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  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

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  • Gesundheit am Arbeitsplatz

    Gesundheit am Arbeitsplatz

    Gesund arbeiten – gesund leben

    Die meisten Menschen arbeiten Tag für Tag, ohne zu wissen, ob ihr Arbeitsplatz ein gesunder Arbeitsplatz ist. Rückenschmerzen sind heute aber ebenso zu einer Art Volkskrankheit geworden wie auch stressbedingte Erkrankungen und beides lässt sich vielfach auf einen ungesunden Arbeitsplatz zurückführen. Die falschen Büromöbel, das falsche Bürozubehör, schlechte Luft und zu viel Lärm sorgen heute dafür, dass arbeiten krank macht. Wer gesund bleiben möchte, der ist gut beraten, selbst aktiv zu werden und für einen gesunden Arbeitsplatz zu sorgen. Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die einen gesunden Arbeitsplatz ausmachen und die zusammen dafür sorgen, dass langes Arbeiten in einem modernen Büro ein Vergnügen und keine Anstrengung ist. Aber was macht einen gesunden Arbeitsplatz aus und wie sollte er idealerweise aussehen? Was ist wichtig und sollte unbedingt beachtet werden, damit die Arbeit nicht krank macht?

    1. Die gesetzlichen Vorgaben

    Nach dem deutschen und auch nach dem europäischen Gesetz ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, für einen der Gesundheit zuträglichen und gefahrenfreien Arbeitsplatz zu sorgen. Der gesundheitliche Schutz und die Minimierung von Gefahren müssen gewährleistet werden und der Arbeitgeber muss seine Angestellten darüber aufklären und informieren, was einen gesunden und gefahrlosen Arbeitsplatz ausmacht.

    So weit die Auflagen, die das Gesetz vorschreibt, aber nicht überall werden die Verordnungen des Arbeitschutzgesetzes auch eingehalten. Was aber beinhalten diese Gesetze im Einzelnen? Was unterschiedet einen gesunden von einem ungesunden Arbeitsplatz?

    1. Die richtigen Büromöbel – Dem Arbeitnehmer zuliebeGesundes Ambiente im Buero

    • Der gesunde Bürostuhl – Wir machen es richtig!

    Die Gesundheit am Arbeitsplatz beginnt mit den richtigen Büromöbeln. Bürostühle und Schreibtische müssen eine bestimmte Norm erfüllen, um Beschwerden mit dem Rücken, dem Nacken und auch dem Kopf zu vermeiden. Ein Schwerpunkt ist der Bürostuhl, der sich seinem Benutzer anpassen sollte und nicht umgekehrt.

    Ein gesunder Bürostuhl hat eine Sitzfläche, die wie eine Mulde geformt ist und die eine leicht nach vorne gebeugte Haltung ermöglicht. Das Becken ist aufgerichtet und das hilft dabei, Rückenschmerzen auf Dauer zu vermeiden. Ein ergonomisch geformter Bürostuhl verhindert ein Herunterrutschen, und die Sitzfläche kann nicht zu weit nach hinten gebeugt werden. Eine gute Federung sorgt zudem dafür, dass die Wirbelsäule und die Bandscheiben nicht erschüttert werden.

    Ein wichtiges Kriterium bei einem gesunden Bürostuhl ist auch die richtig geformte Rückenlehne. Die sollte mindestens bis zu den Schulterblättern reichen, denn das verringert die Gefahr, dass es zu Rückenschmerzen kommt. Dabei sollte der obere Teil der Rückenlehne immer leicht nach vorne geneigt sein, während der untere Teil eine Ausbuchtung hat, die in der Höhe der Lendenwirbelsäule ist. So wird der Rücken perfekt gestützt. Die Rückenlehne sollte nach Möglichkeit nicht fest eingestellt werden, denn dann kann sich der Rücken nicht mitbewegen, es kommt zu Verkrampfungen und in der Folge auch zu Schmerzen. Nur eine bewegliche Lehne ermöglicht ein aktives und ein dynamisches Sitzen. Auch eine Nackenstütze ist möglich, damit derjenige, der auf den Stuhl sitzt, sich weiter nach hinten lehnen kann.

    Die Armlehnen eines gesunden Bürostuhls sollten bis knapp unterhalb der Schreibtischplatte reichen und die Arme sollten beim Auflegen auf die Armlehnen einen rechten Winkel bilden. Bei der Polsterung des Stuhls ist darauf zu achten, dass er nicht zu hart, aber auch nicht zu weich ist. Ist die Polsterung zu hart, dann gibt es im schlimmsten Fall sehr schmerzhafte Druckstellen. Ist die Polsterung aber zu weich, dann hat sie keine stützende Funktion mehr und das Körpergewicht kann sich nicht optimal verteilen. Wichtig ist auch, dass die Vorderkante der Sitzfläche eine abgerundete Form hat, damit der Druck auf die Nerven und Gefäße beim langen Sitzen auf die Beine beschränkt wird.

    Es muss aber nicht unbedingt ein Stuhl sein, wenn es um das gesunde Sitzen am Arbeitsplatz geht, es gibt Alternativen, die ebenfalls ein ideales Sitzen ermöglichen.

    • Ein sogenannter Sitzball ermöglicht ein aktives Sitzen und ist zudem eine preiswerte Option, wenn es um das Sitzen im Büro geht. Aber nicht jeder kommt mit einem solchen Ball auch zurecht, denn der Muskeltonus muss aufrecht erhalten werden und das kann schnell zu Ermüdungen führen.
    • Auch ein Kniehocker kann eine Alternative zum klassischen Bürostuhl sein, besonders für den Rücken ist dieser Hocker eine sehr gute Wahl. Allerdings ist es wichtig, nicht zu lange in einer hockenden Haltung zu verbringen, denn sonst kann es zu Schäden an den Knien kommen.
    • Keine schlechte Lösung stellt auch ein Pendelstuhl dar, da dieser Stuhl den Komfort und die Bequemlichkeit eines Bürostuhls mit dem aktiven Sitzen auf einem Ball verbindet. Gegenüber einem Sitzball hat der Pendelstuhl den Vorteil, dass nicht ständig das Gleichgewicht gehalten werden muss und die Muskulatur sich entspannen kann.

    2.2 Der richtige Schreibtisch – Rückenschmerzen vorbeugenGesunder Schreibtisch

    Neben dem Stuhl kommt es beim gesunden Arbeitsplatz auch auf den passenden Schreibtisch an, denn nur ein Schreibtisch der rückenfreundlich ist, kann Beschwerden vorbeugen. Um den passenden Schreibtisch zu finden, sollte man sich aufrecht auf einen Stuhl setzen und die Unterarme im rechten Winkel locker auf die Schreibtischplatte auflegen. Dabei sollten weder die Schultern nach oben gezogen noch der Oberkörper nach vorne gebeugt werden. Außerdem sollte die Platte eine Höhe haben, die den Beinen ausreichend Freiheit unter dem Tisch lässt.

    Ein Schreibtisch sollte aber nicht nur genug Platz für die Arme lassen, auch alle Unterlagen und Geräte sollten ein freies Arbeiten nicht behindern. Zu empfehlen ist eine Breite von 1,60 m und eine Tiefe von mindestens 0,80 m. Zu langes Sitzen schadet dem Rücken, hier kann ein Stehpult eine gute Lösung sein. Aber nur im Stehen zu arbeiten ist weniger empfehlenswert, deshalb lohnt es sich, eine Kombination aus einem Schreibtisch und einem Stehpult zu kaufen, denn so kann man im Wechsel sitzen und stehen.

    2.3 Mobil bleiben – Achten auf notwendige Bewegung

    Zum gesunden Arbeiten im Büro sollten aber nicht nur ergonomisch geformte Möbel gehören, auch die körperliche Bewegung sollte an einem langen Arbeitstag nicht zu kurz kommen. Alle, die viel Bewegung und auch Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringen, ermüden nicht so schnell, sie entlasten ihren Körper und sie können sich vor allen Dingen deutlich besser konzentrieren. Die nachfolgenden fünf Tipps helfen dabei, gesund durch den Arbeitstag zu kommen:

    • Die Körperhaltung sollte häufig gewechselt werden. Sitzen, Gehen und Stehen sollten sich abwechseln, um Problemen mit dem Rücken optimal vorzubeugen. Während des Sitzens sollte die Position immer wieder anders sein.
    • Dinge wie telefonieren, Geschäftsbriefe lesen oder eine kleine Unterhaltung mit einem Kollgen führen – das alles sind Dinge, die auch im Stehen erledigt werden können. Wer etwas mit einem Kollegen eine Etage tiefer zu besprechen hat, der sollte keine Mail schreiben oder zum Telefon greifen, sondern den Kollegen in seinem Büro besuchen.
    • Büromaterial, Unterlagen und auch das Telefon müssen nicht in Reichweite liegen. Wenn alles etwas weiter weg zu finden ist, dann ist das immer ein guter Grund um aufzustehen und das zu holen, was gebraucht wird.
    • Vieltelefonierer sollten während eines Gesprächs den Kopf nicht zu einer Seite neigen, denn das überdehnt die Bänder auf der Gegenseite. In der Folge kann es zu Schmerzen in Kopf und Nacken kommen. Wer viel telefoniert, der sollte sich ein Headset zulegen.
    • Kleine Dehn- und Streckübungen bringen den Kreislauf in Schwung und sorgen für einen Energieschub. Verspannungen werden gelöst und Schmerzen haben keine Chance mehr. Auch einfache Atemübungen sorgen für Entspannung während der Arbeit. Arbeitsmediziner empfehlen, alle 50 Minuten eine kleine Pause einzulegen und für zehn Minuten zu entspannen.
    1. Ergonomische ArbeitsgeräteErgonomisches Buero

    Kaum ein Arbeitsplatz kommt heute noch ohne Computer und die dazu passenden Arbeitsgeräte wie eine Maus, Bildschirm und Tastatur aus. Wie beim Bürostuhl und beim Schreibtisch, so sollte auch bei diesen Arbeitsgeräten die Ergonomie im Vordergrund stehen.

    • Der richtige Bildschirm – Keine Augenschmerzen

    Welche Form der Bildschirm hat, ob es sich um einen modernen Flachbildschirm oder um ein Modell mit einer Kathodenstrahlröhre handelt, spielt keine Rolle. Was aber wichtig ist, das ist die Entfernung, die der Bildschirm zu den Augen hat. Um die Augen zu schonen, sollte der Bildschirm mindestens in einer Entfernung von 50 cm stehen. Die Höhe des Bildschirms ist immer dann ideal, wenn beim aufrechten Sitzen der Blick immer leicht nach unten ist, denn nur so kann auch das obere Drittel des Bildschirms im Blick behalten werden.

    Damit die Augen nicht so schnell ermüden, sollte der Blick im wahrsten Sinne des Wortes von Zeit zu Zeit in die Ferne schweifen, denn wer zu lange auf den Computerbildschirm starrt, der riskiert, dass die Augen schnell ermüden.

    • Die ergonomische Maus

    Wie sieht die optimale Computermaus aus? Sie sollte nicht größer sein als die Handfläche und sie sollte nach Möglichkeit an einer Seite ein wenig höher sein. So muss die Hand während der Arbeit nicht immer flach auf der Tischplatte liegen und die Muskulatur der Hand kann sich entspannen. Außerdem ist es wichtig, dass die Maus nicht so weit entfernt liegt, denn wenn sie nahe am Körper ist, dann werden der Arm und die Hand schnell überstrapaziert und das führt in der Folge zu Verspannungen im Rücken und der Schulter. Wer zu lange mit der falschen Maus oder mit ihr in der falschen Haltung arbeitet, der riskiert den sogenannten Mausarm, schmerzhafte Beschwerden, die durch Überlastung von Armen und Händen auftreten können. In Deutschland ist die Krankheit noch recht unbekannt, in den USA hingegen wird sie als Berufskrankheit anerkannt. Betroffen sind heute mehr als 60 % derjenigen, die jeden Tag mehr als drei Stunden mit einer Maus arbeiten. Die Symptome eines Mausarms sind:

    • Ein leichtes Kribbeln in der Hand und im unteren Armbereich
    • Eine Versteifung der Hand, des Ellenbogens und des Nackens
    • Muskelschwäche
    • Ziehende Schmerzen, die bis in die Schulter ausstrahlen können

    Ein Mausarm ist meist chronisch und der Betroffene sollte sich eine Zeit lang schonen, damit die Beschwerden wieder zurückgehen. Es gibt aber auch kleine Tricks, um einem Mausarm effektiv vorzubeugen:

    • Ein stetiger Wechsel zwischen Maus und Tastatur
    • Öfter kleine Pausen einlegen, die Hände dehnen und für Entspannung sorgen
    • Doppelklick vermeiden, um die Finger zu entlasten
    • Die Maus immer nur locker und nie verkrampft in der Hand haben

    3.3 Die richtige Tastatur

    Auch die Tastatur entscheidet darüber, wie gesund ein Arbeitsplatz ist. So sollte das Keyboard nach Möglichkeit 15 cm von der Kante des Schreibtischs entfernt seinen Platz finden, damit die Handballen und die Unterarme ausreichend Platz haben. Um Rückenschmerzen auf Dauer zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Tastatur in einem Winkel von 15 Grad geneigt ist, denn wenn sie gerade auf der Tischplatte aufliegt, dann wird das Arbeiten mühsam und auch anstrengend.

    Es gibt heute eine große Auswahl an ergonomisch geformten Tastaturen, die die Form eines V haben und aus zwei Teilen bestehen. Auf diese Weise hat jede Hand ihren eigenen Teil, was verhindert, dass eine Hand über Gebühr strapaziert und beansprucht wird. Die Muskulatur der Unterarme und der Hände kann sich so optimal entspannen. Wichtig ist es aber darauf zu achten, dass Hand und Arm eine gerade Linie bilden, denn sonst leiden auch die Schultern.

    1. Die Umgebung des ArbeitsplatzesGesund sitzen im Buero

    Wenn die Möbel im Büro stimmen und auch die Arbeitsgeräte den Vorschriften entsprechen, dann fehlt nur noch die richtige Umgebung für einen gesunden Arbeitsplatz. Es gibt viele Dinge, die in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten, und wer sich über die Details informieren möchte, der kann das auf der Seite http://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-fit-im-buero-ergonomie-arbeitsplatz-11561.php.

    Ein gesunder Arbeitsplatz sollte nicht laut sein und er sollte Luft zum Atmen lassen. 50 dB schreibt das Arbeitsrecht vor, aber dieser Grenzwert kann nicht immer erfüllt werden. Das permanente Klingeln des Telefons, Kollegen, die sich unterhalten und die Geräusche, die Drucker, Scanner und Kopierer verursachen, sorgen für Lärm im Büro und lassen den Stresspegel schnell steigen.

    Auch die Luft in vielen Büros ist nicht die beste. Vor allem dann, wenn viele Menschen den ganzen Tag in einem Raum sitzen, dann sinkt die Qualität der Raumluft. Ein gesunder Arbeitsplatz sollte nicht zu warm sein, aber er darf auch nicht auskühlen. Perfekt ist eine Raumtemperatur, die 23° Grad nicht übersteigt und es sollten nicht mehr als maximal 65 % Luftfeuchtigkeit überschritten werden. Läuft ständig die Klimaanlage, dann wird die Luft schnell trocken, was die Schleimhäute austrocknen lässt.

    Es sind viele Dinge, die einen gesunden Arbeitsplatz ausmachen und jeder sollte so gut wie möglich den gesetzlichen Richtlinien entsprechen. Trotzdem kommt es auch auf jeden einzelnen Arbeitnehmer an, wie er seinen Arbeitsplatz gestaltet. Individualität ist natürlich erlaubt, aber sie sollte immer nur so weit gehen, dass ein gesundes Arbeiten gewährleistet ist.

  • Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Matratze schuld an Rückenschmerzen?

    Kennen sie das, der Rücken schmerzt am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Ist das der Fall, dann sollten Sie sich Gedanken darüber machen, ob das vielleicht an der Matratze liegen könnte. Denn ganz genau an der Matratze kann es liegen, dass es zu den morgendlichen Rückenschmerzen kommt. Wenn es wirklich so ist, dann sollte diese so schnell wie möglich gewechselt werden. Damit kann den Rückenschmerzen vorgebeugt werden und gleichzeitig wird der Schlafkomfort aufgebessert und das Problem, Rückenschmerzen könnte mit einer neuen Matratze, eindeutig der Vergangenheit angehören.

    Mit neuer Matratze ohne Rückenschmerzen

    Wer also immer wieder aufs Neue, am Moren mit Rückenschmerzen aufwacht, oder auch Probleme mit dem Nacken bekommt, dann kann das ein ganz klares Zeichen dafür sein, dass die Matratze der Übeltäter sein könnte. Dafür kann es auch zwei Gründe geben, entweder die Matratze ist schon recht alt, oder es schlicht und einfach die falsche Matratze. Es kann verschiedene Gründe haben, warum es beim Schlafen zu Rückenschmerzen kommen kann. In der Nacht ist jeder von uns in Bewegung und durch das Drehen auf einer Matratze, die vollkommen ungeeignet ist, kommt es dazu, dass die Bandscheiben keine Regenerationsphase haben. Und das führt dann unweigerlich über kurz oder lang zu großen Rückenproblemen. Ist die Matratze hingegen optimal auf den Bedarf abgestimmt, dann haben die Bandscheiben eben die Möglichkeit, sich regenerieren zu können. Grundsätzlich kann auch niemals gesagt werden, dass eine Matratze entweder hart oder weich sein soll, denn das muss immer angepasst werden. Es ist nicht immer ganz einfach, die passende Matratze zu finden und es kann auch recht zeitaufwendig sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn mit der richtigen Matratze können Rückenprobleme absolut verhindert werden. Selbstverständlich ist nicht immer die Matratze Schuld, denn es können auch andere Ursachen für die Rückenschmerzen schuld sein. Sollte es zu anhaltenden Schmerzen kommen, dann muss ein Arzt konsultiert werden. Rückenschmerzen kommen auch oft von ungünstigen Körperhaltungen, die müssen dann entsprechend ausgeglichen werden.

    Der Kauf einer Matratze bei Rückenschmerzen

    Wer unter starken Rückenschmerzen leidet und diese am schlimmsten direkt morgens nach dem Aufstehen sind, dann kann das aber durchaus an der falschen Matratze liegen. Wer sind nun dazu entscheidet, eine neue Matratze zu kaufen, der sollte sich immer in einem Fachgeschäft beraten lassen. Bei der Beratung ist es ganz wichtig, alles über die Probleme zu erzählen, ebenso wie das Schlafverhalten und auch das Gewicht ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl der passenden Matratze. Im Fachhandel wird man immer die Möglichkeit haben, die Matratzen ausgiebig zu testen. Selbst gegen eine Probe Zuhause werden viele Händler nicht Nein sagen. Kaltschaummatratzen haben die Eigenschaft, dass diese sich so richtig gut an die Körperform anpassen können. Eine Matratze die Rückenschmerzen vorbeugen soll, muss sich besonders an der Lendenwirbelsäule, an der Brustwirbelsäule und an der Schulter anpassen können, das findet man ganz einfach durch ein Probe liegen heraus. Es gibt nicht die universalen Matratzen für Ehebetten, denn der Härtegrad muss immer auf die entsprechende Person angepasst sein. Schwere Personen haben mit härteren Matratzen die bessere Wahl und leichte Personen, sind besser mit einer weichen Matratze beraten. Latexmatratzen sind auch sehr schwer, auch das sollte beim Kauf beachtet werden, das könnte zu Problemen beim Überziehen der Matratze führen. Zudem kann es auch sehr empfehlenswert sein, sich zu überlegen, ob denn auch der Lattenrost ausgewechselt werden muss, denn auch dieser kann die Schlafqualität beeinflussen. Letztendlich ist es auch gut zu wissen, dass die Matratze von Zeit zu Zeit gewendet werden sollte. Denn so kann man verhindern, dass sie einseitig abgelegen wird. Also mit der richtigen Matratze ist es also möglich, Rückenschmerzen schon im Keim zu ersticken.

  • Schwimmen – Schwerelos trainieren

    Schwimmen – Schwerelos trainieren

    Auch heutzutage gilt schwimmen als eine der beliebtesten Freizeitsportarten der Deutschen überhaupt. Ein Grund warum wohl immer mehr Fitnesstrends den weg vom Land ins Wasser finden. Auch wenn schwimmen so beliebt ist, müsste der Mensch eigentlich noch viel mehr Zeit im Wasser verbringen. Denn beim Schwimmen arbeitet unser Herz-Kreislauf-System auf Hochtouren. Alle unsere Muskeln werden trainiert und dabei ist eine Überbelastung nahezu ausgeschlossen. Anders als bei manch anderen Sportarten werden beim Schwimmen die Gelenke und Wirbelsäule sanft gefordert. Ein Idealzustand und das nicht nur aus rein sportlicher Sicht.

    Schwimmen, der ideale Sport für Menschen mit Gelenkproblemen

    Schaut man sich in der bunten Welt der Sportarten um, dann fällt schnell auf das Schwimmen eine der gesündesten Sportarten überhaupt ist. Herz und Kreislauf werden hierbei besonders trainiert, genau so wie die Muskeln die für Wirbelsäule und Gelenke besonders wichtig sind. Während des Schwimmens wird der Körper gut durchblutet und die Atmung wird außerdem gestärkt. Doch das ist noch lange nicht alles. Auch wer abnehmen möchte, der tut gut daran den Sprung ins kühle Nass zu wagen und regelmäßig seine Bahnen zu ziehen.

    Nur 30 Minuten lockeres schwimmen reichen aus, um etwa 350 Kalorien zu verbrennen. Auch für sehr schwergewichtige Menschen, die in der Regel von Gelenkproblemen betroffen sind, ist schwimmen ideal, da die Gelenke im Wasser nicht noch extra belastet werden.

    Auf die Schwimmtechnik kommt es an

    Denn wer regelmäßig schwimmen möchte, der sollte sich nicht eben so über Wasser halten können, sondern auch über eine entsprechende Schwimmtechnik verfügen. Insbesondere beim Brustschwimmen gibt es zwei Fehler die häufig gemacht werden. So machen beispielsweise manche Menschen eine Scherbewegung beim Abdruck mit den Beinen, andere hingegen nehmen den Kopf viel zu weit in den Nacken. Das hört sich jetzt vielleicht kleinlich an, doch beide Fehler können ernsthafte probleme hervorrufen. So kann die Beinschere beispielsweise einen Beckenschiefstand auslösen und wenn der Kopf beim schwimmen zu weit in den Nacken genommen wird, dann wird die Bandscheibe unnötig belastet.

    Das Rückenschwimmen hat leider nicht so viele Anhänger, dabei gilt genau diese Schwimmtechnik als perfekter Sport um die Rückenmuskulatur zu stärken. Viele können sich allerdings nicht überwinden entgegen der Blickrichtung zu schwimmen. Allerdings lohnt sich hier wirklich die Überwindung, denn wer das Rückenschwimmen beherrscht, der wird recht bald das Gefühl des schwerelosen Dahingleitens sehr genießen.
    Im Übrigen gilt, auch im fortgeschrittenen alter macht das Schwimmen noch sehr viel Spaß und kann noch gut erlernt werden. Außerdem ist es viel leichter als die meisten Nichtschwimmer denken. Mittlerweile werden in fast jedem Schwimmbad entsprechende Kurse angeboten. Wer sich nicht einer Gruppe anschließen möchte, der sollte sich für Einzelunterricht entscheiden.

    Wassergymnastik ist out – Aqua-Fitness ist in

    Wassergymnastik, vor einigen Jahren war dies etwas was automatisch mit älteren Herrschaften verbunden wurde. Heute gibt es kaum mehr noch Wassergymnastikangebote, sondern viel mehr Aqua-Fitness. Der Unterschied zu der früheren, häufig belächelten Wassergymnastik, die Angebote heute sind deutlich sportlicher geworden als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

    Aqua-Fitness kann von jedem betrieben werden der gesund ist. Wer Probleme mit dem Herzen hat oder unter Bluthochdruck leidet der sollte allerdings bei Aqua-Fitness Vorsicht walten lassen. Am besten ist es in diesem Fall vorher einen Arzt zu konsultieren. Allerdings ist Aqua-Fitness für alle Menschen prädestiniert die wegen Knie-, Hüft- oder Rückenproblemen viele andere sportlichen Aktivitäten nicht ausführen können.

    Warum ist das Training im Wasser so gut?

    • Muskelkraft und Ausdauer werden gezielt trainiert
      Denn der Widerstand ist im Wasser deutlich höher als an Land. Das Training kann so sehr effektiv gestaltet werden.
    • Die Organe werden gefordert, aber eben nicht überfordert
      Der Wasserdruck und die hohe Leitfähigkeit des Wassers wirken sich positiv auf das Herz, die Gefäße und die Atmungsorgane aus.
    • Schwimmen strafft die Haut und das Bindegewebe
      Denn beim Training im Wasser ist die Haut stetig von Wasser umgeben, dass einen leichten Druck ausübt.
    • Gelenkschonend und koordinativ anspruchsvoller Sport
      Im Wasser wiegt der Körper nur noch etwa 10% des Eigengewichts. Die Gelenke werden dadurch entlastet und die Balance wird erschwert.