Auge durch die zur Körperaußenseite abgewinkelte Form des großen Zehs erkannt werden. Im Normalfall bilden der Mittelfußknochen und das Grundglied eine gerade Linie. Beim Hallux valgus hingegen winkelt sich das Grundglied des großen Zehs zur Körperaußenseite ab, wohingegen der Mittelfußknochen zur Mitte des Körpers ausgerichtet ist.

    Das hauptsächliche Symptom des Hallux valgus sind Schmerzen. Normale Schuhe sind im Vorderfußbereich nicht breit genug. Dadurch drückt der Kopf des herausgetretenen Mittelfußknochens gegen den Schuh. Hieraus resultieren

    • Schwellung und
    • Rötung der Haut

    an dieser Stelle. Je stärker dieser Druck einwirkt, umso mehr werden

    • das Grundgelenk des großen Zehs
    • der Schleimbeutel am Gelenk
    • die Haut

    geschädigt. Daraus entstehen dann die Schmerzen im Bereich der Mittelfußknochen und des Grundgelenks.

    In zahlreichen Fällen kann der Hallux valgus erst einmal als ein kosmetisches Problem betrachtet werden. Allerdings kann es, bedingt durch eine stetige Druckbelastung und den dadurch auftretenden chronischen Hautentzündungen zu verstärkt auftretenden Schmerzen kommen. Nach einigen Jahren kann es unter Umständen zu einer enormen Schädigung des Grundgelenks des großen Zehs und zur Arthrose kommen.

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    Die Behandlung des Hallux valgus

    Abhängig von der Ausprägung der Fehlstellung des großen Zehs kommen verschiedene Behandlungsformen in Betracht. Sofern sich der große Zeh noch in seine Normalstellung bringen lässt, können Hallux valgus

    • Einlagen
    • Polsterungen
    • Schienen

    als sehr wirksam erweisen. Auch spezielle Fuß- und Zehengymnastik kann positive Wirkungen zeigen. Ist dies nicht mehr möglich, hilft in den meisten Fällen nur noch eine Operation bei der Beseitigung von Schmerzen.

    Neben einer entsprechenden ärztlichen Behandlung des Hallux valgus können betroffene Personen auch selbst aktiv etwas tun. So empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen eine Zehengymnastik durchzuführen. Die passenden Übungen lassen sich leicht im Internet finden, teilweise sogar mit Anleitungen per Video. Dank einer regelmäßigen Zehengymnastik kommt es zu einer Stärkung der Sehnen und der Muskulatur im Zeh. Dies ist auch eine gute vorbeugende Übung oder auch dann von Erfolg gekrönt, wenn der Hallux valgus schwach ausgeprägt ist. Eine weitere effektive Hallux valgus Therapie besteht darin, des Öftern barfuß zu laufen.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Ein zentrales Problem insbesondere für Allergiker, welche unter Atem- und ähnlichen Problemen zu leiden haben, besteht nicht selten in einer guten Belüftung der Wohnräume.

    Allergieauslöser

    Menschen, die unter Problemen mit der Atmung leiden, weisen zumeist eine Allergie auf unterschiedliche Stoffe auf. So können Personen beispielsweise allergisch auf Staub, welcher sich in Wohnungen befindet, reagieren. Hausstaub besteht aus ganz unterschiedlichen Bestandteilen. So kommen zum Beispiel überwiegend kleinste Spinnentiere – Hausstaubmilben – in Betracht, derartige Allergien auszulösen. Allergiker haben zumeist Neigungen, auf sämtliche Staubpartikel zu reagieren. Diese Allergien gehen in aller Regel alle auf die Hausstaubmilbe zurück. So ist eine derartige Allergie auch unter der Bezeichnung Hausstaubmilben Allergie bekannt geworden.

    Allergieauslöser sind verschiedene Bestandteile aus dem Kot dieser Spinnentiere. Die Nahrung der Milben besteht überwiegend aus Hautschuppen, welche vom Menschen tagsüber abgesondert werden. Ganz besonders wohl fühlen sich die Milben auf Matratzen. Hier finden sie ausreichend Nahrung, können aber auch von der Feuchtigkeit durch das nächtliche Schwitzen und der Wärme des menschlichen Körpers profitieren. Wer auf Hausstaubmilben allergisch reagiert, ist somit die komplette Nacht über den allergieauslösenden Stoffen ausgesetzt und wird folglich insbesondere am folgenden Morgen die stärksten Beschwerden haben.

    Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben

    Was die Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben betrifft, so unterscheidet diese sich nur geringfügig von den Symptomen eines Heuschnupfens. Im Einzelnen bedeutet dies:

    • Verstopfte Nase
    • Kribbeln in der Nase
    • Morgendliches Naselaufen
    • Juckende und tränende Augen
    • Teilweise gerötete Augen
    • Hustenreiz
    • Erschwertes Atmen
    • Pfeifende Atemgeräusche

    Die hier genannten Beschwerden können teilweise auch dann auftreten, wenn nur relativ kurze körperliche Anstrengungen unternommen werden und dadurch eine zusätzliche Belastung der Atemwege nicht zu vermeiden ist.

    Nicht selten entwickelt eine hohe Anzahl an Personen, die sehr viele Jahre lang unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben gelitten haben, chronische Beschwerden im Bereich der Nasenschleimhaut. In den meisten Fällen ist die Nase dauerhaft verstopft, des Öfteren kommt es zu stetig wiederkehrenden Niesanfällen. Und gerade im Winter, wenn die Heizperiode wieder beginnt, haben Hausstauballergiker noch mehr zu leiden als in den sommerlichen Monaten. Heuschnupfen Betroffene leiden dahingegen eher in den Frühjahrs- und Sommermonaten unter Problemen mit der Atmung.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Neben einer medikamentösen Therapie können Betroffene auch mit einer guten Belüftung ihrer Räumlichkeiten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes hervorrufen. Bei einer nachgewiesenen Allergie gegen Hausstaubmilben sollten als Erste Hilfe Maßnahmen zunächst das Bett und das Schlafzimmer in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Empfehlenswert für das Bett sind spezielle Überzüge für die Matratze und ein stetiges Lüften.

    Eine weitere sehr vielversprechende Möglichkeit besteht in der Installation von dezentralen Lüftungsanlagen. Mithilfe dieser dezentralen Lüftungssysteme ist eine Wärmerückgewinnung von bis zu 91 Prozent gegeben. Damit wird nahezu jeder Arbeits- wie auch Wohnbereich ideal stets mit frischer Luft versorgt. Somit sind Wohn- und auch Schlafräume in naher Zukunft frei von Staub und Pollen, Allergiker können wieder frei durchatmen. Mit einem dezentralen Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung können zudem ohne Probleme sämtliche Fenster geschlossen werden, da diese Anlagen einen ausreichenden Schutz vor Lärmbelästigung bieten.

    Ein weiterer Vorteil des Lüftungssystems besteht in einem perfekten Schutz gegen den Befall von Schimmel, womit einem gesunden und erholsamen Raumklima nichts mehr im Wege steht. Die Montage und Handhabung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gestaltet sich sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus kann mit diesen Anlagen wertvolle Heizenergie eingespart werden.

    Bild: © Depositphotos.com / vipervxw

  • Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Lebensmittel, die frittiert werden, werden in kochendes Fett oder Öl gegeben und darin gebacken, bis sie gar sind. Knusprige Pommes, saftige Schnitzel und knackiges Gemüse ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch sehr ungesund. Die Lebensmittel, die in einer Fritteuse zubereitet werden, saugen Unmengen von Fett auf und speichern dieses. Sie sind dementsprechend kalorienreich und nicht gut für unseren Körper. Wer auf seine Gesundheit und seine Figur achten, aber dennoch nicht auf den leckeren Geschmack von frittiertem Essen verzichten möchte, kann in der Heißluft Fritteuse eine echte Alternative finden.

    Heißluft statt kochendes Fetts

    Die Erfindung der Heißluft Fritteuse ist noch relativ neu. Die Geräte, die mit sehr wenig und teilweise sogar ganz ohne Fett oder Öl auskommen, gehören zur neuesten  Generation der Fritteusen.

    Das Geheimnis der Heißluft Fritteuse: Ein heißer Luftstrom sorgt dafür, dass die Lebensmittel schonend gegart werden, bis sie gewünschte knusprige Konsistenz haben. Hersteller versprechen, dass Heißluft Fritteusen ihren fettigen Geschwistern geschmacklich in nichts nachstehen und genauso überzeugen. Um dem Ganzen dennoch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, besteht die Möglichkeit, den Boden einer Heißluft Fritteuse mit ein wenig Öl oder Fett zu befüllen. Schon kleine Mengen reichen aus, um Pommes und anderen Lebensmitteln einen typischen Frittier-Geschmack zu verleihen – ohne, dass diese mit dem Fett in Berührung kommen.

    Die Zubereitung von Speisen in einer Heißluft Fritteuse ist nicht nur kaloriensparend, sondern auch wesentlich gesünder. Darüber hinaus bietet eine Heißluft Fritteuse noch weitere Vorteile:

    • Die Speisen behalten Ihren natürlichen Geschmack
    • Der Körper kann fettarmes Essen besser verdauen
    • Das Verfahren bereitet die Speisen schonend vor
    • Es entsteht kein unangenehmer Frittier-Geruch in der Küche
    • Das Gerät lässt sich einfach reinigen
    • Das Gerät muss nicht vorgeheizt werden (spart Energie und Zeit)
    • Das Verfahren ist sicherer, da nicht mit heißem Öl oder Fett hantiert wird

    Da die Speisen in einer Heißluft Fritteuse schonend gegart und nicht „totgebacken“ werden, bleiben wesentlich mehr Vitamine und Nährstoffe aus den Lebensmitteln erhalten. Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn Sie gern frittiertes Gemüse und Obst essen. Außerdem sorgt das Heißluft-Verfahren dafür, dass der natürliche Geschmack der Speisen erhalten bleibt und nicht von Fett und Öl überdeckt wird.

    Kochen mit der Heißluft Fritteuse

    Generell gilt: In einer Heißluft Fritteuse kann alles zubereitet werden, was auch in einer herkömmlichen Fritteuse landet. Die meisten Hersteller geben oft ein kleines Kochbuch bei, in dem Sie leckere Rezepte für die Heißluft Fritteuse finden können. Auch das Internet hält diesbezüglich viele appetitliche Anregungen bereit.

    Die klassischen Lebensmittel, die Sie mit einer Heißluft Fritteuse schonend und gesund zubereiten können, sind:

    • Pommes
    • Schnitzel
    • Geflügel
    • Meeresfrüchte
    • Gemüse
    • Brötchen
    • Tiefkühlpizza

    Heißluft Fritteusen im Test

    Da es sich bei diesen Fritteusen noch immer um eine Neuheit handelt, ist der Markt beziehungsweise das Angebot noch sehr überschaubar. Dennoch sollten Sie sich ausgiebig umschauen und einzelne Heißluft Fritteusen miteinander vergleichen, um das perfekte Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden. Verschiedene Testberichte aus dem Internet können hierbei beispielsweise helfen und auch die Erfahrungen anderer Nutzer sollten stets bei der Entscheidung einbezogen werden.

    Ein Vergnügen für die ganze Familie

    Der Kauf einer Heißluft Fritteuse ist häufig mit dem Wunsch verbunden, der Familie eine gesunde Alternative zum geliebten (fettigen) Fast Food zu bieten. In der Tat sind Heißluft Fritteusen ideal, wenn Sie Ihren Kindern den Wunsch nach frischen Pommes und Cordon Bleu nicht ausschlagen können, aber dennoch darauf achten wollen, dass die Ernährung nicht zu fettig wird.

    Ein weiterer Vorteil von der Heißluft Fritteuse im Hinblick auf die Familien-Freundlichkeit ist, dass sie viel sicherer ist als herkömmliche Fritteusen. Da es nicht nötig ist, große Mengen Öl oder Fett zu erhitzen, besteht auch keine Gefahr, sich an den Substanzen zu verbrennen. Sie können also durchaus auch mal den Kindern erlauben, die Lebensmittel in die Fritteuse zu legen und sorgen somit dafür, dass das Zubereiten des Essens zu einem Gemeinschaftsprojekt wird.

    Bild: © Depositphotos.com / fotoall

  • Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Was wirkt gegen Sodbrennen?

    Sodbrennen – das unangenehme und teilweise auch überaus schmerzhafte Brennen, das sich vom Magen aus seinen Weg die Speiseröhre hinaus bahnt – ist eine Beschwerde, unter der viele Menschen leiden. Wer gelegentlich Sodbrennen hat, sollte unbedingt versuchen, eine chronische Erkrankung zu vermeiden. Sodbrennen kann nämlich sehr schädlich für den Magen und die Speiseröhre sein. Verschiedene Hausmittel gegen Sodbrennen können dabei helfen, die Beschwerden einzugrenzen oder sogar gänzlich zu beseitigen

    Wie erkenne ich, dass ich Sodbrennen habe?

    Die oben gestellte Frage hat jeder, der von Sodbrennen geplagt wird, mindestens schon einmal gehört. Viele, die nicht betroffen sind, können sich nicht vorstellen, wie sich Sodbrennen anfühlt und sind deswegen verunsichert. Die Antwort „Du merkst es schon, wenn es soweit ist.“ ist für die wenigstens befriedigend.

    Die typischen Symptome von Sodbrennen sind vielseitiger, als manche denken. Sie reichen von einem unangenehmen und teils schmerzhaften Stechen in der Brust über Übelkeit bis hin zu spontanem Erbrechen. All diese Symptome von Sodbrennen sind das Resultat vom Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird dies verhindert, indem der Übergang von der Speiseröhre in den Magen nach der Nahrungsaufnahme verschlossen wird.

    Die Ursache für Sodbrennen ist ein Ungleichgewicht in der Produktion von Magensäure. Wer davon ausgeht, dass Sodbrennen ausschließlich eine Folge der Überproduktion der Säure ist, der irrt. Paradoxerweise leiden auch Menschen mit einer Unterproduktion der Magensäure an Sodbrennen. Auch Stress und eine ungesunde Ernährung führen häufig dazu, dass es zum Sodbrennen kommt.

    Vorsicht vor chronischem Sodbrennen

    Während gelegentliches Sodbrennen zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, verhält es sich mit einer chronischen Erkrankung ganz anders. In diesem Fall kann die aufsteigende Magensäure dazu führen, dass die Speiseröhre des Betroffenen dauerhaft beschädigt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sodbrennen immer behandelt und nie ignoriert wird. Ist das Sodbrennen erst einmal chronisch, wird es schwierig, die Beschwerden einzudämmen. In einem solchen Fall hilft meist nur noch eine medikamentöse Behandlung.

    Bewährte Hausmittel gegen Sodbrennen

    Während verschiedene Tabletten Pulver und Gele aus der Apotheke schnelle Hilfe versprechen, sind es oft einfache Hausmittel gegen Sodbrennen, die den besten Erfolg versprechen. Diese sind nicht nur günstig und meist schnell zur Hand, sondern schonen auch den Körper. Erfahren Sie hier, welche Hausmittel gegen Sodbrennen am besten wirken und was Sie immer im Haus haben sollten, falls Sie hin und wieder unter Sodbrennen leiden.

    #1 Weißbrot und andere stärkehaltige Lebensmittel

    Weißbrot (oder auch Toastbrot) ist ein Lebensmittel, das sehr viel Stärke enthält. Diese wiederum hilft dabei, überschüssige Magensäure buchstäblich aufzusaugen und somit zu verhindern, dass diese in die Speiseröhre steigt. Das gleiche Prinzip gilt für Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwieback oder Bananen. Das Tolle: All diese Nahrungsmittel gehören auf unseren täglichen Speiseplan und sind deswegen in der Regel immer schnell zur Hand, falls das Sodbrennen eintritt.

    #2 Natron

    Natron ist den meisten sicher als Back-Zutat bekannt. Das weiße Pulver ist jedoch auch ein bewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen und wird als solches oft eingenommen, wenn das schmerzhafte Stechen in der Brust einsetzt. Das Geheimnis: Natron ist in der Lage, die Magensäure zu neutralisieren. Zur Behandlung von Sodbrennen müssen Sie lediglich einen Teelöffel Back-Natron zu sich nehmen und mit ausreichend Wasser herunterspülen. Das erfordert am Anfang ein wenig Überwindung, da das Natron eine ähnliche Konsistenz wie Mehl hat. Dass Sie danach häufig aufstoßen oder auch mal herzhaft rülpsen müssen, ist vollkommen normal, da das Natron im Magen Kohlendioxid bildet. Aus diesem Grund sollten Sie nicht allzu oft zum Back-Natron greifen.

    #3 Aufrecht schlafen

    Sodbrennen tritt häufig in der Nacht ein. Das liegt daran, dass die Magensäure besser fließen kann, wenn sich der Körper in einer waagerechten Position befindet. Wenn auch Sie nachts von Sodbrennen geplagt werden, hilft es oft schon, den Oberkörper etwas zu erhöhen. Dann läuft die aufsteigende Säure zurück in den Magen.

    Zu guter Letzt sollen noch ein paar Lebensmittel und Faktoren genannt werden, die Sodbrennen zusätzlich begünstigen. Wenn Sie diese umgehen, haben Sie gute Chancen, die Beschwerden des Sodbrennens weitestgehend einzugrenzen oder gar dauerhaft zu beseitigen.

    Lebensmittel und andere Faktoren, die Sodbrennen begünstigen:

    • Frittierte Lebensmittel
    • Fleisch
    • Milch(produkte)
    • Säurehaltige Früchte
    • Fertigprodukte
    • Scharfe Gewürze
    • Kaffee
    • Alkohol
    • Nikotin
    • Stress
    • Ungesunde Lebensweise
    • Übergewicht

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski