Schlagwort: ausgewogene Ernährung

  • Die 29. SSW – das letzte Trimester beginnt

    Die 29. SSW – das letzte Trimester beginnt

    Die 29. SSW ist welcher Monat? Richtig, es ist der Beginn des achten Monats und mit der 29. SSW beginnt auch das dritte und damit letzte Trimester der Schwangerschaft. In der 29. SSW starten die meisten Müttern mit den konkreten Vorbereitungen für die Geburt und die organische Entwicklung des Babys ist fast abgeschlossen. Die Zeit, die das Baby jetzt noch im Mutterleib hat, nutzt es effektiv, um zu wachsen und an Gewicht zuzulegen.

    Was macht das Baby in der 29. SSW?

    In der 29. SSW liegt das Gewicht des Babys bei ungefähr 1.250 Gramm und es misst zwischen 39 und 40 cm. Rein äußerlich wird sich das Kind ab der 29. SSW nicht mehr groß verändern, aber es wird ab jetzt stetig weiter wachsen. Die Entwicklung der Organe ist in der 29. SSW weitgehend abgeschlossen, aber bis zum errechneten Geburtstermin werden sich die Funktionen der einzelnen Organe noch weiter differenzieren. Vor allem das Nervensystem und auch das Gehirn entwickelt sich in der 29. SSW besonders deutlich. Aber nicht nur das Gehirn wächst, auch das Skelett des Kopfes durchläuft in der 29. SSW eine sehr intensive Phase des Wachstums. Das Immunsystem wird weiter ausgebaut und durch die Plazenta sowie das mütterliche Blut gibt es einen ständigen Transfer mit Antikörpern.

    In der 29. SSW steigt die Gewichtszunahme, das Baby legt sich seinen berühmten Babyspeck zu und der Fötus nimmt immer mehr das Aussehen eines Babys an. Durch die stetig wachsende Fettschicht ist das Baby in der 29. SSW auch in der Lage, seinen Wärmehaushalt alleine zu regulieren. Wenn die Mutter Bilder in der 29. SSW auf dem Ultraschall sieht, dann kann sie zum ersten Mal das Kind erkennen, das sie nur wenige Wochen später in den Armen halten wird. Wird das Baby ein Junge, dann wandern in dieser Phase der Schwangerschaft die Hoden aus ihrer bisherigen Lage in der Nähe der Nieren durch die Leiste in den Hodensack. Wenn das Baby beim Ultraschall richtig liegt, dann kann der Arzt erkennen, ob es ein Mädchen wird. Die Klitoris ist schon deutlich zu sehen, denn die Schamlippen noch zu klein sind, um die Klitoris vollständig zu bedecken.

    Nicht selten haben Kinder in der 29. SSW schon einen dichten Haarschopf und auch die Wimpern sind schon zu sehen. Die Wimpern und auch die Kopfhaare, bleiben aber anders als die Körperbehaarung, die sogenannte Lanugo-Behaarung, bis zur Geburt erhalten. Wenn sich bei der Mutter in der 29. SSW ein harter Bauch zeigt, dann kann es sein, dass das Kind schon jetzt die Beckenendlage einnimmt und sie auch bis zur Geburt beibehält. Viele Babys lassen sich mit der Beckenendlage jedoch noch ein bisschen Zeit und turnen, so weit der immer enger werdende Raum es zulässt, noch ein wenig herum.

    Wenn sich das Baby bis zur 36. Schwangerschaftswoche nicht gedreht hat, dann müssen der Arzt oder die Hebamme eine äußere Wendung durchführen, um eine Quer- oder Steißlage zu verhindern. Diese beiden ungünstigen Positionen machen eine natürliche Geburt oftmals unmöglich und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden, damit das Baby gesund zur Welt kommen kann.

    Wie geht es der Mutter in der 29. SSW?

    Noch rund elf Wochen dauert es bis zur Geburt und die meisten Frauen wünschen sich in der 29. SSW ihr vertrautes Körpergefühl zurück. Zwar lassen in der 29. SSW die Beschwerden nach, wie zum Beispiel die morgendliche Übelkeit, aber mit dem Baby wachsen in der 29. SSW auch die Belastungen. Frauen, die zum ersten Mal ein Baby erwarten, bekommen nicht selten einen „Schwangerschaftsblues“, und auch wenn diese depressiven Stimmungen unangenehm sind, sie gehen in der Regel schnell wieder vorbei. Viele werdende Mütter haben in der 29. SSW großen Appetit, aber da der Druck nach unten auf den Uterus immer stärker wird, macht das Verdauungssystem schon mal Probleme. Es ist daher empfehlenswert, ab der 29. SSW nur kleine Portionen und viele Ballaststoffe zu essen, um Probleme mit dem Magen und dem Darm zu verhindern.

    Vitamine und Spurenelemente sind in der 29. Schwangerschaftswoche sehr wichtig, denn das Baby wächst jetzt sehr intensiv und braucht eine Menge Nährstoffe. Zwar darf die werdende Mutter ihrem Heißhunger auch mal nachgeben und Süßigkeiten und Fast Food essen, aber eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte immer im Vordergrund stehen. Bei der Ernährung sollte die Mutter vor allem auch auf ausreichend Eisen achten, damit die Sauerstoffversorgung des Babys gewährleistet ist. Der Arzt macht bei jeder Vorsorgeuntersuchung auch eine Blutuntersuchung und wenn Eisen fehlen sollte, dann muss die Mutter entsprechende Medikamente bekommen, die den Vorrat an Eisen wieder auffüllen.

    Um körperlich fit zu bleiben, sollte in der 29. SSW mit der Schwangerschaftsgymnastik begonnen werden und wer möchte, der kann sich auch zum Yoga für Schwangere anmelden. Zusätzlich können tägliche Dehnübungen dabei helfen, um optimal auf die Geburt vorbereitet zu sein. Die meisten Hebammen bieten auch Kurse an, in denen die Schwangeren die richtige Atemtechnik lernen können, die während der Geburt unerlässlich ist.

    Ist das Baby in der 29. SSW schon lebensfähig?

    Wenn in der 29. SSW das Baby auf die Welt drängt, dann ist es immer ein Frühchen, das entsprechend behandelt werden muss. Selbst wenn es in der 29. SSW zu einer Frühgeburt kommt, dann ist das kein so großes Drama, denn das Baby ist fast ausgewachsen, und kann mit der Hilfe der modernen Medizin durchaus überleben. Die Chancen, dass das Kind gesund überlebt, liegen zwischen 96 % und 98 %, das Einzige, was Probleme machen könnte, das sind die noch nicht voll ausgereiften Lungen des Kindes. Zwar ist das Immunsystem schon gut ausgebildet, trotzdem sind Babys, die in der 29. Schwangerschaftswoche zu Welt kommen, noch deutlicher anfälliger für Infekte als Babys, die zum errechneten Geburtstermin zur Welt kommen.

    Da das Baby aufgrund seiner Fettreserven seinen Wärmehaushalt schon selbstständig regulieren kann, muss es meist nur für kurze Zeit ins Wärmebettchen oder in den Brutkasten. Da Babys in der 29. SSW noch wenig Gewicht auf die Waage bringen, müssen sie manchmal durch eine Nasensonde ernährt werden, durch die eine spezielle Nährlösung fließt. Wenn das Baby kräftig genug ist, dann kann es aber auch gestillt werden.

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  • Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Tanzfitness – Mit Spaß abnehmen

    Das Abnehmen erfordert einen enormen Willen und Motivation. Eine Diät kann bisweilen demotivierend sein, vor allem wegen der strengen Regeln, die damit verbunden sein können. Der Spaß steht bei den meisten Diäten nicht im Mittelpunkt, sondern das Einhalten der darin beschriebenen Regeln. Eine Alternative zu klassischen Diät ist Tanzfitness verbunden mit einer gesunden Ernährung.

    Was ist Tanzfitness?

    Bei Tanzfitness handelt es sich um ein ganzheitliches Fitness-Workout, bei dem Fitnessübungen mit Tanzstilen kombiniert werden. Die bekannteste Tanzfitness-Variante ist Zumba mit weltweit über 15 Millionen Teilnehmern in 185 Ländern. Neben Zumba steht auch bei den Angeboten Bokwa und Kantaera der Spaß im Mittelpunkt, aber es gibt Unterschiede zwischen den genannten Tanzfitnessarten.

    Bei Zumba werden Choreografien zu den Tanzstilen Merengue, Salsa, Cumbia, Reggaeton, Cha Cha Cha, Tango, Ska, Kuduro und weiteren verbunden mit Fitnessübungen, wie zum Beispiel Kniebeugen getanzt. Der Kalorienverbrauch beläuft sich je nach Kondition und Fitness auf 400 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Getanzt wird zur lateinamerikanischer und internationaler Musik.

    Im Gegensatz zu Zumba wird bei Bokwa zu Buchstaben und Zahlen getanzt. Es gibt keine Choreografien. Stattdessen wird sich zum Alphabet und zu den Zahlen 1 bis 10 bewegt. Der Kalorienverbrauch liegt entsprechend der Kondition und Fitness bei 450 bis 1000 Kalorien pro Stunde. Begleitet wird Bokwa von internationaler Musik und musikalischen Klängen aus Lateinamerika.

    Die Tanzsportart Kantaera ist ein Cardio-Workout, wo asiatische Kampfsporttechniken mit Aerobic-Bewegungen kombiniert werden. Die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, die Muskelkraftausdauer und die Koordination werden trainiert. Die Besonderheit ist die Tanzmusik, die mit maximal 128 Beats pro Minute läuft. Die Bewegungskontrolle und Bewegungsgenauigkeit bilden den Schwerpunkt. Der Kalorienverbrauch ist mit Zumba und Bokwa vergleichbar.

    Alle drei Tanzsportarten werden von ausgebildeten bzw. lizenzierten Trainern geleitet und es steht der Spaß im Mittelpunkt. Zumba und Bokwa haben bei der Kleidung und Musik eine Gemeinsamkeit. Die Kleidung ist bunt und getanzt wird überwiegend zu lateinamerikanischen Liedern.

    Tanzfitness und gesunde Ernährung

    Eine Kombination von Tanzfitness und gesunder Ernährung resultiert langfristig in einer Gewichtsreduktion. Neben der Reduzierung des Gewichts verbessert sich durch eine regelmäßige Teilnahme an Zumba, Bokwa, Kantaera & Co. das allgemeine Körpergefühl, die Stimmung bessert sich und Teilnehmer fühlen sich im allgemeinen glücklicher als ihre Mitmenschen.

    Der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel ist unbedingt im Rahmen einer gesunden Ernährung zu empfehlen. Statt Zucker wird Stevia verwendet oder komplett auf Zucker verzichtet. Zucker ist die Ursache für viele Krankheiten der modernen Gesellschaft wie Krebs, Diabetes oder Herzkrankheiten. Die Chia-Samen sind sehr gesund, machen für bis zu 5 Stunden satt und sind als Eiersatz geeignet. Das klassische Mehl Type 450 sollte beim Backen durch Dinkelmehl ersetzt werden, weil es einfach gesünder und vollwertiger ist. Ein Müsli aus Bananen, Chia-Samen, Leinsamen und Milch ob gemixt oder nicht ist ein langfristiger Gewinn für die Gesundheit.

    Wer sich mit Tanzsport wie Zumba fit hält, der kann innerhalb eines Jahres, aber nur bei Umstellung auf eine gesunde ausgewogene Ernährung, bis zu zehn Kilogramm und mehr verlieren. Die Teilnahme an Tanzfitness-Kursen und die gesunde Ernährung sollte langfristig erfolgen, um Erfolge zu erzielen. Tanzfitness wird mittlerweile überall angeboten von Vereinen und Fitnesscentern.

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  • Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Hülsenfrüchte – gesunde Fettkiller zum Abnehmen

    Erbsen, Bohnen und Linsen hatten lange Zeit einen eher schlechten Ruf. Sie waren als Dickmacher verrufen und erst als die Zahl der Vegetarier und Veganer anstieg, bekamen auch die Hülsenfrüchte ein besseres Image. Viele bringen Hülsenfrüchte mit deftigen Eintöpfen aus der gutbürgerlichen Küche in Verbindung, und in diesem Zusammenhang machen Hülsenfrüchte auch tatsächlich dick, aber wenn sie richtig zubereitet werden, dann sind Bohnen, Linsen und auch Erbsen sehr gesunde Fettkiller.

    Viele Ballaststoffe, wenig Fett

    Hülsenfrüchte, zu denen übrigens auch Sojabohnen und Kichererbsen gehören, sind reich an Ballaststoffen und somit perfekt für die gesunde und ausgewogene Ernährung. Was Hülsenfrüchte so besonders macht, das ist aber auch ihr sehr hoher Gehalt an Eiweiß, denn Linsen haben zum Beispiel 23 % Eiweiß, bei den Sojabohnen sind es sogar 34 %. Da Hülsenfrüchte auch reichlich Kohlehydrate haben, machen sie lange satt, und das ist bei einer Diät immer von großem Vorteil.

    Wissenschaftlich belegt

    Dass Hülsenfrüchte in der heutigen Ernährung eine wichtige Rolle spielen, ist kein Zufall, denn es gibt viele Studien die belegen, wie wichtig Erbsen, Bohnen und Co. für die Ernährung sind. Im Vergleich zu Vollkorngetreide, das ebenfalls viele Ballaststoffe hat, haben die Hülsenfrüchte jedoch deutlich mehr Eiweiß. Fleisch, das viel Eiweiß enthält, hat aber nicht so viele Ballaststoffe wie die Hülsenfrüchte. Eine kanadische Studie hat jetzt wieder bewiesen, wie effektiv Hülsenfrüchte bei einer Diät sind, denn die Studienteilnehmer, die viele Hülsenfrüchte gegessen haben, nahmen insgesamt weniger Kalorien zu sich und nach acht Wochen vor allem am Bauch sehr deutlich ab. Eine andere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Hülsenfrüchte, die in allen Kulturen zu den Grundnahrungsmitteln gehören, selten zu Übergewicht und zu Diabetes führen.

    Hülsenfrüchte – Es gibt auch Nachteile

    Alles, was Vorteile hat, das hat leider auch Nachteile, die Hülsenfrüchte machen da keine Ausnahme. Die kleinen Powerfrüchte sind nämlich schwer verdaulich und lösen bei vielen Menschen unangenehme Blähungen aus. Wer mit Hülsenfrüchten abnehmen will, der sollte daher seine Ernährung nur sehr langsam umstellen und am Anfang nicht mehr als maximal zwei Esslöffel Erbsen, Bohnen oder Linsen zur Soße oder zur Suppe geben. Der Darm gewöhnt sich mit der Zeit an die ballaststoffreiche Kost und dann dürfen es auch mehr Hülsenfrüchte sein, die in die Nahrung eingebaut werden. So schmeckt zum Beispiel eine Soße zur Pasta mit Linsen wunderbar und auch ein Salat aus Linsen, der mit Balsamico-Essig fein angeschmeckt wird, ist eine echte Köstlichkeit. Im Curry schmecken Linsen fantastisch und wer gerne Erbsen isst, der kann bei Zuckererbsen sogar die Schale mitessen.

    Ideal für die vegetarische Küche

    Vegetariern fehlt es oftmals an Eiweiß. Deshalb sind alle, die ihre Nahrung umstellen wollen, gut beraten, den Mangel an Eiweiß mit Hülsenfrüchten wieder auszugleichen, denn Hülsenfrüchte lassen sich auf viele verschiedene Arten lecker zubereiten.

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  • Blut im Stuhl – nicht immer ein Alarmsignal

    Blut im Stuhl – nicht immer ein Alarmsignal

    Der Darm ist eine der empfindlichsten Regionen des Körpers, und nicht umsonst heißt es: Wenn der Darm gesund ist, dann ist der Mensch gesund. Wenn es zu Veränderungen im Darmbereich kommt, dann empfinden die meisten Menschen das als störend, alarmierend ist es aber, wenn sich Blut im Stuhlgang befindet. Blut im Stuhl kann viele Ursachen haben, die Palette der möglichen Erkrankungen reicht hier von Fisteln und Hämorriden über Risse im After bis hin zum Krebs. Wer Probleme mit dem Darm oder sogar Blut im Stuhl hat, der sollte das nicht auf die lange Bank schieben, sondern so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

    Blut im Stuhl – Meistens harmlos

    Selbst wenn Blut im Stuhl immer beunruhigend ist, zum größten Teil sind die Erkrankungen harmlos, die sich dahinter verbergen. Durchfallerkrankungen mit Erregern, die den Dünndarm und den Dickdarm quälen, treten häufig auf und während einer Darminfektion kann es auch zu Blut im Stuhl kommen. In der Regel klingen die Beschwerden meist nach wenigen Tagen von selbst wieder ab und auch die Blutungen hören wieder auf. Hämorriden sorgen ebenfalls für Blut im Stuhl, und auch hier gibt es keinen Grund zur Sorge, denn Hämorriden lassen sich heute gut medikamentös behandeln. Vor allem wer über 50 ist, der ist häufig von Hämorriden betroffen, denn in diesem Alter hat jeder Zweite diese Beschwerden. Harmlos ist in der Regel auch ein Riss im After, der ebenfalls für Blutungen beim Stuhlgang sorgt.

    Mit den Jahren steigt die Gefahr

    Darmbeschwerden treten bei jungen Menschen eher selten auf, betroffen sind davon vielmehr ältere Menschen. Mit dem Lebensalter steigt leider auch die Gefahr, dass es zum Beispiel zu Ausstülpungen im Darm, einem sogenannten Divertikel kommt, und auch Geschwüre, die sowohl im Bereich des Dick- oder Dünndarms auftreten, sind mit zunehmendem Alter keine Seltenheit. Diese Geschwüre sorgen ebenfalls für Blut im Stuhl, bei älteren Menschen steigt jedoch die Gefahr, dass die Geschwüre bösartig sind.

    Selten im Dünndarm

    In den meisten Fällen treten Blutungen im Darmbereich im Dick- oder im Mastdarm auf, der Dünndarm ist eher selten betroffen. Kommt es zu Blut im Stuhl und es handelt sich um den Dickdarm, dann kann daran zum Beispiel eine Veränderung in den Blutgefäßen schuld sein. Bei Frauen kommt es häufig zu einer Endometriose, die ebenfalls für Darmblutungen sorgt und bei der der Dünndarm betroffen ist. Darmpolypen sind eine Ursache für Blut im Stuhl und auch eine Invagination, eine Einstülpung des Dünndarms, kann Blut im Stuhl verursachen und muss behandelt werden.

    Blut im Stuhl – Die Diagnosemöglichkeiten

    Um der Ursache für Blut im Stuhl auf den Grund gehen zu können, macht der Arzt eine Koloskopie, eine Darmspiegelung. Vor dieser Untersuchung haben die meisten Menschen Angst, aber diese Angst ist unbegründet, denn eine Darmspiegelung wird auf Wunsch auch unter einer leichten Vollnarkose durchgeführt. Dazu muss der Patient allerdings für mindestens zwei Tage stationär ins Krankenhaus, denn vor der Spiegelung muss der Darm gründlich entleert werden. Wenn die Narkose ausgeschlafen wurde, dann geht es am nächsten Tag schon wieder nach Hause.

    Vorsorge ist immer vernünftig

    Wer über 55 Jahre alt ist, der sollte die Möglichkeit nutzen und einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung des Darms machen lassen. Diese Untersuchung wird von den Krankenkassen bezahlt und sie ist wichtig, denn auf diese Weise kann Darmkrebs schon in einem frühen Stadium erkannt werden. Wird der Krebs rechtzeitig erkannt, dann bestehen gute Chancen auf eine vollständige Genesung. Aber auch eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist eine gute Vorsorge gegen den Darmkrebs. Die Ernährung sollte ballaststoffreich sein, denn das macht dem Darm die tägliche Arbeit leichter. Wenn es trotzdem zu Blut im Stuhl kommt, dann kann es vielleicht sogar lebenswichtig sein, schnell einen Arzt aufzusuchen.

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  • Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Obst und Gemüse – das Beste für die Gesundheit

    Fast jeder denkt darüber nach, wie er sich am besten gesund ernähren kann, aber welche Lebensmittel wirklich gesund sind, darüber streiten sich die Ernährungsexperten schon sehr lange. Unstrittig ist jedoch, dass frisches Obst und Gemüse unbedingt zu einer gesunden Ernährung gehören, denn sie bieten alles das, was Körper und Geist brauchen. Frisches Obst und Gemüse sind aber nicht nur gesund, sie bieten auch eine sehr große Vielfalt, denn Obst und Gemüse können auf unzählige Arten zubereitet werden, und schmecken auch roh hervorragend.

    Warum eine ausgewogene und gesunde Ernährung so wichtig ist

    Es sind ganz unterschiedliche Lebens- und Nahrungsmittel, die eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich machen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät dazu, die gesunde Ernährung wie eine Pyramide zusammenzustellen. Den Sockel der Pyramide bilden Vollkornprodukte, dann folgen auf der ersten Stufe frisches Obst und Gemüse, gefolgt von Fisch, Milch, Milchprodukten und Käse. Auf der nächsten Stufe sind Fleisch und Wurst zu finden und ganz oben, dort wo die Pyramide spitz zuläuft, da sind alle die Dinge, die ungesund sind. Dazu gehören Fast Food, Süßigkeiten, Salzgebäck und süße Erfrischungsgetränke, aber auch Alkohol. Wer sich nach den Prinzipien dieser Pyramide ernährt, der wird sich immer gesund und ausgewogen ernähren.

    Ohne Hungergefühl gesund essen

    Frisches Gemüse und Obst stellen nicht nur eine gesunde Hauptmahlzeit dar, sie sind auch die perfekten Snacks. Täglich fünf kleine Portionen Obst stillen nicht nur den Hunger, sie machen auch fit für den Tag und da sie wenig Kalorien haben, muss auch die Figur nicht leiden. So kann der Tag mit einem Müsli mit Früchten beginnen, als Zwischenmahlzeit gibt es einen Apfel oder eine Banane und zum Mittagessen dann frisches Gemüse, was ganz nach Geschmack zubereitet wird. Ein bunter Obstsalat kann den Kuchen zum Nachmittagskaffee ersetzen und am Abend gibt es dann wieder frisches Gemüse, vielleicht aus dem Wok oder vom Grill. Statt Chips, Erdnüssen oder Salzstangen werden zum Fernsehen Weintrauben oder Erdbeeren genascht, und wer mag, der kann auch rohe Kohlrabi oder Minikarotten mit einem leckeren Joghurtdip genießen.  Mittlerweile ist es auch möglich sich frisches Obst & Gemüse einfach nach Hause zu bestellen. So lässt sich das gesunde Frühstück, Mittag- oder Abendessen bequem von der Couch aus zusammenstellen und liefern lassen.

    Welches Obst ist besonders gesund?

    Frisches Obst ist immer gesund, aber es gibt einige Obstsorten, die sich besonders positiv auf die Gesundheit auswirken. Dazu gehören unter anderem Bananen, die mit viel Kalzium und Kohlenhydraten das Immunsystem unterstützen. Birnen sind hervorragend geeignet, wenn es um eine gesunde Verdauung geht, und sie sind ein bewährtes Mittel gegen Verstopfung. Ein englisches Sprichwort sagt: One apple a day, keeps the doctor away, ein Apfel am Tag und man braucht keinen Arzt mehr – diese Weisheit trifft es auf den Punkt, denn kaum eine Obstsorte ist so gesund wie der Apfel. Äpfel enthalten viel Vitamin C, Eisen und viele Mineralstoffe, von denen die Zähne ebenso wie auch die Blutbildung profitieren. Äpfel entgiften aber auch die Leber und das natürliche Pektin regt den Darm an. Da Äpfel keine Kalorien haben, sind sie auch ideal für jede Diät.

    Gesundes Gemüse

    Frisches Gemüse ist knackig, lecker und vor allen Dingen gesund. Die meisten Gemüsesorten enthalten die Vitamine C und K, Phosphor und Magnesium, Kohlehydrate und viele Mineralstoffe. Dazu kommt, dass man Gemüse auf vielfache Art und Weise zubereiten kann, denn gekocht, geschmort, gegrillt und auch überbacken ist Gemüse einfach köstlich. Auberginen stärken den Kreislauf, Avocados halten jung und Brokkoli beugt gegen Krebs vor. Kartoffeln machen fit und alle Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen, senken dauerhaft den Cholesterinspiegel. Alle Kohlarten wie Rosenkohl, Wirsing oder Rotkohl beruhigen die Nerven, Tomaten enthalten viele Vitamine und bekämpfen die freien Radikalen. Wer unter Vitaminmangel leidet, der sollte Möhren essen und wer gerne Paprika isst, wird kaum Probleme mit Thrombosen haben. Spinat ist blutbildend und gegen Mundgeruch gibt es nichts Besseres als Sellerie.

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  • Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Abnehmen im Büro – so funktioniert’s

    Lange stressige Arbeitsstunden im Büro und eine ausgewogene Ernährung – das passt irgendwie nicht zusammen. Büroarbeit bedeutet Stress und Hektik pur und in den Pausen muss es meistens schnell gehen, denn der Schreibtisch und die Arbeit rufen. Dazu kommt noch, dass das Essen in der Kantine nicht immer besonders figurfreundlich ist und oft gibt es in großen Unternehmen auch noch eine Kollegin, die gerne backt. Wer abnehmen will, der muss im Arbeitsleben stark sein, aber man sollte nicht gleich alle guten Vorsätze vergessen, es gibt einige Tricks, mit denen das Abnehmen auch im Berufsalltag gelingen kann.

    Nicht in der Routine verharren

    Wer um 12:00 Uhr Mittagspause hat, der wird wahrscheinlich mit dem Glockenschlag die Arbeit fallen lassen und in die Kantine gehen. Aber wer hat schon Punkt 12:00 Uhr jeden Mittag auch Hunger? Menschen neigen dazu, in Routine zu verfallen, ohne dabei auf die innere Stimme zu hören. Abnehmen im Büro fängt damit an, dass man die Routine durchbricht und nicht um 12:00 Uhr zum Essen geht. Wenn sich die Pause nicht verlegen lässt, dann sollte immer nur so viel gegessen werden, bis der Hunger gestillt ist.

    Abnehmen im Büro – Bitte kein Fast Food

    Wenn die Mittagspause nur kurz ist, dann ist Fast Food ein beliebtes Mittel, um den Magen zu füllen. Im Burger Restaurant geht es schnell, es kostet kein Vermögen, aber die Kalorien können sich sehen lassen. Wer im Büro abnehmen will, der ist besser beraten, einen Joghurt oder einen gemischten Salat zu essen und das warme Essen auf den Abend zu verlegen.

    Heißhungerattacken vermeiden

    Wenn es im Büro richtig stressig wird, dann kann das schnell zu einer Heißhungerattacke führen. Die meisten reagieren mit Schokolade, Salzgebäck oder Kuchen auf diese Attacken, was einer Diät nicht besonders zuträglich ist. Eine Handvoll Nüsse kann eine Heißhungerattacke stoppen, aber auch Trockenfrüchte wie Cranberries oder Apfelringe sind eine gute Idee, um den Hunger zu stillen.

    Bewegung in den Tag einbauen

    Beim Abnehmen im Büro ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung wichtig, auch Bewegung sollte nicht fehlen. Statt des Aufzuges einfach mal die Treppe nehmen, denn die Kollegin eine Etage tiefer muss nicht per Mail informiert werden, man kann auch selbst vorbeischauen. In der Mittagspause ist nach dem Essen ein kleiner Spaziergang die bessere Wahl als die Tasse Kaffee und das Geplauder mit Kollegen, und wer schnell abnehmen will, der sollte für den Weg von und zur Arbeit das Auto einfach mal stehen lassen und stattdessen das Rad nehmen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch gesund und sorgt dafür, dass die Kilos nur so purzeln.

    Büroalltag und Abnehmen müssen sich nicht ausschließen, alles, was zum Abnehmen im Büro gebraucht wird, das sind Geduld, Disziplin und der feste Wille, es zu schaffen.

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