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  • Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden – unangenehm, aber ungefährlich

    Hämorriden gehören zu den Leiden, über die die Betroffenen nicht gerne sprechen. Das ist auch ein Grund, warum es so viele Vorurteile gibt. Dabei gibt es keinen Grund, die Probleme im After zu verschweigen, denn dieses Problem kann praktisch jeden treffen.

    Wenn im Stuhl Blut ist, dann sollte keiner in Panik verfallen und sofort an Darmkrebs denken, denn es könnten auch Hämorriden sein.

    Verschwinden Hämorriden von selbst wieder?

    Es ist ein Fehler, sich für eine Selbsttherapie zu entscheiden und sich selbst zu behandeln. Wenn überhaupt, dann helfen Zinksalbe oder eine besondere Salbe aus der Apotheke nur in einem sehr frühen Stadium. Wenn es brennt und juckt, dann können auch Zäpfchen helfen, besser ist es aber zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird dann wahrscheinlich eine Salbe mit Cortison verschreiben, die allerdings nicht lange benutzt werden darf. Damit die Hämorriden nicht größer werden, hilft eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, viel Bewegung, ein weiches Toilettenpapier und lauwarmen Wasser zum Spülen. Feuchtes Toilettenpapier ist allerdings keine gute Wahl, denn das kann zu Entzündungen und im schlimmsten Fall sogar zu Ekzemen führen.

    Sind Hämorriden schmerzhaft?

    Die Hämorriden sind genau genommen mit einem Geflecht zu vergleichen, das sich oberhalb des Schließmuskels befindet. Wenn sich in diesem Geflecht knotige Ausbuchtungen bilden, dann werden diese umgangssprachlich als Hämorriden genannt. Es kann sich auch Schleim bilden und dieser Schleim reizt die empfindliche Haut am After und das führt zu einem unangenehmen Jucken und Brennen, viele Betroffene haben auch ein Fremdkörpergefühl. Schmerzen treten immer nur dann auf, wenn eine der Hämorriden eingeklemmt ist oder wenn es Einrisse in der Haut des Afters gibt.

    Sind nur ältere Menschen betroffen?

    Es ist ein weiterer Irrtum, dass nur ältere Menschen betroffen sind, denn Hämorriden können auch bei 30-jährigen schon auftreten, ältere Menschen sind weniger betroffen. Statistisch gesehen hat jeder Zweite über 50 Probleme und auch viele Frauen bekommen nach der Geburt Hämorriden. Schuld daran sind die Presswehen, wenn nach der Geburt das Problem mit dem After auftritt.

    Wie unangenehm ist der Besuch beim Arzt?

    Die meisten Betroffenen schieben den Besuch bei einem Arzt immer wieder hinaus, weil sie sich genieren. Dabei ist die Untersuchung nicht schmerzhaft und dauert auch nicht allzu lange. Vor allem in einem frühen Stadium ist es nicht schlimm, denn wenn das Problem im wahrsten Sinne des Wortes immer größer wird, dann kann es passieren, dass nur noch eine Operation helfen kann, und die wird in einem Krankenhaus vorgenommen. Wer einen Facharzt sucht, der sollte zu einem Proktologen gehen, einem Facharzt für den Darm, denn viele dieser Fachärzte bieten auch eine ambulante OP an. Operiert werden müssen aber nur rund 10 % der Patienten, und auch hier ließen sich viele Eingriffe vermeiden, wenn der Patient früher zu einem Arzt gegangen wäre.

    Sind zu scharfe Speisen schuld?

    Ein hartnäckiges Gerücht hält sich schon sehr lange und es besagt, dass Hämorriden von zu scharf gewürzten Speisen verursacht werden. Das stimmt definitiv nicht, aber wenn die Afterhaut schon verletzt ist und brennt, dann sorgen scharf gewürzte Speisen dafür, dass das Brennen noch verstärkt wird. Ein Auslöser kann eine chronische Verstopfung sein, aber auch wenn sehr viel Zeit auf der Toilette verbracht wird, denn dann hängt der Beckenboden durch und das kann zu Problemen mit dem After führen. Ein Toilettengang sollte daher nicht länger als maximal drei Minuten dauern.

  • Das deutsche Gesundheitswesen

    Das deutsche Gesundheitswesen

    Was ist das Gesundheitswesen eines Staates? Mit einfachen Worten erklärt ist das Gesundheitswesen eine Vernetzung von Patienten, Krankenkassen, Ärzten und Krankenhäusern. In Deutschland muss jeder krankenversichert sein, entweder in einer der vielen gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Die Versicherten zahlen einen festen Betrag in jeden Monat in die Krankenkasse ein und diese bezahlt dann die ärztliche Versorgung. Wer zum Beispiel mit einer Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert wird, dann bezahlt die jeweilige Krankenkasse die Operation und auch die anschließende stationäre Behandlung. Wer privat krankenversichert ist, der muss in Vorleistung gehen und alle Kosten vorstrecken, die anfallen und bekommt später einen Teil des Geldes von der Krankenkasse zurückerstattet.

    Aber selbst wenn das Gesundheitswesen vielleicht einfach erklärt werden kann, in der Realität sieht das alles ein wenig komplizierter und auch kompakter aus. Das Gesundheitswesen in Deutschland gehört zu den besten der Welt und trotzdem fühlen sich viele Menschen von diesem System im Stich gelassen.

    Ein sehr teures System

    Das Gesundheitswesen in Deutschland ist nicht nur eines der besten, sondern auch eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Leider entsprechen die Leistungen nicht immer den hohen Preisen, denn in einem internationalen Vergleich landet das deutsche Gesundheitswesen nur auf einem der mittleren Plätze. Ein Grund dafür ist die schlechte Leistung der Ärzte in den Krankenhäusern. Die Krankenkassen geben zwar sehr viel Geld für Leistungen speziell in den Kliniken aus, aber die Leistungen, die oftmals überteuert abgerechnet werden, entsprechen nicht denen, die sich viele Patienten erwarten. Auch wenn alle Möglichkeiten der modernen Medizin zur Verfügung stehen, werden diese nicht immer optimal genutzt, und das macht das deutsche Gesundheitswesen letztendlich ineffizient.

    Die Deutschen zahlen im europäischen Vergleich sehr viel Geld in das Gesundheitswesen ein, noch teurer sind nur noch Frankreich und die Niederlande. Ein großer Teil des Geldes wird aber für den bürokratischen Apparat des Gesundheitswesens verbraucht, ein Punkt, der von Experten und auch von Kritikern immer wieder hervorgehoben wird. Zum Gesundheitswesen gehören auch Dinge wie die Häufigkeit der Erkrankungen, die Vorsorge und das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung, und in allen drei Punkten hat das deutsche Gesundheitswesen ein Manko.

    Nicht genug Klinikbetten

    Ein großes Problem im deutschen Gesundheitswesen sind die fehlenden Klinikbetten. Zwar kommen auf 1.000 Einwohner acht Betten, aber das reicht offenbar nicht aus. Dieses Problem wird zum Beispiel bei der Behandlung von Herzinfarkten und auch Krebserkrankungen sehr deutlich. Es mangelt vor allem an Intensivbetten, wie sie unter anderem Herzinfarktpatienten benötigen. Im Jahre 2011 starben in Deutschland 9 % der Herzinfarktpatienten einen Monat, nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen wurden. Im Vergleich dazu waren es in Norwegen und Schweden nur 4 % und in Estland nur 3 %.

    Auch wenn es um Krebserkrankungen geht, dann sieht die Statistik nicht viel besser aus. In Deutschland sterben von 100.000 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, rund 30, in Spanien sind es nur 21. Die Krankenhäuser, besonders die Kliniken in privater Hand sind darum bemüht, ihre Betten schnell leer zu bekommen und sie ebenso schnell wieder zu belegen. Das führt letztendlich dazu, dass Patienten, die eigentlich einen längeren Aufenthalt in der Klinik brauchen, vorschnell entlassen werden. Es gibt zu wenig Betten, um allen Patienten im gleichen Maß gerecht zu werden.

    Zu viele Operationen

    Die deutschen Chirurgen sind Weltmeister, wenn es ums Operieren geht, denn damit wird das meiste Geld verdient. Die Krankenhäuser in privater Hand haben Vorgaben, wie viele Operationen ein Arzt erbringen muss, und das bringt die behandelnden Ärzte unter Zugzwang. Sie operieren Patienten, die mit einem alternativen Eingriff ebenso effektiv behandelt werden könnten, aber eine lange stationäre Behandlung kostet die Kliniken viel Geld, was sie von den Krankenkassen nicht bekommen. Also wird der Patient einer oftmals sinnlosen OP unterzogen, nur damit er danach schneller entlassen werden kann. Auch die Nachsorge ist bei den Krankenhäusern nicht so gerne gesehen, sie soll nach Möglichkeit von den niedergelassenen Ärzten übernommen werden.

    Die Haus- und Fachärzte sind aber jetzt schon vollkommen überfordert, denn sie müssen mit immer weniger Budget auskommen und nicht wenige entscheiden sich deshalb ihre Kassenzulassung zurückzugehen und nur noch private Patienten zu behandeln. Das ist aber auf Dauer ein Problem, denn Menschen, die Beschwerden haben und keinen Hausarzt mehr finden, die landen in den Notfallaufnahmen der Krankenhäuser, und schon beginnt das Problem von Neuem.

    Experten warnen, dass die Effizienz des deutschen Gesundheitswesens noch schlechter wird. Schon heute liegt Deutschland was die Effizienz angeht, im Vergleich mit 24 anderen europäischen Staaten auf dem 17. Platz.

  • Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

    Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

    Es gibt bis heute kaum Studien und keine gesicherten Erkenntnisse, warum es überhaupt zu einer Gestose, besser bekannt unter dem Namen Schwangerschaftsvergiftung kommt. Eins ist aber sicher, wird eine Gestose nicht rechtzeitig erkannt, dann stellt sie eine große Gefahr für die Mutter und das ungeborene Kind dar.

    Es gibt viele unterschiedliche Symptome, die auf eine Schwangerschaftsvergiftung hindeuten. Wenn werdende Mütter eines dieser Symptome bei sich feststellen, dann sollten sie keine Minute zögern und sofort ihren Frauenarzt aufsuchen. Je eher eine Gestose festgestellt wird, umso einfacher und effektiver wird es, sie zu behandeln.

    Die unterschiedlichen Formen der Gestose

    Ärzte unterscheiden eine Schwangerschaftsvergiftung in eine Früh- oder in eine Spätgestose. Die Frühgestose tritt nur im ersten Drittel der Schwangerschaft auf, die Spätgestose in den letzten sechs Wochen. In der frühen Form muss sich die Schwangere häufig übergeben und nicht selten ist ihr den ganzen Tag übel. Nach der zwölften Woche verschwinden diese Symptome in der Regel wieder und es besteht keine Gefahr mehr für Mutter und Kind.

    Deutlich gefährlicher ist aber die späte Form der Schwangerschaftsvergiftung, die meist im letzten Drittel der Schwangerschaft auftritt. In Deutschland trifft eine Spätgestose 5 % bis 10 % aller schwangeren Frauen.

    Welche Symptome gibt es?

    Die deutlichsten Anzeichen, dass eine Spätgestose oder auch eine Präeklampsie vorliegt, sind Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen, ein viel zu hoher Blutdruck und auch ein überhöhter Eiweißgehalt im Urin. Starke Kopfschmerzen können ebenso ein Zeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung sein. Schwangere Frauen, die unter Kopfschmerzen leiden oder beobachten, dass sich Wasser in den Beinen einlagert, die sollten nicht zögern, und sofort ihren Arzt aufsuchen.

    Die Eklampsie ist die schwerste Form der Schwangerschaftsvergiftung. In dieser Form kommt es zu Krampfanfällen und es können sich lebensgefährliche Thrombosen bilden. Auch ein Versagen der Nieren und Hirnödeme sind keine Seltenheit. Tritt eine Eklampsie wenige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin ein, dann entscheiden sich die Ärzte meist für einen Kaiserschnitt, um das Leben von Mutter und Kind zu retten. Nach der Geburt erholt sich die Mutter meist schnell von den Symptomen und auch Organschäden sind selten.

    Die Ursachen für eine Schwangerschaftsvergiftung

    Bis heute haben Mediziner keine hinreichende Erklärung dafür, warum es überhaupt zu einer Schwangerschaftsvergiftung kommt. Fest steht aber, dass eine Gestose nicht während der Schwangerschaft geheilt werden kann. Gefährdet sind Frauen, die zu einem hohen Blutdruck leiden, und auch stark übergewichtige Frauen trifft es öfter als normalgewichtige Frauen. Auch bei Frauen, die sehr jung schwanger werden, wird häufig eine Schwangerschaftsvergiftung festgestellt, und zur Risikogruppe gehört auch, wer über 35 ist und schwanger wird.

    Wie wird eine Gestose behandelt?

    Wenn typische Symptome auftreten, dann muss so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden. Kommt es zu hohem Blutdruck, dann kann der Arzt entsprechende Medikamente verordnen, aber auch Ruhe und die Vermeidung von Stress können hilfreich sein, um den Blutdruck dauerhaft zu senken.

    Lagert sich Wasser ein, dann kann ein Hochlegen der Beine ebenso hilfreich sein, wie auch eine gezielte Bürstenmassage oder Wechselduschen. Das regt die Durchblutung an und lässt die betroffenen Körperpartien wieder abschwellen. Um den Eiweißgehalt im Urin zu senken, sollten eiweißreiche Speisen wie zum Beispiel Käse, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und Milch vom Speiseplan gestrichen werden.

    Nicht in jedem Fall sind Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen oder ein erhöhter Blutdruck ein Anzeichen für eine Schwangerschaftsvergiftung, trotzdem sollte jede schwangere Frau auf Nummer sicher gehen und sich vom Arzt untersuchen lassen.

     

  • Mit Vital Pilze natürlich vorbeugen und behandeln

    Mit Vital Pilze natürlich vorbeugen und behandeln

    Vital pilze sind diese wirklich gesund?

    Im Volksmund werden Pilze das Fleisch des Waldes genannt, weil sie viele Nährstoffe haben. Pilze werden aber auch gefürchtet, da viele Sorten sehr giftig sind. Pilze sind vielseitig, sie sind Nahrung und Giftproduzenten, aber auch ungemein wichtig, denn Käse oder Wein würden nicht existieren, wenn es keine Pilze gäbe. Einige dieser Informationen haben wir hier bei http://www.vitalpilze-naturheilkraft.de/Vitalpilze/ entdeckt.

    Vital pilze – Eine Heilpflanze mit Geschichte

    Seit 4.000 Jahren werden Vital- oder Heilpilze in der chinesischen Medizin verwendet und auch moderne Medikamente basieren auf Pilzen. So hat der britische Arzt Alexander Fleming 1928 durch Schimmelpilze ein Antibiotikum entdeckt, das heute den Namen Penicillin trägt. Nicht alle können sich mit der modernen Welt der Medizin anfreunden und immer mehr Menschen möchten ihre Beschwerden mit natürlichen Mitteln lindern oder sogar heilen. Vital Pilze sind ein bewährtes Mittel, die bis heute nichts von der Wirkung verloren haben.

    Was können Vital Pilze?

    Vital Pilze, wie sie in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung finden, sind auch in Europa bekannt und beliebt. Vital- und Heilpilze können den Blutdruck senken, sie fördern die Verdauung, sie halten den Kreislauf stabilisieren und sie kommen sogar zum Einsatz, wenn es um Tumorerkrankungen geht. Auch wenn es um effektive Anti-Aging Mittel geht, dann sind Vital Pilze eine gute Wahl.

    Was macht Vital Pilze so erfolgreich?

    Seit Vital Pilze auch in der westlichen Welt immer mehr Anhänger finden, haben sich zahlreiche Studien mit dem Geheimnis der Vital Pilze befasst. Jeder Pilz ist einzigartig, jeder hat andere Bestandteile, aber alle Vital Pilze haben die Fähigkeit, Beschwerden zu lindern oder Krankheiten vorzubeugen. So enthalten Vital Pilze wie der Igelstachelbart oder der Klapperschwamm, der Shiitake oder auch die chinesische Morchel wertvolle Spurenelemente, Ballaststoffe und auch essenzielle Aminosäuren. Auch Vitamine und Mineralstoffe sind in Vital Pilzen zu finden, die sie unter anderem zu einem wirkungsvollen Mittel gegen Erkältungen machen.

    Vital Pilze als Nahrungsergänzungsmittel

    Noch stehen die Studien über Vital- und Heilpilze am Anfang, aber schon heute lässt sich sagen, dass die Pilze, denen die Chinesen schon seit Jahrtausenden vertrauen, eine sehr effektive Nahrungsergänzung darstellen. Sie wirken vorbeugend und da sie wie alle Pilze kaum Kalorien haben, können sie auch bei einer Diabetes und während einer Diät zum Einsatz kommen.

  • Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Der Haushalt und die Küche sind gefährliche Orte, denn bekanntlich passieren die meisten Unfälle im privaten Umfeld. Eine Schnittverletzung, eine Prellung oder auch eine Verbrennung ist schnell passiert, aber das ist noch kein Grund sofort nach einem Arzt zu rufen, denn kleine Verletzungen können auch sehr gut selbst versorgt werden. Es gibt einige effektive Hausmittel, die jeder schnell zur Hand hat, und so wird der Weg in die Apotheke überflüssig.

    Schnittwunden richtig behandeln

    Besonders in der Küche ist die Gefahr für Schnittwunden groß. Wer sich mit dem Messer in den Finger oder in die Hand geschnitten hat, der sollte die Wunde zunächst einmal unter kaltes fließendes Wasser halten und sie dann mit einem sauberen Tuch leicht abdecken, zum Beispiel mit einem frischen Geschirrtuch oder mit einem Küchentuch aus Papier. Damit kein Schmutz in die Schnittwunde gelangen kann, ist Honig ein altbewährtes Hausmittel, denn Honig hat eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung. Wichtig ist aber, dass es sich um naturbelassenen Honig handelt und der Honig sollte nicht allzu warm sein, denn je wärmer der Honig auf die Wunde kommt, umso weniger effektiv ist er.

    Ist die Wunde versorgt, dann kommt ein Pflaster drauf, das zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben sollte. Anschließend sorgt Ringelblumensalbe dafür, dass die Wunde gut verheilt und kaum Narben zurückbleiben.

    Kleine Verletzungen können auf diese Weise behandelt werden, aber wenn der Schnitt tief ist und auch stark blutet, dann kann und muss ein Arzt helfen.

    Erste Hilfe bei Verbrennungen

    Auch leichte Verbrennungen sind kleine Verletzungen, die mit einfachen Hausmitteln schnell selbst behandelt werden können. Vor allem in der Küche kann es schnell zu Verbrennungen kommen, denn jede Hausfrau hantiert mit heißem Wasser. Kommt es zu einem Unfall, dann ist kaltes Wasser die beste Erstversorgung. Auch wenn viele immer noch der Ansicht sind, dass Mehl oder Seife kleine Verletzungen dieser Art beheben können, sollte es doch besser das kalte Wasser sein, um Brandblasen effektiv zu verhindern. Mehl und auch Seife verkleben nämlich die Wunde und richten mehr Schaden an als beabsichtigt. Um den Brand aus der Wunde zu bekommen, hilft nur kaltes Wasser. Zu kalt sollte das Wasser allerdings nicht sein, denn sonst kommt es zu Erfrierungen.

    Als kleine Verletzungen sollte man aber großflächige Brandwunden nicht betrachten, denn je größer die Wunde ist, umso gefährlicher wird sie. Handelt es sich um eine große Brandwunde, dann muss ein Arzt oder aber direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    Was hilft bei Prellungen?

    Auch Prellungen sind kleine Verletzungen, die gut zu Hause behandelt werden können. Fällt ein schwerer Gegenstand zum Beispiel auf die Hand, die dann sofort anschwillt, dann kann ein Beutel mit Eis oder ein Kühlpack wahre Wunder wirken. Die Kälte verhindert, dass die Schwellung zu stark wird und auch Hämatome werden auf diese Art verhindert. Eine kühlende Salbe ist ebenfalls eine gute Idee, und wenn die Hand dann auch noch hoch gelagert wird, dann ist die Verletzung nach wenigen Tagen schon wieder vergessen.

    Wer sich allerdings den Kopf heftig stößt, der sollte einen Arzt oder besser noch ein Krankenhaus aufsuchen, denn eine Prellung kann auch eine Gehirnerschütterung sein und damit ist nicht zu spaßen. Im Krankenhaus wird der Kopf dann geröntgt, um eine größere Verletzung ausschließen zu können.

  • Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Eine Schwangerschaft ist vor allem für junge Paare ein ganz besonders schönes und einschneidendes Erlebnis. Während dieser neun Monate passiert im weiblichen Körper ein wahres Wunder der Natur. Doch damit dieses Wunder überhaupt seinen Lauf nehmen kann, muss der Körper wahre Höchstleistungen vollbringen, was auch an der Frau und deren Wohlbefinden nicht spurlos vorüber geht. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung im Gange, die Hormone spielen verrückt, der ganze Stoffwechselablauf verändert sich und das führt bei den meisten Schwangeren zu einer mehr oder weniger extremen Übelkeit. Diese sogenannte Schwangerschaftsübelkeit macht sich vor allem am Morgen bemerkbar und legt sich in den meisten Fällen bis zum Mittag wieder. Wann genau  diese Schwangerschaftsübelkeit das erste Mal auftritt, ist von Frau zu Frau verschieden. Manche merken erst daran überhaupt, dass sie schwanger sind, andere haben es schon sehr frühzeitig.  Viele Frauen leiden sehr unter dieser Übelkeit und auch wenn die Schwangerschaftsübelkeit bei jeder Schwangeren in einer anderen Intensität auftritt, so kann ihr doch mit einfachen Mitteln recht gut entgegen gewirkt werden.

    Kleine Mittel, die effektiv und schnell gegen Schwangerschaftsübelkeit wirken

    In den meisten Fällen betrifft ein Anfall von Schwangerschaftsübelkeit die Stunden des Morgens und des Vormittags, sodass auch in diesem Zeitraum entsprechende Maßnahmen anzuwenden sind.  Sicher ist es zunächst einmal für jede Schwangere eine enorme Umstellung in ihrem täglichen Zeitplan, wenn die Schwangerschaftsübelkeit das Regiment übernimmt, doch bereits nach ein paar Tagen hat sich jede Frau an den neuen Rhythmus gewöhnt und kann diesen auch problemlos in ihren Alltag integrieren. Es ist wirklich nicht allzu schwierig, der Schwangerschaftsübelkeit entgegenzuwirken beziehungsweise sie ein wenig einzudämmen.

    • Stehen Sie in der Früh nicht direkt auf. Bleiben Sie ein wenig im Bett, richten Sie sich langsam auf und atmen Sie tief durch
    • Trinken Sie als erstes ein paar kräftige Schlucke Wasser
    • Vermeiden Sie Stress in der Früh, planen Sie lieber ein wenig mehr Zeit ein
    • Essen Sie in der Früh einen kleinen Snack, eine Scheibe Vollkornbrot oder Knäckebrot. Vermeiden Sie ein schweres und reichhaltiges Frühstück, zur Not, wenn die Schwangerschaftsübelkeit ganz schlimm zuschlägt, reicht auch eine Scheibe trocken Brot. Wichtig ist, dass Sie überhaupt ein wenig zu sich nehmen, damit der Magen arbeiten kann
    • Trinken Sie viel und achten Sie darauf, dass Sie Fruchtsäuren vermeiden

    Natürlich gibt es Frauen, die extrem unter einer Schwangerschaftsübelkeit leiden. Manch andere hingegen haben diesbezüglich überhaupt keine Sorgen. Es gibt jedoch auch Frauen, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit so schwerwiegend auftritt, dass sie ein Gesundheitsrisiko für das Ungeborene wie auch für die Schwangere darstellen kann.

    Ab wann kann eine Schwangerschaftsübelkeit als gesundheitsschädlich angesehen werden?

    Während es Frauen gibt, die unter einer ganz normalen Schwangerschaftsübelkeit mehr leiden als andere, gibt es auch solche, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit sehr schwerwiegende Ausmaße annimmt. Ab wann ist jedoch nun der Zeitpunkt erreicht, an dem dies zutrifft? Grundsätzlich gilt, dass jede Frau, die das Gefühl hat, der Schwangerschaftsübelkeit nicht mehr gewachsen zu sein, unbedingt ihren Frauenarzt konsultieren sollte. Bei folgenden Symptomen jedoch, sollte unbedingt und in jedem Fall der Arzt um Rat gefragt werden:

    • Hält die Schwangerschaftsübelkeit über einen längeren Zeitraum hinweg den ganzen Tag an
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass eine normale Nahrungsaufnahme nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist, da die Schwangere nichts bei sich behalten kann
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark ist, dass sie das Wohlbefinden der Schwangeren beeinträchtigt
    • Die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass mit ihr ein Gewichtsverlust einhergeht

    Alles in allem sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass wirklich jede Schwangere anders auf eine Schwangerschaftsübelkeit reagiert und mit dieser auch anders umgeht. Somit muss es auch jede Schwangere für sich ganz alleine entscheiden, wann sie zum Arzt geht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, auf den eigenen Körper zu achten und vor allem auf ihn zu hören.