Schlagwort: Augen

  • Die Zecken haben wieder Saison – Absuchen Pflicht!

    Die Zecken haben wieder Saison – Absuchen Pflicht!

    Der Sommer naht und die Temperaturen klettern nach oben. Das freut nicht nur viele Menschen, sondern auch die Zecken sind ab jetzt wieder bereit für die Suche nach Opfern. Obwohl die eine oder andere Nacht noch bedeutend kühl ausfällt, sind die Tiere schon aktiv. Grund sind die Werte tagsüber, die derzeit regelmäßig zweistellige Werte aufweisen. Für die Blutsauger reicht das, denn sie begnügen sich auch schon mit acht Grad Außentemperatur. Das schlimme an den kleinen Viechern ist, dass diese nicht nur Blut saugen, sondern auch Krankheiten übertragen können. Manche davon (wie Borreliose) können im schlimmsten Fall nie mehr vollständig geheilt werden. Aus diesem Grund ist es noch viel wichtiger, dass man nach jedem Spaziergang in Wiesen und Wäldern sich selbst nach Zecken absucht.

     

    In der Mittagszeit besonders aktiv

    Am liebsten mögen die kleinen Tiere feuchtwarmes Klima. Wälder und Wiesen sind also die idealen Orte, um auf Zecken zu treffen. Die Hauptaktivität ist ganz klar der Mittagszeit zuzuordnen, das Optimum wird dann bei windstillen und sonnigen Plätzen erreicht. Während auch noch lichte Laubwälder ganz oben stehen, geht der Zeckenbefall an windigen und regnerischen Tagen zurück. Aufgrund des Klimawandels erwachen die Blutsauger immer früher aus ihrer Winterruhe, normalerweise ist dies von November bis Ende Februar der Fall.

     

    Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss

    Zecken-Experten können es nicht oft genug sagen: Ist jemand häufig auf Wiesen oder in Wäldern unterwegs, dann sollte sich diese Person nach jedem Heimkommen gründlich absuchen. Den Biss an sich merkt man in der Regel nicht, sodass das Gehirn keine Warnung bekommt. Und ist die Zecke erst mal drinnen, dann kann es unter Umständen schon zu spät sein. Die besten Heilungschancen bestehen wie immer dann, wenn der Biss früh erkannt und von einem Arzt behandelt wird. Selbst Hand anzulegen empfiehlt sich übrigens nicht, sehr oft erwischt man nicht das ganze Tier und es bleibt ein Stück davon drinnen.

    Die Gefahren einer „Zeckenattacke“ sind nicht zu unterschätzen. So kann es zum Beispiel zu einer FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) kommen, die einfacher ausgedrückt als Gehirn- oder Hirnhautentzündung zu verstehen ist. Es gibt freilich noch viele weitere Krankheiten, die ohne regelmäßige Absuchung und aufgrund eines Zeckenbisses ausbrechen können. Die Investition von wenigen Minuten lohnt sich also wirklich.

     

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  • Erholsamer Schlaf macht uns gesünder

    Erholsamer Schlaf macht uns gesünder

    Schlafen wird in vielen Fällen unterschätzt, dabei hat dieser einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Anlässlich des Weltschlaftags am 7. März wurden wieder viele Informationsveranstaltungen und Aktionen durchgeführt, die unter anderem für Aufklärung sorgten. Verantwortlich dafür waren die WSF (World Sleep Federation) und die WASM (World Association of Sleep Medicine). Mehr als 72 Länder wurden berücksichtigt und mit dem Motto „Sleep Soundly Nurture Life“ versehen. Der Kern dieser Aktion war die Aufklärung, warum der Schlaf so wichtig ist und welche Bedeutung dieser hat. Nach wie vor ist die Wichtigkeit nicht verbreitet genug.

     

    Schlaf ist unser wichtigstes Fundament

    Jeder von uns kennt Nächte, in denen das Einschlafen extrem schwer fällt. Man wälzt sich unzählige Male und bekommt trotz Müdigkeit seine Augen nicht zu. Wirklich schlimm wird aber erst der Tag danach. Der Körper ist schlapp, die Konzentration verläuft gegen Null und der Wille zu irgendwelchen Aktivitäten ist erst gar nicht da. Das zeigt jedoch auch, wie wichtig die Stunden in der Nacht sind. In dieser Zeit schaltet der Körper einen Gang zurück und nutzt den Schlaf für Entspannung. Das Herz muss weniger arbeiten und die Glieder können sich einfach „fallen lassen“. Am nächsten Morgen geht man dann gestärkt in den Tag und kann die neue Energie in Kreativität und Konzentration umwandeln. Auch die Produktivität, zum Beispiel am Arbeitsplatz, ist nur nach einer entspannten Nacht voll da.

     

    Moderne Lebensgewohnheiten sind mit Schuld

    Wer Schlafstörungen hat, der sollte sich unbedingt behandeln lassen. Das kommt nicht nur dem Wohlfühlfaktor entgegen, sondern es fördert auch die Gesundheit und beugt Krankheiten vor. Aber wer ist eigentlich Schuld für schlechten Schlaf? Allgemein betrachtet sind es neben körperlichen und physischen Problemen Smartphones, Tablets und Computer. Ihr blaues LED-Licht, welches vom Display ausgestrahlt wird, verhindert beziehungsweise mindert die Ausschüttung von Melatonin (Schlafhormon), sodass das Gehirn kein Signal zum Einschlafen bekommt. Also entweder man nutzt einen Blaufilter, oder man legt das Gerät zum Abend hin weg. Je nach Fall sind unterschiedliche Behandlungen erforderlich. Am besten wird er Gang zum Arzt schon bei ersten Anzeichen gemacht, um die bestmöglichen Erfolgschancen zu haben.

     

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  • Hörschäden nehmen zu

    Hörschäden nehmen zu

    Wenn wir unscharf sehen, dann gehen wir zum Augenarzt/Optiker und holen uns eine Brille. Doch wie sieht es mit unserem Gehör aus? Leider wird dieses Sinnesorgan sehr oft vernachlässigt, sodass Hörschäden oft nur schwer oder gar nicht mehr behandelt werden können. Nur wenige lassen sich regelmäßig untersuchen, was vor allem auf junge Leute zutrifft. Ein Grund, warum Probleme mit dem Gehör immer mehr zunehmen. Laut Barmer gab es im Jahre 2010 814 Versicherte zwischen 15 und 35 Jahren, die auf eine Hörhilfe angewiesen waren. Fünf Jahre später (also 2015) stieg die Zahl bereits auf 1065 an. Das sind also knapp ein Drittel mehr, wobei die Ursache dafür unter anderem in der digitalen Welt liegt.

     

    In den jungen Jahren fühlt man sich unverwundbar

    Jugendliche und junge Erwachsene können nicht mehr ohne Smartphone und Internet. Das Handy dient dabei auch als MP3-Player, sodass viele häufig ihre Kopfhörer drinnen haben und laut ihre Lieblingssongs hören. Man selbst merkt gar nicht, wie laut es eigentlich ist und ob es Folgen haben könnte. Und genau darin liegt das Problem, mit 16 oder 20 Jahren fühlen sich die meisten unverwundbar und drehen die Lautstärke voll auf. Kommt es dann irgendwann mal zu Hörschäden, dann ist man entweder auf eine Hörhilfe angewiesen oder es kann keine wirksame Hilfe mehr gegeben werden.

     

    Per App die optimale Lautstärke finden

    Zum Welttag des Hörens gaben Mimi Hearing Technologies (ein Startup) und die Krankenkasse zwei Apps heraus, die als Hörtest dienen und gleichzeitig die Musik an das Gehör anpassen. Die Apps hören auf die Namen „MimiMusic“ und „Mimi Hörtest“. Das Ziel sei unter anderem eine geringere Lautstärke, die allerdings trotzdem mehr Details preisgibt.

    Mit dieser Initiative soll vorrangig die junge Generation angesprochen werden. Es sei jedoch auch gesagt, dass die kleinen Programme keinen Hörakustiker und keinen HNO-Arzt ersetzen. Fallen einem Ungereimtheiten auf, dann ist der Gang zu einem Spezialisten unumgänglich. Noch besser ist es natürlich, wenn man einen regelmäßigen Check macht. Dadurch lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und die Chancen auf eine effektive Hilfe steigen.

     

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  • Yoga – ein Begriff und viele Möglichkeiten

    Yoga – ein Begriff und viele Möglichkeiten

    Auch heute belächeln viele Menschen immer noch die Tatsache, dass Yoga als Sport gilt. Meist lächeln diese Menschen aber nur so lange, bis sie Yoga zum ersten Mal selbst ausprobieren.

     

    Yoga ist zwar der Entspannung dienlich. Dennoch ist der Sport ebenso schweißtreibend wie andere Sportarten. Trotzdem, dass es hier nicht auf Tempo ankommt, kräftigt und strafft die Sportart sämtliche Körperpartien.

     

    Hatha-Yoga – Die bekannteste Form

    In dieser Form des Yogas finden sich sowohl

    • Atemübungen
    • Asanas und
    • Techniken zur Tiefenentspannung.

     

    Aber auch Anregungen zu einer gesunden Lebensführung sowie einer vegetarischen Vollwerternährung sind hier zu finden.

     

    Mit Hatha-Yoga erfolgt auf sanfte Art und Weise ein Training für das eigene Körperbewusstsein, die Flexibilität und die Muskelstärke. Außerdem ist es möglich, das Immunsystem zu stärken und Stress abzubauen.

     

    Verschiedene Unterformen

    Selbstverständlich existieren auch noch weitere Unterformen des Yogas. Welche das sind, möchten wir in diesem Abschnitt kurz erläutern.

     

    Das Raja Yoga zielt beispielsweise hauptsächlich auf den Geist ab. Diese Form beinhaltet mentale Meditations- und Trainingstechniken.

     

    Dann gibt es noch das Bhakti Yoga. Hier wird die Liebe und Hingabe zu Gott vermittelt. Wer sich hingegen mit Spiritualität beschäftigen möchte, der sollte das Jnana Yoga ausprobieren.

     

    Dahingegen ist für all jene das Karma Yoga die richtige Wahl, die mehr soziale Verantwortung übernehmen möchten.

     

    Außerdem gibt es noch weitere Unterformen wie beispielsweise das Hormon-, Marma-, Kundalini- oder Kriya Yoga.

     

    Yoga und Pilates in Kombination

    Manchmal kommt es vor, dass eine Entscheidung schwerfällt. So auch bei der Wahl der Sportart. Daher gibt es jetzt für alle Unentschlossenen „Yogilates“. Hierbei fließen die typischen Elemente aus beiden Sportarten zusammen.

     

    Im Klartext bedeutet dies, dass sich die entspannenden Elemente des Yogas mit den straffenden und rückenstärkenden Elementen kombinieren. Diese sind vom Pilates bekannt.

     

    Somit wurde eine perfekte Mixtur aus Atemübungen, Dehnübungen, Balancetechniken und Kraftübungen geschaffen. Da auch bei Yogilates viel Wert auf ein konzentriertes Training gelegt wird, stellt sich sehr schnell ein besseres Körpergefühl ein.

     

    Großer Vorteil:  Nur wenig Equipment nötig

    Viele Menschen nutzen gern eine Ausrede, weshalb kein Sport getrieben wird. Und zwar ist dies mit zu vielen Kosten verbunden. Da wäre die Sportkleidung, das Fitnessstudio und vielleicht noch einiges an Ausrüstung, um zu Hause auch einmal etwas machen zu können.

     

    Diese Ausrede greift bei Pilates und/oder Yoga allerdings gar nicht. Denn das Wichtigste, was hier benötigt wird, ist lediglich eine qualitativ hochwertige Yogamatte. Denn auch wenn hierbei hauptsächlich das Liegen oder Sitzen auf der Matte im Vordergrund steht, sollte sie dennoch einige Anforderungen erfüllen.

     

    Beispielsweise ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass die Matte rutsch- sowie abriebfest ist. Auch die Hautfreundlichkeit des Materials sollte Beachtung finden.

     

    Sofern die Matte außerdem noch platzsparend verstaubar sein soll, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Yogamatte mit entsprechenden Bändern ausgestattet ist. Diese sorgen für einen besseren Halt, während die Matte zusammengerollt ist. Somit kann sie auch leichter transportiert werden.

     

    Wer auf der Suche nach einer Matte fürs Training ist, der sollte bei Gorilla Sports reinklicken. Neben hochwertigen Matten für das Training findet jeder hier auch noch das ein oder andere Trainingsgerät sowie modische Sportbekleidung.

  • Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Augen lasern bedeutet für eine Vielzahl von Menschen mit erheblichen Sehproblemen neue Hoffnung. Doch es lässt sich noch nicht jede Augenerkrankung mithilfe des Lasers behandeln, wenn auch bereits sehr viele.

     

    Hilfe bei Fehlsichtigkeit dank Augen lasern

    Die Sehstärke lässt sich bei einer vorliegenden Fehlsichtigkeit immer dann korrigieren, wenn durch das Abtragen der Hornhaut eine positive Veränderung der Brechkraft des Auges möglich ist. Davon kann bei einer vorhandenen Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgegangen werden.

     

    Voraussetzung für den Erfolg beim Augen lasern ist eine bestimmte Dicke der Hornhaut. Abhängig von der noch vorhandenen Sehstärke kann die Augenoperation per Laser erfolgreicher verlaufen. Gemessen wird die Sehstärke in Dioptrien.

     

    Optimale Resultate kann der Augenarzt – bis auf wenige Ausnahmen – beim Augen lasern innerhalb nachfolgender Grenzen erzielen:

     

    Sehschwäche maximal
    Altersweitsichtig +5 Dioptrien
    Hornhautverkrümmung -4 Dioptrien
    Kurzsichtig -10 Dioptrien
    Weitsichtig +5 Dioptrien

     

    Schließlich ist der Erfolg einer Augenlaser-Operation allerdings auch von der jeweiligen Ausbildung der Hornhaut der betroffenen Person abhängig. Ob ein Augen lasern Sinn macht, lässt sich anhand einer Voruntersuchung klären.

     

    Nicht selten wünschen Eltern bei ihren Kindern oder Jugendlichen einen solchen Eingriff. Allerdings lehnen zahlreiche Laserzentren Augenoperationen bei Personen unter 18 Jahren ab.

     

    Bedenkenlos kann das Augen lasern bei Personen ab dem 25. bis zum 45. Lebensjahr erfolgen. Allerdings handelt es sich bei dieser Altersbegrenzung einzig um einen Richtwert. Pauschale Aussagen sind bei dieser Problematik kaum möglich.

     

    Auf jeden Fall raten Augenärzte vom Augen lasern aus Gründen der Ästhetik besonders in jungen Jahren zwingend ab. Hier sollte eher auf eine Sehhilfe, wie beispielsweise das Tragen von Kontaktlinsen oder einer hübschen Brille, zurückgegriffen werden.

     

    Sogar beim erreichten Mindestalter empfiehlt es sich, über einen Zeitraum von zwei Jahren kontinuierlich stabile Augenwerte zu haben. Erst dann kann Augen lasern wirklich Sinn machen. Ob die Bedingungen für einen derartigen Eingriff vorliegen, liefert unser Überblick sowie alle Infos zum Thema Augen lasern.

     

    Wie Augen lasern funktioniert

    Bevor in Ihnen der Entschluss zum Augen lasern reift, sollten Sie auf jeden Fall sich ausreichend über die Funktionsweise der Behandlung informieren. Was genau geschieht bei einer Augenoperation per Laser?

     

    Während des Laserverfahrens kommen Lichtstrahlen zum Einsatz. Diese weisen eine derart geringe Wellenlänge auf, so dass sie vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar sind. Die Lichtstrahlen dringen in die relativ dünne Hornhautschicht ein. Dort verdampft das Gewebe durch die Berührung des Lasers.

     

    Somit kann der Arzt die Hornhaut exakt neu modellieren. Durch diesen Vorgang verändert sich die Brechkraft des behandelten Auges. Hierbei ist es von maßgeblicher Bedeutung, dass beim Augen lasern der Laser nicht verrutscht. Zur Vermeidung dessen kommt ein Eye Tracker zum Einsatz. Dabei beobachtet das Gerät ständig die präzise Augenposition und justiert binnen Millisekunden den Laser bei Bedarf nach. Somit ist keine Gefahr gegeben, versehentlich falsches Gewebe zu beschädigen oder gar abzutragen.

     

    Alternative zum Augen lasern

    Wer sich die Augen nicht per Laser behandeln lassen möchte, kann einen Sehfehler mittels Implantaten korrigieren lassen. Dabei erfolgt das Einführen von Implantaten direkt in das Auge, wahlweise

    • in die periphere Hornhaut oder
    • unmittelbar in den Strahlengang.

     

    Derartige Linsenimplantate können aus Acryl, Hydrogel, PMMA oder Silikon bestehen. Auch mithilfe dieses alternativen Eingriffs zum Lasern der Augen können Patienten mit Alters- oder Fehlsichtigkeit dauerhaft auf eine Brille verzichten. Dennoch genießt dieser Personenkreis erneut eine scharfe Sicht.

  • Ausschabung – kleiner operativer Eingriff in die Gebärmutter

    Ausschabung – kleiner operativer Eingriff in die Gebärmutter

    Bei einer Ausschabung handelt es sich um einen operativen Eingriff. Dabei geht es um die Entfernung von Teilen oder sogar der gesamten Gebärmutterschleimhaut. Dieser operative Eingriff wird auch als Abrasion oder Curettage bezeichnet.

     

    Gründe für eine Ausschabung

    Es gibt mehrere Gründe für die Durchführung einer Ausschabung, unter anderem:

    • diagnostische Zwecke (Feststellung von Zellveränderungen, beispielsweise bei Gebärmutterschleimhautkrebs)
    • Fehlgeburt und Fruchttod
    • nach einer Geburt
    • Schwangerschaftsabbruch
    • bei unregelmäßigen Blutungen.

     

    Zu diagnostischen Zwecken erfolgt eine mikroskopische Untersuchung der Schleimhaut nach einer Gebärmutterausschabung durch einen Pathologen. Somit können eventuelle Veränderungen schnell erkannt werden.

     

    Ebenfalls kommt für eine Ausschabung das Versterben des Embryos in der Frühschwangerschaft infrage. Manche Frauen erleben dann die Wehen-Tätigkeit einer normalen Geburt – andere Frauen erleben allerdings eine stille Geburt. Um gefährliche Komplikationen, wie zum Beispiel Blutungen oder Infektionen nach einem Abort zu vermeiden, wird in der Regel eine Gebärmutterausschabung durchgeführt.

     

    Auch wenn die Geburt bereits erfolgt ist, kann manchmal eine Ausschabung notwendig sein. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Teile des Mutterkuchens oder der Eihäute in der Gebärmutter verbleiben.

     

    Bis zur 12. Schwangerschaftswoche ist es in Deutschland möglich, eine unerwünschte Schwangerschaft abzubrechen. Dies geschieht häufig durch Saugkürettage. Häufige Gründe für eine Ausschabung sind unregelmäßige Blutungen. Oftmals werden diese Gebärmutterausschabungen während der Wechseljahre durchgeführt.

     

    Durchführung der Ausschabung

    Meistens wird eine Ausschabung der Gebärmutter unter Vollnarkose durchgeführt. Sofern nur Gewebe aus dem Gebärmutterhals entfernt werden soll, kann der Eingriff auch unter örtlicher Betäubung erfolgen. Dabei sieht der Ablauf einer Gebärmutterausschabung so aus:

    • Eingriff erfolgt auf gynäkologischen Stuhl
    • Beine und Intimbereich werden gewaschen, desinfiziert und abgedeckt
    • Platzieren spezieller Instrumente vom Operateur in der Scheide und Muttermund
    • Schleimhaut wird mit Kürette abgetragen
    • Absaugen des entfernten Gewebes.

     

    Risiken einer Ausschabung

    Wie bei jeder anderen Operation geht auch die Gebärmutterausschabung mit speziellen Risiken einher. Dabei kann es sich um starke Blutungen, Infektionen oder auch Perforationen von Organen handeln. Auch eine veränderte Menstruation oder Schmerzen nach der Operation sowie eine Gebärmutterhalsschwäche sind nicht komplett auszuschließen.

     

    Die Behandlung dieser Komplikationen hängt immer von der Schwere ab. Wenn der Schnitt bei einer Ausschabung zu tief gesetzt wird oder Restgewebe in der Gebärmutter zurückbleibt, kann es zu starken Blutungen kommen. Manchmal reichen blutstillende Medikamente zur Beseitigung dieser Komplikation aus. Streckenweise ist allerdings eine erneute Operation notwendig.

     

    Ferner kann sich eine Infektion der Wunde herausbilden. Dementsprechend kann diese Entzündung sogar zur Blutvergiftung führen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika und kreislaufunterstützenden Medikamenten.

     

    Sofern eine Perforation des Uterus vorliegt, können Keime in die Bauchhöhle gelangen. Um diese Komplikation zu behandeln, bleibt meist nur die vollständige Entfernung der Gebärmutter.

     

    Nach einer Gebärmutterausschabung kann es zu Vernarbungen kommen, die sogar Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Symptome dieser Vernarbungen und Verwachsungen sind unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationen sowie Fehlgeburten.

     

    Da es sich bei der Ausschabung um eine Operation handelt, können in den ersten Tagen danach Schmerzen im Unterleib auftreten. Ein Schmerzmittel kann da schnell Abhilfe schaffen. Eine folgenschwere Komplikation der Gebärmutterausschabung ist die Gebärmutterhalsschwäche. Das heißt, bei einer nachfolgenden Schwangerschaft ist dann das Bindegewebe des Gebärmutterhalses nicht mehr in der Lage, das Gewicht des Kindes zu tragen. Demzufolge besteht die Möglichkeit, dass es zu Frühgeburten oder Schädigungen während der Geburt kommt.

     

    Nach der Gebärmutterausschabung

    Eine Gebärmutterausschabung erfolgt meistens als ambulante Operation. Nachdem der Eingriff erfolgte kann die Patientin in der Regel am selben Tag wieder nach Hause gehen. Allerdings nicht mit dem eigenen Auto – wegen der Narkosemittel. Außerdem sollte sich die Patientin die nächsten Tage schonen und auf Warnsymptome achten. Zu diesen können unter anderem

    • plötzliche, stärker werdende Schmerzen
    • gespannte Bauchdecke
    • starke Blutungen
    • eitriger, übelriechender Ausfluss
    • Fieber
    • Schwäche

    gehören.

     

    Bei Auftreten vorgenannter Symptome ist ein schnellst mögliches Aufsuchen eines Arztes erforderlich. Zudem sollte die Patientin nach der Gebärmutterausschabung rund zwei Wochen auf Sport verzichten, damit das Risiko einer Blutung verringert wird.

     

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