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  • Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Wie viel Wert sollte auf Kosmetik gelegt werden?

    Das Wort Kosmetik kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet übersetzt so viel wie schmücken. Und tatsächlich ist Kosmetik etwas, was das Äußere schmückt und das Aussehen zum Positiven verändert. Den Überbegriff Kosmetik gibt es jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert, in Deutschland wurden kosmetische Artikel bis 1850 als Schönheitsmittel bezeichnet, erst dann setzte sich der Begriff Kosmetik durch. Kosmetik spielt in jeder Kultur dieser Welt eine wichtige Rolle, aber jeder sieht in der Kosmetik etwas anderes. Kosmetik kann reinigen und pflegen, schützen und natürlich auch verschönern.

    Kosmetik im Wandel der Zeit

    Schon in prähistorischer Zeit legten die Damen viel Wert auf ein gutes Aussehen. Sie bemalten sich ihre Gesichter mit roter Farbe, um attraktiver zu wirken, aber erst die Frauen der Assyrer und der Babylonier schminken sich gezielt die Lippen, die Augenbrauen und die Wangen mit Henna und Indigo. Im alten Ägypten gab es einen regelrechten Kult um die Schönheit und den Damen stand eine Vielzahl von Schönheitsmitteln zur Verfügung. Roter Ocker wurde für das Schminken der Wangen und der Lippen benutzt, Henna für die Haare und den Teint. Malachit war ein beliebtes Färbemittel für die Augenlider und mit Kajal gab es bereits die Möglichkeit, den Augen einen dramatischen Ausdruck zu verleihen. Im antiken Griechenland schminkte sich nur die Oberschicht und im alten Rom wurde Rosenwasser als Badezusatz sowie Bienenwachs für die Entfernung der Körperhaare teuer gehandelt. Heute ist das Angebot an kosmetischen Artikeln mehr als groß, und wer einen neuen Lippenstift oder einen Lidschatten kaufen möchte, der hat die berühmte Qual der Wahl.

    Die richtige Kosmetik finden

    Es ist gar nicht so leicht, die passende Kosmetik zu finden, denn die Regale in den Parfümerien wie z.B. Douglas und Drogeriemärkten wie Rossmann sind übervoll. Auch das Internet bietet eine riesige Auswahl für alle, die mit der richtigen Kosmetik mehr aus ihrem Typ machen wollen. Aber welcher Lippenstift ist der beste? Welche Hautcreme pflegt besonders gut und welche Mascara hat in welchem Test besonders gut abgeschnitten? Auf den entsprechenden Seiten finden interessierte Damen und Herren unter anderem eine Übersicht an Produkten und sie können sich über die Hersteller und die einzelnen Wirkstoffe informieren. Nicht immer sind Designerprodukte die beste Wahl, auch preiswerte Artikel von weniger namhaften Herstellern haben in unterschiedlichen Tests mit gut oder sogar mit sehr gut abgeschnitten.

    Es kommt auf die Aufmachung an

    Neuste Untersuchungen haben gezeigt, dass sich viele, die regelmäßig Kosmetik benutzen, viel Wert auf die Aufmachung legen. Eine schöne Verpackung, ein schicker Flakon oder ein aufwendig gearbeitetes Etui machen kosmetische Artikel zu Lifestyle Artikeln, auf die Inhaltsstoffe wird weniger geachtet. Das ist mit ein Grund, warum Naturkosmetik in den vergangenen Jahren einen eher schweren Stand hatte. Mittlerweile hat sich das Bild aber verändert, denn Kosmetik aus natürlichen Bestandteilen genießt einen immer besseren Ruf. Naturkosmetik ist kein geschützter Begriff, aber Kosmetik, die auf natürlicher Basis hergestellt wurde, sollte umweltverträglich sein, ohne Tierversuche auskommen und natürlich die Haut schonen.

    Kosmetik in der Werbung

    Auch die Werbebranche hat den immer größer werdenden Markt mit Kosmetik für sich entdeckt. Zwar dürfen die Hersteller von Kosmetika nicht mit irreführenden Bezeichnungen bewerben, aber die Werbeindustrie lässt sich einiges einfallen, um dieses Gesetz elegant zu umgehen. So ist zum Beispiel der Begriff Nährcreme weit dehnbar, der Kunde assoziiert damit aber automatisch, dass es sich dabei um eine Creme handeln muss, die gut für Haut ist und sie mit vielen Pflegestoffen versorgt. Dasselbe gilt auch für das Cremebad oder die Hautpflege mit Aufbaustoffen. Die Werbung und die Hersteller drücken sich sehr bewusst sehr vage aus, es ist der Kunde, der interpretiert, denn er sieht die aufwendige Werbung, liest die Slogans und kauft schließlich die Produkte.

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  • Karies bei Kindern – ab wann sollen Kinderzähne behandelt werden?

    Karies bei Kindern – ab wann sollen Kinderzähne behandelt werden?

    Karies bei Kindern ist ein Problem, vor allem die Gruppe der unter Dreijährigen ist besonders von Karies betroffen. Während in allen Altersgruppen die Zahl der kariösen Zähne zurückgeht, steigt sie bei Kindern unter drei Jahren kontinuierlich an. Zahnärzte schlagen jetzt Alarm und empfehlen Karies bei Kindern schon im Babyalter zu behandeln. Kritiker sehen das anders und werfen den Zahnärzten vor, dass sie mit dem Problem Karies bei Kindern Geld verdienen wollen.

    Karies bei Kindern – das Problem heißt Nuckelflaschenkaries

    Im Mund sind nur noch schwarze Stummeln zu sehen, das Zahnfleisch ist entzündet, es eitert und ist angeschwollen – dieser Anblick bietet sich den Zahnärzten immer öfter, wenn sie Kindern unter drei Jahren in den Mund schauen. Meist müssen die Zähne dann unter Vollnarkose vollständig gezogen werden und bis die bleibenden Zähne nachwachsen, müssen die Kinder zahnlos bleiben. Ein Grund für diese katastrophalen Zustände ist der sogenannte Nuckelflaschenkaries, der durch zu zuckerhaltige Getränke ausgelöst wird, die Eltern ihren Kindern in die Nuckelflasche füllen. Rund 15 % aller Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren haben laut einer neuen Studie mindestens einen kariösen Zahn, in einigen Bundesländern sind es sogar noch mehr. Beim bleibenden Gebiss ist Karies bei Kindern seit einigen Jahren rückläufig, aber Kleinkinder sind immer öfter betroffen.

    Ab wann muss Karies bei Kindern behandelt werden?

    Nicht nur Zahnärzte sind heute der Ansicht, dass schon Kinder ab dem sechsten Monat zahnärztlich untersucht werden sollen, auch viele Kinderärzte befürworten diesen Vorschlag. Gerade die Milchzähne sind sehr empfindlich und besonders anfällig. Wenn der Zahnarzt die Zähne des Kindes regelmäßig kontrolliert, dann kommt es später nicht so häufig zu Karies bei Kindern. Leider werden die Zähne der Kinder bei den Eltern nicht so sehr berücksichtigt und sie gehen erst dann mit dem Kind zu einem Zahnarzt, wenn es schon zu spät ist. Eine wichtige Rolle kann in diesem Zusammenhang das bekannte gelbe Untersuchungsheft spielen, das alle Eltern nach der Geburt eines Kindes bekommen.

    Karies schon bei den U-Untersuchungen feststellen

    Karies bei Kindern entsteht, wie bei den meisten Erwachsenen auch, durch die falsche Nahrung, die falschen Getränke und auch durch mangelnde Zahnhygiene. Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte, Zahnärzte und Krankenkassen will jetzt etwas unternehmen und Kinder bereits im Säuglingsalter zahnärztlich behandeln lassen. Für den Vizepräsidenten der Bundeszahnärztekammer Dietmar Oesterreich, ist Karies bei Kindern die am häufigsten auftretende degenerative Erkrankung bei kleinen Kindern. Er schlägt vor, dass die Eltern zum Zahnarzt geschickt werden sollen, wenn der Kinderarzt bei einer der sogenannten U-Untersuchungen Karies entdeckt. Es gibt zehn von diesen Untersuchungen für Kinder unter sechs Jahren. Wenn die Eltern nicht zum vereinbarten Termin erscheinen, dann werden sie einer zentralen Stelle gemeldet und dann schriftlich aufgefordert, ihr Kind einem Kinderarzt vorzustellen.

    Wie kann Karies bei Kindern verhindert werden?

    Es gibt vieles, was Eltern falsch machen können, wenn es um die Zähne ihrer Kinder geht. So sollten sie den Kleinen zum Beispiel am Abend keine süßen Getränke mehr in die Flasche füllen und das Kind damit ins Bett legen. Obst ist bekanntlich sehr gesund, aber der im Obst enthaltene Fruchtzucker kann Karies bei Kindern auslösen. Zahnärzte empfehlen daher, Kindern nicht über den Tag verteilt immer mal wieder ein Stück Banane oder Apfel anzubieten, besser ist es, wenn die Kinder einmal am Tag eine Portion Obst bekommen. Vor allem Kinder aus sozial schwachen Familien sind von Karies betroffen, und das liegt nicht nur an der falschen Ernährung. Nach Meinung von Gesundheitsexperten ist es die fehlende gesundheitliche Chancengleichheit, die immer wieder dafür sorgt, dass Kinder aus ärmeren Verhältnissen in der Schule, in der Kita oder im Kindergarten immer öfter bei Vorsorgeuntersuchungen durch den Rost fallen.

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  • 30. SSW – das Baby wächst fleißig

    30. SSW – das Baby wächst fleißig

    In der 30. SSW sind Mutter und Kind in der Mitte des achten Schwangerschaftsmonats und für die Mutter wird das rasante Wachstum des Kindes immer deutlicher spürbar. Viele Frauen empfinden in der 30. SSW ihre Schwangerschaft zum ersten Mal bewusst als körperlich belastend, sie ermüden schneller und haben immer öfter das Bedürfnis, sich auszuruhen. In der 30. SSW ist die Entwicklung des Babys besonders intensiv, denn es wächst schnell und seine organischen Funktionen sind in dieser Phase der Schwangerschaft fast schon vollständig abgeschlossen. Mutter und Kind werden in der 30. SSW in einem Rhythmus von zwei Wochen untersucht und wenn der Arzt in der 30. SSW Bilder vom Baby macht, dann kann die Mutter ihr Kind in ganzer Schönheit sehen.

    Die Entwicklung des Babys in der 30. SSW

    In der 30. SSW beträgt das Gewicht des Babys im Schnitt 1.400 Gramm und es misst rund 40 cm. Seine Organe sind gut ausgebildet und schon fast voll funktionsfähig. Vor allem die Lungen und die Verdauungsorgane sind ausgebildet und auch die Funktionen und die Strukturen des Gehirns sind schon weit fortgeschritten. Da immer mehr Fettreserven angelegt werden, ist die Haut jetzt glatt und da die Kapillargefäße in der 30. SSW gut durchblutet werden, bekommt die Haut eine rosige und gesunde Farbe. Auch seinen Wärmehaushalt kann das Baby in der 30. SSW bereits selbstständig regulieren.

    Da in der 30. SSW die Gewichtszunahme flott vorangeht, kann das Baby kaum noch ausladende Bewegungen machen und nimmt meist die typische Fötus-Stellung mit angezogenen Knien und vor der Brust verschränkten Armen ein. Das Baby liegt praktisch eingerollt wie ein Igel in der Gebärmutter. Für ein ausgiebiges Bewegungsprogramm ist jetzt kaum noch Platz vorhanden und wenn der Platz immer enger wird, dann sinkt auch allmählich die Menge des Fruchtwassers.

    Die sogenannte Lanugo-Behaarung verschwindet in der 30. SSW fast ganz, bei einigen Kindern ist aber sogar nach der Geburt noch ein leichter zarter Flaum am Rücken und auf den Schultern zu sehen. Das Baby reagiert ab der 30. SSW mehr und mehr auf Geräusche und Berührungen. So sollte sich die Mutter in dieser Phase viel Zeit nehmen, um dem Baby etwas vorzulesen, den Bauch zu streicheln und für den Nachwuchs zu singen. Zum ersten Mal kann das Baby in der 30. SSW auch Schmerzen bewusst wahrnehmen. Noch in den 1970er Jahren sind Mediziner davon ausgegangen, dass Kinder bis zu einem bestimmten Stadium der Schwangerschaft keine Schmerzen empfinden können, die heutige Kinderheilkunde ist allerdings der Meinung, dass das Kind sehr wohl Schmerzen empfinden kann, die es stark belasten können.

    Das Baby in der 30. SSW hat schon seine Augenbrauen und auch seine Wimpern, und wenn der Arzt beim Ultraschall nachsieht, wie es dem Baby geht, dann kann er mit etwas Glück sogar erkennen, ob das Kind ein Rechts- oder ein Linkshänder wird. Möglich ist das aber nur dann, wenn das Baby bei der Aufnahme gerade den rechten oder den linken Daumen im Mund hat.

    Wie geht es der Mutter in der 30. SSW?

    Wenn die 30. SSW beginnt, dann hat sich die Gebärmutter schon bis zum Zwerchfell ausgedehnt und das kann bei vielen werdenden Müttern für Kurzatmigkeit, aber auch zu Problemen mit dem Kreislauf sorgen. Sollte es in der 30. SSW zu Beschwerden kommen, dann spürt die Mutter diese Beschwerden intensiver als in den Monaten zuvor. Rückenschmerzen können jetzt sehr belastend sein und wenn Probleme mit dem Magen-Darmtrakt auftreten, dann kann das zusätzlich belasten. Die meisten Frauen nehmen in der 30. SSW zwischen 400 und 500 Gramm zu, und Heißhungerattacken sind keine Seltenheit mehr. Frauen, die in dieser Schwangerschaftswoche einen guten Appetit entwickeln, sollten auf eine immer ausgewogene und vor allem auf eine nährstoffreiche Ernährung achten. Das Kind sammelt diese Nährstoffe, die Vitamine, die wertvollen Spurenelemente und auch die Mineralstoffe, denn sie geben ihm die nötige Kraft, die es für die Geburt dringend braucht.

    Besonders Milch und Milchprodukte spielen in der 30. SSW bei der Ernährung der Mutter eine entscheidende Rolle, denn das Kalzium in der Milch geht ohne Umwege direkt in den Aufbau des kindlichen Skeletts. Außerdem sollte die Mutter in der 30. SSW für eine ausreichende Zufuhr an Proteinen sorgen, denn die Proteine sind für die Entwicklung der kindlichen Zellen wichtig. Um das Blut des Babys mit Eisen zu versorgen, müssen viele Frauen in der 30. SSW zusätzliche Eisenpräparate einnehmen. Weniger Probleme machen in der 30. SSW die Kindsbewegungen, denn das Kind hat zum einen weniger Platz und zum anderen werden seine Schlafphasen immer länger.

    Warum spielt die Gebärmutter in der 30. SSW eine wichtige Rolle?

    In der 30. SSW findet die letzte umfassende Vorsorgeuntersuchung statt. Der Arzt schaut sich nicht nur das Baby sehr genau an, auch die Gebärmutter steht bei dieser Untersuchung im Fokus. Wird eine Plazenta praevia festgestellt, dann muss in der 30. SSW die Geburt mithilfe eines Kaiserschnitts eingeleitet werden. Eine Plazenta praevia ist keine Seltenheit und sie kommt in vier verschiedenen Formen vor:

    • Der Mutterkuchen liegt im unteren Teil der Gebärmutter, aber er berührt den Muttermund nicht. In diesem Fall kann das Baby auf natürliche Weise geboren werden.
    • Die Plazenta berührt mit ihrem unteren Rand den Muttermund, aber sie verdeckt ihn nicht. Auch in diesem Fall ist eine vaginale Geburt möglich.
    • Die Plazenta verdeckt den Muttermund zum Teil. Wenn das der Fall ist, dann handelt es sich um eine Plazenta praevia partialis und es muss ein Kaiserschnitt gemacht werden.
    • Handelt es sich um eine Plazenta praevia totalis, dann verschließt der Mutterkuchen den Muttermund komplett und auch hier ist ein Kaiserschnitt notwendig.

    In nur sechs von 1.000 schwangeren Frauen kommt es zu einer Plazenta praevia. Das Gefährliche daran ist, dass die Diagnose erst relativ spät, also in der 30. SSW diagnostiziert werden kann. Zwar können moderne Ultraschallgeräte eine Plazenta praevia schon eher erkennen, aber der Arzt kann nicht wissen, ob sich die Plazenta noch verschieben wird, wenn sich die Gebärmutter ausdehnt. Aus medizinischer Sicht ist es daher besser, wenn es in der 30. SSW zu einer Frühgeburt kommt als das Risiko einzugehen, dass sich die Plazenta noch weiter über den Muttermund schiebt, was Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / miramiska

  • 31. SSW – das Baby muss sich einschränken

    31. SSW – das Baby muss sich einschränken

    Die 31. SSW, welcher Monat ist das eigentlich? In der 31. SSW beginnt die zweite Hälfte des achten Schwangerschaftsmonats und in der Gebärmutter wird es für das Baby langsam eng. Die Bewegungen des Kindes sind jetzt nicht mehr so markant, wie das in den vergangenen Wochen der Fall war und viele werdende Mütter machen sich deshalb Sorgen, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt. Diese Sorge ist allerdings unbegründet, denn tatsächlich ist das Baby in der 31. SSW besonders munter, aber der Bewegungsradius wird kleiner und daher fühlen sich die Bewegungen auch schwächer an. In der 31. SSW wächst außerdem der Druck auf das Zwerchfell der Mutter und das macht viele Frauen kurzatmig und sie fühlen sich schneller erschöpft und müde.

    Das Baby in der 31. SSW

    In der 31. SSW liegt das Gewicht des Babys im Durchschnitt bei 1.600 Gramm und es misst vom Scheitel bis zur Ferse rund 42 cm. Bis es zur Welt kommt, wird es aber das Doppelte an Gewicht zunehmen, aber die Gewichtszunahme in der 31. SSW spielt im weiteren Verlauf der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle. Ist das 31. SSW Gewicht eher gering, dann wird das Kind bei der Geburt auch kein Schwergewicht werden. Wiegt es hingegen mehr als der Durchschnitt, dann muss die Mutter mit einem eher schwergewichtigen Baby rechnen.

    Auch wenn es um die Organe geht, dann macht das Kind in der 31. SSW einen großen Schritt, denn zu diesem Zeitpunkt sind die Lungen bereits in der Lage, sich vollkommen aufzublähen. Der Grund ist das Surfactant, ein Oberflächenprotein, das die Lungen daran hindert zu verkleben oder zusammenzufallen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist in der 31. SSW ebenfalls schon ausgeprägt, allerdings sind Babys in dieser Phase der Schwangerschaft echte Langschläfer, denn sie schlafen zwischen 15 und 20 Stunden am Tag. Während der langen Schlafphasen bewegt sich das Kind kaum und das beunruhigt vor allem die Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind.

    In der 31. SSW wird das Baby zum Boxer und Fußballspieler, denn da der Platz in der Gebärmutter knapp wird, beschränken sich die Bewegungen auf gezielte Tritte und das Baby schlägt auch mit der Faust gegen die Bauchdecke der Mutter. Das Training wird durch Greif- und Atemübungen intensiviert und vor allem nach den Mahlzeiten der Mutter bewegt sich das Baby sehr stark. Der Grund für dieses verstärkte Training ist, dass das Baby einen Energieschub bekommt, wenn der Blutzuckerspiegel der Mutter ansteigt.

    Wie geht es der Mutter in der 31. SSW?

    Die meisten werdenden Mütter fühlen sich in der 31. SSW noch sehr fit, aber jetzt kommt es vermehrt zu Kurzatmigkeit, zu Rückenschmerzen und auch die Beine werden schneller müde. Am Gefühl der müden Beine sind Wassereinlagerungen schuld, die in der 31. SSW für geschwollene Gelenke an den Fußknöcheln und an den Handgelenken sorgen. Öfter mal die Füße hochzulegen und eine Ruhepause einzulegen, ist in dieser Phase der Schwangerschaft immer eine sehr gute Idee.

    Empfehlenswert ist auch sanfter Sport zum Beispiel durch Yoga, auch Schwimmen empfinden viele Frauen in der 31. SSW als sehr angenehm. Durch regelmäßiges Schwimmen oder Yoga lösen sich Verspannungen und auch die Schmerzen im Rücken und in den Gelenken lassen nach. Zudem ist Sport eine gute Idee, um den Körper für die Geburt fit und elastisch zu machen. Für eine weitere Erleichterung in der 31. SSW sorgen außerdem flache Schuhe.

    In der 31. SSW beginnen die Brüste damit, die Vormilch zu produzieren, das sogenannte Kolostrum, und Frauen, die schon ein Kind zur Welt gebracht haben, müssen nicht selten schon Stilleinlagen im BH tragen. Zu keinem anderen Zeitpunkt der Schwangerschaft ist die werdende Mutter so anfällig für Infektionen wie in der 31. SSW, und wenn sich zum Beispiel die ersten Zeichen einer Erkältung bemerkbar machen, dann ist ein Besuch beim Arzt eine Notwendigkeit. Während der 31. SSW bekommt das Baby einen enormen Schub an Aufbau- und Nährstoffen aus dem Blut der Mutter. Das macht es Krankheitserregern noch einfacher, in die Blutbahn einzudringen, und sie können die natürliche Schranke leichter durchbrechen, die von der Plazenta aufgebaut wird.

    Während der 31. SSW entwickeln Mutter und Kind eine enge Bildung zueinander und in diese Phase wird es Zeit, Geburtsvorbereitungskurse zu besuchen, die diese Bindung noch intensiveren.

    Was passiert bei einer Geburt in der 31. SSW?

    Wenn eine Frau in der 31. SSW Senkwehen bekommt, dann wächst auch die Sorge vor einer Frühgeburt in der 31. SSW. Wie weit ist die 31. SSW Entwicklung des Kindes? Kann das Baby in dieser Schwangerschaftsphase überhaupt außerhalb des Mutterleibes überleben? Kommt es zu einer Entbindung in der 31. SSW, dann hat das Baby sehr gute Chancen, gesund und munter zur Welt zu kommen. Aber wie bei allen Geburten vor der 36. Schwangerschaftswoche kann die Atmung des Kindes Probleme machen. Es kann sein, dass noch nicht ausreichend Surfactant produziert wurde, ein Protein, das den Lungen hilft, sich zu entfalten. Wenn das der Fall sein sollte, dann kann es zu einem Atemnotsyndrom beim Baby kommen.

    Das Baby wird dann unmittelbar nach der Geburt an die künstliche Beatmung angeschlossen. Dazu werden schmale Schläuche in die Nase des Kindes eingeführt, die die Atmungsorgane mit Sauerstoff versorgen. Während die Babys, die in der 31. SSW mit Atemproblemen geboren wurden, früher intubiert wurden, um dem kleinen Organismus mittels eines Luftröhrenschnitts Sauerstoff zuzuführen, setzen die Ärzte heute auf die sanfte Beatmung. Eine Intubation gibt es nur noch in Ausnahmefällen. Die Sauerstoffzufuhr dauert in der Regel nicht länger als einige Stunden oder maximal zwei Tage, dann sind die meisten Babys in der Lage, selbstständig zu atmen. Wichtig ist es, einen ständigen positiven Druck in den Lungen zu erzeugen. Wenn das geschehen ist, dann werden die Schläuche aus der Nase des Babys wieder entfernt.

    Die meisten Babys, die in der 31. SSW auf die Welt kommen, nehmen schnell an Gewicht zu und können von ihren Müttern auch ganz normal gestillt werden. Sie bleiben allerdings in einem Brutkasten auf der Säuglingsstation, denn nur dort haben die Kinderärzte die besten Überwachungsmöglichkeiten, und wenn es zu einem unverhofften Zwischenfall oder zu einem Problem kommen sollte, dann ist schnell Hilfe zur Stelle.

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  • 32. SSW – das Ende des achten Monats

    32. SSW – das Ende des achten Monats

    Mutter und Kind nehmen in der 32. SSW mehr und mehr an Gewicht zu und für die Mutter wird die Kurzatmigkeit immer mehr zu einem Problem. Da das Baby jetzt noch genug Platz in der Gebärmutter hat, sind in der 32. SSW starke Kindsbewegungen keine Seltenheit. Die Kindbewegungen 32. SSW können so stark sein, dass der Mutter im wahrsten Sinne des Wortes die Luft wegbleibt. Das ist immer dann der Fall, wenn das Kind sich bereits gedreht hat und in der Beckenlage liegt. Es kann passieren, dass es von Zeit zu Zeit der Mutter kräftig ins Zwerchfell tritt und das sorgt dafür, dass der Atem stockt.

    Auch Übungswehen, die Braxton-Hicks-Kontraktionen, können in der 32. SSW schon sehr intensiv sein. In der 32. SSW hören die meisten Mütter sehr genau in sich hinein und das Bedürfnis nach Ruhe wächst stetig an. Aber noch liegen knapp acht Wochen vor Mutter und Kind und diese Zeit nutzen beide auf recht unterschiedliche Art und Weise.

    Wie geht es dem Baby in der 32. SSW?

    Wer in der 32. SSW die Gewicht Baby Tabelle anschaut, der wird sehen, dass das Baby schon rund 1.800 Gramm wiegt und im Durchschnitt 43 cm misst. Rasant ist in der 32. SSW die Gewichtszunahme des Babys, denn im Schnitt nimmt es ab jetzt jede Woche 200 Gramm zu. Der Mutter macht in der 32. SSW das Baby Gewicht noch nicht allzu viel aus, denn da sich das Kind relativ gut bewegen kann, verlagert sich das kindliche Gewicht nicht nur nach unten, wie das in den kommenden Wochen der Fall sein wird.

    Für ein Leben außerhalb der Gebärmutter fehlen dem ungeborenen Kind in der 32. SSW nur noch zwei Dinge. Zum einen die schützende Fettschicht, die sowohl als Wärmeregulator als auch als Energiereserve dient und zum anderen eine ausreichende Menge an Surfactant, einem Oberflächenprotein, das die Aufgabe hat, ein Kollabieren der Lungenbläschen zu verhindern.

    Wenn das Baby in der 32. SSW schon die Beckenendlage, also die Geburtslage einnimmt, dann heißt das leider nicht, dass es in den kommenden Wochen auch in dieser Lage bleibt. Viele Kinder wechseln bis zum errechneten Geburtstermin noch mehrmals die Position, meist zum Leidwesen der Mutter, der diese Salti nicht immer angenehm sind. Auch außerhalb machen sich die Drehungen des Babys in der 32. SSW bemerkbar und das sieht nicht selten unfreiwillig komisch aus.

    In der 32. SWW wird die Gebärmutter noch einmal mit rund einem Liter Fruchtwasser gefüllt und dieser Vorgang kann dabei helfen, das Baby in seine endgültige Geburtslage zu bringen. Die große Menge an Fruchtwasser, die das Baby jetzt schluckt, sorgt immer öfter für einen Schluckauf, der ebenfalls außerhalb zu sehen ist. Dieser Schluckauf ist für das Baby aber sehr wichtig, denn damit kann es seine Atemwege optimal trainieren. Das Baby hat nur noch in der 32. SSW die Möglichkeit seine Lungen zu trainieren, denn nach der 32. SSW nimmt die Menge an Fruchtwasser immer weiter ab.

    Mögliche Probleme in der 32. SSW

    Wird das Kind ein Junge, dann wandern in der 32. Schwangerschaftswoche die Hoden in den Hodensack. Es kann allerdings passieren, dass einer der Hoden bei der Geburt noch im Inneren des Körpers ist, aber das ist für die Eltern kein Grund, sich Sorgen zu machen. Meist sind hormonelle Störungen oder auch eine körperliche Blockade die Ursache. In 75 % dieser Fälle wird das Problem innerhalb des ersten Lebensjahrs von ganz alleine behoben. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann wird mit einer speziellen Hormonbehandlung entweder durch Injektionen oder durch ein Nasenspray nachgeholfen. Wenn diese Maßnahmen nicht greifen sollten, dann wird ein kleiner operativer Eingriff unter einer leichten Vollnarkose vorgenommen und alles wieder an seinen Platz gebracht.

    Die Mutter in der 32. SSW

    Wie das Baby, so nimmt auch die Mutter in der 32. SSW kontinuierlich zu. Rund 500 Gramm sind es pro Woche und 250 Gramm gehen dabei an das Baby, die anderen 250 Gramm braucht die Mutter als Energiereserve für die bevorstehende Geburt. Die meisten Babys sind in der 32. SSW am Tag sehr ruhig, erst wenn die Mutter ins Bett geht, dann wird der Nachwuchs so richtig munter. Schlafstörungen in dieser Phase der Schwangerschaft sind also keine Seltenheit. Auch ein vermehrter Harndrang kann die Mutter um ihre Nachtruhe bringen. Sex ist in der 32. SSW noch ohne Probleme und auch ohne Gefahr möglich. Das Baby wird zum einen durch die Muskulatur der Gebärmutter und zum anderen durch die Fruchtblase optimal geschützt. Viele medizinische Studien haben nachgewiesen, dass sexuelle Aktivitäten in der 32. SSW weder zu einer Frühgeburt noch zu vaginalen Infektionen führen können.

    Wenn das letzte Drittel der Schwangerschaft beginnt, dann lagert sich bei vielen Frauen Wasser im Gewebe ein und das kann im schlimmsten Fall zum sogenannten Karpaltunnelsyndrom führen. Die werdende Mutter verspürt in der 32. SSW oft ein taubes Gefühl oder ein unangenehmes Kribbeln in den Fingern. Schuld daran sind Wassereinlagerungen im Handwurzelkanal und besonders in der Nacht sind diese Symptome sehr stark. Wenn die Schmerzen der Mutter zu sehr zu schaffen machen, dann kann es hilfreich sein, eine Handschiene zu tragen, die das Handgelenk ruhig stellt. Helfen können aber auch Injektionen in die betroffenen Nervenbahnen, und wer keine Injektionen mag, der sollte versuchen, die Schmerzen in der Hand mit Akupunktur zu bekämpfen.

    In der 32. SSW kann bereits das Elterngeld beantragt werden, die Geburtsurkunde muss dann später nur noch nachgereicht werden. Kommt es zu einer verfrühten Geburt, dann erspart das den Eltern eine Menge Stress.

    Wie riskant ist eine Geburt in der 32. SSW?

    Kommt es zu einer Entbindung in der 32. SSW, dann gilt das Kind aus medizinischer Sicht zwar als 32. SSW Frühchen, aber es hat die besten Chancen, ein gesundes Leben auch außerhalb der schützenden Gebärmutter zu führen. Die meisten Kinder, die als 32. SSW Frühgeburt auf die Welt kommen, wachsen ohne gesundheitliche Störungen auf und es zeigen sich auch in den ersten Lebensjahren keine großen Unterschiede zu den Kindern, die termingerecht das Licht der Welt erblickt haben. Es gibt nur in sehr seltenen Fällen körperliche, motorische oder auch geistige Differenzen oder Störungen.

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  • 33. SSW – das Baby entwickelt seine Sinne

    33. SSW – das Baby entwickelt seine Sinne

    Die 33. SSW – welcher Monat ist das eigentlich? In der 33. SSW beginnt offiziell der neunte und damit letzte Monat der Schwangerschaft und sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind spüren jetzt ganz deutlich, dass die Geburt nicht mehr allzu weit entfernt ist. Bei Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, senkt sich in der 33. SSW der Kopf des Babys ins Becken und deshalb ist eine Senkwehe in der 33. SSW kein Grund zur Aufregung. Das Baby bereitet sich langsam darauf vor geboren zu werden, denn in seinem Einzimmer Apartment wird es jetzt eng und die Zeit des fröhlichen Herumturnens ist vorbei.

    Die Entwicklung des Babys in der 33. SSW

    Da der Platz in der Gebärmutter immer enger wird, nimmt das Baby in der 33. SSW gerne eine sitzende Haltung ein. Es hat die für Föten typisch Position, in der die Knie angezogen und die Arme verschränkt werden, das Köpfchen wird gesenkt und gegen die Brust gepresst. Wenn es sich aber dehnt oder streckt, dann macht sich das für die Mutter schmerzhaft bemerkbar. Ein in der 33. SSW harter Bauch ist ebenfalls ein Zeichen, dass das Baby versucht, es sich so bequem wie eben möglich zu machen.

    Die 33. SSW Gewichtszunahme ist rasant, denn das Gewicht des Babys in der 33. SSW beträgt rund 2.000 Gramm. Vom Scheitel bis zur Sohle misst das Baby in der 33. SSW durchschnittlich 44 cm, aber wie das Gewicht, so kann natürlich auch die Größe des Babys individuell variieren, denn manche Kinder sind schwerer und größer als andere. In der 33. SSW sind die Sinne des Kindes bereits vollkommen entwickelt, es kann sehen, hören und auch das Tastempfinden wird immer besser. Das Kind kann das Fruchtwasser schmecken, aber erst nach der Geburt wird es zum ersten Mal in seinem Leben Gerüche unterschieden können. Den Geruchssinn kann das Baby anders als die anderen Sinne nicht trainieren, da es praktisch in einem luftleeren Raum lebt, in dem es keine Gerüche gibt.

    In der 33. SSW werden die Funktionen des Gehirns immer weiter ausgeprägt und auch das Volumen des Gehirns nimmt jetzt in einem atemberaubenden Tempo zu, auch der Umfang des Kopfes wächst in der 33. SSW um ca. 1,3 cm. Die Ausbildung des kindlichen Skeletts wird mit Ausnahme der Schädelplatten in der 33. SSW abgeschlossen. Die Schädelplatten sind nach wie vor biegsam und weich und bleiben es auch noch nach der Geburt. Es gibt keine festen Knochenstrukturen, sondern lediglich innere und äußere Hautschichten, die so genannten Fontanellen, die miteinander verbunden sind. Wenn der Weg in den Geburtskanal beginnt, dann werden sich die Schädelplatten des Babys ein wenig übereinander schieben. So entsteht bei vielen Babys der Eindruck, sie hätten einen deformierten Kopf.

    Die Kleinere der Fontanellen wird sich erst in den ersten drei Lebensmonaten ganz schließen, die größere Fontanelle schließt sich erst im zweiten Lebensjahr komplett. Mütter sollten in den ersten zwölf Monaten darauf achten, dass die große Fontanelle keine Delle aufweist oder eine kleine Kuhle bildet, denn das kann ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein, in diesem Fall muss ein Kinderarzt aufgesucht werden.

    In der 33. SSW sammelt das Baby Fett

    Wenn ein Arzt oder eine Hebamme gefragt werden, was ist die vorrangige Aufgabe des Babys in der 33. SSW, dann werden sie antworten: Das Baby sammelt Fett und legt sich ein immer größer werdendes Fettpolster zu. Dieses Polster ist für die ersten Tage nach der Geburt gedacht, denn dann werden diese Fettreserven eine wichtige Rolle spielen. Das Baby wartet jetzt auf seine erste richtige Nahrung und das wird das sogenannte Kolostrum sein, die Vormilch. Diese Muttermilch ist sehr nahrhaft und gut für das Immunsystem, der Nachteil ist aber, dass sie nur in sehr kleinen Mengen produziert wird. Die Menge reicht gerade aus, um den Magen des Babys zu füllen. Daher sind die Fettreserven sehr wichtig, die in der 33. SSW gesammelt werden. In der 33. SSW nehmen Babys leicht ab, was nicht weiter schlimm ist, im Verlauf der nächsten zwei Wochen muss das Baby aber wieder zunehmen, um eine gute Basis für das Geburtsgewicht zu haben.

    In der 33. SSW liegt die Körpertemperatur des Kindes um ein Grad höher als die der Mutter, denn der Babyspeck wirkt jetzt wie ein selbstständiger Regulator für Wärme.

    Wenn das Baby in der 33. SSW geboren wird

    Viele Frauen haben Angst vor einer Geburt in der 33. SSW, vor allem Frauen, die noch nie geboren haben und die Senkwehen verspüren, geraten dann leicht in Panik. Eine Frühgeburt 33. SSW ist kein so großes Drama, da das Kind fast „fertig“ ist, aber es ist ein 33. SSW Frühchen, das in den Brutkasten muss. Der Arzt überprüft bei der Vorsorgeuntersuchung in der 33. SSW, ob sich das Kind schon mit dem Kopf in das Becken der Mutter gedreht hat. Wenn das der Fall ist, dann kann sich die Nabelschnur nicht mehr vor das Köpfchen legen und die wichtige Versorgung mit Sauerstoff wird nicht mehr abgeklemmt, selbst wenn die Fruchtblase vorzeitig platzen sollte. Wenn die Wehen beginnen, dann muss sofort der Notarzt verständigt werden, bevor das Kind in der Beckenendlage liegt, zudem sollte die Mutter sich hinlegen, und sie wird dann auch im Liegen in die Klinik transportiert.

    In der 33. SSW kann es auch zum sogenannten Zeichnen kommen. In den 40 Wochen der Schwangerschaft wird der Muttermund mit einem Pfropfen aus Schleim und Blut verschlossen, der das Kind und die Gebärmutter unter anderem vor dem Eindringen von Keimen schützt. In der 33. SSW kann es passieren, dass sich dieser Pfropfen löst und als blutiger Ausfluss abgeht. Wenn das der Fall ist und die Mutter zusätzlich regelmäßige Wehen spürt, die sich verstärken, dann kündigt sich die Geburt an. Bei einigen Frauen kommt es aber nicht zur Geburt, sie haben lediglich Senk- oder Übungswehen und bis zur Geburt können noch Wochen vergehen.

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