Schlagwort: Behandeln

  • Amalgam – gefährlich oder Panikmache? Was ist dran?

    Amalgam – gefährlich oder Panikmache? Was ist dran?

    Jeder, der in den 1980er und 1990er Jahren den Zahnarzt besucht hat (und entsprechend behandelt wurde) kennt es: Amalgam. Schon lange stehen die Füllungen im Verdacht, schädlich zu sein. Doch was ist eigentlich wirklich dran an der Angst der Patienten? Müssen Menschen mit Amalgamfüllungen die entsprechenden Füllungen nun austauschen lassen? Die Antwort scheint noch nicht klar. Fakt ist jedoch auch: mittlerweile existieren unproblematischere und unbedenklichere Lösungen.

    Wo liegt das Problem bei Amalgam?

    Das eigentliche Problem mit den Amalgam-Füllungen besteht darin, dass sie Quecksilber enthalten. Da es sich hierbei um einen giftigen Inhaltsstoff handelt, wurde vor Kurzem beispielsweise beschlossen, dass die Füllungen ab dem 01. Juli bei schwangeren Frauen und Kindern in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr verwendet werden dürfen. Das komplette Verbot lässt jedoch noch auf sich warten.

    Die Frage ist nun, wie Menschen mit bestehenden Amalgam-Füllungen mit der Problematik umgehen. Ist es unter Umständen sinnvoll, die entsprechenden Zähne neu zu behandeln und das Amalgam zu ersetzen?

    Wann wird die Füllung wirklich gefährlich?

    Solange die Füllung fest verschlossen im Mundraum sitzt, ist das Quecksilber in der Regel auch nicht gefährlich. Das Problem ist, dass sich das Amalgam mit der Zeit abnutzen kann. Werden hier kleine Brocken unter Umständen sogar verschluckt, gelangen die Inhaltsstoffe in den Körper, werden jedoch auch auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden. Dieser Verlauf bleibt so lange unproblematisch bis die Quecksilberionen sich im Mundraum verteilen und gegebenenfalls ins Blut transportiert werden.

    Eine regelmäßige Kontrolle ist das A und O

    Wer seine Amalgam-Füllungen nicht austauschen möchte, sollte diese in regelmäßigen Abständen beim Zahnarzt auf deren Dichte kontrollieren lassen. Auch ein letztendlicher Ersatz durch ein anderes Präparat sollte selbstverständlich nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen.

    Damit ist nicht nur ein maximaler Behandlungserfolg gewährleistet, sondern auch sichergestellt, dass das neue Präparat ordnungsgemäß eingesetzt ist. Inlays aus Keramik und Gold gelten in diesem Zusammenhang als eine moderne und gleichermaßen verlässliche Lösung.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Kann man die Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden einsetzen? Wir zeigen ihnen wo es sinnvoll ist.

    Vor allem dann, wenn die Temperaturunterschiede zwischen der Wohnung und draußen vergleichsweise groß sind, leiden die Atemwege und die Haut. Viele Menschen entscheiden sich hier dazu, homöopathisch zu behandeln. Das Geheimnis des Erfolgs liegt hier darin, dass es die alternative Medizin oft schafft, die körpereigenen Abwehrmechanismen anzuregen und das Immunsystem damit zu trainieren. Der Erfolg ist damit in vielen Fällen nachhaltiger, da nicht nur die Symptome bekämpft werden, sondern die Gesundheit auch langfristig unterstützt werden kann.

     

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden, wann ist eine Behandlung sinnvoll?

    Homöopathie kommt im Winter vor allem mit Hinblick auf:

    • Neurodermitis
    • Schuppenflechte
    • Halsbeschwerden
    • Mandelentzündungen
    • Beschwerden am Kehlkopf

    zum Einsatz. Hierbei ist unter anderem die Gesundheit des Patienten und die Ausgeprägtheit der Krankheit entscheidend dafür, ob zusätzlich auch mit klassischer Schulmedizin behandelt wird. Vor allem dann, wenn Sie nicht „nur“ unter einem Schnupfen leiden, sondern wissen, dass Ihre Krankheit chronisch ist, sollten Sie die Behandlung immer von einem Arzt absegnen lassen. Viele Mediziner sind heute auch mit Hinblick auf alternative Behandlungsmethoden geschult.

     

    Homöopathie in der Praxis

    Wer im Zusammenhang mit einer Entzündung im Hals auf Schulmedizin verzichten möchte, kann alternativ zu Tollkirschen oder Bienengift greifen. Was ein wenig abenteuerlich klingen mag, wurde mittlerweile in zahlreichen Studien belegt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Krankheiten, die sich in den oberen Atemwegen oder in den Ohren festsetzen gut alternativ behandelt werden können. Häufig erweise sich, laut HNO Vergleichsstudie, die Dauer der Behandlung sogar als kürzer als auf der Basis von Schulmedizin.

    Sobald die Beschwerden jedoch bakteriell sind oder eine gewisse Intensitätsgrenze überschreiten, ist ein Wechsel zur Schulmedizin gegebenenfalls sinnvoll. Hier ist individuell zu entscheiden.

    Wichtig ist es außerdem, die Wirkung von Globuli und Co. nicht zu unterschätzen und die Dosierung an die Krankheit und den Zustand des Patienten anpassen zu lassen. Nur so können die Mittel Ihre vollkommene Wirkung entfalten.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Im Vergleich zu anderen, auch medial deutlich präsenteren, Krebsarten handelt es sich beim Gallenblasenkrebs um eine eher seltene Erkrankung, die zudem bisher wenig erforscht wurde. Fest steht jedoch, laut den aktuellen Forschungsergebnissen, dass das Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, vor allem ab 50 steigt. Wissenschaftler untersuchen hier immer wieder den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und dem Wachstum von Tumoren. Zudem stehen auch Infektionen mit Hepatitis C, HIV und die klassische Leberzirrhose im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.

    Erst vor Kurzem wurde auch bestätigt, dass das Rauchen das eigene Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, steigern kann.

    Gibt es besondere Risikogruppen für das Gallenblasenkarzinom?

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Gallenblasenkrebs um eine Krebsart handelt, die noch vergleichsweise wenig erforscht wurde, dauern die Untersuchungen in diesem Bereich an. Fest steht dennoch, dass die bösartigen Tumore im Bereich der Gallenblase etwas häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Anders verhält es sich jedoch mit Hinblick auf Tumore in den Gallenwegen. Hier sind die Männer öfter betroffen.

    Kann dem Gallenblasenkrebs aktiv vorgebeugt werden? – Nein, umso mehr aber seinen Ursachen!

    Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann niemand der Entstehung dieser Krebsart aktiv vorbeugen. In der Regel entsteht der Gallenblasenkrebs langsam und auf der Basis eines langjährigen Gallensteinleidens. Genau Letzterem kann jedoch mit Hilfe:

    • einer gesunden Ernährung
    • einem ausgeglichenen Lebensstil
    • des Haltens des körpereigenen Idealgewichts

    vorgebeugt werden. Dennoch: Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen existieren in diesem Bereich nicht. Es besteht also lediglich die Chance, das Risiko für Gallenerkrankungen im Allgemeinen zu reduzieren. Immerhin bestehen Gallensteine fast komplett aus Cholesterin. Eine Verbindung zwischen der Ernährung der Patienten und der Krankheit ist damit definitiv gegeben. Wer hier schon in der Jugend frühzeitig ansetzt und auf eine ausgeglichene Ernährung baut, verfügt über gute Voraussetzungen, auch im Alter nicht unter Gallenbeschwerden leiden zu müssen.

    Mit Hinblick auf die erwähnten Gallensteine gilt jedoch dasselbe wie in Bezug auf den gefürchteten Gallenblasenkrebs: die Symptome bleiben oftmals aus. Auch die Steine werden daher oft erst im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt.

    Das sind die typischen Symptome für Gallenblasenkrebs

    Das Gefährliche am Gallenblasenkrebs ist die Tatsache, dass die Betroffenen erst vergleichsweise spät über Beschwerden klagen. Wird ein Tumor schlussendlich entdeckt, ist dieser oftmals schon vergleichsweise groß und unter Umständen entsprechend schwer zu behandeln.

    So deutet beispielsweise ein Rückstau der Galle auf die Erkrankung in Kombination mit einer geringen Bilirubinausscheidung hin. Weitere Anzeichen, die unter anderem auch mit dem Bilirubinwert zusammenhängen, sind unter anderem:

    • eine Gelbfärbung der Haut und den Augen
    • Jucken der Haut
    • Stuhl- und Urinverfärbungen
    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit.

    Aufgrund der Tatsache, dass die besagten „typischen Symptome“ für Gallenblasenkrebs jedoch auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, müssen mehrere Untersuchungen die Diagnose untermauern. Eine röntgenologische Darstellung spielt hier ebenso eine Rolle wie Ultraschall, CT oder MRT.

    Wie wird ein diagnostizierter Gallenblasenkrebs eigentlich behandelt?

    Je nachdem, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist, gestaltet sich entsprechend auch die Therapie. So sind Operationen vor allem dann das Mittel der Wahl, wenn der Tumor noch nicht allzu groß ist und sich scharf vom Rest des Gewebes abgrenzen lässt. Je nach Lage ist es hier jedoch unter Umständen nötig, einen Teil der Leber zu entfernen.

    Die schlechte Nachricht: wird der Tumor jedoch zu spät erkannt, kann der Gallenblasenkrebs oftmals nicht mehr geheilt werden. Aus medizinischer Sicht geht es dann vor allem darum, den Patienten vor allzu großen Schmerzen zu bewahren und die Beschwerden in jeder Hinsicht entsprechend zu lindern.

    Nicht jeder Mensch, der unter Gallenblasenkrebs leidet, kann jedoch auch operiert werden. Hier gilt es dann in jedem Falle, die ansonsten gestauten Gallenwege zu entlasten. Parallel dazu empfehlen viele Mediziner eine Chemotherapie, wenn der Patient ansonsten über keine gesundheitlichen Einschränkungen verfügt und belastbar ist.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wohltuende Nackenmassage bei Verspannungen im Schulter-Nackenbereich

    Wohltuende Nackenmassage bei Verspannungen im Schulter-Nackenbereich

    Treten im Bereich des Nackens Schmerzen auf, kann eine Nackenmassage hier Abhilfe schaffen. Durch lange Tätigkeiten am Schreibtisch machen sich derartige Beschwerden schnell bemerkbar.

     

    Nackenmassage – zur Muskeldehnung im Schulter-Nackenbereich

    Neben der langen Arbeit am Computer zählt auch vermehrter Stress zu den Ursachen der Entstehung von Schmerzen im Bereich des Nackens und der Schultern. Wer überwiegend eine sitzende Tätigkeit ausübt, sollte unbedingt auf ausreichend Bewegung Wert legen.

     

    Verspannungen im Bereich der Schultern und des Nackens verursachen gegebenenfalls starke Schmerzen. Ferner können diese auch starke Rücken- und Kopfschmerzen auslösen. Infolge einer Nackenmassage lassen sich derartige Energieblockaden lösen. Durch Massagen lassen sich die verhärteten Muskeln lockern und dehnen.

     

    Anwendung einer Nackenmassage

    Im Grunde genommen erfolgt eine Massage des Schulter-Nackenbereichs in einer Massagepraxis. Liegt eine Verordnung seitens eines Arztes vor, ist diese mit der Kasse abrechenbar. Empfehlenswert ist eine Nackenmassage immer dann, wenn vorhandene Schmerzen nicht mehr durch Lockerungsübungen beseitigt werden können.

     

    Dabei liegt oder sitzt die betroffene Person meist entspannt auf einer Massageliege. Seitens des Masseurs wird ein Massageöl aufgetragen. Anschließend löst dieser die Verspannungen der Nackenmuskeln mit gezielten Griffen. In der Regel dauert die Massage eine halbe Stunde. Erfolgt diese in Kombination mit einer Fangopackung, erhöht sich der positive Effekt durch die zusätzliche Muskellockerung.

     

    Einsatz von Nackenmassagegeräten gegen Verspannungen

    Ist kein Rezept über den behandelnden Arzt erhältlich, muss dennoch nicht auf die wirksame Nackenmassage verzichtet werden. Der Handel hält eine Vielzahl an Nackenmassagegeräten für zu Hause bereit. Diese eignen sich auch hervorragend für Personen, denen oftmals die Zeit fehlt, eine Massagepraxis aufzusuchen.

     

    Zwar besteht die beste Methode der Behandlung von Nackenschmerzen im Aufsuchen eines professionell tätigen Masseurs. Dennoch müssen hierzu stets genügend Zeit und finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Ein Nackenmassagegerät ist in aller Regel eine einmalige Anschaffung, die nur einmal Kosten verursacht.

     

    Bei der Auswahl eines passenden Geräts haben sich insbesondere Kombinationsgeräte bewährt. Denn nicht immer liegen die Verspannungen in nur einem Bereich. Gelegentlich variieren diese und können beispielsweise im Bereich

    • des Nackens
    • des Rückens
    • der Schultern

    auftreten.

     

    Sämtliche dieser kombinierten Nackenmassagegeräte eignen sich neben der Nackenmassage demnach auch für die Rücken- und Schultermassage. Die Geräte sind leicht bedienbar. Ferner lassen sie sich sowohl im Liegen, Stehen sowie im Sitzen anwenden.

     

    Verschiedene Geräte für die Nackenmassage

    Der Markt hält unterschiedliche Ausführungen an Nackenmassagegeräten bereit. Unter anderem können Geräte mit

    • einfacher und doch wirkungsvoller Vibration
    • zwei und vier rotierenden Massagefingern
    • zusätzlicher Wärmefunktion

     

    erworben werden. Darüber hinaus gibt es Geräte zur Nackenmassage, in denen zur punktuellen Bestrahlung eine Rotlichtlampe integriert ist. Bei diesen ist jedoch Vorsicht angeraten. Vor Anwendung eines solchen Massagegeräts empfiehlt es sich, seinen Hausarzt zu befragen.

  • Analfissur (Afterriss) was kann man tun?

    Analfissur (Afterriss) was kann man tun?

    Hinter dem Begriff Analfissur verbirgt sich ein länglicher Riss in der Analschleimhaut oder auch Afterhaut. Jener tritt an der Afterkanalmündung auf und kann extrem schmerzhaft sein. Dabei ist dieser Einriss auch unter dem Namen Afterriss bekannt.

     

    Bei einer Analfissur versuchen die meisten den Gang zur Toilette möglichst gering zu halten. Folglich erhärten sich der Stuhl und der Kot immer mehr. Also wird auch mit noch größeren Schmerzen ausgeschieden. Zudem kann sich auch der Schließmuskel am After verkrampfen. Ein Afterriss ist unabhängig vom Alter. Jedoch hat es sich gezeigt, dass er meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftritt. Ist eine Analfissur aufgetreten, sollte der Arztbesuch nicht lange hinausgezögert werden. Denn die Gefahr einer Infektion im Afterbereich ist hoch.

     

    Die Ursachen für einen Afterriss

    Die hauptsächliche Ursache für eine Analfissur liegt im Verhalten des Betroffenen. Übt dieser beim Toilettengang zu viel Druck aus, kann dies zu einem Riss in der Haut sorgen. Darüber hinaus können auch

    • ein zu harter Stuhl
    • Defekte im Gewebe, ausgelöst durch Infektionen oder
    • ein chronisch entzündeter Darm

    als Ursache für einen Afterriss in Frage kommen.

     

    Symptome einer Analfissur

    Die Afterschleimhaut durchlaufen sehr viele Nerven. Diese können extrem empfindlich auf bestimmte Reize reagieren. Hierdurch kommt es in diesem Bereich zu einem plötzlichen Afterriss. Jener macht sich als Hauptsymptom durch stechende Schmerzen im Bereich des Po bemerkbar. Diese halten auch während des gesamten Toilettenganges an. Des Weiteren können sie sich danach auch durch ein heftiges Brennen bemerkbar machen.

     

    Des Weiteren kann durch den erhöhten Druck auch ein Krampf im Schließmuskel entstehen, der wiederum einen noch höheren Druck beim Stuhlgang auslösen kann. Neben diesen Hauptsymptomen gibt es noch einige weitere Symptome, welche im fortgeschrittenen Stadium einer Analfissur auftreten können. Neben

    • einer vermehrten Bildung von Schleim
    • extremem Jucken
    • hellroten Auflagerungen von Blut im Stuhl oder auch
    • Blutresten am Toilettenpapier

     

    kann es im schlimmsten Fall auch zu einer Verstopfung kommen.

     

    Analfissur – was kann man dagegen tun

    In vielen Fällen heilt ein Afterriss innerhalb einiger Tage von ganz alleine. Allerdings gibt es auch Fälle, deren Verlauf so langwierig ist, dass diese unbedingt von einem Facharzt behandelt werden sollten. Wer unter einer Analfissur leidet, der sollte sich in die fachkundigen Hände eines Proktologen oder eines Gastroenterologien begeben.

     

    Erstens wird der Facharzt zunächst ein ausführliches Gespräch führen. Hierbei möchte der Arzt insbesondere wissen, zu welchen Gegebenheiten genau die Schmerzen in der Afterregion auftreten. Darüber hinaus können auch Fragen nach einem Juckreiz und einer Verstopfung vorkommen. Ferner stellt der Arzt Fragen in Bezug auf eine vermehrte Schleimbildung oder Blut auf dem Toilettenpapier.

     

    Im nächsten Schritt beginnt der Arzt dann mit einigen Untersuchungen. Diese können etwas unangenehm sein. Zunächst schaut er sich durch vorsichtiges Abtasten die Region rund um den After an. Dabei lässt sich feststellen, wie weit sich der Afterriss ins Gewebe gezogen hat. Nach der äußerlichen Untersuchung erfolgt meist auch eine innere Untersuchung der Darmregion. Dazu führt der Arzt eine so genannte Proktoskopie durch. Hierbei wird vor allem der Enddarm genau unter die Lupe genommen. Da diese Untersuchung meist etwas schmerzhaft sein kann, kommt auch eine lokale Betäubung zum Einsatz.

     

    Behandlungsmöglichkeiten einer Analfissur

    Stellt sich nach den aufwendigen Untersuchungen ein Afterriss heraus, gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen zu behandeln. Welche Therapie am besten sind, hängt auch ein wenig vom Schweregrad der Analfissur ab. In vielen Fällen handelt es sich um leichte Einrisse im Gewebe. Hier kann der Arzt

    • eine spezielle Salbe
    • Creme oder
    • Sitzbäder

     

    zur Linderung verschreiben. Die Salben und Cremes haben dabei meist Inhaltsstoffe aus Nitrat oder Calciummantagon. Zusätzlich können auch Medikamente zum Einsatz kommen, die eine vorhandene Verstopfung lösen. Darüber hinaus kann auch eine kleine Ernährungsumstellung dafür sorgen, dass der Stuhl künftig nicht mehr zu hart wird. Hier spielen vor allem Ballaststoffe eine große Rolle.

     

    Wenn die Analfissur jedoch immer wieder auftritt und im Laufe der Zeit zu einem chronischen Afterriss wird, dann kann neben Medikamenten auch eine Operation notwendig werden. Hierbei wird der Afterriss beseitigt und bereits vernarbtes Gewebe komplett entfernt.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom ist eine Krebsart. Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

     

    [content-egg-block template=offers_list]