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  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

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  • Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Mit dem Familiennachwuchs müssen sich frisch gebackene Eltern mit dem Gedanken anfreunden, dass die Kleinen früher oder später an den geläufigen Kinderkrankheiten leiden. Hat ein Kind erst einmal eine Krankheit überwunden, ist es in den meisten Fällen immun. Was einen lebenslangen Schutz vor den gefährlichen Infekten verspricht. Doch ist für mehr Sicherheit in den Kinderzimmern ohne Zweifel eine kompakte Übersicht sinnvoll. Wir stellen in diesem Artikel die geläufigsten Kinderkrankheiten zusammen.

     

    Masern

    Dieser Virus kann sehr leicht über die Tröpfcheninfektion übertragen werden. Im Vorstadium treten grippeähnliche Symptome auf und im Hauptstadium kommt es schlussendlich zum symptomatischen Hautausschlag. Die Rötungen treten dunkelrot und recht großflächig sowie undifferenziert über den gesamten Körper auf und breiten sich schlussendlich über die Beine, Arme und Rumpf aus.

     

    Mumps

    Viele Mamas und Papas sprechen in diesem Zusammenhang von Ziegenpeter, einer hoch ansteckenden Krankheit, die ebenfalls über die Tröpfcheninfektionen hervorgerufen wird. Die Kleinen leiden unter Fieber und Abgeschlagenheit. Zudem stellen Sie auf beiden Seiten Schwellungen und entzündliche Stellen der Ohrspeicheldrüse fest. Eines der häufigsten Symptome für diese Krankheit sind die Hamsterbacken.

     

    Röteln

    Diese Virusinfektion hat vornehmlich im Kindesalter einen vollkommen harmlosen Verlauf. Zu einer merklichen Gefahr werden Röteln, wenn diese in der Schwangerschaft auftreten, denn dann kann es schlimmstenfalls zu Missbildungen des Fötus kommen.

     

    Scharlach

    Für diese Infektionskrankheit sind die Streptokokken verantwortlich. Infolgedessen wird Ihr Kind unter Halsschmerzen, Schwellungen und Fieber leiden. Außerdem kommt es zu einer stark geröteten Zunge. Mit anderen Worten wird diese meist als Erdbeerzunge bezeichnet. Leider ist in diesem Zusammenhang keine wirkungsvolle Vorbeugung möglich. Deswegen wird lediglich zwei Tagen nach den ersten Symptomen eine Penicillin Therapie eingeleitet.

     

    Windpocken

    Die Viren werden per Tröpfcheninfektion auf andere übergehen. Dementsprechend kann sich der unangenehm juckende Hautausschlag über den gesamten Körper verteilen. Besonders unangenehm wird es, wenn die kleinen Bläschen aufplatzen, denn von nun an intensiviert sich der Juckreiz. Jedoch können Sie mit einer Windpocken-Impfung vorbeugend dieser Infektion zwischen dem neunten und zwölften Lebensmonat entgegenwirken.

     

    Keuchhusten

    Die Bakterien befallen bei dieser Krankheit die Schleimhäute und gelangen bis in den Rachen zu den Bronchien. Es kommt immer wieder zu heftigen Hustenanfällen, die bei enormen Anstrengungen mit Erbrechen einhergehen. Besondere Gefahr droht bei Säuglingen unter einem Jahr. Folglich kann es gerade bei schlimmen Hustenanfällen zum temporären Atemstillstand kommen.

     

    Drei-Tage-Fieber

    Die Herpes-Viren sind für diese Virusinfektion verantwortlich. Tatsächlich dauern die Fieberzustände über drei Tage an. Folglich kommt es auch zu Hautausschlag. Des Weiteren sind gerade Kleinkinder im Alter von 6 Monaten und 3 Jahren von diesen Symptomen betroffen.

     

    Diphtherie

    Diese Virusinfektion kann nicht nur über Tröpfchen-Infektionen, sondern auch über Schmierinfektion übertragen werden. Zuerst kommt es zu Veränderungen der Schleimhaut, sodass die Mandeln anschwellen und sich zu einer schmerzhaften Entzündung entwickeln. Falls Kinder an Diphtherie Erkranken, sind sie für die nächsten zehn Jahre immun gegen eine neue Erkrankung. Im Kleinkindalter ist es sinnvoll, eine Grundimmunisierung vorzunehmen und diese Impfung im Alter von 5-6 Jahren nochmals aufzufrischen.

     

    Pfeiffersches Drüsenfieber

    Achtung: Hier haben wir es mit einer sehr gefährlichen und ansteckenden Erkrankung zu tun, die über Tröpfcheninfektion leicht weitergegeben werden kann. Der Auslöser ist einer der Vertreter der Herpesviren, sodass gerade junge Erwachsene und Jugendliche sehr häufig an dieser Kinderkrankheit leiden. Heftige Fieberanfälle gehen einher mit den geläufigen Begleiterscheinungen, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ist ein Kind erst einmal am Pfeiffersches Drüsenfieber erkrankt, ist es ein Leben lang immun.

     

    Kinderlähmung

    Im Volksmund ist von Polio die Rede, die von den gleichnamigen Viren hervorgerufen wird. Während diese auf die Nervenzellen im Rückenmark über gehen, führt dies in diesem Zusammenhang zu Lähmungserscheinungen. Zur Risikogruppe gehören Kinder von 3-8 Jahren. Jedoch können Sie dieser zum Teil lebensgefährlichen Erkrankung mit einer Polioimpfung entgegenwirken. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt diese Krankheit in Deutschland als ausgerottet.

     

    Kinderkrankheit Ansteckung Symptome
    Masern Tröpfcheninfektion symptomatischer Hautausschlag beginnend hinter den Ohren
    Mumps Tröpfcheninfektion Anschwellung der Ohrspeicheldrüsen
    Röteln Tröpfcheninfektion

     

    im Kindesalter milder Krankheitsverlauf
    Scharlach Tröpfcheninfektion Fieber

    Schluckbeschwerden Halsschmerzen

    Himbeerzunge

    Windpocken Tröpfcheninfektion Knötchen und rote Flecken

    starker Juckreiz

     

    Keuchhusten Tröpfcheninfektion starker Hustenanfälle mit symptomatischen Geräuschen
    Drei-Tage-Fieber Tröpfcheninfektion Starke Fieberschübe über drei Tage
    Diphterie Tröpfcheninfektion,

    Schmierinfektion

    Schleimhautveränderungen

    schmerzende, angeschwollene Mandeln

    starke Rachenentzündung

    Pfeiffersches Drüsenfieber Tröpfcheninfektion Fieberschübe
    Kinderlähmung Lähmungserscheinungen

     

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  • Kalorienbedarf ausrechnen

    Kalorienbedarf ausrechnen

    Das Geheimnis der gesunden Ernährung ist unmissverständlich auch mit Ihrem Kalorienbedarf verbunden. Alles, was wir über den Tag hinweg zu uns nehmen, bringt eine bestimmte Anzahl Kalorien mit. Das Prinzip ist also recht einfach. Je weniger Kalorien Lebensmittel haben, desto mehr können Sie davon noch zu sich nehmen. Ganz so simpel wollen wir die Rechnung nicht aufstellen und in diesem Artikel herausfinden, wie Sie Ihren Kalorienbedarf ausrechnen.

     

    Wie viele Kalorien verbraucht der Körper am Tag?

    Ob Sie es glauben oder nicht, tatsächlich verbrauchen Sie auch Kalorien, wenn Sie schlafen, sitzen oder nur mit dem Finger wackeln. Machen wir nun einen direkten Vergleich zu körperlich anstrengenden Belastungen, fällt jedoch eine enorme Spanne auf. Möchten wir folgerichtig gemeinsam den Kalorienbedarf ausrechnen, spielen

    • der Kalorienverbrauch,
    • das Geschlecht,
    • das Alter und Gewicht sowie
    • die Größe eine ausschlaggebende Rolle.

     

    Der jeweilige Kalorienverbrauch setzt sich wiederum aus dem Bedarf und Grundumsatz zusammen. Möchten Sie abnehmen oder auf lange Sicht Ihre Ernährung umstellen, ist es von unmittelbarer Bedeutung, diese Werte pro Tag zu kennen.

     

    Wie setzt sich Ihr Kalorienbedarf zusammen?

    Kommt es zu einem Kalorienbedarf von zum Beispiel 2200 kcal und Sie decken diese Mengen vollständig ab, werden Sie Ihr aktuelles Gewicht halten. Kommt es dauerhaft zu einem Überschuss und nehmen Sie mehr Kalorien auf, als Sie verbrauchen, werden Sie an Gewicht zulegen. Erst wenn der Kalorienbedarf nach unten geht – um ca. 500 kcal – ist es möglich, Stück für Stück gesund abzunehmen.

     

    Grundumsatz: Unter diesem Umsatz ist die Menge an Kalorien zu verstehen, die ein Körper in vollkommenem Ruhezustand verbraucht. Einzig und allein um seine Lebensfunktionen am Laufen zu behalten. Schlussendlich wird dieser Umsatz durch individuelle Faktoren, wie das Alter, das Gewicht und den körperlichen Status, bestimmt. Gerade in fiebrigen und kränkelnden Zuständen kann der Grundumsatz steigen, wie auch bei einer erhöhten Muskelmasse.

     

    Leistungsumsatz: In diesen Bereich fällt die Energie, die aktiv durch Bewegung verbraucht wird. Zweifelsohne entscheidet das Bewegungs-Level über die Höhe des Leistungsumsatzes. Dementsprechend macht es einen Unterschied, ob Sie über den gesamten Tag im Büro sitzen und sich nur wenige Male in der Woche leicht bewegen oder ob Sie aktiv einem Sport nachgehen.

     

    Dieser Ausführungen dürften deutlich gemacht haben, dass pauschale Empfehlungen, wie zum Beispiel 2000 kcal am Tag zu sich zu nehmen, keinen Sinn machen. Um den eigenen Kalorienverbrauch oder eine Diät voranzutreiben, spielt vor allen Dingen die Thermogenese eine ausschlaggebende Rolle. Hier möchte man den Energieumsatz optimieren, was sich auch positiv auf die Speicherung der zugeführten Nährstoffe auswirkt.

     

    Menschen mit erhöhtem Grundumsatz

    Menschen mit einem erhöhten Kalorienbedarf können dementsprechend auch eine höhere Kaloriensumme zu sich nehmen. Besondere Beachtung gilt dabei der Gruppe der Schwangeren oder der Frauen in der Stillzeit sowie Personen, die unter bestimmten Krankheit oder massiven Stress leiden:

     

    • Schwangerschaft: Ab der 22. Schwangerschaftswoche steigt der Grundumsatz um ca. 10 %.
    • labile und erregbare Menschen: Auf Grundlage von erhöhtem Stress und Belastungen sowie psychischen Erregungszuständen kommt es auch zu einem erhöhten Einsatz der Muskelbewegung.
    • Schilddrüsenüberfunktion: Steigt der Grundumsatz im Vergleich zum normalen Zustand, liegt in vielen Fällen eine Überfunktion der Schilddrüse vor.
    • Fieber: In Fieberzuständen produziert der Körper im Inneren enorme Wärme, das kann tatsächlich den Grundumsatz um bis zu 40 % steigern.
    • Menstruation: Bei Frauen vor der Menstruation steigt ebenso der Grundumsatz, wohingegen dieser im zeitlichen Verlauf wieder abfällt.

     

     

    Fazit: So berechnen Sie den Kalorienbedarf

    Möchten Sie den Kalorienbedarf berechnen, sollten Sie alle Ihre individuellen Daten bereithalten. Wir wissen nun, dass sich der Kalorienbedarf aus dem Grundumsatz und dem Energieumsatz zusammensetzt und folgerichtig über Bewegung und körperliche Aktivitäten heraufgesetzt wird. Kommt es hingegen zu einer ungewöhnlichen Erhöhung des Grundumsatzes, können organische Ursachen, Schwangerschaft oder Fieber sowie hormonbedingte Veränderungen die Ursache sein.

     

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  • Wie viel Kaffee ist gesund?

    Wie viel Kaffee ist gesund?

    Latte Macchiato, Cappuccino, Espresso und selbstverständlich der klassische, bewährte Filterkaffee… die Liste der Koffeinleckereien ist lang, wenn es darum geht, morgens „in die Gänge“ zu kommen oder sich nach dem Essen etwas Gutes zu tun. Doch ist Kaffee überhaupt gesund? Zunächst einmal ist es hier wichtig, zwischen „normalem“ Kaffee und Kaffeespezialitäten wie dem Macchiato und anderen Köstlichkeiten zu unterscheiden. Bei den Letztgenannten handelt es sich oftmals um echte „Kalorienbomben“.

     

    400 Milligramm Koffein im Tag

    Wer sich mit der „perfekten“ Menge an Kaffee auseinandersetzt, muss unbedingt noch weitere Faktoren berücksichtigen. Ausschlaggebend ist nämlich nicht nur das schwarze Heißgetränk, sondern auch andere, koffeinhaltige Lebensmittel.

    Wichtig ist es daher, darauf zu achten, auch inklusive Cola, Tee und anderen Koffeinträgern, die empfohlene Mindestmenge von ca. 400 Milligramm Koffein am Tag nicht zu überschreiten. Bei einer durchschnittlichen Ernährungsweise kommen Erwachsene damit auf einen Kaffeegenuss von circa zwei bis drei Tassen am Tag.

     

    Jeder reagiert anders auf Kaffee – hören Sie auf Ihren Körper!

    Wie immer gilt, dass der eigene Organismus entscheidet, was gut für ihn ist. Nur weil Ihre beste Freundin viel Kaffee gut verträgt, muss das nicht für Sie gelten. Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden kann es sich durchaus lohnen, auf das heiße Getränk zu verzichten, um Schlafstörungen vorzubeugen.

    Auch besonders vor Prüfungen, ist es ratsam, den Kaffeekonsum gegebenenfalls einzuschränken. Immerhin kann Koffein auch nervös machen.

    Wer in einem moderaten Maße Kaffee trinkt, schadet seinem Körper jedoch im Normalfall nicht. Genuss und Entspannung sollten hier jedoch immer im Vordergrund stehen. Trinken Sie Ihren Kaffee nicht „zwischen Tür und Angel“, sondern nehmen Sie sich stattdessen immer wieder die Ruhe für eine kleine Auszeit.

    So kann es gelingen, mit der passenden Dosis sogar die Konzentration zu stärken. Bedenken Sie jedoch auch, dass zu viel Kaffee über einen längeren Zeitraum hinweg abhängig machen kann und der Körper seine Ration auch gern wieder einfordert!

  • Plötzlich auftretender Hautausschlag – wenn dieses wichtige Organ verrücktspielt

    Plötzlich auftretender Hautausschlag – wenn dieses wichtige Organ verrücktspielt

    Die Haut ist nicht nur das größte Organ des Menschen, sondern auch mit das empfindlichste. Kein Wunder! Immerhin schützt uns die Haut vor vielen äußeren Einflüssen. Gerade im Winter zeigt sich hier jedoch oftmals auch die „Achillesferse“ des Körpers. Juckende Stellen unter dem Shirt, Rötungen und andere Unannehmlichkeiten machen die Frage nach möglichen Lösungen legitim. Oftmals steckt hinter derartigen Beschwerden lediglich ein Mangel an Pflege. Wer seine Haut, gerade in den kalten Wintermonaten, nicht ausreichend pflegt, bekommt die Folgen einer Austrocknung schnell zu spüren.

     

    Feuchtigkeit von innen und außen

    Wer sich auch im Winter über ein glattes und gepflegtes Hautbild freuen möchte, sollte vorsorgen. Flüssigkeit und Feuchtigkeit stehen hier an erster Stelle. So ist es in jedem Falle wichtig darauf zu achten, dass:

    • Sie ausreichend Wasser trinken
    • Sie sich nach dem Duschen eincremen
    • auf eine gesunde Ernährung geachtet wird
    • Sie eventuell schon offene Stellen ausgiebig pflegen und -auch wenn es schwerfällt- nicht weiterkratzen.

    Zur Pflege eignen sich hier vor allem Cremes, die schnell einziehen, über einen hohen Feuchtigkeitsgehalt verfügen und ein angenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen. Vor allem die Produkte aus dem „Sensitiv“-Bereich sind hier oft hervorragend geeignet. Sie verfügen über eine leichte Textur und lassen sich auch unter warmer Winterkleidung angenehm tragen.

     

    Weitere mögliche Ursachen – von Neurodermitis bis hin zur klassischen Allergie

    Besonders dann, wenn zum Hautjucken noch andere Beschwerden, wie beispielsweise tränende Augen oder Niesen, hinzukommen, sollte auch die Möglichkeit einer Allergie in Betracht gezogen werden. In diesem Fall ist interessant, ob sich die Lebensumstände in der letzten Zeit verändert haben. Wurde auf ein neues Waschmittel gewechselt? Sind Haustiere neu eingezogen? Besonders Kontaktallergien sind hier schnell ausfindig zu machen.

    Juckende Stellen, die vor allem in den Armbeugen oder an der Rückseite der Knie auftreten, sprechen hingegen eher für Neurodermitis. Diese wird in der heutigen Zeit leicht mit einer kortisonhaltigen Creme behandelt.

    Generell ist juckende Haut im Winter jedoch zwar ein ärgerliches, jedoch kein unlösbares Problem. Viele Menschen reagieren auf den Wechsel zwischen Kälte und warmer Wohnung empfindlich und passen ihre Pflege demnach einfach an die Jahreszeit an.

     

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  • Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histaminintoleranz Lebensmittelliste

    Histamin entwickelt sich mit der Lagerung bzw. Reifung von Lebensmitteln. Menschen, welche an einer Intoleranz leiden, sollten daher vor allem auf frische Lebensmittel achten. Wichtig ist, dass diese weitestgehend unverarbeitet sind. Gerade Fertiggerichte oder Konserven weisen einen hohen Histamingehalt auf. Aber auch Wein gehört zu einem Genussmittel, welches bei einer Intoleranz zur Unverträglichkeit führen kann. Durch die Fermentation ist in dem alkoholischen Getränk besonders viel Histamin zu finden. Ebenso verhält es sich mit Räucherwaren. Lebensmittel zu finden, welche mit einer etwaigen Intoleranz verträglich sind, ist aufgrund der Verarbeitung nicht einfach. Betroffene sehen sich daher oftmals vor eine Herausforderung gestellt.

     

    Symptome einer Histaminintoleranz

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Unverträglichkeit auf Histamin bei jedem Menschen eine andere Reaktion auslösen kann. Übliche Symptome sind:

    • Magen-Darm-Probleme: Haben Menschen eine Intoleranz gegen Histamine, kann es neben Bauchschmerzen und Durchfall auch zu Übelkeit kommen. Ebenso äußern sich Beschwerden in Krämpfen im Bauchbereich und Blähungen.
    • Kopfschmerzen: Schmerzen im Kopf aufgrund einer Histaminunverträglichkeit müssen nicht direkt nach dem Verzehr betreffender Lebensmittel auftreten. Es ist ebenso möglich, dass eine zeitlich versetzte Reaktion folgt.
    • Hautausschläge: Äußern sich die Beschwerden in Form eines Ausschlages, kann es zu Juckreiz, Schwellungen sowie Rötungen kommen.
    • Atembeschwerden: Liegt eine Intoleranz vor, kann sich das auch auf die Atemwege auswirken. Die Folge dessen sind Hustenreiz, Probleme mit der Nase oder sogar asthmaähnliche Anfälle.
    • Herz-Kreislauf-Probleme: Die Unverträglichkeit kann sich sogar auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Betroffene weisen Symptome wie Herzklopfen oder Schwindelgefühl auf.

     

     

    Nicht selten werden die Symptome mit einer Allergie verwechselt. Die Beschwerden können dabei in unterschiedlichen Schweregraden auftreten. Leiden die einen an leichten Schnupfphasen, können andere richtige Migräneanfälle erleiden. Häufig treten die Symptome aber auch erst nach einer Stunde auf. In diesem Fall kommt es meist zu Bauchschmerzen und anschließend Durchfall.

     

    Lebensmittel mit wenig Histamin, aber Begünstigung des Überschusses

    Neben Nahrungsmitteln, die einen hohen Gehalt an Histamin aufweisen, existieren auch Produkte mit einem geringen Gehalt. Jedoch können diese ebenso zu Reaktionen führen. Sie begünstigen die Ausschüttung des Stoffes im Darm. Die sogenannten Histaminliberatoren können sogar das histaminabbauende DAO-Enzym blockieren. Menschen, die an einer Intoleranz leiden, sollten aus diesem Grund auf Lebensmittel wie Schokolade, Kakao, aber auch auf bestimmte Obstsorten verzichten. Vor allem Erdbeeren und Zitrusfrüchte bergen ein hohes Reaktionsrisiko. Ebenso unvorteilhaft ist der Konsum von Tomaten und Nüssen.

     

    Lebensmittel mit einem geringen Gehalt an Histamin

    Nachdem nun ein Einblick in die Lebensmittel gegeben wurde, die bei einer Unverträglichkeit von Histamin vermieden werden sollten, bleibt die Frage: Was darf ich als betroffene eigentlich noch essen? Lebensmittel bleiben nur selten unverarbeitet und weisen mit zunehmender Lagerung einen steigenden Gehalt des Stoffes auf. Aus diesem Grund sind vor allem frische und unverarbeitete Nahrungsmittel, die einen geringen Anteil an Histamin haben, zu empfehlen.

    Zu diesen gehören:

    • Frisch gefangener Fisch
    • Bismarckheringe
    • Tiefkühlfisch
    • Rindfleisch
    • Butterkäse
    • Schafskäse
    • Apfelessig
    • Bier

     

    Neben den genannten Lebensmitteln gibt es auch eine Reihe von Produkten, die nur einen mäßigen Anteil des Stoffes beinhalten:

    • Sardinen
    • Sardellen
    • Thunfisch
    • Avocado
    • Aubergine
    • Spinat
    • Cheddar
    • Rotwein
    • Weißwein

     

    Menschen, die an einer Unverträglichkeit von Histamin leiden, können also durchaus auch auf Genussmittel zurückgreifen. Die Frage ist, wie stark die Intoleranz ausgeprägt ist. In jedem Fall sollten Sie bei den oben genannten Symptomen Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser kann nicht nur die Beschwerden einstufen, auch kann er Ihnen empfehlen, wie Sie Ihre Ernährung passend umstellen können.

     

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