Schlagwort: Behandlung

  • Wie finde ich das richtige Hörgerät – Ratgeber auf der Suche nach dem perfekten Hörgerät

    Wie finde ich das richtige Hörgerät – Ratgeber auf der Suche nach dem perfekten Hörgerät

    Ist man auf ein Hörgerät angewiesen, ist es eine Kunst für sich ein Hörgerät zu finden, welches allen Anforderungen des Alltags gerecht wird und dazu noch einen hohen Tragekomfort bietet. Durch die sensible Arbeit von Hörakustiker gelingt es ein Modell zu finden, welches nicht nur gut sitzt, sondern auch eine Reihe von weiteren Kriterien erfüllt, die die Ausprägung des individuellen Hörverlusts perfekt berücksichtigt. So benötigt es neben Zeit zur Auswahl auch die fachmännische Unterstützung, die eine Beeinträchtigung bestmöglich ausgleicht. Aus diesem Grund haben wir für Sie eine Checkliste zusammengestellt, nach der man sich richten kann, um einen passenden Weg zum idealen Hörgeräte nach ganz individuellen Ansprüchen zu finden.

    Verordnung einholen und Hörgeräteakustiker aufsuchen

    Durch computergesteuerte Messverfahren gelingt es für Hörgeräteakustiker ein passendes Modell für Menschen mit einer Hör-Beeinträchtigung zu finden. Die technischen Variationen, Funktionen und Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig, so dass ein Akustiker betroffenen Personen gleich mehrere Hörgeräte für einen persönlichen Vergleich anbietet. Welcher Hörgerätetyp letztendlich am besten zu den individuell Ansprüchen passt, hängt neben der Passform auch an der Ursache und dem Ausmaß der Hörschädigung ab. Akustiker bieten Ihnen daher ein sehr individuell passendes Hörsystem an. Voraussetzung sind allerdings auch geeignete Hörgerätebatterien, die ein Modell für einen langen Zeitraum unterstützen.
    So lassen sich Klangempfinden und die Handhabung in eigener Regie testen und das bestmögliche Modell auswählen. Dabei kommen grundsätzlich alle Gerätetechniken in Frage.

    Auf ein hohes Maß an Sprachverständnis achten

    Eine Sprache zu verstehen gilt als Feinheit des Hörens und ist der wichtigste Punkt bei der Auswahl eines geeigneten Hörgerätes. So gilt es ein Hörgerät zu finden, welchen den Klang von Sprachen, sowie den Sinn und die Bedeutung ohne begleitende Umstände perfekt versteht.
    Das bestmögliche Sprachverständnis bei einer Hör-Beeinträchtigung ist daher von entscheidender Bedeutung, wenn man auf der Suche nach einem neuen Modell eines Hörgerätes ist.

    Die Unterstützung eines Hörgerätes im Alltag

    Jeden Tag nimmt das Ohr eine Reihe von Signalen auf, die für das alltägliche Leben von großer Wichtigkeit sind. Ob es der Straßenlärm, die Sprache oder ein klingelndes Telefon ist, der Hörsinn macht es möglich mit der Umwelt zu kommunizieren. So muss auch eine Unterhaltung zwischen zwei Personen dann gehört werden, wenn bei der Unterhaltung Umgebungsgeräusche wahrzunehmen sind. Daher muss ein Hörgerät so ausgestattet sein, dass es problemlos möglich ist unterschiedliche Töne und Geräusche voneinander zu unterscheiden und sich auf die wesentlich wahrzunehmenden Hör-Signale zu konzentrieren. Die Behandlungsmöglichkeiten durch einen Arzt in Zusammenarbeit mit der Bereitstellung eines Hörgerätes durch einen Akustiker bieten die erfolgversprechendste Möglichkeit, um einen Alltag zu erleben, der ohne Probleme bewältigt werden kann.

  • Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Weniger Antibiotika bei Neugeborenen

    Der Einsatz von Antibiotika in der Medizin ist generell viel zu hoch und viel zu überlaufen. Bereits beim kleinsten Verdacht wird dieses verordnet. Was bereits bei Erwachsenen ein Problem ist, ist bei Neugeborenen noch schlimmer. Studien belegen nämlich, dass mit Antibiotika behandelte Säuglinge eher an Darmentzündungen, Allergien, Diabetes und an Fettleibigkeit leiden. Ihr späteres Leben ist demnach unnötig schwierig. Schuld daran ist die Wirkung der Medizin, denn durch diese werden zwar auch die bösen Bakterien vernichtet, allerdings verändert sich so auch das Mikrobiom. Dabei handelt es sich um alle Mikroorganismen, die uns Menschen besiedeln. Vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt kann es weitreichende Folgen haben.

    Das eigentliche Problem ist aber folgendes: Der Einsatz von Antibiotika ist zwar nicht immer förderlich, doch auch der Verzicht darauf kann dramatische Folgen haben. Es ist also nicht der Einsatz der Medizin der Kritikpunkt, sondern wie man dieses Medikament verabreicht.

    Über mehrere Tage hinweg

    Ein kränkliches Aussehen oder ein schnelles Atmen, solche Anzeichen führen automatisch zur Verabreichung von Antibiotika. Dies hat sich heute so eingespielt und ist bereits beim leisesten Verdacht der Fall. Dabei spielt es keine Rolle, ob es vorgeburtlich ist oder ob die Infektion erst während der Geburt entsteht. Kommt es dazu, dann verabreicht man über mehrere Tage hinweg Antibiotika per Infusion. Handelt es sich tatsächlich um eine ernste Lage, geht laut Martin Stocker (Leiter der pädiatrischen Intensivmedizin und Neonatologie am Luzerner Kantonsspital) nichts über eine sicherheitstechnische Maßnahme. Man darf also nichts riskieren und die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Oftmals dauert jedoch die Verabreichung zu lange, in Wahrheit müsse der Einsatz kürzer und gezielter erfolgen. Dies gilt natürlich für den Durchschnitt, Ausnahmefälle gibt es immer wieder.

    Blutwert vorher bestimmen

    Eine Entlastung könnte die Bestimmung des Blutwerts Procalcitonin sein. Für dessen Analyse ist nur sehr wenig Blut erforderlich und es geht vergleichsweise schnell. Alle zwölf Stunden erfolgt eine neue Abnahme. Kommt es zweimal zu einem negativen Ergebnis, dann ist die weitere Behandlung mit Antibiotika sehr wahrscheinlich überflüssig. Am Ende profitiert nicht nur die Medizin, sondern auch der Säugling davon. Er muss nämlich zum Beispiel nicht so lange im Kinderkrankenhaus bleiben.

  • Ein privater Krankenkassenvergleich lohnt sich immer

    Ein privater Krankenkassenvergleich lohnt sich immer

    In Zeiten der allgemeinen Krankenkassenerhöhungen und Kürzungen der Leistungen durch die Krankenkassen suchen die Verbraucher immer öfter nach einer anderen oder zusätzlichen Möglichkeit, sich für gesundheitliche Eventualitäten abzusichern, um nicht plötzlich vor unüberschaubaren Kosten zu stehen. Oftmals werden nötige Behandlungen auch einfach ausgelassen.

    Viele Arbeitnehmer haben keine Möglichkeit, komplett in eine private Krankenkasse zu wechseln, weil sie die Eintrittskriterien wie ein gefordertes, monatliches Mindesteinkommen nicht erfüllen. Diese Grenzen werden jährlich neu in den Beitragsbemessungsgrenzen festgelegt. Dennoch brauchen sie auf eine bessere Absicherung nicht zu verzichten. Für einen relativ geringen Monatsbeitrag kann eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden, welche die gekürzten Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse gut auffängt. Andere Arbeitnehmer wiederum erfüllen die geforderten Vorgaben und haben die Möglichkeit, komplett aus der gesetzlichen Krankenkasse auszutreten und sich in einer privaten zu versichern.

    Für beide Gruppen gilt aber, vor Abschluss einen Krankenkassenvergleich durchzuführen, um die besten Leistungen zu erhalten und dies zu einen möglichst günstigen monatlichen Beitrag. Ein privater Krankenkassenvergleich lässt sich schnell und einfach im Internet durchführen, in dem man diverse Angebote von den privaten Krankenkassen anfordert. Einschlägige Seiten bieten auch Vergleichsmöglichkeiten und informieren darüber, welche private Krankenkassen im Preis/Leistungsverhältnis in den letzten Jahren am besten abgeschnitten haben.

     


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  • ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    ADHS bei Erwachsenen – hohe Effizienz von Verhaltenstherapien

    Aufmerksamkeitsdefizitstörungen sind hauptsächlich bei Kindern bekannt, doch ist ADHS bei Erwachsenen ebenso verbreitet. Auch betroffenen Erwachsenen stehen verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung. In einer Studie haben sich Psychologen von der Universität Tübingen mit dieser Problematik beschäftigt.

     

    Wirksame Behandlungsmethoden bei ADHS bei Erwachsenen

    Im Rahmen vorgenannter Studie fanden Forscher heraus, dass neben der Gabe von Medikamenten auch Verhaltenstherapien wirksame Hilfe gegen ADHS bei Erwachsenen versprechen. Dagegen sprechen Methoden wie beispielsweise das so genannte Neurofeedback-Training. Denn eine Verhaltenstherapie in der Gruppe benötigt weniger Aufwand und hat sich insgesamt als wesentlich effizienter erwiesen. Entsprechende Resultate können im Fachmagazin „The Lancet Psychiatry“ nachgelesen werden.

     

    Auswirkungen auf Symptome von ADHS untersucht

    An der Studie nahmen insgesamt 18 von ADHS betroffene erwachsene Personen teil. Untergliedert wurden diese in zwei Gruppen. Davon bekam eine Gruppe für einen Zeitraum von zwölf Wochen zwölf Sitzungen Verhaltenstherapie in der Gruppe. Dahingegen erhielt die zweite Gruppe für eine Zeitspanne 15 Wochen 30 Sitzungen eines Neurofeedbacktrainings oder 15 Sitzungen Placebo-Neurofeedback. Ergänzt wurden diese mit 15 weiteren Sitzungen Neurofeedback.

     

    Dadurch ließen sich die Auswirkungen der Behandlungen auf die AHDS-Symptomatik beispielsweise anhand durchgeführter Tests zur Konzentrationsfähigkeit ermitteln. Ferner fand eine Analyse von Hirnstrommustern zu vier unterschiedlichen Messzeitpunkten statt. Laut Dr. Schöneberg – Studienleiter – hat die Studie eindeutig gezeigt, dass eine Verhaltenstherapie bei vorliegenden Symptomen für ADHS bei Erwachsenen effizienter ist. Somit erläutern die Forscher, dass weder Effekte eines Placebo-Trainings noch jene der Neurofeedback-Intervention auf Hirnströme nachweisbar sind.

     

    ADHS bei Erwachsenen

    Zwar beginnt ADHS schon im Kindes- oder Jugendalter. Jedoch bleibt die Erkrankung bei nahezu 60 Prozent aller Betroffenen auch im Erwachsenenalter bestehen. Nicht selten führen die Schwierigkeiten zu Problemen im privaten wie auch beruflichen Leben. Zu den Symptomen im Erwachsenenalter gehören unter anderem innere Unruhe, verminderte Stresstoleranz sowie Impulsivität. Ferner zeigen sich gehäuft Schwierigkeiten bei der Organisation und Planung. Aber auch eine gewisse Unfähigkeit, sich für einen längeren Zeitraum zu konzentrieren ist auffällig bei ADHS im Erwachsenenalter.

     


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  • Ventil soll Grünen Star verhindern

    Ventil soll Grünen Star verhindern

    Damit wir die Erde in all ihrer Schönheit wahrnehmen können, sind ein gesundes Hör- und Sehvermögen das A und O. Leider gibt es aber auch Ausnahmen, sodass Menschen beispielsweise an einem überdurchschnittlich hohen Augeninnendruck leiden. Dieser ist auf Dauer gesehen eine echte Gefahr, denn in den meisten Fällen entwickelt sich daraus der Grüne Star (auch als Glaukom bekannt). Dadurch wiederum ist eine Erblindung nicht ausgeschlossen, sofern keine Behandlung erfolgt. Schuld ist einfach gesagt das Kammerwasser, welches nicht abfließen kann (zum Beispiel aufgrund einer Verstopfung) und den Sehnerv beschädigt. Nun gibt es aber eine neue Hoffnung, denn das Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien (IIB) tüftelt an einer Art Ventil. Es wird zwar noch Jahre bis zu einem Einsatz am Patienten dauern, doch zumindest besteht ein Fundament.

    Das steckt genau dahinter

    Derzeit gibt es bereits gute Therapieverfahren, die den Augeninnendruck mithilfe von Medikamenten senken. Doch mit dem in Entwicklung befindlichen Implantat soll es für Betroffene noch einfacher werden. Der sogenannte Glaukomstent soll später über die minimalinvasive Methode beim Patienten landen. Darunter versteht man ein schonendes Mikro-Chirurgie-Verfahren, welches lediglich einen winzig kleinen Schnitt erfordert. Die Rede ist von rund einem Millimeter. Außerdem kommt ein Applikatorsystem zum Einsatz. Das Besondere an diesem Stent ist ein Ventil, das sich bei einem zu hohen Druck öffnet. Es findet also automatisch ein Ausgleich statt, sodass ein dauerhaft langer Augeninnendruck vermieden wird. Ein wichtiger Punkt bei der Forschung ist, dass das Ventil nicht zuwächst oder verstopft. Es soll zudem eine lange Lebensdauer haben und mit einem Medikament beschichtet werden. Sicher ist, dass ältere Patienten so mehr Lebensqualität gewinnen.

    3D-Druck

    Momentan steht die Entwicklung von Prototypen und einem Applikatorsystem im Vordergrund. Für diese Zwecke wird auch die 3D-Druck-Technologie verwendet. Im jetzigen Stadium befindet sich der Stent in der sogenannten vorklinischen Erprobung. Außerdem gab es schon nationale und internationale Patentanmeldungen, die in Zukunft ein marktreifes Produkt bringen sollen. Für die Betroffenen wäre es ein Geschenk, denn zu erblinden gehört zu den schlimmsten Vorstellungen. Zwar nimmt diese Zahl aufgrund effektiver Therapien ab, doch gegen eine noch bessere Form ist sicherlich nichts einzuwenden.

     


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  • Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Neu entwickeltes Kaugummi kann Entzündungen im Mund erkennen

    Forscher der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg entwickelten einen Kaugummi, der Entzündungen im Mund erkennen kann. Bislang waren Kaugummis eher zur Erfrischung des Atems bekannt und beliebt. Aber auch solche zur Zahnpflege hält der Handel bereit. Eine absolute Neuheit hingegen soll ein Kaugummi zur Früherkennung von Entzündungen bei Patienten mit Zahnimplantaten sein. Vorgestellt haben die Wissenschaftler ihre Neuentwicklung im anerkannten Fachmagazin „Nature Communications“.

     

    Entzündungen verantwortlich für Knochenzerstörung

    Etwa sechs bis 15 Prozent aller Patienten mit Zahnimplantaten sind von Entzündungen im Mund betroffen. Ursache hierfür sind Bakterien. Das neue Kaugummi soll künftig derartige Entzündungen schnell nachweisen können. Wie das Forscherteam von Dr. Jennifer Ritzer und Professor Lorenz Meinel – Universität Würzburg – mitteilt, setzt sich bei einer vorliegenden Entzündung ein bitterer Geschmacksstoff beim Kauen frei. Sowie ein Patient diesen bitteren Geschmack wahrnimmt, kann dieser seinen Zahnarzt aufsuchen. Jener kann die Diagnose überprüfen und bestätigen sowie anschließend eine Behandlung einleiten. Mithilfe dieser neuen Früherkennungsmethode lassen sich schwerwiegende Komplikationen, wie beispielsweise ein Knochenschwund, weitestgehend verhindern.

     

    Neuartiger Kaugummi zum Erkennen von Entzündungen im Mund in Studien mit Erfolg getestet

    Basis der Funktionsweise des Kaugummis zum Erkennen von Entzündungen im Bereich des Mundes sind spezielle proteinabbauende Enzyme. Liegen im Mund Entzündungen vor, werden diese aktiviert. Ferner zerlegen diese den speziellen Inhaltsstoff des Kaugummis binnen weniger Minuten. Dadurch kommt es zur Freisetzung des bitteren Stoffs, der vorher nicht zu schmecken ist. In ersten durchgeführten Studien mit Speichel von betroffenen Patienten ließen sich positive Resultate mit dem neu entwickeltem Kaugummi erzielen. Hierzu erläutert Professor Meinel, dass nahezu jeder dieses neuartige diagnostische System zu jeder Zeit und an jedem Ort ohne weitere Technik einsetzen kann.

     

    Abgesehen von diesem neuartigen Kaugummi befinden sich weitere Schnelltests für andere Anwendungen in der Medizin in Entwicklung. Somit besteht auch in Zukunft Hoffnung, weitere Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Dies lässt der Experte bereits jetzt verlauten.